Simon Vogt über Wallbox-Sharing von &Charge - Zahlen, Daten & Fakten

Dieses Mal ist es keine acht Monate her, dass Simon Vogt, seines Zeichens CSO und Co-Gründer von &Charge, hier im Elektroauto-News.net-Podcast zu Gast war. Gut drei Monate nach seinem letzten Feature bei Elektroauto-News.net ist er zurück. Mit im Gepäck allerhand Zahlen, Daten und Fakten zum neusten Projekt von &Charge, deren Marktplatz für privates Wallbox-Sharing. Mit diesem reagiert das Start-Up auf den Hochlauf der E-Mobilität und will E-Auto laden dort möglich machen, wo sich Betreiber von Ladeinfrastruktur nicht hin trauen.

Aber nicht nur das, &Charge will auch dort privates Laden möglich machen, wo es einfach noch an öffentlicher Ladeinfrastruktur fehlt. Das muss nicht immer nur auf dem Land sein, wie man eventuell zunächst vermutet. Im gemeinsamen Gespräch gibt Simon zu verstehen, dass dies selbst in Großstädten wie Frankfurt der Fall sein kann. Aber hör doch am besten selbst.

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektro-Auto-News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des ElektroautoNews.net Podcast. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du diese Woche wieder eingeschaltet hast, wenn wir uns mit Themen aus der Welt der E-Mobilität beschäftigen. In der aktuellen Folge habe ich mal wieder keinen Unbekannten zu Gast, sondern Simon Vogt, seines Zeichens einer der drei Mitgründer von &Charge, dem ersten grünen Loyalitätsprogramm für E-Autofahrer. Aber mittlerweile bringt das Startup so viel mehr auf die Strecke, wie man eigentlich vor anderthalb Jahren gedacht hatte, als man da so die ersten Schritte getan hat. Was genau, das habe ich natürlich mit Simon besprochen in der aktuellen Podcast-Folge. Hauptfokus lag hierbei auf diesem Wallbox-Sharing, das er zuletzt im Februar 2021 bei uns hier im Portal vorgestellt hat. Seitdem sind jetzt gut zweieinhalb bis drei Monate vergangen. Es hat sich einiges getan. Erste Zahlen, Daten, Fakten liegen vor. Erste Erfahrungsberichte von Nutzern des Wallbox-Sharing von &Charge sind vorzufinden, wurden rückgemeldet und darüber haben wir uns einfach unterhalten. Zum Ende gab es noch einen kleinen Ausblick auf die &Charge-Lösung für Destinations, also Hotels, Restaurants, Mehrfamilienhäuser usw., Aber genug der Vorrede sozusagen und ab direkt ins Gespräch mit Simon. Viel Spaß. Servus Simon, ich freue mich, dass du heute wieder zu Gast bist im elektronischen News.net Podcast und würde mich freuen, wenn du dich für die neuen Zuhörer vielleicht nochmal kurz vorstellst und dein Unternehmen in Charge, für das du heute dann auch wieder sprichst.

  3. Simon Vogt:

    Hi Sebastian, hi zusammen. Ich bin schon öfter hier gewesen, fühlt sich immer an wie so ein kleines Klassentreffen. Ist ja jetzt schon, glaube ich, auch fast über anderthalb Jahre, wo wir mal zusammenkommen. Simon, mein Name, einer der drei Gründer von &Charge, unserem E-Mobility-Startup. Und wir haben letztlich die Plattform für sämtliche E-Auto-Fahrerinnen in Europa geschaffen und versuchen, den E-Wi-Alltag einfacher zu gestalten, spannender zu gestalten, aber auch günstiger zu gestalten. Letztes Jahr mit einem Bonusprogramm haben wir angefangen für kostenfreies Land. Mittlerweile weiterentwickelt, da haben wir so spannende Themen wie Workbox-Sharing, aber auch wie Qualität von Ladestationen mit auf der Plattform.

  4. Sebastian:

    Vielen Dank schon mal für diese kurze Einleitung deinerseits. Wer mehr wissen will, kann in einer der zahlreichen Folgen mit dir reinhören dann, die ich natürlich auch wieder verlinken werde. Du hast es schon angesprochen, Thema Wallbox-Sharing. Als wir im Februar das letzte Mal darüber gesprochen haben, stand es gerade so in den Startlöchern, hat so langsam stattgefunden oder ist langsam live gegangen. Jetzt sind knapp drei Monate rum, wenn die Folge hier online geht. Magst du uns mal erst noch mal kurz zu dem Thema Wallbox-Sharing abholen und dann vielleicht einfach auch mal aufzeigen, wie es sich für euch entwickelt hat seitdem?

