Brands in Green: Wegbereiter für Nachhaltigkeit im Internet

Im Gespräch mit York Kolb

Es gibt Interviews und Gespräche auf die freue ich mich einfach besonders gerne. So auch mein diesjähriges "Jahresendgespräch" mit York Kolb von Brands in Green. Mit der Digital-Agentur Brands in Green versteht es York und sein Geschäftspartner Benjamin Link Marken und Unternehmen nachhaltig am Markt zu platzieren. Dabei spielt Nachhaltigkeit nicht nur in der Wirkung für deren Kunden eine wichtige Rolle, sondern für die Agentur generell.

Wie York im Gespräch aufzuzeigen vermag konzentriert und fokussiert sich das Unternehmen auf nachhaltige Unternehmen, welche Unterstützung im digitalen Bereich suchen. Hierbei spielt vor allem der Bereich E-Mobilität eine entscheidende Rolle. Egal, ob es die Unterstützung hinter den Kulissen von EAN ist oder verschiedenste Wallbox-Shops, Brands in Green ist am Start und vor allem durch eigene Erfahrung ein kompetenter Partner. Man möchte nicht nur nachhaltig werben, sondern gestaltet den eigenen Alltag, durch E-Auto-Flotte, Lademöglichkeiten und PV-Anlage ebenso nachhaltig und konsequent grün.

Mehr dazu in der aktuellen Folge. Viel Spaß damit!

Shownotes:

Edit speaker mapping

Change displayed names for speaker IDs in this transcript.

Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des ElektroautoNews.net Podcast. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du heute wieder zuhörst, wenn es rund um die Themen E-Mobilität bei uns geht. In der letzten Folge des Jahres 2021 habe ich mir einen ganz besonderen Gast mit ans Mikrofon geholt. York Kolb, seines Zeichens Geschäftsführer von der Nachhaltigkeitsagentur Brands in Green, die auch ein ordentliches Stück Arbeit für elektroauto-news.net übernimmt. Denn für all die Dinge, die man so nicht sieht, die im Backend von ElektroautoNews.net geschehen, zeichnet sich York und vor allem sein Geschäftspartner Benjamin Link verantwortlich. Zwei Jungs, die echt ihren Teil dazu beitragen, dass ElektroautoNews zu dem geworden ist, was es ist. Aber nicht nur für unsere Plattform sind die beiden tätig mit ihrem Team, sondern auch für zig andere Marken und Unternehmen, die sich im Bereich der E-Mobilität vertreten sehen. Mit Brands in Green hat man sich im Juni, Juli 2021 bewusst für eine Digitalagentur im Bereich der Nachhaltigkeit mit Schwerpunkt auf die E-Mobilität neu ausgerichtet sozusagen. Darüber unterhalte ich mich mit York. Wir schwadronieren aber auch so ein bisschen abseits der Spur über das Thema E-Mobilität, weil York auch selbst begeisterter E-Autofahrer ist, da schon diverse Eindrücke sammeln konnte. Seinen eigenen Podcast mit Bites Batteries, mit seinem Podcast Kumpel Simon Simon am Start hat und ja, zum Ende der Folge sprechen wir auch nochmal über mein aktuelles E-Auto welches ich jetzt für einen längeren Zeitraum von Finn abonniert habe, den BMW iX3 also wenn du einen bunten Querschnitt aus der Welt der E-Mobilität mitbekommen möchtest, hörst du einfach in die aktuelle Folge rein, es lohnt sich Servus York, vielen Dank, dass du dir heute die Zeit nimmst, dass wir uns zum Jahresende nochmal unterhalten, sozusagen über das Thema E-Mobilität, Nachhaltigkeit, da hat sich auch bei euch jetzt in dem Jahr einiges getan. Ihr habt Elektroauto News ja schon lange Zeit begleitet, vorher als Klick-Leute sozusagen, seit Mitte des Jahres 2021 als Brands in Green. Ihr seid eine Agentur im Bereich der Nachhaltigkeit mit Fokus auf die E-Mobilität. Vielleicht stellst du dich den neuen Hörer, Hörerinnen einfach mal kurz vor, verlierst ein paar Worte über Brands in Green, wer ihr seid, was ihr macht und dann tauschen wir uns doch da einfach mal aus, wie sich es für euch jetzt entwickelt hat zum letzten halben, dreiviertel Jahr.

  3. York Kolb:

    Ja, super, gerne. Hallo, liebe Hörerinnen, hallo, liebe Hörer. Hi, Sebastian. Schön, dass du hier bei uns im Headquarter vorbeischaust. Ja, vielen Dank. In der Nähe von Heidelberg. Und ja, es ist wirklich super, dass wir die Zeit noch nutzen können. Es ist der 23. Dezember. Ich weiß nicht, wann der Podcast veröffentlicht wird. Wahrscheinlich so...

  4. Sebastian:

    Am 25. und 26.2. Weihnachtsfeiertag wieder online gehen wahrscheinlich.

