Gespräch mit Alexander Albrecht, Renault über Twingo ZE

Alexander Albrecht, Abteilungsleiter Produktmarketing Renault, konnte ich beim ersten Aufeinandertreffen mit dem Renault Twingo Z.E. kennenlernen. In einem kurzen, aber dennoch äußerst informativen Gespräch haben wir uns über den neusten Stromer aus dem Hause Renault unterhalten. Welche Unterstützung sich der Twingo vom Renault ZOE sichert, wann er auf die Straße kommt, in welchen Varianten und wo er preislich ungefähr liegen dürfte - offizielle Preise stehen noch aus. Sowie einiges mehr.

Vor dem Gespräch mit Albrecht konnte ich den Twingo Z.E. selbst einige Kilometer über die Straße bewegen und entsprechende Eindrücke und Erfahrungen sammeln. Diese habe ich ebenfalls in der aktuellen Podcast-Folge mit unter gebracht. Damit du quasi ein rundum Blick auf den Stromer aus dem Hause Renault erhältst.

Einfach rein hören. Es lohnt sich. Versprochen!

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektro-Auto-News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Ich bin Sebastian und freue mich, dass du auch diese Woche wieder eingeschaltet hast, wenn wir uns mit Themen aus der Welt der E-Mobilität beschäftigen. Diese Woche im Fokus der Renault Twingo ZE. oder auch Renault Twingo Electric, wie er eben heißt oder auch genannt wird in unterschiedlichsten Artikeln und Testberichten. Ich hatte zu Beginn der Woche am Dienstag die Möglichkeit, den Twingo ZE Probe zu fahren, erste 45 Kilometer mit dem Strom aus dem Hause Renault zurückzulegen und mich danach im Anschluss mit Alexander Albrecht, seines Zeichens Abteilungsleiter Produktmarketing Renault, über den kleinen Stromer zu unterhalten. Ich habe versucht, die wichtigsten Informationen mit Herrn Albrecht in das Gespräch hineinzupacken, ein wenig über die Preisstrukturierung oder Einstufung des Elektroautos zu erfahren, welche Varianten auf die Straße kommen, was man vom großen Bruder, großen Schwester Zoe übernommen hat und wie man einfach generell denkt, dass der Stromer am Markt abgesetzt wird. Unter anderem ist eben schon geplant, dass man in Deutschland bis Ende des Jahres noch 1000 bis 1500 Stromer zulassen und auf die Straße bringen will. Wahrscheinlich nicht zuletzt deswegen, um die CO2-Ziele zu erreichen, wobei da... Renault wohl eh selbst auf einem guten Weg ist durch den Zoe, der ja doch Rekordabsätze gerade im Oktober wieder verzeichnen konnte. Zunächst würde ich einfach direkt in das Gespräch mit Alexander Albrecht eintauchen, um danach im Anschluss nochmal eben meine eigene Meinung, Eindrücke aus der Testfahrt mit dem Renault Twingo ZE wiederzugeben. Viel Spaß mit dem Gespräch und schon mal vorab danke fürs Zuhören. Alexander Albrecht, vielen Dank, dass ich Zeit nehme, dass wir uns hier ein wenig über den Renault Twingo Electric ZE unterhalten. Und ich durfte ja heute schon 40, 45 Kilometer mit Probe fahren, erste Eindrücke sammeln. Bevor wir ins Gespräch einsteigen und Sie uns ein bisschen mehr über das E-Auto erzählen, können Sie sich vielleicht selbst kurz vorstellen, was Sie bei Renault machen und warum Sie jetzt quasi der beste Mann hier am Tisch sind, um über das Fahrzeug zu sprechen.

  3. Alexander Albrecht:

    Mein Name ist Alexander Albrecht. Ich bin der Leiter Produktmarketing Renault PKW. Ich bin seit vier Jahren bei Renault. Der beste Mann bin ich tatsächlich, weil mein Produktmanager, der mit dem Auto noch mehr Ahnung hat, Urlaub hat. Also wir bringen das Auto jetzt gerade auf den deutschen Markt, natürlich in einer Zeit, die sehr positive Rahmenbedingungen hat. Ich meine, den erhöhten BAFA-Bonus, den kennen wir alle. Und der Deutsche liebt es, wenn er Geld sparen kann. Und wenn er das Geld beim Staat sparen kann, liebt er es noch mehr. Das ist ein extremer psychologischer Effekt, den wir immer wieder wahrnehmen. Und deshalb denke ich, das ist das richtige Auto für die richtige Zeit, das wir uns jetzt gemeinsam freuen.

