Kurzschluss #14 - Wasserstoff-Traktor - Wasserstoff-Diskussion - Jaguar Race-to-Road-Wissenstransfer

Ausreden keine Zeit für eine Podcast-Folge zu haben gibt es nicht. Zumindest nicht mit Kurzschluss. Denn hierbei handelt es sich wohl um das beliebtestes Format unserer Podcasts. Der Name ist Programm. Versprochen.Maximal drei bis vier Themen, welche thematisch immer mit E-Mobilität oder Elektroautos verbunden sind, werden hierbei aufgegriffen.

In der aktuellen Folge Kurzschluss widmen wir uns einem Wasserstoff-Traktor aus China, welcher auch noch autonom unterwegs ist. Der Frage, ob Wasserstoff eine Brücken- oder Zukunftstechnologie ist. Beantwortet zu einem durch Frank Thelen, zu anderem durch David Wenger, seines Zeichens Experte auf dem Gebiet Wasserstoff. Das Ende der Folge ist dann aber durch Batteriebetriebene E-Mobilität geprägt. Denn Jaguar ließ ein wenig auf seinen "Race-to-Road"-Wissenstransfer blicken… Hör vorbei.

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des elektroauto-news.net Podcasts. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du auch diese Woche wieder eingeschaltet hast, wenn wir uns um die Themen alternative Antriebe und E-Mobilität im Alltag unterhalten. In dieser Folge des Podcasts machen wir wieder Kurzschlussfolge. Das bedeutet für dich, dass wir in maximal 20 Minuten drei bis vier Themen, die uns die vergangene Woche beschäftigt haben, also hauptsächlich auf unserem Portal unsere Leser beschäftigt haben, nochmal aufgreifen, diese nochmal mit eigenen Worten wiedergeben und dir so die Möglichkeit bieten, die wichtigsten Erkenntnisse der vergangenen sieben Tage mit in die neue Woche zu nehmen. Diese Ausgabe, mittlerweile Kurzschlussausgabe Nummer 14, dreht sich doch sehr stark um das Thema Wasserstoff wieder. Zum einen haben wir zu Beginn einen Wasserstofftraktor aus China, den wir ins Auge fassen. Die gefühlt ewige Diskussion rund um das Wasserstoffthema Brennstoffzelle wurde wieder aufgegriffen. Teils durch Frank Thelen, teils durch David Wenger, der als Wasserstoffexperte Stellung zu Thelens Aussage bezieht. Und zum Abschluss der Folge gehen wir nochmal auf Jaguars Race to Road Strategie ein, sprich wie profitiert Jaguar von seinen Rennserien oder von den Rennserien, wo man teilnimmt, Formel E, Jaguar I-Pace E-Trophy. Und wie bringt man quasi dieses gewonnene Wissen daraus auf die Straße, aber auch umgekehrt? Gab es interessante Einblicke für uns diese Woche, Ausblicke auf kommende Modelle, wo auch dieser Wissenstransfer seinen Einfluss haben wird? Und ja, da wollen wir kurz drüber sprechen in der Folge Kurzschluss Nummer 14. Ich gehe auch direkt rein ins erste Thema. Viel Spaß beim Zuhören. Und China spielt im ersten Thema wieder eine entscheidende Rolle. Zwar haben die diese Woche angekündigt oder bekannt gegeben, dass der erste unbemannte Traktor in China an den Start gegangen ist, der ET504-H. Und bei diesem handelt es sich nicht nur um den ersten unbemannten, intelligenten 5G-Traktor, sondern der wird auch noch wasserstoffbetrieben. Das heißt, ist auch lokal emissionsfrei unterwegs. Fahrer muss auch keiner zum Einsatz kommen, allerdings ist natürlich jemand da, der GPS-Antenne, Millimeterwellenradar und Großdatentechnik irgendwie fernsteuern muss. um das Fahrzeug dann eben auch