Simon Vogt von &Charge über Einkaufen, Kilometer sammeln und kostenfreies Laden

Anfang Februar stand uns Simon Vogt, seines Zeichens CSO und Co-Gründer von &Charge, schon im schriftlichen Interview Rede und Antwort über das Start-Up der ganz besonderen Art. Mitte März, also gerade einmal gut sechs Wochen später, ist Simon zurück und beantwortet im Podcast alte sowie jede Menge neue Fragen. Selbsterklärtes Ziel ist es immer noch nachhaltige Mobilität in den Alltag zu bringen.

Der richtige Ladepreis und nur ganz wenig Ladeweile spielen dabei eine entscheidende Rolle. Selbst versteht sich &Charge als Plattform für Elektromobilität und belohnt Einkäufe und Aktivitäten mit freiem Strom für das eigene Elektroauto. Ohne, dass man selbst zum Geldbeutel greifen muss. Hat sich gut angehört und war Grund genug im gut 25 minütigen Interview mit Simon mehr über &Charge zu erfahren.

Das erste „grüne“ Loyalitätsprogramm für nachhaltige Mobilität liest sich dabei nicht nur auf deren Webseite äußerst vielversprechend. Sondern ist im Gespräch mit Simon noch viel eingängiger und greifbarer. Aber am besten ist es natürlich, wenn du &Charge selbst ein wenig testest und vom kostenfreien Laden profitierst. Geht übrigens ganz einfach: App herunterladen, Konto anlegen (nur Mailadresse benötigt) und als Neukunde 20 km kostenfrei laden oder als Bestandskunde weitere 10 km. Einfach Mal anschauen.

Shownotes:

Edit speaker mapping

Change displayed names for speaker IDs in this transcript.

Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News, der Podcast rund um das Thema Elektromobilität mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des ElektroautoNews.net Podcasts. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du auch diese Woche wieder eingeschaltet hast, wenn es rund um die Themen E-Mobilität, alternative Antriebe und vor allem E-Autos geht. Diese Woche habe ich ein Gespräch mit Simon Vogt geführt, der ist Mitgründer von &Charge, dem ersten grünen Loyalitätsprogramm für nachhaltige Mobilität. Kurz zusammengefasst, du kannst online oder offline shoppen gehen, dafür virtuelle Kilometer sammeln, die dann in deinem E-Auto tatsächlich genutzt werden können, um Reichweite aufzuladen. Je nachdem, was du natürlich gesammelt hast, kann das so mit dazu führen, dass du eben deinen Akku voll lädst und dafür keinen Cent lönen musst, um es mal ganz deutlich zu machen. Mit Simon hatte ich schon die Möglichkeit, vorab Anfang Februar ein Interview schriftlich für unser Portal zu führen, habe mir aber gedacht, wir vertiefen das Ganze nochmal ein wenig, weil ich eben per Mail und auch über die Kommentare Rückmeldung dazu bekommen habe zu &Charge und es war doch Interesse vorhanden, das Ganze ein wenig zu vertiefen. Und ja... Das Gespräch haben wir jetzt geführt die Woche. Seit Anfang Februar hat sich doch wieder einiges getan bei &Charge und bin gespannt, was du davon hältst. Die Eindrücke von Simon waren sehr interessant. Mir kann man verzeihen, dass ich direkt zum Beginn des Interviews ein Hassblatt drin hatte und seinen Namen falsch ausgesprochen habe, aber wenn das alles war, ist in Ordnung, denke ich. Wie eigentlich immer lohnt es sich auch diesmal bis zum Ende des Interviews dran zu bleiben, aufmerksam zuzuhören und dann erfährst du nämlich noch von mir wieder die ersten Kilometer kostenfrei in der &Charge-App für dich sicher Nun lassen wir aber erstmal Simon zu Wort kommen und ein bisschen über &Charge berichten. Viel Spaß mit dem Interview. Servus Simon, freut mich, dass wir heute telefonieren und uns ein bisschen über euer Unternehmen &Charge unterhalten können. Zum Beginn könntest du ja ein bisschen was über deine Person, eure Vision und eure Mission erzählen, damit einfach die Zuhörer auch kurz und knackig erfahren, was &Charge denn am Markt anbietet.

  3. Simon Vogt:

    Ja, freut mich, dass ich hier sein kann. Grüß dich, Sebastian, auch hallo in die Runde an alle Immobilisten und alle Interessierten an nachhaltigen Mobilitätskonzepten. Mein Name ist Simon Vogt und bin jetzt einer der drei Gründer von &Charge. Letztlich eine Plattform für Elektromobilität oder auch nachhaltige Mobilität. Und ja, wo wollen wir eigentlich hin? Also wir sehen uns aktuell als, ich sage mal, das erste grüne Loyalitätsprogramm für nachhaltige Mobilitätskonzepte und möchten ganz gerne beides, sowohl die Elektromobilität als auch generell nachhaltige Mobilität unterstützen und auch gerne, sage ich mal, diesen Durchbruch, der gerade läuft, auch da nochmal unseren Beitrag zu leisten. Und zusätzlich wollen wir ganz gerne das Ganze auch noch attraktivieren, indem wir dem Ladenden oder auch dem Immobilitätsnutzer noch spannende Events und Aktivitäten bieten.

