Opel Mokka-e - Eindrücke aus der ersten Ausfahrt in Opels E-SUV

„Zukunftsweisend, klar und mutig“, das sei der Opel Mokka-e für den Rüsselsheimer Automobilhersteller. Dies durfte ich bereits Mitte September vergangenen Jahres erfahren, als ich den Elektro-SUV auf der Weltpremiere erstmalig zu Gesicht bekommen habe. Anfang Februar 2021 war es dann soweit, dass der Mokka-e auf seine erste Ausfahrt mit Elektroauto-News.net gehen konnte. Unter strengsten Covid-19-Regularien, viel Abstand und einem stark eingeschränkten Austausch. Aber eben dennoch ausreichend genug für ein erstes Kennenlernen.

Die wichtigsten Fakten waren zuvor bereits bekannt. Daher ging es in der Tat eher darum zu schauen, ob der Stromer in der Praxis hält, was Opel in der Pressemappe und der Kommunikation nach außen verspricht. Ist übrigens der Fall, so viel sei vorab verraten. Details, Eindrücke und einiges mehr von und über den Mokka-e von Opel erfährst du in dieser Folge unseres Podcasts. Viel Spaß damit.

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektro-Auto-News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des Elektroautonews.net Podcast. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du diese Woche wieder eingeschaltet hast, wenn es mal wieder um das Thema E-Mobilität geht. Ausnahmsweise erscheint die Folge mittwochs, nicht sonntags wie sonst üblich, was einfach damit zusammenhängt, dass das Thema der Aktualität geschuldet ist. Vergangene Woche Freitag konnte ich Gast in Rüsselsheim bei Opel sein und durfte die ersten 40, 42 Kilometer mit dem Opel Mokka-e zurücklegen. Bereits im September vergangenen Jahres war ich ja Gast in Rüsselsheim bei der Weltpremiere des E-SUV von Opel, habe ihn dort erstmalig zu Gesicht bekommen, damals aber eben nur im Hinblick auf das Design und die rein technischen Daten, die uns eben so präsentiert wurden, fahren konnte man ihn damals noch nicht. Das wurde jetzt eben Anfang Februar nachgeholt, wie gesagt knapp 42 Kilometer um Rüsselsheim herum konnte der E-SUV ausgefahren werden. Und ja, die Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse mit dem Stromer habe ich vor, in dieser Folge des Podcasts wenig zusammenzufügen für dich, um einfach so einen ganz kleinen, groben ersten Überblick über den Stromer zu geben. Für mehr Erkenntnisse hat es natürlich nicht gereicht. Da sind 40 Kilometer einfach zu kurz, um da eine verlässliche Aussage treffen zu können. Nichtsdestotrotz versuche ich natürlich, das E-Auto von Opel herzustellen. Ein wenig einzuordnen, ein paar Hintergründe mit auf den Weg zu geben, wie baut er auf, wie groß ist er, wie kommt er daher, wie schaut es mit dem Akku aus, Thema Reichweite laden und so weiter und was man sich von Seiten Opel halt eben noch so gedacht hat, beziehungsweise welche neue Wege man mit diesem eSUV beschreitet und da möchte ich dich einfach mitnehmen. Bisher kannte man den Stromer eben eher aus Pressemappen und Webauftritten von Opel, kann aber schon festhalten, dass er eben auf der CMP-Plattform der PSA-Gruppe aufbaut und kommt direkt zu Serienstart als Verbrenner, Diesel oder eben reines E-Auto daher. Der Serienstart oder Handel sozusagen ist dann Ende Februar 2021 vorgesehen. Ab dem Zeitpunkt ist dann der Mokka-e bzw. Mokka in all seinen drei Antriebsvarianten am Start. Der Mokka-e an sich, Mokka-e sage ich immer, der Mokka an sich, gibt es schon länger, seit 2012 ist er am Markt. Seitdem wurden rund eine Million Exemplare verkauft, um die 190.000 Stück davon allein in Deutschland. Ähnliches erhofft man sich natürlich jetzt für die neue Generation sozusagen. Die hat sich dennoch ein wenig gewandelt im Vergleich zur Vorgängergeneration, kommt um gut 12,5 cm kürzer daher. Der Radstand wurde leicht verlängert, aber ganz leicht verlängert. Und die Überhänge wurden ebenfalls kürzer gestaltet, um so für ein breiteres