übers Feld zu bewegen. Kann man darüber diskutieren, ob das notwendig ist, dass man nicht selbst mitfährt, aber für uns war eher der Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb interessant, weil da auch wieder wunderbar aufgezeigt wird, dass auch im Bereich der Nutzfahrzeuge emissionsfreies Fahren möglich ist, wenn man das möchte. Und China gab in dem Fall eben auch zu verstehen, dass es ja möglich ist, dass man den Traktor auch innerhalb von drei bis fünf Minuten wieder mit genügend Wasserstoff tanken kann, um Reichweite für weitere vier Stunden Einsatz zu erhalten. Also ist schon eine Ansage. Das heißt, man kann da auch relativ schnell. wieder Energie nachladen, um wieder aufs Feld zu gehen und die Arbeit zu verrichten. Vorausgesetzt ist natürlich eine entsprechende professionelle Wasserstofftankstelle, die auch das Wasserstoff bereitstellen kann. Und dann kann der Wasserstofftraktor auch wieder auf die Straße bzw. aufs Feld mit maximal 30 kmh die Stunde fahren. Und wäre dort rein theoretisch 24 Stunden lang fahrerlos unterwegs mit entsprechenden Tank- oder Aufladerphasen eben und natürlich im Hintergrund damit, dass auch die Fernsteuerung sozusagen gewährleistet ist. An sich eine tolle Entwicklung, wie wir finden und zeigt dann doch auch wieder das Potenzial von neuen Technologien auf. Über Sinn und Unsinn von autonom fahrenden Traktoren kann man natürlich diskutieren. Aber ich denke, so eine Öffnung für neue Technologien auch in diese Richtung muss einfach vorhanden sein. Und ja, handelt sich ja jetzt auch erstmal sozusagen um... Ein kleines Projekt, Kleinstauflage, um das eben im Alltag auch zu testen und zu versuchen. Wir sind gespannt, was dann rauskommt bei diesen Tests. Bleiben wir doch direkt beim Thema Wasserstoff, auch beim zweiten Schwerpunkt unserer Kurzschlussfolge heute. Da geht es um die Frage, Wasserstoff eine Zukunfts- oder nur Brückentechnologie? Kann man sich natürlich stellen. In dem Fall hat die Frage sich Frank Thelen, seines Zeichens Seriengründer und Tech-Investor, gestellt auf LinkedIn. Den Artikel haben wir aufgegriffen, konnten bei uns auf der Plattform nochmal publizieren und haben da dementsprechend auch eine schöne Diskussion angeregt. Grundsätzlich ist es so, dass Thelen zu Beginn seines Artikels darauf eingeht, dass es eben unterschiedliche Meinungen zur Wasserstoff-Brennstoff-Zelle gibt. Vertritt da Elon Musks Meinung, die sogenannten Fool Cells und eben die Aussage, dass Wasserstofffahrzeuge unglaublich dumm sind. Toyota auf der anderen Seite, selbst mit dem Toyota Mirai und anderen Technologie-Vorsprüngen, Technologie-Fortschritten in diesem Bereich. Ich sehe das ja wenig anders. Herbert Dies wiederum von Seiten VW, also Vorstand des VW-Konzerns, sagt halt auch, Wasserstoffautos sind Unsinn, konzentriert sich daher eben hauptsächlich auf die batteriebetriebene E-Mobilität. Also es gibt da schon, ja... Befürworter, Widerspruch dagegen. Und es kommt, denke ich, auch immer darauf an, aus welchem Standpunkt heraus man die ganze Geschichte sieht. Thelen hat sich in dem Fall auf die reine Mobilitätsansicht begrenzt, sozusagen. Also der Wasserstoffantrieb in Pkw und Nutzfahrzeugen war eher so sein Ansatz von seinem Artikel, wo er darauf eingegangen ist, hat aufgeklärt, dass Wasserstoff