  4. Sebastian:

    Okay, das hört sich schon mal sehr interessant und löblich an, dass ihr da die E-Mobilität bzw. nachhaltige Mobilität, so wie du es jetzt genannt hast, dann doch vorantreiben wollt. Ihr oder in dem Vorgespräch und auch in dem Interview, was wir schriftlich schon mal geführt hatten, habt ihr auch erwähnt, dass ihr den Kunden in den Fokus stellen wollt und vorhandene Hürden aus dem Weg schaffen wollt. Die Hürden in dem Fall wären dann eben hohe öffentliche Ladepreise, wenig Ladeerlebnis, die Ladeweile sozusagen, die man auch aus dem Weg schaffen will. Vielleicht kannst du mal dazu was erzählen, was ihr da als &Charge vorhabt.

  5. Simon Vogt:

    Ja, ganz genau. Ich meine, das Thema Laden, wie die jetzt auch zuhören, die meisten werden wahrscheinlich irgendwo schon Erfahrung auch haben im Bereich Laden. Laden ist leider aktuell noch nicht so einfach wie tanken, dass ich im Prinzip einfach zur Tankstelle fahre und bezahle mit Geld oder mit Kreditkarte nach dem Tanken. Das ist ein super einfacher, gelernter Prozess. Beim Laden ist das Ökosystem komplexer. Es gibt mehr Player, also es gibt dann die die Fahrstromverträge anbieten. Es gibt Roaming-Plattformen dahinter und dann noch Ladesäulenbetreiber. Also ein komplexes System, technisch als auch kommerziell. Und jeder hat natürlich dort auch, ich sage mal, Gewinnentwirtschaftungsinteressen und nimmt sich ein Teil natürlich mit, um, sage ich mal, die Plattform zu betreiben. Das heißt aber am Ende des Tages für den Kunden, dass dadurch der Ladepreis doch in interessanter Höhe schnellen kann. Es gibt ja auch aktuell viele Diskussionen, ohne jetzt im Detail darauf einzugehen, auch viel Presse. Da wird vom Preisschock gesprochen, an Ladestationen. Da muss man auch sicherlich immer reingucken, was wird genau verglichen. Es ist immer so ein Problem, was ist denn auch der Parameter? Aber für den Kunden ist es dann doch, je nachdem wie auch das Fahrprofil ist, teilweise einfach teuer. Der Ladepreis ist hoch. Wir haben im Prinzip jetzt mit der Plattform ein Modell geschaffen, bei dem unsere Partner, das sind primär aktuell Online-Shops, die haben wir letztlich gefragt, oder wir waren eigentlich auf der Suche nach Partnern, die Interesse haben, diese Elektromobilität zu fördern, die letztlich eine Art Transaktionsmarge an uns auszahlen und den Großteil, den leiten wir dann weiter an Unternehmen. quasi an euch, an unsere Kunden in Form von Kilometern. Dabei entspricht einem Kilometer acht Cent. Und dieses Kilometer, dieses Budget, dieses Mobilitätsbudget kann dann genutzt werden für das öffentliche Laden. Das heißt, ich bin dann letztlich als Kunde günstiger unterwegs oder zahle gar nichts mehr fürs Laden. Das ist das eine. Und eben das andere, was wir natürlich jetzt noch mit angedockt haben, ist das Thema letzte Mobilität, also letzte Meile-Mobilität. Auch dort haben wir gesehen, spannend ist es, vom Ladepunkt weiterzukommen, sich weiter zu bewegen, multimodal sich zu bewegen. Auch dort können die Kilometer eingelöst werden. Da können wir gleich auch gerne nochmal ein bisschen tiefer drauf eingehen. Das ist so der Bereich des Ladepreises oder der Preis für Mobilität. Und darüber hinaus haben wir auch gesehen, du hast es eben so schön auch schon angeteast, die Ladeweile. Also was mache ich denn eigentlich, während ich lade? Natürlich, jeder weiß sich heute zu beschäftigen. Jeder hat irgendwie ein Smartphone. Man kann irgendwie rumdaddeln, spielen oder auch was recherchieren. Wir haben aber gesagt, Mensch, die Zeit, die kann man doch auch strukturiert irgendwie nutzen. Und irgendwie sind wir angegangen. Das heißt, einmal haben wir ein Stück weit auch da die E-Auto-Fahrer mal befragt und auch dort Meinung eingeholt. Da geht es von, ich weiß nicht, ich war mal am Ionity-Standort einen Samstag, da hat einer im Auto eine halbe Stunde lang während des Ladens der Angehörige einfach rauchen. Also es ist wirklich alles Kaffee holen. Und genau da haben wir ein Potenzial. Das heißt, wir haben jetzt die ersten Partner an Bord, die zum Beispiel einmal den Kaffee umsonst spendieren oder aber auch so ein exklusives Angebot für ein Podcast-Streaming oder auch ein Book-Streaming haben wir mit dabei. Das sind so Dinge, die wir gegen die Ladewelle entsprechend tun. und da gibt es noch ganz viele andere Use Cases, die wir gerade noch ausarbeiten und freuen uns da auch natürlich immer über Feedback, über unsere Support-Kanäle, genau da auch weitere, sage ich mal, Dinge auch einfach umzusetzen für den Kunden. Auf der anderen Seite fragen sich aber auch die Geschäftstreibenden, es kann der Retailer sein, also der Einzelhandel, der sich fragt, wie kann ich denn mit der neuen Zielgruppe interagieren, dann Lade sollen aufbauen, das ist das Einzige. Oder aber eben uns zum Beispiel nutzen als Plattform, &Charge, um gezielt Angebote auszuspielen. Und dabei wollen wir jetzt gar nicht so eine platte Werbeplattform sein, die einfach unquartiert was ausspielt, sondern hochwertig. Also das soll schon abgestimmt sein auf den Anwendungsfall der Elektroautofahrer und dann künftig auch der Nutzer der nachhaltigen Mobilität.