  5. York Kolb:

    Wenn dann Zeit ist zum Hören, das ist super. Und wir haben es einfach noch geschafft, einen Jahresabschluss zu machen. Eigentlich hätten wir uns auf einem E-Mobilitäts-Event gesehen hier am Hockenheimring. Das hat aufgrund der Pandemie nicht funktioniert. Und deshalb war es einfach schön, dass wir es jetzt noch geschafft haben. Wirklich so der letzte Termin, glaube ich, für uns beide in diesem Jahr. Und genau, jetzt sitzen wir hier zusammen. Mein Name ist York und ihr kennt mich vielleicht von Simon und York. Wir machen seit 2018 auch einen Podcast, den Bytes & Batteries Podcast und Elektromobilität ist unsere Leidenschaft und das spiegelt sich auch beruflich wieder. Beruflich ist nicht der Simon mein Company und Partner, sondern der liebe Ben, Benjamin Link und wir zusammen machen einen Podcast. einen Agenturbereich oder besser gesagt wir kommen aus dem Agenturbereich Klickleute und Klickleute ist vielleicht einigen so ein Begriff und das war eine Marke aus einem anderen Unternehmen und jetzt haben wir im Juni nochmal die Brands in Green GmbH ausgegründet, da Wir sind eine Agentur mit einem ganz klaren Fokus auf nachhaltige Brands, nachhaltige Marken und unser Schwerpunkt liegt tatsächlich auch im Bereich Elektromobilität. Das heißt, wir haben da super spannende Startups, die wir mit aufbauen. Wirklich das komplette Markenbild, also die Markenführung und Markenaufbau ist so unser Spezialgebiet. Da fängt es an von Markenworkshops. Wer sind wir eigentlich? Warum machen wir das? Wie machen wir das? Und letztendlich, was ist das Produkt? wo wir wirklich die ganzen Unternehmen vom Kern heraus entwickeln, bis hin tatsächlich dann zu klassischen Aufgaben, Corporate Design, Corporate Identity und natürlich hinten raus digitales Marketing, also Performance Marketing, sei es jetzt im Bereich Social Media, im Bereich Google Ads oder unser Spezialgebiet sind eigentlich auch Shop-Lösungen. Wir haben auch da viele Kunden, Händler im Bereich Elektromobilität, große Händler oder eigene Marken und Wallbox-Hersteller zum Beispiel. Und ja, da machen wir einfach schöne Online-Shops, die sehr performant sind. Das ist natürlich dann so beim Thema Marke, Spitze des Eisbergs, sage ich immer so, Marke, das, was man unterhalb der Wasseroberfläche nicht sieht, das ist Marke, das große von Unternehmen, was produziert. Dich sicher ausmacht, Sebastian, in der Elektroauto-News. Ich weiß auch, was da alles hintendran passiert und im Frontend sieht man dann das Ergebnis. Man sieht vielleicht auch Anzeigen und stolpert drüber, aber das ist ja oft wirklich nur diese Spitze. Es ist viel Arbeit hintendran, um eine Marke aufzubauen und das machen wir und wir nehmen wirklich nur Unternehmen, die da einfach im Bereich Nachhaltigkeit unterwegs sind. Denn das ist unser Beitrag, also mit unserer persönlichen Superpower, so die Marketingkraft, das, was wir alles in dem Bereich können, also Branding und Marketing, das einfach zu kombinieren mit Kunden, die einfach nachhaltige Produkte haben und die Welt von morgen so ein Stückchen besser machen, am besten schon heute. Und das ist einfach unser persönliches Interesse aufgrund unseres Backgrounds. So ist es und genau, da sind wir ganz froh und das machen wir mit Brands in Green. Da haben wir auch noch Standorte in Mannheim und noch einen Standort in München. Das sind Standorte, weil wir da auch einfach einige Kunden haben für Workshops. Ganz genau und vielleicht nur ganz kurz so zu uns, zur Agentur. Bei uns gibt es auch nur eine reine E-Flotte. Wir haben hier Ladelösungen, das wird sich dank der KfW 441 Förderung, also der Zuschuss für Unternehmen, auch nochmal ein bisschen verbessern. Da werden wir auch nochmal einige Ladepunkte und wir haben ja auch eine große PV-Anlage, wir haben auch Fassadenmodule, also auch bei uns spielen wir das Thema Nachhaltigkeit hier ziemlich groß, weil es einfach unsere Leidenschaft ist und wir das jetzt mittlerweile auch mit dem Beruflichen verbinden können, denn die Elektromobilität explodiert ja quasi und das ist schön.

  6. Sebastian:

    Vielen Dank, York, dass du uns da abholst. Ich finde es auch schön zu sehen, wenn ich hier ankomme mit meinem E-Auto natürlich, dass es die Lademöglichkeit hier gibt, dass ihr das Ganze eben auch lebt und auch nach außen tragt und nicht nur, ich sag mal, auf einer Webseite da digital ein bisschen runterschreibt, so Greenwashing-mäßig, sondern das tatsächlich auch verkörpert die ganze Geschichte und das... Kauft man euch in Anführungsstrichen auch ab, weil es einfach eure Leidenschaft ist und ich meine, das merkt man jetzt auch schon in der Einführung, es ist ein echtes Interesse von eurer Seite aus. Ich merke es ja auch bei mir mit Elektroauto News, wie du sagst, man sieht nach vorne die Artikel, man sieht ein bisschen Werbung und so weiter. Klar, wir müssen uns auch finanzieren, aber was mit Backend da so alles betrifft. passiert, wo ihr dann auch viel Unterstützung bietet und auch dafür sorgt, dass die Seite auch bei höheren Zugriffszahlen dann immer am Laufen ist und so funktioniert und unsere Leser, Leserinnen da eben gut abgeholt werden. Dafür bin ich sehr dankbar und bin da auch zufrieden mit, damit ich da so einen Partner gefunden habe, der quasi dann auch diesen Nachhaltigkeitsansatz genauso wie ich in die Welt rausteilen möchte, so wie wir mit unseren News und Berichterstattungen dazu beitragen möchten, da die Welt ein wenig grüner zu machen. Macht ihr das auf eure Art und Weise, wie du schon angerissen hast? Und das freut mich, dass wir da so eine Symbiose, so ein Zusammenspiel einfach umgesetzt haben. Und ich finde es aber auch ganz interessant, dass da wohl ein wachsender Markt immer noch mehr ist, in unterschiedlichsten Facetten. Du hast jetzt gesagt, ihr habt euch im Juni mit der Ausgründung von Brands in Green da auch nochmal stärker fokussiert auf dieses Agenturgeschäft im Bereich Nachhaltigkeit mit Fokus E-Mobilität. Vielleicht kannst du uns da einfach mal abholen und da auch mal so außerhalb von Elektroauto News, was relativ offensichtlich ist sozusagen, wo uns begleitet, was ihr denn jetzt noch so an spannenden Projekten seit Juli schon habt, was da einfach so am Laufen ist, dass du uns da die Hörer, Hörerinnen mal abholst, wie sich das denn eben entwickelt da in dem Bereich.