  5. Simon Vogt:

    Das mache ich gern. Also ein ultraspannendes Thema. Wir haben uns letztes Jahr mit vielen Themen befasst. Also auch, wie entwickeln wir uns als Startup weiter mit &Charge? Was machen wir mit unserer tollen Community? Was können wir noch für Mehrwerte liefern? Und wir sind eben auf das Thema Wallbox-Sharing gekommen, weil es eben auch zum einen nachgefragt wurde, also noch was für den privaten Bereich zu tun, aber auch, weil es irgendwie einen Bedarf geben wird. Und wir haben einen extremen Hochlauf von E-Mobilität und Ich glaube, heute war erst ein Artikel drin, wo auch der Europäische Automobilverband dargelegt hat, dass wir wahrscheinlich einen Gap haben werden. Also zu viele Autos für zu wenig Ladepunkte oder zu wenig Ladepunkte für zu viele Autos. Und das ist eigentlich auch genau der Ansinn mit einer Art Plattform, mit der Privatpersonen ihre Wallbox teilen können. Das heißt wirklich ganz klar, dass das Ladenetz straffen, also gerade auch da die Region abzudecken, wo keine Ladestationsbetreiber hingehen, weil vielleicht zu wenig Umsatz ist, rechnet sich einfach nicht, dass da einfach aber auch eine Ladeabdeckung ist. Das ist das eine. Also ganz klar ein Fokus auf Ausbau, Ladeinfrastruktur, Schließung von White Spots. Das andere, was wir aber auch spannend finden, wir haben ja diese Community. Da sind schon wirklich einige 10.000 User mittlerweile, die sich hier registriert haben, die auch aktiv sich irgendwo beteiligen, dass das Wallbox-Sharing auch was mit sozialer Interaktion zu tun hat. Also jetzt gerade mit diesem Lockdown, die Menschen gehen wieder raus. Und letztlich nutzen wir unsere &Charge-Plattform wie einen Marktplatz, kann man sagen. Viele haben vielleicht immer Airbnb im Kopf. Ich verwende das ungern, weil das hebt immer so große Erwartungen, dass Airbnb, das sagen wir intern eher weniger, sondern wir haben eher so eine Sharing-Community geschaffen, die &Charge-Plattform als Marktplatz. Ich als Wallbox-Eigentümer habe beispielsweise eine Easy oder ein anderes Fabrikat. Das möchte ich mit anderen teilen, aber nicht mit jedem über Roaming, dass da jeder Fremde kommt, sondern vielleicht mit Friends und Family, meinem Nachbarn oder einfach mit der &Charge-Community. Und diesen Ladepunkt stelle ich einfach ein, kostenfrei, lege meinen Preis fest in Kilowattstunden, Und auf der anderen Seite kann ich dann als &Charge-Nutzer schauen, ach super, beim Sebastian beispielsweise, da hängt eine 11 kW. Ich muss eh dort durchfahren, dann lade ich doch da gerade zwischen und kann mir dann den Ladespot buchen. Also wir haben eine Kalenderfunktion, lade dort. Und das Schöne ist, wir haben ja, für die, die es kennen oder auch noch nicht kennen, wir haben ja dieses Bonusprogramm, also Credits-Kilometer, mit denen man bezahlen kann. Das gilt öffentlich als auch jetzt privat. Also ich kann meine Ladevorgänge dann mit &Charge-Kilometer bezahlen. Und habe dann also auch wieder tatsächlich diesen schönen Kreislauf. Das haben wir aufgesetzt. Und genau, können wir auch gleich gerne mal ein bisschen schauen, wo wir gerade stehen.

  6. Sebastian:

    Ja, vielen Dank. Schon mal für die Eindrücke und auch, dass es doch so gut ankommt. Oder war ja fast zu erwarten, sagen wir es mal so. Die Nachfrage ist da, wie du selbst gesagt hast, zu wenig Ladepunkte, zu viele E-Autos. Wobei ich sagen würde, zu viele E-Autos gibt es ja an sich nicht. Es gibt einfach zu wenig Ladepunkte. Das müssen wir mal so festhalten. Ja, genau. Das müssen wir schon so sagen. Aber es freut mich ja, dass es für &Charge auch so gut läuft, dass ihr jetzt tatsächlich innerhalb dieser kürzesten Zeit, anderthalb Jahre, wo wir das erste Mal einen Austausch waren, da schon einige zehntausend User auf der Plattform habt, die auch sozial miteinander verbindet und dass die jetzt auch eben übergehen dazu, das Wallbox-Sharing anzubieten, zu nutzen bei euch auf der Plattform. Jetzt würde mich noch interessieren, du hast gesagt, kostenfrei eingestellt oder die Ladepunkte können sozusagen kostenfrei eingestellt werden. Die User legen ihre Ladepreise fest. Wie ist das denn mit den Ladepreisen? Wenn man jetzt so die Diskussion über die öffentlichen Ladepreise sieht, viele Anbieter ziehen die Preise hoch, passen sie an, kommen auf ein Niveau, wo dann wieder die Diskussion aufkommt, was ist günstiger, Verbrenner oder doch E-Auto und so weiter und so fort. Sind die Preise da fair? Habt ihr da ein Auge drauf? Gibt es da Transparenz? Oder wie schätzt du da den Markt ein oder die Entwicklung bei euch auf der Plattform?

