Debatte um Antriebstechnologie schon 2015 entschieden

Im Gespräch mit Niki Skene

Die Podcast-Folge mit Niki Skene dreht sich um das Thema Elektromobilität und die Transformation der Welt durch technologische Veränderungen. Niki stellt sich als jemand vor, der in verschiedenen Kulturen zu Hause ist und versucht, den Spagat zwischen der Angst vor Veränderung in der alten Welt und der übermäßigen Begeisterung für Veränderung in der Neuen Welt zu begleiten und zu erklären. Er betont die Wichtigkeit, unignorierbar zu sein, indem man fundiertes Wissen hat und dieses überzeugend kommunizieren kann.

Dieses vereint er in sich, wie er zu verstehen gibt, da er vor allem als Sprecher-Coach, im Rahmen von TEDxTalks aktiv ist. Diese Coachings ermöglicht es ihm, dass er mit Menschen in Austausch kommt, die von ihm, aber von denen vor allem er lernen kann. Über verschiedenste Themenfelder hinweg. Dennoch ist eines der zentralen Themen des Gesprächs die Betrachtung des Autos (bzw. jeglicher Mobilitätslösung).

Ein zentraler Diskussionspunkt ist Nikis Vision der Mobilität, die weit über herkömmliche Transportkonzepte hinausgeht. Er argumentiert, dass Fahrzeuge – oder allgemeiner "Devices" – so konzipiert sein sollten, dass sie ständig in Bewegung sind, um Personen und Gegenstände zu transportieren, aber auch um wertvolle Daten zu sammeln. Diese Perspektive läutet einen Paradigmenwechsel weg von der traditionellen Sichtweise der Automobilindustrie, die den Fahrspaß und physische Eigenschaften von Fahrzeugen in den Mittelpunkt stellt, hin zu einem Verständnis von Fahrzeugen als integralen Bestandteilen einer vernetzten, datengesteuerten Welt.

Die Diskussion um Elektro- vs. Verbrennungsmotoren wird somit zu einer Nebensache in einer viel größeren Debatte über die Rolle der Technologie in unserer Gesellschaft und wie wir die Konzepte von Mobilität, Datenschutz und Umweltverantwortung neu denken müssen. Vor allem, da die Debatte um die Antriebstechnologien (Elektro vs. Verbrenner) bereits überholt sei. Schon 2015 habe man sich im Silicon Valley vom Verbrenner verabschiedet und klar auf den E-Antrieb ausgerichtet.

Niki betont, dass es letztendlich darum geht, Lösungen zu finden, die es Fahrzeugen ermöglichen, effizient, umweltfreundlich und ohne unnötige Standzeiten zu operieren, um so den Übergang zu einer nachhaltigeren und intelligenteren Mobilitätslandschaft zu fördern. Am besten hörst du selbst hinein. Viel Spaß damit.

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des Elektroauto-Newsbook-Net-Podcasts. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du heute wieder eingeschaltet hast, wenn es mal wieder um das Thema E-Mobilität geht. In der aktuellen Folge habe ich Niki Skene zu Gast, seines Zeichens Veranstalter von Touren in Silicon Valley rein, unter anderem schon weit über 200 Touren gemacht, um dort Firmen zu besuchen, deren Denkweise zu erschließen und zu sehen, wo die Entwicklung der Welt hingeht. Denn so wie ihr zu verstehen gebt, ist man da schon ein paar Jahre im Voraus von der Denkweise entstanden. Seine härteste Aussage oder prägnanteste Aussage in dem Podcast war, 2015 hat man sich schon dort keine Sorgen oder keine Gedanken mehr gemacht über die Antriebstechnologie der Zukunft. Es war einfach gesetzt, Batteriebetrieb neben Mobilität. Nur eine seiner Thesen, die er eben hier vertritt in dem Podcast. Wir haben mal ein bisschen fernab des eigentlichen Spektrums uns unterhalten. Dennoch sehr spannend, wie ich finde. Wir gehen direkt rein ins Gespräch mit Niki. Viel Spaß damit. Servus Niki, vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, dass wir uns heute ein wenig unterhalten können. Ein Stück weit über E-Mobilität, aber vor allem auch um Transformation, Veränderung in der Welt. Und da bist du, glaube ich, der richtige Partner dafür, wie ich gestern beim Vorgespräch schon mitbekommen habe. Aber bevor wir da einsteigen ins Gespräch, stell dich doch gerne mal unseren ZuhörerInnen vor.

