Electrified Women: "E-Community, kümmert euch umeinander!"

Im Gespräch mit Stefanie Pauels, 2. Vorsitzende der Electrified Women e. V.

Stefanie Pauels, 2. Vorsitzende der Electrified Women e. V., hat sich die Zeit genommen, um das Thema Elektromobilität aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Dem Blickwinkel der Frau auf E-Mobilität, Elektroautos, Ladeinfrastruktur und Entwicklung am Markt. Gegründet vor gut drei Jahren. Mitten in der Covid-19-Pandemie, aus einer WhatsApp-Gruppe zum E-Cannonball heraus, hat man es mittlerweile auf über 90 Mitglieder gebracht.

Im Mittelpunkt des Vereins steht die gleichnamige Facebook-Gruppe Electrified Women, welche über 1.150 Mitglieder zählt. Alles Frauen, die sich mit der E-Mobilität auseinandersetzen. Sich gegenseitig unterstützen und voneinander lernen. Aber gerade dieses voneinander lernen und Wissen teilen hat der Verein mittlerweile über die eigenen Grenzen hinausgetragen. Man wird aktiv angesprochen. Von Herstellern, von der Industrie aber auch von der Politik, wenn es darum geht E-Mobilität besser und einfacher verständlich zu machen.

Im Detail soll dir das aber Stefanie am besten selbst näher bringen. Ebenso wird sie dir erläutern, was es damit auf sich hat, dass sich die E-Mobilität-Community, sich umeinander kümmern soll. Denn hier gibt es in der Tat noch Potenzial einen großen Teil zum Wachstum der E-Mobilität beizutragen. Durch vermeintliche Kleinigkeiten, die nicht viel Zeit, geschweige den Geld kosten…

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des ElektroautoNews.net Podcast. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du diese Woche wieder eingeschaltet hast, wenn wir uns mit dem Thema E-Mobilität beschäftigen. In der aktuellen Folge bin ich mal wieder nicht alleine, sondern habe in dem Falle Stefanie Pauels zu Gast, die für die Electrified Women spricht. Ein Verein, der sich, wie der Name schon vermuten lässt, zu einem Großteil, zu über 90 Prozent aus Frauen zusammensetzt, aber auch den einen oder anderen männlichen Unterstützer an der Seite hat. Aber wie gesagt, vor allem als Frauen, die E-Mobilität greifbar, begreifbar machen möchte. Man spricht aus eigenen Erfahrungen, nicht nur innerhalb der Gruppe, die mittlerweile auf über 90 Mitglieder angewachsen ist, sondern auch bei entsprechenden Messen, Veranstaltungen oder Events von Automobilherstellern, Automobilindustrie und allem drumherum. Sehr, sehr spannend, was sich da alles so entwickelt hat und das innerhalb kürzester Zeit gegründet aus einer WhatsApp-Gruppe heraus und wie gesagt mittlerweile ein Verein mit über 90 Mitgliedern, vornehmlich Frauen. Tolle Sache und wir gehen direkt rein ins Gespräch mit Steffi. Hi Stefanie, vielen Dank, dass du dir heute die Zeit nimmst, dass wir uns ein wenig über das Thema E-Mobilität unterhalten und zwar aus der Sicht eures Vereins oder aus deiner Sicht auch für den Verein, den du vertrittst, die Electrified Women, wo du uns bestimmt auch gleich mal ein paar Worte dazu verlieren kannst, was der Verein so macht. Aber bevor wir da eintauchen, stell dich doch gerne mal selbst unseren Hörer, Hörerinnen vor.

