Im Gespräch mit Sebastian Fleischhacker
Sebastian Fleischhacker, Roaming Manager von Electromaps, war bereits in Folge 118 bei uns im Podcast zu Gast. Damals haben wir uns über das Unternehmen unterhalten, welches seit 2009 Elektroauto-Fahrer hilft alle kostenlose und zahlungspflichtige Ladestationen zu finden. Im Verlauf des Gesprächs kamen wir auf die Erlebnisse von Sebastian in der Welt der E-Mobilität zu sprechen, welche wir in dieser Folge ein wenig vertiefen möchten.
So kann er einiges berichten. Begonnen damit wie er seine ZOE 5.000 Euro günstiger von Renault erhalten hat, wie er von anfangs 18 Stunden Reise und 5 Stopps von Madrid nach Barcelona auf mittlerweile 2 Stopps und 10 Stunden Reise heruntergekommen ist - bei gleicher Strecke. Und wie man es dann dennoch schafft zwischen den gleichen Städten zu reisen und auf einmal über 1.800 km auf dem Tacho zu haben. Aus meiner Sicht eine echt unterhaltsame Folge. Daher reinhören!
Shownotes:
Intro: Play block
Elektro-Auto-News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.
Sebastian: Play block
Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des ElektroautoNews.net Podcast. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du auch diese Woche wieder eingeschaltet hast, wenn wir uns mit dem Thema E-Mobilität beschäftigen. In der heutigen Folge habe ich mir einen richtigen E-Mobilisten an die Seite geholt, Sebastian Fleischhacker aus Barcelona, der auch in Spanien für Elektromaps tätig ist. Über Elektromaps, ein Elektromobilitätsdienstleister mit Sitz in Barcelona. haben wir uns ja vor einigen Folgen unterhalten. Folge 118 war das, wenn jemand reinhören mag. Und schon damals hat Sebastian in Aussicht gestellt, dass er doch einige Erfahrungen in der Welt der E-Mobilität hat. Und wir haben auch schon zu diesem Zeitpunkt angekündigt, dass wir nochmal gemeinsam ins Gespräch kommen wollen, um uns auch über seine persönlichen Geschichten aus der Welt der E-Mobilität auszutauschen. Das haben wir dann heute auch mit der aktuellen Folge geschafft. Und ja, ich will gar nicht mehr viel davor erzählen oder lang drum herum reden um den heißen Brei, sondern gebe direkt ins Gespräch von Sebastian und Sebastian Rhein, ungeschnitten, ungekürzt, dir schon mal vorab vielen Dank fürs Zuhören. Viel Spaß damit. Servus Sebastian, schön, dass wir uns mal wieder hören. Wir waren ja erst vor einigen Wochen in Kontakt, als wir uns gemeinsam über ElectroMaps, deinen Arbeitgeber, unterhalten haben in Spanien. Und schon damals hattest du ja angekündigt, dass du ein wenig aus dem Nähkästchen eines E-Mobilisten plaudern kannst, da du doch schon einiges an Erfahrung gesammelt hast in den vergangenen Jahren. Vielleicht magst du dich aber einfach nochmal kurz den Lesern vorstellen, den Zuhörern vorstellen, die dich beim letzten Mal noch nicht kennenlernen durften und kannst auch gerne nochmal zwei, drei Sätze zu deinem Arbeitgeber verlieren.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Perfekt. Danke, Sebastian, für die zweite Einladung zu deinem Podcast. Mein Name ist Sebastian Fleischhacker. Ich lebe in der Nähe von Barcelona und arbeite dort bei Electromaps. Electromaps kenne ich schon seit fast über vier Jahren. Und Electromaps ist eine App, die dir hilft, Ladestationen zu finden, bewerten und auch zu bezahlen, aber auch ein Backend-System mit verschiedenen Charge-Management-Solutions, die Unternehmen helfen, ihre Ladungen zu monetisieren, sagt man hier so gerne.
Sebastian: Play block
Okay, das hört sich ja interessant an. Vielen Dank auch, dass du uns da nochmal abholst. Du hast aber mit Electromaps ja auch schon länger zu tun, nicht unbedingt nur als, ich sag mal, Mitarbeiter, sondern hast du die ja auch schon frühzeitig genutzt als E-Autofahrer. Seit wann bist du denn eigentlich E-Mobil unterwegs, wenn man das denn so ausdrücken kann?
Sebastian Fleischhacker: Play block
Richtig. Also ich fahre meine Zoe jetzt seit ein bisschen mehr als vier Jahren. Ja, jetzt mit Covid sind es weniger Kilometer geworden, aber so um die 30.000 Kilometer war das erste Jahr und jetzt bin ich bei... fast 80.000 sauberen, gut riechenden Kilometern gelandet.
Sebastian: Play block
Wunderbar umschrieben auf jeden Fall. Da merkt man schon, die Nähe zur E-Mobilität schlägt auch in deinem Herzen sozusagen.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Richtig, richtig. Ja, wie ich in der letzten Folge auch schon erklärt hatte, meine kleine Tochter hatte Hautprobleme, Lungenprobleme am Anfang. Und dann fragst du dich herum und siehst, okay, es ist nicht der einzige Fall im Kindergarten. Und auch mit Allergien haben sehr viele Kinder zu kämpfen. Und dann kommst du irgendwann mal drauf, okay, was passiert? Was könnte dahinter stecken? Und einer der großen Gründe ist ja die schlechte Luft, die wir als normal jeden Tag einatmen.
