Mitsubishi Outlander: Zwei Wochen im Alltag unterwegs

Meine Erfahrungen nach zwei Wochen mit dem Mitsubishi Outlander Plug-In-Hybrid - Modelljahr 2019 - habe ich in dieser Podcast-Folge zusammengefasst. Du erfährst was mir gut gefallen hat, was weniger gut, worauf man bei der Konfiguration achten sollte und warum eine Batterie bei einem PHEV niemals leer sein sollte.

Also hör vorbei, wenn du mehr über den teilelektrifizierten SUV von Mitsubishi erfahren möchtest und wie sich dieses im Alltag schlägt.

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Herzlich willkommen bei einer neuen Folge des ElektroautoNews.net Podcasts. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du auch diese Woche wieder eingeschaltet hast. In der aktuellen Folge setzen wir uns mit dem Test- und Fahrbericht des Mitsubishi Outlander aus dem Modelljahr 2019 auseinander. Der Plug-in Hybrid von Mitsubishi wird seit Oktober 2013 in Europa verkauft. und war oder ist tatsächlich in Europa mehr verkauft worden als jedes andere Modell der Mitsubishi-Reihe. War für uns Grund genug, den Mitsubishi Outlander etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, zu betrachten, Erfahrungen damit zu sammeln und dafür hatten wir um Ostern rum ungefähr zwei Wochen Zeit, den Plug-in-Hybrid von Mitsubishi etwas genauer zu betrachten. unsere Erfahrungen zu sammeln, aufzuschreiben, auszuwerten, zusammenzufassen und mit Fotos zu versehen. Und da wurde eben ein Testbericht im Blog draus. Und da doch die anderen Testberichte, die ich vertont hatte, auch ganz gut angekommen sind in den letzten Podcast-Folgen, beispielsweise der Renault Zoe oder der Nissan Leaf in der zweiten Generation, habe ich mir gedacht, fassen wir doch auch einfach nochmal in einem lockeren Gespräch ein, Die wichtigsten Eckpunkte sind Mitsubishi Outlander zusammen, wie war er im Alltag, worauf muss man achten, wie kommt er daher, ist die Größe händelbar im Alltag, Energierückgewinnung, welche Möglichkeiten gibt es zum Aufladen und so weiter und so fort. All das werden wir jetzt nachfolgend in dem Testbericht betrachten. Wie immer, vorab gesagt, alles rein subjektiv, meine persönliche Meinung, gewürzt mit ein paar technischen Daten und Fakten natürlich, die direkt von Mitsubishi kommen, beziehungsweise die ich selbst sammeln konnte, im Laufe der zwei Wochen. Und ja, ich hoffe, das gibt dir einfach einen guten Einblick, dass du ein bisschen was über den Outlander Plug-in-Hybriden von Mitsubishi erfährst. Wenn du Fragen hast, kannst du gerne eine E-Mail schreiben oder auch unter dem Testbericht, den ich in die Shownotes packen werde, kommentieren und dann werde ich die natürlich bestmöglich beantworten. So oder so, vielen Dank schon mal fürs Zuhören und jetzt viel Spaß mit dem Test und Fahrbericht des Mitsubishi Outlander im Modelljahr 2019. Bei den vergangenen Tests waren wir eher mit kleineren Testwagen unterwegs, mit wir, nur um das vorab zu klären, meine ich meine Frau und mich, weil die fährt natürlich auch das öfter mal mit, wenn wir die Autos zur Verfügung haben, einfach um eben auch zu sehen, ob es dann für zwei, drei Personen im Alltag funktioniert. Ja, eingangs erwähnt, kleinere Testwagen waren eher angesagt in der vergangenen Zeit. Der Zoe, der Nissan Leaf, klein im Vergleich zum PHV von Mitsubishi eben, weil das doch schon ein größeres, massiges Fahrzeug ist, das direkt aufzufallen weiß. Zudem ist er eben nur in Anführungszeichen teilelektrifiziert unterwegs, wohingegen der Leaf und der Zoe voll elektrifiziert waren. Ja, auf den ersten Blick, was sieht man? Ein massiges präsentes Erscheinungsbild, also ein Auto, was ich nicht verstecken kann. Mag auch an der auffälligen Farbe sein, Kaminrotmetallik, was ich mir präsentiert habe. Aber passt ganz gut zu dem Fahrzeug, wie ich finde. Unterstreicht dann auch nochmal die Eleganz und das, ja... Bullige Auftreten des Fahrzeugs sozusagen. Mitsubishi selbst hat mitgeteilt oder erteilt mit, dass die komplette Überarbeitung zum Modelljahr 2019 hin nahezu dem Umfang eines Generationswechsels gleichkommt. dass sich doch einiges verändert hat. Dazu muss man jetzt schon ein bisschen Mitsubishi- oder Outlander-Kenner sein, um die Unterschiede zu sehen. Die bemerkt man dann unter anderem an der Frontkrippelände mit Gittereinsatz in Warmstruktur, auch der Form von Front- und Heckstoßfänger, sowie an dem silberfahrenden Unterfahrschutz Styling-Elementen fällt es eben auf. Muss man aber wie gesagt genau hinschauen, vor allem wenn man es nicht kennt, achtet man nicht so drauf. Werden wir auch gleich beim