  3. Stefanie Pauels:

    Hi, Sebastian. Vielen Dank, dass ich hier sein darf. Ich heiße Stephanie Pauls, aber werde gerne Steffi genannt. Und ich bin zweite Vorsitzende der Electrified Women. Wir haben diesen Verein eigentlich so ein bisschen aus der Not heraus vor jetzt schon fast drei Jahren gegründet. Es war vor allen Dingen uns ein Anliegen, uns als Frauen, zu verbinden und zusammenzutun in diesem ganz neuen Bereich der neuen Mobilität, der Elektrifizierung, die Energiewende, das alles, was zusammengehört, ist oft ein Thema, was für die Frau sehr, sehr wichtig ist. Und wir gehen trotzdem oft in diesem Thema sehr unter. Und das hat uns eigentlich bewogen, uns zusammenzutun, erst über WhatsApp-Gruppe und über Facebook. Und daraus ist dann dieser wunderbare Verein entstanden.

  4. Sebastian:

    Schöne Geschichte, wenn man dann sozusagen aus der Not heraus dann trotzdem sowas machen kann, was ja auch die Welt der E-Mobilität oder der neuen Mobilität, wie du es jetzt genannt hast, dann auch schlussendlich bereichert. Du hast gesagt, vor knapp drei Jahren ungefähr gegründet die ganze Geschichte. Was war denn die Not heraus? Hast du dich persönlich oder habt ihr euch persönlich im Alltag damit irgendwie beschäftigt oder war es auch teilweise getrieben durch eure beruflichen Hintergründe, dass man das noch ein Stück weiter einordnen kann?

  5. Stefanie Pauels:

    Die Not heraus war eigentlich, dass wir uns aus einer WhatsApp-Gruppe gegründet hatten, die 2018 entstand aus einer Fahrveranstaltung, dem E-Cannonball. 2019 ist diese Gruppe angewachsen, da kam ich dann auch mit dazu, ich war auch beim E-Cannonball dabei, habe gearbeitet. die Arnie Kröger kennengelernt und Sandra, die jetzt auch mit dabei ist und noch so ein paar andere Frauen. Und die WhatsApp-Gruppe wuchs. Wir fanden dann irgendwann, es brauchen bessere Namen. Es wurde aus Frauen und E-Fahrzeuge hin und her die Electrified Women, weil wir uns unter Girls nicht alle wiederfanden, unter Ladies nicht alle wiederfanden, aber unter Elektrifiziert und Frauen haben wir uns alle wiedergefunden. Daraus entstand dann auch relativ schnell eine Facebook-Gruppe, wo wir gesagt haben, da bleiben wir wirklich, wir Frauen unter uns, weil wir dieses Thema einfach anders angehen und wir eben nicht in den sozialen Medien uns schämen wollen, Fragen aus Frauensicht zu stellen. Das läuft auch seitdem wirklich sehr, sehr gut in dieser Facebook-Gruppe. Und ganz schnell war aber dieser Name Electrified Women doch relativ weit gestreut und es kamen die ersten Anfragen, uns als Speaker oder als Aussteller auf Messen zu präsentieren. Und Frauen... halt dann dort zu beraten. Und da brauchten wir dann was wirklich Geschäftliches, eine Ansprechadresse und da war das Einfachste und Beste, was wir machen konnten, ein Verein. Und nach langem Hin und Her haben wir uns dazu entschlossen, das zu tun und sind doch mittlerweile glücklicher als wir dachten damit.

  6. Sebastian:

    Und die Welt der neuen Mobilität, E-Mobilität wahrscheinlich auch, Steffi, muss ich mal sagen, weil es ist ja schon ein sehr großer Mehrwert natürlich mit, wenn man da auch eine Hürde dann abbaut, aus Sicht der Frau das zu machen. Und ich glaube, Frauen fällt es wahrscheinlich auch leichter, dann mit euch ins Gespräch zu kommen, als wenn man dann jetzt zu dem alten weißen Mann in Anführungsstrichen an den Stand geht und sich da ein bisschen was über E-Mobilität erzählt. Ich denke, das nimmt ja auch so wahr, oder?

