Kurzschluss #8: Obrists Tesla Model 3 Hybrid - Jahr des Tesla - HYZON Wasserstoff-Revolution - Hyundai/eGO

Kurzschluss. Hinter diesem Titel verbirgt sich unsere kurze, knappe Podcast-Folge, welche interessante Themen aus der vorangegangenen Woche nochmals aufgreift und eben kurz und knapp präsentiert. Davon gab es auch in der letzten Januar Woche einige.

Für dich kurz zur Erläuterung: Im Mittelpunkt einer solchen Folge stehen drei bis vier Themen, welche thematisch immer mit E-Mobilität oder Elektroautos verbunden sind. Mit maximal 20 Minuten Länge einer solchen Kurzschluss-Folge bekommt du interessante Inhalte zusammengefasst präsentiert und kannst diese jederzeit nachhören.

Diese Folge spielt der HyperHybrid-Antrieb des umgebauten Tesla Model 3 von Obrist eine Rolle. Der Rückblick auf das Tesla Jahr 2019 darf ebenfalls nicht fehlen. Am Start ist zudem Hyzon Motors, welche sich der Wasserstoff-Revolution annehmen wollen. Hyundai zieht es nach Europa und eGO nach China. So weit der kurze Überblick, für mehr Infos einfach in die Folge reinhören. Viel Spaß!

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News, der Podcast rund um das Thema Elektromobilität mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen beim Podcast von elektroautonews.net. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du auch diese Woche wieder eingeschalten hast, wenn es rund um die Themen E-Mobilität, alternative Antriebe und das Vorankommen im urbanen Alltag geht. Die heutige Folge widmet sich nicht einem besonderen Thema, so wie es die vergangenen zwei, drei Folgen hatten, sondern es ist wieder eine Kurzschlussfolge, Kurzschluss 8 mittlerweile. Was ist Kurzschluss? Dahinter verbergen sich kurze, knappe Podcastfolgen, welche interessante Themen aus der vorangegangenen Woche eben nochmals aufgreifen. Diese kurz und knapp präsentieren, denen Überblick über das geben, was uns eben die vergangene Woche beschäftigt hat, damit du einfach auch mitreden kannst, wenn du mit Freunden, Familie und so weiter zusammensitzt. Maximal 20 Minuten geht so eine Folge. Wir haben drei, vier Schwerpunktthemen, die wir behandeln wollen und ich würde sagen, wir tauchen auch direkt ein. Zuvor noch ein kurzer kleiner Überblick, damit ihr auch weiß, worum es geht. Wir widmen uns dem Tesla Model 3, welches als Hyper-Hybrid-Auto umgebaut wurde. Wir schauen uns Teslas Jahresrückblick natürlich an, auf das Jahr 2019 bezogen. Die Wasserstoffrevolution mit heißen Motors wird ein Thema sein. Hyundai, die es nach Europa zieht und Ego, die es nach China zieht, sind ebenso Thema. Damit geht es auch schon los. Vielen Dank fürs Zuhören. Der Beginn macht das umgebaute Tesla Model 3 von Obrist. Wir erinnern uns, das war Thema schon vergangene Woche oder vor zwei Wochen im Podcast, wo es rund um die Frage ging, was kommt nach dem E-Auto der Verbrenner? Anlass für den Podcast waren Tesla Model 3, welches von der Firma Obrist hergenommen wurde und als Hyper-Hybrid-Auto umgebaut wurde. Sprich, der Akku wurde verkleinert, es wurde ein zusätzlicher Benzinmotor vorne in den vorderen Kofferraum eingebaut, um diesen als Generator Range Extender zu nutzen. Wurde doch stark diskutiert bei unserem Portal. Daher hat sich Thorsten Rixmann, der für das Marketing bei Obrist zuständig ist, gemeldet, um einfach auch einen tieferen Einblick in die Hyper-Hybrid-Technologie des österreichischen Unternehmens zu geben und eben auch mit dem einen oder anderen Vorurteil aufzuklären. Wichtig war es ihm eben zu sagen, es handelt sich nicht um einen Verbrenner, sondern es handelt sich in der Tat um ein E-Auto mit Range Extender. Kennt man beispielsweise vom BMW i3, den gab es auch eine ganze Zeit lang mit Range Extender zu kaufen. Sprich, wenn die reine elektrische Reichweite aufgebraucht ist, generiert der Benzinmotor, der verbaut