Im gemeinsamen Gespräch mit Peter Czwiertnia & Alexandra Fuchs habe ich mich über deren Start-Up myETOURS ausgetauscht, welches zur Plattform für E-Mobilität im Tourismus-Bereich werden möchte.
Begonnen haben die Beiden mit einer Elektro-Kutsche, die es ermöglicht Städte von einer anderen Seite kennen zu lernen. Warum die E-Kutsche ein wahrer Blickfang ist, warum man auf den Kutscher nicht verzichten kann und wo "ECARRUS" - so der Name der Kutsche - demnächst zum Einsatz kommt, das erfährst du genau hier.
Intro: Play block
Elektroauto News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.
Sebastian: Play block
zur dritten Folge des elektroautonews.net Podcasts. Diese Woche heiße ich dich mit einem Interview willkommen, welches sich mit dem Kölner Startup myETOURS beschäftigt. Vorab möchte ich nicht viele Worte darüber verlieren, sondern möchte, dass du direkt in das Interview mit mir Peter Czwiertnia und Alexandra Fuchs von myETOURS eintauchst, einfach ein bisschen etwas über das Konzept des Unternehmens erfährst und auch siehst, dass E-Mobilität nicht nur im alltäglichen Straßenverkehr geschehen kann, sondern auch auf eine ganz andere Art und Weise. Aber dazu hört sich am besten das Interview selbst an. Bei myETOURS handelt es sich um ein etwas anderes Startup, welches mit der Welt der E-Mobilität in Berührung steht, aber nicht das nächste Elektrostartauto oder die E-Premium-Limousine wird. die von euch auf den Markt gebracht wird, sondern eine E-Kutsche mit 25 kmh Höchstgeschwindigkeit, so wie ich bisher gelesen habe. Genau. Was hat es damit auf sich? Gebt mir doch einfach mal einen Einblick, Alexandra Fuchs oder Peter, was ihr denn euch für myETOURS gedacht habt, beziehungsweise was ist denn dahinter verbirgt?
Peter Czwiertnia: Play block
Ja, gerne, Sebastian. Die Suche nach einer Lösung für den Stadttourismusverkehr war eben ausschlaggebend für das Konzept. Und myETOURS sieht sich als Start-up für innovative Mobilitätskonzepte im Tourismusbereich vor allem. Es müssen eben neue Lösungen her, die vor allem auch attraktiv für die Kunden sind, für die Besucher einer Stadt sind. Und gerade Großstädte haben eben mit dem Problem zu kämpfen, die sich in die Richtung Dieselverbote und ähnliches auch entwickeln. Deswegen sehen wir uns da als Vorreiter mit diesem wunderschönen Firmenlogo und Firmennamen myETOURS. wo klar wird, dass ein innovatives, aber auch individualisiertes Angebot für den Kunden geboten wird, das sich eben in umweltfreundlichen Aspekten auch vor allem zeigt. Das Elektroauto, das wir jetzt entworfen haben und entwickelt haben, aber auch gebaut haben, Die E-Kutsche heißt ECARRUS und fährt jetzt schon durch Köln. Das ist unsere erste Stadt und unser Zentrum, unser Unternehmenszentrum.
Sebastian: Play block
Okay, also das heißt, ihr seid auch in Köln ansässig mit dem Unternehmen und nutzt das dann quasi so als Spielwiese, um dann mal die erste Berührung auch mit Kunden dann sozusagen zu bekommen und auch eine Rückmeldung für euer Produkt, für eure E-Kutsche zu erhalten.
Peter Czwiertnia: Play block
Genau.
Sebastian: Play block
Schön. Jetzt hast du gesagt, bei E-Tours könnte man jetzt auch ein bisschen mehr rein interpretieren. Ihr seid jetzt am Anfang wahrscheinlich erstmal auf die E-Kutscher an sich ausgerichtet, aber hast eben schon angemerkt, ihr seid ein bisschen breiter aufgestellt im Mobilität- und Tourismusbereich. Ist denn mal angepeilt, dass ihr das Ganze noch weiter ausweitet auf, keine Ahnung, was könnte es denn geben, Hoverboards dann auch beispielsweise? Oder sagt ihr, ihr konzentriert euch jetzt erstmal, verschließt euch aber auch nichts anderem dann erst?
Alexandra Fuchs: Play block
So, da greife ich jetzt ein bisschen an, Sebastian. Ja, gerne. Mir ist immer noch eine Plattform zu schaffen für E-Mobilität verschiedener Plattformen. Art und Weise. Also wir haben jetzt mit der E-Tour angefangen, dadurch, weil wir ein Unternehmen in diesem Bereich gegründet haben, um ein Konzept zu entwickeln, Stadtrundfahrten, innovative, exklusive und individuelle Stadtrundfahrten anzubieten. Aber auf die lange Sicht ist myETOURS natürlich als Idee eine Plattform für die E-Mobilität gedacht. Also das heißt, alles, was elektrisch betrieben ist, könnte da rein mit eingebracht werden. Das heißt Elektro-Bikes, Scooter, Elektro-Scooter, Elektro-Boote, alles was man im Endeffekt zu Fortbewegung, zu der Mobilität in einer Stadt, die sich ja auch ändert, die auf der Welt ja unterschiedliche Beispiele gezeigt werden, mit reinfließen kann.
