Kurzschluss #12: Günstiger grüner Wasserstoff - E-SUV unter 9.000 Euro - Opel Mokka-e - ...

Kurzschluss. Ein äußerst beliebtest Format bei unseren Podcasts. Und der Name ist hierbei Programm. Versprochen. Denn hinter diesem Titel verbirgt sich unsere kurze, knappe Podcast-Folge, welche interessante Themen aus der vorangegangenen Woche nochmals aufgreift und eben kurz, knapp und prägnant präsentiert. Maximal 20 Minuten lang ist eine solche Folge, schafft es aber dennoch die interessantesten News in sich zu vereinen.

Diese Woche im Mittelpunkt der Folge: Grüner Wasserstoff für 4 Euro pro Kilogramm, direkt in Deutschland produziert. Ein E-SUV für unter 9.000 Euro, mit ordentlich Reichweite. Sowie ein weiterer E-SUV, welcher von Opel direkt zum Marktstart der Verbrenner-Variante mit auf die Straße kommen soll. Als auch ein Perfomance-Fahrzeug, welches die Viertelmeile in gut acht Sekunden schafft. Leistung pur, quasi!

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto-News, der Podcast rund um das Thema Elektromobilität mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des Elektroauto-News.net Podcast. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du auch diese Woche wieder eingeschaltet hast, wenn es rund um das Thema E-Mobilität, alternative Antriebe und vor allem Elektroautos geht. In der heutigen Folge setzen wir uns mal nicht mit Corona auseinander, das war ja schon in den letzten beiden Folgen Thema. Vielmehr geht es uns diese Woche um eine Kurzschlussfolge sozusagen. Ist jetzt nicht Schlimmes und auch nicht so ganz überraschend dahergekommen, sondern Kurzschluss bezeichnet lediglich ein Format, was wir bei uns im Podcast eingeführt haben. Kurz und knapp in maximal 20 Minuten kriegst du drei, vier Themen auf den Tisch oder auf die Lauscher besser gesagt, die uns diese Woche in der Welt der E-Mobilität beschäftigt haben. Hierdurch hast du einfach nochmal die Möglichkeit, dir kurz, knapp und prägnant anzuhören, was diese Woche interessant war, was für Aufsehen insbesondere bei uns im Portal gesorgt hat und was du eben nicht verpassen solltest. Zur Einleitung oder zur Vorbereitung für dich heißt diese Woche Wasserstoff ist ein Thema, E-SUV aus China unter 9000 Euro, der neue Opel Mokka, Als Elektro-SUV ab Marktstart und Leistung pur in Form eines Performance-E-Fahrzeugs von Ford. Das sind so die vier Themen, die wir die Woche abklappern wollen. Und ich würde einfach sagen, lass uns direkt starten. Fangen wir direkt mal mit dem Thema Wasserstoff an. Das hat diese Woche wieder für Aufsehen gesorgt bei uns im Portal. E-Autos oder Fahrzeuge, die eben mit Wasserstoff betrieben werden, sind sich spinnfeind. Zumindest wenn man so die kommentierenden... Bei uns im Portal befragt, kriegt man eigentlich immer nur Menschen zu sehen oder Antworten zu lesen, besser gesagt, die für die eine oder die andere Seite stimmen. So ein Zwischending, dass man sagt, okay, es könnte auch das Beste aus beiden Welten geben, dafür gibt es nicht wirklich. Im Moment scheint es auf jeden Fall, dass sich weltweit das E-Auto durchsetzt, also das batteriebetriebene Elektroauto und nicht das mit Wasserstoff betriebene Elektroauto. weil es eben auch gerade insbesondere in Europa bzw. Deutschland auch stark gepusht wird durch Subventionen, Förderung usw. Übrigens auch in China der Fall, wobei man sich dort auch mehr den Wasserstoffautos mittlerweile geöffnet hat. Ganz simpel zusammengefasst hat Patrick Koller das ganze Thema, Chef des größten französischen Automobilzulieferers von Fauresia. Er sagte mal oder hat die Aussage getroffen, Elektroauto oder