  7. York Kolb:

    Ja, super gerne. Wir sind ja schon auch mit dem alten Agenturbereich unter der Marke Klick, Leute, waren wir schon auch im E-Mobility-Bereich unterwegs. Aber da waren wir eigentlich so wie ihr auch ein bisschen der Zeit voraus. Da gab es natürlich Anbieter, aber in den letzten zwei Jahren ist es einfach brutal explodiert. Deshalb haben wir auch das ganze Agenturthema nochmal vergrößert, sowohl personell. als auch von den ganzen Dienstleistungen, die wir anbieten. Und es ist so, dass wir zum Beispiel genau neben Elektroauto News, also ein sehr herausforderndes, spannendes Projekt, weil ihr einfach super groß seid und an euch führt quasi ja kein Weg dran vorbei, das muss man sagen, sowohl für Interessierte als auch für Journalisten. Das ist einfach die Nummer eins und hier gut zu ranken, das wissen wir und das Ganze auch schön zu transportieren digital. Das ist uns natürlich ein Anliegen und auch persönlich muss ich nochmal sagen, freut es mich sehr, dass wir diesen tollen Austausch haben. Den haben wir im Übrigen eigentlich mit allen Kunden. Wir sind da oft sehr persönlich verbunden. Das ist nicht so dieses klassische Agentur-Thema, sondern wir haben eine sehr enge und freundschaftliche Beziehung. Und ich sage nicht, dass wir unsere Kunden komplett aussuchen können, aber das versuchen wir schon, dass es auch persönlich passt. Und da haben wir ganz tolle Kunden, unter anderem Sharing-Anbieter, die in großen Städten unterwegs sind und Shared Mobility anbieten. Ich nehme jetzt mal keine Namen, aber die zum Beispiel sagen, da wird ein Wohnquartier gebaut und sie sind dann der Anbieter, die stellen dann E-Autos hin, die stellen E-Bikes hin, die stellen Scooter hin und so weiter. Und ja, die Bewohner dieses Quartiers können sich dann einfach eine App runterladen und können dann, da sieht man schon das Thema App-Design und so weiter, alles was da passiert. außenrum spielt, ist dann wichtig und genau, die nutzen dann die App, können sich einfach, müssen sich vielleicht kein Auto kaufen, müssen keinen Stellplatz mieten, nehmen einfach dann die Mobilität, die dort vor Ort ist und können das dann nutzen, sei es in Städten wie München, in Hamburg, in Berlin oder sonstige Dinge, Wohnquartiere oder natürlich auch Hotels, die sagen, ich möchte Mobilität anbieten und das ist natürlich total cool, wenn du sagst, ich Ich verzichte so ein bisschen auf die persönliche Mobilität, weil ich da immer was vor Ort habe und ich kann das sehr einfach, niederschwellig, habe ich diesen Zugang per App und kann sagen, ich miete mir, weil ich es genau jetzt brauche, einen Scooter und fahre mal schnell in den Park. Ich brauche ein E-Auto, weil ich jetzt irgendwie einkaufen gehe und miete mir das, aber nicht jeder muss sich ein Auto hinstellen, denn obwohl wir Autos, glaube ich, beide auch ein bisschen der Autofreak sind, ist es so, dass natürlich... gerade in Großstädten extrem viel Parkraum verloren geht und dadurch auch ein bisschen Lebensqualität. Es wäre schön, wenn da mehr Grünflächen wären. Solche Anbieter haben wir im Portfolio. Dann haben wir Händler im Portfolio, die auch schon einige Jahre in einem Online-Shop Lösungen für E-Mobilität anbieten, Ladelösungen, sprich Ladekabel und Wallbox und sonstiges und zwar bevor das alle getan haben, die jetzt auch die Früchte ernten und da waren wir ganz am Anfang mit dabei, da wurden Umsätze gefahren, das kann ich ja mal sagen, vielleicht so von ein paar tausend Euro pro Monat und mittlerweile sind es so fast schon ein paar hunderttausend Euro pro Monat, also gerade im Ich glaube, korrigiere mich gerne, im Oktober, November 2020 kam ja dann auch die K440-Förderung. Da hieß es, okay, du kriegst 900 Euro pro Ladepunkt und kannst dir jetzt auch eine Wallbox einfach schon mal sichern. Und das hat natürlich diese Shops explodieren lassen. Die betreuen wir, sei es im Bereich Marketing, sei es im Bereich Shop und alles, was hinten dran steht, Backend, Warenwirtschaft, da machen wir unglaublich viel und da musst du natürlich auch ein bisschen dich mit E-Mobilität auskennen, gerade im Bereich Marketing. Das ist nicht einfach irgendein gesichtsloses Produkt, sondern du musst ja auch technisch ein bisschen Ahnung haben und so diesen Need kennen. Und für viele ist das Thema ja komplett neu noch, Elektromobilität. Und das ist ja schön, das kommt ja. Und dann musst du einfach diese Inhalte, die wir ja oft so ein bisschen in unserem Podcast, beide so nerdmäßig teilweise baden, doch ein bisschen einfach darstellen, die Vorteile, Sicherheit geben. Wie wird sowas installiert? Wo kriege ich ein Installationsservice her? Was bringt mir das? Wie viel Kosten kommen zum Beispiel auf mich zu, wenn ich jetzt vom Verbrenner umsteige auf ein Elektroauto? So ganz einfache Fragen, an die wir vielleicht gar nicht mehr denken, weil es für uns schon normal ist. Und so, ja, das ist so ein Thema, auch diese... Diese Händler in dem Bereich Elektromobilität. Aber wir haben auch Hersteller von Wallboxen, wo wir jetzt auch einen aktuellen Startup begleiten, das auch Investoren getrieben ist und einfach eine richtig große Nummer ist. Die kommen aus dem Bereich KI, also künstliche Intelligenz und ist auch eine Ausgründung. Da steht schon auch einiges hinten dran. Es ist ja Software getrieben, es ist quasi kein Software. Elektronik- oder Elektrotechnikhersteller, der sagt, ich schraube da mal eine Box zusammen. Diese Box ist extrem smart. Da wird es Abo-Modelle geben, wo du sagst, ich buche mir ein PV-Modul für einen kleinen Preis hinzu. Ich buche ein Gesamtpaket, wo dann vielleicht auch später mal das Thema Smart Grid drin ist, bidirektionales Laden und so weiter und so fort. Und sowas von Anfang an mit aufzubauen, ist natürlich sehr, sehr spannend. Man glaubt gar nicht, was hinter so einem technischen Produkt, bis das auf den Markt kommt, mal alles steht. Das wird in Österreich gefertigt, engineered in Germany, also quasi designed in Germany. Ja, so Sachen machen wir und begleiten da wirklich von dem Markenauftritt, also wer sind wir eigentlich bis hin zum Thema Warenwirtschaft, Vertrieb von einem Ding, Vorbestellungen, Landingpages, da machen wir eigentlich alles in dem Bereich und du siehst, der Fokus ist schon auf Elektromobilität, auch im Bereich PV haben wir Kunden, die wir dann da unterstützen, Vermarktung von PV-Anlagen, aber man sieht wirklich immer in diesem Segment, dass uns einfach persönlich total liegt und das uns auch immer beschäftigt, ja.