  3. Niki Skene:

    Hallo Sebastian, wundervoll, dass ich hier dabei sein darf auf deiner Show. Vielen Dank für die Einladung. Ich bin Niki, ich bin in Wien, Dubai und San Francisco zu Hause, was ein ziemlicher Spagat ist, aber im Kontext meines Berufs oder meiner Berufung ziemlich viel Sinn macht, weil in einer alten Welt sind viele Menschen, die Veränderung Angst haben und in einer neuen Welt sind viele Menschen, die vielleicht übermotiviert in Veränderung hineinspringen. Und ich versuche, diesen Spagat zu begleiten, zu verstehen und für Leute verständlich zu machen. Und das ist das, was ich auch mache. Ich nenne das Be Unignorable. Weil unignorierbar bist du, wenn du ziemlich oft Recht hast, weil du so viel weißt, dass deine Hypothesen wahrscheinlich sich als real, als realistisch herausstellen werden. Und natürlich bist du auch unignorierbar, wenn du auf eine Art und Weise deine Gedanken artikulieren kannst, dass Menschen dir gerne dabei zuhören. Und diese beiden Säulen, also ich bin auch ein Sprechercoach, und diese beiden Säulen, Innovation zu beobachten, zu begleiten und für Leute verständlich zu machen, die führen dazu, dass ich Menschen dabei helfe, unignorierbar zu sein.

  4. Sebastian:

    mal eine Ansage, da unignorierbar zu sein. Das ist ja schon ein starkes Statement natürlich auch und wahrscheinlich auch deine Sprechercoach-Ausbildung beziehungsweise im Hintergrund auch geschuldet. Wollen wir da vielleicht zuerst drauf eingehen? Du hattest gesagt, dass du vor allem auch aus TEDxTalks bekannt warst, dass das auch lange deine Berufung sozusagen war, vielleicht auch aktuell noch ist. Vielleicht magst du da ein paar Worte dazu verlieren, wo eben diese Säule Sprechercoach zu tragen kommt.