Wasserstoff sei hauptsächlich eine Kostenfrage. Und das war auch so der einleitende Satz in dieser Woche für einen Artikel über Höller. Elektrolyzer, auch ein deutsches Unternehmen eben, die Wasserstoff günstig an den Markt bringen wollen oder auf den Markt bringen wollen und somit eben ihren Teil dazu beitragen, Wasserstoff attraktiver zu machen, im nächsten Schritt dann eben auch Wasserstofffahrzeuge, weil günstiger Benzinersatz ist dann natürlich auch eine Option, damit man sich auch auf solche Fahrzeuge konzentrieren kann. Höller Electrolyzer will das Ganze mit einem Polymer-Elektrolyt-Membran, kurz abgekürzt PEM-Technologie, schaffen. Und zwar handelt es sich, um genau zu sein, um innovative PEM-Elektrolyse-Stacks. Diese zerlegen unter Zufuhr von Strom Wasser in Wasser und Sauerstoff und bilden somit die Basis zukünftiger Elektrolyse- bzw. Power-to-X-Systeme. Also die Grundlage, um Wasserstoff grün nachhaltig zu erzeugen. gibt es natürlich einige Alternativen am Markt. Höller gab zu verstehen, dass man natürlich auch Fortschritte anderweitig gemacht hat, nicht einen weiteren x-beliebigen Elektrolyse-Stack auf den Markt gebracht hat, sondern einen Stack, mit dem man Geld spart, die leistungsfähiger sind, Dadurch minimierte Wasserstoffherstellungskosten auf den Markt bringen kann, eine beeindruckende Maximalleistung vorlegen und auch eine hervorragende Lebensdauer mit sich bringen. Also neben der reinen Tatsache, dass man grünen Wasserstoff produzieren kann, bringt man auch noch weitere Vorteile mit sich, die sich natürlich vor allem für Unternehmen rechnen. Und das Ganze ist eben so gedacht, dass man schon 2020 in den Testbetrieb seiner Systeme starten wird bei Höller und will diese Elektrolyse-Stacks, die auf den Namen Prometheus lauten, nahezu jedem Firmengelände verfügbar machen. Dabei ist es gänzlich egal, ob Windkraftanlagenbetreiber, Wasserstofftankstelle, Industrie oder Großunternehmen mit LKW und Gabelstapler, Fuhrpark oder Güterzüge. Die Prometheus-Elektrolyse-Stacks können überall dort zum Einsatz kommen. Eben unter anderem auch, da man sich auf drei unterschiedliche kompakte Größen und Nennleistungen konzentriert hat, den Prometheus S, M und L. Bei uns im Portal gibt es die Nennleistung, Infos, Größe und was man damit eben unter anderem bedienen kann. zum Nachlesen. Das wäre jetzt einfach zu viel hier für den Podcast, weil man sieht, man stellt sich breit auf, hat sich das Ganze unter anderem mit acht Patenten schützen lassen, also ist da auch in der Vorreiterstellung und Höller gibt selbst zu verstehen, dass man rund 25% Raum und Gewicht einspart, wodurch eben zum Beispiel auch die Integration in Räume möglich ist, wo es vorher noch nicht möglich war. Also es ist schon ein guter Ansatz, muss man sagen. Jetzt gilt es natürlich da zu liefern. Und man darf gespannt sein, wie diese 25-jährige Erfahrung aus dem Unternehmen dann tatsächlich in Serie umgesetzt werden kann. Und wie das Ganze dann eben auch vonstatten geht. Stefan Höller, Geschäftsführer und Entwicklungsleiter des Unternehmens, gab auf jeden Fall in einem Interview zu verstehen, dass er sich sicher ist, dass die Energiewende nur gelingen kann, wenn die Nutzung von regenerativen Energien auch wirtschaftlich sinnvoll ist. Dazu gehört natürlich ein wettbewerbsfähiger Preis für Wasserstoff, der nicht künstlich durch Steuern und Abgaben in Höhe getrieben wird. Und da kommt eben auch sein Produkt oder das Produkt seines Unternehmens zum Einsatz, das mit einem hohen Wirkungsgrad aufwartet, zu einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis, wie Höller