  7. Simon Vogt:

    Genau, also das ist natürlich gerade, ich glaube, wer in der Branche ist, der weiß, glaube ich, so ein bisschen, jetzt will ich gar nicht pro oder kontra sein, aber der kennt natürlich die Kosten für so einen Ladepunkt, die ein Ladestationsbetreiber hat, die enorm sind. Und ja, jetzt ziehen öffentlich die Preise an und da ist das Wallbox-Sharing spannend. Wir haben natürlich ein Auge drauf, also wir wollen kein Wucher, also da sind wir sehr, sehr strikt. Wir haben eine eine obere Preisgrenze eingezogen für die Kilowattstunde. Die liegt, glaube ich, bei 50 Cent. Ja, die liegt bei 50 Cent. Also mehr kann man nicht nehmen. Und das ist ehrlicherweise auch schon viel für privaten Strom. Also ich kenne keinen Stromvertrag, wo du, ich glaube, auch 40 Cent sind fast unrealistisch für die Kilowattstunde in Deutschland privat. Je nachdem, wie der Arbeitspreis natürlich ist. Und da haben wir auch, also wir schauen auch regelmäßig mal durch. Es gibt, glaube ich, so ein paar, die haben da mal 40, 45 Cent eingestellt. Die meisten geben aber einen fairen Betrag, haben 35 Cent oder irgendwie was zwischen 25 und 40 Cent, würde ich sagen, ist so eigentlich wirklich die faire Range, die wir haben, was auch schön ist. Und das Tolle ist ja, bei solchen Plattformen, wir haben also auch wieder eine Art Bewertungssystem dahinter, wie man das, also ich bemühe vielleicht doch nochmal den Vergleich Airbnb, weil da kennt man es, man bewirbt den Gastgeber als auch den Gast. Das heißt, wenn ich jetzt bei dir 50 Sets zahle und du mir 3,7 kW Charger hinstellst, dann würde ich dir vielleicht zwei Sterne oder nur drei geben und vielleicht auch was dazu schreiben. Und ich glaube, dann wird sich auch so ein Preismodell sehr, sehr schnell auch dann wahrscheinlich ergeben oder erledigen bei uns auf der Plattform, weil dann wahrscheinlich keiner mehr kommt. Und dann ist man natürlich gewillt, wenn man Interesse hat, dann setzt man den Preis runter. Weil ich glaube, beim Warbox-Challenge geht es nicht darum, dass ich jetzt hier reich werde, sondern natürlich soll auch eine kleine Ertragskomponente drin sein, dass ich vielleicht ein bisschen was zurückkriege. Aber im ersten Sinne geht es ein Stück weit natürlich auch schon darum, der Community zu helfen, dem Thema auch zu helfen. Das sehen wir auch Bei uns die User, die das annehmen, das sind eher wirklich auch die, die sagen, das ist super von der Idee, ich tausche mich aus. Ich hatte es, glaube ich, auch schon beim letzten Mal erzählt, weiß ich gar nicht, wir haben einen User drin, der stand so sinngemäß, hey, wenn du bei mir bist und ich bin zu Hause, gibt es einen Kaffee und einen Kuchen, so sinngemäß. Also man sieht halt, der Austausch ist da auch im Vordergrund und das ist aushelfen, E-Mobilität wirklich voranzutreiben, was uns da auch sehr, sehr gut, ja, es passt einfach gut rein. Das macht Spaß zu sehen. Klar, einige haben vielleicht auch wirtschaftlichere Interessen, das mag es immer geben und schauen wir mal, wo es sich dann auch letztlich entwickeln wird.

  8. Sebastian:

    Ja, ich denke, so ein Markt wird sich da auch von alleine regulieren, so ein Markt platzt dann an sich. Ist aber gut, dass ihr da Obergrenzen setzt, dass dieser Wucher dann einfach auch in Anführungsstrichen gar nicht erst so in diesem Ausmaß zum Tragen kommt. Aber ich hatte es jetzt eigentlich auch schon so eingeschätzt oder eure Community von außen betrachtet, dass die da doch sehr fair im Umgang miteinander sind, weil sie doch alles Immobilisten sind, die das große Ganze in Anführungsstrichen voranbringen wollen.

  9. Simon Vogt:

    Richtig, ja.

  10. Sebastian:

    Jetzt hatten wir so Angebot-Nachfrage-Regel das Ganze. Du hast ja so schön gesagt, ihr wollt diese White-Spots besetzen, ihr wollt Ladepunkte dorthin bringen, wo jetzt im Moment vielleicht die öffentliche Ladeinfrastruktur gar nicht so hinkommt. Seht ihr das denn auch, dass dann tatsächlich jetzt mal abseits des urbanen Raumes, also so auf dem Lande eher, auch euer Service genutzt wird?

  11. Simon Vogt:

    Das ist wirklich spannend. Es ist ja transparent. Also auch für jeden, der zuhört, liebe User, mal reingucken in die App. Man sieht ja da direkt die Ladepunkte. Man kann das nämlich filtern und kann nach Wallbox-Sharing im Prinzip oder Wallboxen filtern. Dann sieht man das und man sieht wirklich viel nämliche Gegenden. Was ich spannend finde, bestätigt die These. Da natürlich der CPO, der Ladestationsbetreiber, rechnet den Business Case. Der braucht, weiß ich nicht, wie viele Ladevorgänge zu, wie viele Kilowattstunden am Tag, dass sich das überhaupt lohnt. Und ländlich ist natürlich weniger. Und ländlich hast du auch eher wieder dieses Einfamilienhaus mit einer Zufahrt, mit einer Garage, mit einem Carport. Also das wird wahrscheinlich schon ein sehr, sehr wichtiger Bereich sein, der ländliche, die auch anzubinden und auch das ländliche, das Miteinander zu stärken. Nichtsdestotrotz gibt es auch in der einen oder anderen Stadt mal Ladepunkte und ich... Kann auch hier nochmal, je nachdem, wer jetzt hier auch zuhören wird, für Frankfurt ein bisschen rühren, die Werbetrommel rühren. Wir haben hier echt wenig Infrastruktur noch. Ich glaube, die örtlichen Stadtwerke, auch hier die EVUs, die planen. Aber aktuell hilft auch hier jeder Ladepunkt, muss man ehrlich sagen. Und ich beobachte das immer. Es gibt jetzt wirklich tolle EV-Modelle. Aber wenn man sie halt nicht laden kann, weder privat noch öffentlich, dann... wird es halt schon schwierig mit der Kaufentscheidung. Und da gibt es leider auch noch einige Städte in Deutschland, die kann man auch vielleicht als White Spots sogar bezeichnen oder Regionen in Städten, trotz Urbanität. Und ich denke, da wird das noch ganz schön wichtig sein. Dann auch wahrscheinlich jetzt die neuen Kundinnen, die jetzt reinkommen, die vielleicht wirklich jetzt erstmalig vor der Kaufentscheidung stehen. Ich lasse vielleicht, ich lasse den verbrennenden Diesel sein, den Golf und nehme den ID3 oder 4. Da ist es, glaube ich, wirklich so. Es ist so ein kleines Pflänzlein. Da muss es dann auch wirklich funktionieren. Ich muss laden können. Das muss auch irgendwie ein Erlebnis sein, dass dann auch die Kaufentscheidung die richtige war und nicht wieder irgendwann vielleicht sogar zurückgegangen wird im Zweifel.