  6. Sebastian:

    Viele Infos auf einmal, Simon, aber sehr interessant. Aber es gibt auch so einen guten Abriss von dem ganzen Thema, was ihr bei &Charge anbietet sozusagen. Und ich würde da gerne auf zwei, drei Punkte noch mal näher drauf eingehen. Du hattest jetzt gesagt, dass ihr eine Plattform anbietet. Das ist ja aktuell eine App eben, die ich mir als E-Autofahrer sozusagen runterladen kann. Kann dann ganz einfach shoppen gehen. Ich habe jetzt gesehen, wir hatten es ja schon mal drüber, dass ihr bei Ikea, Booking, Asos, About You und so weiter schon online zusammenarbeitet. kaufe dort ganz normal ein, wie ich es immer machen würde, zahle da auch keinen Mehrpreis drauf für meine Produkte, also die kosten jetzt nicht mehr, nur weil ich eure App sozusagen nutze und bekomme dann eben entsprechend Kilometer sozusagen gut geschrieben. Und die kann ich dann natürlich wieder nutzen, um dann mein Auto günstiger, gar umsonst, je nachdem, was ich eben angesammelt habe, aufzuladen. Nur um das nochmal so abzurunden, das war richtig, oder? Ja.

  7. Simon Vogt:

    Korrekt, das ist genau korrekt. So ist die Kette, also der Partnershop zahlt diese Transaktionsmarge, die teilen wir auf und teilen direkt die Plattformkosten und der Großteil geht tatsächlich raus an den Kunden, an euch, letztlich um dann günstiger zu laden oder auch sich fortzubewegen nachhaltig in der Stadt.

  8. Sebastian:

    Das hört sich doch gut an. Den anderen Ansatz, bevor wir jetzt gleich noch auf die letzte Meile sozusagen zu sprechen kommen, wo du jetzt auch gesagt hast, die Fortbewegung in der Stadt, würde ich auch nochmal kurz auf die Partner eingehen, also wo ihr auch lokal dann vor Ort Unternehmen einbinden wollt, ob das jetzt der Tante Immerladen ums Eck ist oder dann doch vielleicht die größere Raststätte an einem Autobahnhof, den bietet ihr quasi die Möglichkeit an und sagt dann, okay, ihr habt jetzt eh schon fünf Ladesäulen vor der Tür stehen, jetzt habt ihr die Möglichkeit auch noch beispielsweise über einen Kaffee, der umsonst ausgegeben wird, wenn denn dort geladen wird, die E-Mobilisten bei euch in den Shop reinzuholen, um da dann natürlich auch nochmal einen Umsatz zu erwirtschaften. Das war nochmal so das zweite Standbein davon, ne?

  9. Simon Vogt:

    Genau, das ist sicherlich die eine Schiene. Dort, sage ich mal, auch diese interessante Zielgruppe, die es da dann auch ist, tatsächlich auch hochwertig anzusprechen, auch qualitativ hochwertig anzusprechen. Und uns ist wichtig, dass es einen Mehrwert wirklich hat für den Kunden, für den Elektroautofahrer. Also keine stumpfen Angebote oder das Billboard was über die App läuft, das machen wir nicht. Sondern wie gesagt, der Kaffee ist sicherlich immer ein sehr einfaches Incentive, aber auch, glaube ich, ganz nett bis hin zu diesem Hörbuch, was wir auch sehr spannend finden. Da wird es auch in den nächsten Wochen Kommunikation geben mit einer Landingpage, also wirklich ein eigens für &Charge geschnürtes Paket. Und das ist etwas sehr Hochwertiges, was man damit auch spielen kann, was wir da ganz gerne machen wollen. Und wir haben zum Beispiel jetzt, um das auch nochmal anzuteasen, auch da werden wir bald kommunizieren, den ersten Retailer gefunden, mit dem wir gerade in Verhandlungen auch stehen. Den Namen können wir noch nicht sagen, aber da wird es auch etwas geben, dass wir tatsächlich diesen stationären Handel wirklich einbauen. Also das heißt Supermarkt, hochwertiger Supermarkt in Verbindung mit Laden und Kilometern. Das war so als Teaser, um es spannend zu halten. Die Auflösung kommt dann in einem der nächsten Podcasts mal mit rein.

  10. Sebastian:

    Da freuen wir uns auf jeden Fall schon mal drauf, dass da dann rauskommt, wer denn da am Start ist. Du hattest jetzt auch gesagt, Simon, dass ihr Inhalte kuratiert und auch zusammentragt, um das Ganze wertiger, um dann auch ein Erlebnis zu schaffen für eure Nutzer. Das hat mit dem Thema Fotos zu tun, was ihr da auch über eure App sammelt. Vielleicht kannst du da auch mal ein paar Worte dazu verlieren, was es damit denn auf sich hat.

