Nachhaltigkeit bei SQM: Mehr Lithium mit weniger Ressourcen

Im Gespräch mit Denise Kirschner, Koordinatorin für auswärtige Angelegenheiten bei SQM

In der aktuellen Podcastfolge hatte ich das Vergnügen, erneut mit Denise Kirschner zu sprechen, die bei SQM in Chile als Koordinatorin für auswärtige Angelegenheiten tätig ist. SQM gehört zu den weltweit führenden Lithiumproduzenten und spielt eine Schlüsselrolle für die Elektromobilität und die Energiewende. Das Unternehmen engagiert sich stark im Bereich der Nachhaltigkeit und verfolgt eine langfristige Strategie, die Produktionskapazitäten zu steigern und gleichzeitig die Umweltauswirkungen zu minimieren – ein Thema, das wir in dieser Folge genauer beleuchtet haben.

Zu Beginn des Gesprächs erklärte Denise die Bedeutung der kürzlich verabschiedeten nationalen Lithiumstrategie Chiles, die die Rolle des Staates in der Lithiumproduktion stärken soll. Entgegen mancher Annahmen handle es sich jedoch nicht um eine Nationalisierung. „Schon heute betreiben die beiden derzeit in Chile produzierenden Unternehmen, SQM und Albemarle, ihre Anlagen im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft“, stellte Denise klar. Die neue Strategie sieht vor, diese Kooperationen weiter auszubauen. Als Folge daraus ist SQM eine Partnerschaft mit Codelco eingegangen, dem staatlichen Kupferunternehmen, das ab 2025 mit einer Mehrheit von 50 Prozent plus einer Aktie ins Lithiumgeschäft einsteigt. Diese Zusammenarbeit verschafft SQM Planungssicherheit bis ins Jahr 2060 und ermöglicht dem Unternehmen, weiter in innovative und nachhaltige Produktionsmethoden zu investieren.

Ressourceneffizienz als Kern der Nachhaltigkeitsstrategie

Ein wesentlicher Pfeiler der Nachhaltigkeitsstrategie von SQM ist die kontinuierliche Verbesserung der Ressourceneffizienz. Denise erklärte, dass das Unternehmen heute bereits rund 30 Prozent weniger Sole und 50 Prozent weniger Wasser als behördlich vorgeschrieben verwendet, obwohl die Produktionskapazität in den letzten fünf Jahren vervierfacht wurde. „Unser Ziel ist es, die Soleextraktion bis 2028 auf 50 Prozent zu senken“, betonte sie. Möglich macht das der Einsatz modernster Technologien und eine immer effizientere Nutzung der Ressourcen. Ein Beispiel ist die Direkte Lithiumextraktion (DLE), eine Methode, die SQM seit mehreren Jahren studiert. DLE soll es ermöglichen, das Lithium selektiv aus der Sole zu extrahieren. „Wir haben über 70 verschiedene DLE-Technologien evaluiert und verschiedene Ansätze in einem Pilotzentrum direkt im Salar de Atacama getestet“, erzählte Denise stolz. Direkt investiert hat das Unternehmen bisher in die Technologie des französischen Unternehmens Adionics.

Auch in ihrem Risikokapitalfonds und Accelerator-Programm zeigt sich die Innovationskraft von SQM, das Start-ups in den Bereichen Lithium- und Batterie-Recycling, Wasser und Elektromobilität unterstützt. „Unsere durchschnittliche Investitionssumme liegt bei etwa drei Millionen US-Dollar pro Start-up“, erklärte Denise. So ist auch Deutschland im Accelerator-Programm mit zwei Startups zu den Themen Batterie-Recycling und Ladeinfrastruktur vertreten. Recyceltes Lithium sieht SQM nicht als Konkurrenz, sondern als wichtigen Bestandteil einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. „Eine Lithium-Ionen-Batterie kann wiederverwendet und anschließend recycelt werden“, erklärte sie und betonte, dass dabei nicht nur Lithium, sondern auch weitere wertvolle Materialien wie Nickel und Kobalt zurückgewonnen werden könnten.

Ein weiterer zentraler Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie von SQM ist die Zusammenarbeit mit den lokalen Gemeinden. Denise betonte, dass die Interessen der verschiedenen Gemeinden oft unterschiedlich seien und daher ein kontinuierlicher Dialog notwendig ist. „Unser Team, das direkt im Norden Chiles lebt und arbeitet, pflegt den Kontakt zu den Gemeinden und schafft Vertrauen“, sagte sie. Die Unterstützung reicht von Projekten in den Bereichen Gesundheit und Bildung bis hin zu Infrastrukturmaßnahmen und kulturellen Initiativen. Ein besonders interessantes Projekt ist das gemeinsame Umweltmonitoring, bei dem die Gemeinden aktiv in den Prozess eingebunden werden. „Gemeindemitglieder begleiten unsere Mitarbeiter bei der Datensammlung an den Kontrollpunkten im Salar de Atacama und können so direkt an den Prozessen teilnehmen“, erklärte Denise. Durch solche Maßnahmen schafft SQM Transparenz über wichtige Messwerte, wie etwa den Soleverbrauch.