  4. Sebastian:

    Ja, das ist auch ein schönes Fahrzeug, muss ich sagen. Rein elektrisch, wie wir schon gesagt haben, also Stromer. Eine Variante, also eine Batterie, ein Motor, drei Ausstattungslinien, wenn ich es richtig weiß. Vielleicht können Sie da einfach zum Fahrzeug an sich, wie er denn daherkommt oder daherkommen kann, ein paar Worte noch verlieren.

  5. Alexander Albrecht:

    Also momentan erst zum Launch, zur Einführung des Autos in der Ausstattungslinie Vibes. Das sind die Autos, die wir noch in 2020 haben. zulassen werden. Wir wollen noch so 1000 plus Autos in dem Jahr noch wirklich auf die Straße bringen. Das wird die Ausstattungslinie Vibes wie gesagt sein. Das ist das höchste Ausstattungsniveau. Vermarktet als ein Sondermodell, das uns vermutet so ein halbes Jahr bis ein Jahr dann begleiten wird. Und zum Jahresende werden wir es dann nach, ich würde schon fast nicht sagen nach unten, sondern also Noch ein paar andere Ausstattungslinien ausrollen. Die nächste unterhalb des Weibs wird dann der Intense und dann nochmal eins darunter der Zen. Ob und wann eine Ausstattungslinie live kommt, die wirklich einsteigt, zum Beispiel mit dem Benziner, das können wir noch nicht sagen. Also vermutlich werden wir zum Ende des Jahres noch einen Zen und einen Intense in Deutschland bestellbar haben.

  6. Sebastian:

    Ende des Jahres bestellbar heißt dann Ende 2020 bestellbar, aber Auslieferungen dann 2021 irgendwann.

  7. Alexander Albrecht:

    Also drei so Zahlen. Wenn man jetzt einen Vibes aus der Ersterstattung nimmt, die jetzt Ende November im Handel ankommen, da kann man noch ein Auto sich selber unter den Weihnachtsbaum stellen, wenn man das möchte. Wenn man einen Vibes in der Wunschkonfiguration, wenn man sagt, die weißen oder orangen am Anfang gefallen mir nicht, dann kann man einen bestellen, wenn man die so der nächste Woche machen würde, würden die in die Januarproduktion gehen. Das heißt, dann ist das Auto im Februar da. Und wenn dann Ende des Jahres die normalen Varianten... Und wenn dann Ende des Jahres die normalen Varianten aufgehen, dann sprechen wir vermutlich dann über Produktion Februar, März. Also momentan sind wir relativ gut lieferfähig.

  8. Sebastian:

    Okay, also auch relativ zeitnah dann tatsächlich alles. Das heißt, der Twingo ist ja dann aber auch wahrscheinlich, ihr habt noch nicht die endgültigen Preise, wie ich erfahren habe, aber er wird trotzdem auch voll förderfähig sein dann.

  9. Alexander Albrecht:

    Das ist, denke ich, eine Hygienevoraussetzung an jedes Elektroauto. Also ich muss ihn auch... kurz mal auf eine andere Marke ausholt. Wir werden ja nächstes Jahr den Dacia Spring bringen. Das normale Businessmodell von Dacia ist ja eigentlich keine Nachlässe. Das findet der Kunde ja auch gut. Er hat einen Listenpreis, mit dem er in den Laden geht und einfach sagt, das ist das Auto, für den ich und jeder andere Kunde es kaufen kann. Trotzdem müssen wir natürlich auch da den Herstelleranteil sicherstellen, weil sonst, wenn ich keine 6.000 Euro Barverförderung kriege, ist ein Auto einfach nicht Wettbewerbsfähig. Also ja, alle Elektroautos, ob sie jetzt das Renault oder das Dacia-Label haben, werden so eingepreist, dass wir den Hersteller Anteil geben können.