Exterieur da nochmal drauf eingehen, was sich denn da noch so getan hat. Erstmal sei generell gesagt, die Mitsubishi Outlander gibt es in drei, eigentlich vier Ausstattungsvarianten. Wir hatten die Top-Variante, das ist quasi die Endstufe davon da, fast voll ausgestattet, zum Test zur Verfügung. Daneben gibt es noch so eine genannte Basisversion, Einstiegsversion demnach, die Plus-Version und die Top-Version. Und zwischen Plus und Top gibt es zur Einführung oder gab es zur Einführung die Intro-Edition sozusagen. Auf die Unterschiede gehe ich im Blog-Beitrag oder auf unserem Portal ein. Genauer wird auch später im Testbericht jetzt hier auf dem Podcast nochmal ein paar Unterschiede aufzeigen und auch die Preise werden dann eine Rolle spielen, die wir betrachten. Alle Varianten allgemein haben sie, dass sie auf den gleichen Antrieb setzen. Und zwar ist es bei einem Hybrid oder Plug-in-Hybrid eben die Kombination aus einem 2,4 Liter DOHC-Benzinmotor mit 99 kW, also das 135 PS entspricht, in Verbindung mit einem E-Front-Motor mit 60 kW Leistung, 82 PS, sowie einem E-Eck-Heck-Motor mit 70 kW Leistung, 95 PS. Und durch die Kombination eben von Benzinmotor und den zwei Elektromotoren kommt der Outlander PHV auf eine Maximalsystemleistung von 165 kW mit 224 PS. Ja, wie äußert sich das jetzt im Alltag? Es ist schön, wenn man Leistung hat, wenn dann so ein massiges Auto oder so ein großes Fahrzeug auch entsprechend gut bewegt werden kann. Natürlich ist der E-Motor oder die zwei E-Motoren in dem Fall hier von Vorteil, da es direkt angesprochen wird und in Bewegung übergeht und das ohne viel Lautstärke. Man kann also auch mal in Ruhe vom Hof fahren. Nichtsdestotrotz ist auch der Einfluss auf unsere Umwelt entscheidend. warum wir eigentlich diesen PHV fahren wollen. Die Angaben hierzu sind von Mitsubishi noch im NFZ-Verbrauch. So würde laut Mitsubishi 1,8 Liter bei 100 Kilometer Kraftstoff verbrauchen, sowie 14,8 kWh für 100 Kilometer Strom bei einem CO2-Ausstoß von 40 Gramm pro Kilometer. Nach dem gültigen WLTP-Zyklus entspricht es ungefähr 2 Liter und 16,9 kWh Verbrauch sowie 57 km rein elektrische Reichweite, die von Werk aus angegeben werden. Dazu sei allerdings gesagt, die haben wir nicht erreicht, weil das ist wahrscheinlich unter Laborbedingungen oder unter besten Bedingungen gefahren. Hatte sich aber auch bei anderen Testfahrzeugen schon gezeigt, dass man da eigentlich in den selben Fällen direkt dran kommt. Aber wie ist es denn praktisch zu sehen? Und da würde ich am liebsten mal die Eindrücke aus dem Alltag aufgreifen. Der Mitsubishi wurde auf Achse angeliefert. Klar, Benzinmotor mit Batterie kann man machen. Kam dann trotzdem mit gut 70-75% Akkuladung bei uns an. Was schön war, weil ich musste nicht erst irgendwo einen Ladeplatz suchen, auf die Lademöglichkeiten gehe ich gleich noch nachfolgend ein, sondern konnte dann auch direkt schon mit den Plug-in-Hybriden losfahren. Auffällig ist vor allem die Maße des Fahrzeugs. 4,70 Meter lang, 1,80 Meter breit, so in der Höhe von ungefähr 1,70 Meter, bei einem Radstand von 2,67 Meter lang. Und damit passt er auch noch in die städtische Tiefgarage, wo ich erstmal ein bisschen Angst hatte, weil dort ist die Ladestation hier bei uns in der Stadt oder eine der Ladestationen und ja, wenn die Fahrzeuge dann doch zu hoch oder zu breit sind, habe ich da ein bisschen Respekt davor. Klar. Aber natürlich wirken sich diese Maße positiv aus und gerade bei einem SUV hat man natürlich zum einen, wenn man im Fahrzeug sitzt, einen entsprechenden Überblick über seine Umgebung, hat aber auch vor allem Platz im Innenraum für Fahrer, Beifahrer, so bis zu drei Personen auf der Rückbank dann natürlich und ist ja auch positiv. Zudem braucht man sich keine Sorgen machen, dass man den Überblick verliert, gerade beim Einparken. Vielleicht tut man sich am Anfang schwer mit so einem Fahrzeug. Und da finde ich ganz erwähnenswert, dass schon bereits ab der Basisversion des E-Fahrzeugs eine Rückfahrkamera mit Hilfslinien verbaut ist, standardmäßig. Ab der Plus-Version, das war die zweite Variante oder zweite Version des PHV von Mitsubishi, gibt es dann eine Einparkhilfe vorne und hinten, sowie eine Heckklappe, welche sich elektrisch betätigen lässt. Dazu ganz kurz als Einschub, zweimal auf den Kofferraum öffnen, den Knopf an der Fernbedienung drücken, damit es aufgeht. Bei mir hat es sonst nicht geklappt. Aber wie gesagt, genau die Rückfahrkamera ist dann doch schon von Vorteil, wenn man einparkt. Da gehe ich aber auch gleich nochmal bei den Assistenzsystemen und