Plug-In-Hybride: das sollte man wissen!

Erfahre mehr über Plug-In-Hybride. Deren Vor- und Nachteile, sowie sich diese im Alltag schlagen.

Plug-In-Hybride gelten als Zwischenstufe zur vollständigen Elektrifizierung der Mobilität. Hierbei verbinden die PHEV sowohl Vor- als auch Nachteile aus beiden Welten (Verbrenner / Elektroautos).

Wir klären auf worauf es zu achten gilt, was einen teilelektrifizierten Verbrenner ausmacht und weshalb man von beiden Antriebsarten durchaus profitieren kann.

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Ich bin Sebastian und freue mich, dass du bei der aktuellen Folge des elektroauto-news.net-Podcasts eingeschaltet hast. In der heutigen Folge setzen wir uns mal wieder mit der E-Mobilität auseinander. Oder zumindest mit der teilelektrifizierten Mobilität. Um genau zu sein mit dem Plug-in-Hybrid. Nachdem ich in einer meiner letzten Podcast-Folgen bereits in Rover Vogue... P400e Plug-in Hybrid vorgestellt habe, tauchen wir in dieser Folge ein wenig allgemeiner ins Thema PHV ein. Angeschnitten hatten wir das Ganze bereits in Folge 1 zum Thema E-Mobilität, Elektroautos und Form der Elektrifizierung. Keine Sorge, du musst dir die Folge nicht selbst aus unserem Archiv heraussuchen. Alle relevanten Links habe ich für dich in den Shownotes dieser Ausgabe zusammengetragen. Plug-in-Hybride als Übergang zur vollständigen E-Mobilität. Plug-in-Hybrid. Ein Verbrennungsmotor für Langstrecken, eine Aufladung an der Steckdose für die kurzen Strecken. Gibt es eine bessere Option für die nächste Anschaffung? In einer Zeit, wo immerhin noch längst keine flächendeckende Ladestheme für E-Autos vorhanden ist, doch die Zukunft in Richtung Elektroautos klar vordefiniert erscheint? Wohl kaum. Jedoch stellt sich die Frage, welches Modell auch einhält, was es verspricht. Glaubwürdigkeit beim Autobauer, ein schwieriges Thema in Zeiten nach dem berüchtigten Dieselskandal. Im Jahr 2019 finden sich mehr als 50 unterschiedliche Modelle in den Sortimenten der unterschiedlichen Automobilhersteller wieder. Tendenz steigend. Die Funktionsweise von Plug-in-Hybride Ohne Basiskenntnis über die Funktionsweise kann sich niemand ein Urteil bilden. Zumindest kein halbwegs richtiges. Die Funktionalität beim Plug-in-Hybriden erreicht mittlerweile ein bemerkenswertes Ausmaß. Der Akku des Fahrzeugs kann sowohl vom Verbrennungsmotor als auch vom Stromnetz aufgeladen werden. Freilich kann die Reichweite noch nicht mit Benzinern mithalten. Doch Hand aufs Herz, wie viel Alltagsstrecke wäre trotzdem damit abgedeckt? So gut wie jede bei vielen, zumindest summmäßig viele Fahrten bei den allermeisten. Grundsätzlich also eine gute Sache in jeder Hinsicht. Die Kurzstrecke ist emissionsfrei, geräuscharm und umweltschonend. Reicht das nicht aus, kommt der Verbrennungsmotor zum Einsatz, wie gehabt und gewohnt. Was zählt, ist immerhin die gesamte Reichweite. Durch die Kombination eines Elektromotors und eines Verbrennungsmotors lässt sich die jeweiligen Vorteile auf den Plug-in-Hybriden übertragen, die Nachteile aber ebenso. Plug-in-Hybrid. Worauf muss ich achten? Ein Lithium-Ionen-Akku birgt höhere Kapazitäten als andere. Bei der gegenständlichen Fahrzeugkategorie kommen solche auch heute meistens zum Einsatz. Doch Vorsicht! Eine Überprüfung je nach Modell ist notwendig für den, dem es wichtig ist. Daraus ergibt sich immerhin eine höhere Reichweite beim reinen Elektroantrieb. Das A und O bei jeder vernünftigen Anschaffung in Sachen emissionsfreier Mobilität, solange es sich nicht um ein Zweitfahrzeug für eingeschränkte Zwecke im Nahverkehr handelt. Die Anschaffungskosten sind in Relation zu beabsichtigten Fahrverhalten zu setzen, die Fahrweise zu optimieren. Eingewohnte Abläufe in der eigenen Tagesstruktur, wie der Umstieg auf einen Plug-in-Hybriden, setzen Veränderungs- und auch etwas Lernwillen voraus. Die beabsichtigte Nutzung sollte jedoch ohnehin vor einer Anschaffung bekannt sein und muss in die Kaufentscheidung einfließen. Das reine Bauchgefühl sollte gerade hier nicht den Ausschlag geben, während bei reinen Benzinern gewiss wenige Aspekte mit einfließen müssen. Diese Aspekte muss man daher kennen. Pro und Contra im Alltag Beim Plug-in-Hybrid kann man also von einer verstärkten Dringlichkeit sprechen, die Funktionsten genauestens zu kennen. Denn die Vorteile müssen verstanden und umgesetzt werden. Sprich, die Fragestellung, wann nutze ich den E-Motor, wann steige ich auf einen Benziner um, wie häufig wird das bei mir selber der Fall sein, sollte man schon vorab wissen. Genauso sollte ein Fahrer verstehen, welche Modi sein Modell anbietet und in welchen Situationen eine Änderung stattzufinden hat. Die Notwendigkeit