ist im Fahrzeug, neue Energie, treibt damit aber nicht das Fahrzeug selbst an, sondern eben die Batterie des Autos und lädt diese wieder mit auf. Somit ist es dem Model 3 mit Hyper-Hybrid-Technologie möglich, rein elektrisch bis zu 96 km zu fahren, insgesamt wenn man den Generator mit ausnutzt, bis über 1000 km Reichweite. Natürlich ist der Mark II, wie er eben im Moment noch als Prototyp heißt bei Obrist, ein reines Prototypenfahrzeug. Das kann so nicht auf die Straße, wird so nicht auf die Straße kommen, soll aber aufzeigen, was die Hyper-Hybrid-Technologie eben bewirken kann. Rixmann gab uns allerdings auch zu verstehen, dass man eine Basisversion eines Mittelklassenwagen mit Hyper-Hybrid-Technologie für ca. 20.000 Euro am Markt positionieren kann. Und Schlussfolgerte dann, ein solches Fahrzeug wäre bei doppelter Reichweite wesentlich preiswerter als ein vergleichbares E-Auto mit Batteriespeicher. Mag sein, ist wahrscheinlich aber auch schlussendlich irgendwo eine subjektive Entscheidung, ob man dann sagt, man möchte sowas wieder haben, möchte wieder einen Benzinmotor drin haben, egal ob er nun als Range Extender dient oder doch selbst wie ein Plug-in Hybrid zum Einsatz kommt. Aber wie gesagt, da ist auch Rixman nochmal drauf eingegangen, es ist kein Plug-in-Hybrid der Mark II, sondern es ist ein E-Auto mit Range Extender, welches effizient arbeitet und den Motor nur zum Aufladen der Batterie verwendet. Ja. Das weitere muss man dazu sagen, dass das Unternehmen sich auch gar nicht als Automobilhersteller in diesem Sinne versteht, sondern vielmehr als Technologieunternehmen für OEMs, also für die großen Automobilhersteller. Man möchte zeigen, was man mit der Technologie kann und möchte damit eigentlich auch wegbereiter in die E-Mobilität sein. Ziel eines E-Fahrzeuges ist, also von Obrist ist es, den globalen Markt ein ökonomisch, also ein leistbares, technisches, also mit hoher Effizienz und ökologisches, also minimaler CO2-Ausstoß und so weiter, Fahrzeug anzubieten. Man möchte also irgendwo eine eierlegende Wollmilchsau schaffen, aber eines, das leistbar ist und trotzdem was Gutes für die Umwelt tut. Da kann ich aber auch nur den Artikel empfehlen, wo wir doch einige Einflüsse und Antworten von Thorsten Riecksmann mithaben, einfließen lassen. Da kannst du dich über den Obrist Mark II schlau machen, über die Technologie dahinter. Und wir werden uns das Ganze auch nochmal live anschauen, wie es fährt sich, wie verhält sich es und gibt es noch irgendwas, was wir beachten müssen. Wenn wir schon beim Tesla Model 3 sind, dann bietet sich auch der Umschwung zu Tesla selbst an, die vergangene Woche eben auch einen Rückblick auf das Jahr 2019 geworfen haben. Also den Markt ganz deutlich geprägt hat, weil im Vergleich dazu Honda brachte es mit Verbrenner und anderen Antrieben gerade mal auf um die 105.000 Neuzulassungen in Europa. Man hat da definitiv ein Zeichen mitgesetzt, ist nochmal auf die Absatzzahlen eingegangen, die aber schon bekannt waren. dass man eben im letzten Quartal 105.000 Fahrzeuge produziert hat und 112.000 Fahrzeuge weltweit ausgeliefert hat. Das war ja so bekannt, insgesamt 367.500 Fahrzeuge, die Tesla 2019 ausgeliefert hat, rund 50% mehr als im Vorjahr. Was heißt es in Finanzzahlen? Ja, im letzten Quartal konnte Tesla ein Plus von 105 Millionen Dollar verzeichnen, 17% weniger als im Vorquartal, also im dritten Quartal 2019, aber eben doch wieder Gewinner wirtschaftet. Schlussendlich betrachtet heißt es 2019, das erste und zweite Quartal war negativ, mit Verlust behaftet, drittes und viertes mit Gewinn, beide. Also Tesla bleibt weiterhin in der Gewinnzone, hat aber immer noch einen ordentlichen Fehlbetrag von 860 Millionen Dollar. Dollar für 2019 zu verzeichnen, allerdings hinter dem Gesichtspunkt, dass man ja auch einiges in die eigene