  11. Simon Vogt:

    Ja, die Foto-Challenge. Wir haben es mal Challenge genannt bei uns. Das ist also eine Art Gamification-Ansatz, den wir gewählt haben, denn wir haben eigentlich, wo kommen wir denn her? Ich meine, das ganze Thema Laden, wie gesagt, ist komplexer und auch ist Laden noch nicht so wie diese, ich sage mal, großen Tankstellen, die man überall findet. Das weiß man, wie man reinfährt. Man muss teilweise doch noch, und ich kann selber als Immobilist doch Ladesäulen suchen. Das ist immer so die Sache. Man weiß nicht genau, wie sieht das vor Ort aus? Wie ist die Einfahrt? Wie kann ich da parken? Wie ist die Situation? Das macht so weg. Mensch, wie kriegen wir denn Content, also Fotos? Und da haben wir jetzt eigentlich eine Challenge eingebaut, eine Foto-Challenge. Und da zahlen wir dann, sage ich mal, für das erste Foto gibt es fünf Kilometer, was eingereicht wird. Und dann gibt es Absteigens zwei und einen, also insgesamt bis zu acht Kilometer pro Standort. die wir dann letztlich dort auch auszahlen. Und das ist ganz lustig, weil wir auch dann immer noch drauf schauen und die Fotoreviews machen. Und wir sind jetzt mittlerweile bei über 10.500 wirklich auch bestätigten Fotos angekommen. Also auch an der Stelle nochmal vielen Dank an die Community. Das freut uns riesig, dass schon so viel zusammengekommen ist in den letzten sechs, sieben Wochen. Also das sind schon wirklich sehr interessante Zahlen. Der Content ist da, der wird gereviewt. Also das heißt, wir nehmen auch nicht jedes Bild. Und das ist dann direkt auch verfügbar, an der Ladestation und hilft dann auch wieder der Community, sich gut zurechtzufinden. Wir zeigen immer die Station, wir zeigen die Parkfläche an sich und wir zeigen die Anfahrt. Das ist ja auch teilweise mal tricky, also Parkhaus oder irgendwelche abgewinkelten Parkplätze und die Umgebung. Also gibt es dort eine Raststätte, gibt es dort eben ein Schnellrestaurant oder was ist dort Spannendes in der Nähe, was den ladenden EFI-Befahrer dort interessieren würde?

  12. Sebastian:

    Das ist interessant dann auch. Ich meine, du hast es schon vorweggenommen, was die Fotos denn zeigen, aber in der Tat sind es ja dann alles Punkte, sage ich mal, die mich als Fahrer dann auch beschäftigen. Gerade so dieses Thema Zufahrt, wenn es doch ein bisschen verwinkelt oder nicht so direkt an dem Objekt dann dran ist, kann das da ja auch nochmal Probleme lösen, wo ich mir gar nicht so viel Gedanken machen muss, weil ich habe es ja bei euch in der &Charge-App schon gesehen, wie ich denn da am besten dann hinkomme. Ganz kurz, du hattest jetzt eben gerade gesagt, pro Standort kann der Nutzer acht Kilometer verdienen. Meintest du tatsächlich acht Kilometer oder waren das acht Cent, die dann wieder als Guthaben sozusagen verdient werden?

  13. Simon Vogt:

    Es sind tatsächlich die Kilometer. Also wir haben, wenn mich genau nicht alles täuscht, nicht auf die Zahlen fest, aber es sind die 8 Kilometer tatsächlich. Also das erste Foto gibt es die 5 Kilometer, dann gibt es 3 und für das weitere gibt es nochmal eine, das sind tatsächlich 9 Kilometer. Genau, an der Stelle, die wir dann auszahlen, für jeweils im Prinzip die ersten Fotos, die mit reinkommen und einfach als, ich sage mal, eine Art, ja, Challenge oder auch eine Art Inzentivierung für die Zeit, die eh da ist, nochmal den Ibiza auch anzutreiben. Mensch, dann schießt du gerade die zwei, drei Fotos, du hilfst auch der Community an der Stelle und so ist das etwas, was wirklich auch sehr hochwertiger konnte nachher.

  14. Sebastian:

    Definitiv, hört sich auch danach an. Ich wollte es bloß sichergestellt haben, weil 8 Cent, 8 Kilometer, liegt dann doch wieder so nah beieinander, die Zahlen, dass wir da vom Richtigen sprechen. Die über 10.500 Fotos kommen von eurer Community, die ja jetzt schon seit knapp sechs Wochen dann ziemlich aktiv ist. Also wenn man von der Rückmeldung da drauf schließen kann, von den Fotos, die eingereicht wurden. Du hattest mir im Vorgespräch auch was über die erreichten Kilometer sozusagen gesagt, die die Community da schon erwirtschaftet oder geladen hat. Vielleicht magst du dazu auch was verraten, weil das fand ich ganz interessant für den kurzen Zeitraum.