Sebastian: Play block
Okay, das hört sich ja schon mal sehr interessant an und spiegelt dann auch das wider, was ich eben vermutet habe. Sehr schön. Ja, jetzt habe ich ja ein bisschen über euch auch gelesen, zumindest was so schon frei zugänglich war, auch den einen oder anderen Zeitungsartikel. Und trotzdem könnt ihr vielleicht einfach nochmal für die Hörer ausgreifen, wie seid ihr denn auf die Idee gekommen, ausgerechnet mit einer E-Kutsche zu starten? Das ist ja jetzt vielleicht auch nicht das Greifbarste unbedingt.
Alexandra Fuchs: Play block
Genau, die Idee ist entstanden im Jahr 2017, April. Die Idee kommt von den Investoren Krug, dass man, wie gesagt, er ist ein Kutschenliebhaber und die Kutschen werden immer weiter auf der Welt verboten und wir wollten einfach sehen, wie wir diese Erlebnisse, die man in einer Kutsche hat, nicht verliert, sondern umwandelt in ein Fahrzeug, was elektrisch betrieben wird. Diese Idee haben wir uns auf den Weg gemacht, erstmal geprüft, ist das überhaupt möglich, kann man das machen, wie könnte man das machen und haben da uns an die Entwicklung dran gemacht. In Deutschland, in Stuttgart und haben dann nach einem halben Jahr die erste E-Kutsche gehabt, die auch dann vom TÜV abgenommen worden ist und haben uns dann einfach auf den Weg gemacht, in den verschiedenen Städten, Köln, München und Berlin, diese Idee jetzt zu sehen, wie man ihn weiter verfolgen kann. Im Februar 2018 kam die Alex mit an Bord. Und wir haben dann die Idee hier weiter in Köln entwickelt und haben dann jetzt im September 2008 die Genehmigung bekommen, dass wir Ausflugsfahrt mit PKW in Köln anbieten können.
Sebastian: Play block
Okay, also es ist schon wie ein PKW dann tatsächlich eingestuft, die E-Kutsche?
Alexandra Fuchs: Play block
Genau, die E-Kutsche wurde, wie gesagt, dadurch, dass sie die Zulassung eines Fahrzeugs hat, unter 25 kmh, also 25 kmh die Höchstgeschwindigkeit ist, wird es mit zwei Motoren als Pkw angesehen.
Sebastian: Play block
Okay, das heißt, ich brauche da auch einen normalen Führerschein dafür, wenn ich die fahren will?
Alexandra Fuchs: Play block
Genau, jede Person, die einen normalen Führerschein hat, kann unsere E-Kutsche fahren.
Sebastian: Play block
Okay, wird die dann auch mit einem klassischen Lenkrad betrieben wahrscheinlich, oder?
Alexandra Fuchs: Play block
Genau, das ist ein Holzlenkrad, was wir eingebaut haben und hat auch eine besondere Lenkung, die wir auch dafür entwickeln mussten, weil es einfach eine Kutsche gewesen vorher ist, die wir umgebaut haben zu einem Fahrzeug.
Sebastian: Play block
Okay, das heißt, ihr habt quasi tatsächlich mit einer normalen Kutsche als Prototyp oder als Ausgangslage begonnen und habt die dann eben versucht oder habt sie dann auch tatsächlich elektrifiziert?
Alexandra Fuchs: Play block
Genau, richtig. Also das war vorhin eine normale Kutsche, in die auch mit Pferden gezogen worden ist und die haben wir danach umgebaut zu einer Elektro-Kutsche.
Sebastian: Play block
Okay. Und jetzt hast du ja eben auch gerade schon gesagt, dass ihr in Köln jetzt damit begonnen habt. Alex hatte das ja auch eingangs erwähnt, weil das ja auch euer Firmenstandort ist. Aber mit Berlin und München wurde ja anscheinend auch schon kommuniziert. Ist es denn da auch angepeilt, dass ihr dann dort auch euch ausweitet mit weiteren Kutschen?
Peter Czwiertnia: Play block
Ja, also wir planen jetzt München. für das Jahr 2019 ein, weil, wie Peter Czwiertnia kurz erwähnt hat, ich bin ja seit Februar dabei und wir haben wirklich in sehr sportlichem Tempo alle möglichen Seiten angerissen, um zu schauen, was ist möglich im deutschen Personenbeförderungsgesetz. Das ist ja schon sehr mit Formalitäten nun mal behaftet, was uns ja klar war. Nur wer so etwas im touristischen Bereich vor allem betreiben will und auch in der Personenbeförderung sich bewegt, hat nicht nur mit bestimmten Auflagen, was den TÜV angeht und Ähnlichem zu tun, sondern auch mit Genehmigungsprozessen. die eben verschiedene Verkehrsarten mit sich bringen. Und das ist in jeder Stadt immer anders geregelt. Und das ist auch, um das abzurunden, zugehörig zu unserem Konzept. Also es muss alles aufgebaut und entwickelt werden. Mit dem Fahrzeug geht ein Konzept auch einher, was es begleitet und was auch einen organisatorischen Prozess immer mit sich bringt. Das heißt, wir können nicht einfach dieses wunderschöne Fahrzeug jetzt von Köln einfach nach München fahren und und sagen, jetzt sind wir hier und fahren hier unsere Touren ab, sondern in jeder Stadt muss das anders zugelassen werden und andere Behörden sind auch dafür zuständig. Aber ab Frühjahr 2019 rechnen wir schon mit München.
