Gespräch mit Dr. Kai-Philipp Kairies, Accure Battery Intelligence über die E-Auto-Batterie

Batterieexperte gibt wertvolle Tipps für längere Akku-Lebensdauer

In dieser Folge des Elektroauto-News.net-Podcast habe ich mich mit Dr. Kai-Philipp Kairies, seines Zeichens Batterieexperte, über das richtige Laden von Batterien, Vehicle2Grid-Ansätzen als auch den Second-Life-Einsatz alter Elektroauto-Akkus unterhalten. Eingangs haben wir uns darüber unterhalten, dass eine Herausforderung, mit der sich jeder E-Auto-Fahrer auseinandersetzen muss die Langlebigkeit seines Fahrzeugs ist. Im Speziellen die Lebensdauer der Batterie.

Des Weitere waren Elektroautos oder Batterien auf Räder ein Thema bei dem Punkt diese als Energiespeicher für Photovoltaik-Anlagen zu verwenden. Auch was nach dem Einsatz im E-Auto mit den Batterien passiert; Stichwort: Recycling, Second-Life und Wiederverkauf haben wir uns unterhalten.

Wie immer gilt: Einfach rein hören. Es lohnt sich. Versprochen!

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektro-Auto-News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des ElektroautoNews.net Podcast. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du auch diese Woche wieder eingeschaltet hast, wenn wir uns mit den Themen aus der Welt der E-Mobilität und Elektroautos beschäftigen. In der aktuellen Folge stehen Batterien im Fokus, sozusagen. Wir schauen uns sie genauer an, welche Bedeutung sie für E-Autos haben... Und worauf man denn achten muss, wenn man möglichst lange Freude an seinem E-Auto bzw. dem Hauptkostenträger des Fahrzeugs der Batterie haben möchte. Hierzu habe ich ein Gespräch mit Dr. Dr. Dr. Kai-Philipp Kairies geführt. Das ist der Geschäftsführer von Accure Battery Intelligence. Kai Philipp setzt sich schon seit mehreren Jahren, knapp schon über ein Jahrzehnt mit der Batterie auseinander. Zum einen als Energiespeicher in Bezug oder im Zusammenspiel mit Photovoltaikanlagen, aber auch immer mehr mit der Batterie in Elektroautos und deren Bedeutung für die E-Mobilität. Also wir haben da wirklich einen Experten an der Hand, der uns wichtige und wertvolle Tipps zur Batterie, zum richtigen Umgang mit ihr, wie lädt man richtig, mit auf den Weg geben kann. Wir haben uns auch über das Thema Vehicle-to-Grid-Ansätze, also wie kann ich ein Elektroauto als Energiespeicher im Zusammenspiel mit meiner Photovoltaikanlage verwenden, über das Thema Recycling, Wiederverwendung und Weiterverkauf unterhalten, als auch eben der damit einhergehende Wandel in der Mobilität, der uns eben bevorsteht und natürlich auch in Bezug auf das Stromnetz. War ein doch sehr interessantes Gespräch, wie ich fand. Und ich habe mit Kai Philipp schon vereinbart, um das vorwegzunehmen, dass wir uns in einigen Monaten doch wiederhören, um uns einfach gegenseitig wieder auf den Stand zu bringen. Wo sind wir jetzt? Wo geht die Reise hin? Vielleicht auch dann mit dem Ausblick auf Festkörperbatterien, dass man einfach ein wenig mehr erfährt. Und mit so einem Experten an der Hand macht es auch richtig viel Spaß, über die Batterie zu erfahren. Bevor es jetzt direkt ins Gespräch reingeht, will ich es einfach kurz erwähnen, weil es thematisch ganz gut passt. Das Future Battery Forum 2020 steht bevor. Das ist eine Managementkonferenz, die sich eben auch um das Zukunftsthema Batterietechnologien beschäftigt. Es wird mitgerechnet, dass 500 bis 800 Teilnehmer virtuell an dieser Forummesse teilnehmen werden, sich über die unterschiedlichsten Aspekte der Batterie informieren möchten. Den Link dazu werde ich in die Shownotes packen. Und ja, da gibt es auch die Möglichkeit, kostenfreie Tickets zu bekommen, wenn man Hörer des Podcasts ist, falls man dann Interesse hat, in puncto Batterietechnologie noch einiges mehr zu erfahren. Das nur so als kleiner Einschub, weil ich es doch ganz wichtig finde, wenn man die Möglichkeit hat, so ein Forum beizuwohnen, etwas mehr zu lernen, dass man die dann vielleicht auch nutzt. Jetzt geht es direkt ins Gespräch mit Kai Philipp. Und ja, um danach dann nicht noch deine Zeit zu strapazieren sozusagen, würde ich mich einfach freuen, wenn du mir eine Bewertung auf iTunes hinterlässt und nächste Woche wieder bei uns einschaltest. Servus Kai Philipp, vielen Dank, dass du dir Zeit für das heutige Gespräch mit uns nimmst. Bevor wir uns über das richtige Laden von Batterien, Vehicle-to-Grid-Ansätzen als auch den Second-Life-Ansatz alter Elektroauto-Akkus unterhalten, würde ich noch gern mehr von dir erfahren. Wer bist du, was machst du und warum bist du die richtige Person, wenn es darum geht, den Zuhörern und mir mehr über E-Auto-Batterien beizubringen?