Infrastruktur, in die eigenen Fabriken und so weiter investiert hat. Also alles in allem eigentlich ein sehr positives Ergebnis, was auch von der Börsenwelt sozusagen sehr gut aufgenommen wurde. Für 2020 hat man in Aussicht gestellt, man will deutlich über 500.000 E-Fahrzeuge ausliefern, geprägt durch das Model 3, aber auch das Model Y, was jetzt wohl schon im März 2020 auf die Straße kommen soll. Langsam hochfahren von den Stückzahlen. Model S und X spielen auch eine Rolle, die wohl nochmal ein Update erfahren sollen. Also Teslas Pläne scheinen da groß zu sein weiterhin und ich denke, dass wir da auch 2020 nochmal einiges geboten bekommen. Ja, aber neben der rein immobilen Mobilität, also immobil ist ja auch mit Wasserstoff, aber neben der rein batteriebetriebenen Mobilität gibt es auch noch Wasserstoff, Brennstoffzellentechnologie, die auch immer wieder eine Rolle spielt, die auch wieder immer Thema ist bei uns hier im Podcast und im Portal. Da hat Hyzon Motors für Aufsehen gesorgt, auch ein Unternehmen, ja, Startup von der Größe her vielleicht, aber doch schon länger am Markt, die jetzt für einen Wasserstoffdurchbruch im Massenmarkt sorgen wollen. Die bereiten sich darauf vor, Weil aktuellen Analysen zu folgen, wird der Durchbruch im Wasserstoffmarkt für 2025 vorausgesagt. Eben hauptsächlich für schwere Nutzfahrzeuge, Lastwagen und Busse. Und Hyzon will sich da frühzeitig dafür positionieren, will verschiedene Modelle auf die Straße bringen, um eben Kunden abzuholen. Baut eine eigene Produktionsanlage in New York oder in New Yorker Nähe auf. um da eben auch schon frühzeitig auf dem Markt aktiv zu sein, um eine Grundlage zu fertigen dafür. Jetzt hat man sich auf verschiedene Zielsegmente konzentriert. die entweder bereits über entsprechende Infrastruktur verfügen oder den optimalen Einsatz von Wasserstofftankstellen ermöglichen, die man angehen möchte. Das sind zum einen Nutzfahrzeuge, welche bei Flottenbetreiber im Einsatz sind, Smart City Flotten, also Carsharing, welche von zentralen Depotstandorten aus betrieben werden. die also immer wieder auch zurückkommen, nicht Free-Float-Carsharing, die irgendwo rumstehen, sondern von einem zentralen Punkt ausgehen. Und dann haben wir noch Mobilitätsdienste mit zentraler Verwaltung. Also alles Orte, wo es zentral eine Wasserstofftankstelle aufgebaut werden könnte, um mehrere Fahrzeuge dann zu laden. Für Hyzon bedeutet das, dass man 2020 anfängt, sich zunächst auf den Last, später dann auf den Individualverkehr zu konzentrieren mit der Wasserstofftechnologie oder Brennstoffzellentechnologie, die man plant einzusetzen. Man fängt damit an, einen Stadtbus aufbauend auf einer bestehenden Busplattform mit der eigenen Technologie auszustatten. Gleiches gilt für einen Schwerlast-Lkw, welcher ebenfalls auf einer bereits bestehenden Plattform aufbaut. 2021, also schon im nächsten Jahr, sollen dann Transporter für Waren als auch für Personen folgen mit bis zu 15 Sitzen, die eben auf der Brennstoffzellentechnologie aufbauen. Ab 2022, 2023 soll ein Pickup Truck mit Reichweite von 600 bis 800 Kilometer auf die Straße kommen. In einem späteren Zeitraum, dann 2024, kommen vier Sitzer-Pkw, der eben im Carsharing-Bereich, aber auch im Privatbenutzerbereich vorgesehen ist, dass er dort zum Einsatz kommt. Das Unternehmen stellt sich damit tatsächlich schon sehr breit auf, auch mit einem klaren Gedanken dahinter, erst für den Lastverkehr, dann für Individualverkehr. Ergibt aus unserer Sicht auch total Sinn. Wir sind gespannt, wie es sich entwickelt, ob Hyzon tatsächlich die Wasserstoffrevolution anführen wird. Und ja, beobachten wir einfach weiter. Wird es in der Tat richtig kurz und knapp bei der nächsten Meldung. Und zwar ist es so, dass Hyundai mit dem Kona Elektro nach Europa zieht. Den werden wir künftig ab März 2020 schon