Sebastian: Play block
Vor allem, dass da jetzt wieder unterschiedliche Regularien vorherrschen, war mir auch nicht so bekannt. Ich dachte jetzt eigentlich, wenn man da einmal die Freigabe dafür hat für das Gerät und auch nachgewiesen hat, dass es eben sicher ist für den Verkehr, dass es dann eigentlich nur noch die Freigabe der Tourismusbehörde bedarf, damit ihr dann dort tätig sein dürft.
Peter Czwiertnia: Play block
Ja, es ist schon mal ein Vorteil, wenn die Kutsche in einer Stadt schon mal abgenommen wurde. Bei uns war das anfangs in Stuttgart, weil dort eben auch die ganze Elektronik konzipiert wurde. Da haben wir das auch beim TÜV abnehmen lassen in Stuttgart, nur... Das hat dann die TÜV-Behörde von Köln nicht akzeptiert, weil je nachdem, für welchen Einsatz die Fahrzeuge gedacht sind, sind auch entsprechend Sachbearbeiter, die dann anders darüber denken in der Stadt. Und dann sagen die wiederum, ja, wir hätten aber gerne die und die. jene Auflage mit eingebracht. Und dann muss man das auch berücksichtigen. Also je nachdem, wie groß eine Stadt ist, je nachdem, welche Auflagen da herrschen, je nachdem, was für ein Verkehrskonzept in der jeweiligen Stadt herrscht, muss man dementsprechend auch das Fahrzeug aufrüsten. Und das ist eben unterschiedlich.
Sebastian: Play block
Das heißt, dass dann tatsächlich auch in München zwar eine E-Kutsche fährt, aber die sich dann auch schon vom Aufbau her zumindest in einigen Punkten von der Kölner E-Kutsche unterscheiden kann.
Alexandra Fuchs: Play block
Das ist nicht der Punkt. Die Kutsche von sich ist immer gleich aufgebaut. Was Alex gesagt hat, ist, dass die Antragstellung von Stadt zu Stadt...
Sebastian: Play block
Die Zulassung dann quasi, dass ihr mit eurer Kutsche überhaupt dann dort diese Fahrten so ausführen dürft?
Alexandra Fuchs: Play block
Also die Kutsche ist immer die gleiche.
Sebastian: Play block
Okay. Also die unterscheidet sich nicht und da fährt dann auch, ich sag mal, die Kutsche, die in Köln fährt, könnte auch in München, Heidelberg, Stuttgart fahren. Genau. Geht eben eher um die Zulassung dann von den jeweiligen Städten.
Alexandra Fuchs: Play block
Genau.
Sebastian: Play block
Okay, wenn wir jetzt über eure Kutsche schon reden, ich habe mir ja schon ein paar Bilder angeschaut und schaut schon sehr interessant aus und die sollten sich auch die Hörer auf jeden Fall anschauen, damit man einfach mal so einen Blick darauf hat. Aber was macht denn jetzt eigentlich den Unterschied von eurer E-Kutsche zu so einer normalen Kutsche dann nochmal aus? Also die hat ja auch einen gewissen Reiz drin. Wo sind denn aus eurer Sicht denn die Vorteile jetzt gegenüber einer normalen, herkömmlichen Pferdekutsche sozusagen?
Alexandra Fuchs: Play block
Eine Frage, Sebastian, bist du schon mal eine normale Kutsche gefahren?
Sebastian: Play block
Eine normale Kutsche bin ich schon mal gefahren, tatsächlich.
Alexandra Fuchs: Play block
Was ist dir denn dabei aufgefallen, wenn du eine normale Kutsche gefahren bist?
Sebastian: Play block
Also was mir jetzt mal direkt auffallen würde, wären die Geräusche dann. Also wenn man jetzt mit jemandem, mit seinem Partner dort eine Kutschenfahrt macht, können so Pferde mitunter schon ganz schön laut sein auf Straßenbelag, würde ich mal behaupten. Das wird man mit einem E-Antrieb eher weniger haben. der wird es ja ähnlich einem Antrieb in einem E-Auto dann, ist ja ein E-Auto, wie ich jetzt gelernt habe, erhalten. Von daher hat man ja damit zumindest schon mal die Ruhe ein bisschen, dass man auch ein bisschen sprechen kann und sich austauschen kann, was ja vielleicht auch nicht schadet. Und was ich auch noch gelesen hatte jetzt zumindest bei euch als Vorteil, ihr habt eine Sitzheizung mit drin, wo ich jetzt mal auch stark von ausgehe oder bisher bei keiner Kutschenfahrt hatte. Was gerade Winter dann ja auch dafür sprechen würde, mit eurer Kutsche herzufahren.