Sensoren mit drauf ein, was es denn da noch gibt. Ja, was ist sonst zu sagen? Ein Highlight, welches ich so jetzt im Testbericht nicht mehr darauf eingegangen bin, sondern aber kurz erwähnen möchte, ist die Tatsache, dass der PHV von Mitsubishi das sogenannte bidirektionale Laden unterstützt. Das heißt, das Fahrzeug kann als mobiler Pufferspeicher dienen. Ich kann nämlich aus der Hausanlage, also von der Photovoltaikanlage, gewonnenen unüberschüssigen Strom aufladen in der Batterie, kann es aber auch wieder entnehmen. Das heißt, es ist möglich, bis zu maximal 10 Kilowattstunden aus der Autobatterie zu entnehmen, welche man dann wahlweise wieder ins Hausstromnetz speisen kann. Oder eben für alle ertrinklichen Elektrogeräte nutzen kann. Wann nutzt man sowas? Wenn ich beispielsweise einen Campingausflug mache, ich habe einen Wasserkocher mit dabei. Oder ich bin geschäftlich unterwegs, muss meinen Laptop mal unterwegs laden. Dafür gibt es dann eben zwei Steckdosen. Eine im Mittelbereich des Fahrzeugs und eine im Kofferraum frei zugänglich. Vor allem die im Kofferraum kommt man wunderbar dran. Möchte man sie benutzen, einfach vorne in der Mittelkonsole kurz den Taster betätigen und dann sind die mit Stromfahrt gesorgt. Das macht es so ganz praktisch. Groß, sperrig und dennoch erstaunlich gut zu handeln, habe ich es im Testbericht genannt, die Überschrift. Weil Groß, sperrig kommt er daher auf den ersten Blick, aber der Mitsubishi Outlander schlägt sich dann doch ganz gut im Alltag. Was vor allem an der Vielzahl von Sensoren und Assistenzsystemen eben liegt, auf die er zurückgreifen kann. Die Rückfahrkamera mit Outlander. Hilfslinien hatte ich schon genannt. Es gibt aber auch die sogenannte 360° Kamera an sich, welche aus meiner Sicht durchaus ein Must-Have ist in dem Fahrzeug. Ab der Plus-Variante ist serienmäßig verbaut und man bekommt dadurch den totalen Überblick. Über den 7 Zoll Bildschirm in der Mittelkonsole kriegt man dann als Fahrer die komplette Umgebung des Fahrzeugs angezeigt. Und eine Darstellung des SUV aus der Vogelperspektive ist ebenso möglich, wie die Betrachtung des seitlichen Randsteins, um ein unfallfreies Einparken zu ermöglichen. Das heißt, es ist zweigeteilt. Im großen Bildschirm sehe ich dann quasi Sicht von oben. Und im Kleinen kann ich dann auf den Randstein drauf gucken. Ist echt unglaublich praktisch, auch wenn man sich erst ein bisschen dran gewöhnen muss. Beim Ausparken selbst kommt dann so ein sogenannter Ausparksassistent zum Einsatz. Beim Rückwärtsausparken aus Querparklücken waren diese optisch und akustisch verkreuzten Fahrzeugen. Ob man das jetzt braucht, sei mal dahingestellt. Ich denke, da sollte man sich auch nicht nur auf die Assistenzsysteme verlassen, aber ist nice to have und schadet bestimmt nicht, wenn man es hat. Relevanter für den Alltag sehe ich hier dann schon das Auffahrwarnsystem von Mitsubishi an, sowie die Fußgängererkennung. Erst genannt, das erkennt Hindernisse vor dem Fahrzeug und aktiviert bei Bedarf selbstständig den Bremsvorgang. Das heißt, bei hohen Geschwindigkeiten wird der Aufprall deutlich abgeschwächt, wenn man selbst nicht mehr rechtzeitig eingreifen kann. Beim Einsatz des Systems unter 40 kmh Geschwindigkeit wird der teilelektrifizierte SUV gar komplett abgebremst, wenn man selbst nicht entsprechend schnell reagieren kann. Die Fußgängererkennung funktioniert ähnlich, greift auch auf die Gleichzensoren zurück. Funktioniert eben dann, wenn ein Fußgänger unvermittelt auf die Fahrbahn läuft und beispielsweise zwischen zwei Autos rauskommt und die Straße kreuzen will. Das System gibt dann ein Signal ab und führt eine Notbremsung durch, insofern man nicht selbst entsprechend schneller reagieren kann. Glücklicherweise musste ich beide Systeme nicht testen, aber gerade bei der Fußgängerkennung muss ich sagen, ein System wird da schneller greifen können oder reagieren können, als wenn du da selbst auf die Bremse trittst. Von daher auch absolut gut, dass sowas verbaut ist und finde ich auch äußerst praktisch. Jetzt war noch ein System mit dabei, um noch eins exemplarisch zu nennen. Das war das adaptive Tempoautomatik, welche verbaut ist. Die ergibt meiner Meinung nach viel Sinn, wenn man lange Strecken zurücklegt, wenn man viel Autobahn fahren muss beispielsweise. Und dann kann man dieses System einschalten. Das heißt, um es einfach mal im Alltag zu erklären, was es denn macht... Der SUV hält dann nicht nur die vorgestellte Geschwindigkeit ein, wenn er fährt, wie bei einem Tempomaten, sondern minimiert durch selbstständiges