der Ladevorgänge ist in den Alltag einzuplanen. Mal rasch zur Tankstelle, zu jeder Tages- und Nachtzeit, wie wir es gewohnt sind, ist nur bedingt möglich. Den Aufladevorgang abends zu vergessen, lässt sich nicht auf diese Weise kompensieren. Ein richtiges Problem wäre das allerdings nur beim reinen Elektroauto. Beim Plug-in-Hybriden kann man morgens immer noch mit dem Verbrenner losfahren. Gibt es Nachteile durch die Kombination beider Systeme? Die Antwort ist ein klares Ja. Die kombinierte Technik bedingt ein höheres Gewicht des Fahrzeuges als sonst. Dadurch ergibt sie einen höheren Verbrauch des Verbrennungsmotors. Die Naturgesetze sind eben unveränderbar. Eine Erhöhung der Reichweite an sich... Ist dies möglich? Diese Aspekte werden vor allem von Herstellern berücksichtigt und manch einer sieht eine Lösung in greifbarer Nähe. Es lassen sich ein paar verschiedene Strömungen unterscheiden, mit welchen ein Ausgleich gesucht und gefunden wurde. Die Lösung war dann nicht dabei. Ein einfacher Ausbau des Verbrennungsmotors vor dem E-Betrieb, ein Einbau lediglich bei Bedarf, dieser ohnehin suspekt klingende Ansatz wird allerdings nicht mehr ernsthaft verfolgt. Möglicherweise lebt er einmal auf, etwa wenn Motoren im Taschenformat erzeugt werden. Er bleibt aktuell wohl nur noch in der Sphäre futuristischer Fantasien erhalten. Welche nur bei Langstrecken zum Einsatz kommen sollen? Diese Vision geisterte vor allem 2015-2016 durch die Medien. BMW setzte ein Modell um, mit dessen Generator eine Reichweite von 400 Kilometer zu erzielen ist. Dieser ist dem Heck untergebracht. In Sachen Gewichtsreduzierung ist hingegen nichts gewonnen. Diese Marke hält nichts von den von dahingehend zweckgewidmeten Anhängern. War also auch eher ein Ausflug in die Fantasie. Halten Sie Ihr Wort. Mangelhafte Herstellerinformationen haben beim Plug-in-Hybriden eine spezifische Wirkung. Man schreibt es gerne der Technik selber zu, bei abträglichen Nutzerverhalten einen höheren Verbrauch und Schadstoffausstöße zu verbuchen. Kurz gesagt, es steht eine Ausrede parat. Wenn die Werte dann doch abweichen, der Konsument ist schuld. Diese Kritik müsste sich allerdings auf die Informationsbereitstellung der Erzeuger allgemein beziehen und nicht auf die dahinterstehende Technik des Plug-in-Hybrids. Dieser Kritikpunkt ist allgemeiner Natur und die Politik gefordert. Wichtig daher ist, wie immer, das Lesen der Fußnoten und Verstehen der Angaben. Wenn ein Wert genannt wird, sind die Bedingungen desselbigen mit dem eigenen Verhalten abzugleichen. Wer das unterlässt, kann sich wiederum nicht auf den Hersteller herausreden. Klar ist, dass den Anbieter eine verständliche Aufklärungspflicht trifft. Die Wahrheit liegt vielleicht hier in der Mitte. Wie so oft. Kaufprämie und Steuerentlastung für Elektrodienstwagen für Plug-in-Hybride Bekanntermaßen wurde die Elektroautokaufprämie am 18.05.2016 im Kabinett beschlossen. Die eigentliche Kaufprämie fällt hierbei unterschiedlich hoch aus. Diese richtet sich in der Höhe danach, ob es sich um ein reines E-Fahrzeug handelt, welches man erwirbt, oder um ein Hybridfahrzeug mit Elektro- und Verbrennungsmotor, also einem klassischen Plug-in-Hybriden. Bei einem reinen E-Auto kann man mit einem Zuschuss von 4000 Euro rechnen, bei einem Plug-in-Hybriden mit 3000 Euro. In jedem Fall trägt sowohl der Autohersteller als auch unser Staat 50% des jeweiligen Umweltbonus. Nicht unbeachtet sollte man zudem die Steuerentlastung für Elektrodienstwagen lassen, insofern diese natürlich für einen relevant ist. Denn hierdurch können selbst höherpreisige Plug-in-Hybride durchaus attraktiv erscheinen. Bisher lag die Bemessungsgrundlage bei 1% des Listenpreises für Elektroautos und Plug-in-Hybride. Nun werden diese mit 0,5% angesetzt. Mit der steuerlichen Förderung möchte die Bundesregierung einen Anreiz zur Bestellung von Elektroautos bzw. Plug-in-Hybriden schaffen. Und nun die Shownotes und das Outro. Bevor die Folge nun zu Ende ist, noch eine Bitte. Du kennst es ja mittlerweile. Sollte dir diese Folge gefallen haben, dann freue ich mich über eine Bewertung bei iTunes, Spotify und Co. oder eben dort, wo du unseren Podcast hörst. Damit hilfst du uns, die E-Mobilität noch ein Stückchen weiter in die Welt hinauszutragen. Bin auch schon gespannt, was uns in der nächsten Folge erwartet. Auch wenn ich schon eine grundsätzliche Idee habe, wo es hingeht. Wird auf jeden Fall ein spannendes Gespräch werden, das da nächste Woche online geht. Also hoffe ich doch mal. Aufgenommen haben wir es noch nicht. Aber lassen wir uns doch einfach mal überraschen. Vielen Dank, dass du eingeschaltet hast. Und nun bis zum nächsten Mal. Mach's gut. Ciao.