Sebastian: Play block
Und auch so sozusagen als normale achten, weil wir es einfach nicht mehr anders kennen, weil es ja auch eigentlich gefühlt täglich eher schlimmer wird, wenn wir natürlich nichts daran verändern, wo du ja aber dein Teil hast. Zum einen natürlich mit dem rein elektrischen Fahren mit grünem Strom dann hoffentlich auch beitragen möchtest, dass es besser wird für dich, für deine Tochter und weitergedacht für die ganze Welt sozusagen.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Ja, zu Hause bin ich umgestiegen auf einen Provider, der nur grün ist und der auch dir die Möglichkeit gibt, Teil einer Solaranlage zu sein. Also du kannst, hier in Spanien ist es langsam leichter geworden, Solarzellen auf dem Dach, es ist nicht so... Kommt nicht so oft vor, als man sich denken würde, Spanier machen es sich schwierig, manchmal finden sie die Sonne nicht. Wo du dann denkst, okay, in Deutschland ist so viel mehr installiert als in Spanien. Und wenn ich meine englischen Kollegen sehe, die nicht nur ihr Auto voll tanken, sondern auch heißes Wasser und das Haus wärmen mit Solar. denke ich mir, okay, irgendetwas ist hier vielleicht auch in der Politik drin, was das ein bisschen verlangsamt.
Sebastian: Play block
Das stimmt, das hattest du ja auch schon im letzten Podcast, in der letzten Podcast-Folge erwähnt, dass ihr trotz Land der Sonne sozusagen, wo ihr ja prädestiniert dafür seid, seit eigentlich grünen Strom dann auch selbst zu erzeugen oder zu nutzen, noch nicht so ganz weit vorne seid. Auch im Thema Ladeinfrastruktur, Herausforderungen im Alltag mit der E-Mobilität gibt es ja doch einiges zu beachten, was ja hoffentlich besser geworden ist, seitdem du jetzt die Zoe vier Jahre fährst. Aber vielleicht tauchen wir einfach auch da mal ab. Wie waren denn deine Anfänge mit dem E-Auto-Fahren sozusagen? Hat sich denn das so problemlos gestaltet oder gab es da besondere Herausforderungen?
Sebastian Fleischhacker: Play block
Naja, man passt sich an. Ich bin sehr vieles, sehr, ja... sehr viele Combustion Engines gefahren, auch wegen meinem Job im Film. Ich habe vorher im Film gearbeitet, in Produktion, da muss man halt sehr viel fahren, kleine LKWs oder Vans oder Autos oder irgendwann mal habe ich auch mal für die Formel 1 chauffiert und dann fährt man hier im Circuit de Catalunya oder in Monaco mal mit und ja, da musst du halt sehr viele Kilometer fahren, dich mit Autos auskennen und Mapping muss dir Spaß machen, denn du musst auch mit der schnellsten Route irgendwo hin und ja, und dann ist es irgendwann mal so gewesen, dass ich gesagt habe, okay, mein erstes eigenes Auto muss her und Und die Technologie war gerade nicht so reif, aber ich hatte sehr oft über die Zoe gelesen. Und irgendwann mal sagte meine Frau, hey, du wolltest ja so gerne ein Elektroauto. Guck mal hier, was Marketing Renault gerade von sich gibt. Und ja, das war ein Offer. Da habe ich gesagt, okay, dieses Auto steht unter 5.000 von einem normalen Wert, 5.000 Euro, mal ran an die Sache. Und das war ein Marketingfehler. Und ich denke, ich war der Einzige, der so hartnäckig und vielleicht auch ein bisschen quadratisch deutsch das Kleingedruckte gelesen hat und gesagt hat, hey, nein, ich möchte nicht ab. weil hier steht nirgendwo, dass mindestens so und so viele Autos zu verkaufen sind oder genau dieses Modell, aber ich möchte genau diesen Preis. Und dann habe ich mich auch durchgekämpft, bis ich irgendwann mal den Anruf von Renault gesagt habe, ja, Sie haben recht, wir haben da einen Fehler begonnen, Sie bekommen das Auto jetzt 5.000 Euro günstiger. So hat es angefangen. Es war eine Kampagne, ich bin auch sehr aktiv auf Twitter und es war eine Kampagne mit ganz großen Twitter-Follower, die mir geholfen haben und dass es ordentlich an die Öffentlichkeit ging und dann hat man mir geholfen zu der Zoe.