Bremsen und Beschleunigen immer in Abhängigkeit zum vorausfahrenden Fahrzeug die Gefahr eines Auffahrunfalls. Der Sicherheitsabstand, der dabei zwischen den zwei Fahrzeugen eingehalten werden soll, wird stufenweise oder kann stufenweise durch den Fahrer des Mitsubishi Outlander PHW definiert werden. Also es ist definitiv von Vorteil aus meiner Sicht, wenn man dieses System einschaltet und einfach die Unterstützung auch noch ein bisschen bekommt und es auch ein entspannteres Fahren. Soviel zu den Assistenzsystemen des Outlander. Ja, jetzt hatten wir die Motorleistung, hatten wir schon eingangs angesprochen, die würde ich jetzt nicht nochmal aufgreifen, habe es zwar im Testbericht nochmal in dem Absatz mit reingebracht, aber interessanter ist ja dann doch tatsächlich nicht nur die gekonnte Verbindung von Verbrenner und E-Motor, sondern auch wie sich es im Alltag schlägt. Und da ist eben wichtig zu sagen, die tatsächlichen Werte während dem Fahren sind dann doch abgewichen von den WLTP-Zykluswert- bzw. NFZ-Werten. Leicht nach oben, aber auch eben immer resultierend daraus aus der aktuellen Verkehrssituation und der daraus entstehenden Fahrweise. So konnte man gerade bei langen Strecken mit fließendem Verkehr den SUV relativ sprit- und stromsparend fahren. Schwieriger wurde es dann natürlich, als man sich mit dem Akku der 0%-Grenze genährt hat, beziehungsweise diese überschritten hat, also keine Energie mehr im Akku. Denn dann war natürlich die Unterstützung des E-Antriebs nicht mehr vorhanden und das teilelektrifizierte Auto musste nur noch aus der reinen Verbrennerkraft nach vorne kommen. Und dann muss man halt sagen, in dem Moment schleppt er nutzloses Mehrgewicht des Akkus mit sich rum, was natürlich den Verbrauch dementsprechend nach oben bringt. Von daher immer darauf achten, dass ein Plug-in-Hybriden auch mit Energie gefahren wird. Das bringt nichts, wenn wir uns den auf den Hof stellen, Batterie leer fahren und dann nur mit Verbrenner weiterfahren, weil dann gehen die Verbräuche hoch, der Emissionsvorteil geht verloren. Und wir schleppen einfach nur noch mehr Todgewicht in Form des Akkus mit uns herum. Von daher, bitte lassen. Ja, es ist aber so, dass dieses System des Plug-in-Hybriden ziemlich gut aufeinander abgestimmt ist. Und zwar ist es eben so, dass sich Elektromotoren und Benzinmotoren gut ergänzen und auch miteinander arbeiten. Kann teilweise mit eingreifen, wo ich gleich drauf eingehe bei den E-Fahrmodi. Aber zum größten Teil reagiert und steuert der Mitsubishi Outlander das ganz gut selbst. Das zeigt sich dadurch, dass bei hohem Leistungsbedarf, beispielsweise zügiges Überholen außerorts, der Benzinmotor kurzfristig dazugeschalten wird, um die Batterie mit zusätzlicher Energie zu unterstützen. Das ist der sogenannte serielle Hybridmodus. Sind wir jetzt hingegen auf der Autobahn unterwegs und benötigen dauerhaft hohen Leistungsbedarf, wird das Auto nur noch vom Benzinmotor angetrieben. Hier arbeitet der E-Motor dann nur noch unterstützend. Das ist dann der sogenannte parallele Hybridmodus. Das ist einfach die Unterscheidung, aber da entscheidet das System dann eben vollkommen selbstständig, was es denn jetzt macht oder in welchem Modus es fährt. Im Alltag selbst hat man dann auch noch die Möglichkeit, natürlich ein bisschen Einfluss zu nehmen. Und wie ist das Fahren im Alltag? Das ist eigentlich relativ simpel. Der teilelektrifizierte SUV von Mitsubishi fährt sich wie ein normaler Automatikwagen, nur eben ohne Schaltstufen. Man steigt ein, drückt den Start-Stopp-Knopf, wählt Hebel auf D und los geht's eben. Ganz simpel gesagt. Selbst der Schlüssel kann dank einem Smart-Key-System einfach in der Hustasche bleiben. Muss nicht mehr eingeführt werden. Können wir losfahren. Unterschiedlich wirken sich dann schon eher die EV-Modi des Outlanders aus, die wir auswählen können. Da gibt es, kurz gesagt, die EV-Priority-Funktion, die Save-Funktion, die Charge-Funktion, sowie den Econ-Sport-Modus. Nicht erwähnt habe ich jetzt den normalen Fahrmodus. Das ist der Fahrmodus, wo eben das System selbst das effizienteste Verhältnis zwischen E-Motor und Verbrenner wählt. Das war jetzt die zuvorigen Beispiele mit dem seriellen Hybridmodus und dem parallelen Hybridmodus. Aktiv eingreifen können wir mit der EV-Priority-Funktion. Das ist ein Knopf rechts vom Wählhebel, da steht EV drauf. Und drücken wir die, färbt sich das Display oberhalb vom Lenkrad blau, steht auch EV-Modus dann da. Und dann fährt der teilelektrifizierte SUV so lange wie möglich im rein elektrischen Modus. Ist jetzt