  5. Niki Skene:

    Total, es gibt ja diesen Spruch, from mess to message und ich bin ein Stamm einer sehr dysfunktionalen Familie und es sind viele von uns, für viele von uns trifft das zu. Bei uns war sehr konkret die Frage, wem hört man zu und wem gibt man das Gefühl, dass der nicht so viel zu reden hat. Und ich habe aus diesen eigenen Erfahrungen und auch Verletzungen heraus vollkommen zufällig in dieser TED-Welt meine Mission gefunden, nämlich Leuten dabei zu helfen, dass das nicht passiert, dass man nicht sagt, okay, dem ist nicht zuzuhören und der ist nicht zuzuhören. Ich bin sehr zufällig da hineingerutscht. Ich habe diese TED-Welt kennengelernt 2006. 2009 war ich selbst dann bei der ersten MainTED. Dort wurde das TEDx-Programm präsentiert, also das Franchise-Format. Ich habe da gleich eine Lizenz genommen und TEDx Salzburg gemacht. Und Ted hat gesagt, hey, ihr sollt eure Sprecher coachen, damit ihr nicht gleichzeitig mit dem Publikum zum ersten Mal hört, worüber euer Sprecher überhaupt spricht. Und eine Möglichkeit habt, dazu einzugreifen, das vielleicht in eine Richtung zu massieren, dass das auch besser wird. Und dann haben wir gesagt, ja klar, machen wir. Ich habe noch kein Budget für einen Sprechercoach gehabt, also habe ich die Sprecher selbst gecoacht. Und so folgendermaßen, Sebastian, am 29. Oktober habe ich die TEDx Salzburg, worüber wirst du denn sprechen? Ah, cool, sehr interessant. Wir sehen einander dann im Oktober. Das war mein erstes Sprecher-Coaching. Also natürlich weit weg von Sprecher-Coaching. Aber dann ist Folgendes passiert. Die anderen Organisatoren, zuerst in Österreich, haben gesagt, hey, du coachst doch deine Sprecher. Und ich, ja, ja. Kannst du meine auch coachen? Und ich, ja, ja. Weil ich sage zu allem immer, ja. Und habe dann gewusst, okay, ich bin sowas von nicht qualifiziert Sprecher. Sprecher zu coachen, ich muss das schnell lernen. Und habe dann von TED sehr viel gelernt und habe sehr viel gesehen, was funktioniert und sehr viel gesehen, was nicht funktioniert und bin dann im Verlauf der Zeit bei 100 TEDxEvents als Sprechercoach gelandet und habe über zweieinhalbtausend Sprecher in meinem Leben gecoacht. Und ich habe bis heute keine offizielle Sprecher-Coach-Ausbildung. Aber ich glaube, ich habe dadurch, dass ich mit so vielen Leuten gearbeitet habe, gelernt, Vorträge für Menschen zu machen und nicht für eine Idee. Und das macht einen Unterschied. Weil wenn wir ein Unternehmen haben und wir sind Co-Founder, reden wir eigentlich von derselben Sache. Aber du bist nicht ich und ich bin nicht du. Das heißt, es sind zwei unterschiedliche Vorträge. Es müssen zwei unterschiedliche Vorträge sein. Und das ist das, was... und dann auch für viele Leute Sinn macht und Spaß macht und bis heute, ich habe heute schon zwei Coaching-Sessions gehabt vorher, ist das so, dass ich dieses Glück habe, mit Leuten zusammenzuarbeiten, die Dinge sehen, die andere Leute nicht sehen, weil sonst wären sie auch nicht eingeladen zu sprechen. Und da passiert etwas Wundervolles, nämlich wenn ich mit einem Sprecher arbeite, um seinen Vortrag oder ihren Vortrag zu optimieren und manche Leute haben viel Erfahrung zu sprechen, ich arbeite mit jemandem, der redet jede Woche und dann gibt es Leute, die sind noch nie eingeladen worden und alles dazwischen. dann