  3. Kassel Kairis:

    Ja, Servus Sebastian und erstmal vielen Dank für die Einladung. Ja, mein Name ist Dr. Kai-Philipp Kairies, ich bin Batteriesissenschaftler, beschäftige mich jetzt seit ungefähr zehn Jahren mit modernen Energiespeichern, habe dazu in Deutschland, Singapur und den USA geforscht und in dem Feld jetzt auch dieses Jahr eine eigene Firma gegründet, mit der wir uns mit der Analyse und Verbesserung von Batteriespeichern beschäftigen.

  4. Sebastian:

    Die eigene Firma nur, damit wir das richtig wissen, das ist Accure Battery Intelligence, ne?

  5. Kassel Kairis:

    Ganz genau.

  6. Sebastian:

    Genau. Bevor wir da drauf eingehen, das werden wir aufgreifen natürlich, dein Werdegang zeigt ja schon auf, Batterie-Experte, das passt definitiv, die Beschreibung. Bevor wir allerdings jetzt auf deine Firma oder euer Unternehmen eingehen, wollen wir vielleicht nochmal eher den praxisbezogenen Einstieg wählen, der eben auch unseren Lesern, Hörern dann doch näher ist im Moment zumindest. So ist es ja, dass sich jeder E-Autofahrer mit seinem Fahrzeug auseinandersetzt und damit auch mit der Langlebigkeit des Fahrzeugs. Im Speziellen dann eben auch die Lebensdauer der Batterie, weil die ja auch Kostentreiber bei so einem Fahrzeug ist. In der Regel ist es so, dass die Hersteller 8 Jahre oder 160.000 Kilometer Garantie auf diese Akkus geben, bis zu einer Restkapazität von 70%. Jetzt ist natürlich die Frage, was kann ich als E-Autofahrer machen, um möglichst lange Freude an meinem Auto bzw. an meiner Batterie zu haben. Hast du da ein paar Tipps mit deinem Hintergrund?

  7. Kassel Kairis:

    Ja, absolut. Zunächst mal ist es absolut richtig, die Batterie ist Die wesentliche Komponente eines Elektroautos, eigentlich könnte man Elektroautos auch als Batterien mit Rädern beschreiben, in den Herstellungsposten macht sie 30 bis 50 Prozent der Gesamtkosten des Fahrzeugs ab. Und gleichzeitig wissen wir aus der privaten Erfahrung, das Batterien altern. Das kennt man von seinem Laptop, das kennt man von seinem Handy. Wenn man sich ein neues Smartphone kauft, dann hält das zwei oder drei Tage am Anfang den Strom und man kann es die ganze Zeit nutzen und es wird einfach nicht leer. Und nach einem halben Jahr muss man dann schon jeden Tag laden und nach anderthalb Jahren muss man dann zum Teil zweimal täglich an die Steckdose. Und das liegt einfach daran, dass Batterien elektrochemische Komponenten sind, die altern, so wie alle Organismen. Und diese Alterung ist erstmal natürlich und auch nicht ganz verhinderbar, aber sie ist von ganz vielen Komponenten beeinflusst. Und das bedeutet aber eben auch, dass wir, wenn wir mehr Informationen darüber haben, wie die Batterie altert oder was besonders schädlich ist, die diese Nutzungsarten eben verhindern können und dadurch die Lebensdauer der Batterie verlängern. Und es gibt so ein paar Dinge, die Batterien tatsächlich sehr ähnlich wie Menschen haben. Und das ist zum Beispiel eine Batterie, nicht benutzt. Auch Menschen altern ja, wenn sie keinen Sport machen. Und das heißt, diese kalendarische Alterung ist tatsächlich ganz unabhängig davon, wie oft ich fahre, wie schnell ich fahre und so weiter. Diese Alterung ist vor allem abhängig von der Temperatur und vom Ladezustand. Hohe Temperatur ist schlecht, hoher Ladezustand ist auch schlecht. Und jetzt kann man schon so ein bisschen die Verknüpfung zum Anwendungsfall Elektromobilität ziehen. Wenn man also ein Auto hat, das man, wenn man nach Hause kommt abends, komplett voll lädt und es dann die ganze Nacht voll in der Garage steht, ist das eigentlich das Schlimmste, was man der Batterie antun kann aus Sicht der kalendarischen Alterung. Okay.

