Im Gespräch mit Katharina Fölsche von GreenPack
Im Gespräch mit Katharina Fölsche, zuvor langjährige Geschäftsführerin von Stadtmobil Berlin, habe ich mich gut zwanzig Minuten über GreenPack, deren Pläne und Ziele unterhalten. Sie selbst ist seit Januar 2019 an Bord und zeichnet sich nun für die Standortentwicklung des Start-Ups verantwortlich.
Bis Ende 2020, gibt Katharina Fölsche zu verstehen, will man in 20 Städten bundesweit mit insgesamt 200 Sharing-Points am Start sein. In einer aktuellen Pilotphase sind derzeit acht Standorte innerhalb Berlins aktiv. Als Nächstes geht's für GreenPack nach Stuttgart und Freiburg.
Also einschalten und zuhören. Es lohnt sich!
Shownotes:
Intro: Play block
Elektro-Auto-News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.
Sebastian: Play block
Herzlich willkommen zur aktuellen Folge des ElektroautoNews.net Podcasts. Freut mich, dass du diese Woche wieder mit eingeschalten hast, wenn es mal wieder darum geht, sich über Themen der E-Mobilität und über Elektroautos eben zu informieren. Vergangene Woche hatte ich ja ein bisschen über meine Erfahrung mit dem Range Rover Plug-in-Hybrid berichtet. Diese Woche werden wir wieder ein Gespräch führen, ein Interview sozusagen, wo ich mich mit Katharina Fölsche von Greenpack ein wenig unterhalten habe. Greenpack ist ein Berliner Startup, welches im September 2019 die Pforten geöffnet hat, die aktuell mit einem Akkuwechselsystem von sich hören machen. Das Akkuwechselsystem ist quasi so ein Art Sharing Concept oder Sharing Points werden dazu aufgestellt, in denen die Akkus gelagert werden. Du als Nutzer kannst dann dorthin gehen, kannst dein verbrauchtes Akku reinlegen zum Wiederaufladen, nimmst dir ein vollgeladenes Akku raus und setzt es in dein Cargo-Bike oder in dein E-Bike rein und radelst weiter oder kannst auch einen Generator mit betreiben, wenn du mit Kumpels auf einem Festival unterwegs bist. Und ja, während du dann Musik hörst oder Strom für deine Scheinwerfer verbrauchst sozusagen, lädt dein Akku an dem Sharing Point wieder auf. Derzeit ist das Ganze noch ein Pilotprojekt in Berlin, das noch bis April läuft, mit acht Sharing Points, die dort installiert sind. Soll jetzt aber auch tatsächlich nachhaltig ausgerollt werden. Zuerst bundesweit und das ist eben auch die Aufgabe von Katharina Fölsche, die seit Januar das Team anbietet. Sie war zuvor langjährige Geschäftsführerin von Stadtmobil Berlin und hat dort eben Erfahrungen sammeln können über Sharing-Konzepte sowie wertvolle Expertise im Bereich Standortentwicklung, was ihr jetzt bei Greenpack natürlich zugute kommt. Zunächst wird man das Ganze in Berlin weiter ausrollen bis Ende 2020, sollen dann aber tatsächlich schon 20 Städte bundesweit mit dem Sharing-Konzept von Greenpack arbeiten, mit insgesamt 200 Sharing-Points über die 20 Städte hinweg. Und ja, mal sehen, wie es dann weitergeht. Hört sich auf jeden Fall sehr interessant an. Im Interview mit Katharina gibt es einige interessante Einblicke, sowohl was das System zum Leisten vermag aktuell, was es aber auch zukünftig kann, wo ich denke, da sind doch noch ganz interessante Ansätze mit dabei. Ja, ich würde jetzt einfach mal ins Interview übergeben sozusagen fließend, hört er mich gleich nochmal mit Katharina zusammen und ja, ansonsten bin ich gespannt, was du von dem Interview hältst und hoffe, du erfährst ein bisschen was über Greenpack, deren Vision und ja, was sie zukünftig eben vorhaben. Freut mich, dass du zuhörst auf jeden Fall und jetzt viel Spaß mit dem Interview. Hallo Katharina, du bist ja Projektmanagerin für die Standortentwicklung bei Greenpack mit einem Akku-Wechselsystem, das als Startup letztes Jahr in Berlin gegründet wurde. Und ich würde mich einfach gerne heute mit dir ein bisschen über deine Rolle und das Unternehmen an sich unterhalten. Und es wäre jetzt eigentlich ganz nett, wenn du kurz dich vorstellst und dann ein bisschen auf Greenpack an sich eingehst, was ihr denn so macht in Berlin.
Katharina Fölsche: Play block
Alles klar. Ja, vielen Dank, Sebastian, auch für die Einladung. Ich freue mich, hier ein Interview geben zu können. Mein Name ist Katharina Fölsche, ich bin 38 und komme gebürtig aus Berlin. Seit Januar dieses Jahres bin ich für die Firma Greenpack Mobile Energy Solutions tätig und habe vorher acht Jahre für ein Carsharing-Unternehmen gearbeitet, Stadtmobil Berlin, dort die Geschäfte geführt. Genau. Und ein Stadtmobil Berlin war ein stationsbasierter Anbieter. Und jetzt freue ich mich allerdings auf die Aufgaben, die mich hier bei Greenpack erwarten.