Alexandra Fuchs: Play block
Also wie gesagt, wir wollten es, wir haben angefangen mit der normalen Kutsche. Die normalen Kutschen sind dafür gedacht, wie viele Pferde eine Kutsche ziehen. Es gibt ja eine Pferdemöglichkeit oder zwei Pferdemöglichkeiten. Davon unterscheidet sich die Kutsche, wie breit sie ist und wie lang sie ist. Wir wollten den Kunden Bequemlichkeit anbieten. Das heißt, wir haben die Sitze wirklich ein bisschen breiter gemacht, ein bisschen höher, dass man ein bisschen höher auch sitzt vom Boden her. Das sieht man, wenn man so auf das Foto sieht. Wir haben eine Sitzheizung, wie du schon richtig ansprichst, eingebaut. Wir haben auch eine Heizgebläse eingebaut. Es wird warme Luft in den Innenraum reingepumpt, damit es auch den Gästen nicht zu kalt wird. Der Fahrer hat auch eine Sitzheizung, das ist auch ein Vorteil. Zusätzlich dazu ist die Fahrgeschwindigkeit und die Beständigkeit des Fahrens beim Anfahren oder beim Bremsen. Es gibt ja die Rekuperation, die du auch schon ganz am Anfang angesprochen hast. haben wir auch in die Kutsche mit eingebaut. Und es ist einfach ein leichtes Gefühl, wenn die Kutsche anfährt. Bei den Pferden ist das so ein Ruck, den man normalerweise sehr oft hat, weil die Pferde dann die ganze Kutsche auf einmal ziehen. Dieses Gefühl hat man bei unserer Kutsche nicht. Das ist, wie gesagt, sehr leichtes Anfahren, sehr leise Anfahren. Und man kann, wie gesagt, sich schön alles von ein bisschen höheren Punkten aus ansehen. Man wird, also das haben wir auch gemerkt, man wird von einer Attraktion zu einer Attraktion. Das heißt, wenn man in der Kutsche sieht, gucken alle Leute die Menschen an und sagen, ach, was Tolles ist denn da, wer ist denn das, der da mit der Kutsche fährt.
Peter Czwiertnia: Play block
Aber auch der, soweit ich dich eben verstanden habe, Sebastian, in deinem Podcast geht es ja auch um die Geschichte der Elektromobilität. Und da ist es ja auch natürlich ganz eindeutig, die ersten Fahrzeuge sahen ja auch ungefähr so aus wie eine... wie jetzt gerade durch die Gegend bei uns in Köln fährt. Und die meisten Leute, die so ein Fahrzeug sehen, bleiben erstmal stehen, davor stehen und sagen, wow, was ist das denn, aus welchem Jahrhundert oder irgendwie so. Und wenn du denen dann sagst, das ist von 2017, dann sind die erstmal ein bisschen stutzig und denken, hm, echt? Ich hätte es nicht gedacht, das sieht aus wie ein Oldtimer oder wie das erste Fahrzeug. Und gerade auch jüngere Fahrer, Generationen oder auch Kinder sind dann auch ganz erstaunt darüber, dass es mal wirklich sowas gab. Aber es ist gleichzeitig auch so eine Verknüpfung von Geschichte und eben zeitgenössischer Fahrzeugtechnik, die sich da zusammenfindet.
Sebastian: Play block
Also den Eindruck hatte ich auch, als ich da eben die Fotos gesehen habe und die ersten Infos, dachte ich auch schon so, oh, Das könnte ja wirklich noch so ein E-Auto aus den Anfängen damals sein. Ja. Zumindest von der Optik her und auch vom Ansatz her ist ja aber auch ganz schön, dass ihr dadurch ja auch schon mal Aufmerksamkeit generieren könnt für eure E-Kutsche. Allein schon dadurch, dass ihr einfach nur durch die Stadt fährt. Das ist ja wieder schon mal ein sehr schöner Ansatz dann zumindest für euch, muss man mal sagen. Mhm.
Alexandra Fuchs: Play block
Ja, auch dazu kommt es, sind wir Elektromobilität zum Anfassen?
Sebastian: Play block
Das ist ja auch sehr wichtig.
Alexandra Fuchs: Play block
Wo man sagt, wie ist ein Elektroauto, wie lässt sich das denn fahren, wie fühlt sich das denn an? Dadurch, dass bei uns der Elektromotor ja zu sehen ist, außer der Batterie ist eigentlich fast alles zu sehen an der Elektrokutsche. Ist das so Elektromobilität? Ach, so sieht ein Elektrofahrzeug aus. Das ist ein bisschen diese Schwemm... inzwischen würde ich das benutzen, würde ich das nicht benutzen, geht da weg bei dem Fahrzeug. Also man mag es gerne anfassen, man mag es gerne sich anschauen, man mag es auch gerne fahren, um zu sehen, wie ist es eigentlich, wenn man ein Elektrofahrzeug fährt.