Transparenz als Basis für Vertrauen

Abschließend betonte Denise die Bedeutung von Transparenz für SQM, um Vertrauen aufzubauen und die oft komplexen, technischen Themen rund um Nachhaltigkeit für die Öffentlichkeit verständlich zu machen. „Wir sind stets bemüht, die Prozesse offen zu legen und Besuchern die Möglichkeit zu geben, unsere Produktionsanlagen vor Ort zu besichtigen“, sagte sie. Mit diesem Engagement für Nachhaltigkeit und Dialog zeigt das Unternehmen, wie sich wirtschaftlicher Erfolg und ökologische Verantwortung vereinen lassen. Nun aber genug der Vorworte – lasst uns direkt in das Gespräch mit Denise eintauchen und noch mehr über die Projekte von SQM erfahren.

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des Elektronischen News.net Podcast. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du heute wieder eingeschaltet hast. In der aktuellen Folge habe ich Denise Kirschner von SQM erneut zu Gast. Wir hatten uns schon mal mit ihr über das chilenische Unternehmen SQM unterhalten und deren Wirken im Umfeld der E-Mobilität, genauer gesagt im Abbau von Lithium im Salar de Atacama in Chile. Da sind wir heute noch ein ganz Stück tiefer eingetaucht, haben auch nochmal betrachtet, Das Zusammenwirken von SQM gemeinsam mit Chile, gerade im Hinblick auf die nationale Lithium-Strategie, die eben ausgerufen wurde, wie man diese nutzt, um auch die globale Wettbewerbsfähigkeit am Markt zu erhalten, wie man diese ausbauen kann und welche Rolle eben auch die Nachhaltigkeit im Unternehmen spielt. Und Nachhaltigkeit jetzt nicht nur betroffen auf den Wasserverbrauch, was so eines der häufigsten Themen dort vor Ort ist, sondern auch Nachhaltigkeit im Umgang mit Menschen, als auch das Thema Technologie und Innovation, wie man das nutzen kann, um dann eben auch Fortschritte sowohl für Natur als auch für das Unternehmen im wirtschaftlichen Sinne zu erzielen. Wir gehen direkt rein ins Gespräch mit Denise. Viel Spaß damit. Hi Denise, ich freue mich, dass du heute wieder mit am Start bist hier beim ElektroautoNews.net Podcast. Du warst ja schon mal zugegen und hast ein bisschen über SQM erzählt. Für die ZuhörerInnen, die vielleicht zum ersten Mal hier jetzt zuhören in der aktuellen Folge, kannst du ein paar Worte über dich und auch über das Unternehmen SQM, für das du tätig bist, verlieren.

  3. Denise Kirschner:

    Hallo Sebastian, danke für die Einladung jetzt zu diesem zweiten Gespräch hier auf dem Kanal. Und du hast es ja bereits gesagt, ich arbeite bei SQM seit zweieinhalb Jahren von Chile aus. Wir sind heutzutage einer der führenden Lithium-Produzenten weltweit. Damit ist SQM ohne Frage ein Schlüsselakteur im Bereich der Lithium. E-Mobilität, Batterietechnologien und damit schlussendlich für die Energiewende, Dekarbonisierung und Einhaltung der Klimaziele weltweit. Ich bin Teil der Nachhaltigkeitsabteilung im Team External Affairs. Das heißt, bei meiner Arbeit dreht sich ganz viel um den Austausch mit Stakeholdern der kompletten Batteriewertschöpfungskette und ums Informieren. Also in dem Zusammenhang betreue ich Anfragen, organisiere und begleite unter anderem auch Besuche in den Norden, in unsere Anlagen, um eben möglichst transparent aufzuzeigen, wie unsere Produktion funktioniert und eben auch speziell unsere Initiativen im Nachhaltigkeitsbereich aufzuzeigen.

  4. Sebastian:

    Da war ich ja Anfang des Jahres, also Anfang des Jahres 2024 auch mit dir unterwegs im Salar de Atacama, durfte mir das dann vor Ort tatsächlich anschauen. Das war schon sehr spannend. Wir haben das Ganze auch in einem gemeinsamen Lithium-Hub bei uns auf dem Portal aufgearbeitet, den wir natürlich auch nochmal in den Shownotes verlinken werden für diejenigen, die da nochmal tiefer eintauchen wollen. Und ich durfte dabei auch merken während meiner Reise, Lithium hat ja nicht nur für euch als Unternehmen sozusagen einen wichtigen Stellenwert, um da eben Umsatzgewinn mit zu erwirtschaften schlussendlich, sondern Lithium ist ja auch für das Land Chile von immenser Bedeutung sozusagen. Und das merkt man ja auch daran, dass das Land mittlerweile mehr Einfluss auf die Lithiumgewinnung hat. beziehungsweise Unternehmen in diesem Umfeld nehmen möchte. Vielleicht kannst du das mal aufgreifen, ein Stück weit einordnen, wie sich das entwickelt hat, wo das Ganze hingehen soll.