  8. Sebastian:

    Leuchtet ein soweit. Das heißt, also praktischer Ansatz wäre dann eher zu sagen, okay, wie ich das ja auch bei neuen E-Auto-Modellen eben schon kann, dass ich sage, okay, hier lad mir bis zu 85% meinen Akku voll und danach stoppst du die Stromzufuhr, dass er dann zwar am Ladegerät hängt, ich habe auch wieder genügend Reichweite für den nächsten Tag dann drauf, aber eben auch die Thematik, dass es nicht bis zu 100% Grenze vollgeladen wird und dann einfach die ganze Nacht in der Garage rumsteht.

  9. Kassel Kairis:

    Absolut. Man könnte sogar noch einen Schritt weiter gehen und sagen, naja, selbst die 85 Prozent brauche ich ja eigentlich erst am nächsten Morgen. Dann kann ich die Ladung ja auch noch verzögern in die Nacht und sage dann, okay, ich komme vielleicht mit einem 70 Prozent vollen Akku nach Hause, weil die allermeisten Strecken, die Menschen fahren, sind ja tatsächlich relativ kurz. Also dass man sein Elektroauto mal wirklich ganz leer fährt, passiert ja wirklich, wirklich selten. Und wenn ich dann mit 70% auskomme, könnte ich meinem Auto sagen, folgendes, morgen früh um 7.30 Uhr hätte ich gerne 85% Ladezustand im Tank, mach mal den Rest. Und dieses mach mal den Rest wäre dann idealerweise ein intelligenter Algorithmus, der entsprechend dann mit der Ladung anfängt, mitten in der Nacht, am frühen Morgen, sodass das Auto dann zur gegebenen Zeit die notwendige Ladung hatte.

  10. Sebastian:

    Okay, das leuchtet ja noch mehr ein, hat zudem den positiven Nebeneffekt, wenn man das jetzt mal von der Kostenseite her sieht, dass es ja vielleicht auch entsprechende Nachttarife gibt, wo man günstiger laden kann und wenn man dann sagt, okay, ich falle halt direkt in dieses Kostenfenster rein, lade ich nicht nur meinen Akku schonender, schonendes Fahrzeug damit, habe länger Freude dran, sondern spare ja dann vielleicht auch sogar noch Geld.

  11. Kassel Kairis:

    Genau, also ich bin mir relativ sicher, dass dass wir hoffentlich bald an den Punkt kommen werden, wo tatsächlich auch die Verbraucherpreise dynamisiert werden. Denn tatsächlich, der Strompreis ist ja nur für Verbraucher immer gleich oder für die meisten Verbraucher, während er an der Börse ja durchaus fluktuiert. Und es ist ja durchaus im Sinne der Systemstabilität, dass man auch sozusagen den Markt da mitentscheiden lässt. und den Menschen auch einen Anreiz gibt, den Strom dann zu kaufen, wenn er günstig ist, also wenn tendenziell genug vorhanden ist. Und wenn es vielleicht mal zwei Stunden eine große Windlaute gibt, wo dann tendenziell weniger Strom verfügbar ist, dass nicht genau dann gerade alle ihr Elektroauto laden wollen. Und da gibt es tatsächlich schon noch einiges an Forschung zu, wie man sozusagen die die verschiedenen Randbedingungen, Strompreis, Batteriealterung und so weiter verbinden kann, um die Autos möglichst optimal zu laden.

  12. Sebastian:

    Das hört sich doch echt gut an. Und gib das doch mal wieder. Jetzt hattest du gesagt, bei der kalendarischen Alterung, das eine ist natürlich der Ladezustand, wie stark oder wie voll ich das lade. Jetzt haben wir zum anderen noch die hohe Temperatur. Um da jetzt mal die Höhere abzuholen, das ist ja so, wenn ich ein Auto an der Schnellladestation lade, ist natürlich die Beanspruchung durch den Energiefluss, höher, damit auch die Temperatur in dem Akku höher, als wenn ich beispielsweise mich für eine Aufladung an der heimischen Wallbox entscheide, wo dann mit eher geringerer Geschwindigkeit geladen wird. Aber dafür wird halt auch der Akku geschont. Habe ich das so korrekt wiedergegeben?