Sebastian: Play block
Das ist, denke ich, ganz schön, so wie du sagst, es wird einfach greifbarer dann, ohne dass man jetzt, selbst hinterm Lenkrad sitzen muss, sondern du kannst dich einfach auch mal mit herumkutschieren lassen dann und kannst einfach das Ganze so erleben. Das finde ich schon einen sehr schönen Ansatz, definitiv. Wenn ich jetzt als Fahrgast bei euch mit der E-Kutsche fahren möchte, wie lang dauert denn so eine Fahrt? Gibt es da unterschiedliche Pakete, die ihr jetzt für Köln insbesondere anbietet, wo ihr jetzt gestartet seid? Oder wie läuft es denn ab so, die E-Kutsche im Alltag?
Peter Czwiertnia: Play block
Jetzt gerade sind wir auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs bis zum 6. Januar 2019 da in Köln in der Altstadt zu finden. Und da kostet eine Tour 3 Euro und dauert ca. 10 bis maximal 15 Minuten lang. Du fährst durch den Weihnachtsmarkt. Also es hat diese Nostalgie eben und so eine Art Kutschenromantik, ja. Aber jetzt im Frühjahr 2019 rechnen wir auch mit einem festen Stellplatz in Köln dann hoffentlich, von wo aus unsere Kutsche auch immer fest gebucht werden kann vom Kunden. Es gibt die Möglichkeit 20, 30, 45 Minuten Fahrten mit uns zu unternehmen. Und eben die Altstadt zu erkunden mit der Kutsche oder eben Themenführungen zu buchen. Gleichzeitig geht auch das Konzept in die Richtung, ganz klar, wenn uns Veranstalter buchen wollen oder Hochzeitsgesellschaften, ist ja auch immer wieder so eine Frage von Kunden, bieten wir das auch ab Frühjahr 2019 an?
Sebastian: Play block
Das ist doch auch interessant, definitiv. Diese Hochzeitsfahrten dann da mit einer Kutsche ist auch mal was anderes als mit Pferd oder mit dem Oldtimer dann. Genau. Das macht ja bestimmt was her.
Peter Czwiertnia: Play block
Definitiv.
Sebastian: Play block
Schön. Und der Kutscher spielt ja dann auf jeden Fall eine Rolle. Das ist ja jetzt nicht so, dass das Auto oder die E-Kutsche ist ja an sich schon elektrifiziert unterwegs, aber eben nicht autonom. Das heißt, dem Kutscher kommt ja immer noch eine große Bedeutung auch zu, dass Und ihr könnt da ja wahrscheinlich auch nicht jeden Fahrer hinter das Lenkrad stellen, sondern da braucht man ja auch jemanden, der eine gewisse Persönlichkeit mit sich bringt. Das ist ja bestimmt auch eine Herausforderung für euch, da den richtigen Fahrer für die E-Kutsche zu finden, oder?
Peter Czwiertnia: Play block
Oh ja, da sagst du was. Also es ist nicht einfach, eine Mischung aus Fahrer und Tourguide zu finden. Also unsere Erfahrung hier in Köln ist es gewesen, dass erfahrene Tourguides eben jetzt nicht gerne gleichzeitig fahren, weil sie es einfach gewöhnt sind, zu Fuß was zu erzählen. Und die Fahrer wiederum, die sonst immer Taxi gefahren sind und vielleicht einen Mietwagen oder einen Oldtimer, die sind natürlich nicht dazu in der Lage, so viel Wissen mitzubringen. Teilweise über die Architektur einer Stadt oder über die Stadtgeschichte. Wir hatten das Glück, auf originelle Persönlichkeiten in jeder Stadt zu treffen, die als allererstes immer von unserem Produkt überzeugt sind. Also die erstmal sagen, boah, was ist das denn Tolles? Und wer erstmal vom Produkt überzeugt ist und sich damit identifizieren kann, diese Rolle des Kutschers einzunehmen, der ist auch tatsächlich dann der Kutscher. Weil den Beruf Kutscher gibt es ja lange nicht mehr und wir führen den jetzt wieder ein.
Sebastian: Play block
Schön. Und auch quasi die E-Kutsche, die ja jetzt wieder in den Alltag ein bisschen mehr bringt, nachdem Peter Czwiertnia vorhin schon gesagt hat, dass es doch in vielen Städten Verbote für die herkömmliche Kutsche an sich gibt. Und ja, den Kutscher auch sozusagen wieder. Das ist ja ein schöner Ansatz. Wo war ich jetzt? Jetzt muss ich gerade mal überlegen. Vorhin hatten wir Köln-Seite gestartet, München steht jetzt im Frühjahr dann eben an. Berlin steht auch irgendwann auf der Liste mit drauf. Wenn ich jetzt an Kutschfahrten denke, dann kommt mir irgendwie immer Wien in den Sinn. Weil das verbinde ich einfach mit Kutschen. Verschließt ihr euch dem oder seid ihr da auch offen dafür, dass ihr dann vielleicht in drei, vier, fünf Jahren dann eben auch mal ins europäische Ausland oder generell ins Ausland mit euren E-Kutschen geht? Wie schauen denn da die Pläne aus?