eben keine Energiequelle, sondern ein Energieträger ist. dass die Herstellung bislang sehr ineffizient und zum Teil sogar umweltschädlich ist, auch mit entsprechenden Artikeln dann eben verlinkt, unterlegt, um da eben drüber aufzuklären. Und ging auch auf eine ganz interessante Grafik ein, wo dann eben auch zu sehen ist, so die Unterschiede von Batteriebetriebener zur Batterieträger, Wasserstoff betriebenen E-Mobilität und ja, wo eigentlich klar zu sehen ist, dass bei der Herstellung schon ein großer Teil der Energie verloren geht. Das heißt, die Effizienz. der jeweiligen Energiespeicherung oder Energiespeicherform ist halt ganz unterschiedlich. So kommt man beispielsweise bei der batteriebetriebenen E-Mobilität laut der Grafik, die wir da auch in der Mathe eingebunden haben, auf einen Wirkungseffizienzgrad von 95%, beim Wasserstoff auf 52%, weil man da einfach so viel Energieverlust hat, schon bei der Herstellung des Wasserstoffs. Und das war auch für ihn halt Grundargument, zu sagen, es ist nicht so ganz sinnvoll, diesen Weg da einzuschlagen. Und hat dann auch noch ausgeführt, dass die Speicherung von Wasserstoff aufwendig ist, viel Platz benötigt, natürlich um den entsprechenden Druck auch immer wieder nach den einzelnen Tankvorgängen aufzubauen, brauchst Zeit, brauchst Kraft und das sind eben all die Herausforderungen, mit denen man auch kämpfen muss, wenn man das Ganze im größeren Maß skalieren möchte sozusagen. Er sagt aber auch, dass Wasserstoff nicht nur schlecht ist natürlich, es kommt eben auf den Blickwinkel an und sieht dann auch eben den Wasserstoff als guten Energiespeicher, wenn es darum geht, Flugzeuge, Schiffe, Nutzfahrzeuge anzutreiben, weil da eben auch der entsprechende Platz vorhanden ist, um die Menge an Wasserstoff eben auch zu transportieren, die man benötigt, um die Energie daraus zu ziehen. Und es ist auch aus seiner Sicht eben keine Zukunft, sondern eher eine Brückentechnologie, vorausgesetzt, dass unter CO2-neutraler Herstellung der Wasserstoff eben auch entsteht. Und dann sieht er das auch als gute Alternative zum Antrieb von Flugzeugen und Schiffen und diesen Nutzfahrzeugen, aber eben keinesfalls als Zukunftstechnologie. Und ja, führt da auch nochmal Herstellungs- und Wartungskosten von Wasserstoffautos mit auf, als Argument dagegen, warum eben nur in Anführungsstrichen Brückentechnologie und eher keine Zukunftstechnologie mehr. Ist ganz interessant. Für mich noch eine Spur interessanter dann, es sind die Diskussionen, die geführt werden, Unter dem Artikel, also zum Zeitpunkt der Podcastaufnahme, waren wir dabei rund ein bisschen was über 50 Kommentare, die dazu auf das Thema eingegangen sind. Teilweise schon wieder stark polarisierend geschrieben, teilweise aber auch echt interessant, weil gerade das Thema Wartungskosten, was Thelen angesprochen hatte, wurde dann von einem Kommentator widerlegt sozusagen aus meiner Sicht, weil der hat sich die Mühe gemacht und hat die Wartungskosten mal zusammengetragen von einem Hyundai Nexo. Und gab dann eben zu verstehen, ja, für eine Zwischenwartung, Dichtheitsprüfung fällt alle 10.000 Kilometer oder spätestens nach 2 Jahren eine Zwischenwartung für 25 Euro an. Sehr überschaubar. Die regulären Wartungen nach 2, 4, 6 oder 8 Jahren beziehungsweise nach entsprechenden