  7. Stefanie Pauels:

    Ja, wir gehen das Thema ganz anders an. Also bei uns liegt das Augenmerk nicht so stark auf die Technik oder die Motorisierung eines Fahrzeugs, sondern es ist doch erst mal, wie praktikabel ist es im Alltag? Die Fragen, die sich ja Männer dann im Endeffekt auch irgendwann stellen bei euch, ist es dann meistens, wie viel Anhängerlast kann es ziehen? Passen die Kinder hinten rein? Kriege ich einkaufsvernünftig hinten rein? Kriege ich den Hund hinten richtig rein? Und also was... Natürlich auch manche Frauen interessiert, man kann das nicht immer alles pauschalisieren, aber was bei den meisten Händen ansteht, ist dann doch erstmal die Motorisierung, die kommt als zweites. Dass wir alle ein Spaßpedal haben, was wir gerne drücken, das möchte ich auch nicht von der Hand weisen.

  8. Sebastian:

    Spaßpedal ist eine schöne Umschreibung, habe ich jetzt so ordentlich gehört. Aber klar, also ich finde auch diesen Ansatz, wo du sagst, erstmal auf die praktischen Dinge im Alltag, auf die es ja auch wirklich schlussendlich ankommt. Es wird ja wesentlich öfters vorkommen, dass man sein Kind oder seine Einkäufe von A nach B fährt, als dass man jetzt jedes Mal die Maximalleistung des Fahrzeugs dann ausfährt.

  9. Stefanie Pauels:

    Ja, und es geht dann ja auch weiter. Es ist ja nicht nur das Fahrzeug, was man mehr aus der Frauensicht betrachten soll, was ja auch schieflich vernachlässigt wird, ist die Ladeinfrastruktur, die oft gerne in hinterletzten Ecken, an dunklen Ecken aufgebaut wird, was auch Männern bestimmt nicht angenehm ist, gerade nachts, aber für uns Frauen natürlich besonders unangenehm. Und das war uns vor allen Dingen auch ein großes Anliegen da, dass wir Frauen da sichtbarer werden und dann auch wirklich an die richtigen Stellen dann irgendwie. mal uns wenden können aus Frauensicht.

  10. Sebastian:

    Das fällt ja mit so einem Verein dann auch einfach. Also das Thema Ladeinfrastruktur in dunklen Ecken, das haben wir tatsächlich ja auch bei uns im Ort. Wir haben einen 50 kW Lader von EnBW und wenn du da noch 9 Uhr hingehst, ist die Tankstelle, wo er dahinter steht, komplett stockduster. Du hast keine Lichter dort und dann kannst du mit Taschenlampe da rum. Also ich sage mal, meine bessere Hälfte hat da schon immer ihre Herausforderungen, aber mich hat es letztens dann auch gerade im Winter, wo alles stockduster ist, war das auch nicht das beste Gefühl, da das Fahrzeug abzuholen. Also schön, dass ihr das dann auch so angeht.

  11. Stefanie Pauels:

    Ich denke auch, da tun wir uns allen Gefallen mit, dass wir die Ladeinfrastruktur nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ verbessern. Und da haben wir natürlich wirklich mit unserem Verein tatsächlich uns gut aufgestellt, dass wir es also auch mittlerweile schaffen, als Expertinnen geladen zu werden. Wir durften eine Vertreterin von uns, die Lisa Bohm, die ja auch zertifizierte Beraterin für Elektromobilität ist, mit in diese Runde schicken als Expertin von uns Electrified Women und sie hat also mit unseren Anliegen, die wir zusammengetragen haben, maßgeblich beim Masterplan 2 auch mitgearbeitet sozusagen in einem Online-Meeting.

  12. Sebastian:

    Was alles aus so einer WhatsApp-Gruppe heraus dann doch entstehen kann, sehr schön. Jetzt hast du ja schon umrissen, dass ihr da wesentlich mehr Frauen mittlerweile seid bei euch im Verein. Kannst du uns denn mal umreißen, wie viele Mitglieder ihr denn aktuell so seid oder wie denn auch die Entwicklung der letzten drei Jahre denn war?