Alexandra Fuchs: Play block
Vielleicht erkläre ich dir, dadurch, dass wir die Kutscher... selber herstellen, also wir sind der Hersteller der Kutsche, und unser Konzept ja nicht verschlossen ist auf Partnerschaften, sind wir keiner anderen Stadt in Europa, jetzt auch schon, verschlossen, die Kutschen zur Verfügung zu stellen. Das heißt, sollte jemand Interesse haben, auch in Deutschland, auf einer kleineren Stadt, die vielleicht für uns ja nicht auf dem Radar steht, aber gerne Elektro-Kutschen in seiner Stadt oder in seiner Umgebung anbieten möchte, sind wir immer bereit, unsere Buchungsplattform, unsere Kutsche und unser Konzept denjenigen zu präsentieren und mit ihnen zusammenzuarbeiten, damit diese E-Kutsche in seiner Umgebung eingeführt ist. Wenn du Wien jetzt ansprichst, ja, es ist eine sehr, sehr interessante Stadt für uns. Wie gesagt, aber ist noch sehr groß für uns im Sinne des Entwicklungs und der Einführung in Wien. Es gibt viele Artikel über Wien und über die Pferde, aber ich glaube, da ist noch ein bisschen Zeit, wo die Stadt und die Kutscher noch mal miteinander reden müssen, damit da jetzt ein nächster Schritt gemacht werden kann. Aber natürlich wäre für uns Wien eine super Stadt, unsere Kutsche fahren zu lassen. Aber auch andere Länder wie Spanien, Italien, Italien-Rom hat ja auch seine Kutsche aus der Innenstadt vertrieben und hat sich ein Konzept von der E-Kutsche entwickelt, die leider aber immer noch auch nicht durchgesetzt worden ist. Vielleicht könnte man da ja auch mal mit unserer Kutsche Interesse wecken. Und wie gesagt, Frankreich natürlich auch. New York hat auch Probleme, sehr, sehr große Probleme mit den Kutschen, bei den ganzen Verkehr, der da jetzt in New York ist und wo auch viele Pferde zusammenbrechen. Also von unserer Seite aus sind wir offen. Wie gesagt, wir sind Hersteller der Kutsche und Hersteller des Konzepts myETOURS und sollte jemand Interesse haben, sehr gerne kann er uns kontaktieren.
Sebastian: Play block
Das hört sich doch sehr interessant an. Jetzt hatte ich nämlich die Überlegung dazu, oder er hat auch gedacht, ich komme ja aus dem Heidelberger Eck hier. Wir haben da auch eine sehr schöne Altstadt in Heidelberg, ist denke ich auch interessant. bekannt an sich und habe mir da auch schon überlegt, eigentlich würde so eine E-Kutsche dann dort auch ganz gut reinpassen, weil da sieht man halt immer die Touristen, wenn überhaupt, entweder zu Fuß oder mit diesen, wie heißen sie, diese Roller da? Segways. Segways, genau richtig, sind sie mit den Segways unterwegs und das finde ich jetzt, macht bestimmt Spaß, aber So eine E-Kutsche fände ich da glaube ich schon ein bisschen stylischer und würde wahrscheinlich auch optisch besser in die Altstadt dann da reinpassen.
Peter Czwiertnia: Play block
Genau, das ist der Punkt. Also nicht nur auf Elektro aufzuspringen, sondern auch wirklich etwas zu schaffen, was ansprechend ist optisch. Also was attraktiv für eine Stadt erscheint. Gerade in der Altstadt, in vielen Altstädten. Heidelberg kenne ich selber, ist eine super schöne, schnuckelige Altstadt. Aber es gibt viele schöne Altstadtbereiche, wo es eben passt einfach. Also es ist hochwertig und ein schönes Fahrzeug gleichzeitig.
Alexandra Fuchs: Play block
Also solltest du jemanden kennen, der gerne das in Heidelberg betreibt, sehr gerne. Ja.
Sebastian: Play block
Da mache ich mir gerade mal selbst Gedanken, ob das denn interessant wäre. Aber da können wir ja gleich nochmal sprechen dann.
Peter Czwiertnia: Play block
Alles klar, Sebastian.
Sebastian: Play block
Hört sich nämlich interessant an und ich finde, das würde echt gut reinpassen.
Peter Czwiertnia: Play block
Von daher... Ja, schön.
Sebastian: Play block
Aber das ist ja... Gut, kommen wir nochmal zu den Fahrern zurück. Du hast jetzt vorhin gesagt, dass es halt eben auch schwierig ist, diese Verbindung aus Fahrer und Tourguide zu finden. Jetzt hatte ich auch gelesen, dass eure Fahrer dann ja auch dementsprechend ein bisschen geschult werden müssen, weil es ja doch was anderes ist als ein reines Auto, sage ich mal, auch wenn es ein Auto ist nach Zulassung nach TÜV. Das heißt, inwiefern müsst ihr eure Fahrer da schulen? Worauf müssen die besonders achten, gerade wenn die dann auch mit den Kunden unterwegs sind, mit den Gästen? Wie läuft das denn ab?