  5. Denise Kirschner:

    Genau, du hast es im Endeffekt bereits gesagt. Anfang 2023 wurde in Chile die nationale Lithiumstrategie bekannt gegeben. Das Element der Strategie, welches für SQM sicherlich am relevantesten gewesen ist, seit der Verkündung war und ist, die staatliche Beteiligung an dem Lithiumabbau in Chile zu erhöhen. In internationalen Medien war da schnell die Rede von Nationalisierung und Verstaatlichung, was so aber ganz klar nicht stimmt. Also man muss zum einen berücksichtigen, und wir haben das im ersten Teil des Podcasts ja auch ausführlicher besprochen, dass beide derzeit in Chile produzierenden Unternehmen, welche im SQM und Albemarle sind, bereits unter einer öffentlich-privaten Partnerschaft mit dem Staat ihre Anlagen im Salar de Atacama betreiben und auch betrieben haben in der Vergangenheit und im Zuge dessen auch bedeutende Abgaben aus dem Liebzirngeschäft an den Staat und auch an die Region im Zuge eines Pachtvertrags zahlen. Die Lithium-Strategie sieht nun eben vor, solche öffentlich-privaten Kooperationen zu stärken und, was das Neue ist, eine Mehrheitsbeteiligung des Staates direkt im Lithium-Geschäft sicherzustellen. In unserem Fall spiegelt sich das nun eben in einer Ende Mai geschlossenen Partnerschaft mit dem staatlichen Kupferunternehmen Codelco wider. Das hat ab kommendem Jahr vor allen Dingen Umstrukturierungen zufolge. Codelco wird in die Geschäftstätigkeit von SQM integriert mit einer Beteiligung von 50 Prozent plus einer Aktie. Und für uns als Unternehmen bedeutet diese neue Partnerschaft in erster Linie Planungssicherheit und die Sicherstellung unserer Tätigkeit in Chile. denn unser aktueller Pachtvertrag, der uns letztendlich die Lizenz erteilt, im Salar der Atacama Litium abbauen zu dürfen, hätte 2030 geendet. Das heißt, de facto wussten wir bis zu diesem Jahr nicht, wie es nach 2030 weitergehen wird. Und nun durch die Partnerschaft ist eine Fortführung bis 2060 gesichert. Wobei dann ab 2031 Codelco das Management übernimmt und den neuen Pachtvertrag schließt und SQM eben als Partner von Codelco mit einsteigt. Was nun ansteht, sind eine Reihe administrativer Prozesse, das heißt vor allem Umweltgenehmigungen, Gespräche mit den lokalen Gemeinden, um konkret zu definieren, wie das Projekt ab 2031 dann aussehen soll.

  6. Sebastian:

    Sehr spannend, dass du uns hier schon mal diesen Einblick gegeben hast, wie sich das entwickelt, weil man hat das ja auch in den Medien mitbekommen, auch durch euren Marktbegleiter oder euren Einmarktbegleiter, der in Chile eben auch mit vor Ort ist, dass es da ja eben Entwicklungen gab in dem Bereich. Ist das für euch auch relevant, weil ihr dementsprechend dadurch auch eure Wettbewerbsfähigkeit im globalen Markt stärken erhalten könnt? Und welche Erwartungen bringt eben die chilenische Regierung auch an euch mit, Oder welche Erwartung bringen sie in den Markt mit rein, wenn sie eben diese Kontrolle über den Lease-to-Markt dadurch im eigenen Heimatland gewinnen?

  7. Denise Kirschner:

    Auf jeden Fall. Also natürlich können wir uns jetzt durch diese Planungssicherheit und auch den Blick in die Zukunft auch als stabiler Partner und stabiler Lithiumlieferant weltweit positionieren. In dem Zusammenhang muss ich sagen, wir verfolgen als Unternehmen eben auch eine Leadership-Strategie. Das heißt, wir möchten unsere Führungsposition in der Industrie sprich sowohl im Bereich Produktion als auch Nachhaltigkeit nicht nur halten, sondern auch ausbauen. Und das tun wir grundsätzlich unter drei Prämissen. Die sind Qualität, Quantität und Nachhaltigkeit. Qualität eben, indem wir Lithiumcarbonat und Lithiumhydroxid in Batteriequalität für E-Autos herstellen und die Produktionsprozesse kontinuierlich durch Innovation und technologische Entwicklung weiter verbessern. Der zweite Punkt, die Quantität, indem wir die Produktionskapazitäten stetig steigern. Also aktuell beläuft sich unsere Produktionskapazität auf ca. 200.000 Tonnen Lithiumcarbonat äquivalent. Und auch weltweit investieren wir hier neue Projekte, neue Lithiumprojekte. Also mittlerweile haben wir zum Beispiel auch einen Produktionsstandort in Australien. Und dann der letzte Punkt, die Nachhaltigkeit. Das bezieht sich natürlich sowohl auf Umweltfragen als auch auf die Beteiligung und Einbeziehung lokaler Gemeinden. Und auch hier möchten wir ein Industrieführer sein und produzieren entsprechend nach höchsten nationalen und internationalen Nachhaltigkeitsstandards. Und wenn man sich zum Beispiel den ökologischen Fußabdruck von Lithiumbetrieben weltweit anschaut, dann produziert SQM das Lithium mit dem geringsten CO2- und Wasserfußabdruck. Diese beschriebene Strategie verfolgen wir bereits seit mehreren Jahren. Ich würde sagen, circa fünf bis sechs Jahre. Das heißt, es ist nun keine Antwort oder direkte Reaktion auf die chilenische Lithiumstrategie. Vielmehr kann man sagen, dass viele unternehmensinterne Prozesse der vergangenen Jahre und auch geplante Projekte für die Zukunft sehr im Einklang stehen mit dem, was in der chilenischen Lithium-Strategie vorgesehen ist, sei es eben in Bezug auf Nachhaltigkeitsaspekte, Wertschöpfung im Land, Ressourceneffizienz und so weiter.