Sebastian: Play block
Ja, aber schön, dass die Gemeinschaft doch dann so zusammenarbeitet. Ich sage mal, wenn man da auf der anderen Seite von so einem Streetstorm ist, möchte man nicht unbedingt sein. Und da hat Renault ja dann doch richtig reagiert sozusagen, dich da an die Zoe ranzulassen, mit der zu fahren. Und ich sage mal so, wenn du die jetzt schon vier Jahre voller Überzeugung fährst, bist du ja auch ein guter Botschafter dann mal ein Stück weiter gedacht für Renault.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Richtig, es ist ein Auto, ich denke, es ist das leichteste Auto, um diesen Switch zu machen, denn es ist so nah ran wie möglich an einem kleinen normalen Benziner. aber dann doch irgendwie anders und dann doch nicht so komplex wie zum Beispiel ein Tesla, wo du sehr vieles einstellen kannst. Da kann man leider nicht sehr viel einstellen. Heutzutage würde ich mir wünschen, ich könnte mir mehr Sachen einstellen, aber man passt sich an und das Auto tut, was es zu tun hat. Ich wohnte so ein bisschen außerhalb Madrid und dort musste ich schnell zum Krankenhaus können, wegen der Kleinen und auch zur Arbeit. Und dann hatte ich mir das mal ausgerechnet und dann dachte ich mir, okay, drei Zonentickets mit dem Zug und dem Bus ist teurer als monatlich Elektroauto zu fahren. Da stimmt doch wohl was nicht. Und dann habe ich mir gedacht, okay, dann spare ich mir dieses Geld und investiere es halt in die Batteriemiete, die man leider noch bei Renault zahlen musste. Aber ja, man passt sich an. Ich hatte auch, also ich habe immer noch kein Ladegerät zu Hause. Nach vier Jahren kann ich sagen, oder ich bin auch bekannt in Spanien für der Verrückte, der ein Elektroauto fährt und keine Lademöglichkeit hat zu Hause. Man passt sich halt an. Und wie macht man das? Also ich bin nach der Arbeit vielleicht eine Stunde früher losgefahren, habe mir ein paar E-Mails gesammelt, habe mich in ein Shoppingcenter gesetzt, habe mir was zu essen geholt im Shoppingcenter und habe dann meine E-Mails getippt. Dann habe ich jeden Tag am Anfang eine Stunde hier, eine Stunde dort mal ein bisschen was getankt, Elektrizität getankt. Irgendwann habe ich mir gesagt, okay, ich freue mich so auf dieses Shoppingcenter, dort kaufe ich mal eine längere Reise. Mein Vater wohnt in Panama zum Beispiel, habe mal gesagt, okay, die kaufe ich dort und ja. Das Laden eines Elektroautos kostete hier so ungefähr ein Euro irgendetwas. Und mit dem Preis der Reise habe ich ja lebenslänglich dort eigentlich laden können. Wäre mein Gedanke gewesen.
Sebastian: Play block
Schön, aber Win-Win dann für beide Seiten dann sozusagen wieder und ja auch schön zu sehen, so wie du gesagt hast schon jetzt mehrmals, man passt sich an, man macht das Beste aus den Gegebenheiten und nutzt es dann. Und vor allem, wenn du jetzt schon vier Jahre ohne Laden daheim mit deiner Zoe unterwegs bist, scheinst du ja ein System gefunden zu haben, was funktioniert.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Genau, es gibt Supermärkte und der Supermarkt, der mir die schnellste Lademöglichkeit gibt, den stärksten Strom gibt, der hat auch meine 50, 60, 70 Euro in der Woche sich erarbeitet. Und dann gehe ich auch jede Woche dorthin und bin dankbar dafür, dass ich dort laden kann. Und ich hatte in... Vor vier Jahren hatte ich mir ausgerechnet, 360 Kilometer konnte ich mit der Zoe fahren, vorsichtig, auch ohne stark auf der Autobahn, brauchte ich nicht. Ich hatte da dort Landstraßen bis nach Madrid und im Winter hatte ich halt einmal in der Woche nachladen müssen, so ein paar 10 Minuten und 20 Minuten einmal in der Woche. an einem 22 Kilowatt Ladesäule und dann konnte ich im Winter meine 300 Kilometer machen.
Sebastian: Play block
Ja, das ist ja schön. Also wenn das auch so funktioniert dann für dich, dass du das mit einmal Laden die Woche erledigen oder erschlagen kannst, das zeigt ja aber mal wieder, dass man ja gar nicht diese Reichweiten Wunder oder Monster braucht auf der Straße, sondern man muss halt nach dem Auto Ausschau halten, was den eigenen Bedürfnissen entspricht und nicht immer davon ausgehen, oh, ich muss jetzt am Stück tausende von Kilometern fahren, was ja auch mit einem Verbrenner an sich eigentlich nicht stattfinden wird.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Nee, passiert ja nicht. Wie oft fährt man mehr als 300 Kilometer in einer Woche oder in einem Monat? Wenn es mal vorkommt, dann zahlst du mal etwas mehr an einem Schnelllader. Aber ich kann sagen, dass in Bezug auf Strom in vier Jahren... habe ich vielleicht 50 Euro ausgegeben in vier Jahren. Was ein normaler Verbrenner vielleicht in der Woche hier in Spanien zahlt, sicherlich in Deutschland etwas mehr in einer Woche.