  13. Kassel Kairis:

    Grundsätzlich ja. Es gibt allerdings noch einen Twist. Denn die hohe Temperatur tatsächlich ist kalendarische Alterung besördert sie. Das bedeutet, die Batterie tut nichts, ist aber warm und altert dabei. Und da kann man sich eine ganz einfache Daumenregel merken. Und die ist super interessant, wenn man mal drüber nachdenkt. Die Daumenregel ist, 10 Grad mehr halbiert die Lebensdauer der Batterie. Und zwar jedes Mal. Jede 10 Grad mehr halbieren deine Batterielebensdauer. Und wenn man jetzt mal von einer, sagen wir mal, Soll-Temperatur von 25 Grad rausgeht und das Auto dann mal für einige Wochen, weiß ich nicht, in einer total überheizten Garage steht, wo im Sommer eben die Sonne draufknallt und es nicht gut durchlüftet, dann ist das wirklich qualvoll für die Batterie, denn sie ist einfach nicht gerne so heiß. Und jetzt kommt der Twist. Es gibt eine einzige Ausnahme und das ist beim Schnellladen. Denn beim Schnellladen ist eine große Herausforderung für die Batterie, weil was passiert, wenn man eine Batterie lädt? Naja, das sind irgendwelche Ionen, die entsprechend von der einen Seite der Batterie auf die andere wandern. Und dieses Wandern von Ionen durch Flüssigkeiten nennt man Diffusion. Und das ist ein Prozess, der eigentlich nicht besonders schnell ist. Also verglichen mit Elektronen bewegen sich durch Kabel, ist die Diffusion von Ionen. Das sind relativ große Grocken, die da wirklich einfach auch sich erstmal in Bewegung setzen müssen. Die läuft relativ langsam ab. Und Schnellladung ist daher auch, wenn man sozusagen... diesen Prozess mit Gewalt erzwingen will, das ist letztlich das, was Schnellladung tut, mit Gewalt die Ionen schneller von links nach rechts scheuchen, da leidet die Batterie auch schon drunter. Also Schnellladen ist durchaus eines der schädlicheren Dinge, die man tun kann. Und die Art und Weise, wie man das etwas weniger schädlich machen kann, ist an dieser Stelle tatsächlich, indem man die Batterie aufheizt, weil wenn Ionen warm sind, diffundieren sie schneller. Und es ist nicht tatsächlich so, wenn man beispielsweise mit einem Tesla auf einen Supercharger zufährt und das im Navigationssystem hinterlegt hat, dann wird das Auto automatisch anfangen, die Batterie vorzuwärmen, damit sie mehr leistungsfähig ist, wenn man den Stecker einsteckt. Und danach kühlt sie wieder runter.

  14. Sebastian:

    Das leuchtet sogar mir in Anführungsstrichen als Laien ein, wenn du das doch so klar und schlüssig darlegst. Und ergibt ja auch durchaus Sinn, dass man dann eben so ein Wärmemanagement in der Batterie hat, was die dann eben auch vorbereitet und im Nachhinein dann wieder dementsprechend schonend herabkühlt. Das heißt aber auch, im Umkehrschluss laden bei hoher Geschwindigkeit ohne die Batterie zu heizen, schadet der Batterie mehr, als wenn sie eben vortemperiert wird. Und im Umkehrschluss dazu, wenn ich dann dieses Schnarchladen sozusagen mache an einer langsameren Ladestation, schont es im Vergleich zum Schnellladen ohne Wärmanagement auch die Batterie? Genau.

  15. Kassel Kairis:

    Also wenn ein Schnellladen nicht unbedingt erforderlich ist, sollte man es unterlassen. Okay. Das ist auch da, man kann sich ein bisschen die Analogie vielleicht zum eigenen Körper überlegen. Wenn ich meine Einkäufe erledigen will und ich gehe zum Supermarkt, der 300-400 Meter entfernt ist, dann würde ich typischerweise mir nicht einen 40 Kilo schweren Rucksack anziehen und sprinten. weil es ist einfach nicht erforderlich. Es mag Situationen geben, wo es wichtig ist, dass ich dazu in der Lage bin, aber ich würde es einfach nicht jeden Tag machen. Und genauso ist Schnellladen eben eine extreme Belastung für die Batterie. Sie kann das schon viele, viele Male machen, aber einmal weniger ist tendenziell ein Problem.

  16. Sebastian:

    Das hört sich ja nachvollziehbar an. Vielen Dank erstmal für den Einblick oder auch da die praktische Abholung des Ganzen. Wenn wir jetzt sagen, wir haben vorhin gesagt, okay, wir laden den Akku idealerweise nicht auf die 100% voll. Gibt es so einen Kapazitätsbereich bei Akkus, insbesondere natürlich bei Elektroauto-Akkus, in dem man sich bewegen sollte, um den... Akku zu schonen, aber dennoch natürlich auch entsprechende Reichweite irgendwo darlegen zu können. Gibt es da irgendwie auch so eine Daumenregel dafür, die du jetzt aus deiner Erfahrung sagen könntest? Oder ja, lass uns mal daran teilhaben.

  17. Kassel Kairis:

    Es ist tatsächlich für jede Batterie sehr individuell. Also es gibt nicht so die eine Stelle, wo man sagt, das hier ist in Ordnung und ab da wird es schädlich. Das ist schon so ein schließender Prozess. Nichtsdestotrotz, die 85 Prozent, die du genannt hast, halte ich für einen durchaus vernünftigen Ansatzpunkt, weil ich glaube, die meisten Menschen kommen mit 85 Prozent der Reichweite ihres Fahrzeugs eigentlich überall hin, wo sie mögen. Und 85 Prozent ist schon eine gute Entlastung der Batterie. Wenn man sich jetzt wirklich optimieren möchte und vielleicht auch ein bisschen Spaß daran hat, dann kann man natürlich überlegen, okay, wie weit fahre ich morgen? Und vielleicht brauche ich morgen nur die 70 Prozent. Aber da wird dann auch das eigene Ladeverhalten schon zum Hobby. Und daher finde ich die von dir genannten 85 Prozent nicht ganz schön.