  8. Sebastian:

    Das konnte ich auch tatsächlich schon bei meinem Vor-Ort-Termin wahrnehmen, dass ihr da auch über die Norm hinweg eben, ich sag mal, das Reporting einfach auch schon angeht und die Messungen vor Ort tatsächlich, um dem eben zu entsprechen, aber auch darüber hinaus für euch diese Erkenntnisse zu gewinnen. Für mich kommt natürlich drauf oder die Frage auf, wenn ich dieses 3, Qualität, Quantität, Nachhaltigkeit sehe und dann vor allem Quantität und Nachhaltigkeit gegenüberstelle. Wie kann man Nachhaltigkeit einhalten, wenn man die Quantität eben steigern will, also den Output steigern? Kriegt man das abgebildet und wenn ja, was habt ihr da vor?

  9. Denise Kirschner:

    Ja, ich freue mich, dass du mir die Frage stellst, denn genau hier sehen viele Stakeholder ein Paradox, da natürlich die automatische Annahme oder Schlussfolgerung ist, die Welt benötigt Lithium, die Nachfrage nach Lithium steigt und das bedeutet im Umkehrschluss, wir benötigen immer mehr Ressourcen und Umwelt- sowie Nachhaltigkeitsfragen bleiben dabei auf der Strecke. Tatsächlich ist es in unserem Fall so, dass wir die Produktionskapazität zwar steigern, das Ganze aber mit weniger Ressourcen, sprich weniger Sohle und weniger Wasserverbrauch erreichen wollen. Wir nutzen bereits heute 30 Prozent weniger Sohle und 50 Prozent weniger Wasser als die von der Umweltbehörde autorisierten Extraktionswerte vorschreiben. Und das, obwohl wir eben unsere Produktionskapazität in den letzten vergangenen fünf Jahren vervierfacht haben. In der Zukunft wollen wir diesen Weg natürlich auch weiter verfolgen und haben uns das Ziel gesetzt, bis 2028 die Sohlextraktion auf die Hälfte weiter zu reduzieren. Und gelingen tut das Ganze letztendlich durch eine gesteigerte Ressourceneffizienz, welche letztendlich der Schlüssel hinter dem Ganzen ist. Zusätzlich haben wir auch einen ein sehr umfassendes Umweltüberwachungssystem mit einem Netzwerk aus Kontrollpunkten in und rund um den Salar de Atacama, um mögliche negative Auswirkungen auf Umwelt, Flora, Fauna zu kontrollieren und Risiken auf ein Minimum zu reduzieren. Und diese ganzen Messwerte stehen auch für alle einsehbar auf einer Website zur Verfügung. Das ist die Website www.sqmsinlinia.de. Da können sozusagen alle, die sich dafür interessieren, gerne mal raufschauen.

  10. Sebastian:

    Da ist ja das Ganze auch eben gläsern und transparent, so wie du gesagt hast, gerade dieser Wasser- und Soloverbrauch nachvollziehbar auch Jahre zurück sozusagen seit der Messung, wie das eben zurückgegangen ist. Jetzt hast du ja aber auch so ein schönes Stichwort, das ja auch für alles stehen kann, reingeworfen sozusagen, gesteigerte Ressourceneffizienz war das. Was kann ich mir denn konkret darunter vorstellen? Hast du da vielleicht ein Projekt, was du uns benennen kannst? Was habt ihr da konkret umgesetzt oder habt ihr vor, konkret umzusetzen, um dann eben auch den höheren Output bei geringerem Input sozusagen umzusetzen?