vor und Vorteil, wenn man nur in der Stadt unterwegs ist, kleinere Strecken zurücklegt und weiß, dass man die E-Auto-Batterie zeitnah wieder aufladen kann. Des Weiteren kann es von Vorteil sein, dass wenn man später am Abend mal heimkommt und die Nachbar nicht unbedingt weg will, wenn man in den gemeinsamen Hof reinfährt, EV-Modus rein und dann gleitet der SUV trotz seiner Größe und seines markanten Auftretens nahezu lautlos in den Hof. Auch echt schön. Es gibt links vom Wählhebel die sogenannte Save-Funktion. Und zwar bietet die die Möglichkeit, die Batterieleistung für spätere Innenstadtfahrten aufzusparen. Im Alltag äußert sich dies eben dadurch, dass der EV-Modus abgeschaltet wird, sobald die Batterieleistung unter 90% sinkt. Der SUV von Mitsubishi wählt dann automatisch einen der beiden Hybrid-Modi aus. Mit der Charge-Funktion über den gleichen Knopf, links vom Wählhebel erreichbar, wird dafür gesorgt, dass die Batterie während des Fahrbetriebs und beim Bremsen fortwährend aufgeladen wird, sogar dann, wenn man an der roten Ampel steht und wartet. Und in der Praxis soll es dann eben so sein, dass der PHV innerhalb von 40 Minuten bis zu 80% der Batteriekapazität wieder aufladen kann. Jetzt habe ich noch den Eco- und Sportmodus erwähnt. Die sind relativ selbsterklärend. Im erstgenannten Modi werden die Verbraucher des PHV auf ein Minimum zurückgefahren und der SUV gleitet relativ sprit- und stromsparend vor sich hin. Im Sportmodus wird eben die komplett andere Richtung eingeschlagen und der Outlander von Mitsubishi kratzt seine gesamte Power zusammen, um vorwärts zu kommen. Hat beides sein für und wieder, aber muss man dann eben schauen, wo man was einsetzt, in welchen Situationen. Natürlich glänzt der Offroad-SUV von Mitsubishi auch über die sogenannten Offroad-Funktionen dann natürlich. Die waren aber nicht Bestandteil des Reviews, weil ich bin mit ihm auf der Interstadt-Landstraße-Autobahn unterwegs gewesen, aber nicht durchs Gelände. Ist nicht meine typische Fahrweise. Ich rase auch nicht mit unserem Auto durchs Gelände. Von daher rein subjektiv wieder gesehen, gibt es zwar die Funktion, muss man sich dann aber gezielt selbst anschauen. Können wir jetzt leider nicht sagen. Jetzt sind wir ja schon auf die Safe- und Schadfunktion eingegangen, um eben die Batterie wieder zu schonen bzw. mit Energie zu versorgen. Gibt aber auch noch andere Möglichkeiten der Energierückgewinnung, eben durch die Rekuperation. Das heißt, die gewonnene Energie beim Bremsvorgang wird dem Elektromotor als Generator in die Batterie weitergeleitet, welche sie speichert. Und diese gewonnene Energie kann dann freilich nicht die Kapazität der Batterie selber, also des Akkus, übersteigen, kann den Akku aber dementsprechend wieder aufladen. Beim SUV von Mitsubishi kann man die Stärke der Rekuperation und damit auch die Intensität der Energierückgewinnung maßgeblich beeinflussen. Da können wir zum einen die zwei Pedals hinterm Lenkrad nutzen dafür. Die zwei Schaltwippen ermöglichen, dass die Rekuperation in sechs Stufen beginnt von B0, keine Rekuperation bis hin zu B5 maximale Rekuperation auszuwählen. Alternativ kann man das auch über den B-Modus des Wahlhebels treffen in der Mittelkonsole. Ja, in der Praxis äußert sich das dann eben dadurch, sobald der Fuß vom Gaspedal genommen wird, erhöht sich der gewonnene Strom, weil der Motor quasi bremst und die Energie, die eben zurückgewonnen wird, wird in den Akku reingespeist. Bei B0 spürst du das Bremsen kaum. Es wird demnach auch kaum Energie zurückgewonnen. Wenn du B5 machst... Dann kommt das einem One-Pedal-Betrieb relativ nah, sprich, dass ich eigentlich nur mit Gas fahren und bremsen kann. Allerdings bringt der Outlander von Mitsubishi ja ein bisschen Masse mit sich, das heißt, die Bremse wird man schon noch brauchen. Aber das Gefühl geht schon eben in die Richtung, auch One-Pedal-Betrieb, wenn man B5 fährt bei der Rekuperation. Jetzt ist es allerdings so, dass wir natürlich nur durch die Rekuperation das Fahrzeug selbst nicht vollbekommen werden. Zumindest nicht so schnell, wie wenn wir es an eine entsprechende Ladestation anschließen. Und deswegen auch noch kurz zum Laden ein paar Worte. Da haben wir an sich drei Möglichkeiten und da ist eine ganz besonders davon und zwar ist der Mitsubishi PHV. eigentlich der einzige Plugin-Hybrid, zumindest der uns aktuell bekannt ist, der schnell ladefähig ist. Können wir gleich darauf zu sprechen, aber jetzt erstmal zu den Modi, die man im Alltag eher nutzen wird wahrscheinlich. Und zwar ist, dass wir den SUV an der