  15. Simon Vogt:

    Das ist auch etwas. Also wir haben es eben nochmal auch ausgewertet, weil es mich auch interessiert hat, wie viele Kilometer wurden denn schon gesammelt und sammeln heißt eigentlich dann tatsächlich durch das Online-Shopping oder aber auch durch, ich sage mal, Freunde-Empfehlung oder aber eben auch durch eben Fotos schießen. Und da sind wir bei über 150.000 gesammelten Kilometer, sind tatsächlich schon über die letzten sieben Wochen angekommen, was natürlich ein sehr genialer Wert ist und auch zeigt, da ist, sage ich mal, auch viel Aktivität in der Community. Es scheint irgendwie, die Plattform scheint irgendwie zu funktionieren, sich zu bewegen, sich zu entwickeln. Und da freuen wir uns natürlich sehr, dass jetzt so ein großer Etat auch letztlich da ist und dann auch dem Thema Laden, also der Elektromobilität und aber auch den nachhaltigen Mobilitätskonzepten hilft.

  16. Sebastian:

    Das hört sich doch schon interessant an. Vor allem, dass es so ankommt und dass auch die Rückmeldung dann ja auch in so einer Form direkt bei euch wahrgenommen werden kann. Dass ihr halt auch seht, euer Produkt funktioniert, es kommt am Markt an und wird ja dann hoffentlich zukünftig noch weiter wachsen mit eurem Ausbau des Angebots. Und den Ausbau jetzt auch gleich mal direkt angegriffen oder aufgegriffen sozusagen für &Charge. Ihr seid in Deutschland gestartet, mittlerweile spielt aber auch Österreich oder wird Österreich eine Rolle spielen. Vielleicht magst du dazu auch ein paar Worte noch verlieren, was ihr da geplant habt oder was da der aktuelle Stand ist.

  17. Simon Vogt:

    Ja, gerne. Danke für den Trigger. Wir schauen auch, dass wir uns sukzessive weiterentwickeln. Natürlich ist Deutschland nicht der einzige Markt, der interessant ist. Das ist unser Heimatmarkt. Da sind wir jetzt mal gestartet vor, wie gesagt, wenigen Wochen und jetzt entwickeln wir uns weiter sukzessive. In Österreich sind wir auch sehr froh und auch stolz aufs Team, ist jetzt seit zweieinhalb Wochen, zwei Wochen auch mit dabei. Das heißt im Prinzip das gleiche Setting. Es gibt die Online-Shops. Da konnten wir bislang schon über 70 Online-Partner akquirieren, die auch freuen, an der nachhaltigen Mobilität partizipieren zu können. Das heißt auch da, liebe Österreicher, fleißig einkaufen, Kilometer sammeln funktioniert ganz gleich auch dort. Und natürlich arbeiten wir auch an anderen Märkten. Also der nächste Markt, der folgen wird, ist die Schweiz. Da laufen gerade noch die letzten Vorbereitungen auf unserer Seite. Wir haben aber auch schon Shops akquiriert. Und dann gehen wir eigentlich Reihe um, dass wir dann auf Benelux auch fokussieren. Italien, Frankreich ist auch noch sehr spannend für uns. Und natürlich die nordischen Märkte, also Dänemark. Als nächstes gelegen ist der Schweiz, Schweden, Norwegen und auch Finnland. Das ist so mal das Set für 2020, um es mal komplett zu machen. Und dann haben wir eigentlich da ein ganz gutes Set auch an E-Mobilitätsmärkten und auch Märkten, die offen sind für nachhaltige Konzepte und können dann mit der Community zusammen wachsen und das Thema voranbringen.

  18. Sebastian:

    Schöne Blinde, die ihr da habt auf jeden Fall und ambitioniert, aber auch machbar, denke ich. Also gerade mit dem Drive, wo ihr rangeht und ihr jetzt auch schon die Rückmeldung bekommen habt in den ersten anderthalb Monaten für &Charge. ist das sicherlich machbar, auch wenn mit genügend Schweiß und Arbeitsaufwand von eurer Seite aus.

  19. Simon Vogt:

    Das wäre die elektrifizierende Zeit, da sind wir schon definitiv. Man merkt es schon, natürlich, es ist schon eine Bank oder ein Brett, was wir da vor uns haben, aber wir haben im Prinzip jetzt alle auch den Vergleich zu, sage ich mal, größeren Unternehmen und da ist natürlich das Schöne in einem kleinen Startup, flachregiert, dass du unheimlich schnell auch agieren kannst. Das ist das Schöne, Und auch Dinge, die nicht funktionieren oder wo wir sagen, die können wir sehr schnell dann auch einfach, sage ich mal, ändern und so, sage ich mal, auch umbauen, dass es wieder dieses Buzzword kundenzentriert, aber das ist eben auch das Wichtige, nicht am User vorbei zu entwickeln, sondern das muss tatsächlich auch einfach auch angenommen werden und funktionieren. Das ist das Schöne, dass wir da sehr schnell in Energie sind und deswegen geht das auch, ich sage mal, im Die Effizienz ist eigentlich relativ gut und relativ hoch. Natürlich ist es viel, was wir da vor der Brust haben, aber das macht auch richtig Spaß. Und vor allen Dingen, wenn man sieht, dass es sich so entwickelt, dann ist das nochmal mehr auch der Lohn für die Arbeit und den Schweiß. Also von daher ist alles gut.