Sebastian: Play block
Das hört sich gut an. Greenpack. Was ist Greenpack? Damit wir das auch mal erklärt bekommen.
Katharina Fölsche: Play block
Also Greenpack ist mir gleich ins Auge gesprungen, weil es ein sehr elegantes und einfaches System ist. Wir haben einen Akku entwickelt, einen standardisierten Akku, der auch ein offenes System ist. Den kann man in alle möglichen zum Beispiel Leichtfahrzeuge mit integrieren. Und wenn dieser Akku leer ist, also gerade die Elektro-Leichtfahrzeuge, dann kann man diesen Akku an einem unserer Sharing Points einfach tauschen. Und hat damit gleich zwei Probleme hinter sich gelassen, nämlich einerseits das Reichweitenproblem und andererseits eben auch die Ladezeit, die man sich damit spart.
Sebastian: Play block
Okay. Und so wie ich das ja mitbekommen habe oder auch ein paar andere wahrscheinlich, die den Podcast jetzt hören, ist das Startup ja letztes Jahr im September, war es glaube ich, gestartet in Berlin mit einem Pilotprojekt sozusagen, mit einem Sharing Point, den du da jetzt erwähnt hattest. Und ihr fangt jetzt an, euch auszuweiten.
Katharina Fölsche: Play block
Genau, also der Pilot, der läuft jetzt noch bis April. Wir arbeiten aktuell an der nächsten Generation unseres Sharing Points. Der wird dann die 2.0-Version sein. Alles umso größer, bessere Ladezeiten und dergleichen und eben dann auch modular aufgebaut. Aktuell haben wir acht Sharing Points in Berlin, die online und öffentlich sind, an denen man also schon wechseln kann. Genau, und meine Aufgabe ist es unter anderem eben diese Standortentwicklung weiter voranzubringen und möglichst viele Sharing Points innerhalb des Stadtgebietes aufzustellen, damit eben das Netzwerk sich peu à peu schön aufbaut und man kein Reichweitenproblem mehr hat.
Sebastian: Play block
Das hört sich doch super an. Jetzt diese Sharing Points, die sind ja sozusagen dann Trio und Angelpunkt des Systems dann, dass das eben funktioniert. Aber ihr setzt eben nicht nur auf diese Sharing Points an sich, sondern auch auf den Akku, den ihr dafür entwickelt habt. Ist das so richtig?
Katharina Fölsche: Play block
Genau, also wir verfolgen den Ansatz Battery as a Service. Das heißt also, ja, wir haben den Akku selber entwickelt, aber wir stellen ihn mittlerweile nicht mehr selber her. Was wir allerdings selber herstellen, ist der Sharing Point. Das ist also das In-House-Know-How. Und ja, finden wir auch wichtig und richtig, weil gerade so Das Problem der Infrastruktur, die bei anderen Anbietern oder allein schon bei Elektrofahrzeugen immer so ein bisschen knifflig ist, nehmen wir einfach selber in die Hand, auch wenn wir wissen, dass es ein bisschen mehr Arbeit ist. Aber dafür ist es dann ein System, das dann zuverlässig funktioniert, aus eigener Hand ist und auf das wir uns dann auch später verlassen können.
Sebastian: Play block
Ja, ich denke, das ist auch von Vorteil, dass ihr das Wissen dann bei euch behaltet und da auch dementsprechend die Expertise entwickelt und dann natürlich auch in eure Produkte oder in die Produktfortschritte mit einbringen könntet.
Katharina Fölsche: Play block
Genau, an der Stelle lässt mich trotzdem noch erwähnen, dass es ein offenes System ist und zwar in zwei Richtungen offen. Einerseits ist unser Akku offen, das heißt, man kann alles Mögliche einbauen, was mit Strom betrieben werden kann. Damit ist es also sogar nicht nur auf die Leichtfahrzeuge beschränkt, sondern... Ja, man kann sich das auch vorstellen in einem mobilen Rasenmäher oder in ein mobiles Office, was man irgendwie draußen sich aufstellt. Wie gesagt, alles Mögliche, was man eben mit Strom betreibt, in der Hinsicht ist es offen. Und auch unsere Sharing Points werden zukünftig offen sein. Das heißt, man kann dort dann auch Fremdakkus laden. Das heißt, beiderseitig offen. Das ist uns sehr wichtig. So denken wir, ist dieses Geschäftsmodell dann auch langfristig tragbar.
Sebastian: Play block
Das hört sich ja gut an. Da wäre ich jetzt auch gerade drauf eingegangen. Da hatte ich nämlich heute Mittag tatsächlich nur ein Video gesehen von Tobias Breyer. Das müsste euer Marketingmanager oder Marketingvorstand sein bei euch im Unternehmen.
Katharina Fölsche: Play block
Tobias Breyer ist einer von denen, genau.
Sebastian: Play block
Und er hat in dem Video nämlich das System ein bisschen vorgestellt, ist eben auch darauf eingegangen, dass ihr das eben offener gestaltet, jetzt auch mit den Akkus und aber auch mit dem Sharing Point an sich, dass der eben auch für fremde Akkus sozusagen geöffnet wird, was ich natürlich nochmal interessanter finde, da ihr dann natürlich euch auch nochmal für die breitere Masse dann irgendwo öffnet.