tatsächlich im tschechischen Werk fertigen. Einfach um auch die Lieferzeiten deutlich, gar drastisch zu reduzieren, wie uns mitgeteilt wurde. Infolgedessen erwägt Hyundai zudem die Stückzahlen des Kona bis zum Faktor 3 verdreifachen sozusagen, also mehr Fahrzeuge auf die Straße zu bringen. Einfach weil die Nachfrage wohl da ist, insbesondere in Deutschland auch. Und man möchte diese befriedigen und möchte vor allem den Käufern aber ein gutes Gefühl geben, indem sie nicht über ein Jahr lang auf ihr E-Auto warten müssen, wie Jürgen Keller, Geschäftsführer von Hyundai Deutschland, zu verstehen gab. Der nächste Schritt, den man dazu geht, ist eben nicht nur die Produktionskapazität des batterieelektrischen SUVs in Europa deutlich auszubauen, sondern man will auch Nachfrage dafür schaffen und geht dafür in Vorleistung. Sprich, man führt den Umweltbonus schon aus eigener Tasche sozusagen ein, die Erhöhung, und gewährt derzeit Kaufvorteile von bis zu 8.000 Euro für die Hyundai E-Autos bzw. Plug-in-Hybride. Denn Hyundai hat es sich zur Aufgabe gemacht, den aktuellen Herstelleranteil des Umweltbonus, der beläuft sich aktuell auf 2000 Euro, zu verdreifachen. Und top kommen eben noch die 2000 Euro von der Bundesregierung, dass man somit in Summe 8000 Euro für den Hyundai Kona Elektro oder Hyundai Ioniq Elektro beantragen kann. Und dadurch werden die Fahrzeuge natürlich auch preislich nochmal um einiges attraktiver. Das gepaart mit einer zeitnahen Fertigung in Europa. Ja, könnte doch Junda nochmal einiges an Aufschub geben hier in Deutschland oder in Europa generell. Während das Hyundai nach Europa zieht, zieht es andere Automobilhersteller ins Ausland. Rede von Ego Mobile AG, dem Unternehmen von Prof. Dr. Günther Schuh, auch dem Gründer von Street Scooter damals, der ja den Ego Live als elektrischen Kleinwagen auf die Straße bringen will. Bevor wir über die Expansionspläne reden, einfach noch ein Blick auf die aktuelle Lage des Unternehmens. Man wollte im vergangenen Jahr bereits 4.300 E-Autos ausgeliefert haben. Es waren dann 512 produzierte Autos. die man auf die Straße gebracht hat, um die 500, die man bis Weihnachten ausliefern konnte. Ja, warum hat das nicht so ganz funktioniert? Zulieferer waren ein Thema, die eben nicht richtig liefern konnten sozusagen. Es war aber auch ein Thema, dass Freigaben nicht erfolgt sind. Hat eben den ganzen Prozess um einiges verzögert, was dann wiederum auch zu finanziellen Schwierigkeiten geführt hat. Hat beispielsweise dazu geführt, dass 2019 eine neunte Kapitalerhöhung geplant war, wo dann kurz vor Abschluss der Investor abgesprungen ist. Die Aktionäre mussten ein Wandeldarlehen bereitstellen, weil man benötigte zu diesem Zeitpunkt nicht weniger als 100 Millionen Euro, um am Leben zu bleiben. Eine Finanzierung über den Markt sei einfach schlichtweg nicht möglich gewesen, wie Schuh zu verstehen gab. Aus seiner Sicht war das Wandeldarlehen ein fairer Das notwendige Kapital wurde zur Verfügung gestellt, ohne die üblichen Aktionärsrechte zu verlangen. Außerdem sei das Darlehen nicht befristet und es kann ab Bedarf ab Ende März in Aktien gewandelt werden. Branchenüblich hat es natürlich einen deutlich höheren Zins als ein Bankdarlehen. Und daher ist man da doch schon gewillt oder hat vor, das schnellstmöglich zurückzubezahlen. Sagt aber auch immer noch, okay, für 2022, 2021 geht man noch von einem Mittelbedarf von 110 Millionen Euro aus, die noch im Raum stehen, aufgeteilt auf die zwei Jahre eben. Ab dem ersten Quartal 2021, also im nächsten Jahr, Januar, Februar, März, soll dann der Live seinen ersten kleinen Vollkostengewinner zielen, dass man dann eben 2,21 Cash positiv und damit fremdkapitalfähig wird, wie Schuh zu verstehen gibt. Die Lieferschwierigkeiten, die im Raum standen, habe man wohl so in den Griff bekommen. Kann jetzt auch