haushaltsüblichen Schuko-Steckdose, 230 Volt, 10 Ampere, in circa 5,5 Stunden aufladen können. Alternativ können wir ihn auch mit einem Typ-2-Stecker an der Wallbox oder Ladestation in gut 4 Stunden aufladen. Zum Schnellladen sei jetzt gesagt, dass der Mitsubishi Outlander im Modelljahr 2019 über einen Char-Demo-Anschluss verfügt und kann mit bis zu 50 kW geladen werden. Das bedeutet im Alltag, dass wir in gerade einmal 25 Minuten die Batterie wieder bis zu 80% aufladen können. Ist jetzt halt wirklich von Vorteil, weil ich viel unterwegs bin. Schademo ist jetzt leider nicht so stark verbreitet in Deutschland wie AC-Lademöglichkeiten mit 22 kW über Tip 2, was leider nicht unterstützt wird vom Outlander. Aber wenn man eben das öfteren bei Ikea, Aldi oder Kaufland unterwegs ist oder eben auch anderen Kaufhäusern merkt, die da jetzt mittlerweile die eigene Ladestationinfrastruktur ausbauen, dann hat man da die Möglichkeit auf den Charlemo Ladesäulen zurückzugreifen und kann da auch relativ schnell den Akku wieder aufladen. Was dann eben schön ist, weil man dann doch gut von der Plug-in-Hybrid-Kombination profitieren kann. Was man auch sollte, wenn man dann die Vorteile daraus nutzen möchte. Ja, damit haben wir glaube ich schon ganz gut zusammengefasst, wie sich der Outlander so im Alltag schlägt, was der Motor leistet, was man so bei Fahrten erwarten kann, wie man ihn auflädt, was mit der Rekuperation auf sich hat und wie man Einfluss auf die E-Fahrmodi nehmen kann. Das einfach mal so als groben Überblick hier schon im Portal von uns ausführlicher beschrieben. Wie gesagt, Link in den Shownotes. Jetzt würde ich nachfolgend noch aufs Exterieur und Interieur eingehen. Auch wieder rein subjektiv, wie habe ich den Plug-in-Hybriden von Mitsubishi im Modelljahr 2019 wahrgenommen. Und da nochmal vorab zu sagen, das Fahrzeug kam in der Ausstattungsvariante Top daher, mit einem Grundpreis von knapp unter 50.000 Euro und in der Farbe Kaminrot Metallic. Ja, massig, bullig, elegant, dennoch stylisch. So hat er sich präsentiert auf den ersten Blick und ich denke, das siehst du auch ganz gut auf den Fotos im Artikel selbst. Mitsubishi selbst spricht dabei von der sogenannten ausdrucksvollen Dynamic Shield Formsprache, Schaltformsprache, sorry, welche das Erscheinungsbild des Outlanders akzentuiert. Die Unterschiede zu Vorgängermodellen hatte ich schon aufgezeigt oder aufgeführt. Das war beispielsweise die Frontgrillblende mit Gittereinsatz in Wabenstruktur, Formen von Front- und Heckstoßfänger, die sich ein bisschen verändert haben. Aber auch eben ein Dachspoiler, der jetzt vorzufinden ist, der verleiht dem SUV so ein bisschen sportliches Auftreten, sorgt aber auch für eine verbesserte Aerodynamik des Fahrzeugs, was natürlich im Alltag wieder auswirkt. Auffällig auch. Und das wirst du mir zustimmen, sind die 18 Zoll Leichtmetallfelgen des Fahrzeugs, die sich in einem neuen Design präsentieren. Und ja, die sind schon Blickfang für sich. Ansonsten ist es eben so, dass er sehr rund und Flüssig wirkt von der Formsprache her, um das mal so zu beschreiben. Ich finde, wenn man seitlich auf die Front drauf schaut, sieht es so aus, als ob sich der Frontscheinwerfer oder die Scheinwerfer in so einer gesprungenen Form da präsentieren, wie so ein nach außen gebogenes U. Mit ein bisschen Fantasie, bei einem direkten Blick frontal auf den SUV sieht man mittig ausgerichtet den Schriftzug Outlander, darunter dann direkt das Mitsubishi-Logo, links und rechts umreift von den Scheinwerfern und bulliges Auftreten, aber auch dennoch schön anzusehen. Was dann auch ein schönes Highlight bei der Top-Version war, ist das Glass-Schiebedach, welches man bei der Fahrt bequem aufmachen kann, gibt ein bisschen frische Luft und zieht dann doch nicht so stark, wie es ist, wenn man die Seitenfenster aufmachen muss. Im Interieur geht es dann weiter mit Premium-Ledersitzen mit Rautensteppung in Schwarz und silbernfarbenen Kontrastnähten. Das sorgt auf jeden Fall auch für ein bisschen Auflockerung da, weil nicht alles ganz so dunkel wirkt. Ist aber auch nicht so auffällig, weil dieses Silber und Schwarz doch ganz gut miteinander harmoniert. Die zwei vorderen Sitze, Fahrer-Beifahrer, verfügen beide über eine Sitzheizung, kann über entsprechende Taste in der Mittelkonsole reguliert werden, in zwei Stufen. Der Fahrersitz selbst lässt sich elektrisch einstellen, der Beifahrersitz muss manuell eingestellt werden, ist aber auch okay und beheizbares Lenkrad ist gerade für den Fahrer dann eben von Vorteil. Von Premium-Soundsystem, das