Auftreten zu sorgen, als auch eine optisch gestreckte Silhouette zu präsentieren. Das Ganze spielt oder zahlt dann auch eben auf die neuen Werte von Opel ein, die da heißen Zukunftsweisen, Clown und Mutig. Und so präsentiert sich eben der SUV auch. Wer jetzt denkt, dass durch das kompakte Auftreten der Platz im Innenraum eng ausfällt, der liegt schon eher falsch, weil im Kofferraum kriegt man dennoch gut 350 Liter Volumen unter, erweiterbar auf 1105 Liter. Zu sagen ist, dass die Mokka-e, also die rein elektrische Variante, da ein wenig geringfügiger ausfällt, aber... Ohne spürbare Nachteile sozusagen, wie Opel zu verstehen gibt. Die Außenmaße, um die auch nochmal kurz eingeordnet zu haben, wir kommen auf eine Länge von 4.150 mm, eine Breite von 1.791 mm sowie eine Höhe von 1.534 mm bei einem Radstand von 2.557 mm in allen Varianten wohlgemerkt. Nachdem wir eben den Mokka bzw. Mokka-e hinsichtlich seiner Größe und Auftreten ein wenig eingeordnet haben, kommen wir mal auf eines der Themen zu sprechen, das in den letzten Wochen noch ziemlich hochgekocht ist. Und zwar, dass Opel von der Mokka-e-Nachfrage überrascht wurde. Das hat eben dazu geführt, dass es in den Medien auch bei uns rumging, dass der Mokka-e eben komplett ausverkauft sei für das Gesamtjahr 2021, obwohl er noch gar nicht auf der Straße ist. Das Ganze ist auch der Fall, allerdings wurde uns das auch ein wenig eingeordnet. Und zwar geht es darum, dass die Einstiegsedition, das ist dann der Mokka-e Edition, der bei 34.110 Euro startet, in seiner aktuellen Variante ausverkauft ist für 2021. Die darüberliegenden Ausstattungs- und Modellvarianten Elegance, GS Line und Ultimate sind noch erhältlich, laufen auch noch vom Band. Also komplett ausverkauft ist er einfach nicht, der Mokka-e. E. Natürlich hätte man rückblickend betrachtet, sich denken können, dass die Nachfrage, ja. äußerst gut wird, weil einfach das Gesamtpackage, so wie er da steht, allein von den Daten, die er eben mit sich bringt, schon überzeugend wirkt. Zur Einordnung hierzu, der Mokka-e kommt mit einem 100 kW E-Motor daher, also 136 PS Leistung, sowie einer Reichweite nach WLTP von bis zu 324 km, sowie 260 Nm Drehmoment, die eben ja ab Start sozusagen zur Verfügung stehen. Mit der E-Edition steigt der Mokka-e eben bei 34.110 Euro ein. Nach Abzug von Umweltbonus landen wir da bei 24.540 Euro und liegen damit nur um die 945 Euro entfernt von der günstigeren Dieselvariante, die eben für 23.595 Euro zu haben ist. Das heißt, man hat einen relativ günstigen Einstieg in die E-Mobilität im Vergleich eben zur Dieselvariante. Man kann jetzt allerdings auch fair sein und kann sagen, okay, wir ziehen den Verbrenner zum Vergleich daran. Derjenige, der am nächsten drankommt von den rein technischen Daten, ist der Mokka 1.2 Turbo mit 96 kW Leistung, also 130 PS und einem Listpreis von 22.815 Euro. Da fällt die Differenz nach Abzug des Umweltbonus bzw. Kaufprämie eben schon ein wenig höher aus. Da spricht man dann schon von 1.725 Euro Differenz. Nichtsdestotrotz war die Nachfrage ja so groß. dass der Mokka-e in der Ausstattungslinie oder Modellvariante Edition eben schon im hohen vierstelligen Bereich ausverkauft wurde für 2021. Ist definitiv eine Ansage. Natürlich haben wir aber auch nicht nur den Einkaufspreis betrachtet bei der ganzen Einordnung des Stromers beziehungsweise der Verbrenner- und Dieselvarianten, sondern werfen auch Blick auf die anderen Vorteile, die der Stromer mit sich bringt. Stichwort Energiekostenvorteile. Denn auch hier gibt Opel zu verstehen, dass da die E-Variante besser abschneidet, wie eben Verbrenner oder Diesel. So spart man beim Mokka-e jährlich 94 Euro Kfz-Steuer, die wegfallen, und hat einen Energiekostenvorteil von rund 1000 Euro im Jahr. Berechnet hat man den von Seiten Opel wie folgt. Man hat gesagt, man geht von einer Strecke über 