Katharina Fölsche: Play block
Genau, also damit steht und fällt es letztendlich auch. Wie bei jeder Infrastruktur, nur weil die Masse gesehen, macht die ganze Sache dann auch wirklich Sinn. Und ja, aktuell sind wir genau dabei, das aufzubauen.
Sebastian: Play block
Ja und wie gesagt, dass jetzt mit dem Pilot quasi in Berlin dann auch bis April geht, wie du vorhin gesagt hast, mit acht Sharing Points und von da aus soll das Ganze dann, wenn ich es ja richtig jetzt verstanden habe und auch deine Rolle verstehe darin, deutschlandweit erstmal ausgerollt werden, also größere Städte dann sozusagen, ist das richtig oder?
Katharina Fölsche: Play block
Genau, das ist richtig. Also um hier mal so eine kleine Eckzahl zu nennen, ich muss jetzt nicht mit so vielen Zahlen rumschweißen, aber Ende 2020 wollen wir bereits in zehn Städten in Europa, also bundesweit, Entschuldigung, bundesweit zehn Städten vorhanden sein mit insgesamt 200 Trackpoints. Und im Laufe der Jahre sollen dann aber auch europaweit auch noch einige Städte mit hinzukommen. Klingt erstmal irgendwie hochgestochen, aber das System ist so einfach und letztendlich auch relativ easy umzusetzen, dass es eigentlich auf viele interessante Partner getroffen ist, dass wir da guter Dinge sind, dass wir das wirklich auch in dieser Zeit ausrollen können.
Sebastian: Play block
Ja, das hört sich doch machbar an. Also ich finde auch zumindest den Eindruck, wo man jetzt schon hatte, da in den Videos oder auch in den Pressemeldungen auch von eurer Webseite, wo man kommt, scheint es schon sehr simpel zu sein. Aber für mich als Endnutzer. Jetzt sage ich mal, ich hätte Bedarf dran, mir einen Akku zu leihen für ein Fahrzeug der Mikromobilität, sei es jetzt ein E-Bike oder auch eine Reinigungsmaschine, wie du ja vorhin gesagt hattest. Wie geht das jetzt vonstatten? Wie kann ich euer System nutzen?
Katharina Fölsche: Play block
Genau, also wir sind ein bisschen davon abgekommen, dass wir unsere Technik verkaufen, sondern das wird also dann ein Mietakku sein. Wir haben jetzt auch erstmal eher im Fokus die Gewerbekunden, vor allem zum Beispiel die Last-Mile-Delivery. Das wird ja in den Innenstädten irgendwie mehr und mehr zum großen Problem, dass man mit den Autos gar nicht mehr durchkommt. Irgendwann sicherlich auch die Endkunden. Wir wollen jetzt nicht irgendwie total verschrecken oder so. Aber auch hier, wie gesagt, wird es dann keine Kaufoptionen geben, sondern eben ein Mietpreismodell. Wir sind aktuell auch noch ein bisschen daran am Pfeilen an den Pricing-Modellen, aber um da vielleicht in eine Stellung zu gehen, kann man sich dann schon meinetwegen mit einem Akku eindecken ab etwa 29 Euro monatlich mit einer Laufzeit auf zwei Jahren und so Minimum 16 Ladungen monatlich. Das ist so eine mittlere Nutzungshäufigkeit. Das kann man zum Beispiel für einen Karo-Bike benutzen, wenn es dann schon um den Roller geht. Wir haben auch einen kleinen eigenen Fuhrpark, wo wir die Sachen dann auch testen. Da passen dann schon zwei Akkus rein und da brauchen wir einfach auch ein bisschen mehr Power.
Sebastian: Play block
Das hört sich auch interessant an. Jetzt hast du ja schon gesagt, ihr spezialisiert euch jetzt aktuell auf die Last Mile sozusagen, die letzte Meile dann bei der Belieferung. Da habt ihr jetzt letztes Jahr auch schon eine Partnerschaft geschlossen, wenn ich das richtig verstanden hatte, für den Berliner Raum.
Katharina Fölsche: Play block
Genau. Also einer unserer ersten Kunden sind zum Beispiel die VeloGista. Die machen ja genau das. Wir sind auch stolz darauf, dass in letzter Zeit aktuell auch Hermes mit unseren Fahrzeugen schon mal rumfährt und testet. Und es gibt auch einige andere größere Player und Anbieter, die ich jetzt noch nicht nennen kann. Aber lassen wir uns dieses Jahr überraschen. Da kommt auf jeden Fall noch was.
Sebastian: Play block
Okay, da sind wir auf jeden Fall gespannt. der Trend scheint ja auch tatsächlich in die Richtung zu gehen, dass man eben die letzte Meile oder den letzten Kilometer dann eben voll elektrisch angeht, was ja eben nicht nur in Bezug auf die Emissionen den Vorteil hat, sondern gerade dann, wenn es um Auslieferungen geht, auch um den Lärm, der dabei dann doch verursacht wird, wenn man mit größeren Transportern unterwegs ist.