nach und nach den Ego Live auf die Straße bringen, wobei man mit den allgemeinen Varianten anfängt. Spezielle Varianten, wie beispielsweise der Bordeaux Rot, Metallic Live 40 mit großer Batterie, muss man noch ein wenig schieben, wie Shu uns zu verstehen gab. Aber schlussendlich sagt er, es sei mir jetzt dran, mit Hochdruck daran zu arbeiten, alle bestellten Fahrzeuge auszuliefern, neue Bestellungen wieder für sich zu vereinnahmen. Ein wenig hat man noch zu kämpfen mit dem Umweltbonus, wo ja auch nochmal der Anteil für Schuh und den Ego live nach oben gehen soll um 1000 Euro. Bei einem Fahrzeug, was eh schon relativ niedrig eingepreist ist, geht es halt direkt an die Marge des Herstellers. Das heißt, Man kann es sich eigentlich nicht unbedingt erlauben, da nochmal was draufzulegen auf den Umweltbonus, deswegen sei man da auch noch im Gespräch mit der Bundesregierung, habe da aber noch keine Einigung erzielt. Das ist, denke ich, ganz interessant, wo sich das denn hin entwickeln wird oder was denn da Sache sein wird. Neben den Herausforderungen in Deutschland und dem europäischen Markt will man sich nun auch China stellen. China aus dem Grund, weil man da einfach längerfristig planen könnte und eben auch längerfristig aufgestellt ist und nicht jedes Jahr wieder eine neue Finanzierungsrunde anstoßen müsste. Hierzu hat man sich mit einem privatwirtschaftlichen börsennotierten Hersteller in China zusammengetan, wer ist aktuell noch nicht bekannt. Bildet mit dem Joint Venture in China 40% Anteile für Ego, die 60% für den anderen Partner des Joint Ventures und wird dann die eigenen Anteile im Zeitraum von sieben bis acht Jahren langsam zurücknehmen von dem Partner, dass man am Ende bei 50-50 steht für Ego und den Partner des Joint Ventures. Ego Mobile AG bringt selbst nur in Anführungsstrichen eine Million Euro ein. Obwohl für das gesamte Werk ein Investment in Höhe von 140 Millionen Euro notwendig ist. Stattdessen bringt Ego Mobile AG eben ihr eigenes Know-how mit ein, die Lizenzen und so weiter, die man hat für das ganze Thema und plant dann eben auch den Ego Live in China unter 10.000 Euro auf die Straße zu bringen. Was einfach damit zu tun hat, dass man in China eine höhere Kostendisziplin an den Tag legen kann. Einige Abwandlungen am Fahrzeug sollen dann eben auch noch mit dazu führen, dass 30 bis 35 Prozent günstiger angeboten wird. wie so ein Ego Life in China aussehen könnte, gab es Schuh auch zu verstehen, wobei wir davon ausgehen, dass es sich darum nicht um die günstigste Variante handelt. Er hat von dem Ego Life als Premium-Kleinwagen und nachhaltigstes E-Fahrzeug in China gesprochen, als welches man dieses positionieren möchte. Was macht man dazu? Man nimmt den Ego Life in der deutschen Version als Ausgangsbasis und baut auf diesem auf. Sprich, die überdurchschnittliche, robuste, beplankte Spaceframe-Bauweise wird dazu optisch stärker herausgestellt. Die Positionierung wird durch einige hochwertige Exterieur-Features, die übergroßen Räder und die Fahrzeughöhe zum Ausdruck gebracht. Der Ego Live in China wird etwas länger, viertürig und bekommt ein großes, buntes Glas-Display in einem neu geformten Dashboard in der Mittelkonsole. So die erste Vision für den China Ego. Jetzt sind wir nun auch am Ende der Folge Kurzschluss 8 angelangt. Wir haben einen kurzknackigen Überblick über die aktuelle Situation am Markt bekommen. Was entwickelt sich wie? Ich denke, du kannst wieder mitreden, wenn es rund um die Themen der E-Mobilität geht. Ich würde mich freuen, wenn du auch bei uns im Portal einfach vorbeischaust, um dich ein bisschen schlauer zu machen über das Thema alternative Antriebe im Alltag. Und freue mich aber vor allem, wenn du nächste Woche wieder zu einer neuen Folge unseres Elektroauto-News.net-Podcasts einschaltest. Mach's gut, bis dahin. Ciao.