  13. Stefanie Pauels:

    Also es fing an, wir haben uns ja gegründet 2020 mitten im Corona-Jahr. Das darf man sowieso nicht vergessen, das fiel ja dann sowieso erstmal alles aus. Wir haben uns, glaube ich, als es gerade wieder erlaubt war, mit sieben Frauen zusammengesetzt und erstmal den Verein gegründet, denn sieben muss man sein. Haben den Vorstand und die Founder und die Ämter halt alle gegründet und sind dann auch einfach in die Arbeit reingegangen. Haben jetzt mittlerweile knapp 90 aktive Mitglieder und circa 12 unterstützende Mitglieder. Das sind nämlich die Männer, die bei uns als unterstützende Mitglieder auch mitmachen dürfen.

  14. Sebastian:

    Sehr spannend, also echt enormes Wachstum, Hut ab davor und zeigt ja auch tatsächlich auf, wie stark dann auch der Bedarf ist, sozusagen an einem Austausch innerhalb eurer weiblichen Gruppe sozusagen. Jetzt möchte ich kurz auf die Unterstützer eingehen. Hast du gesagt, zwölf Stück habt ihr da. Was übernehmen die dann für Unterstützung? Sind die dann, ich sag mal, für den Bühnenaufbau tätig bei euch, wenn es dann an eine Messerausstellung geht oder auch tatsächlich operativ dann noch ein Stück weiter?

  15. Stefanie Pauels:

    Also es sind im Endeffekt monetäre Dinge, die unterstützt werden. Oder wir haben einen, der uns den Server zum Beispiel stellt. Das sind so diese Unterstützungsdinge, die passieren. Bei manchen ist es halt eine Spende für den Verein. Aber wir freuen uns natürlich immer über jede helfende Hand, wenn wir mal einen Messestand aufbauen. Aber im größten Teil, wenn wir aktiv werden, das machen wir dann doch schon wir Frauen selber.

  16. Sebastian:

    Selbst ist die Frau sehr vorbildlich, so wie ihr es auch mit der Gruppe in die Hand genommen habt, macht ihr das dann auch. Was anderes hätte ich jetzt auch nicht erwartet, aber nur, dass wir es eben eingeordnet haben. Was sind denn so aktuell die Themen, die euch als Verein beschäftigen, mit denen ihr euch dann eben auch im Vereinsleben auseinandersetzt?

  17. Stefanie Pauels:

    Also Themen sind natürlich immer Social-Media-Auftritte, das möglichst weite Streuen der Elektromobilität, des Vereins, unseres Anliegens, einfach klopfen an die richtigen Türen, Kontakte knüpfen zur Autoindustrie, zur Politik, zu Menschen, die Podcasts machen und die Elektromobilität voranbringen. Das ist unsere Außenwirkung und in unserem Verein versuchen wir für unsere Mitglieder möglichst viel Verknüpfungspunkte zu finden, dass man sich untereinander halt verknüpft, dass wir möglichst zwei, drei reine Vereinsveranstaltungen im Jahr auf die Beine bringen. gestellt bekommen, wo wir uns untereinander austauschen können. Wir machen zum Beispiel jetzt wirklich schon seit drei Jahren, das hat sich eingebürgert bei uns immer im September, am ersten Septemberwochen, die Bertha-Benz-Memorial-Tour. Denn Bertha-Benz ist halt auch eine Frau, die ganz maßgeblich an der überhaupt ersten Individualmobilität beteiligt war. Und ihr zu gedenken, machen wir immer Anfang September unsere Bertha-Benz-Tour.

  18. Sebastian:

    Schöne Sache. Und wenn ich jetzt eine Frau wäre sozusagen und hätte Interesse, bei euch im Verein teilzunehmen, wie kann ich am besten Kontakt zu euch aufnehmen? Wie kommt man in den Austausch, um zu erfahren, dass das auch vielleicht tatsächlich das für mich ist, was ich mir auch darunter vorstelle?