  12. Sebastian:

    Ich denke, das ist ein sehr wertvoller Hinweis deinerseits, dass man dann eben auch schon dieses Pflänzchen da gießt, behutsam aufwachsen lässt und dafür halt eben auch die notwendige Basis zur Verfügung stellt, was ihr jetzt auch macht. Ich denke, dein Punkt ist auch sehr, Ja, sinnvoll ist das falsche Wort, aber interessant vor allem, dass du sagst, selbst in Frankfurt, wo man jetzt eigentlich davon ausgehen würde, dass genügend Ladeinfrastruktur vorhanden sein könnte, dass du sagst, okay, auch da bitte &Charge, bietet eure Ladepunkte an, bringt auch da noch ein bisschen mehr Lademöglichkeiten in die Stadt hinein. Das hätte ich jetzt nicht gedacht.

  13. Simon Vogt:

    Ja, es ist wirklich spannend. Ich auch nicht, ehrlicherweise. Also ich glaube, da muss man auch mal so ein bisschen wahrscheinlich vorsichtig sein. Wir wollen natürlich da jetzt keine Konkurrenz zu den örtlichen Ladestationsbetreibern sein, sage ich jetzt mit so einem Schwunzeln. Also das natürlich gar nicht. Ich glaube, das steht auch gar nicht in Konkurrenz, so ein Wallbox-Sharing mit einer schnellen, verfügbaren Ladestation am Straßenrand. Aber ich glaube, es hilft, das Thema einfach auch noch hier wirklich, ja, in die Gesellschaft zu bringen und hilft natürlich dann auch nachher dem Ladestationsbetreiber, der dann seine Ladepunkte aufbaut und ich glaube und hoffe, dass jetzt hier sich was tut, zeitnah, dass wirklich da auch die Lokalen, ich glaube, vor kurzem hatte ich was, glaube ich, bei Electriff auch gelesen, dass da hochgefahren wird, aber aktuell ist es wirklich so, wenn ich jetzt hier reinschalte und mit meiner Frau spreche, dann ist das immer, ich bin sehr überzeugt und wenn ich hier dann kurz erkläre, wie das denn funktionieren würde und mit welchen Umwegen, man kann natürlich zu Ladehubs fahren, ich glaube, es gibt einen hier in Ionity in 25 Kilometern Entfernung kann man natürlich hinfahren, einmal die Woche aufladen, aber das ist natürlich auch nichts in der Sache. Das wäre dann schon eher für den Idealisten, da kriege ich sie jetzt nicht überzeugt, muss ich gestehen.

  14. Sebastian:

    Das kann ich mir vorstellen. Die Diskussion führe ich gerade mit meinem Papa in der Familie. Der schwankt tatsächlich in Richtung E-Auto, was ich nicht gedacht hätte. Der eigentlich auch so aus der Verbrennerfraktion kommt und auch sagt, ja gut, okay, soll halt immer fahren, lange Strecken und so. mit einem nahenden Renteneintritt und auch, ich sage mal, durch Covid bedingt, dass man dann doch nicht so viel Auto fährt. Freunde, das sich mit dem Gedanken anwirkt, diskutieren jetzt gerade über Wallboxen und so. Ich weiß nicht, ob ich ihn so weit kriegen könnte, dass er &Charge Wallboxen nutzt dann sozusagen. Aber für mich wäre es erstmal ein Schritt, dass er sagt, er wird da rein elektrisch. Aber das Thema Wallboxen, da können wir vielleicht auch gleich so den Übergang sozusagen knüpfen. Ihr bietet ja nicht nur das Wallbox-Sharing an sich an, sondern ihr habt ja jetzt mittlerweile auch so einen kleinen Store bei euch mit, wo ihr auch eine Wallbox aktuell anbietet, die Easy-Wallbox. Vielleicht magst du uns einfach mal erklären, wie es dazu gekommen ist, dass ihr jetzt auch, ich sag mal, in das Ladestationengeschäft im kleinen Maßstab erstmal eingestiegen seid.

  15. Simon Vogt:

    Genau. Ich glaube auch jetzt wahrscheinlich alle, die denen zuhören, dass &Charge macht hier auch Ladegeschäft. Wie ist das schon mit der Konkurrenz? Aber ich glaube, auch da kann ich so ein bisschen schauen. Auch mit dem Schmunzeln sieht man jetzt leider nicht bei mir. Unser Gedanke auch da war wieder der, wir kommen ja sehr stark aus der Nutzersicht. Also die Plattform, die App ist sehr stark auf den User, sagt man so schön, in dieser neuen digitalen Welt. Also was will denn der Kunde? der Kunde, die Kunden wirklich haben und wir werden ja schon auch als eine Art, also ich sage mal, wir haben eine Community aufgebaut und ich glaube auch, haben sicherlich eine Art Vertrauensbonus, Vorschuss, den wir da jetzt auch über uns erarbeitet haben, was schön ist, also gesagt, Mensch, dann, wenn wir dieses Sharing haben, dann bieten wir doch auch direkt die kompatible Wallbox an und da haben wir mit Easy wirklich einen schönen auch, ich sage mal, sehr pragmatischen, agilen ersten Partner gefunden, waren uns auch direkt grün und von der Vision her ähnlich gesagt, dann lass uns das mal machen und man kann eben dann die Easy über die &Charge-App steuern, also voll digital automatisiert und wir verkaufen dann gleich die Wallbox mit, dann hat man das Paket und man muss nicht als User lang suchen. Wir sind von dem Produkt auch überzeugt, wir haben dann noch Zugehör dazu und sind auch eigentlich gerade mit anderen, ich glaube, das kann man ohne Namen zu den anderen Wallbox-Herstellern, Ladestationsherstellern in Gesprächen Wirklich auch die gängigen, die man so kennt. Wir wollen ja da ein Set aufbauen von fünf, sechs, vielleicht eine Handvoll, wo wir uns grün sind, wo wir sagen, wir haben eine ähnliche Vision und wir sind kundenzentriert. Die würden wir gerne auch mit aufnehmen. Aber es wird jetzt kein großer E-Mobilitätsshop. Also das sieht man auch schon. Wir haben den auch selber aufgebaut, ganz pragmatisch. Der hat eine ganz einfache Shop-Funktionalität, aber ist nicht dafür gedacht, jetzt da im großen Stile. Also das ist kein großer Geschäftsarm von uns, muss man ehrlicherweise sagen. Sondern das ist für uns das komfortable Gesamtangebot und ist möglichst einfach für den Kunden zu machen an der Stelle.