Katharina Fölsche: Play block
Richtig, also es geht einfach auch irgendwann nicht mehr. Also man kann dann irgendwann tatsächlich nicht mehr in der zweiten oder dritten Reihe parken, weil die Innenstädte halt immer voller werden. Jetzt auch nicht nur mit Autos, sondern mit allem Möglichen. Es gibt ja mal eine eine immer höhere Verdichtung und ich glaube, da kommt man früher oder später gar nicht mehr umhin, sich auf kleinere, leichtere Fahrzeuge zu spezialisieren und eben die zentrale Mobility-Hubs noch zu zu installieren, von denen aus dann eben die letzte Meile noch bedient wird. Und machen wir uns nichts vor, also der Paketversandhandel, der nimmt einfach auch zu. Und das ist jetzt zwar nicht unbedingt die Frage, aber vielleicht in dem Zusammenhang kann man auch noch sagen, es wird häufig auch kritisiert, dass die Menschen irgendwie immer mehr bestellen und so weiter. Aber da sind wir in der Auffassung, dass es schwierig ist, mit Restriktionen oder mit dem moralischen Zeigefinger daherzukommen. sondern Grünberg hat es sich hier zum Beispiel auch zur Aufgabe gemacht, genau solche Probleme zu lösen. Es war ein kleiner Rahmen, aber ich denke, auch eine sehr elegante Art und Weise.
Sebastian: Play block
Ja, ist doch schon mal sehr lobenswert, dass ihr dann das Thema so von der Seite angeht, wenn ihr es zumindest nicht eindämmen könnt, dass die Menschen da mehr bestellen, wo ich mich selbst auch nicht außen vor nehmen darf. Macht ja mit euren 200 Sharing Points, die ihr da bis Ende 2020 dann in 20 Städten haben wollt, doch schon, glaube ich, einiges richtig. Was für mich jetzt noch interessant wäre, den Akku. Ich habe es jetzt gesehen, das ist ja, also jetzt mal für diejenigen, die es noch nicht gesehen haben, diesen Sharing Point, das ist ja im Endeffekt ein großes Terminal, ein großer Kasten, der da steht mit einzelnen Fächer.
Katharina Fölsche: Play block
Man kann sich das ein bisschen wie so einen Briefkasten vorstellen von der PIN-AG. Genau, richtig. Also so etwa die Höhe hat es genau und nimmt tatsächlich auch nicht viel Platz.
Sebastian: Play block
Okay, also eher platzsparend kann man fast überall hinstellen. Ich denke, Stromanschluss, klar, wird notwendig sein, damit die Akkus geladen werden können. Wie viele Akkus sind denn da drin? Ist das modular aufgebaut, euer Sharing Point?
Katharina Fölsche: Play block
Genau, das hatte ich vorhin schon so ein bisschen erwähnt. Also wir haben aktuell unsere erste Generation der Sharing Points. Da haben wir quasi zwei verschiedene Ausführungen, kleinen und großen. In den kleinen passen vier rein, in den großen passen acht rein. Okay. Und dann ab Sommer dieses Jahres wird unsere nächste Generation von SharingPoint eben vorgestellt. Und das ist dann tatsächlich modular aufgebaut. Und das kleinste Modul hat dann schon zwölf. Und da kann man dann auch, glaube ich, bis zu vier Racks mit ranstellen. Und ja, je nach Bedarf und nach örtlichen Gegebenheiten eben schnell an- und auch wieder abbauen.
Sebastian: Play block
Das hört sich auch gut an. Ist das jetzt auch so, ich hatte bei dem Medium mit dem Tobias auch gesehen, oder hat er erwähnt, dass diese SharingPoints auch als Speicher für Lastenspitzen dann eben möglicherweise genutzt sein können. Also die Akkus da drin. Kannst du dazu ein paar Worte verlieren?
Katharina Fölsche: Play block
Genau, das ist diese Off-Grid-Ladekapazitäten, von denen du hier so sprichst. Ist angedacht, haben wir aktuell noch nicht wirklich umgesetzt, weil wir uns gedacht haben, wir können einstatt mit dem anderen gehen. Und ja, das Ausrollen des Frame-Point-Netzes und die Bearbeitung der neuen Generation der Frame-Points, die kostet uns erst mal schon ganz schön viel Kraft. Wir sind auch schnell gewachsen und so ein Team muss sich ja auch erst mal zusammenfinden. Aber tatsächlich ist es später angedacht, solche Ladestücken dann auch aufzufangen.
Sebastian: Play block
Klar, also dass ihr da jetzt ordentlich vorlegt, wenn ihr da jetzt erst im September offiziell mitbegonnen habt sozusagen und dann doch jetzt schon acht Pilotstationen oder Frame-Points in Berlin am Start habt und dann noch ja doch recht ordentliche Ziele da bis Ende 2020, dass da nicht alles auf einmal kommen kann, ist klar. Aber es ist ja trotzdem schön zu sehen, dass ihr euch da auch über den reinen Akkuwechsel, sage ich mal, Gedanken dann hinweg Gedanken macht.