funktioniert das meistens auch oder immer. Und das ist wundervoll. Aber was auch passiert ist, ich lerne von dem Sprecher. Wahrscheinlich sogar mehr als der oder die von mir. Und mit dieser Bandbreite von Leuten habe ich auch wie ein Schwamm mich durchs Leben bewegt. Und wie ich dann begonnen habe, diese Touren zu machen, die in Wirklichkeit keine Touren sind, sondern eher Fact-Finding-Missions. Du hast ein sehr konkretes Thema, du hast eine sehr konkrete Fragestellung und rund um diese Fragestellung und die Industrie, die Technologie, treffen wir Leute, die eine Wette an die Zukunft abgeben, weil sie glauben, so wird das sein. Und ob die recht haben oder nicht, werden wir sehen. Aber irgendwann sind die halt fertig mit dem daran arbeiten und dann ist es draußen und dann wird der Markt uns sagen, wir bestätigen, haben die recht oder nicht. Und vielleicht haben sie nicht am Anfang recht, sondern ein paar Leute, die hinter ihnen kommen, die die weiterentwickeln. Aber im großen Ganzen geht es immer darum, und das ist auch etwas, was Silicon Valley unterscheidet von dem restlichen Weltraum, hat Silicon Valley auch den Ruf, 120 Quadratkilometer zu sein, die umgeben sind von Realität. Weil dort andere Gesetzmäßigkeiten fungieren. Und eines davon, und das finde ich sehr spannend, ist, dass die Leute sagen, du hast eine Wette an die Zukunft, ich zahle dir diese Wette, ich wette mit. Und du musst kein Geld verdienen, weil Geld verdienen ist ja keine Wette an die Zukunft, sondern ein Business, wie wir es kennen. Das heißt, ein Geschäft, das Umsätze macht, das ist ja ein Schoolbook-Unternehmen und das macht ja auch sehr viel Sinn. Gott sei Dank sollten die meisten Unternehmen der Welt Gewinne machen und erfolgreich sein und nicht Geld verbrennen. Aber deren Job ist nicht, Wetten an die Zukunft abzugeben. Und die Unternehmen, mit denen ich arbeite und die wir auch besuchen und die Leute, die sagen, ich glaube daran, ich glaube, dass es so sein wird. Und dann wiederholen sich Muster. Und wir sind gerade in einer Zeit, wo sich diese Muster wiederholen. Wir haben diesen Irrsinn, diesen AI-Spring, diesen Irrsinn, seit JetGPT in den Markt gegangen ist, wo Artificial Intelligence diesen massiven Durchbruch gehabt hat, demokratisiert zu sein. Bis dahin haben die Leute nicht gewusst, was sie mit Artificial Intelligence zu tun haben und haben auch wenig einwirken können aktiv. Wenn du auf Facebook... Wenn du scrollst oder auf Instagram scrollst, dann weiß Instagram auch, wo du aufhörst zu scrollen und wo du liest und wo du drauf drückst, das weiß es alles, aber du bist dir das nicht so bewusst. Wenn du aber zu ChatGPT gehst und sagst, erzähl mir ein bisschen mehr über... Keine Ahnung, über Fallschirmspringen. Und dann weißt du, dass du interagierst. Es wird dir bewusst gemacht. Und dasselbe, wenn du sagst, stell dir ein Bild vor, wo ein Fallschirmspringer ein Hund ist. Also all diese Dinge, die gerade stattfinden, sind ja gleichzeitig auch eine große Ablenkung. Aber dahinter stecken viele Wetten an die Zukunft. Und was uns eint, ist diese Begeisterung für Autos und die Begeisterung für Mobilität und das, was auf der Straße stattfindet. Und auch hier finden gerade sehr viele Wetten an die Zukunft statt. Und das ist halt sehr spannend, weil ich eben damit viel zu tun habe.