30.000 Kilometer im Jahr aus, wobei der Verbrenner im Schnitt mit 1,40 Euro den Liter tankt, der Stromer mit ungefähr 30 Cent pro Kilowattstunde geladen wird. Da kommt man natürlich rechnerisch drauf. Jetzt ist immer nur die Frage, mit welchen Zahlen rechnet man. Wenn man da fair ist und den Blick auf aktuelle Daten wirft, beispielsweise bei Statista, zeigt man, dass so der Literpreis Benzin ungefähr für 1,29 Euro zu haben war im vergangenen Jahr. Und zudem dürften eben auch die 30 Cent pro Kilowattstunde beim Laden auch nur daheim beim Laden zu erreichen sein. Also keine Schnelllade oder so, sondern eine heimische Wallbox, vorausgesetzt mit dem richtigen Tarif dann eben. Also da müssen schon zwei Dinge zusammengreifen, dass diese Berechnung dann eben auch greifen kann, aber möglich ist es. Versicherungstechnisch ist es so, dass der Stromer in der Haftpflicht in der gleichen Klasse vorzufinden ist, also die Klasse 16 wie Verbrenner und Diesel. Bei Teilkasko liegt er mit dem Verbrenner mit der Stufe 17 gleich auf und damit noch vor dem Diesel mit Stufe 20. In puncto Vollkasko ist der Stromer allerdings in der Klasse 21 eingeordnet, Verbrenner bei Klasse 19 und Diesel in der Klasse 20. Also das gilt es eben auch noch zu betrachten. Eine weitere Besonderheit beim Opel Mokka ist eben, dass er nicht nur mit drei Antriebsalternativen eben von Start aus eben am Start ist sozusagen, also Verbrenner, Diesel oder Stromer, sondern auch mit einem gänzlich neuen Design. Das heißt, der Opel Mokka ist nicht nur die nächste Generation, die jetzt da folgt sozusagen auf den Autobahnen, erfolgsversprechenden SUV von Opel, sondern eben auch ein Wegbereiter für das neue Design der Marke. Da habe ich dazu in der Vergangenheit bereits mit Friedhelm Engler, Design Director Opel, einen Podcast geführt, den verlinke ich auch gerne in den Shownotes. Habe aber eben auch nochmal bei dem Presse-Event Anfang Februar ein paar Eindrücke bekommen. Da wurde eben auch nochmal erwähnt, dass das Team um Designchef Mark Adams die Opel Front komplett neu gezeichnet hat und beim Mokka eben erstmals zum Leben erweckte. Und zwar ist es so, das sieht man, wenn man die Front betrachtet, dass wie bei einem Integralhelm sich ein schützendes Visier, der Opel Weißer, über das neue Opel-Gesicht legt, das den Fahrzeuggrill, die Scheinwerfer und das Markenlogo eben nahtlos in einem Element vereint. Das sieht man ganz gut auf den Fotos, die ich zum Podcast gehörenden Artikel eingefügt habe. Als Pate für das neue Design stand der legendäre Opel Manta in seiner ersten Generation eben Pate sozusagen. Was auch noch besonders ist, im Zentrum des Weißes steht auch hier wieder stolz der legendäre Opel Blitz. Da gab uns Stefan Arndt, seines Zeichens Chief Designer Opel, im Rahmen der Mokka-Presse-Veranstaltung zu verstehen, dass man auch diesen eben präsenter gestaltet hat. Dafür sei man beim Einrahmen den Kreisen ein wenig dezenter vorgegangen, also hat diesen Kreis um das Opel-Logo schmäler gestaltet und den Blitz eben stärker hervorgehoben, um einfach so Opel an sich in den Vordergrund zu rücken, die Marke. Arndt hat aber auch eine interessante Aussage getroffen in Bezug auf das Innenraumdesign. Und zwar fiel da eben auch die Aussage, dass es sich bei Mokka, Mokka-e, immer noch um den Autohandler und nicht um den iPad. Damit zielte der Designer darauf ab, dass eben bewusst haptische Schalterknöpfe eingesetzt wurden bei Mokka und man nicht alles über Touch-Displays im Innenraum abbildet. Einfach aus dem Grund, weil man sicherheitsrelevante Funktionen leicht zugänglich bewahren möchte und nicht überverschachtelte Untermenüs zugänglich machen möchte. Dennoch hat man sich darauf konzentriert, das natürlich auf das Wesentliche zu begrenzen, schon viel auch in den Displays unterzubekommen und hat auch bei deren Anzeige so ein optisches