  11. Denise Kirschner:

    Also ohne Innovation und technologische Entwicklung und eben auch die Offenheit und Bereitschaft vom Unternehmen, bestehende Prozesse umzustrukturieren, zu erweitern, wären wir, glaube ich, weit davon entfernt, dort zu sein, wo wir heute sind. Um ein konkretes Beispiel zu nennen, und ich versuche dabei nicht zu technisch zu werden, wir haben mit der Produktion von Lithiumsulfat begonnen. aus Sole, die noch vor zwei Jahren aufgrund eben des hohen Sulfatgehalts unbrauchbar war für den bestehenden Verdunstungsprozess und die Weiterverarbeitung. Und heute kann eben aus dieser Sole Lithiumsulfat durch einen eigens entwickelten Nebenprozess hergestellt werden und im nächsten Schritt dann zu Lithiumhydroxid weiterverarbeitet werden. Das heißt, dass es Nur eines von vielen Projekten und Beispielen direkt in unseren Anlagen, in denen man eben versucht, die uns zur Verfügung stehende Ressource einfach noch besser zu nutzen. Weiterhin arbeiten wir aktiv an einem Innovationsfahrplan für die kommenden Jahre, welcher hier in Chile unter dem Namen Sala Futuro läuft und im Rahmen der Partnerschaft auch mit Codelco weiterverfolgt werden soll. Im Rahmen dieser Roadmap haben wir uns in den vergangenen Jahren sehr intensiv zum Beispiel mit dem Thema der direkten Lithium-Extraktion, also DLI, angeschaut. auseinandergesetzt, das heißt der selektiven Gewinnung von Lithium aus der Sole-Lösung, wobei es verschiedene Ansätze gibt. SQM hat in den letzten Jahren über 70 verschiedene DLI-Technologien evaluiert und direkt im Salar de Atacama ein Zentrum für Pilotversuche aufgebaut, um eben die unterschiedlichen Ansätze von DLI direkt vor Ort zu testen. Investiert haben wir bisher in das französische Unternehmen Adionics, dessen Technologieansatz sich sehr vielversprechend gezeigt hat, sehr vielversprechende Ergebnisse gebracht hat. Und die Idee ist dann, solche Technologien auch mit erweiterten Verdunstungstechnologien zu kombinieren, wodurch ein Teil des in der Sohle enthaltenen Wassers auch aufgefangen werden kann. Das heißt, damit haben wir gute Voraussetzungen, die Ressourceneffizienz zu steigern sowie den Sodel- und Wasserverbrauch eben auch weiterhin zu minimieren. Aber das sind wie gesagt alles Pläne für die nahe Zukunft, die zunächst eben auch noch Umweltgenehmigungen und anderen regulatorischen Prozessen unterliegen. Außerdem vielleicht noch ein letzter Punkt dazu, was nicht zu unterschätzen ist. DLE bringt verschiedene Herausforderungen mit sich und ich glaube, wir könnten einen extra Podcast nur über die Chancen und Herausforderungen von DLE aufzeichnen. Das wäre jetzt hier zu viel Information, aber es sei an dieser Stelle einfach betont, dass die Vorteile von DLE nicht in jedem Kontext und in jedem Produktionsumfang gegeben sind. Das heißt, eine vorausgehende differenzierte Evaluierung ist auf jeden Fall notwendig.

  12. Sebastian:

    Damit hast du ja jetzt schon mal die Tür für den nächsten DLE-Podcast geöffnet sozusagen, aber auf das Thema gehen wir jetzt natürlich nicht tiefer ein. Was ich auch spannend fand, neben diesem Salar Futuro und den einzelnen Meilensteinen auf dieser Roadmap, wie du gesagt hast, ist ja SQM beim Thema Innovation aber auch noch anderweitig aktiv geworden. Und da habe ich ja auch mitbekommen, das habt ihr mir aufgezeigt, dass es ein Corporate Venture und Acceleration Program eurerseits gibt. Was können wir uns darunter vorstellen? Wie würdest du es jemandem erläutern, der das jetzt zum ersten Mal hört im Umfeld von SQM und wie werdet ihr da tätig?

  13. Denise Kirschner:

    SQM Lithium Ventures, sprich das Risikokapital des Lithiumgeschäfts von SQM, wurde im Dezember 2022 gegründet und fördert im Endeffekt innovative Lösungen aufstrebender Startups mit dem Fokus in drei Themenbereichen. Der erste Themenbereich ist Lithium und Batterierecycling, der zweite Bereich ist Wasser und der dritte Bereich ist Elektromobilität. Die Investitionen belaufen sich im Durchschnitt auf 3 Millionen US-Dollar zusätzlich zu Folgeinvestitionen und es können sich auf die Ausschreibungsrunden Startups aus der ganzen Welt bewerben. Aus Europa waren es bisher vor allem britische Startups, die sich in den Investitionsrunden durchgesetzt haben. Eines von ihnen ist Altilium mit dem Fokus auf Batterierecycling und die Infrastruktur drumherum. Das andere ist Salinity Solutions, welches eine Wasseraufbereitungstechnologie mit Osmoseverfahren entwickelt hat. Hinzu kommen dann noch zwei US-amerikanische Start-ups und ein chilenisches mit verschiedenen Lösungen im Bereich Elektromobilität, zum Beispiel die Entwicklung einer Schnellladeinfrastruktur oder die Umwandlung von Verbrennungsmotoren in LKWs. Und du hast es bereits genannt, zusätzlich zu dem Lithium Venture, also zu dem Risikokapital, gibt es da noch das Accelerator-Programm. Ich glaube, im Deutschen benutzt man auch den Begriff, also quasi ein Begleitprogramm für Startups, die sich eben noch in einer sehr frühen Gründungsphase befinden und von SQM-Experten und Mentoren begleitet werden. um ihr Business-Modell aufzuziehen. Hier sind auch zwei deutsche Start-ups dabei. Eines zum Thema Ladeinfrastruktur und eines zum Thema Batterierecycling. Und es wird auch im nächsten Jahr neue Investitions- und Bewerbungsrunden geben. Also für alle, die zuhören und interessiert sind, auf jeden Fall aufmerksam sein und insbesondere auch die Neuigkeiten auf SQMs LinkedIn-Kanal verfolgen.