Katharina Fölsche: Play block
Ist ja auch sehr schön. Letztendlich so ein runder Storytelling. Letztendlich der Gedanke ist ja dann auch nicht weit weg. Also wenn man sich mit diesem Thema befasst, dann ist es, Letztendlich eine schöne Lösung, die dann noch ein bisschen hinten ansteht, ist dann letztendlich, dass man sogar eine Insellösung hat und völlig unabhängig von einer Stromzufuhr, also mit dem Gemach, das man gleich da noch mit integrieren kann.
Sebastian: Play block
Das hört sich ja noch besser an, da hast du recht, aber da haben wir ja dann noch einiges zu sehen von euch in Zukunft. Das ist sehr schön. Wenn ich jetzt als Nutzer für meinen Last-Mile-Programm Fahrzeug dann sozusagen einen Akku braucht bei euch. Wie finde ich euch, wenn ich jetzt nicht unbedingt weiß, also ich weiß, ihr seid in Berlin, aber wie finde ich euch in Berlin dann? Mit einer App oder über die Webseite? Wie kann ich dahin navigieren?
Katharina Fölsche: Play block
Richtig, also aktuell würde ich sogar eher die Webseite empfehlen, weil unsere App wird aktuell überarbeitet. Aber ich denke, in einigen Wochen oder in ein, zwei Monaten kann man sich das auf jeden Fall nochmal ansehen. Und dann sicherlich über die App. Alles läuft über die App. Also aktuell werden unsere Sharing Points auch noch mit einer ganz normalen RFID-Karte geöffnet, um einen Akkuwechsel vorzunehmen. Das wird in Zukunft aber auch über die App laufen.
Sebastian: Play block
Okay, also alles über Mobile dann im Endeffekt der Zugriff da auf die Sharing Points an sich. Und dann ist es aber auch egal, welchen dieser Sharing Points ich nutzen will. Ich sage mal, wenn ihr jetzt ausrollt und ihr seid jetzt aktuell in Berlin, seid ihr vielleicht Ende 2019 irgendwo in München oder Stuttgart, Frankfurt, ist ja jetzt auch egal, in welcher anderen deutschen Stadt. Freiburg.
Katharina Fölsche: Play block
Freiburg sind die nächsten Städte, die wir so im Blick haben.
Sebastian: Play block
Die passieren dann auf jeden Fall noch dieses Jahr.
Katharina Fölsche: Play block
Weitere Städte sind in Zahnhock, aber die sind noch nicht anspruchreif.
Sebastian: Play block
Okay, aber jetzt sage ich mal, ich bin als Berliner in Freiburg bei meinem Kumpelsbesuch und ihr habt da auch einen Checkpoint im Betrieb. Dann kann ich da aber auch mit meinem Berliner Nutzeraccount sozusagen bei euch in Freiburg dann
Katharina Fölsche: Play block
Zugriff draufzunehmen. So soll es sein, richtig.
Sebastian: Play block
Das ist doch schön, wenn das dann so ist. Macht es ja für den Nutzer dann nochmal einfacher.
Katharina Fölsche: Play block
Genau, also wir haben halt wie gesagt nicht vor, das in irgendeiner Art und Weise proprietär zu gestalten oder irgendwie Restriktionen da irgendwie mit reinzubauen, weil das wäre eben ein totaler Killer.
Sebastian: Play block
Klar, du hast ja vorhin auch schon gesagt, im Endeffekt geht es ja nur über die Masse, wenn man die erreicht und wenn man dann selbst die Restriktionen mit reinbringt, wäre es ja kontraproduktiv irgendwo. Genau. Ja, jetzt muss ich gerade mal kurz auf meinen schlauen Fragenzettel hier gucken, ob ich noch aufstehen habe. Die Anforderungen, die ein potenzieller Sharing Point stellt. Jetzt hast du ja schon gesagt, ihr habt Freiburg und Stuttgart im Auge. Jetzt kannst du ja vielleicht mal an den zwei Städten sagen, warum das denn jetzt die zwei als nächstes oder zumindest bei euch jetzt auf der Agenda stehen, dann nach welchen Kriterien ihr da rangeht.
Katharina Fölsche: Play block
Ja, also letztendlich, manchmal ist es dann auch tatsächlich irgendwie historisch gewachsen und dass Freiburg und Stuttgart und viele die nächsten Städte sein werden, das war jetzt auch mal vor meiner Zeit, bevor ich bei Greenpack angefangen habe. Aber letztendlich ist es auch immer steht und fällt jetzt natürlich auch mit den Interessen zusammen, der Kommune, die da vor Ort ist. Und man braucht in anderen Städten ja trotzdem irgendwie einen Anker vor Ort. Das heißt einen guten Partner, der sich da auch gut vor Ort auskennt. Und das hat man halt nicht irgendwie aus der Tasche gezaubert, wie Berlin lebt und sich in den anderen Städten erstmal umseht. Also gerade einer der Vorteile, die ich habe, um meinen Job hier richtig gut zu machen, ist eben, dass ich aus Berlin komme und mich so mit Stellplatznetzen auch schon vorher mehrere Jahre beschäftigt habe. Und das ist eben für die Standortentwicklung in Ahrendum. Letztendlich braucht es aber trotzdem nicht viel mehr, um in anderen Städten zu starten. Es gibt einige Voraussetzungen für einen Scheinpoint, die gegeben werden müssen. Wir haben es, glaube ich, auch schon erwähnt. Also ein Stromzugang muss auf jeden Fall da sein. Es muss ein Mobilfunkempfang geben, aber es ist nicht darauf angewiesen, dass da auf die WLAN gelegt werden muss oder sowas. Es wäre schön, wenn es irgendwie ein bisschen überdacht ist, weil dann für unsere Kunden, das ist dann netter, wenn es mal regnet, dass wir irgendwie nicht im Ringen stehen müssen, wenn wir so einen Akku wechseln müssen, ist aber nicht notwendig. Also letztendlich können unsere Scheinpoint tatsächlich auch draußen stehen und da sind uns die Besichert bei der Feuerwehr angemeldet und haben natürlich auch alle möglichen Zertifikate schon mit drin. Ich glaube, das waren so die wichtigsten Anforderungen. Das waren auf jeden Fall die wichtigsten. Also Brandgefahr sollte natürlich im Umkreis nicht sein.