  20. Sebastian:

    Ja, so hört es sich auch an, Simon. Also da bin ich vollkommen bei dir und denke, dass mich das lohnen wird, auch wenn es schwierig ist. Aber was du gesagt hast, kleines Unternehmen, ihr seid da auch näher dran. Ihr könnt schneller agieren, reagieren. Anpassungen vornehmen und seid einfach am Puls der Zeit sozusagen und nutzt es natürlich auch, um da auf euch aufmerksam zu machen. Du hattest mir gesagt, ihr wart jetzt oder seid auf Messen auch unterwegs, um auf &Charge aufmerksam zu machen. Was habt ihr hier bereits getan oder was habt ihr da vor mit Messeauftritten? Was wollt ihr euch da den Endkunden präsentieren? Zielt ihr darauf ab, da weitere Unternehmen als Partner zu gewinnen oder was geht dort vonstatten?

  21. Simon Vogt:

    Genau, das ist auch ein sehr spannendes Feld. Gerade in einem Startup auch die Mittel, die wir haben, die jetzt nicht so viel sind, die gut einzusetzen und auch, sage ich mal, sehr effizient einzusetzen. Ich hatte die Möglichkeit, bei der Interland of Things dabei zu sein, als ein oder auch sicherlich als Vertreter von Ed Charge vor einigen Wochen in Bielefeld, also auch interessant in der Stadt. Da habe ich vor etlichen Jahren auch mal meine Ausbildung begonnen, also war es ein bisschen back to the roots. Und es war eine sehr interessante Messe, denn eben auch eine Tech- oder Digitalmesse fokussiert generell, sage ich mal, digitale Geschäftsmodelle und digitale Disruptionen. Und für mich eigentlich spannend, da mehr in den Bereich reinzukommen, weil wir sind im Bereich Elektromobilität eigentlich sehr gut, also kennen uns ein Stück weit schon aus, wir haben das Ökosystem verstanden. Deswegen war es spannend für mich, diese neuen, anderen Mobilitätsprogrammen tiefer auch zu verstehen und auch sicherlich Kontakte zu knüpfen und wirklich spannende, spannendste Gespräche. Also unter anderem hat Alexander Six gesprochen über deren Plattform, Geschäftsmodelle. Ja, der CEO von Tier Mobility war mit dabei, auch sehr, sehr spannend erzählt, was die Vision ist. Es war wirklich eine sehr tolle familiäre Messe. Das war das eine, was wir mitnehmen durften vor einigen Wochen. Und dann sind wir auch gerade dabei, ich sage mal, die gängigen E-Mobilitätsmessen, die natürlich auch immer spannend sind, dort mitzunehmen. Da kommen sicherlich jetzt die nächsten, die kommen. Da gibt es die Hubcheck, kennt man natürlich die Hubcheck-Messen, ICNC in Berlin. Das werden wir natürlich mitnehmen. Da ist der Fokus primär auf B2B, also klassisch dort neue B2B-Partnerschaften zu gewinnen. Und dann gibt es in meiner Uni rum vom RobinTV gibt es die New Mobility Parade, wo wir auch immer mit dabei sind. Da ist dann schon auch mehr der B2C-Austausch. Da freue ich mich auch riesig drauf. Das ist auch ein cooles Format. wo wir dann auch sicherlich nochmal einen schönen Austausch haben. Und ansonsten, wenn es irgendwo, ich sage mal, smarte Möglichkeiten gibt, mit dabei zu sein, auch gerne, wenn es hier gehört, wer Interesse hat, wir sind da super offen. Also meldet euch gerne, wenn wir noch irgendwo mit unterkommen können oder irgendwo co-branden, was auch immer. Also gerne auch direkt an mich wenden. Sowas kann man auch dann immer ganz pragmatisch und auch schnell umsetzen.

  22. Sebastian:

    Das hört sich gut an. Da stellen wir auch gerne in Kontakt. Herr Winsday, wenn man bei uns meldet. leiten wir das natürlich auch eins zu eins weiter, damit wir da auch unseren Teil sozusagen beitragen können, um das Ganze ein bisschen in die Welt hinauszutragen und da die Grenzen sozusagen verschwinden zu lassen von alter zu neuer Mobilität. Nehme ich jetzt auch mal ganz flach als Überleitung zur letzten Meile, auch die Mobilität dann im Stadtbereich sozusagen, was ihr euch ja auch auf die Fahne geschrieben habt oder wo ihr auch unterstützen wollt. Ihr wollt ja nicht tatsächlich oder ihr wollt ja nicht nur E-Autofahrern den Ladestrom günstiger anbieten, sondern wollt ihnen dann auch die Möglichkeit bieten, hör zu, du musst in der Stadt nicht gezwungenermaßen mit deinem Fahrzeug unterwegs sein, du kannst auch umsteigen auf andere Möglichkeiten. Und da würde mich einfach interessieren, was hat sich &Charge dabei gedacht, wie sind da die Pläne, was könnt ihr da derzeit schon umsetzen und anbieten?