  10. Sebastian:

    Okay, das hört sich gut an und sicherlich auch, so wie Sie sagen, Hygienefaktor, dass man das Fahrzeug dann auch in Betracht zieht, gerade bei der Konkurrenz, die jetzt auf den Markt bricht. Ihr habt den Twingo Electric, so wie die Verbrenner-Alternative ja auch schon immer gedacht, ist eigentlich eher so als City-Fahrzeug, also Stadtfahrzeug gedacht, das natürlich auch mal auf die Überland- oder auch Autobahn gehen kann sozusagen, aber hauptsächlich für die Stadt. Vielleicht können Sie mal ein paar technische Daten sagen, also Höchstgeschwindigkeit, was haben wir an Batteriekapazität, wie weit kommen wir rein elektrisch, wenn wir normal damit fahren, dass wir da einfach auch das Fahrzeug ein bisschen einordnen könnten.

  11. Alexander Albrecht:

    Wir reden über eine 22 kWh Batterie, die sich auch mit 22 kW laden lässt. eine Höchstgeschwindigkeit abgeriegelt von 135 kmh, Entschuldigung, eine WLTP-Reichweite kombiniert von 190 und innerstädtisch 270. Die tatsächlich auch, wenn man jetzt nicht, wenn man die Heizung voll anmacht und diese Heizung mit allen Verbrauchern und der Reichweite natürlich künstlich runterbringen will, dann bringt man sie runter, aber im normalen, ich sag mal, 50 Grad Außentemperatur sind das auch dann Reichweiten, die wir wirklich im realen Leben erfahren können.

  12. Sebastian:

    Ja, also das muss ich auch sagen. Wir hatten ja die 40, 45 Kilometer jetzt Teststrecke. Ich habe dann auch mal geschaut so und habe es mal prozentual runtergerechnet vom Akkustand her. Also es hat schon ganz gut gepasst. Natürlich sind jetzt 45 Kilometer keine Benchmark, um da dann Aussagen treffen zu können. Aber es gibt zumindest immer mal so grob die Richtung vor. Von der Motorisierung, was haben wir da an Leistung, wo er mitbringt?

  13. Alexander Albrecht:

    60 kW, also 82 PS Motor. Das Elektromotor-typische, ich sage mal nicht die Drehmomentkurve, sondern die Drehmomentgrade, die einfach beim Fahren unglaublich Spaß macht. Die 82 PS, denke ich, reichen für den Stadtverkehr, um da wirklich souverän und auch mit Spaß mitzuschwimmen.

  14. Sebastian:

    Definitiv, denke ich auch. Also wie gesagt, das muss man halt wissen, dass er dafür gedacht ist und dann... sucht man sich das Fahrzeug ja auch nach seinem Fahrprofil aus und dann wird das ja auch da reinpassen dementsprechend.

  15. Alexander Albrecht:

    Ja, vom Profil her ganz klar. Entweder Stadtflitzer, wenn man wirklich sagt, man lebt in einer Ganzurbanen, dann sicherlich auch als Erstauto. Wenn man dann, ich sage mal ehrlicherweise, muss man sich im Urlaub vielleicht über einen der üblichen Anbieter einen Benziner ausleihen. Ansonsten ja, Stadt und oder Zweitfahrzeug, das sind ganz klar die Nutzungsmöglichkeiten.

  16. Sebastian:

    Ist ja vollkommen ausreichend dann. Klar, also ich meine, wie gesagt, kommt als Viersitzer daher, in der zweiten Reihe als Erwachsener ist es schon ein bisschen schwierig, dann zumindest eher für kurze Strecken gemütlich sozusagen. Aber so vollkommen ausreichend. Die Batterie, die verbaut ist, die 22 Kilowattstunden Akku, stammt der aus dem Zoe? War das die Batterie aus der ersten Generation, die wir da hatten?

  17. Alexander Albrecht:

    Ja, das ist eine... Adaption der alten Suri-Batterie.

  18. Sebastian:

    Und ihr baut aber den Twingo Electric jetzt auch auf der Verbrennerplattform auf. War das schon immer so gedacht?