Sebastian: Play block
Klar, das sollte man mit der Akkus tatsächlich nicht machen, aber das ist klar.
Katharina Fölsche: Play block
Ja, das ist klar. Wir sind halt in Deutschland. Da passt man immer ein bisschen mehr auf.
Sebastian: Play block
Ja, klar. Ohne Gesetze und Regeln geht da nichts. Aber auch vollkommen in Ordnung, denke ich. Ja, aber dann passt das ja auch zu eurem System an sich. Relativ simpel, einfach gestaltet, zwar schön durchdacht, aber halt auch dann einfach einzusetzen für die Städte, die Interesse daran haben. Genau.
Katharina Fölsche: Play block
Also wir sind tatsächlich offen für jede Kommune, die diese Technologie dann nutzen möchte, richtig.
Sebastian: Play block
Aber wie du eben auch sagst, ihr braucht dann auch jemanden vor Ort, der da ein bisschen die Expertise in Bezug auf die Standorte hat, weil ihr könnt ja dann nicht einfach irgendwo hinstellen in eurer Station, sondern die sollten ja natürlich dann auch an Stellen stehen, wo potenziell auch die Nutzung dann am besten gegeben ist sozusagen. Genau.
Katharina Fölsche: Play block
Also wo es letztendlich auch eine gute Sichtbarkeit gibt. Das ist, glaube ich, in der Anfangsphase auch das A und O. Was wir aktuell nicht machen, ist, es fällt auch nochmal ganz gut zu sagen, wir besetzen hier nicht einfach so den öffentlichen Raum. Das darf man nämlich nicht. Sondern wir suchen tatsächlich Standortpartner, die halt uns Flächen irgendwie in die Vermietung geben oder einfach zur Verfügung stellen, weil sie von unserem System übertreibt sind. Und das Ganze irgendwie in den öffentlichen Raum zu kriegen, wie zum Beispiel in Berlin gibt es ja so die Carsharing-Stellplätze zum öffentlichen Raum, das wäre ein sehr langwieriger Prozess. Und da sind wir uns ganz klar darüber, ob wir das tatsächlich wollen, weil öffentlicher Raum ist eben auch heilig. Und wenn man die Möglichkeit hat, irgendwie auf privatem Grund, sei es bei Tankstellen, Supermärkten oder dergleichen, eben an die Scheibenkonzentranten zu kommen, warum denn dann nicht dort? Also weil viel Platz, wie gesagt, sehen wir ja nicht.
Sebastian: Play block
Stimmt, da hast du ja recht. Also gerade wenn man sich dann den Kasten vielleicht nach dem Podcast nochmal anschaut, euren Sharing Point, die sind ja echt sehr übersichtlich und also auch vom Platzbedarf. Deswegen, so wie du sagst, du brauchst ja nicht zig Quadratmeter dafür, wo du das hinstellen kannst. Und deswegen ist der Ansatz, das im privaten Raum dann vielleicht unterzubringen, der ja dann trotzdem zugänglich ist, dass man natürlich die Akkus auch tauschen kann, wird da wahrscheinlich schon der bessere Ansatz sein. Mhm. Jetzt wollte ich gerade nochmal zurückkommen. Du hattest vorhin gesagt, ihr wollt euch jetzt auch künftig für andere Akkus dann öffnen sozusagen. Wenn ich den Akku jetzt, ich mache jetzt das Fach auf, lege den Akku rein, dann kommt der ja wahrscheinlich in irgendeine Klemmvorrichtung oder in eine Ladevorrichtung rein. Wie wollt ihr jetzt gewährleisten, also stellt ihr dann Anforderungen an andere Hersteller oder an andere Akkubreitsteller sozusagen, die ihre Akkus da reinbringen, damit die auch dann geladen werden können oder wie ist das denn gelöst?
Katharina Fölsche: Play block
Also letztendlich müssen die Akkus dann natürlich irgendwie reinpassen und kompatibel sein. Ich glaube, das ist dann tatsächlich auch die einzige Anforderung. Aber wir verschließen uns nicht grundsätzlich davor, dass wir fremde Akkus laden. Ich glaube, darum geht es. Das ist das A und O. Also man kann dort auch jeden anderen Akku laden, sofern er eben diese Form hat, die eben auch ein Greenpack hat. Aber auch unser Greenpack ist schon darauf aufgelegt, dass er möglichst standardisiert designt wurde, um da eine Anpassung tatsächlich auch schön zu erleichtern.