Peter Czwiertnia: Play block
Also genau das haben wir auch unter uns aufgeteilt. Wir sind eigentlich hier ein Zwei-Mann-Betrieb, kann man sagen. Und Peter Czwiertnia ist da immer fürs Technische zuständig, weil er eben auch in die Entwicklung maßgeblich involviert war und einfach weiß, was die Kutsche will und was die Kutsche braucht. Und das muss natürlich auch ein Kutscher wissen. Und das ist dann immer so... Peters Aufgabe, wenn es um die Einarbeitung dann geht, auch den Kutschern ein Sicherheitsgefühl auch zu vermitteln für die Kutsche. Der Kutscher ist nun mal auch dann mit Touristen und mit vielen Personen den ganzen Tag unterwegs. Und das allererste, wichtigste natürlich an seinem Job ist, die Sicherheit der Kunden zu gewährleisten. Und da gehört vor allem auch eine intensive Einarbeitung dazu, Und vor allem jetzt in der Anfangsphase, ich kann man schon sagen, über Monate begleitet hat, weil man lernt immer was dazu. Und der Fahrer auch, der hat uns auch bei der ersten Kutsche auch immer wieder berichtet, wie was jetzt ihm aufgefallen ist. Das bedarf auch immer einer Erklärung für ihn. wenn ein Lämpchen leuchtet oder so, wo es keinen Sinn eigentlich für ihn macht. Ja, und Meine Aufgabe ging dann in die Richtung, wie ist dann die Vermittlung auf der Kutsche oder was sollte der Kutscher berücksichtigen beim Empfang oder bei der Stadtrundfahrt eben. Und da ergänzen wir uns eigentlich ganz gut gegenseitig. Das ist aber, weil wir eben noch sehr jung sind als Unternehmen, ein Prozess, den man durchläuft mit jeder Person zusammen. individuell, mit jedem Kutscher auch anders.
Sebastian: Play block
Okay, das hört sich ja sehr interessant an und ja, auch vor allem interessant, dass ihr da tatsächlich so schmal aufgestellt seid. Dann jetzt auch nur ihr zu zweit, der Herr Krug da noch als Investor, so wie ich das wohl vorhin mitbekommen habe und auch als ursprünglicher Ideengeber wahrscheinlich mit dafür. Ja, Ja, interessant auf jeden Fall. Jetzt noch eine Frage, die ich mir gestellt habe. Peter Czwiertnia hatte vorhin, glaube ich, die Plattform dann eben auch erwähnt, die ihr mit myETOURS aufbauen wollt, eben E-Mobilität im Tourismusbereich in unterschiedlichster Ausprägung. Ich als Fahrgast kann dann aber auch trotzdem oder als Passagier kann auch einfach, wenn ihr da euren Platz in Köln habt, kann da zum Kutscher hingehen und sagen, hör mal zu, ich würde da jetzt gerne mal eine halbe Stunde mit eurer Kutsche fahren oder muss ich das dann immer über diese Plattform auch machen?
Peter Czwiertnia: Play block
Es gibt beides. Du kannst sowohl online bei uns eine Kutschfahrt buchen, du kannst aber auch zum Fahrrad eingehen. Das Konzept funktioniert auf beiden Seiten. Nur jetzt momentan ist es gar kein Problem, da steht die Kutsche für jedermann zur Verfügung. Während der Weihnachtszeit, aber ab dem 6.1. haben wir noch keinen festen Stellplatz in der Stadt. Das hat den Hintergrund, dass man im Stadtraum eine Haltestelle einrichten muss. Das müsste man in Köln, das müsste man in München, das müsste man in Heidelberg oder in welcher Stadt auch immer. Und diesen Prozess... Durchlaufen wir auch momentan. Das heißt, also erst ab einem festen Stellplatz, wo der Kutscher auch immer aufzufinden ist und man als Passant da vorbeigeht, kann man auch durch Laufkundschaft eben Buchungen generieren. Aber sonst auch online, ja.
Sebastian: Play block
Okay, das heißt, dann wird zu Beginn erstmal die Plattform eine größere Rolle spielen wahrscheinlich. Und sobald ihr dann euren festen Platz habt, ist eben auch dieser Durchgangsverkehr dann zum Abgreifen da. Genau. Okay, jetzt würde ich gerne nochmal kurz auf die Touren zu sprechen kommen. Im Moment hast du ja gesagt, ihr seid auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs, so 10 bis 15 Minuten maximal. Später gibt es dann auch mal diese Ausfahrten 20, 30, 40 Minuten. Was kann denn die Kutsche leisten? Geht das denn auch, wenn ich jetzt eine 40-Minüte-Gefahrt habe und dann steht schon die nächste Gruppe hinten dran? Bekommt die das hin von der Reichweite her? Ich denke, da spielt der Akku ja dann auch wieder eine Rolle. Das wird jetzt vielleicht eher ein Peter Czwiertnia sein Thema sein. Wie schaut das im Alltag aus, auch mit dem Laden von dem Akku? Wird der ausgetauscht? Muss der an die Steckdose ran oder an die Ladestation? Wie läuft das dann ab?