Kilometern gestaffelt, beläuft sich immer auf die 150 Euro. Und dann kommt alle Lichtjahre mal ein Austausch des Luftfilters und Reinigung des Luftfiltergehäuses auch nochmal für 150 Euro dazu, sowie eben Brennstoff-Zellen-Kühlmittel-Austausch für 89 Euro. Also in Summe gerechnet sind die Wartungskosten da doch relativ niedrig. Und solch pauschale Aussagen wie, ja, hohe Wartungskosten lassen sich dann halt nicht unterstreichen. Das muss man bedenken. Von daher würde ich einfach mal empfehlen, in dem Artikel vorbeizuschauen. Zum einen zu lesen, was Thelen geschrieben hat, was wir sehr interessant fanden. Zum anderen aber sich auch die Kommentare zu Gemüte zu führen, um da einfach auch zu sehen, dass es verschiedene... Ansatzpunkte gibt, um das ganze Thema zu diskutieren und sozusagen auch voranzutreiben. Ist aus unserer Sicht, denke ich, auch wichtig, dass man da zulässt, andere Meinungen zu sehen. Wenn wir schon bei dem Thema anderer Meinungen sind in Bezug auf Wasserstoff als Brücken- oder Zukunftstechnologie, möchte ich auch die Expertenantwort sozusagen auch auf unserem Portal von David Wenger aufgreifen. Seines Zeichens anerkannter Experte für Wasserstofftechnik und Gründer mehrerer Firmen auf diesem Gebiet. Also der weiß, wovon er spricht. Der beschäftigt sich schon über 16 Jahre an vorderster Entwicklungsfront mit dem Thema Wasserstoff. Und er hat eben auch auf LinkedIn auf Thelens Artikel reagiert. Wir hatten ihn darauf angesprochen, ob er den auch bei uns veröffentlichen möchte, einfach um auch dort die Diskussion auf einer anderen Plattform weiterzuführen. Hat er zugestimmt, haben wir eingebunden. Und ja, er klärt einfach mal direkt zu Beginn seines Artikels auf, wenn du die falsche Frage stellst, ist die Antwort egal. Und aus seinem Kontext heraus bedeutet es folgendes, Wasserstoff ist nämlich weder Zukunftstechnologie noch Brückentechnologie. Wasserstoff ist schon heute ein Grundstoff. Und zwar gibt Wenger zu verstehen, dass schon pro Jahr etwa 500 Milliarden Normkubikmeter, also ungefähr 50 Millionen Tonnen Wasserstoff produziert werden. Dort vor allem für die Petrochemie und die Düngerproduktion. Und er spielt eben dementsprechend schon heutzutage eine sehr, sehr wichtige Rolle. Und Wasserstoff ist tägliches Brot für Chemiefabriken auf der ganzen Welt. Damit geht Wenger eigentlich direkt auf dieses Problem, sage ich mal, von Thelens Artikel ein, dass Thelen Wasserstoff nur begrenzt auf die Pkw- bzw. Nutzfahrzeugsparte sieht, aber dass Wasserstoff ja in unserer gesamten Weltwirtschaft eigentlich schon eine ganz andere Rolle einnimmt und er dementsprechend auch eine hohe Bedeutung schon heutzutage hat und eben kein... keine Brückentechnologie oder Zukunftstechnologie, sondern eine Technologie der heutigen Zeit ist. Man muss es eben immer nur auf den jeweiligen Einsatzzweck sehen. Weniger gibt aber auch zu verstehen, ob Wasserstoff im Verkehr sich durchsetzen wird, bleibt abzuwarten und sagt halt, das hängt auch maßgeblich davon ab, wie sich Batterietechnologie weiterentwickelt. Und ja, das war eigentlich auch ganz interessant, die ganze Thematik da mal zu sehen und das aus diesem Sinn aufzugreifen, dass es da auch andere Sichtpunkte gibt. Und in dem Zusammenhang würde ich da auch einfach sagen, wenn du dir schon