  19. Stefanie Pauels:

    Also es gibt viele Möglichkeiten. Als Frau kannst du in die Facebook-Gruppe Electrified Women ganz einfach reinbekommen, indem man uns drei kleine Fragen beantwortet. Da kann man uns Admins alle entweder direkt anschreiben oder einfach Fragen stellen. Die einfachste Sache ist wahrscheinlich, auf unsere Internetseite zu gehen und da kann man sich auch direkt und online anmelden. Aber wir sind mit Telefonnummer, mit allem, mit E-Mail-Adresse im Internet vertreten. Man kann uns anschreiben, anrufen oder es einfach selber machen.

  20. Sebastian:

    Das ist schön, wenn man da auch dann so offen den Kontakt hat und die Transparenz sozusagen gegeben ist, wie man es denn zu tun hat. Ich würde sagen, die ganzen Links packen wir natürlich dann auch in den entsprechenden Artikel mit rein, dass dann interessierte Frauen auch bei euch vorbeischauen können und direkt sozusagen den Kontakt aufnehmen können.

  21. Stefanie Pauels:

    Ja, das wäre doch super.

  22. Sebastian:

    Und was sind denn so eure Pläne für 2023? Habt ihr da schon konkret jetzt was auf dem Schirm, außer in Anführungsstrichen der Bertha-Benz-Memorial-Tour, die sich ja auch sehr spannend anhört, vor allem weil sich da ja auch innerhalb kürzester Zeit, dann innerhalb dieser drei Jahre, dann schon so eine Art Rhythmus daraus entwickelt hat für euch?

  23. Stefanie Pauels:

    Ja, tatsächlich. Also wir sind jetzt schon tatsächlich einige Sachen am Plan, die 2023 stattfinden werden. Wir haben natürlich diese festen Termine, wie die Bertha-Benz-Tour zum Beispiel auch immer. Der E-Cannonball ist eine schöne Veranstaltung, wo wir auch immer als Electrified mit man die Möglichkeit haben, uns zu präsentieren. Dann ist noch eine Veranstaltung von einem Mitglied von uns geplant. Die wohnt oben in Schleswig-Holstein. Die möchte eine Schleswig-Holstein-Grundfahrt Anfang Mai anbieten und dann werden es hoffentlich wieder einige Messen werden, wie letztes Jahr das Sexy-Cast-Treffen oder vielleicht auch das, was du mir vorhin erzählt hast, dass wir uns in Wien vielleicht wiedersehen. Also da kommen jetzt, denke ich, einige Sachen zusammen und wir sind ja bundesweit aufgestellt. Das heißt, wir werden auch vielleicht auf mehreren Hochzeiten mal tanzen.

  24. Sebastian:

    Das macht ja den Charme dann auch aus, wenn ihr da jetzt schon 90 aktive Mitglieder habt, dass ihr da ja auch ein wenig sozusagen mit spielen könnt und nicht immer nur der erste und der zweite Vorstand dann sozusagen vorstellig werden müssen bei solchen Events.

  25. Stefanie Pauels:

    Genau, ich würde mich natürlich sehr wieder freuen, wenn in Wolfsburg bei VW wieder das Elektrisiert-Festival stattfindet. Da waren wir jetzt zweimal, das war wirklich sehr schön, aber das wissen wir noch nicht so ganz genau.

  26. Sebastian:

    Das Jahr ist ja auch noch recht jung heute zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Wir sind ja am 4. Januar, also von daher ist ja auch noch ein wenig Zeit für die Planung sozusagen. Genau. Hättest du denn noch ein Thema, was du gerne an unsere Community herantragen möchtest, wo du sagen möchtest, hier vielleicht als kleine Werbephase für euren Verein, dass wir das dann eben auch noch nutzen, das Publikum, das wir hier erreichen?