Sebastian: Play block
Hörst du eine Ansage? Passt, ne? Ja, auf jeden Fall. Also die Gleichung scheint aufzugehen. Erstmal beim Kauf 5.000 Euro gespart, jetzt auf vier Jahren oder im Jahr dann 12,50 Euro ausgegeben fürs Laden. Irgendwas machst du da verdammt richtig.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Richtig. Also ich habe auch Madrid, Barcelona, jetzt habe ich... Jetzt kann ich mir nicht mehr sagen, wie oft ich das schon gemacht habe. Das erste Mal war ich ganz vorsichtig, habe erst mal fünf Mal geladen und habe dafür auch irgendwie 18 Stunden gebraucht. Ich habe nicht die Schnellladeversion von der Zoe. Ich habe den französischen Motor, nicht den deutschen Motor von Continental, sondern die R-Version. Die lädt ja maximal nur 22 und deshalb brauchst du etwas länger. Das habe ich mal mit fünfmal Laden geschafft. Dann habe ich gedacht, okay, das geht auch effizienter. Machen wir viermal draus, dann habe ich es dreimal geschafft. Und mein Rekord ist zweimal und unter zweimal geht es mit der Zoe nicht. Mit dem Tesla geht das sicherlich, aber mit der Zoe geht es mit 620, 650. x Kilometer, die du schaffen musst. Ja, mit der Soja geht es in zwei Stops und dann auch runter auf zehn Stunden. Das erste Mal brauchte ich ungefähr 18 Stunden und das schnellste war zehn Stunden, weil du ja vollladen möchtest und vollladen brauchst du halt zwei Stunden.
Sebastian: Play block
Gut, klar, aber dann ist das ja auch eine wohlverdiente Ruhepause. Finde ich persönlich auch immer gut, wenn man dann einfach mal nach ein paar hundert Kilometern doch mal auf den Parkplatz sozusagen kommt und nicht da durchballert. Klar hat das jeder schon mal mit dem Verbrenner gemacht, dass er da eben lange Strecken, 500, 600 Kilometer durchgefahren ist. Ich muss aber rückblickend betrachten, dass ich lieber jetzt elektrisch reise, entschleunigte einfach und die Zeit genieße und so viel mehr ist es ja jetzt auch gar nicht, muss man ganz ehrlich sagen. Wenn du jetzt in Anführungsstrichen noch die schneller ladende Version der Zoe hättest, würdest du ja von der Zeit her nochmal runterkommen und dann sind wir ja real vielleicht eine Stunde, anderthalb, zwei Stunden von den Zeiten eines Verbrenners weg, aber du kommst halt wesentlich entspannter am Ziel an. Also von daher für mich eigentlich nur Vorteile.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Richtig und ich habe es jetzt mehr als zehnmal gemacht und was ich mache ist, morgens sehr, sehr früh losfahren und dann die ersten 200 Kilometern ganz ruhig mit niedriger Temperatur, vor allem im Sommer, was dann besser funktioniert. Man bekommt bessere Konsume her und dann das erste Mal stoppen und laden zum Frühstücken und das zweite Mal stoppen und laden beim Essen und dann mittendrin machen wir nochmal ein Päuschen und dann kommt man an. Was ich dann am ersten Mal gemacht habe, ist, ich suche mir Hotels, wo ich was essen kann und mittendrin kann ich laden. mitten in Alhama de Aragon, das ist genau in der Mitte zwischen Madrid und Barcelona, gibt es ein Balnearium, ein Heißwasserpool kannst du benutzen, während du tankst und ein bisschen gegessen hast. Und dann liegst du am Pool und trinkst schlussendlich Kaffee und dein Auto füllt sich mit Elektronen. Das ist einfach nur schön.
Sebastian: Play block
Ich glaube, ich muss nach Spanien kommen zum E-Auto fahren.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Und vielleicht mit dem Sono Motors von Sion. Ja, stimmt. Ich habe gerade erfahren, es sind nur 16 Spanier, die sich einen gewünscht haben hier an der Sonne. Das passt gar nicht. Irgendwann muss man sich vielleicht umdenken und sich einen Sion holen für Spanien.
Sebastian: Play block
Da hast du recht. Aber wenn wir jetzt schon gehört haben, wie du eingangs die Problematik mit der Photovoltaikanlage besprochen hast, ja, abwarten. Aber ich sage mal, mit einem Sion kriegt man es dann wahrscheinlich doch einfacher hin. Aber 16 Stück ist ja schon wenig eigentlich dafür, dass ihr so ein sonnenreiches Land seid, wo der Sion ja doch deutlich davon profitieren könnte. Ja.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Richtig, ich denke auch, im Süden Spaniens bekommt man mehr als 35 Kilometer mit der heißen Sonne dort auf die Batterie drauf, jeden Tag.
Sebastian: Play block
Ja, das wäre schön und würde ja auch vor allem, wenn wir jetzt mal von deinem, ich sag mal, täglichen Verbrauch, Reichweite ausgehen, Müsstest du ja eigentlich gar nicht mehr laden dann damit, wenn man es mal so sieht.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Ja, ich fahre von außerhalb Barcelonas nach Barcelona ins Büro und es sind so um die 50 Kilometer davon. Bergab verbrauche ich vielleicht 20, bergauf sicherlich dann sehr viel mehr. Aber so im Schnitt, hin und zurück, ist immer noch unter der Distanz, die man wirklich gefahren ist.