  16. Sebastian:

    Passt aber auch schon wieder so zu eurem Gesamtkonzept. So wie du sagst, ihr wollt den Einstieg in die E-Mobilität fördern, unterstützen, das Ganze voranbringen. Begonnen damals ja mit eurem Loyalitätsprogramm, jetzt mit Wallbox-Stellen, jetzt mit einem Shop, wo der User dann oder der Fahrer ja auch direkt abgeholt wird, sich gar nicht viel Gedanken dazu machen muss, sondern auch wieder so ein Rundum-Sorglos-Paket dann quasi erhält, was ja auch sehr schön ist und ich sage mal auch, das Ganze auch dann nochmal jemand erleichtert, der vielleicht gerade so ein wenig am Zweifeln ist und für mich besonders schön zu sehen, dass dann da auch so zwei in Anführungsstrichen junge Startups zusammenkommen und sich einfach gegenseitig unterstützen für die Sache.

  17. Simon Vogt:

    Richtig. Also sagst du was ganz Wichtiges. Ich glaube, das ist auch, wir hatten es, glaube ich, auch im Vorgespräch, Sebastian, das ist auch E-Mobility-Community. Man unterstützt sich gegenseitig. Man ist noch klein irgendwie oder beide klein und stehen jetzt gar nicht so stark die wirtschaftlichen Interessen im Vordergrund. Das kommt irgendwann dann klar. Ich glaube, Unternehmen müssen irgendwie Geld verdienen, ne? Ganz klar, aber jetzt zum Start geht es ja uns darum, ein schönes Portfolio aufzubauen, gute Produkte. Und wenn man, glaube ich, wirklich anfängt mit überzeugenden Produkten, einfachen Paketen rund um Sorglos, dann kommt das andere auch von alleine in Anführungsstrichen. Und ich glaube, Easy geht es da auch tatsächlich genauso. Die sind da auch ein junges Startup aus Norwegen, kommen sie, wollen jetzt auch expandieren. Und da waren wir uns sehr, sehr schnell grün. Also es war wirklich ein zügiger Prozess, auch das Technische, das Kommerzielle. Und wir sind da in beider Richtungen einfach froh, also dass wir sie haben, dass sie uns haben. Ich glaube, das ist wirklich schön. Und wie gesagt, ich glaube, das Thema Ballbox wird noch ein großes Thema Man sieht es ja auch an den Anträgen, an der Aufstockung dieser Töpfe. Und wie gesagt, das Warbox-Thema ist ja auch ein altes. Ich habe es ja vor ein paar Jahren auch lustigerweise auch schon mal gemacht in der BMW-Welt und glaube auch an innovative Lösungen, muss ich tatsächlich sagen, und auch wirklich wieder vom Kunden gedacht. Und allein so ein Use Case, ich habe regelmäßig, ich weiß ja nicht, meine Eltern vielleicht zu Gast, die laden bei mir, ich will es vielleicht dann doch irgendwie verrechnen, vielleicht kommt man da mit der Nase, aber ich habe interessanterweise auch von einigen Usern schon gehört, ja, ich will das dann doch mal, weil dann wird es ein bisschen viel oder auch mal, wenn der Freund kommt, die Freundin irgendwie zum Grillen, dann will ich vielleicht doch auch mal sagen, komm, dann rechne ich dir das jetzt einfach mal sauber ab, ohne viele Kack. Das ist ganz interessant. Da gibt es ja wohl auch nochmal einen Bedarf für. Und das dann halt einfach über smarte Lösungen. Da sind wir bei Enchart von überzeugt. Wirklich sehr kundenzentriert, was zu bauen und sind jetzt auch sehr, sehr nah dran am User. Haben eine kleine Chat-Funktion eingebaut, wie bei WhatsApp, dass man sich noch austauschen kann. Na, wo ist der Ladeschlüssel? Was ist der Pincode? Ich habe eine Rückfrage. Wo kann ich hin, während ich bei dir lade, etc., etc.? Also versuchen, das wirklich maximal einfach zu machen und intuitiv.

  18. Sebastian:

    Ja, und vor allem eine runde Geschichte und für jeden Beteiligten sozusagen draußen, man hat dieses, die soziale Komponente, die du ja auch vorher schon genannt hattest, sozusagen finde ich auch extrem spannend und wichtig bei der ganzen Geschichte, weil wieder nur so eine, die nächste, ich sag mal in Anführungsstrichen, technische Plattform, die zwar auch die gleiche Lösung bereitstellt, aber nicht ihren eigenen Charme und Charakter hat. Mhm. Würde einfach nicht zu euch passen. Ich meine, da denke ich jetzt nur an euer Loyalitätsprogramm zurück. Wir hatten es vor einem Jahr ungefähr, wo es darum ging, dass eure User Fotos von Ladestationen sammeln, einstellen können. Das würde jetzt gar nicht zu euch passen, wenn ihr nur diesen technischen Aspekt da betrachtet und eure Community außen vor lasst.