  6. Sebastian:

    Da sind wir auch beim Publikum. Du hast es eben schon gesagt, du siehst durch deine Sprechercoach-Tätigkeit zum einen Dinge, die andere nicht so sehen, auch in schon relativ frühem Stadium, die du mitbekommst, dann auch mit deinen Touren. Du hattest auch erzählt, dass du schon weit über 200 Touren selbst immer begleitet hast, dementsprechend Einblicke hattest. Wir gehen jetzt mal vielleicht da auch verstärkt auf den Bereich Mobilität, E-Mobilität ein, weil das natürlich für unsere Zuhörer vor allem interessant ist. Und da ist auch die Frage... Wo machst du diese Touren dann beispielsweise? Bist du dann bei so einem Rivian unterwegs, bei einem Tesla, bei den Upcoming Stars dann sozusagen aus Amiland? Oder sind das dann eher, ich nenne sie jetzt mal alteingesessene OEMs, die dann da ihre Tore öffnen und dann auch von dir da ein bisschen Feedback dazu wollen, dass wir das einfach mal ein Stück weit besser verstehen, in was für Kreisen du dich bewegst mit deinen Touren?

  7. Niki Skene:

    Super Frage. Also grundsätzlich gilt mir es ja egal, welches Unternehmenslogo auf der Visitenkarte steht von der Person, die wir treffen. Ja. Und wenn du nach Silicon Valley kommst, denkst du, hey, ich will zu Tesla und ich will zu Lucid. Rivian ist in Los Angeles, also die kannst du nicht versuchen, wenn du in San Francisco bist. Aber Sux ist da und Cruise ist da und Waymo ist da und Nio ist da und Tesla sowieso und Lucid auch. Also es gibt ja genug mit denen und viele Batterien. Ich will nicht sagen Hersteller, weil das stimmt nicht, sondern Leute, die experimentieren mit Smart Batteries. Und dieser ganze Zyklus von Energie, also Herstellung, Lagerung und Verbrauch. Und dann treffen wir Leute und sagen, okay, woran glaubst du? Und dann haben halt die Leute unterschiedliche Ideen, woran sie glauben. Und mein Job ist in diesem Programm, und ich nehme ja immer nur zehn Leute in eine Tour, weil sonst wird das ja so eine Business Safari. Aber wenn du zu zehn bist, kannst du echt ein Gespräch führen mit der Person, die wir treffen. Dann ist das nicht so ein Vortrag und du gehst dann wieder. Oder du wirst durchgeschleift durch Micro-Kitchens, was zwar belustigend, aber nicht inspirierend ist, weil es hat relativ wenig mit der Zukunft von Mobilität zu tun, wie viele Küchen bei Google sind. Sondern es geht um diese persönlichen Gespräche. Und das, was die Vision ist. Und die Vision fängt meistens in Silicon Valley an mit einem Problem, das gelöst werden sollte. Wenn sich dort Leute vorstellen, sagen sie sehr oft, the problem I'm solving is. Als ersten Satz und nicht, ja, ich bin ein Doktor oder ein PhD mit so und so vielen Jahren Erfahrung und habe so viele Preise bekommen und die Leute stehen Schlange, wenn ich den Mund aufhabe. Also all diese Sachen, diese Ich-Ich-Ich-Dinge passieren dort nicht, sondern da draußen ist ein Problem und ich möchte das Problem lösen. Und mit einem gewissen Maß an Ideologie und Begeisterungsfähigkeit wird dann in diese Richtung geschaut und sagt, welches Problem können wir lösen. Und die grundsätzliche Frage stellt sich immer, was macht Sinn? Also wir haben ein Problem, das zu lösen ist, und dann stellen wir uns die Frage, was macht Sinn? Und ich gebe dir zwei Beispiele, ein kurzes Beispiel. Das eine ist die Arbeit nach Covid-19. Covid war das, du musst zu Hause arbeiten, weil du musst isoliert sein. Nach Covid war, wir haben ein Büro und die Leute können aber gut zu Hause arbeiten. Also was machen wir? Lassen wir die zwei Tage in der Woche zu Hause arbeiten, dann sind sie fünf Tage in der Woche in ihrem eigenen Schedule. Vier Tage und drei Tage kommen sie ins Büro. Und das macht aber überhaupt keinen Sinn. Das ist ja einfach nur ein, hier haben wir was und hier haben wir was, schauen wir, wie wir es irgendwie zusammen zwingen. Und Silicon Valley sagt, was macht Sinn? Und wenn du dir die Frage stellst im Arbeiten, was macht Sinn, musst du sagen, was kann der Arbeitnehmer gut und was kann der Arbeitgeber gut? Weil so kommst du dann der Sinnfrage näher. Und was der Arbeitnehmer, der Leute, die einen Job haben, gut können, ist jeden Tag in der Früh aufs Neue feststellen, wo bin ich heute produktiv. Du weißt, bist heute produktiv im Café aus. Du weißt, Sebastian, du bist heute wahrscheinlich produktiv in deinem Studio, weil wir hier zusammen plaudern. Ein anderer sagt, heute brauche ich ein Büro. Aber das weiß jeder für sich, jeden Tag aufs Neue, wo bin ich heute produktiv. Was die Leute nicht wissen ist, wo kann ich hingehen, um Gedanken mit jemandem auszutauschen. Wo habe ich meine Sparring-Partner, wo kann ich Gedanken bouncen, wo kann ich meine Gedanken challengen. Das wissen die Leute nicht. Das weiß aber der Arbeitgeber, weil der weiß, was für Skills habe ich eigentlich in meiner Company. Wie kann ich Leute zusammenbringen, dass die auf neue Ideen kommen. Also sollte ich doch eigentlich einen Arbeitsplatz so herrichten, dass man gerne hinkommt, um Gedanken zu bouncen und wo dann gearbeitet wird, entscheiden die Leute selber. Und das erlebst du dann dort. Da gibt es eine neue Form von Coworking, das heißt Jack15. Das