selbst zu verstehen gibt. Und wodurch dann eben auch sein Unternehmen einen nennenswerten Beitrag zur Kostensenkung bei der Produktion von Wasserstoff beitragen will. Hört sich soweit alles gut an. Für grünen Wasserstoff ist ein Preis unter 4 Euro pro Kilogramm angepeilt. Ist eine Ansage, wir sind gespannt, ob es klappt und werden auch in Zukunft darüber berichten. Nachdem wir das Thema Wasserstoff jetzt erledigt oder kurz angerissen haben, kehren wir wieder zum batteriebetriebenen E-Auto zurück und damit auch nach China, die ja doch immer noch mit der größte Markt einfach für Elektroautos sind, die aktuell auch unter dem Abbau von Subventionen gelitten haben, wobei es da jetzt auch anscheinend eine Änderung einstellt, werden wir auch im Portal demnächst darüber berichten. Was auf jeden Fall nachvollziehbar ist oder immer noch zu sehen ist, es drängen immer wieder neue E-Automarken auf Startups eben auf den Markt, auf die Straße, die sich ihr Stück am Kuchen der Urbanmobilität sozusagen sichern wollen, der nachhaltigen Urbanmobilität. Und da kommt auch immer wieder ganz ansehnliche, interessante Fahrzeuge auf die Straße. Diese Woche war das unter anderem der E-SUV Maple 30X, ein kleiner Stadt-SUV mit einer Leistung von 70 Kilowatt. der in der günstigsten Ausstattung in umgerechnet unter 9000 Euro auf die Straße kommen soll. Nichtsdestotrotz soll er dafür auch noch eine Reichweite von 306 Kilometer mit sich bringen. Es sind 5 Farben und 4 Ausstattungspaketen erhältlich. Erste Exemplare seien jetzt schon im Januar 2020 gefertigt worden, in Serienqualität wohlgemerkt, und sollen jetzt im Laufe des Jahres 2020 auf die Straße kommen. Im dritten Quartal 2020 will das Unternehmer oder das Startup dann schon sein zweites Modell, einen rein elektrischen Van, vorstellen. In den folgenden Jahren, ab 2021, sollen dann mindestens mal drei weitere Modelle folgen. Also Maple scheint da auch schon wieder Zukunftspläne zu haben, scheint erste Fahrzeuge tatsächlich schon auf der Straße zu haben, will auch weitere auf die Straße bringen für seine Kunden und legt damit eigentlich eine ganz vernünftige Basis, denke ich. um in China Fuß zu fassen, weil das Fahrzeug sieht auch gut aus, passt dort gut rein und könnte ich mir auch vorstellen, dass es gut in Europa funktioniert. Die Frage ist natürlich nur, kann dann bei uns der Preis wieder gehalten werden oder steigt er? Schade eigentlich, dass es solche SUVs bei uns bisher nicht gibt in diesem Preissegment, weil damit wären wir schon wieder einen Schritt weiter, die E-Mobilität in Europa auf die Straße zu bringen. Aber wenn wir gerade schon bei europäischen E-SUVs sind oder Elektro-SUVs, darf diese Woche auf jeden Fall auch nicht Opel fehlen. Weil die haben Informationen zum Mokka bereitgegeben. Der Mokka X hieß die erste Generation des städtischen SUVs oder Stadt-SUVs, um es besser zu sagen. Und da wurde ja schon vor einiger Zeit bekannt, dass es auch eine vollelektrische Variante geben wird. Und ja, mittlerweile hat Opel auch verlauten lassen, dass diese vollelektrische Variante halt nicht irgendwann auf den Markt kommt, sondern direkt ab Marktstart der zweiten Generation des Mokka elektrisch auf die Straße fährt. In der Tat ist der SUV mittlerweile sogar schon unterwegs, zunächst noch getarnt, aber bereit eben für die wichtigsten Testfahrten mit den Opel-Ingenieuren. Zu den technischen Daten hat man sich noch nicht so richtig geäußert, sprich Leistung, Reichweite, Akkugröße und so weiter, was uns eigentlich eben interessiert. Vielmehr hat man nur gesagt, okay, wir kommen von dem Namen Mokka X