  18. Sebastian:

    Okay, das hört sich ja gut an. Wenn man dann nicht gerade Tagebuch führen möchte oder sich immens Gedanken macht, dann ist es tatsächlich so der Wert, wo man sich annähern sollte. Das denke ich auch. Weil sonst hast du ja mehr Arbeit mit zu überlegen, wann, wie du dein Auto lädst, als dass du wahrscheinlich tatsächlich mit dem unterwegs bist. Gut, jetzt haben wir ja schon gemerkt oder deine Antworten lassen sich auch vermuten, so wie dein Werdegang, dass du dich ja schon stark mit dem Thema Batterien auseinandersetzt. Das machst du ja auch mit deinem Unternehmen. Magst du vielleicht dazu ein paar Worte verlieren und welche Verbindungen du damit zur Mobilitätsszene sozusagen hast?

  19. Kassel Kairis:

    Ja, gerne. Ich habe viele Jahre eine Forschungsgruppe zum Thema Batteriespeicher geleitet und auch viel mit Industriepartnern zusammengearbeitet. Dieses ganze Thema Batterien und Elektromobilität ist ein sich entwickelndes Thema. Das ist noch relativ jung, da passiert gerade relativ viel. Superspannend. Und was wir unter anderem auch sehen, ist diese Komplexität von Batteriespeichern. Manchmal altern sie schneller, manchmal altern sie langsamer. All dies, das ist natürlich auch für die Unternehmen eine Herausforderung, gute Produkte zu bauen, wenn man so ein komplexes Bauteil wie eine Batterie hat. Und häufig ist es ja auch so, dass beispielsweise Automobilhersteller, die haben ja nicht nur einen Batteriezulieferer, sondern die haben viele verschiedene. Bei Tesla ist das ja immer wieder ein Thema, bauen sie eigene Batterien, kaufen sie weiter bei Panasonic. Jetzt haben sie in China noch eine ganz neue, dann andere Batterietechnologie auch zugekauft. Und das bedeutet, die müssen sich mit ganz schön viel Komplexität herumschlagen in ihrem Unternehmen. Weil diese Batterien sind alle individuell, sie altern und so weiter. Und wir haben als Batterie-Experten gesagt, da muss es eine Lösung geben, die das vereinfacht, die eine softwarebasierte Komplexitätsbewältigung sozusagen anbietet. Und was wir kurz gesagt machen, ist, wir haben eine Webplattform, Dort können wir die Betriebsdaten von Batteriespeichern, unter anderem von Elektroautos, hochladen, direkt vom Hersteller. Diese analysieren auf Batteriealterungen, auf mögliche Abweichungen vom Sollzustand. Wir können prognostizieren, wie sich die Batterie in der Zukunft verhalten wird. Und mit diesen Informationen können die Hersteller dann zum einen besser verstehen, was eigentlich passiert mit den Fahrzeugen, nachdem sie einmal verkauft sind und wie sie auch zukünftige Fahrzeuggenerationen besser bauen können.

  20. Sebastian:

    Das hört sich auch gut an und definitiv auch ein sinnvoller Ansatz. Und ja, vor allem dein Wissen dann auch in einem zukunftsträchtigen Feld sozusagen untergebracht, wo wir dann schlussendlich alle davon profitieren können, wenn unsere Batterien in den E-Autos leistungsfähiger und langlebiger dann auch irgendwo sind.

  21. Kassel Kairis:

    Ja, absolut. Und es macht auch sehr viel Spaß tatsächlich in diesem Feld zu arbeiten gerade.

  22. Sebastian:

    Das glaube ich, gerade wenn sich da doch so viel bewegt, dann jetzt innerhalb kürzester Zeit unterschiedlichste Batterietechnologien, Weiterentwicklungen, wo du ja dann nochmal tiefer dran bist als wir. Diejenigen, die jetzt, ich sage mal, nur das fertige Produkt dann irgendwo sehen, glaube ich durchaus, dass das seinen Reiz hat oder seinen Charme, in so einem Feld dann auch aktiv mitwirken zu können.