Sebastian: Play block
Ja, dann wäre das doch das ideale Auto. Muss man mal Ausschau halten und vielleicht hören wir, oder wenn wir dich das nächste Mal hören, je nachdem, wann der Sion dann mal auf die Straße kommt, bist du vielleicht dann doch mit dem unterwegs.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Ich habe es fast, also ich muss dir sagen, vor zwei Wochen habe ich es fast... habe ich fast den Schritt gegangen, mir eine zweite Hand Model S Tesla aus Köln zu kaufen gemacht. Also ich war kurz davor.
Sebastian: Play block
Auch schön. Also mit dem Auto packst du es auf jeden Fall die Reichweite. Da kriegst du es wahrscheinlich auch hin, dass du von Barcelona oder Madrid nach Barcelona mit anderthalb Stops auskommst. Richtig. Ach cool. Ja, jetzt würde mich natürlich noch interessieren, wie ist es denn generell so mit den Erfahrungen mit E-Autos in Spanien? Ist es so ein Thema, was auch jetzt die letzten Jahre dort spürbar erwachsen ist, so wie es bei uns hier in Deutschland ist, seit Mitte Juni 2016 ist es glaube ich, wo es hier richtig hoch geht oder immer mehr präsent wird in der Bevölkerung. Spürst du das auch, dass da mehr Begeisterung, Interesse dafür aufkommt oder wird man da immer noch beäugt, wenn man da rein elektrisch unterwegs ist?
Sebastian Fleischhacker: Play block
Ja, beäugt wird man immer, Fragen kommt immer beim Laden und ich glaube, das ist auch die beste Art und Weise, den Leuten zu erklären, was von den Medien gerne erklärt wird und was die Wirklichkeit ist. Und ja, mit dem Taschenrechner in der Hand, da hat man nicht so viele Fragen im Nachhinein. Wenn jemand kommt und dir sagt, okay, mein Auto... ist gerade wieder mal kaputt, aber es war viel, viel günstiger als seins. Ja, okay, du hast 3.500 sich bewegende Teilchen im Auto und ein Elektroauto hat vielleicht 100, wenn es hochkommt, 150 Teile. Am Anfang funktioniert alles gut, aber Reibung ist ja der größte Gegner des Verbrenners und dann geht die Rechnung hoch und höher nach jedem Jahr. Alle Teile, die du austauschen musst, Filter von, ja, warum benutzt man schmutzige Flüssigkeiten, die man danach filtern muss und dann Filter kaufen oder verkaufen und es ist mir alles immer so eine große Frage, warum macht man so etwas?
Sebastian: Play block
Das stimmt, abgesehen davon, was da überhaupt jetzt ohne diesen Filter dann oder was trotz Filter noch alles so in die Luft dann wieder gelangt, das ist immer wieder am Anfang deines Umstiegs auf die E-Mobilität. Da hast du schon recht. Das heißt, ich sage mal, bekehren ist jetzt vielleicht zu stark gewählt, dieses Wort, aber man schafft es dann oder du schaffst es auch tatsächlich, ja, hinterfragende Menschen da zu überzeugen oder auch aufzuzeigen, dass es nicht nur vom Nachhaltigkeitsansatz Sinn ergibt, sondern eben auch aus kostentechnischen Gründen.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Richtig. Und du meintest ja, wie ist es in Spanien? Ja, in Spanien, dank Elektromaps, habe ich eine größere oder bessere Einsicht, in wie sich die verschiedenen Regionen entwickeln. Ja, Extremadura und Katalonien haben sich von Anfang an sehr, sehr gut getan. Denn sie haben es verstanden, dass alle Kontinente, Regionen dieselbe Karte benutzen müssen, um das Laden zu vereinfachen. Und in Regionen, wo so etwas passiert, ist natürlich die Anzahl von Elektroautos und Ladesäulen extrem gewachsen. Und in anderen Regionen, naja, in Großstädten wie Madrid sind Ja, wie kann ich es sagen? Sehe ich täglich, sah ich täglich mehr Elektroautos. Elektroladesäulen nicht so sehr vor zwei Jahren. Jetzt ein bisschen mehr. Aber Katalonien war ja bis vor kurzem alles noch gratis. Denn Die lokale Regierung hat sich angestrengt, das wirklich zu unterstützen und man fühlt sich so ein bisschen wie in Frankreich, wenn man in Katalonien ankommt von Nordeuropa. Wenn es dann wieder weiter in den Süden geht, wird es ein bisschen komplizierter, aber wenn man die App von Electromaps kennt, dann weiß man, was gibt es auf dem Weg und wo kann man tanken und wie viel kostet es. Und deshalb ist es nicht so schwierig. In Spanien ist es einfach wichtig, der Drivers Association teilzusein. eine EV-Driver-Association teilzusein und Elektromaps zu nutzen. Mit dem kannst du überall hinfahren. Ich warte immer noch darauf, dass mir jemand sagt, hier, bis hier, wo ich jetzt wohne, kommst du mit deiner Zoe nicht hin. Okay, angenommen. Was kriege ich dafür, wenn ich bei dir ankomme? Ich komme vielleicht nicht in sechs Stunden an, aber vielleicht in 15 Stunden. Aber ich komme an.