  23. Simon Vogt:

    Genau. Vielen Dank auch für den Trigger. Ja, wir kommen aus der Elektromobilität und das ist auch sicherlich unser Steckenpferd, unser Backbone, auch jetzt gerade zum Start mit den Elektromobilisten, so schön auch das Wachstum zu haben und sich zu entwickeln. Wir haben uns einfach überlegt, Mensch, auch gerade mit den Diskussionen, ich meine, es sind nur zwei Emissionen in der Stadt, jetzt kommen wir aus Stuttgart zum Beispiel, da gibt es das berühmte Neckartor, was eine überdurchschnittlich hohe CO2-Belastung hat und Man liest immer mehr auch vom Thema Bang von Autos, also wirklich Einflussverbote in den Stadtkern. Und das ganze Thema nachhaltige Mobilitätskonzepte poppt ja auch gerade sehr stark hoch. Und da sind wir der Meinung und auch der Überzeugung, dass es sich sehr gut ergänzend zur Elektromobilität verhält. einfach klassisch diese Fortbewegungen von dem Ladepunkt, von der Ladestation weiter, multimodal in der Stadt. Das ist auch so ein Board, was sehr oft fällt, also wirklich mit verschiedensten Konzepten. Das kann das Fahrrad sein, das kann der Roller sein oder aber auch ein Ride-Tailing, ein Ride-Sharing und genau da haben wir die letzten Wochen auch noch für euch daran gearbeitet, dass wir interessante Angebote akquirieren. So haben wir zum Beispiel, sind wir auch sehr froh, Tier-Mobility gewinnen können. Als ersten großen Partner ist natürlich auch ein Ein sehr, sehr spannendes Unternehmen, auch mit einer sehr spannenden Vision, was perfekt passt mit deren Claim Change Mobility for Good. Gehen auch sehr stark auf Nachhaltigkeit, auch der gesamten Value Chain beim Thema E-Scooter. Das heißt, auch da gibt es die Möglichkeit, mit den Kilometern sich einen Voucher zu erwerben und damit tatsächlich dann kostenfrei Tilt-Router zu fahren, was auch ein sehr spannendes Modell ist. Und dann sind wir noch weitergegangen durch die Kette, haben zum Beispiel Moja Mobility auch noch akquirieren können, also die Moja Shuttle, die jetzt in Hamburg und Hannover fahren, das Ride Hailing, auch ein spannendes Modell. Sehr stark auch von VW vorangetrieben. Wir konnten Miles Mobility auch gewinnen. Da sind wir auch sehr, sehr froh. Carsharing in vielen großen Metropolen in Deutschland. Und haben dann auch noch Uber Green mit dabei. Das rundet es aktuell ab. Und weitere Konzepte werden auch kommen. Also es wird irgendwas in Richtung Fahrräder noch geben. Da sind wir gerade noch dran. Haben können wir noch nicht an der Stelle. Aber da ist einfach wirklich die Story für uns. Mobilität zu Ende gedacht. Und das über unsere Plattform. Alles, was quasi dort nachhaltig anzusehen ist, ist mit verfügbar. Jetzt kann man natürlich, und das merke ich auch gerne an, teilweise gibt es im Carsharing noch Flotten, die stoßen CO2 aus, aber auch da ist wichtig für uns, wir kompensieren das im Hintergrund. Also wir haben einen Partner, einen South Pole an der Stelle, und wir kompensieren dort die CO2-Emissionen, also stellen diese klimaneutral, sodass das Konzept in Summe an der Stelle klimaneutral ist, was uns wichtig ist. Und bieten da, wie gesagt, für den Elektroautofahrer ein sehr spannendes Modell. Aber dann auch künftig vielleicht mehr für den Nutzer von nachhaltigen Mobilitätskonzepten, der dann auch möglicherweise Interesse hat an &Charge und an diesem Modell zu partizipieren.

  24. Sebastian:

    Das hört sich doch echt wie eine runde Sache an, schlussendlich. Also von vorne nach hinten durchgedacht sozusagen und auch schon... wunderbar realisiert, wie ich finde. Also jetzt, wenn man bedenkt, dass ihr seit sechs, sieben Wochen da am Start seid, aktiv, natürlich habt ihr vorher schon einige Monate, Jahre vielleicht daran gearbeitet, aber Hut ab davor, was ihr da jetzt alles schon auf die Beine gestellt habt. Jetzt agiert ihr mit einer Vielzahl von Unternehmen und Diensten, sowohl online als auch später dann stationär offline sozusagen. Das heißt, da schwirren ja auch eine ganze Menge Daten dann durch den Raum. Und das ist, denke ich, so ein Punkt, den wir zum Abschluss nochmal mit auf die, oder uns nochmal vornehmen sollten, vielleicht auch nochmal darüber ein paar Sätze verlieren von deiner Seite aus, Simon, das Thema Datenschutz. Weil, wie gesagt, Daten sind das neue Gold sozusagen, hat man heutzutage zumindest das Gefühl. Und da würde mich natürlich auch eure Einstellung von &Charge dazu interessieren, wie ihr da aufgestellt seid, was ihr euch dabei denkt und wie ihr mit den Daten eurer Nutzer auch umgeht. die dort eben über vielfältigste Art und Weise erfasst und ja auch genutzt werden für den Dienst von euch.