  8. Sebastian:

    Vielen Dank. Und so wie du ja schon gesagt hast, also man merkt es ja dir an, die Leidenschaft ist da, die braucht man auch einfach auch, um das in der Tiefe zu fühlen, um das zu begreifen, die ganze Thematik, um dann eben auch, ich sag mal, du musst es ja erstmal selbst begreifen, bevor du das vereinfachen kannst und jemand... dann somit auf den Weg gibt, damit er das auch mit simplen Worten sozusagen greifen kann, was denn da die Vorteile sind. Klar ist E-Mobilität mittlerweile in der Masse angekommen, das kann man glaube ich ganz gut sagen oder das können wir sagen, die das jetzt schon ein paar Jahre begleiten, aber nichtsdestotrotz ist da immer auch noch der Bedarf am Markt da, Aufklärungsarbeit zu leisten. und es einfacher zu gestalten. Für mich war jetzt spannend, diese Aussage, was wir auch schon mitbekommen haben über unsere Plattform, dass diese KfW-Förderung gerade im Bereich der Wallboxen da doch einiges bewegt hat für solche Shops, die früh dabei waren. Ich denke, das war auch für euch eine Herausforderung, das dann auch dementsprechend zu skalieren, wenn da auf einmal eine Vielzahl an Anfragen sozusagen herangetragen wird. Und dann finde ich es aber auch spannend, zu sehen, wie sich Bereiche trotzdem immer wieder neu erfinden. Man könnte jetzt auch einfach sagen, gut, ich lasse meine Wallbox, wie sie ist, fertige die da. Und jetzt kommst du auf einmal daher und sagst, okay, jetzt unterstützt ihr da schon Ausgründungen, Startups sozusagen mit smarten Wallboxen, die ja wirklich smart sind, mit zubuchbaren Modulen und so. Hört sich ultraspannend an und ich glaube, Langeweile oder wie wir gesagt haben, Ladeweile kommt bei euch im Alltag nicht auf.

  9. York Kolb:

    Ladeweile ist ein gutes Stichwort. Übrigens sind alle da draußen, die das gerne verwenden. Ladeweile ist eine Marke, die wir in mehreren Nizza-Klassen geschützt haben und schon relativ früh, weil wir das auch als eigene Marke gerne mal spielen. Wir haben ja auch eigene Marken, das kann ich sagen, weil es ist ja so ein bisschen aufs Thema Proof of Concept. Kennst du dich wirklich mit dem Produkt des Kunden aus? Ja, ich glaube, im Bereich E-Mobilität fragt keiner, aber auch Shop-Lösungen. Oft denkt man, ja, die können Shops bauen, aber die wissen gar nicht, was hinten dran steht. Doch, wir haben eigene Marken, also mehrere, unter anderem auch im Herzengrün. Das ist nachhaltiges Merchandising für Influencer, gerade auch aus dem Bereich Nachhaltigkeit und Elektromobilität ganz stark. Und da bauen wir die Shop-Lösungen. Die Influencer haben bei uns eigene Shops und da werden entsprechend nachhaltige Textile mit entsprechenden Zertifizierungen dann auch produziert. Und das ist einfach so ein Thema, da kriegen wir halt wahnsinnig viel mit als Agentur. Wie läuft das denn eigentlich? Wie ist so der Need? Und ja, dieses Thema Online-Shop ist bei uns schon sehr, sehr, sehr, sehr groß, muss man sagen. Und du hast auch nochmal richtig gesagt, um nochmal auf das Agentur-Thema jetzt wieder zurückzukommen. Du musst Inhalte erstmal verstehen, bevor du sie transportieren kannst. Und das ist oft tatsächlich auch eine riesige Herausforderung. Also auch im Bereich Content machen wir unglaublich viel. Und das ist oft ganz schwierig, weil wir häufig natürlich auch mit Ingenieuren zusammenarbeiten, die sind fachlich ganz tief drin, aber wenn du Lust machen willst, und das wollen wir mit unserer Superpower quasi die Welt ein bisschen besser machen mit nachhaltigen Produkten, wir wollen Leuten nicht mit dem erhobenen Zeigefinger sagen, du sollst jetzt umsteigen und es ist Zeit, neue Mobilität, nachhaltige Klamotten und sonstiges. oder PV auf dem Dach, sondern wir wollen den Spaß dran vermitteln, wir wollen das mit einem tollen Design nach außen darstellen, dass du sagst, hey, das ist attraktiv, ich werde mal gecatcht, das ist ein bisschen so AIDA-Formel, Attention, Interest, Desire, Action und wenn ich das Interesse habe, das ist so der Klassiker, dann beschäftige ich mich damit, dann spreche ich mit anderen, ich informiere mich zum Beispiel auf schönen Plattformen wie elektroautonews.net oder so und dann steige ich so ein bisschen ein und letztendlich, das Ziel ist natürlich, wir haben gar nicht mehr so viel Zeit, ja, Das Thema Klimawandel, wir müssen Lust machen und mit Lust geht es doch ein bisschen besser als mit Zwang, ja, tatsächlich. Also ich will jetzt nicht auf das Thema Impfpflicht eingehen, manchmal muss es vielleicht auch Zwang sein oder in die Richtung gehen, aber auch beim Thema Klimawandel würde ich persönlich manchmal ganz gerne mehr Unternehmen auch zwingen, da umzuswitchen, ja. oder Konsumenten, aber es ist doch mit Lust immer besser, das kennen wir alle, wenn wir neugierig werden und es nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, dann steigen wir vielleicht um, auch wenn die Produkte vielleicht ein bisschen teurer sind, auch wenn man da vielleicht, ja, dann, ja, generell vielleicht ein Textil länger besitzt und nicht diese Wegwerfmode nutzt, ja, ganz egal, auf jeden Fall, ich denke, dass man einfach begeistern muss für den Bereich Nachhaltigkeit und das ist immer besser.