weg, gehen nur auf Mokka, vielleicht Mokka E, in Anlehnung an den Opel Corsa E, keine Ahnung, sind gespannt. Und er hat noch nicht so viel gezeigt davon. Im Portal selbst haben wir ein Video eingebunden, wo man im Bewegtbild den Mokka sieht, wenn man genau hinschaut, weil Camouflage natürlich. Aber ich bin gespannt oder bin mir auch sicher, dass wir da noch einiges davon hören werden und wir werden es auch bei uns verfolgen, was Opel denn da jetzt vor- oder nachlegt zum Opel Corsa E, der ja doch schon ganz vernünftig auf der Straße steht. Zum Abschluss der aktuellen Kurzschlussfolge hier bei uns im Podcast will ich auch nochmal auf ein besonderes E-Auto abzielen oder erwähnen, das eben zu Gast war bei uns die Woche im Portal, der Ford Mustang Cobra Jet 1400. Also man hört schon am Namen, es ist kein normales E-Auto in dem Sinne. Wir kennen den Ford Mustang Mach-E, der auf die Straße kommen soll, dessen Jahresproduktion schon beinahe ausverkauft sein soll. Eben über 46.000 Reservierungen liegen für den Mach-E vor. Wahrscheinlich sogar mittlerweile noch mehr, weil die 46.000 hat er innerhalb der ersten drei Monate nach Vorbestellungsmöglichkeit eben angesammelt. Und wir sind gespannt, was da noch kommt. Aber der Ford Mustang Cobra Jet 1400, nicht sehr eingängiger Name, aber der Name des Programms, wie du gleich erfahren wirst, soll viel mehr zeigen, was in Sachen Performance bei E-Autos möglich ist. Die Viertelmeile soll er in unter 8 Sekunden hinter sich bringen. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von über 270 kmh kann nicht so ganz gut für den Akku sein. Deswegen Reichweite wird in dem Zusammenhang mit dem Mustang Cobra Jet 1400 auch nicht angegeben, weil das wahrscheinlich für die Reichweite, für die Länge für längere Ausfahrten überhaupt nicht relevant ist. Die 1400 im Namen steht für die 1400 PS Reise. die der Cobra Jet abliefert oder die er mit sich bringt an Leistung. Also Leistung pur für ein E-Auto. Ein sofortiges Drehmoment von über 1490 Newtonmeter steht ebenfalls zur Verfügung und sorgt eben dafür, dass er diese Sprintfähigkeit von unter 8 Sekunden oder um die 8 Sekunden auf der Viertelmeile halten kann. Ford selbst gab zu verstehen, dass man den Motorsport schon immer genutzt hat, um Innovationen zu demonstrieren. E-Antriebe bieten dabei eine völlig neue Art von Leistung um eben zu zeigen, was bis an die absoluten Grenzen eigentlich getrieben möglich ist. Und ja, der Prototyp des Mustang Copachat wird sicherlich ein Einzelstück bleiben oder in sehr, sehr limitierter Auflage auf die Straße kommen, schaut aber meiner Meinung nach super gut optisch aus, macht von der Leistung her einiges her und zeigt, was E-Autos eigentlich noch können. Dass der überhaupt nicht für die Straße gedacht ist, geschweige denn irgendwie für die Familie, um da voranzukommen, ist auch vollkommen klar. Aber ab und zu darf man auch bei der E-Mobilität wenig träumen oder auch Mann oder Frau sein, die einfach gerne ein schnelles Auto fahren würden. Und da wäre der sicherlich die erste Wahl. Und das war es ja jetzt auch schon wieder mit der heutigen Kurzschlussfolge. Kurz und knapp haben wir vier Themen aufgegriffen. Wasserstoff, zwei E-SUVs und noch ein Performance-E-Fahrzeug. Also was will man eigentlich zum Abschluss oder zum Beginn der neuen Woche, je nachdem wie man den Sonntag zählt, mehr? Ich weiß es nicht. Vielen Dank dir fürs Zuhören. Ich würde mich freuen, wenn du nächste Woche wieder einschaltest, wenn die nächste Folge unseres E-Auto-Podcasts an den Start geht. Mach's gut. Bis dahin. Bleib vor allem gesund. Wir hören uns. Ciao.