  27. Stefanie Pauels:

    Also da hätte ich sogar zwei Anliegen. Natürlich hätte ich an die Frauen, die eventuell zuhören, das Anliegen, dass sie mal auf unsere Seite schauen und sich überlegen, ob das nicht was für sie ist. Zumindest Es muss ja nicht unbedingt gleich aktiv im Verein sein. Kommt auf die Facebook-Gruppe, da können wir uns ganz regelmäßig miteinander austauschen. Oder sprecht uns an, falls ihr uns mal auf irgendwelchen Veranstaltungen seht. Aber wer natürlich Lust hat, uns zu unterstützen und eventuell auch mal bei der einen oder anderen Veranstaltung mit uns mitzumischen, der ist herzlich willkommen bei uns im Verein. Und wer uns unterstützen möchte, ist auch jederzeit natürlich herzlich willkommen. Das Jahr hat gerade angefangen, es passt perfekt.

  28. Sebastian:

    Das hört sich gut an. Und dein zweites Anliegen noch, wenn du das auch noch loswerden möchtest?

  29. Stefanie Pauels:

    Mein zweites Anliegen geht dann an die gesamte Elektro-Community. Kümmert euch umeinander, kümmert euch um die Ladeinfrastruktur. Es fällt mir und auch anderen immer wieder auf, dass Ladeinfrastruktur mal kleine Fehler hat und viele Nutzer einfach dran vorbeifahren, sich kurz drüber ärgern, aber die wenigsten wirklich den Betreibern Bescheid geben. Und wenn Ionity oder EWE oder wer auch immer das zum fünften Mal hört, dann passiert einfach was schneller und wir tun uns gegenseitig einen Gefallen. Und wenn wir irgendwann wollen, dass der Hochlauf kommt, dann muss das verlässlich funktionieren. Und wir sind jetzt diejenigen, die das noch mitgestalten können.

  30. Sebastian:

    Das ist, denke ich, ein sehr, sehr wichtiger Hinweis. So wie du sagst, da denkt jeder wahrscheinlich, ach gut, das wird schon gemeldet oder irgendjemand hat es auf dem Schirm. Aber wie du sagst, wenn man es zwei-, dreimal anspricht aus unterschiedlichen Stellen, wird ja auch ein gewisser Druck aufgebaut und dann kann ja auch Veränderung sich da einstellen.

  31. Stefanie Pauels:

    Ja, das habe ich auch tatsächlich schon ein paar Mal selbst erlebt. Oder schon die dritte Meldung, da sollten Sie dann doch mal schnell jemanden rausschicken, dann geht das schneller. Definitiv.

  32. Sebastian:

    Ja, ist doch schön. Also manchmal brauchen wir doch ein bisschen Druck für die Veränderung. Ja, dann in diesem Sinne erstmal vielen Dank, Steffi, dass du uns da die Einblicke gegeben hast in euer Verein, Vereinsleben. Und ich würde sagen, wir machen einfach Mitte des Jahres nochmal ein Update. Dann seid ihr ja wahrscheinlich nochmal ein paar Mitglieder mehr, habt noch ein Stück weit was erlebt. Und vielleicht haben wir da auch nochmal konkrete Ansätze, wo ihr denn aktuell gerade mitwirkt, dass wir das dann auch mal hier nochmal bei uns im Podcast unterbringen.

  33. Stefanie Pauels:

    Ganz sicher, würde ich mich sehr freuen.

  34. Sebastian:

    Dann vielen Dank für deine Zeit. Mach's gut. Bis dahin. Tschüss. Tschüss. Das war sie also auch mal wieder, die aktuelle Folge mit Stephanie Pauls von den Electrified Women, die uns doch einen sehr interessanten Einblick hinter die Kulissen gegeben hat. Ich hoffe, dir hat die aktuelle Folge auch gut gefallen und würde mich freuen, wenn du kommende Woche wieder einschaltest, wenn eine neue Folge des Elektroautonews.net Podcast online geht. Bis dahin kannst du uns gerne positive Bewertungen bei iTunes hinterlassen, damit wir den Podcast noch ein Stück weiter und ein paar Schritte mehr in die Welt hinaustragen können. Danke dir fürs Zuhören. Mach's gut. Bis nächste Woche. Ciao.