  10. Sebastian:

    Das denke ich auch. Und diese Begeisterung, die musst du auch mitbringen, die musst du verkörpern können, die musst du verkaufen können. Und ich denke gerade so, greifen wir im Herzen grün mal auf, den Online-Shop auch, den ihr da gebaut habt oder den ihr da ins Leben gerufen habt. Das wäre auch eine Herausforderung. Das hatten wir in einer der letzten Folgen ja schon, die wir gemeinsam hatten, was man denn da alles beachten muss, um da auch tatsächlich als nachhaltiger Shop durchzugehen, nachhaltige Produkte zu verkaufen. Und da haben wir auch von der Lektorate News eine eigene Sparte mit drin. Wir waren ja relativ früh mit dabei durch unseren Austausch mit eigenen Produkten. Ich trage selbst auch gerade aktuellen Pulli der Fondue, auch so wie ich es gerade sehe, von dem Herzen grün. Und ich muss sagen, man merkt den Unterschied. Ich komme natürlich auch in Anführungsstrichen aus meiner Jugend, auch wenn ich noch nicht so alt bin. Fast Fashion ist ein Thema, die typischen Läden, wo man dann einkaufen war. Ich sage aber mittlerweile auch, es macht mir mehr Freude, wenn ich nachhaltige Mode kaufe, wo ich weiß, wo die Mode herkommt, dass es eben nachhaltig ist. Und man muss auch sagen, man hat einfach länger Freude daran. Wenn ich jetzt gerade überlege, den Pulli hier habe ich vor über einem Jahr im Shop dann bestellt, gekauft sozusagen. Der sieht für mich immer noch wie neu aus. Ich ziehe den immer wieder gerne an sozusagen, aber man sieht mir den jetzt nicht an, dass er schon das öfter getragen wurde. Und ich habe es im Gegenteil bei alten Pullis dann so gehabt, die hast du dreimal angehabt, dann sind die schon an den... L-Bogen aufgescheuert gewesen und so Thematiken. Also man gibt im ersten Schritt vielleicht ein wenig mehr Geld dafür aus für Nachhaltigkeit, aber wenn man es mal auf die Lebensdauer runterrechnet, kommst du meist günstiger weg. Das ist ja auch wie bei einem E-Auto fahren. Klar zahlst du einen gewissen Mehrpreis dafür, dass das Nachhaltige unterwegs ist. Aber betrachten wir einfach mal die Strom-, Unterhaltskosten und so weiter, da gibt es genügend Studien dafür, bist du nachhaltiger und günstiger auch tatsächlich unterwegs. Und ich denke, das sind auch so Themen, die man dann erstmal begreifbar machen muss, die ihr auch in die Welt raustragen müsst. Und wo es bestimmt auch eine Herausforderung ist, diese Nachhaltigkeit dann zu verkaufen, sei es jetzt über das Agenturgeschäft oder auch über euren Online-Shop, wo ihr selbst diesen Proof-of-Concept dann quasi erbringt.

  11. York Kolb:

    Ja, genau. Es ist gar nicht so einfach. Und auch bei uns natürlich. Unser Unternehmen war nicht immer nachhaltig. Es gab nicht immer Elektroautos. Es gab nicht immer nachhaltige Verpackungen, die natürlich auch viel teurer sind. Es gab nicht immer nachhaltige Prozesse. Es gab nicht immer, weiß ich nicht, PV-Module, habe ich, glaube ich, vorhin ja schon mal genannt. Und auch das sind ja Investments oder auch eine Wallbox, ein Ladepunkt. Das sind alles Investments, trotz Förderung hin und her. Die musst du machen als Unternehmer. Und wir freuen uns immer, wenn wir da mit gutem Beispiel vorangehen können. Und auch viele fragen uns dann, sprechen mit uns, die Fassadenmodule vorzunehmen. Die sind schön, die bringen natürlich ein bisschen weniger als die auf dem Dach, aber letztendlich haben wir die, um mit Leuten ins Gespräch zu kommen. Und viele sind interessiert und es haben sich tatsächlich auch über die Gespräche mit uns immer mehr Unternehmen damit auseinandergesetzt, mit einer elektrischen Flotte. Wir kennen uns ja auch ganz gut aus, also Thema elektrische Flotte, Flottenmanagement, Umstieg auf Elektromobilität. Ein Riesenthema, das wird kommen, das muss man machen, allein schon Thema Carbon Footprint in Unternehmen, Corporate Social Responsibility und da ist es natürlich schön, wenn man einfach einen Partner hat, in dem Fall uns oder auch andere, die da einfach ein bisschen Ahnung haben, wo man dann miteinander sprechen kann. und dann diese Angst nimmt, also Angst einfach umzusteigen, dass man sagt, dieses Investment, ja, das hast du erstmal, das wird sich rechnen, das lohnt sich jetzt nicht nur im Image, sondern auch tatsächlich und viele schwenken auch ja um, immer mehr Leute versuchen auch nachhaltig zu denken und sagen, hey, ich mache das nicht nur, weil es sich rechnet oder weil ich das muss, wieder dieses Thema Zwang, sondern ich mache das, weil ich es einfach gut finde und weil wir das nach außen vertreten, weil es auch immer mehr zu unseren Werten gehört, ist ja nicht jedes Unternehmen von Anfang an grün. Wir jetzt bei unseren Kunden, da sind ja viele aufgrund des Nachhaltigkeitsgedankens erstmal auch ausgegründet oder neu gegründet worden. Aber viele schwenken um und da haben wir auch Bestandskunden, die da immer, immer nachhaltiger werden. Das macht Spaß. Und ich finde auch, dass man auch da sagen muss, hey, wenn du zu 60, 70 Prozent nachhaltig bist, ist es doch toll. Das ist immer so ein Buzzword. Ich möchte es schon gar nicht mehr sagen. Oder halt ökologisch denkst. Es muss ja nicht immer dieser Anspruch sein. Auch wir haben vielleicht mal Jeans von gewissen Marken an, wo man sagt, die hat man halt ein paar Jahre im Schrank. Ist es jetzt nachhaltig, die wegzuwerfen oder ist es nachhaltig, die noch zu tragen? Wir würden es vielleicht nicht mehr neu kaufen. Man muss nicht zu 100% nachhaltig sein. Aber wenn man einfach das immer als Kernziel im Hintergrund hat zu hinterfragen, kaufe ich jetzt diese Plastikverpackung oder nehme ich die Glasflasche? Mache ich dies oder mache ich das? Das passt ja, es muss auch nicht jeder Veganer sein. Ich bin jetzt größtenteils vegan, aber wirklich auch aus Überzeugung. Aber auch das muss nicht sein. Also meine Kinder, die essen auch Fleisch und ich versuche ihnen halt dann zu erklären, warum ich das mache, aber ich zwinge sie nicht. Und da sind sie schon interessiert und wenn sie mal alt genug sind, dann können sie selbst entscheiden. Ich finde es immer schöner, die Leute wirklich dann dahin zu bringen, dass sie selbst nachdenken und selbst entscheiden. Und das ist so auch ein bisschen unsere Philosophie.