  14. Sebastian:

    Und wir werden, denke ich, auch nochmal darauf hinweisen, weil gerade diese deutschen Startups interessieren uns natürlich auch. Und vor allem, wenn es so wichtige Themen sind wie Batterie, Recycling, weil es geht ja nicht immer nur darum, ich sag mal, neue Rohstoffe zu gewinnen, sondern vielleicht auch vorhandene Rohstoffe nochmal zu nutzen. Auch in dem Stichwort recyceltes Lithium hat SQM eine Meinung dazu, weil das ist ja auch potenziell das Geschäft, sag ich mal, was euch dann fehlt, wenn da recyceltes Lithium verkauft wird, anstatt Neues von euch quasi aus dem Salat der Atacama zu beziehen.

  15. Denise Kirschner:

    Also grundsätzlich unterstützen wir das ganze Thema rund ums Batterierecycling. Es ist einfach einer der vielen Vorteile, den die Elektromobilität im Vergleich zu fossilen Brennern mit sich bringt. Während fossile Energieträger einfach verbrennen und CO2-Emissionen und Wärme generieren, kann eben eine Lithium-Ion-Batterie wiederverwendet und im nächsten Schritt recycelt werden. Das heißt, neben Lithium unter anderem auch Nickel, Kobalt, Graphit, Kupfer, Aluminium, was eben alles so an Elementen in so einer Batterie drinsteckt. Der Lithiumanteil ist ja eigentlich vergleichsweise gering, auch wenn sehr entscheidend. Und in diesem Zusammenhang haben wir hier eben auch das Potenzial, eine Kreislaufwirtschaft zu schaffen. Und das unterstützen wir auf jeden Fall auch als Unternehmen. Sowohl die EU als auch Deutschland haben Schritte unternommen, um die Recyclingquote für Lithiumbatterien zu erhöhen. Die EU plant zum Beispiel, dass bis 2020 2035, wenn ich mich nicht irre, mindestens 50 Prozent des Lithiums in Batterien recycelt werden soll. Ähnliche Vorgaben gelten dann für die anderen enthaltenen Rohstoffe. Man muss allerdings auch sagen, dass die Rücklaufmengen heute einfach noch sehr gering sind. Was natürlich unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass noch nicht genügend Lithium-Altbatterien im Umlauf sind, um das Ganze auch wirtschaftlich attraktiv zu machen. Das Thema E-Mobilität hat ja erst vor einigen Jahren so richtig Fahrt aufgenommen und so eine Lithiumbatterie hat dann eben auch eine Lebensdauer von mindestens zehn Jahren. Das heißt, bis Recycling wirklich einen wichtigen Teil des Lithiumbedarfs in Deutschland zum Beispiel decken kann, wird es sicherlich noch seine Zeit dauern. Und bis dahin müssen zunächst noch mehr kritische Rohstoffe in Umlauf kommen und abgebaut werden. Und da kommt dann natürlich für uns die wichtige Frage ins Spiel, wie können wir den Abbau so gestalten, dass der Bergbau sowohl für die Umwelt als auch lokale Gemeinden verantwortungsvoll und nachhaltig ist.

  16. Sebastian:

    Guter Punkt, vor allem weil das Thema Batterierecycling, das hatten wir auch zuletzt bei uns im Artikel betrachtet, tatsächlich ist man ja ausgegangen von acht bis zehn Jahren, wo die Batterien wieder zurück in den Kreislauf kommen. Mittlerweile kratzt man so an den 18 bis 20 Jahren, je nachdem, was man für eine Batterie anguckt und das macht halt so einen ganzen Case dann einfach ad absurdum oder... Regt dann dazu an, nochmal drüber nachzudenken. Nichtsdestotrotz ist es der richtige Weg, weil wir entwickeln uns ja hoffentlich hin zu einer Gesellschaft, wo mehr E-Autos als Verbrenner auf der Straße sind und dementsprechend auch Batterien zurückkommen. Aber du hast jetzt auch in deinem letzten Satz noch das stöhne Wort Nachhaltigkeit mit Gemeinden zusammengebracht, also mit lokalen Gemeinden. Weil Nachhaltigkeit kann ja sowohl im wirtschaftlichen stattfinden als auch im Verbrauch von Ressourcen, aber natürlich werden ja auch Menschen benötigt, die diese Arbeit vor Ort erbringen, die Lithium gewinnen und dafür sorgen, dass das eben auch in der Batterie schlussendlich landet. SQM, das durfte ich vor Ort begleiten oder durfte ich mir auch anschauen, bringt sich da auch verstärkt mit ein und ist sich dessen Bedeutung oder deren Bedeutung auch bewusst. Kannst du das für unsere ZuhörerInnen auch nochmal greifbar machen, wie ihr quasi mit lokalen Gemeinden zusammenarbeitet, um eben auch da Nachhaltigkeit voranzutreiben?