  19. Alexander Albrecht:

    Da hatte man das Glück, dass die in weiser Voraussicht schon vor mehreren Jahren, als der Twingo mit Benzinmotoren auf den Markt kam, so ausgelegt war, dass in der Karosserie Platz für eine Batterie war, die jetzt da eingebaut ist. Und von daher tatsächlich keine Eingriffe in die Fahrzeugstruktur Bis aufs Gewicht absolut identische Maße zum Vergleich zum Benziner.

  20. Sebastian:

    Und auch in puncto Innenausstattung, Ausstattung generell, sind die komplett vergleichbar an die Fahrzeuge sozusagen?

  21. Alexander Albrecht:

    Ein Elektromotor braucht ein klein bisschen mehr Software zur Steuerung. Das heißt, ich sage mal im Bereich Kabelbaumkomplexität, so ein Senn als Elektro wird eine Klimaautomatik haben, die ein Benziner nicht hat. Aber wir reden da wirklich über minimale Unterschiede in der Ausstattung. die einfach der Anforderung des Elektromotors in der Steuerung geschuldet sind.

  22. Sebastian:

    Gut, das war es ja für den ersten Überblick. Vielen Dank dafür. Vielen Dank für Ihre Zeit und die Einblicke.

  23. Alexander Albrecht:

    Gerne.