Sebastian: Play block
Okay, also quasi dann, wenn jetzt jemand anderes eure Spezifikationen zum Laden oder damit das passend ist für diesen Sharing Point, nimmt er das dann eben auch auf, so wie du schon gesagt hast.
Katharina Fölsche: Play block
Genau, richtig. Und unser System erkennt dann eben, das ist Frank-Akku, das ist Eigen-Akku. Und wenn man die dann tauschen möchte, sollte man dann mitgeteilt sein Richtigen-Akku irgendwie auch wieder kriegen.
Sebastian: Play block
Richtig, ja.
Katharina Fölsche: Play block
Damit er sein eigenes System passt. Genau, das ist eben auch eine kleine Herausforderung an unsere Software-Techies, dass die das in den neuen Tracking Point schön mit integrieren.
Sebastian: Play block
Okay, das hört sich echt gut an. Also, so wie du sagst, das hört sich erstmal simpel an, dass man auch seinen Akku dann wieder zurückbekommt, der passt. Aber natürlich muss das auch technisch irgendwo gelöst werden dann. Genau. Ja, jetzt überlege ich gerade noch, was interessant wäre. Ach, Akku, genau, richtig. Jetzt ist der Sharing Point an sich erstmal hier Dreh- und Angelpunkt, wie wir vorhin schon hervorgerufen haben. Den Akku habt ihr aber auch eben selbst entwickelt und lasst ihn jetzt fertigen sozusagen. Oder war ja vorher Inhouse, wenn ich es richtig verstanden habe. Das habt ihr jetzt aber vergeben. Ist der Akku jetzt dann aber auch ein Thema, wo ihr auch weiter daran forscht, entwickelt sozusagen, damit das eben auch mit voranschreitender E-Mobilität dann eben auch mit dem Stand der Technik mithalten kann? Okay.
Katharina Fölsche: Play block
Ja, klar. Also wir forschen da auch sicherlich weiter dran. Aber man muss dann auch ein bisschen gucken, was sind denn die eigenen Stärken? Und bei dem Batteriemarkt, bei dem Akkumarkt gibt es einfach so gute und krasse, krass gute Konkurrenz, dass wir da ziemlich schnell gesehen haben, okay, also da können wir einfach auch nicht konkurrieren. Also die Weiterentwicklung von solchen Akkus, die ist halt schon auf breiteren Schultern, findet die schon statt. Und Das ist für uns dann irgendwie in dem Sinne nicht zukunftsfähig, dann mit tatsächlichen Geschäftsmodellen auf die Beine zu stellen. Sondern halt nur im Verbund. Aber ja, klar, wir sollen natürlich auch nicht, dass unser eigener Akku dann irgendwann nicht mehr technologisch auf dem gleichen Stand ist. Da müssen wir schon einigermaßen mitziehen. Werden da aber garantiert keine Vorreiter sein. Das wissen wir jetzt schon.
Sebastian: Play block
Okay, aber das ist ja auch vernünftig, wenn man da weiß, wo die eigenen Stärken liegen und wenn man sich dann dementsprechend auf die konzentriert. Und das ist dann eben halt mal bei euch der Schellenpoint. Und wenn ihr euch dann Dadurch, dass ihr euch auch anderen öffnet sozusagen, geht ihr auch den Schritt in die Zukunft in Bezug auf die Akkus.
Katharina Fölsche: Play block
Genau, wir fassen das immer ganz gut zusammen als Battery-as-a-Service-Dienstleistung.
Sebastian: Play block
Gut, jetzt hätte ich noch eine Frage oder ich habe das jetzt so verstanden und du hattest ja vorhin schon so erklärt, dass diese Akku eben hauptsächlich im Bereich der Mikromobilität zum Einsatz kommt. Das heißt, in einem Carobike oder ich hatte auch gesehen, Reinigungsmaschinen gab es bei euch auf der Webseite oder auch akkubetriebene Generatoren, die man dann auf einem Festival oder so mitnehmen kann. Ist denn auch angedacht, dass diese Akkus dann vielleicht, wenn jetzt irgendein Autohersteller auf die Idee kommt, anstatt festverbaute Akkus, machen wir Wechselakkus mit rein? Wäre sowas auch denkbar dann für euch?