  19. Simon Vogt:

    Das ist richtig. Also sagst du was. Ich glaube, da können wir auch nochmal tatsächlich einen separaten Podcast zu machen, weil wir haben dieses Fotothema komplett erweitert. Wir machen das mittlerweile in Kooperation mit Ladestationsbetreibern. Da kann man auch wirklich nochmal am Rande sprechen, weil die User bewerten wirklich jetzt Ladestationen und das für einige größere Ladestationsbetreiber und bekommen dafür Kilometer. Also es ist komplett wieder Gamification gemacht. Die sind eh da, die laden und dann gibt es diese Sichtprüfung, die eigentlich der Techniker macht, also kaputter Display oder wir hatten auch schon mit Reifen zugestellte Ladestationen, also wirklich lustige Fünde und dafür gibt es wieder Kilometer, also richtig Gamification. Wir haben da die Power-User, die fahren zum Teil selber raus, machen die Fotos und das hilft allen. Der User ist Teil des Qualitätsprozesses, der CPO hat Echtzeitinformationen und wir haben auch schöne Daten und der User bekommt dann sogar mal wieder noch Ladestationskilometer, kann die einlösen. Aber das machen wir nochmal separat, darüber werde ich abdriften. Die Zeit rennt immer so schnell, ja.

  20. Sebastian:

    Da hast du recht, Simon. Nee, aber trotzdem interessant zu sehen, dass es da auch weitergeht, dass es nicht einschlafen lässt, sondern auch weiter vorantreibt sozusagen. Jetzt hattest du gesagt, ihr wart mit Easy euch relativ schnell grün. Jetzt hattest du im Vorgespräch schon gesagt, gerade heute zum Tag der Aufnahme, wir sind jetzt Ende Mai, seid ihr euch wohl mit jemandem auch noch grün oder soll ich vielleicht eher sagen gelb geworden? Vielleicht magst du da ein paar Worte dazu verlieren und sorry für die schlechte Anspielung.

  21. Simon Vogt:

    Nee, es passt ja. Also ich glaube, Yellow kennt man ja. Ich kenne sie auch noch als junge, freche Strohmarke, um es mal ein bisschen vielleicht auch einfacher, flapsiger zu sagen. Und genau das haben wir abgestimmt. Wir haben heute tatsächlich eine schöne Kooperation live genommen. Die ist tatsächlich um 17 Uhr, also vor knapp 90 Minuten heute, wenn wir da sprechen, ist das Ganze live. Und es ist ebenso, also im Prinzip ja auch eine Art Startup in Anführungsstrichen im Konzern mit frechen neuen Ideen, also von Stromverträgen und Bundles mit Waschmaschinen, also auch wirklich haben da, glaube ich, auch ein sehr schönes Produktportfolio am Markt und wir haben uns vor ein paar Monaten eigentlich auch nach unserem Sharing getroffen und gesagt, lass uns mal was zusammen versuchen. Das ist also heute wirklich eine Art Pilotprojekt, was wir starten. Die Yellow bietet eine Art, ja, Wallbox- Also auch wieder ein Rundum-Sorglos-Paket. Sehr, sehr einfach, auch gestrickt und verständlich. Das ist da die Aussage. Und da geht es also um den klassischen Autostromvertrag. Das ist Ökostrom von der Yellow. Und wir stellen letztlich dann die Wallbox zu oder bei, sagt man so schön, das Wallbox-Sharing. Und der Kunde hat dann im Prinzip auch noch die Möglichkeit, eine optionale Anwendung. Das ist, wie gesagt, gerade heute raus. Und wir schauen mal auch da in diesem Pilotprojekt, wie ist die Rückmeldung, was sind die Fragen. Und es war auch wirklich ein spannender Prozess. Ich war so ein bisschen überrascht. Positiv war, dass es doch sehr schnell ging. Man hat auch sehr viel, ja, man kam wieder vom Kunden. Also wie geht denn ein Kunde ran? Was will der denn wann wissen im Prozess? wie spielt ein Autostromvertrag rein, was ist dann mit der Wallbox welche. Also wirklich, ich glaube, das ist so, muss ich echt sagen, tolles Erlebnis, sehr, sehr schnell auch. Also wir haben jetzt fast acht, neun, zehn Wochen nur gebraucht, um alles aufzubauen und geht schnell an den Markt, es wird verprobt, es gibt Rückmeldungen, man verbessert das in Iterationsschleifen, sodass einfach nachher ein gutes Produkt für den Kunden bei rauskommt. Also sind wir richtig happy, stolz, kann man auch sagen, so ein bisschen, das ist immer schön mit so einer tollen Partnerschaft. Und genau, schauen wir mal, was jetzt dabei rumkommt.

  22. Sebastian:

    Schöne Sache, werde ich auf jeden Fall mal vorbeischauen. Wir werden es auch in die Shownotes mit reinpacken, dass Interessierte da auch gerne nochmal schauen können, ob das Yellows Strompaket mit &Charge für die vielleicht von Interesse ist. Jetzt hattest du, oder bevor wir jetzt noch in den Ausblick sozusagen gehen, was &Charge macht. Würde mich natürlich auch interessieren, wie wird denn eigentlich die Easy Wallbox bei euch angenommen aus dem Shop raus? Also gibt es da auch schon eine Vielzahl an Nutzern, die dann tatsächlich auch bei euch kaufen und dann auch diese Easy Wallbox nutzen, um das Enchart Sharing anzubieten? Mhm.