  12. Sebastian:

    Vielen Dank, York. Ich denke, das rundet das Ganze auch ganz gut ab hier für diesen Einblick da, wo ihr herkommt, wie ihr euch bewegt, wo es wahrscheinlich auch hingeht, die Reise. Und du hast es in einem der Folgen, das hättest du schon gesagt, oder Folgenantworten, Lust machen dafür, aufklären und dann selbst Entscheidungen fällen zu lassen. Ich teile da deine Meinung. Lieber 50% nachhaltig als gar nicht, muss man ganz klar sagen. Ah. Und dass man natürlich nicht, wenn man von Null anfängt, dann gleich bei 100 landen kann. In puncto Nachhaltigkeit ist auch klar, bei jeder Schritt, den man in diese Richtung geht, indem man Unternehmen aufstellt. macht es ja dann ein Stückchen besser. Und ich glaube, wenn man da mal Feuer gefangen hat, ich meine, so wie du gesagt hast, ihr habt ja jetzt auch erstmal klein angefangen, da war ein E-Auto in der Flotte, dann Stück für Stück, dann kamen die Voyrocks mit dazu, die Photovoltaik-Module, Ökostrom, diese ganze Thematik, das wächst ja einfach mit dem Interesse und wenn man merkt, okay, man bringt da auch wirklich einen Benefit, einen Unterschied dann mit rein. Von daher erstmal vielen lieben Dank für deine Zeit, dass wir uns jetzt nochmal so vom Jahresende zu Weihnachten oder vor Weihnachten ausgetauscht haben. Und ich bin gespannt, was 2022 für euch als Aventur bereithält und vor allem für uns in der Partnerschaft. Wir haben ja da noch einige Ideen im Köcher sozusagen, wo wir Stück für Stück miteinander umsetzen. Und nochmal vielen Dank für die Zusammenarbeit, für die Freundschaft und bin gespannt, was 2022 für uns bereithält.

  13. York Kolb:

    Sehr gerne, liebe Sebastian. Das kann ich nur zurückgeben. Es ist einfach toll, der Austausch. Und auch ich nutze ja täglich, um mich zu informieren und fit zu bleiben, Elektroauto-News. Es ist unglaublich, was ihr da für eine Arbeit leistet. Und ich weiß auch, was da so hinten dran steht. Ich sehe das ja. Ja, also wirklich Gratulation, dass du das auch schon so lange mit deinem Team durchziehst, denn gerade immer aktuell zu bleiben, ist es unglaublich schwierig. Ich frage mich, obwohl ich euch ja kenne, wie macht ihr das oft? Und das finde ich ganz toll. Und jetzt nochmal, dass die Leute hier nicht gelangweilt sind. Letztendlich sind wir dann doch ein bisschen Autofreaks. Magst du noch mal was zu deinem Auto sagen, zu deinen Erfahrungen ganz kurz? Weil wir haben noch gar nicht gesprochen. Sicher hast du schon mal natürlich was geschrieben. Es gibt ja schon einige Artikel oder Fotos auf der Plattform elektroauto-news.net. Aber jetzt, wir haben noch gar nicht gesprochen. Wir haben uns heute direkt zum Podcast getroffen und vorher gab es natürlich einen Kaffee. Wie ist er denn, dein BMW iX3?