  25. Simon Vogt:

    Ja, also das ist auch ein ganz wichtiges Thema. Und du sagst es eigentlich auch, Daten gleich Gold. Alle stützen sich irgendwie auf Daten. Big Data ist auch so ein Stichwort. Aber, und da ist jetzt wirklich das große Aber bei uns, wir haben Daten, das ist nicht Kern unseres Geschäftes, auf gar keinen Fall. Wir machen mit den Daten nichts nach außen. Das ist ganz, ganz wichtig. Da kannst du mich auch beim Wort nehmen. Also wir erstellen keine Bewegungsprofile oder Sonstiges. Das merkt man auch, wenn man sich bei uns anmeldet. Das Einzige, was bei uns mandatorisch, also pflichtig ist, ist die Mailadresse. Und dann ist, wer auch immer sich da anmeldet, mit welchem Namen, ist uns da völlig egal an der Stelle. Wir brauchen halt eine Art Identifier, an dem wir dann natürlich auch die Kilometer hängen. Das ist ganz klar. Und das war für uns der kleinste gemeinsame Nenner, die Mailadresse. Wir haben keine Verträge mit Unternehmen, dass wir irgendwelche Daten verkaufen, sondern unser Modell ist tatsächlich wirklich, dass wir diese Plattform bieten und beide Parteien miteinander vernetzen. Das heißt im Prinzip unser Online-Partner oder auch Offline haben die Möglichkeit, so gesehen dann die Mobilität zu supporten und zu interagieren mit den Usern. Das ist ganz wichtig und natürlich ist alles da auch DSGVO-konform. Das ist ganz wichtig und dann abschließend kann man sagen, also Datenkrake, das sind wir auf keinen Fall und wollen das auch gar nicht sein und sehen auch da für uns kein Geschäft. Das mögen andere anders sehen. Was auch fair ist, da ist auch jeder User selber für sich verantwortlich. Also ich habe auch mir einige andere Loyalitätsprogramme angeschaut, wo viele Daten auch fließen. Das muss jeder für sich selber wissen, was er preisgibt. Bei uns ist es aber tatsächlich so, wir möchten das auch erst gar nicht anfragen oder anfangen, sondern wir sehen unser Ziel und unsere Mission und Wissen im Bereich nachhaltiger Mobilität und nicht im Bereich Daten.

  26. Sebastian:

    Ja, wunderbar. Hört sich gut an und spiegelt dann auch meine Einschätzung wieder, dass man euch da vorbehaltlos empfehlen kann, gerade mit der klaren Aussage dazu, dass ihr eben keine Datenkarre seid, dass nicht euer Geschäftsziel oder Zweck ist, sondern eben urbane, nachhaltige Mobilität nach vorne zu bringen durch unterschiedlichste Ansätze, die du jetzt eben in dem Gespräch erwähnt hast. Und Kommt nicht nur bei mir gut an, da wollte ich jetzt zum Abschluss auch nochmal ein kurzes Zitat bei uns aus dem Portal aufgreifen. Da hatte Kai darauf geantwortet, bin schon angemeldet und habe Sachen bestellt und Kilometer gesammelt. So habe ich wenigstens auch was davon, wenn meine Frau Klamotten im Netz shoppt. Also Win-Win-Situation, die Frau darf Klamotten bestellen oder der Mann und der Partner profitiert davon. Also wunderbar, es kommt tatsächlich auch da an und die Rückmeldung ist auch vorhanden. Das hat mich sehr gefreut, den Kommentar zu lesen.

  27. Simon Vogt:

    Das freut mich auch. Da gibt es ein paar interessante Spiele.

  28. Sebastian:

    Ja, dann möchte ich mich nur mal bei dir bedanken für die interessanten Eindrücke über oder von Endcharts sozusagen. Wir werden es weiter beobachten von unserem Portal aus. Ich denke, wir bleiben auch im Kontakt miteinander, Simon, und tauschen uns aus, wie es sich entwickelt. Und würde mich freuen, wenn wir dich einfach demnächst mal wiederhören.

  29. Simon Vogt:

    Vielen Dank für die Möglichkeit, Sebastian. Wir sind da ja auch Fans von deinem Portal und auch der Plattform und auch dieser Vernetzungsmöglichkeit. Vielen Dank an der Stelle. Hat mich sehr gefreut und ich freue mich auf die nächsten Slots. Wie gesagt, wir haben da sicherlich noch einige interessante News, die wir reingeben können. Und dann freue ich mich auch gerne auf Rückmeldungen dazu und wünsche noch einen schönen Tag.

  30. Sebastian:

    Wünsche dir auch. Mach's gut, Simon.

  31. Simon Vogt:

    Mach's gut, Sebastian. Ciao.

  32. Sebastian:

    Und? Zu viel versprochen? Ja nicht, oder? Hört sich interessant an, den Ansatz, den InCharge verfolgt für die nachhaltige Mobilität in unserem Alltag. Und wie eingangs versprochen vorm Interview mit Simon, sollst auch du die Möglichkeit bekommen, online zu shoppen und kostfreie Ladekilometer zu sammeln. Geht am besten über die App, die es sowohl bei Apple als auch bei Android im Store gibt. Einfach runterladen, heißt InCharge, findest du dort. Konto anlegen, wo nur die Mailadresse dafür benötigt wird. Und den Gutscheincode nach der Anmeldung eingeben SSCAKF und schon gibt es als Neukunde die ersten 20 Kilometer kostenfrei für dich oder wenn du schon Bestandskunde bist, kannst du trotzdem den Gutscheincode eingeben. S-S-A-C-A-K-F einlösen und kriegst nochmal 10 Kilometer kostenfreies Laden oben drauf. Das Ganze schreibe ich dir auch nochmal in die Shownotes rein, der heutigen Podcast-Folge, auch nochmal mit einem Link zu den Apps, egal ob Android oder Apple. Und bin gespannt, was du von &Charge hältst, ob du es nutzt und wie dir das Interview gefallen hat. Vielen Dank fürs Zuhören. Ich freue mich, wenn du nächste Woche wieder einschaltest zum Podcast. Mach's gut. Bis dahin. Ciao.