Sebastian: Play block
Das ist ja echt gut. Da muss ich jetzt gerade in dem Zusammenhang ein Zitat oder ein Zitat, das mir in den Mund gelegt wird, dem Schauspieler, der sagt auch, es gibt Talentiertere, es gibt begabtere Menschen immer, aber er ist derjenige, der am ausdauerfähigsten ist und der einfach durchzieht und das wäre jetzt ja auch bei dir der Fall. Klar komme ich mit einem Verbrenner vielleicht schneller an, aber wenn man mit einem E-Auto wohin will, dann kriegt man das auch hin. Ob das dann natürlich immer die angenehmste Reise unter den Umständen ist, ist jetzt ein anderes Thema, aber man kann es schaffen und gerade heutzutage, ich glaube, das ist jetzt auch das, was du wieder gespiegelt hast und es wird ja gefühlt von Jahr zu Jahr besser dann. Also dadurch, dass die E-Mobilität natürlich auch immer mehr ankommt in der Gesellschaft.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Ich habe als Experiment es mal mit EV-Driver aus Madrid getestet und ich habe den irgendwann mal gefragt, okay, lass uns das mal machen. Wie viele E-Autos siehst du pro Tag? Gib bitte den Hashtag an EVs per day in Stadt so und so und dann kannst du ja im nächsten Jahr das nochmal fragen und kannst du wirklich vergleichen, okay, ich habe in Madrid vor zwei Jahren 16 bis 18 E-Autos pro Tag gesehen. Hier in Barcelona sehe ich etwas weniger. Warum? Weil Carsharing in Madrid ein großes Ding ist. Und wenn es Elektro-Carsharing ist, noch viel mehr, denn du kannst dort auf grünen und blauen Zonen den ganzen Tag gratis parken mit einem E-Auto. Und das hat dazu geführt, dass Leute diese Dinger mal ausprobieren. Und wenn sie die ausprobieren und sagen, okay, passt ja in der Stadt. Ich wohne außerhalb, vielleicht hole ich mir den doch auch für außerhalb der Stadt. Und das hat in Madrid sehr dazu geholfen, dass du sehr, sehr viele Stromer siehst. Das hört so gut an. Ja, jetzt nicht so viele wie jetzt zum Beispiel in Amsterdam oder so, aber da siehst du sicherlich 30 E-Autos am Tag, keine Ahnung. Aber es hat zugenommen, es hat wirklich zugenommen.
Sebastian: Play block
Das ist ja auf jeden Fall schön zu sehen, dass es zunimmt und spricht da jetzt aber auch wieder zwei Punkte an, auch zu dem, was du vorhin gesagt hast. Zum einen eine Ladekarte einheitlich gewählt für diese Region. Das heißt, die Einstiegshürde da wird schon mal für den Interessierten E-Autofahrer gesenkt. Also er hat es leichter nachzuladen. Jetzt kam das andere Thema mit Carsharing, wo erste Berührungspunkte geknüpft werden, wo man das Auto erstmal kennenlernen kann, ohne dass man direkt Geld dafür ausgibt, was ja jetzt auch immer mehr in Deutschland kommt, wo dann die verschiedenen Automobile ihre eigenen E-Flotten auf die Straße bringen oder zumindest mit E-Autos dann befördern, damit da auch so eine gewisse Bindung entsteht. Und dann natürlich nochmal das Thema Parken in Großstädten. Das ist beispielsweise, wenn ich es richtig weiß, in München auch so, dass da E-Autos eben auch kostenfrei parken dürfen. Was halt ein Riesenargument für Städte ist, in denen Parkplätze eh schon rar sind, dass du dann auch dadurch nochmal so einen Benefit schaffst für nachhaltige Fahrer. Also finde ich schon gut, dass auch darüber intensiviert wird, auf E-Autos umzusteigen oder die zumindest in Betracht zu ziehen.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Und in Madrid gab es die erste Low Emission Zone, also eine der ersten Low Emission Zones in Spanien. Und man merkte es wirklich, wenn die Partikelanzahl zu groß wurde, durften diese Autos nur außerhalb der Stadt parken. Oder wenn sie noch höher wurden, kann man mitten in der Stadt gar nicht parken, nur in Parkhäusern. Und dann wurde die Stadt leer. Und man hat auch besser geatmet in den Städten und anfangs sollte man zur Stadt ab einer gewissen Distanz nur 70 kmh fahren dürfen. Natürlich war ich extrem deutsch und habe mich daran gehalten und war der einzige Stromer auf der Autobahn, der 70 gefahren ist. Aber stolz und gesagt, nein, es ist halt so, wir müssen jetzt 70 fahren. Und ja, wenn du überholen musst, guck mal vorne, da ist eine schöne Kamera. Oh, ist das sympathisch.