  14. Sebastian:

    Ja, im Moment fahre ich den BMW iX3, den ich mir von Finn sozusagen abonniert habe, um da mal für ein Jahr lang einfach mal den hier Modell zu testen, in die E-Mobilität rein zu starten, ohne eigenes Fahrzeug. Ich war bisher oder bisweilen immer mit dem Rad unterwegs sozusagen. Und hat ganz gut funktioniert. Jetzt im Winter bin ich dankbar dafür, da so ein schönes Fahrzeug zu haben. Ist natürlich eine Hausnummer, muss man ganz ehrlich sagen. Das wäre ein Fahrzeug, was ich mir nicht kaufen würde, selbst wenn ich das Geld hätte, weil ich einfach sage, das ist zu überdimensioniert für mich. Aber mit diesem Abo-Modell schön zu testen, das macht einfach Spaß. Ich habe es dir vorhin gesagt, ich wusste, um 10 treffen wir uns. Halbe Stunde vorher habe ich meine BMW-App angemacht. Standheizung bei einem E-Auto, was ein großer Vorteil ist, haben wir bei Verbrenner auch nicht, dass man das so einfach starten kann dann. Man macht keinen Lärm, nervt die Nachbarn nicht mit, wenn das Auto dann langsam warm läuft, steigt ins warme Auto rein. Die Scheiben sind frei, kann einfach losfahren, macht Freude. Die Reichweite ist vollkommen ausreichend, der lädt relativ schnell auch tatsächlich. Ich habe jetzt den Nachteil, dass ich leider im eigenen Haus keine Wallbox installieren kann. weil da einfach der Kostenfaktor bei unserem alten Haus zu groß wäre dafür. Aber auch dafür wird es bestimmt mal eine Lösung geben. Und kommt damit ganz gut von A nach B. Und auch längere Strecken, Autobahnfahrten und so weiter, lege ich mittlerweile ohne Reichweitenangst sozusagen zurück. Da ist einfach die Erfahrung aus vielem E-Autofahren natürlich schon vorhanden. Und man merkt aber auch, wie es den Nutzern immer einfacher gemacht wird. Und was ich schön finde beim BMW iX3, Kann man darüber diskutieren oder nicht. Es ist kein UFO, es ist kein außergewöhnliches E-Auto, was ich als solches präsentieren muss, sondern es baut auf der gleichen Plattform wie ein Verbrenner auf, was zum Teil nachteilig ist. Zum Teil finde ich es aber auch gut, weil es nimmt die Berührungsangst. Man kennt es als Verbrenner, man kennt es als Diesel. Allein von der Optik her, er fällt nicht so extrem extravagant auf. Und senkt dadurch auch, glaube ich, wieder so diese Schwelle, um den Einstieg in die E-Mobilität zu wagen. Ich denke, das geht dir ähnlich. Du fährst selbst BMW i3 im Moment noch, der ja schon damals eher extravagant unterwegs war vom Stil, vom Design her, der mittlerweile auch angekommen ist. Aber ich glaube, das ist schon der richtige Weg, dass man sagt, man lehnt sich da auch vom Design eher an die Verbrenner an. oder versucht, eine ähnliche Designsprache zu halten, um da eben diese Einstiegsgrenzen für alle abzubauen. Und so geht es mir zumindest und es wird gut angenommen. Man wird dennoch darauf angesprochen und es macht mir auch immer Freude, dann darüber zu sprechen. Ja, also von daher, das ist schon der richtige Weg, dann auch zu sagen, man versucht, da in der Masse zu bleiben und nicht da absichtlich so herauszustechen.

  15. York Kolb:

    Ich sehe das auch so, also wir haben uns damals den, wir haben ja zwei BMW i3, also i3s sogar, die haben wir so ein bisschen die sportliche Variante dann herausgesucht, weil wir ein bisschen auffallen wollten und selbst Jahre nach dem Design, ich glaube das war dann irgendwie, ich glaube den gibt es seit 2013 oder so. 2013, ja. Und 2019 haben wir den angeschafft, also die beiden jetzt. Und selbst Jahre danach fallen die immer noch auf. Und ja, wir haben natürlich die Werbebeschriften. Also die Leute gucken das Auto schon an, obwohl es jetzt angekommen ist, das Design so langsam interessant, wie man so seiner Zeit da voraus sein kann. Das wäre jetzt auch Thema für einen eigenen Podcast nochmal. Der i3, was da alles hinten dran steht, auch wie der Nachhaltigkeit damals schon gedacht wurde. Ja, aber jetzt, ich gehe voll mit. Also man muss einfach gar nicht mehr unterscheiden, ist das jetzt ein E-Auto oder nicht. Vielleicht am Kennzeichen, an dem E, aber... Man muss sich da jetzt nicht mehr so abheben, sehe ich auch so. Sondern einfach ein normales Auto sein, wo jeder sagt, hey, das könnte ich mir kaufen. Oh, okay, elektrisch und dann komme ich erst ins Gespräch. Aber ich gucke mir das Auto und sage, hey, super, passt vom Platz, vom Angebot. Und es ist jetzt nicht so, dass ich sage, das kaufen sich jetzt nur irgendwelche E-Auto-Freaks, wie wir jetzt das nach außen zeigen wollen. Und ja, ich finde den auch total spannend. Also ich muss gleich mich nochmal reinsetzen, das Auto mal angucken, wenn du dann gleich wieder los tust. Und bei uns ist es so, wir haben ja jetzt noch einen E-Golf aktuell, der war damals so ein Vernunftkauf vom Leasing tatsächlich so in den Anfängen und noch einen Audi e-tron, den wir auch zum ganz guten Leasing bekommen, weil wir da auch eine gute Partnerschaft haben mit einer Autogruppe hier. Und da werden wir auch jetzt dann umsteigen. Also im nächsten Jahr werden wir uns dann auf jeden Fall vier Autos fällig, die vom Leasing zurückgehen, vielleicht sogar noch ein fünftes. Und wir werden umsteigen, das kann ich jetzt schon auch sagen, weil deine Folge wird vor meiner nächsten veröffentlicht, vorbei zu Batteries. Und zwar ganz exklusiv. Nein, so wichtig ist es nicht. Aber wir werden umsteigen auf den ID.5. Also zwei ID.5, weil wir auch ein bisschen Platz und Familie brauchen und ein bisschen Sportlichkeit. Ich glaube, das Auto hätte ich mir so wahrscheinlich jetzt erstmal nicht rausgesucht zum Design. Aber irgendwie habe ich mich damit auseinandergesetzt und fand es dann doch spannend. Vor allem hat der im Vergleich zum ID.4... Genauso viel Kofferraumvolumen, sogar noch ein bisschen mehr, obwohl das Heck ja heruntergeht und erst ein bisschen so ein Vliesheck ist, ein bisschen sportlicher. Und das wird sehr, sehr spannend und dann bleibt quasi noch ein E-Golf und ein i3, der ersetzt wird oder i3, ist egal. Und die werden dann durch zwei ID.3 ersetzt. Das heißt, wir steigen da voll um und da kann man sagen, natürlich VW-Abgasskandal. Ich habe es nicht vergessen, muss ich sagen. Aber auch hier haben wir einfach mit dem regionalen Autohaus oder der Gruppe eine sehr gute Partnerschaft schon immer und deshalb machen wir das. Warum kein Tesla? Tatsächlich wegen der Leasingraten gewerblich und wir wollen halt natürlich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und auch größtenteils im Poolfahrzeug dann einfach E-Autos nutzen. Und da ist Tesla einfach noch nicht so teuer, weil sie müssen es ja auch nicht machen. Tesla ist so verdammt gut und erfolgreich. Also ich liebe Tesla und ich finde es unglaublich spannend. Mein Podcast-Partner, der Simon, der ist ja da noch tiefer drin. Wir haben regelmäßig auch Testfahrzeuge von Tesla und gerade das Model Y. Genial, Tesla hat alles richtig gemacht, die ganze Marke, das ganze Konzept. Komplett anders gedacht. Die Ladeinfrastruktur, die du mitkaufst, die hoffentlich dann auch mal geöffnet wird. Also wenn man jetzt denkt, warum fahren die nicht irgendwas Innovativeres? Tatsächlich aufgrund der Leasingraten, weil wir müssen es uns ja auch irgendwie leisten können. Aber privat würde ich, wenn ich jetzt keinen Firmenwagen nehmen könnte, mir tatsächlich dann auch einen Tesla kaufen. Und bei mir wäre es dann wahrscheinlich ein Model 3. Das Model Y gefällt mir vom Design nicht ganz so gut, obwohl es nicht Platz bietet.