schaut aus wie ein riesengroßes Wohnzimmer und die Leute sind krachvoll. Der konservative Coworking-Space ist noch in San Francisco leer, weil das macht Sinn. So, und jetzt gehen wir zu Auto, weil wir haben ja gesagt, wir reden heute über Auto und nicht über Arbeitsplätze. Und auch hier ist es so einfach, es klingt so komisch, aber es ist so einfach und das ist deswegen, stehen wir vor einer Mauer, also hier ist es einfach und hier sind wir und dazwischen ist die Mauer, weil wir dauernd glauben, dass Autofahren was mit Spaß machen zu tun hat. Und darum reden wir über Freude am Fahren und über Spaltmasse und über lauter so Dinge, die wir glauben nicht so wichtig sind. Aber wenn wir diese Mauer niederscheiben und nachdenken, was ist da eigentlich, was da vor uns ist, kommen wir drauf, hey, das ist ein Gerät, das gebaut wurde, um in Bewegung zu bleiben. Dieses Auto, ich nenne es jetzt ab jetzt Device, das ist ein Device, das gebaut wurde, um in Bewegung zu bleiben. Und wenn es in Bewegung ist, kann es Menschen transportieren und Gegenstände transportieren. Die Realität heute ist, dass wir eine Riesenindustrie aufgebaut haben, rund um stehende Autos. Parkplätze, Garagen, Tankstellen, Werkstätten, also alles stehendes Auto. Und das akzeptieren wir, weil wir haben es schon so lange gelernt, dass wir es gar nicht in Frage stellen. Wir akzeptieren, dass wir fix einmal im Jahr das Auto in die Werkstätte stellen müssen. Vielleicht sogar zweimal. Einmal zum Service und einmal zum Pickerl. Das heißt in Österreich Pickerl, in Deutschland heißt das Plakette, glaube ich. Also das ist ja quasi, dass der Staat sagt, okay, das Auto darf ein weiteres Jahr auf der Straße sein. Ein Auto muss stehen bleiben. All diese Dinge. Wir akzeptieren, dass unheimlich viel kaputt gehen kann im Auto, weil ja unheimlich viel drinnen ist. So, wenn wir jetzt sagen, okay, wir hören uns darauf verständigen, das ist gebaut, um in Bewegung zu bleiben, dann schauen wir mal, was können wir alles rausnehmen, das kaputt geht und es bleibt trotzdem in Bewegung. Weil das Auto ist gebaut, um in Bewegung zu bleiben. Dann sagen wir als nächste Frage, wenn wir da ein Ding haben, das in Bewegung ist, was für Jobs kann das eigentlich übernehmen? Weil wir denken ja immer nur an Menschen und Gegenstände transportieren und darum denken wir an Fahrvergnügen und Sitze und Soundsysteme und was weiß ich was. Weil wir immer nur darum denken, dass wir sitzen in diesem Auto und es ist unser Auto. Aber wenn wir sagen, okay, das ist ein Device, das ist built to stay in motion und während es in Bewegung ist, müssen wir uns die nächste Frage stellen, was für Jobs warten auf etwas, was dauernd in Bewegung ist. Die wir heute nicht so gut, nicht so genau erfassen können, weil wir die heute Dingen umhängen, die nicht in Bewegung sind, weil wir Wetterdaten auf einer Wetterstation erfassen. Aber was ist, wenn jedes Auto, das in Bewegung ist, also jedes Device in motion, zu einer mobilen Wetterstation wird? Oder was ist, wenn jedes Auto zu einer mobilen Erfassung von Luftqualität wird oder Straßenqualität wird oder seismografische Aktivitäten? Ich glaube, dass wir im Kontext von dieser, das ist ein anderes großes Thema, ich mag da nicht so weit hineinschauen, aber im großen Ganzen sind die meisten Menschen einig, dass sich das Klima gerade verändert und der Mensch ist schuld daran. Manche glauben, das ist nicht so, die meisten glauben, das ist so. Ich glaube, darauf kann man sich verständigen. Die meisten Menschen sagen, der Mensch macht den Planeten gerade ein bisschen heißer. So, wenn wir sagen, das stimmt, der Planet wird gerade ein bisschen heißer, von wem auch immer ausgelöst, dann werden sich Wetterveränderungen signifikant uns präsentieren, die wir gerne vorher kennen und nicht mit denen präsentiert an 10 Sekunden, bevor sie bei uns sind. Ja, wir wollen, ich glaube, dass Wetterdaten mehr Geld bringen wird als Taxifahrten. Ja, also ich glaube, dass die, die mit diesen Devices in Motion Wetterdaten mit hundertprozentiger Genauigkeit erfassen, darin mehr Geld verdienen werden als alle anderen im gesamten Ökosystem Device in Motion. Ich glaube, es wird andere Sachen auch geben, aber ich glaube, Wetterdaten ist das Wertvollste. Und ich weiß, in der Energieherstellung sind Wetterdaten sehr wichtig für diese Windturbinen zum Beispiel. Die müssen wissen, wie viel Strom können sie in den nächsten 120 Minuten herstellen. Heute haben sie Wetterdaten für 90 Minuten, also nur 75% der Zeit und den Rest müssen sie wetten. Und wenn sie das nicht herstellen, dann müssen sie es einkaufen, weil wenn sie es nicht liefern, fliegen sie. Also das ist alles Geld. Und plötzlich geht es überhaupt nicht mehr darum, ist da ein Mensch drinnen, gibt es Fahrvergnügen. haben wir Spaß, sondern es geht nur darum, da ist ein Ding in Bewegung und das produziert Informationen. Also in Wirklichkeit wird das Auto, was heute ein Lifestyle-Produkt ist, für die meisten Menschen, Ein paar brauchen es, aber für die meisten Menschen ist es ein Lifestyle-Produkt, wird zu einem Asset, also von Liability zu einem Asset. Und es verdient Geld für dich.