Thelens Artikel angeschaut hast und die Kommentare dazu, dann schau dir auch noch den Artikel oder die Stellungnahme dazu von David Wenger an, der als Wasserstoffexperte da doch nochmal einen ganz anderen Blickwinkel aufwirft. Und das Ganze nochmal aus einer anderen Richtung zu vertiefen, weil es aus unserer Sicht sehr interessant und bereichert das Thema einfach nochmal mehr. Zum Ende der heutigen Kurzschlussfolge kommen wir nochmal weg vom Thema Wasserstoff. Ich denke, das war jetzt auch schon ausführlich genug und kann es auch dementsprechend in den Artikeln nochmal vertiefen. Jaguar hat sich Mitte der Woche nochmal geäußert zum Thema Race-to-Road-Transfer, das heißt der Wissenstransfer von der Formel E, der Jaguar I-Pace E-Trophy, hin zu alltäglichen E-Autos. Hat man wunderbar bewiesen aus meiner Sicht bisher mit dem Jaguar I-Pace, dem ersten E-Auto von Jaguar, möchte das Ganze aber natürlich auch fortführen. für andere kommende Fahrzeuge des Unternehmens. Hierzu gab es am Donnerstag ein Webinar, wo wir uns eben diesem Race-to-Road-Transfer gewidmet haben, wo wir da einfach ein bisschen zuhören konnten, wo Jaguars Kommunikationsdirektor ein bisschen was zu verstehen gab. Der Motorsportdirektor James Barclay war mit dabei und auch Steve Boulder, Leitender Ingenieur des Jaguar I-Pace, hat seine Ansichten eben sozusagen zum Besten gegeben und hat bisherige Errungenschaften im Bereich des Race-to-Road-Transfers aufgegriffen. Einen Ausblick auf kommende Fahrzeuge der Briten gab es auch, doch dazu dürfen wir erst im Laufe der kommenden Woche was berichten. Aber es war ganz interessant zu sehen, wie Jaguars eigentlich gelingt, von der Rennserie Erfahrung rüber in normale alltägliche Fahrzeuge zu transferieren. Und es ist auch ein ganz wichtiger Punkt, um sich da eben auch am Markt abzusetzen. Der Kommunikationsdirektor von Jaguar hat zu Beginn zu verstehen gegeben, dass insbesondere die neunte Generation des Jaguar XJ, also eigentlich das Flaggschiff, die Luxuslimousine des Unternehmens, von den Entwicklungen Know-How-Gewinn aus dem Rennsport profitieren wird. Nichtsdestotrotz gab er auch zu verstehen, dass der XJ seiner Linie treu bleibt, die er verfolgt. Das heißt, Design, Performance und das luxuriöse Auftreten, was man eigentlich mit diesem Flaggschiff des Unternehmens verbindet, wird man beibehalten. Gab dann aber eben auch zu verstehen und damit wurde einmal mehr das Gerücht oder ja, die Gespräche sozusagen im Hintergrund bestätigt, dass der XJ auch als reines E-Auto auf die Straße kommen wird. Weitere Details gab es aktuell noch nicht, also ob er auf einer eigenständigen Plattform aufbaut, ob er die Verbrennerplattform nimmt und einfach nur in Anführungsstrichen einen E-Antrieb reingesetzt bekommt. Das wird sich noch zeigen müssen, aber ich denke, da werden wir auch in den nächsten Tagen und Wochen was dazu erfahren. Barclay seinerseits, also der verantwortliche Motorsportdirektor von Jaguar, hat auch nochmal das Thema Wissenstransfer aufgenommen, also weniger in Bezug auf spezielle Fahrzeuge des Unternehmens, sondern ging eben hierbei vor allem auf die Bedeutung der gesammelten Daten aus der Formel E als auch der Jaguar IPS e-Trophy ein und wie diese genutzt werden. um direkt Fortschritte in die Software für Jagos