verbaut ist im Mitsubishi, profitieren dann aber wiederum alle, sowohl Beifahrer, Fahrer als auch die hintere Reihe. Und wie gesagt, da sind auch vielfältige Einstellungsmöglichkeiten vorhanden über die Einstellung des Fahrzeugs, wo man mit rumspielen muss. Und die Anlage hat schon ordentlich Wumms, wenn man das denn will. Also macht wirklich Spaß, da Musik zu hören drüber. Sei es Radio oder auch Musik vom eigenen Smartphone. Da kommen wir aber auch nochmal drauf zu sprechen gleich. Und nichtsdestotrotz ist es eben so, bei so einem großen Auto erwartet man eine gewisse Geräuschkulisse, die ist aber kaum vorhanden, weil auch beim Geräuschkomfort Mitsubishi einiges getan hat, dass man eben die äußeren Geräusche nicht so stark zu hören bekommt. So eine doppelwandige Abschirmung des Katalysators, spezielle Gewichte am Hauptschalldämpfer sowie ein Luftfiltergehäuse mit modifiziertem Resonator tragen dazu bei, dass man davon eigentlich gar nicht so viel mitbekommt. Das gekoppelt mit dem E-Antrieb, den wir dann haben, wunderbar ruhig im Alltag. Das macht schon Spaß, da mitzufahren. Das 7 Zoll große Display in der Mittelkonsole ist wie bei anderen Fahrzeugen sozusagen das Herzstück, die Steuerzentrale des Fahrzeugs. Man kriegt dort die wichtigsten Informationen des teilelektrifizierten SUV auf einen Blick angezeigt. Aktueller Energieverbrauch der Klimaautomatik oder E-Motoren kriegt man angezeigt. Auch der eigene Eco-Score wird visualisiert und zeigt eben auf, wie effektiv die eigene Fahrweise ist. Die Energieflussanzeige zeigt auch, wo gerade Energie verbraucht oder gewonnen wird. Das ist, denke ich, auch ganz... Gut zu sehen. Was man jetzt vermissen kann, was ich tatsächlich auch vermisst hatte, als ich eingestiegen bin, war das Navi. Da ist kein Navi vorhanden. Das ist lediglich für einen Aufpreis von 600 Euro in der Top-Version möglich zu erwerben. Ja, was machen wir, wenn man wo hin muss? Gute Frage, aber da hat Mitsubishi mitgedacht und setzt auf das sogenannte Smartphone Link Display Audio, SDA, welches serienmäßig mit dabei ist. Das bedeutet, wir können unser Smartphone mit dem Ladekabel ans Fahrzeug koppeln. Der USB-Anschluss findet sich unterhalb vom Display, wo auch Lenkradheizung und die Freigabe für die 230V-Steckdosen vorhanden ist. Das heißt, ich koppel mein Smartphone, Android in dem Fall, lad mir Android K runter für mein Smartphone und kann dann die Apps von meinem Handy auf dem 7 Zoll Display spiegeln und kann in diesem Fall dann einfach Google Maps nutzen, um zu navigieren. Hat den Vorteil, dass es immer auf aktuellstem Stand ist tatsächlich, zumindest auf aktuellerem Stand wie die meisten älteren Navi-Systeme, weil auf Android kommen dann doch immer öfters Updates und gerade Google Maps ist ja sehr aktuell gehalten. Und ich kann die Angabe der Adresse, die ich beispielsweise suche, wunderbar über meinen Smartphone tätigen. Macht es dann auch leichter, als diese Tasten am Navi zu tippen. Aber nichtsdestotrotz natürlich gewöhnungsbedürftig, man muss sich damit anfreunden, man muss auch wollen, dass das Smartphone da noch eine größere Rolle im Alltag einnimmt, aber ich denke, das ist durchaus eine Option und man kann sich den Aufpreis von den 600 Euro fürs reine Navi sparen, bin ich der Meinung. Soviel zum Interieur und Exterieur des Outlander Plugin-Hybriden. Auf die technischen Daten möchte ich im Detail jetzt nicht nochmal eingehen. Die habe ich im Portal übersichtlich dargestellt mit Tabellen und bin auch noch ein bisschen Textform mit drauf eingegangen. Passende Fotos gibt es natürlich eh dazu. Kannst du dir da anschauen und kannst da gezielt raussuchen, was dich denn interessiert. Interessanter sind dann schon eher Preis und Förderung durch den Umweltbonus für den Mitsubishi Outlander PHV. Und sollte man natürlich nicht unbeachtet lassen. Also nochmal vorab, die Elektroauto-Kaufprämie wurde im Mai 2016 beschlossen, also vor gut knapp drei Jahren. Das bedeutet, als Fahrer von einem rein batteriebetriebenen E-Fahrzeug gibt es einen Zuschuss von 4000 Euro. Fahrer von einem Hybridfahrzeug mit Elektro- und Verbrennungsmotor kriegen eine Prämie in Höhe von 3000 Euro. Wird hälftig übernommen von Hersteller und auch Staat. Im Fall vom Plug-in-Hybriden von Mitsubishi demnach 3.000 Euro Umweltbonus, die es als Nachlass gibt. Das bedeutet, die kann ich vom Listenpreis noch abziehen. Die Listenpreise Stand August 2018 betragen für die Einstiegsversion 37.990 Euro. Die Plus-Variante kostet 7.000 Euro mehr, da sind wir bei 44.990 Euro. Die Intro Edition war preislich ebenfalls