  23. Simon Vogt:

    Genau, also es gibt ein paar, also ich glaube auch da können wir ehrlich und transparent sein. Also wir haben jetzt da noch nicht die Tausende von Usern, die jetzt plötzlich alle Wallbox-Sharing machen. Das wird wahrscheinlich auch jeder Markt bestätigen. Das läuft gerade erst hoch. Also wir haben, ich habe gerade mal reingeschaut, ich glaube um die 300 geteilte Ladestation kann man auch offen sagen. Was für uns schon schön ist, also es ist schon viel, damit haben wir so, glaube ich, mit die größte Community an Wallbox, geteilten Wallboxes, ist uns aber ehrlicherweise auch gar nicht so wichtig, ob das die größte, die zweitgrößte ist, sondern... Uns ist der Weg wichtig, ein schönes Produkt auch zu schnüren. Und genau, in der Tat aber doch, die Warboxes verkaufen sich eigentlich ganz gut, muss man tatsächlich sagen. Also die User, die dann auch, also wir haben so ein paar schöne Angebote bei uns auch über den Newsletter auch immer verteilt, wo man dann mehrere hundert Kilometer, also bis zu 500, 600 Kilometer bekommen konnte. Wir haben ein paar Aktionen gefahren. Und wir geben auch nochmal Kilometer raus, wenn man sie dann shared, die Wallbox. Also auch da ist dieses Kilometer-Thema, muss ich echt sagen, genial, weil es ist so ein Gaming-Thema, das das inzentiviert und regt die Aktivität an, auch etwas zu tun und genau, wie gesagt, also Verkäufer sind ganz gut, wir sind soweit zufrieden, auch das Sharing läuft schön an, da kommt eigentlich im Schnitt pro Tag haben wir da immer irgendwie nochmal ein, zwei neue, die ihre Ballbox teilen, es gibt auch einige Hosts, nennen wir die, die zwei oder drei Ladepunkte teilen, drei ist ja selten, zwei kommt schon öfter mal vor und Und das entwickelt sich. Wir haben keine Werbung. Das ist rein wieder Mundpropaganda. So sind wir auch immer unterwegs, also mit der Community. Die empfehlen sich das gegenseitig. Und das ist einfach schön, dass man sieht, dann auch so etwas wachsen lassen zu können. Und ich denke mal, jetzt auch mit den weiteren Partnern, die dazukommen, wird sich das Thema auch nochmal entwickeln.

  24. Sebastian:

    Definitiv. Und man muss ja dazu sagen, ich meine, 300 Ladestationen kann man jetzt darüber diskutieren oder nicht, aber es sind schon mal 300 Ladestationen mehr, die zur Verfügung stehen für die Ausweitung der E-Mobilität. Und es sind ja in Anführungsstrichen jetzt auch erst mal knapp drei Monate, in denen ihr das gemacht habt. Also 100 Ladepunkte pro Monat, wenn man das jetzt mal so runterbrechen will, ganz lapidar. finde ich eine Ansage und vor allem, wie du sagst, das wird ja eher immer mehr durch die Aufsummierung der Mund-zu-Mund-Propaganda und vielleicht kriegen wir doch den einen oder anderen User jetzt durch den Podcast ja auch noch mit dazu, bei euch die Wallbox anzubieten. Ich werde auch wieder die Links in die Shownotes packen, in den Artikel.

  25. Simon Vogt:

    Vielen Dank.

  26. Sebastian:

    Würde mich da auch freuen, sozusagen darüber unseren Teil dazu beitragen zu können.

  27. Simon Vogt:

    Super, vielen, vielen Dank. Ja, das hilft. Also das ist, glaube ich, auch genau das in der E-Mobility-Community, was hilft, gegenseitig sich supporten und das Thema auch zu transportieren. Und wir haben auch vielleicht, also gar nicht Werbung, aber wir haben eine schöne Facebook-Gruppe noch aufgesetzt oder schön, kann jeder selber für sich entscheiden. Ich finde, mir gefällt diese Gruppe, muss ich sagen. Da haben wir, ja, auch ein paar hundert User schon drin, die da auch regelmäßig diskutieren, sich Fragen beantworten und auch tatsächlich neue Ideen reinbringen oder auch diskutieren, wo wir schon einiges auch irgendwie wieder rausziehen konnten. Und wer da vorbeischauen will, können wir vielleicht auch in die Show noch setzen, wenn du magst. Und auch da das Thema Workshop ist eben auch ein Vordergrund, wo sich einige über Erfahrungen austauschen. Und man sieht, da ist tatsächlich Bedarf. Ich freue mich immer, wenn ich ins tägliche Reporting schaue, wenn mal wieder auch ein Gast da war, Sessions abgerechnet wurden, Kilometer ausgezahlt wurden. Also da ist Aktivität. Das ist schön, dass das läuft wirklich ohne Werbung. Die Leute nutzen das. Das ist, glaube ich, ganz wichtig zu sehen. Und wie gesagt, ich glaube, wenn jetzt auch mal diese ganzen Anträge da abgearbeitet wurden, also die Leute auch ihre Wallboxes bekommen, wird es da auch noch mehr Traffic geben. Der Lockdown fällt jetzt so langsam. Das heißt, die Leute sind wahrscheinlich wieder mehr unterwegs. Und dann, wie gesagt, kann man auch, also ich denke, wenn wir mal wieder sprechen, wir überlegen auch so ein Events zu machen in der Richtung. Also da gibt es sehr, sehr schöne Möglichkeiten, das Thema auch super nochmal zu bespielen und einfach eine schöne Zeit, muss man fast sagen, da mitzuhaben. So soll es ja dann letztlich sein, dass Laden auch zum Erlebnis wird. Da wollen wir dazu beitragen mit &Charge. Das ist ein Baustein.

  28. Sebastian:

    Schön. Also vielen Dank dafür. Und die Facebook-Gruppe nehmen wir natürlich gerne in die Shownotes mit auf. Zum Ende des Gesprächs hast du ja noch so einen kleinen Teaser-Ausblick in die Zukunft versprochen, weil bei Enchart scheint ja nichts still zu stehen. Man hat schon wieder das nächste Projekt so ein bisschen ins Auge gefasst. Vielleicht kannst du dazu ein paar Worte verlieren.