Elektro-Straßenfahrzeug einfließen zu lassen und wie das eben hilft. Mit Barclay selbst hatten wir uns schon mal ausführlich in einem Interview, exklusiv Interview für Elektroauto News unterhalten. Das habe ich auch in dem Artikel nochmal verlinkt. Würde ich auf jeden Fall empfehlen, so zur Vertiefung, weil da doch ein paar Beispiele zu lesen waren dazu. Aber Barclay selbst ist auch nochmal in dem aktuellen Artikel zu Wort gekommen und Und gab beispielsweise als eine der jüngsten Entwicklungen und gutes Beispiel für diesen Race-to-Road-Transfer zu verstehen, wie der Rennsport zur Entwicklung der Straßenfahrzeuge beitragen kann, indem eben ein Software-Update dazu geführt hat, dass die Reichweite des I-Pace um gut 20 Kilometer erweitert wurde, ohne dass der Kunde jetzt was machen musste dafür. Aber es ist eben auch so, dass man nicht nur in Bezug auf die Reichweite positive Erkenntnisse ziehen kann, sondern auch für Batteriemanagement, Thermomanagement als auch die optimale Einstellung, relevante Einstellungsparameter profitiert man doch stark von der Rennserie, von dem Wissen, was man dort gewinnt. Und Steve Boulder, seines Zeichens verantwortlich für den I-Pace, gab eben auch zu verstehen, dass Jaguar dabei nicht so sehr auf den Performance-Gewinn aus dem Know-How-Transfer setzt, also sprich, wie kann ich das Fahrzeug noch spritziger, noch schneller im Alltag von A nach B bringen, sondern vielmehr eben auf diesen E-Effizienz-Gewinn für die eigenen Modelle, sprich, wie kriege ich mehr aus der Batterie raus, wie kann ich die Reichweite vielleicht noch optimieren, wie stelle ich die Software optimal dafür ein. Und Boulder zeigt sich dabei eben auch ganz klar davon überzeugt, dass zukünftig die Software den Unterschied machen kann und wird bei E-Autos. Daher wird man auch in Zukunft verstärkt auf einen entsprechenden Austausch zwischen Renn- und Serienfahrzeuge bei Jaguar setzen. Die I-Pace E-Trophy wird ja zum Ende des Jahres leider eingestellt. In der Formel E hat man uns bestätigt, wird man weiterhin aktiv bleiben, will da auch eine Vorreiterrolle mit einnehmen, man ist ja schon ganz früh mit da eingestiegen und konnte da auch schon viel Wissen gewinnen und diese Möglichkeit will man sich eben offen halten, auch wenn da jetzt Konkurrenten wie Mercedes, Porsche und so weiter mit einsteigen. Aber auch da gab man uns zu verstehen, dass man da ja schon angekommen ist bei dem Thema und dementsprechend das auch nicht ruhen lassen möchte. War für uns sehr interessant. Ich freue mich auch, euch Mitte nächster Woche dann ein bisschen mehr zu den neuen Modellen zu berichten oder zum neuen Modell. Und ja, einfach mal vorbeischauen, würde ich sagen. Ansonsten war es das jetzt tatsächlich auch schon wieder, kurz und knapp, fast 20 Minuten Punktlandung hier für unsere Kurzschlussfolge Nummer 14, in der es viel um Wasserstoff ging, ein bisschen aber auch über den Wissens- und Know-How-Transfer von Rennserie zu Straßenfahrzeuge. Und ja, dir vielen Dank fürs Zuhören auch diese Woche wieder. Ich wünsche dir noch einen angenehmen Sonntag oder restlichen Tag, wann auch immer du unseren Podcast hörst. Guten Start in die neue Woche und schalt auch in der nächsten Folge des Elektroautonews.net Podcasts wieder ein. Würde mich freuen. Mach's gut. Bis dahin. Ciao.