  16. Sebastian:

    Falsch nachvollziehen.

  17. York Kolb:

    Genau, aber Model 3, das wäre es und ich denke, das würde reichen mit zwei Kindern. Also ich liebe das Model 3 und auch so, du hast ja auch vorhin nochmal angesprochen, so zum Abschluss, Thema Privat, Wallbox, gar nicht so einfach bei manchen Gebäuden. Es gibt ja auch Wallbox-Abos. Wir haben einen Kunden, der auch Wallbox-Abos anbietet und die kannst du sagen, so, dann spricht man mit dem Vermieter und dann wird später wieder abgeschraubt, da hat man eine monatliche Gebühr und ja, das ist auch ganz interessant und ja, das so nochmal zum Abschluss.

  18. Sebastian:

    Sehr schön, vielen Dank für die Einblicke. Also festhalten wir schon auf jeden Fall, wir tauschen uns in einem der nächsten Podcasts dann mal über eure Erfahrungen mit den IT5s aus. Da bin ich mal sehr gespannt drauf. Und klar, Abgasskandal zum Abschluss auch noch. Ich habe es auch nicht vergessen. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass das... Es wurde von VW gut genutzt als Startpunkt, um in die E-Mobilität reinzustarten. Klar ist Tesla, Porsche, Primus und Foran. Und auch wenn VW viel falsch gemacht hat in der Vergangenheit, ich glaube in puncto E-Mobilität ist man auf dem komplett richtigen Weg, konsequent über alle Marken hinweg. und treibt das Ganze voran und von daher freue ich mich, wenn wir uns zu dem Thema einfach nächstes Jahr, 2022, ist ja jetzt gar nicht mehr so fern, dann gerne nochmal austauschen, können wir auch gerne Simon mit reinnehmen und dann machen wir da einfach mal so Tesla VW Talk, dann sozusagen mit einigen Eindrücken und tauschen uns da nochmal aus, ist bestimmt für unsere Hörer auch interessant.

  19. York Kolb:

    Ja, super gerne, also wir sind auch gespannt, gerade der ID.5, da wird sich ja nochmal ein bisschen was verbessern, auch in der Software und der, ja, der hat momentan auch eine Lieferzeit von 10 Monaten, insofern, das schaffen wir, da ist doch Tester doch auch da ein bisschen voran und ich meine, alle haben gelacht über die Marke und Und jetzt jagen sie alle. Also das ist interessant. Aber das ist dann für einen anderen Podcast vielleicht nochmal spannend. Einfach dann unsere Erfahrungen, wenn wir das dann abgleichen können und den Abgleich einfach ziehen können. Insofern auch von meiner Seite aus nochmal vielen Dank für die Einladung hier in den Podcast. Ich hoffe für so diesen Zwischenjahrestalk war das auch für die harten E-Auto-Freaks interessant. Interessant und die Interessierten in dem Bereich. Und ja, also ich freue mich ganz, ganz, ganz doll, Teil dieser tollen Community zu sein und immer diesen Austausch zu haben mit dir. Und wir kennen uns ja jetzt nicht alle, aber viele aus dem Bereich kennen sich, egal ob YouTuber, Influencer, ob Portal. Und das macht einfach riesig Spaß. Auf jeden Fall.

  20. Sebastian:

    Vielen Dank für deine Zeit, Jo. Mach's gut.

  21. York Kolb:

    Dankeschön. Ciao.

  22. Sebastian:

    So schnell kann also eine halbe Stunde vergehen. Vielen Dank fürs Zuhören. Ich hoffe, es war abwechslungsreich für dich, dass du das eine oder andere auch mitnehmen konntest aus der Welt der E-Mobilität, vielleicht was Neues gelernt hast auch. So oder so, vielen lieben Dank, dass du das ganze Jahr treuer Zuhörer, Zuhörerin des elektronischen News.net Podcast warst. Mir macht es eine riesige Freude, in die Welt der E-Mobilität Stück für Stück weiter einzutauchen, neue Dinge zu lernen, zu erfahren und auch mit dir und den anderen Hörer und Hörerinnen zu teilen. Von daher kannst du sicher sein, dass es 2022 damit weitergeht. Vollstrom sozusagen. Wenn du uns noch was Gutes tun willst oder im Speziellen mir, hinterlass uns eine positive Bewertung bei iTunes oder Spotify. Das tut seinen Teil dazu beitragen, damit die Welt der E-Mobilität noch ein Stückchen weiter hinaus in die Welt getragen wird. Ich danke dir. Bis zur nächsten Folge. Mach's gut. Ciao.