  24. Sebastian:

    So, da sind wir auch wieder zurück aus dem Gespräch mit Herrn Albrecht, der doch einen guten Eindruck des Twingo ZE hinterlassen hat aus meiner Sicht. Mit den besten Infos, die wir jetzt aktuell bekommen können sozusagen aus erster Hand von Renault direkt. Wie versprochen wollte ich aber auch noch ein paar Worte zu meiner Testfahrt zu einem ersten Kennenlernen mit dem Twingo ZE festhalten hier in dem Podcast in der aktuellen Folge. Und zwar ist es so, dass ich 45 Kilometer mit dem Twingo Electric um Köln herumfahren konnte. Mit dabei war wieder Stadt vor allem, weil er ja auch als Citycar, Stadtwagen gedacht ist. Überlandfahrt war mit am Start und ein Stück Autobahn, wobei das ja eher so 5 bis 6 Kilometer maximal waren. Dafür ist er aber auch nicht unbedingt ausgelegt. Natürlich hat es diese 45 Kilometer nur für ein erstes grobes Kennenlernen gereicht, um einen ersten Eindruck von dem Stromer zu bekommen, der in Lunair Grau in der Ausstattungslinie Intense vorstellig wurde eben. Der hat zu bekommen sozusagen Spurhalteassistent, EaseLink Navigation sowie Premium Außen- und Inlook Package waren mit dabei, damit du das einfach auch einordnen kannst, wenn du dir die Fotos dazu im verlinkten Erfahrungsbericht sozusagen anschaust oder eben auch nochmal nachliest. Als Stadtauto definitiv schick anzusehen, schön zu fahren, wenn man damit unterwegs ist. Für mehr, für große Reisen ist er definitiv nicht gedacht, das weiß man aber auch vorher, wenn man mit einem Twinko unterwegs ist, ist ja auch schon bei der Verbrenner-Alternative so der Fall. Nichtsdestotrotz, Citycar, klar ist der Anspruch, den erfüllte auch vollkommen. Ein Reichweitenwunder ist oder war auch nicht zu erwarten, mit dem Anspruch ein Stadtauto zu sein. 21 kWh Akku ist verbaut, wassergekühlt wohlgemerkt, der erste sozusagen seiner Art bei Renault. Der Akku entstammt noch der ersten Zoe-Generation. und bringt laut WLTP-Testzyklus eine Reichweite von 190 km daher. Nach den ersten 45 km, die ich fahren konnte mit vollem Akku, kann man das, denke ich, so einordnen, dass die durchaus erreichbar sind, gerade im Stadtverkehr, wenn man die Rekuperation nutzt, die es auch in drei Stufen gibt, die allerdings, persönlicher Eindruck, eben nicht so stark ausgeprägt war, dass man dieses One-Pedal-Drive-Feeling bekommt. Im Gegenteil, nur in der höchsten Stufe wahrzumerken, dass eine Rekuperation stattfindet. Aber auch da muss das Auto vielleicht nochmal bei uns vorbeischauen, dass man sich das über einen längeren Zeitraum in unterschiedlichen Situationen besser ansehen und betrachten kann. Bei den Fahrmodi ist der Twingo relativ gut. Man hat den normalen Fahrmodus und den sogenannten Eco-Modus, der über einen einfachen Taster in der Mittelkonsole eingelegt wird, wo einfach nochmal Leistungsabgabe des E-Motors und die Höchstgeschwindigkeit gedrosselt werden, um eben die Reichweite zu erhöhen. Das war es dann aber auch schon. Sportmodus oder Eco-Plus wird darauf verzichtet, braucht man aber auch nicht. 135 kmh ist er maximal schnell auf der Autobahn, wo man das ausreizen kann. Man merkt aber, dass er in dem unteren Bereich eher spritzig unterwegs ist. Also von 0 auf 50 beschleunigt er in 4,2 Sekunden. Für den Stadtverkehr vollkommen ausreichend. Wenn man dann im höheren Geschwindigkeitsbereich mal so über 70 kmh unterwegs ist, merkt man schon, dass er nicht mehr ganz so zügig beschleunigt und vorankommt. Aber auch das ist ja dem Ansatz des Fahrzeugs geschuldet. Für die Stadt vollkommen ausreichend. Man bekommt auch die Wocheneinkäufe doch gut untergebracht. Wenn man sich hinten reinquetscht, kriegt man auch mal vier Erwachsene rein. Auf Dauer eher nicht. Also ja, könnte man auch drauf verzichten, sagen wir es mal so. Aber gut, wenn man will, dann könnte man, von daher in Ordnung. Die Straßenlage war auch soweit in Ordnung, weil natürlich durch den Akku ein schwerer Tiefpunkt erzielt wird, was dann auch wieder zu einer guten Lage auf der Straße führt. Geladen werden kann er mit einer Ladeleistung von bis zu 20 kW. Kleiner Akku, brauche ich nicht die riesen Ladeleistung, kommt dann trotzdem mit einer halbstündigen Pause, wenn er am 22 kW Lader hängt, weitere 80 km weit. Vollkommen ausreichend, wie ich finde. Nach einer Stunde laden landet man bei 84% der kompletten Ladekapazität. Ist doch soweit in Ordnung. Abstriche musste man aus meiner Sicht in puncto Lärmemission hinnehmen, was einfach daran liegt, dass man eine relativ kleine Kabine hat. Man sitzt nah... an der Straße sozusagen und gerade bei höheren Geschwindigkeiten nimmt man von außen dann doch Lärm deutlicher wahr, war vor allem spürbar, als man dann auf der Autobahn oder der Landstraße schneller unterwegs war. Das war so das einzige Manko, das ich feststellen konnte dann in dem kurzen Testzeitraum. Wie gesagt, wir waren nur knapp anderthalb Stunden damit unterwegs, aber hat Spaß gemacht, schönes Fahrzeug und wenn er dann In der Vibes Edition, das ist die Einführungsedition sozusagen, landet er bei knapp 26.000 Euro nach Abzug von Umweltbonus, Innovationsprämie und Nachlass von Renault bei um die 14.500 Euro. Das ist durchaus eine Ansage dann für so ein Stromer in dem Segment. Bin mal gespannt, wo die Standard-Edition sozusagen startet, weil damit wird man dann ja eher am Markt sich positionieren können, um dann vielleicht auch ins Volumensegment reinzukommen. Wird man sehen müssen. Aber auch da halten wir euch auf dem Laufenden. Das war es soweit mit den aktuellen Eindrücken des Renault Twingo ZE. Ich hoffe, das hat dir so einen ersten Überblick über den Stromer gegeben. Weitere Infos bekommst du wieder in den Shownotes, wo wir auch den Eventbericht mit eindrücken, sowohl visueller Art als auch nochmal im geschriebenen Wort festgehalten haben. Vielen Dank fürs Zuhören in der heutigen Woche oder in der heutigen Folge und ich freue mich, wenn du in der kommenden Woche und damit auch in der kommenden Folge wieder zuschaltest. Mach's gut, bis dahin, ciao!