Sebastian: Play block
Der gute Deutsche, immer nach der Ordnung. Ja, ja, alle Klischees erfüllt. Sehr schön. Ja, also total toll, diese Einblicke und auch zu sehen, wie sich etwas verändert, jetzt mal außerhalb von Deutschland, wo ich es dann doch tagtäglich auch mitbekomme sozusagen, dass es doch alles irgendwie funktioniert und dass man dann auch in Spanien reisen kann, auch über längere Strecken, so wie du jetzt gesagt hast, und dass man einfach auch seine Erfahrungen selbst sammeln muss vor allem. Wenn du jetzt vorhin gesagt hast, hier 18 Stunden unterwegs, fünf Stops von Madrid nach Barcelona oder umgekehrt, Und bist jetzt am Ende bei zwei Stops gelandet mit um die zehn Stunden Reisedauer inklusive Laden. Also wenn man will, dann kann man. Man muss halt sich anpassen können, wie du ja vorhin schon gesagt hast.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Richtig. Ich glaube, das war Januar 2010 ein Event in Barcelona und sagte, okay, ich muss los. Und dann dachte ich mir, als ich mitten in Saragossa am Mittelpunkt war, fast am Mittelpunkt gelandet bin, da habe ich gesagt, okay, ich habe mir immer von der Zoe gewünscht, sie soll die Eco-Route nehmen. Ich will mal die kürzeste Route auswählen im Navi. Und irgendwie habe ich vollkommen blind den Navi gefolgt und irgendwann mal sehe ich auf der Landkarte, ich fahre Richtung Meer. Das macht doch überhaupt keinen Sinn. Ich muss doch in die Mitte zu Kilometer Null. Und dann bin ich irgendwann mal den Fluss Ebro überquert und habe gesagt, nee, da stimmt was nicht. Und dann habe ich mal Madrid-Barcelona mit 1800 Kilometer gemacht. Ein paar Stunden mehr, aber ich bin halt auch angekommen. Und habe eine andere Route kennengelernt durch Teruel, wo es nur eine Ladestation gab. Also da habe ich nichts verfehlen können oder sollte da nichts verfehlen, weil sonst geht es gar nicht. Und Teruel ist halt eine sehr, sehr kalte Region in dieser Zeit. Hat es auch noch geschneit im Januar? Was in dieser Region vielleicht normal ist, in Barcelona gar nicht und an der Küste auch nicht. Dann haben wir mal mit Kind und Frau von Madrid nach Barcelona 1.800 Kilometer gefahren mit dem Stromer in einem Zug, in einem Tag. Aber man schafft es auch mit Fehlern nach Madrid zu kommen. Und mehr als doppelter Distanz. Genau.
Sebastian: Play block
Da kannst du aber froh sein, dass genau die eine Ladestation dann ja auch funktioniert hat oder nicht blockiert war, weil ich denke, das wird ja auch ein Spanien-Thema sein, dass Ladestationen dann nicht immer so einwandfrei funktionieren oder vielleicht sogar von Verbrennern oder anderen Stromern dann auch blockiert werden oder wurden.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Das mit dem Blockieren, das nehme ich mir ganz, ganz doll ans Herz und dann parke ich auch sehr nah ran und nehme mein 5-Meter-Kabel und sage denen, ja, ich hatte eigentlich diese Station reserviert und sie zahlen dann für meine Ladung, wenn ich jetzt Stopp machen muss, oder? Aber sie machen es nicht. Also dann warten sie nochmal eine halbe Stunde, bis ich wieder voll bin. Und dann passiert es einmal und nicht zweimal.
Sebastian: Play block
Zumindest dir dann nicht. Der Fahrer wird sich dann nochmal überlegen, ob er sich da nochmal so dahin stellt.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Genau, genau. Mache ich gerne. Und manchmal an den Parkhäusern kommt Security und sagt, ja, sie können hier nicht stehen. Ja, dachte ich mir auch. Aber da parkt auch jemand, der da nicht parken sollte. Kennen Sie die Person? Können Sie bei dem mal anrufen, damit er dieses Auto hier weg bewegt? Ich parke ja an einer Tankstelle auch nicht, oder? Ja. Dann sehen die Security-Leute das ein und sagen, okay, ich passe hier auf Ihr Auto auf und sage dann der Person, die dann kommt, irgendwann mal Bescheid und ich gebe dem Security-Mann meine Telefonnummer, rufen Sie mich gerne an, wenn die Person wieder da ist und dann bewege ich mein Auto auch gerne wieder weg.
Sebastian: Play block
Also eins muss man ja mal festhalten, deine deutschen Wurzeln, die kommen des Öfteren durch.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Ja, ich bin hartköpfiger.
Sebastian: Play block
Sehr, sehr sympathisch, muss ich sagen. Auch da diese Erziehungsmaßnahmen, die anderen E-Mobilisten werden es dir danken.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Ja, das Gute zum Beispiel, was wir implementiert haben bei Electromaps ist, wenn du ankommst an einer Ladestation, die nicht Internet verbunden ist, kannst du ein Check-In machen. Und wenn du dort ein Checking machst, kennt die Person, die nach dir ankommt oder du gibst ja an, ich packe halt nur halbe Stunde oder 45 Minuten von den zwei Stunden, die ich tanken darf und dann kannst du auch mit mir direkt in der App chatten und wenn es dir sehr dringend ist oder du auf der Reise bist, dann ja, bitte. Ich komme sofort und parke mein Auto irgendwo anders hin und dann kannst du deine Reise weitermachen. Das ist eine sehr, sehr gute Option und ich sehe sie sehr selten, diese Funktion. Es gibt es vielleicht in einer anderen App vielleicht auch, aber dieses typische sich gut benehmen, das wird hoch gepunktet bei uns.