  29. Simon Vogt:

    Gerne, genau. Immer neue Themen. Das ist ganz interessant, wenn man, wie noch gesprochen, Internet erstmal im Startup ist, so ein bisschen entfesselt. Jeder hat da so seine Energie, die er auf die Straße bringt. Und genau, wir haben interessanterweise auch, ich glaube, das kann man auch schon mal teasen, Anfragen bekommen, auch von, ja, man sagt immer so schön, glaube ich, umgangssprachlich Destinations. Also das heißt, wir gucken uns auch da mal an, also sei es jetzt irgendwie das Hotel, was natürlich auch Destination chargen kann, aber was vielleicht auch so eine Kundenbonuslösung sucht. mit dem man dann direkt auch den Kunden bonifizieren kann. Nicht nur mit Laden, sondern vielleicht auch mit Punkten. Und das ist etwas, was wir uns anschauen oder auch eben das klassische Sharing für Wohnungen, für Wohngemeinschaften, für vielleicht sogar Bauträger. Ob da was Interessantes dabei sein kann oder welche Kooperationen man auch noch fahren kann mit EVUs. Es gibt ja auch einige größere Partner in Deutschland, die auch genau solche Themen anbieten. Also wir sind da sehr, sehr offen. Vielleicht auch, wenn wer zuhört in die Richtung, gerne auch wirklich Richtung Kooperation mal ansprechen, weil das System ist da, die Plattform funktioniert. Wir haben, ich habe beim ersten Mal, glaube ich, erzählt, so einen rechtlichen Rahmen auch drum gespannt mit einem Gutachten. Und da haben wir wirklich was, was man auch gerne in die B2B anbietet. Also wir müssen nicht immer da der Vertragspartner für Kunde sein, sondern wir sind auch, wie gesagt, wir haben eine sehr starke auch API-Plattform, also mit Schnittstellen. Das können wir auch sehr, sehr gerne zur Verfügung stellen, dieses System. Ja.

  30. Sebastian:

    damit die E-Mobilität noch ein wenig weiter wachsen darf, sozusagen auch dann indirekt wieder durch euch.

  31. Simon Vogt:

    Sehr schön. Absolut, genau. Ich glaube, das ist wichtig da jetzt. Es ist ein Momentum einfach im Markt. Also ich bin oft auf LinkedIn und wie viele Artikel ich sehe oder auch Neugründungen. Das ist wirklich spannend von, weiß ich nicht, was ich da alles sehe, an neuen Firmen, die aus dem Boden ploppen. die was versuchen und das ist toll, weil jetzt wird der Markt spannend auch für neue Player, um es mal so zu sagen, aber auch ja, E-Mobilität kommt, Verbrenner hat irgendwie dann, es gibt diesen Begriff des Dinosaurier-Safts, Dino-Juice, der hat wirklich ein Mindesthaltbarkeitsdatum, das macht dann auch irgendwie keinen Spaß mehr mit Beschränkungen, auch hier in Frankfurt, das ist jetzt glaube ich vom Tisch, wir hatten hier eine Wahl auch, eine Kommunalwahl, da sollte es erst eine City-Maut geben für Verbrenner von 18 Euro, Fahrt und Tag. Und dann sieht man also auch sehr, sehr schnell, dass man, also wenn man nicht schon intrinsisch überzeugt ist von E-Mobilität, dann macht es erst an dem Punkt überhaupt keinen Spaß mehr, auch Verbrenner zu fahren, weil man dann auch einfach limitiert ist in seiner Freiheit. Das heißt, da hoffen wir mal, dass jetzt auch noch mehr Leute umsteigen und dann das Thema E-Mobilität noch ein bisschen mehr in den Vordergrund kommt und sich durchsetzt einfach. Ja.

  32. Sebastian:

    Gehe ich auf jeden Fall stark davon aus, dass das der Fall sein wird. Wir werden unseren Teil dazu beitragen, ihr macht das und von daher würde ich mich freuen, wenn du einfach demnächst mal wieder vorbeischaust und vielleicht können wir da dann schon auf das Thema Destination Charging vielleicht mit ersten Referenzprojekten, wenn ihr da schon was umgesetzt habt, eingehen und uns einfach auch nochmal zum Thema Wallbox-Schellen austauschen, wie ihr dann vielleicht in den nächsten zwei, drei Monaten wiedergewachsen seid.

  33. Simon Vogt:

    Sehr gerne, Sebastian. Also vielen Dank. Ich, wie gesagt, weiß das immer sehr zu schätzen, hier in deinen gut gebuchten Podcast zu kommen. Immer wieder schön, wie gesagt, weil wir uns auch so lange kennen. Und macht immer Spaß, auch mit dir zu sprechen. Bist da ein toller Gesprächsbehandler und auch in der Community. Genau, wie gesagt, gerne Kommentare. Freue mich darum über Feedback. Wie gesagt, es entwickelt sich alles weiter. Es ist noch nicht die finale 100%-Produkt-Sendung. sondern wir sind da offen für Feedback B2B als auch B2C, also Endkunden und freue mich. Ich freue mich auf die nächste Runde, Sebastian.

  34. Sebastian:

    Ich mich auch. Mach's gut. Bis dahin, Simon. Bis dahin.

  35. Simon Vogt:

    Schönen Abend zusammen. Bye-bye.

  36. Sebastian:

    Kurz und knapp kann man jetzt wohl nicht sagen, nach knapp einer halben Stunde im Gespräch mit Simon. Aber ich denke, wir haben doch wieder einiges mitgenommen aus der Welt von Enchart, von deren Entwicklung über das Thema Warbox-Sharing und wie sich das Ganze am Markt entwickelt und vor allem, wo die Reise denn künftig hingehen soll. Simon wird auch in den nächsten Monaten mal wieder zu Gast sein, einfach um sich da gemeinsam mit uns auszutauschen, wie die Reise denn weitergeht. Dir auf jeden Fall vielen Dank fürs Zuhören bei der heutigen Folge und ja, auch danke dafür, dass du uns eine gute Bewertung bei iTunes hinterlässt, dass wir dir unseren Podcast noch ein wenig mehr raustragen können in die Welt der E-Mobilität. Mach's gut, bis dahin, ciao.