Detox betrieben, wie der Designer zu verstehen gab, sprich Anzeigen klarer, übersichtlicher gestaltet, auch nicht so ganz verspielt. Im Fokus steht dann beim Opel Mokka im Innenraum das Pure Panel. Das sind zwei breite Bildschirme, davon einer bis zu 12 Zoll groß, welche sowohl Fahrer und Passagiere begrüßen. Das zentrale Display ist aber dennoch weiter zum Fahrer ausgerichtet, wo einfach auch der Fokus natürlich hingelenkt werden soll. Die neuesten Technologien und entscheidende Informationen seien darüber eben auch erreichbar, eben entsprechend klar und sauber aufbereitet. Das war so viel zum Design. Aber da möchte ich, wie gesagt, nochmal auf die andere Podcast-Folge verweisen. Da sind wir noch mehr drauf eingegangen. An sich ging es ja bei dem Event vergangene Woche eher darum, den Mokka-E im Fahren oder beim Fahren zu erleben. Und da möchte ich jetzt ein paar Worte dazu verlieren. Wie war es also mit dem Mokka-E rund um Rüsselsheim unterwegs zu sein? Ja, Kann man so ganz kurz und grob zusammenfassen. Die äußeren Bedingungen für einen Langtest waren natürlich nicht gegeben, weil nur eine kurze Ausfahrtmöglichkeit zur Verfügung stand. Und das etwa nicht aus dem Grund, weil der 50 kWh Akku mit seinen 216 Zellen in 18 Modulen nicht genügend Energie gespeichert hatte, sondern eben eher, weil andere Journalisten auch etwas von der Reichweite von 324 km nach WTP-Zyklus abhaben wollten. Grund dafür waren natürlich vor allem wieder die Covid-19-Regularien, was nur zu den überschaubaren Zeitfenstern geführt hat. Nichtsdestotrotz war es mir möglich, mit dem Mokka-e gut 42 Kilometer unterwegs zu sein. Das ging von Rüsselsheim aus über Mainz-Lerschberg, Mainz-Altstadt, Mainz-Kastell wieder zurück nach Rüsselsheim. Eine gute Stunde reine Fahrzeit war ich unterwegs. Mit dem einen oder anderen Zwischenstopp konnte Autobahn, Landstraße als auch Stadtverkehr weitergehen. erfahren, testen, bin den Mokka-e dabei immer im Normalmodus gefahren, da gehe ich auch gleich nochmal auf die verschiedenen Fahrmodi ein, habe mich relativ nah an den angegebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen bzw. Vorgaben gehalten, war vorausschauend unterwegs und mit entsprechender Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer, um das zumindest mal ein wenig einzuordnen. Nach den 42 Kilometer hatte ich einen Verbrauch von 19,2 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. die mir das Borddisplay angezeigt hat. Laut technischem Datenblatt bewegt sich der Mokka-e eigentlich im Bereich von 17,4 bis 18 kWh pro 100 km. Das scheint aber auch für mich durchaus greifbar und erreichbar, insofern man einfach mehr Erfahrung mit dem Strom sammeln konnte. Von daher fand ich das schon sehr nah daran eingeordnet mit meinen 19,2 kWh pro 100 km. Wie erwähnt war ich im Normalmodus unterwegs. In dem Normalmodus ist es so, dass da immer 80 Kilowatt Leistung zur Verfügung stehen, 220 Newtonmeter Drehmoment sowie eine normale Gaspedalannahme und Lenkung. Man kann auch energiesparender unterwegs sein, das ist der Eco-Modus, da wird die Leistung ein wenig gedrosselt auf 60 Kilowatt, der Drehmoment auf 180 Newtonmeter. Die Lenkung reagiert hierbei immer noch normal, die Gaspedalannahme wird eben noch ein wenig zurückhaltender gestaltet. Das andere Extrem ist dann eben, wenn man die volle Leistung des Stromers erreichen möchte, da ist man im Sportmodus am besten unterwegs, da gibt es dann die volle Leistung von 100 Kilowatt. Der Drehmoment mit 260 Newtonmeter steht auch komplett zur Verfügung und die Gaspedalannahme und die Lenkung sind dann ebenfalls sportlich ausgelegt. Dann ist es dem Mokka eben auch möglich von 0 auf 100 in um die 9 Sekunden zu sprinten. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 150 kmh erreicht, beim Verbrenner bei 202 kmh. Aber schneller als die reine E-Variante sprintet natürlich keiner von der Verbrenner- oder Dieselalternative. Da überzeugt einfach der Stromer ja durch seine Vorteile der direkten Ansprache. Das Fahrgefühl nach den ersten 42 Kilometern lässt sich auch ein wenig einordnen. Das Fahrwerk macht einen straff abgestimmten Eindruck, was eben auch nicht zuletzt aufgrund des niedrigen Schwerpunkts durch den Akku im Unterboden zustande kommt. Die Lage in den Kurven ist auch sehr ruhig. Die Lenkung ist sehr leichtgängig. Ein wenig mehr Rückmeldung beim Fahren über die Fahrbahnbeschaffenheit wäre von Vorteil. Aber ansonsten überzeugt er da schon stark und ist da auch ähnlich zu vergleichen mit dem Corsa-e, der auf der gleichen Plattform aufbaut. Auch da verlinke ich nochmal die Podcast-Folge für weitere Informationen dazu. Jetzt war es ja natürlich so, wie du es dir denken konntest, der Akku war nach der Fahrt nicht leer. Deswegen konnte ich da auch keine Ladeerfahrungen sammeln sozusagen mit dem Testwagen, den wir da zur Verfügung hatten. Ich kann da aber auf die technischen Daten von Opel verweisen. Die geben mit auf den Weg, dass der Mokka-e gerade einmal 12 Minuten Strom für weitere 100 Kilometer laden kann. Vorausgesetzt, er ist an einer 100 Kilowatt Ladestation angeschlossen. Das ist auch so die maximale Lademöglichkeit, die man geboten bekommt. An einer 50 Kilowattstunden Ladestation braucht er 19 Minuten für weitere 100 Kilometer, an einer 11 kW Wallbox dann schon rund 90 Minuten für 100 Kilometer. Aber auch dort wird die Batterie über Nacht, also in 5 Stunden 15 Minuten, wieder voll. Empfehlenswert ist in dem Zusammenhang auch, also in Bezug auf die Reichweite des Stromers, dass man mal auf der Opel-Webseite vorbeischaut, weil da gibt es natürlich außer Informationen zu Design, Ausstattung, Motorisierung usw. auch einen sogenannten Reichweitenrechner, wo man unter unterschiedlichsten Bedingungen mal berechnen kann, wie weit denn der Mokka-e fahren würde. Sprich, das Thema Reichweitenangst wird da praktisch angegangen. weil man einfach sich den Strom anschauen kann, seinen Fahrstil, Geschwindigkeit, Umgebungstemperatur, als auch Verbraucher, klimalare Heizung, Belüftung angeben kann und dann sieht, okay, wie weit komme ich. Und zum Vergleich dazu, wie gesagt, 324 Kilometer nach WLTP wurden in den Raum gestellt. Nach dem Reichweitenrechner unter den Bedingungen während der Testfahrt wäre man so knapp 250 bis 260 Kilometer weit gekommen mit dem Mokai E. Das mal so zur Einordnung des Ganzen. So ein richtiges Fazit jetzt zum Ende des Testberichts oder Testeindrücke lässt sich natürlich nicht fällen. Man kann aber sagen, dass er sowohl optisch als auch hinsichtlich seiner Leistungswerte zu überzeugen weiß, dass er jetzt zumindest auf dieser kurzen Testfahrt relativ nah an den Verbrauchsangaben war und diese auch realistisch erscheinen, auch im Hinblick auf die Reichweite. Das gilt es dann natürlich auszutesten, wenn der Mokka EMA für längere Zeit bei uns vorbeischaut, was hoffentlich demnächst dann auch der Fall sein wird. Und dann ist es eben auch so, dass wir uns den Stromer ein wenig detaillierter noch ansehen können und auch eigenes Bildmaterial dafür erstellen können. Das war jetzt leider in Rüsselsheim nicht möglich, weil einfach das Wetter nicht mitgespielt hat. Nichtsdestotrotz waren wir ganz dankbar dafür, die ersten 40 Kilometer, die erste Stunde mit dem Mokka-e zu verbringen. Ich hoffe, dir hat das jetzt hier ein wenig geholfen, um nochmal so einen weiteren Einblick auf den SUV von Opel zu bekommen. Gerne kannst du auch in dem Artikel zur Podcast-Folge deine Fragen stellen. Wir werden versuchen, diese bestmöglich auf Grundlage der bereits gesammelten Erfahrungen oder Wissens zu beantworten. Ansonsten vielen Dank fürs Zuhören und die nächste Podcast-Folge kommt ja dann schon wieder am Sonntag. Mach's gut, bis dahin. Ciao.