  17. Denise Kirschner:

    Da sprichst du mit Sicherheit eines der komplexesten Themen an, also komplex vor allem, wenn es darum geht, die Zusammenarbeit und Realität vor Ort für jemand Außenstehenden, der womöglich auch noch nicht selbst in der Region war, zu erläutern. Und du hast es selbst gesagt, ich glaube, du bist da mein bester Zeuge oder einer meiner besten Zeugen und hast die verschiedenen Herausforderungen vor Ort in den lokalen Gemeinden, gerade auch in Bezug an auf Themen wie Gesundheitsversorgung, Infrastruktur, Stromversorgung selbst zu sehen bekommen. Und dabei haben wir noch nicht mal alle 22 Gemeinden in der Region besuchen können. Das heißt, erstmal gilt es zu verstehen, dass wir nicht von einer indigenen Gemeinde reden, sondern dass Interessen von Gemeinde zu Gemeinde sehr unterschiedlich sein können und sind und letztendlich auch zwischen verschiedenen Generationen. Und diese Komplexität gilt es eben auch dann in unserer Arbeit und in unseren Projekten aufzunehmen, von den Gemeinden zu lernen, zuzuhören und dann gemeinsam einen Mehrwert für die Region und ihre Einwohner zu schaffen. Und das geschieht bei uns auf drei, vier Ebenen. Eine haben wir bereits angesprochen, das ist unser Umfeld. Unser Pachtvertrag mit der chilenischen Wirtschaftsförderungsbehörde Corfo. Das heißt, hier sind es vor allen Dingen finanzielle Beiträge, die wir zahlen, also sowohl direkte Abgaben an indigene Gemeinden, aber auch wichtige Beiträge an Lokalverwaltungen. Die Gesamtsumme, wenn wir seit... die letzten Jahre zurückverfolgen. Also 2018 wurde unser Passvertrag aktualisiert. Seitdem zahlen wir diese Beiträge, um hier eine Summe zu nennen, das sind um die 400 Millionen US-Dollar, die wir dort seit 2018 gezahlt haben. Dann, und das ist die zweite Ebene, investieren wir als Unternehmen in Projekte, die die ganze Region erreichen, also eben in bereits erwähnten Bereichen wie Gesundheit, Infrastruktur, Bildung, aber auch kulturelles Erbe. In diesen Bereichen arbeiten wir auch sehr viel mit lokalen NGOs und Vereinigungen zusammen zum Beispiel. Die dritte Ebene sind dann die Langzeitvereinbarungen mit lokalen Gemeinden. Also in unserem Fall ist es so, dass der Fokus auf fünf Gemeinden liegt, die laut unserer Umweltgenehmigung im sogenannten Einflussgebiet unseres Betriebs liegen. Das heißt, hier haben wir bereits Vereinbarungen mit vier der fünf Gemeinden getroffen und arbeiten auch an weiteren Langzeitvereinbarungen, auch mit den anderen Gemeinden. Und im Rahmen so einer Vereinbarung legt die Gemeinde dann selbst den sogenannten Plan de Vida vor, also sprich eine Art Entwicklungsplan für die Zukunft mit klaren Meilensteinen, die durch alle Gemeindemitglieder festgelegt werden. Ich nenne hier immer gerne als Beispiel Camar, einer der fünf Gemeinden in unserem Einzugsgebiet. die im Rahmen dieser Kooperation eine Photovoltaikanlage gebaut haben, die von lokalen Einwohnern betrieben wird und dem ganzen Dorf rund um die Uhr Strom liefert. Also vorher hatten die Dorfbewohner vielleicht vier bis fünf Stunden Strom am Tag über Dieselgeneratoren und heute wird das ganze Dorf mit Strom versorgt. Im Anschluss wurde eine Wasseraufbereitungsanlage gebaut, um die Qualität des Wassers im Dorf zu verbessern. Also solche sind konkrete Projekte, die im Rahmen solcher Langzeitvereinbarungen realisiert werden. Und dann als vierter Punkt vielleicht noch natürlich unsere Rolle auch einfach als Unternehmen in der Region, als Arbeitgeber und Auftragnehmer auch in der Region. Also das wäre so eine grobe Zusammenfassung von unserer Arbeit mit lokalen Gemeinden.