  23. Kassel Kairis:

    Absolut. Und ich meine, wenn wir es schaffen... Das ist erstmal ein nachgelagerter Effekt, aber ein extrem wichtiger. Wenn wir es schaffen, dass die Batterie nicht nur acht, sondern möglicherweise zwölf oder 15 Jahre am Ende hält, dadurch, dass wir sie mit unserer Software optimieren und dadurch, dass wir die Hersteller darin unterstützen, das System vielleicht noch zu verbessern, die Kühlungsstrategie oder die Anordnung der Zellen im Pack, dann können wir dadurch natürlich auch drastisch den CO2-Fußabdruck von Batterien reduzieren. Denn wenn die Batterie bei der gleichen Erzeugungsemission doppelt so lange lebt, dann kann sie natürlich auch viel mehr CO2 einsparen.

  24. Sebastian:

    Also das ist ja definitiv ein Ansatz, der es wert ist, verfolgt zu werden, dass wir da eben unseren Teil dann dadurch oder ihr dazu beitragen, den Klimawandel und auch den CO2-Emissionsausstoß eben zu verringern, beziehungsweise ja deutlich zurückzubringen von der derzeitigen Belastung ausgehend. Jetzt hattest du zum Einstieg, wo ich dich gefragt habe über euer Unternehmen, hast du gesagt, dass du Forschungsgruppen drin warst, dass du die geleitet hast. Das Thema Energiespeicher kam da auf. Und ich weiß, aus unserem Vorgespräch hatten wir es darüber, dass es da um Energiespeicher im Bereich der Photovoltaikanlagen ging, wo mittlerweile in Deutschland, die Zahl hat mich selbst überrascht, eine Viertelmillion, also 250.000 Ungerade im Einsatz sind. Und ja, da gibt es ja auch immer wieder die Idee, E-Mobilität mit Energiespeichern, mit Photovoltaikanlagen zu verknüpfen. Stichwort Vehicle-to-Grid. Kannst du da ein paar Worte dazu verlieren, was du da dazu sagen kannst eben oder wo du da Ansätze siehst für die Zukunft oder auch schon aktuell?

  25. Kassel Kairis:

    Ja, gerne. Die Energiewende ist ja ein Riesenprojekt. in Deutschland, aber auch weltweit vorgenommen haben, beinhaltet ja, dass wir ganz verschiedene Sektoren, Energieerzeugung, Transport, Wärme, alle auf erneuerbare Energien umstellen. Und Elektroautos haben dabei eine ganz interessante Zwischenrolle, denn einerseits ist ein Elektroauto natürlich ein Transportmittel und Ein Elektroauto ersetzt idealerweise einen oder mehrere Verbrenner und spart dadurch CO2. Wir wissen aber gleichzeitig, dass Pkw in Deutschland 23 Stunden am Tag nicht auf der Straße sind. Man spricht deswegen auch eigentlich eher von Spähzeugen als von Fahrzeugen. Und jetzt haben diese... diese Batterien, elektrischen Fahrzeuge, wunderschöne, leistungsfähige Batterien, die 23-24 Stunden am Tag nicht genutzt werden. Und da drängt sich die Idee ja geradezu auf, ob wir diese Batterien nicht nutzen können, um unser Energiesystem zu stabilisieren. Beispielsweise um Solarstrom zu speichern für die Nacht, um Fluktuationen bei der Windstromerzeugung auszugleichen und so weiter. Und damit stellen Sie, wir nennen das eine Flexibilitätsoption dar, denn Sie können Strom aufnehmen, wenn er zu viel erzeugt wird und abgeben, wenn es ein Defizit gibt. Und es gibt tatsächlich bereits erste Projekte, in denen das seit einigen Jahren funktioniert. erforscht wird, welche Potenziale das hat. Es gibt leider einige technische Herausforderungen, die sich ergeben, wenn man sich das mal genauer anschaut. Das sind so Themen wie Metering. Alle alle Mitspieler im Energiemarkt haben einen Zähler. Also wenn ich Strom einspeise oder Strom beziehe, muss ja irgendwie nachgehalten werden, wie viel ich eingespeist oder gezogen habe. Und dieses Metering müsste natürlich auch auf die Services von Elektroautos angewendet werden, wenn sie denn entsprechend am Strommarkt teilnehmen. Das stellt sich aber gar nicht so leicht dar, weil die Anforderungen, die teilweise gestellt werden an Energieerzeuger, die kommen aus der Kraftwerkstechnik. Und da stellt man dann plötzlich die gleichen Anforderungen an ein kleines Elektroauto wie an ein großes Kohlekraftwerk. Und ja, das ist natürlich regulatorisch. Da ist die Regulation noch nicht der Technik ganz hinterhergekommen. das Messsystem geeicht sein. Das macht es auch nochmal viel teurer. Und das sind alles so, ich sag mal, die technischen Details, mit denen sich gerade viele auch sehr begabte Menschen beschäftigen und wo ich glaube, dass wir da in den nächsten fünf Jahren sicherlich auch auf einen guten Weg kommen werden. Aktuell ist es aber de facto nicht der Standard und das könnte man sich ja fragen, wenn man sich jetzt ein Elektroauto kauft, super, wie verbinde ich das denn jetzt mit meinem Haus?