  8. Sebastian:

    Ich dachte jetzt eher, wir sprechen erstmal so über Mobilität an sich, so E-Mobilität, aber das habe ich auch schon mitbekommen, das ist ja eigentlich auch schon gesetzt im Endeffekt. Wir reden ja jetzt hier schon über eine Art autonomes Fahren, das schlussendlich kommen wird, wo der Mensch an sich als fahrender Führer von diesem Fahrzeug gar nicht mehr benötigt wird. sondern das Fahrzeug dich einfach selbst von A nach B bringt, dass noch eine Notwendigkeit erfüllt wird, aber du musst das nicht mehr bewegen. Das heißt ja von dieser Denkweise, die du ja auch bestimmt irgendwo aufgesogen hast, jetzt im Rahmen deiner Touren, ist man ja in Silicon Valley jetzt wahrscheinlich schon wieder zig Schritte weiter als bei uns, wo immer noch in Deutschland die Diskussion tobt, Bleibt der Verbrenner denn noch jetzt länger als 2035? Gehen wir auf E-Mobilität? Was machen wir da? Also um das nochmal zu greifen oder einzuordnen von deiner Seite aus. Die Diskussion gibt es ja wahrscheinlich gar nicht mehr jetzt in deiner Welt, in der du da unterwegs bist.

  9. Niki Skene:

    Wir haben 2015 aufgehört darüber zu reden, was für eine Maschine da vorne brummt. Und ich habe gesagt, es ist gebaut, um in Bewegung zu bleiben. Das heißt, du musst natürlich auch eine Maschine, die dafür sorgt, dass es in Bewegung bleibt, einbauen, die... möglicherweise in Zukunft regeneriert werden kann oder aufgeladen werden kann, während es in Bewegung ist. Und das wird nicht funktionieren, wenn ein Fremdstoff, Fremdkörper in das Auto hineingefüllt werden muss. Zum Tanken jeder Art muss das Auto immer irgendwo stehen bleiben. Und aufladen, wir haben unlängst ein Kristall entdeckt, das die 4000-fache Leistungsquote in der Photovoltaik erzielen kann. Also das wird wahrscheinlich sehr bald erlebbar sein, dass tatsächlich die Außenhaut des Autos als Solar ausreicht, um Energie herzustellen. Das heißt, wir brauchen auch nicht darüber diskutieren, ob Batterien umweltschädlich sind und die Ökobilanz vom Elektroauto. Es geht nicht um... sag es niemandem weiter, aber es geht nicht um die Ökobilanz von Elektroautos. Es geht nicht darum, ob das Elektroauto besser für die Umwelt ist als der Verbrenner. Es ist schon schön, wenn es besser ist, sondern es geht darum, das Ding ist gebaut, um in Bewegung zu bleiben, das wird neue Jobs haben, wir müssen stehenbleiben verhindern. Wir brauchen eine Antriebsform, wo wir nicht mehr stehen bleiben müssen. Gut ist, wenn das auch besser ist für die Umwelt, weil wir weniger Ressourcen verbrauchen. Wir brauchen weniger Teile. Es sind viel weniger Teile im Elektroauto als in einem Verbrennungsauto. Aber um deine Frage nochmal zu beantworten. Nein, wir diskutieren nicht darüber, was da für ein Antrieb ist. Es gibt nicht eine Hydrogenlösung, es gibt nicht eine Hybridlösung und es gibt auch keine Verbrennerlösung. Sehr oft werde ich gefragt, wie lange glaubst du, dass das dauern wird? Ich glaube, es spielt keine Rolle, weil in einer Zeit, die sich exponentiell verändert, passiert immer nichts, bis alles passiert. Und wenn du wartest, bis es passiert, hast du ohnehin verloren. Dieses Warten-wir-mal-ab-und-treffen-dann-eine-Entscheidung funktioniert nicht, wenn exponentielle Entwicklungsschritte stattfinden. Wir haben gesehen, dass Uber einen Unfall gehabt hat. Uber waren die Ersten in autonomen Testen. Da war Google Self-Driving, Cruise war früh dabei und Uber war ganz am Anfang auch dabei. Zum Spitzenpunkt waren glaube ich 80 Companies mit 1500 Autos in San Francisco unterwegs, die Streets gemappt haben und einen Software-Stack entwickelt haben, wie autonomes Fahren funktionieren kann. Dann haben die einen Unfall gehabt und sind zwei Jahre weg gewesen, die haben das nicht aufgeholt. Und wie stellst du dir vor, dass du, wenn du irgendwie diese vielen Millionen von Kilometer und Stunden an Erfassung von Informationen hinten nach bist, das kannst du gar nicht aufholen?