  18. Sebastian:

    Aber damit ist es ja auch nicht getan, sondern ihr seid ja auch im ständigen Austausch dann mit den Gemeinden. Das heißt, es wird nicht nur einmal aufgesetzt, sondern ihr geht ja auch nach, habt entsprechende Stellen bei euch im Unternehmen, so wie ich das ja auch kennenlernen durfte und seid in dem Austausch und fasst da auch nach, damit diese Nachhaltigkeit eben nicht nur auf Papier steht, sondern auch tatsächlich gegeben ist.

  19. Denise Kirschner:

    Auf jeden Fall. Also wir haben mittlerweile ein Team von, ich würde so schätzen, 15 Leuten, die auch wirklich direkt im Norden leben, jeden Tag dort arbeiten. Wir haben auch in einer der Gemeinden ein Büro eröffnet, damit auch die Leute eine Anlaufstelle haben, um direkt mit uns in einen Austausch zu kommen. Unser Head of Community Affairs ist selber Indigene aus der Gemeinde Tukunao. Also wie du selber gesagt hast, das Ziel ist auch einfach hier einen horizontalen Dialog mit den Gemeindemitgliedern zu schaffen und im regelmäßigen Austausch zu sein, um einfach auch eine Vertrauensbasis zu schaffen. Wir haben mittlerweile auch ein Projekt zum Beispiel zum gemeinsamen Vertrauen. also zum gemeinsamen Monitoring der Umwelt. Also wenn wir die Kontrollpunkte zum Beispiel, unsere Experten die Kontrollpunkte im Salar de Atacama besuchen, die die Daten dort aufnehmen, dann werden sie heutzutage von Gemeindemitgliedern begleitet, damit dort eben auch Transparenz geschaffen wird und die Gemeinden Teil auch von dem werden, was wir tun.

  20. Sebastian:

    Das ist ja sehr schön und was ich auch sehr spannend fand, auch in Vorbereitung auf meine Reise nach Chile sozusagen, war ja auch der Nachhaltigkeitsbericht, den man dann in den Händen halten durfte, wo ja auch sehr transparent zum einen natürlich mit den Zahlen jetzt von den Messungen umgeht, aber eben auch mit den einzelnen Projekten, wo das Ganze nochmal ein Stück weit greifbarer wird. Das war für mich sehr bereichernd zu sehen, wie viel Mühe und Energie reingesteckt wird. Ich verstehe auch, ihr seid da unter besonderem Augenmerk. Da wird drauf geachtet, das ist ein wichtiger Rohstoff für Chile und für die Weltwirtschaft. Aber ich glaube, der liefert da schon ganz gut ab, so wie ich das wahrgenommen habe. Und das hat mir auch Spaß gemacht, da mal durchzublättern und vor allem dieses Jahr dann nochmal die aktualisierte Variante drüber zu schauen, um zu sehen, wie entwickelt sich es denn tatsächlich auch nachhaltig da wieder in dem Fall.

  21. Denise Kirschner:

    Das ist natürlich auch für uns schön, da so positives Feedback zu bekommen. Wir haben es angesprochen, es ist natürlich oft eine große Herausforderung, solche komplexen Themen, dann auf der anderen Seite auch zum Teil sehr technische Themen verständlich in solchen Nachhaltigkeitsberichten darzustellen. Aber deswegen... Das ist auch Teil unserer Aufgabe, versuchen wir auch wirklich für Leute, für Interessierte als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen, Meetings zu vereinbaren, um das alles auch von unserer Seite genauer zu erklären, Leute in unseren Anlagen zu empfangen und mit Experten in Kontakt zu bringen. Also von daher, ja. haben wir da auf jeden Fall einige Themen, über die man auch noch tiefer eintauchen kann.

  22. Sebastian:

    Definitiv. Ich denke, das werden wir auch in Zukunft noch machen für heute. Lassen wir es dabei. Wir haben jetzt auch fast eine halbe Stunde hier schon wieder miteinander gesprochen. Vielen Dank, Denise, für deine Zeit und für die Einblicke hinter die Kulissen.

  23. Denise Kirschner:

    Danke dir auch. Und ich warte dann auf die Einladung zum nächsten Podcast zum Thema DLI.

  24. Sebastian:

    Die kommt auf jeden Fall. Lange überlegen musst du ja wirklich nicht. Denise darf da gerne wieder vorbeischauen, wenn es dann um die DLE-Technologie im Bereich Lithiumabbau geht. Lernen kann ich da definitiv noch was und ich denke, du vielleicht auch. Wenn du bei der aktuellen Folge auch was gelernt hast, mitnehmen konntest für dich aus der Welt der E-Mobilität, dann hinterlass uns doch gerne eine positive Bewertung bei iTunes, Spotify oder Co. oder wo auch immer du eben deine Podcasts hörst. Dir auf jeden Fall vielen Dank fürs Zuhören. Mach's gut, bis zur nächsten Folge. Ciao.