Katharina Fölsche: Play block
Theoretisch und technisch ist das alles machbar. Die Idee, dass man von den Fahrzeugen, von den E-Fahrzeugen ein bisschen wegkommt, kommt einfach auch daher, dass sich in der Vergangenheit schon andere Firmen genau mit so Sachen ein bisschen verbrannt haben. Also bei Leichtfahrzeugen ist es eine gute und eine schnelle und eine einfache Lösung. Bei Autos, also E-Fahrzeugen, wird die ganze Sache schon wieder ein bisschen komplizierter. Ich möchte an der Stelle aber trotzdem mal auf die Firma Chargery hinweisen, die zum Beispiel mit unseren Akku-Packs herumfährt. Also die haben dann auch ein Cadillac, ne? damit sie dann etwa, ich glaube, 30 von unseren Akkus irgendwie in einer Box hin- und herfahren. Und deren Geschäftsmodell ist es meines Wissens, dass die E-Autos einfach mobil aufladen. Also sie sind dann an der Tankstelle, das heißt, die Akkus sind dann nicht direkt im Auto drin, aber die Autos werden mit den Syntex geladen. Das ist auch eine Möglichkeit, wie man irgendwie mit den Akkus umgehen kann. Also insofern, die Anwendungsmöglichkeiten, die sind tatsächlich unendlich und sehr, sehr vielfältig. Ich glaube, was man da so alles mitmachen kann, ist uns selber auch noch nicht klar. Ich habe vor kurzem zum Beispiel auch gesehen, da wurde eine Bühne mit einem unserer Akkus betrieben. Also eine Bühne, die sich hin und her bewegt. Man kann es halt tatsächlich überall anpassen. Das ist das Schöne an diesem System, dass es so offen ist.
Sebastian: Play block
Das hört sich echt richtig überzeugend an. Von Chargery habe ich tatsächlich auch schon gehört, beziehungsweise hatten wir geschrieben bei uns auf dem Portal. Aber dass die jetzt eure Akkus einsetzen, beziehungsweise euer System, wusste ich nicht. Aber es ist ja eine schöne Kombination dann. Genau, richtig, ja. In der Tat. Und gerade wenn Sie dann die Autos geladen haben, können Sie die Akkus wieder bei euch in der Station aufladen, austauschen und können direkt weiterarbeiten. Also das ist ja echt eine tolle Kombination. Genau. Muss man sagen.
Katharina Fölsche: Play block
Es entwickeln sich halt auch in dieser Branche viele neue Geschäftsmodelle, die total spannend sind. Von Electricity hat man sicherlich auch schon gehört, wie Sie das Laden an Laternen möglich machen.
Sebastian: Play block
Genau.
Katharina Fölsche: Play block
Das sind irgendwie so viele abgefahrene Sachen, die mich selber auch noch total überraschen und verwunden.
Sebastian: Play block
Da hast du recht, Katharina, das ist definitiv so. Also ich fand auch euer System, wo das letztes Jahr rausgekommen ist oder wo das dann mal präsentiert wurde, habe ich auch erst gedacht, wer braucht denn das? Also auf den ersten Blick, aber wenn man sich dann mal mit beschäftigt und auch die Vielfältigkeit der Einsatzfähigkeit sieht, sieht man halt schon, dass es definitiv Sinn ergibt und definitiv auch ein Markt dafür da ist dann irgendwo. Genau, richtig. Und so wie du ja sagst, im Endeffekt sieht man immer wieder was Neues, wo man es einsetzen kann. Jetzt die Bühne beispielsweise, das wären Ideen, wo ich überhaupt nicht drauf kommen würde, dass man da das Akkupack bei euch rausnimmt, für eine Bühnensteuerung irgendwie verbaut und dann bewegt die sich da. Das ist ja klasse. Ja. Nee, echt schön. Also von meiner Seite aus wär's das jetzt dann auch tatsächlich schon. Ich denke, da haben wir jetzt einen guten Überblick bekommen über Greenpack, über deine Aufgabe. Und sind wir mal gespannt, was dieses Jahr noch so kommt.
Katharina Fölsche: Play block
Okay, ja, wunderbar. Vielen Dank nochmal für die Anleitung zum Gespräch.
Sebastian: Play block
Ja, kein Problem, Katharina. Vielen Dank. Ja, das war es dann tatsächlich auch schon, das Gespräch mit Katharina Fölsche von Greenpack. Und ich denke, es war doch äußerst interessant, was man da eben erfahren hat, was es mit dem Startup so auf sich hat und wie die Pläne denn auch sind. Und ich finde, es hört sich schon sehr erfolgsversprechend an. An sich möchte ich mich jetzt nochmal kurz für die Qualität der Aufnahme entschuldigen. Kommt halt davon, wenn man ein Handygespräch aufzeichnet und wenn es dann auf einmal draußen anfängt zu stürmen, wenn es den ganzen Tag zuvor gefühlte 20 Grad im Sonnenschein hatte. Da kann dann die beste Technik wohl nichts machen, aber ich denke, man hat den Inhalt gut verstanden, hat trotzdem einiges mitnehmen können und wie ich schon mal versprochen habe, an der Technik versuche ich das Beste zu machen und daran zu arbeiten, dass auch die nächsten Interviews wieder gut verständlich und spannend sind, dass man eben auch die Inhalte dementsprechend transportieren kann. So oder so hoffe ich, dass dir das Interview mit Katharina Fölsche von Greenpack gefallen hat, dass du ein paar interessante Einblicke bekommen hast. Sollte das der Fall gewesen sein oder sollte dir generell unseren Podcast gefallen, würde ich mich darüber freuen, wenn du eine positive Bewertung hinterlässt bei dem Portal, wo du ihn eben hörst. Und ansonsten freue ich mich, wenn du nächste Woche wieder einschaltest. Also bis dahin. Ciao.