Alexandra Fuchs: Play block
Wir haben die Kutsche sehr modular gebaut, aber jetzt in der ersten Version haben wir eine große Batterie reingebaut, damit man mindestens einen ganzen Tag mit der Kutsche fahren kann. Das heißt, die Kutsche kann, das hängt, wie gesagt, bei Elektrizität auch sehr viel von den Wetterbedingungen ab, Wenn es warm ist, ist es eine andere Leistung. Wenn es kälter ist, wie es gerade wird, ist es auch eine andere Leistung. Aber aus unseren Erfahrungen in den letzten Wochen, wo wir gefahren sind, und aus der Entwicklung, wo wir sie entwickelt haben, hat die Kutsche eine Reichweite von einem Tag ohne Probleme. Sie wird dann nachts aufgeladen auf den Stellplatz. Und wie gesagt, wenn sie jetzt den ganzen Tag immer Gäste hintereinander, jetzt wie du sagst, jetzt hast du sechs Gäste, dann hast du nochmal sechs Gäste und du fährst den ganzen Tag mit der Kutsche, kannst du überhaupt gar nicht Probleme haben. Die würden uns also, ich würde jetzt ohne Probleme sagen, mit der Ladung von Batterien haben wir zwischen 140 und 200 Kilometer Möglichkeit, mit der Kutsche zu fahren. Aber wie gesagt, das hängt immer alles vom Wetterverhältnis ab. Wir haben auch die Kutsche gebaut, dass sie eine Steigung bis 20 Prozent hochfahren kann ohne Probleme. Das heißt, du siehst da sehr, sehr viel Kraft dahinter in den Motoren.
Sebastian: Play block
Okay, das hört sich ja schon mal gut an und ist ja auch vor allem für eure Passagiere dann schön, wenn es dann nicht heißt, nee, hör mal zu, wir müssen ja jetzt erstmal eine Stunde Akku aufladen.
Peter Czwiertnia: Play block
Das müssen wir nicht schieben.
Sebastian: Play block
Oder so, das wird noch ein bisschen schwieriger dann mit dem Akku drin wahrscheinlich. Wie ist das denn, jetzt hast du gesagt, Peter Czwiertnia, die Kutsche ist modular aufgebaut. Das heißt, auch wenn jetzt die Kutsche mal ein Jahr, anderthalb fährt und es wären Probleme am Akku dran, dann müssen wir nicht die ganze Kutsche nehmen und in die Tonne kloppen, sondern man kann auch den Akku dann einfach austauschen.
Alexandra Fuchs: Play block
Genau. Unter den Sitzen gibt es einen Kasten, der ist voller Akkus. Den kann man einfach rausziehen, auch wenn die Technologie sich jetzt ändern würde. Vor zwei, drei Jahren gibt es neue Batterietechnologie. Kann man die einfach rausholen. neue Batterien reinbauen, anschließen und die Kutsche kann weiterfahren.
Sebastian: Play block
Das hört sich ja schon mal gut an, auch gerade in puncto Instandhaltung oder Wartung ist es ja dann doch von Vorteil, wenn man dann nicht auf einmal die komplette Kutsche da entsorgen oder auf die Restaurant bestellen muss. das war es soweit von meiner Seite. Vielleicht habt ihr noch was zu erzählen, wo ihr gerne über myETOURS oder die E-Kutsche an sich oder eure Ideen noch kundtun wollt. Ansonsten denke ich, habe ich soweit alles abgeklopft, was mich jetzt mal interessiert hat und hoffentlich auch die Hörer dann.
Alexandra Fuchs: Play block
Wir laden jeden Hörer ein, nach Köln zu kommen, auf den Weihnachtsmarkt, um sich einen Glühwein zu trinken und einmal auf unsere Kutsche zu fahren. Es ist ein Erlebnis. Wie gesagt, Das ist eine Art und Weise, Elektromobilität mannfassend zu erleben. Auch eine wirklich exklusive und schöne Art.
Peter Czwiertnia: Play block
Und wir stehen auch gerne für Fragen zur Verfügung. Gerade wenn es ums Fahrzeug geht oder um unser Konzept, sind wir da eigentlich ganz offen, weil wir ja in den Anfängen stecken. Und wenn es um Austausch geht oder Fragen, gerne stehen wir zur Verfügung.
Sebastian: Play block
Wie du gemerkt hast, war ich alles andere als entspannt bei diesem ersten Interview. Auch technisch hat nicht alles gleich einwandfrei funktioniert, aber ich bin in einer Lernphase und denke, da können wir beide oder da können wir drüber hinweg hören und das Ergebnis zählt und wir hatten einen relativ interessanten oder sehr interessanten Ein Blick in das junge Startup myETOURS aus Köln, welches meiner Meinung nach einen interessanten Ansatz verfolgt, wenn es um die Elektrifizierung der Tourismusbranche geht und ich bin gespannt, was noch auf uns zukommt außerhalb der E-Kutsche, mit der man eben den Anfang gemacht hat, zunächst in Köln, ab nächstem Frühjahr dann auch in München. Wie gewohnt habe ich dir entsprechende Links zur Webseite von myETOURS und auch zu Informationen und News aus unserer Plattform zusammengestellt. Diese findest du in den Shownotes. Ansonsten würde ich mich sehr darüber freuen, wenn du deine Bewertungen auf allen Plattformen, wo du diesen Podcast hörst oder hören könntest, hinterlässt. Einfach damit wir die E-Mobilität noch ein bisschen weiter unters Volk bringen. Vielen Dank und bis zur nächsten Folge. Mach's gut.