  26. Sebastian:

    Ja, das ist auch so die Erfahrung, die wir haben, wenn wir uns da mit den Fahrzeugen an sich beschäftigen, weil da kommt ja auch immer wieder die Frage von unseren Lesern und Hörern auf, wie es denn mit solchen Ansätzen ausschaut, weil ja auch immer wieder kommuniziert wird von den Automobilherstellern, dass man daran forscht, dass man daran arbeitet. Nissan mit dem Leaf hat da beispielsweise ein, zwei Projekte am Start, von denen wir wissen oder über die wir auch schon berichtet haben. Aber so wie du sagst, das sind alles halt Vorserienprojekte, die in einem gewissen kleinen Rahmen funktionieren, weil man dort alles in sich im Griff hat. Aber wenn mir dann jetzt bewusst wird, ich lege die gleichen Maßstäbe wie ein Kohlekraftwerk an ein E-Auto, da brauchen wir eigentlich gar nicht weiterreden, weil man schon weiß, das kann ja eigentlich nicht zum Erfolg werden, wenn solche Regulatorien da noch im Weg sind.

  27. Kassel Kairis:

    Genau, und da sind viele verschiedene Verbände sind da gerade wirklich aktiv, um entsprechend Also da muss man vielleicht auch einfach sagen, na gut, es ist der natürliche Gang der Dinge, dass Gesetze und Regulatorien etwas länger brauchen als Technologie. Und das ist dann oft auch noch mit EU-weiten Vorgaben, die da entsprechend umgesetzt werden, dieser Prozess dauert. Ein bisschen. Es ist als Wissenschaftler natürlich oft frustrierend, wenn man sagt, jawohl, wir haben es verstanden, wir haben jetzt drei Jahre lang alles probiert, was es gab, wir sind zu einem Ergebnis gekommen und so machen wir es. Und dann dauert es noch fünf bis sechs Jahre, bis tatsächlich was passiert. Aber dass diese Prozesse eine gewisse Zeitkonstante haben, ist, glaube ich, auch nicht nur schlecht, da

  28. Sebastian:

    Denke ich auch. Das kann man natürlich von beiden Seiten dann sehen und nichtsdestotrotz gibt es ja auch dann noch Zeit, so wie du sagst, das eine oder andere in die richtige Richtung zu lenken, als wenn man jetzt von heute auf morgen so eine Hauruck-Aktion da durchführt.

  29. Kassel Kairis:

    Genau. Aber grundsätzlich kann ich tatsächlich, falls es bei euren Zuhörerinnen und Zuhörern Menschen gibt, die vielleicht schon mal Kontakt damit hatten oder die die Möglichkeit haben, sich auch bei solchen Prozessen zu beteiligen, kann ich wirklich dazu ermuntern, das mal zu versuchen. Also ich selbst war auch Teil von verschiedenen Normungsgremien und von verschiedenen Gesetzgebungsverfahren. Und es ist ein tatsächlich frischteilig langwieriger und oft frustrierender Prozess. Aber es ist wirklich eine Möglichkeit, Dinge zu verbessern. Und es ist nicht die einfachste Art und Weise und nicht die... Nicht die, wo man schnelle Erfolge erzielt, aber wo man wirklich langfristig was Sinnvolles tun kann. Und wenn so ein Ding dann nach vier oder fünf Jahren tatsächlich mal fertig ist, dann ist man schon sehr stark.

  30. Sebastian:

    Ja, das glaube ich. Und das werden wir hoffentlich auch noch alle erleben, dass wir da zu einem serienfähigen Ansatz kommen, der dann auch tatsächlich in den nächsten fünf bis zehn Jahren irgendwo standardmäßig praktiziert werden kann sozusagen. Jetzt kommen wir von der Batterie her, haben jetzt alles getan, um die sozusagen schonend zu laden, die Lebensdauer zu erhöhen. Wir wissen jetzt auch, wie wir im besten Fall in fünf bis zehn Jahren Strom zwischenspeichern können bei unserer Batterien auf Rädern, wie du ja eingangs erwähnt hattest, wie E-Autos ja auch sozusagen genannt werden können. Nichtsdestotrotz ist es so, dass ein Akku altert irgendwann. Hat er seine Leistungsfähigkeitsgrenze sozusagen erreicht, reicht nicht mehr aus, um in dem E-Auto genügend Energie abzugeben oder auch die Reichweite, die ja damit einhergeht. Dann kommt das Thema Recycling Second Life auf den Plan oder wird er auf den Plan gerufen. Bist du da auch in dem Thema drin? Hast du da Einblicke dazu? Gibt es da Überlegungen? Was für Möglichkeiten gibt es da aktuell aus deiner Sicht zum Thema Recycling Second Life?