so angesetzt und die Top Edition schlägt mit 49.990 Euro zu Buche. Und dann ist es eben so, dass man gegen Aufpreis noch Sonderausstattung erwerben kann. Das ist beispielsweise Metallic Perleffekt Lackierung für 650 Euro, das Mitspecial Multicommunication System, das ist das Navi daneben auch, für 600 Euro, sowie Fahrerassistenzpakete für 1400 Euro. Was interessant ist, der Automobilhersteller Mitsubishi gewährt für all seine Modelle eine 5-Jahres-Garantie inklusive Herstellergarantie bis 100.000 km. Im Plug-in-Hybriden gibt es eben noch eine Erweiterung um 8 Jahre Herstellergarantie auf die Fahrerbatterie bis zu einer Gesamtfahrleistung von 160.000 km. Durchaus von Vorteil, kann man mitnehmen. Jetzt hast du einen guten Überblick bekommen über den Mitsubishi Outlander, wie schlägt er sich im Alltag, wie schaut er aus, innen, außen, was kann er, was leistet er, was kostet er vor allem, welche Preisnachlässe kann ich bekommen dafür. Ich denke, das vermittelt schon mal so ein rundes Bild. Ein kleines Fazit habe ich natürlich auch noch zum Test des Outlander Plug-in-Hybriden von Mitsubishi. Ja, zwei Wochen, die mit dem Testfahrzeug, die wir verbracht haben. Man hat sich ein bisschen aneinander gewöhnt, man hat die Stärken und Schwächen des Fahrzeugs kennengelernt und kann sich auch da im Alltag dementsprechend darauf einstellen. Ganz ehrlich, enge Parkplätze waren auch noch 14 Tagen immer noch tabu für mich, weil ich wollte einfach keinen Kratzer auf dem Kamin roten Metallic-Lack hinterlassen. Muss nicht sein. Dafür habe ich eben das Spiel mit der Charge, Save und reinen EV-Funktion kennen und lieben gelernt, welches man dann situationsbedingt auch zielsicher einsetzen konnte und habe natürlich auch darauf geachtet, dass wir stets mit voller, zumindest halb voller Batterie losgefahren sind. Dinge wie das Smartphone-Link-Display-Audio, SDA, musste ich mich auch erst mit anfreunden, muss ich ganz ehrlich sagen, obwohl ich technikaffin bin. Aber es war ein bisschen ungewohnt, wenn kein klassischer Navi da ist, aber man kann damit umgehen. Kleine Highlights wie die 230-Volt-Steckdosen mussten auch zu begeistern. Ich hatte leider keinen Campingtrip aktuell geplant, aber wäre natürlich definitiv zum Einsatz gekommen dann dafür. Und auch hinsichtlich der Verbrauchswerte kann man sagen, okay, er hat nicht genau die Zielwerte erreicht, aber war schon nah dran. Man hat für die Größe des Fahrzeugs einen relativ ordentlichen Verbrauch und schlägt es dem Alter gut. Und für den Einstiegspreis bekommt man auch ein gutes Rundumpaket, das einen doch sehr zufriedenstellen kann. Aber schlussendlich ist es aber immer eine rein subjektive Entscheidung, was will ich SUV, brauche ich das, will ich lieber ein Kombi, will ich eine Limousine, wo will ich hin und dementsprechend wirkt sich das auch immer auf die Verbräuche dann auch aus. Aber für den SUV-Outlander. Im großen Ganzen ein ordentliches Bild, was er da abliefert. Und die schöne Sache daran ist, ein Leser hatte mich vor kurzem erst gefragt oder vor ein paar Wochen gefragt, ob es eine Alternative für seine Mercedes-Benz M-Klasse gibt, ob man da was empfehlen kann mit Plug-in-Hybrid. Und ja, der hat mal direkt eine E-Mail von mir bekommen, jetzt mit dem Link zum Testbericht, den du jetzt in den Show Notes finden wirst. Und hat da mal direkt drauf verwiesen, auf den Outlander PHV, weil könnte durchaus passen für seine Ansprüche. Wird er auch selbst entscheiden müssen, aber im großen Ganzen könnte ich mir das durchaus vorstellen. Und ja, jetzt sind wir auch schon wieder am Ende angelangt. Das Testbericht war jetzt auch schon wieder. War jetzt eine halbe Stunde, in der ich dir über den Plug-in-Hybriden von Mitsubishi ein bisschen berichtet habe. Über den Outlander Modelljahr 2019. Ich hoffe, ich habe dir einen guten Einblick gegeben. Wie gesagt, wenn du Fragen dazu hast, schreib mir eine E-Mail, kommentiere es im Portal unter unserem Artikel und kriegst eine Rückantwort auf jeden Fall. Und ich weiß nicht, wenn ein paar Fragen zusammenkommen, können wir die auch gerne nochmal in einem gesonderten Podcast dann besprechen. Nun würde es mich natürlich freuen, wenn du noch eine Bewertung hinterlässt auf den bekannten Portalen, dort wo du eben den Podcast hörst, iTunes, Spotify und Co. Einfach um die E-Mobilität noch mit anderen Menschen mehr teilen zu können. Würde mich sehr freuen. Ja, und ansonsten freue ich mich einfach wieder, wenn du nächste Woche einschaltest, wenn der nächste ElektroautoNews.net Podcast online geht. Bis dahin, mach's gut und ciao.