Sebastian: Play block
Ja, das ist ja auch echt gut und auch, dass ihr das ja mit eurer eigenen Plattform oder also mit ElectroMaps dann auch unterstützt, die Möglichkeit gebt da zum Austausch zwischen den Fahrern und dann, ja ich sag mal, dieses Vertrauen da zwischeneinander in der also in der Szene da nutzt und auch ja alle davon profitiert, ist ja schön zu sehen, definitiv.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Ja, Gamification und Community ist sehr, sehr wichtig und der User ist bei uns im zentralen Mittelpunkt und der füttert uns mit Informationen, die wir auch bewahren und den anderen Usern weitergeben und es ist ein Plattformsystem, es ist halt, du kennst irgendwann mal den User, der natürlich nicht seinen Namen und Nachnamen da hinterlässt, aber dann chattest du da mal irgendwann mal und dann triffst du dich wieder nächste Woche am Supermarkt an derselben Säule und quatschst über was ist passiert, was gibt es Neues, hast du vielleicht eine neue Ladestation in der Region entdeckt oder ja, Ja, schön. Anekdoten gibt es Tausende.
Sebastian: Play block
Das kann ich mir vorstellen. Das hattest du ja schon gesagt. Vielleicht, also erstmal vielen Dank für diesen Rundum-Einblick sozusagen von deinem eigenen Einstieg über die Herausforderungen als auch die Eigenheiten des Ökomodus im Ökomodus in der Zoe, die dann die Route doch ein bisschen länger als geplant macht sozusagen. Vielleicht wollen wir das Gespräch einfach abschließen mit einem Ja, mit irgendeiner Story von eurem Elektromaps, Kunden, Fahrern, wo dir so im Gedächtnis geblieben ist, die vielleicht ja besonders interessant sozusagen die E-Mobilitätsszene da aufgreift.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Oh ja, es gibt eine sehr lustige Anekdote. In Anion hier in Katalonien gibt es ein Moulin Rouge, ein bekanntes Bordell. Und die Leute aus diesem Bordell hatten sich halt eine Ladestation installiert. Und man liest in dieser Station sehr viele komische Kommentare. Ja, die Drinks sind halt ein bisschen teurer, aber die Mädchen sind nett. Oder die tollste Anekdote war irgendwann mal, ein User erzählte uns in unserem Telegram-Kanal, ja, ich bin nachts losgefahren und sagte meiner Frau, du, ich... Ich habe sehr viele Probleme gehabt mit den Ladestationen, aber ich sehe hier was in grün in Electromaps und fahre da mal hin. Fährt die Person hin, fragt die Frau, wo bist du? Ja, ich bin in Moulin Rouge. Aha, und was machst du dort bei Moulin Rouge? Tanken. Ja, das soll ich dir jetzt glauben.
Sebastian: Play block
Ja, wunderbar. Ich meine, was soll er sonst machen, wenn der Akku leer geht? Irgendwo muss er ja nach.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Richtig.
Sebastian: Play block
Ja, wunderbar.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Das war eine der tollsten Anekdoten, die man mitbekommen hat bei Electromabs.
Sebastian: Play block
Ja, das ist echt schön. Also da macht es ja dann auch Freude, allein schon mal so die Kommentare abzusuchen bei den Ladestationen, um da ein Gefühl dafür zu bekommen, was denn so abgeht an Ladestationen. Richtig, richtig. Ja, dann erstmal vielen Dank von meiner Seite auch, Sebastian, für diese interessanten Einblicke in den Alltag eines E-Mobilisten, der so mit den ein oder anderen Herausforderungen zu kämpfen hat. Und ich bin mir ganz sicher, dass wir in Kontakt bleiben und können ja auch gerne nochmal, wenn es den Hörern gefallen hat, da Anekdoten und Eindrücke zu hören, können wir das ja auch in einem Part 3 dann gerne nochmal fortsetzen.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Richtig, gerne, gerne. Es ist mir immer sehr, sehr schön, die Gespräche mit dir und zu sehen, was alles auch in Deutschland passiert und wie viele tolle Podcasts und Artikel man von euch zu lesen bekommt. Und es ist immer sehr, sehr gut, den Vergleich dann direkt zu machen und die verschiedenen Märkte zu verstehen. Danke, Sebastian, auf jeden Fall.
Sebastian: Play block
Ja, vielen Dank. Dann mach's gut. Ciao. Mach's gut.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Ciao, ciao.
Sebastian: Play block
Das war es also, die aktuelle Folge mit Sebastian Fleischhacker. Ich hoffe, dir hat es gefallen, diese Einblicke eines E-Mobilisten in Spanien zu bekommen und zuzuhören. Und wenn du Interesse an weiteren solchen Folgen hast, hinterlasse gerne einen Kommentar unter den Shownotes oder in dem Artikel, wo die Shownotes vorzufinden sind und gib uns auch eine positive Bewertung bei iTunes. Vielen Dank fürs Zuhören. Bis zur nächsten Folge. Mach's gut. Ciao.