  31. Kassel Kairis:

    Ja, absolut. Ich würde noch ein Thema tatsächlich ergänzen, was dazu passt und das ist Wiederverkauf. Denn ich glaube tatsächlich, also alle drei Themen sind Themen, mit denen wir uns tatsächlich sehr intensiv beschäftigen bei Acquire Battery Intelligence, weil ich denke, das wird ein Riesenthema ab in so drei bis vier Jahren. Das wächst gerade und bald wird es dann sehr, sehr groß werden. Genau, du hast die Situation beschrieben, der Akku im Auto ist vielleicht um 20 oder 30 Prozent gealtert, die Reichweite ist entsprechend gesunken und jetzt steht man vor der Frage, naja, was mache ich denn mit diesem Auto? Ich glaube persönlich, dass die beste, weil am einfachsten umzusetzende Art ist, dass man das Auto mit der gealterten Batterie an Menschen verkauft, die einfach die Reichweite nicht brauchen. So ein Händler, der jeden Tag 30 Kilometer fährt verlässlich und ab und zu mal 60, um die Tante zu besuchen, der kann ja durchaus auch einen Gebrauchtwagen fahren, der nur noch 70 Prozent der ursprünglichen 300 Kilometer Reichweite hat. Das wird ja immer noch vollkommen reichen. Und das hat eben den Charme, dass man die Batterien nicht aus dem Fahrzeug entnehmen muss. Wenn jetzt allerdings man möglicherweise in dem Fall ist, wo man ein elektrisches Fährrad, also ein Boot, und da ist dann eben entweder schafft sie die Strecke, die sie fahren soll oder nicht. Und da ist 70% der Strecke dann leider nicht mehr gut genug. Sonst bleiben die Leute plötzlich auf dem Wasser liegen. Das möchte man natürlich nicht. Da hättest du so einen Fall, wo man sagt, okay, die Batterie muss jetzt hier raus. Aber wenn die Batterie noch, sagen wir mal, 80% vielleicht ihrer ursprünglichen Kapazität hat, dann ist sie noch nicht tot. Und dann kommt man durchaus in diese Diskussion um Second Life. Wo könnte ich meine gealterte, aber grundsätzlich noch funktionale Batterie einsetzen? um nichts zu verschwenden, um den Nutzen, der noch in ihr steckt, auch tatsächlich zu realisieren. Was man dazu braucht, ist eine sehr gute Abschätzung und Prognose des Lebenszustandes, um eben den optimalen Zeitpunkt des Wechselns zu finden und auch um die optimale Zweitanwendung, eine passende Zweitanwendung zu finden. Genau das ist ein Thema, was wir tatsächlich bei LQO sehr intensiv behandeln. Von verschiedensten Anwendungen in die verschiedensten Anwendungen. Ein Klassiker wäre zum Beispiel, dass man sagt, na gut, die Batterie hat nur noch 80% ihrer Leistungsfähigkeit, aber neben einem Windrad habe ich ja Platz. Da kann ich gegebenenfalls auch ein paar mehr hinstellen. Und so komme ich in Summe dann auch wieder auf meine Gesamtkapazität, die ich brauche, um diesen Windstrom zu speichern. Und ich kann dafür aber Batterien nehmen, die voraussichtlich oder zumindest hoffnungsweise sehr günstig sein werden. Dann ist es ein Rückläufer und kann da dann vielleicht noch fünf Jahre, vielleicht mehr, diese Batterie nutzen. bevor sie dann tatsächlich in der letzten Stufe ins Recycling geht.

  32. Sebastian:

    Ja, also vielen Dank für die Einblicke. Das leuchtet alles ein. Gerade dieser Ansatz Wiederverkauf im Hinblick darauf, welche Reichweite brauche ich tatsächlich. Ich denke, das wird eh so ein Thema sein, wo man nicht nur beim E-Auto-Kauf dann mit berücksichtigen muss, Preis, Leistung, Reichweite, was man da aufeinander trifft, sondern dann tatsächlich auch beim Wiederverkauf der ganzen Geschichte. Und natürlich auch, ja zu sagen, da hat man den wenigsten Aufwand mit, wenn man das Fahrzeug jemand gibt, der einfach damit fahren kann. Das leuchtet komplett ein und erschließt sich auch mir, warum man dann sich eher erstmal darauf konzentriert, bevor wir uns dann über das Thema Recycling und Second Life Gedanken machen.

  33. Kassel Kairis:

    Ja, absolut.

  34. Sebastian:

    Ja, von meiner Seite aus wäre es das jetzt auch, Kai Philipp. Wir haben da ja einen guten Überblick von dir bekommen in die Welt der Batterie, was man machen kann, worauf man achten muss, wo die Reise ungefähr hingeht. Und ich denke, wir werden uns in einer späteren Folge mal wiederhören, wenn wir dann vielleicht ein paar Schritte weiter sind in puncto Batterieentwicklung.

  35. Kassel Kairis:

    Für das wären vielen Dank und bis bald.

  36. Sebastian:

    Bis dahin.