  10. Sebastian:

    Das heißt ja beim Umkehrschluss, wenn wir jetzt gerade bei dem Thema Daten sind, was du ja vorhin schon so greifbar mit den Wetter- und Luftqualitätsdaten in den Raum gestellt hast, dann ist ja Tesla jetzt unabhängig davon, ob wir hier vom E-Auto reden oder von einem Auto mit einer PV-Außenhaut, sind die ja klar auf Pole Position jetzt im Vergleich zu anderen OEMs, weil die ja schon ständig Daten aggregieren und eigentlich ja auch immer als Software-Device gehandelt werden mittlerweile.

  11. Niki Skene:

    Ja, Google ist auch sehr gut. Also Waymo ist auch schon wirklich lang unterwegs im Erfassen von Daten. Ja, aber die Antwort lautet ja, die haben Informationen, die wissen mehr über Devices in Motion on Public Streets als jedes andere Unternehmen.

  12. Sebastian:

    Da bist du auch der Überzeugung, dass das dann natürlich den Unterschied machen wird auf Dauer, weil die Daten den Unterschied machen eben und nicht mehr die Hardware, die dann diese Daten nutzen.

  13. Niki Skene:

    Du willst ja überhaupt nicht im Hardware-Geschäft sein. Ja, also wenn du im Hardware-Geschäft bist, weißt du eh, okay, ich muss irgendwas ändern, weil du verdienst zweimal Geld. Und im Software-Geschäft verdienst du jeden Monat Geld. Also du willst ja überhaupt nicht im Hardware. Hardware ist ja irgendwie das, was man in Kauf nehmen muss in der Mobilität, aber nicht, was du willst. Und darum, wenn du stolz bist auf Spaltmasse, dann sage ich, ich unterscheide zwischen linearen und exponentiellen Organisationen, das sind lineare Metrics. Ja, toll, Spaltmasse. Ich finde es auch schön. Ja, ich habe OCD. Ich finde es schön, wenn das alles toll passt, aber es spielt keine Rolle.

  14. Sebastian:

    Das heißt ja beim Umkehrschluss, dass die alteingesessenen OEMs als auch ein paar von den neuen sich ja grundlegend Gedanken machen müssten, jetzt über den reinen Antriebswandel hinaus, wie sie künftige Geschäft gestalten wollen, wenn sie eben nicht nur noch Hardware-Lieferant sein wollen, sondern auch tatsächlich jemand, der in dem Markt dann Geld verdient und ja auch mit agiert.

  15. Niki Skene:

    Ich glaube, das funktioniert nicht. Grundsätzlich gibt es diese Daumenregel, wenn ein Unternehmen mehr als 500 Mitarbeiter hat, kann es nicht von einer Linie an zu einer exponentiellen Organisation transformieren. Es ist zu disruptiv für die Leute, weil es zu viel Veränderung bedeutet. Also würde ich jetzt, wenn ich Volkswagen wäre, nicht sagen, ich möchte Tesla überholen, sondern ich würde mir überlegen, worin bin ich gut, worin Tesla nicht so gut ist. Was macht Sinn? Immer dieselbe Frage. Was macht Sinn? Und dann sage ich, hey, ich habe viel mehr Autos auf der Straße. Noch. Ja, I have higher stock. Toyota, Volkswagen, die haben mehr Autos auf der Straße als Tesla. Das ist ein Asset. Ich würde die alle in dem nächsten Werkstattbesuch mit einer kleinen Box ausstarten und einer SIM-Card und ein paar Sensoren drinnen und schauen, was der Markt daraus macht. Und ein Ökosystem aufbauen und sagen, okay, das ist mein Asset, das kann ich. Aber Volkswagen wird nicht ein, es wird einfach nicht ein Data Company sein, die People Mover herstellt, die sich damit auseinandersetzt, wie können Devices, die auf der Straße in Bewegung bleiben, was für Jobs nehmen die, wie schauen die aus, das wird nicht stattfinden. Das heißt, Volkswagen gibt es einfach so lange, solange die Leute bereit sind, für VW zu bezahlen und halt mit diesen Lösungen, die jetzt angeboten werden, weiterzufahren, weil sie seit Generationen einen Golf gehabt haben in der Familie. Aber das hört irgendwann auf. Die Genzis, ich weiß nicht, ob es jemals eine Generation gehabt hat, wo so wenige einen Führerschein machen wie bei den Genzis. Ich bin in den 70ern geboren. Ich konnte gar nicht erwarten, einen Führerschein zu haben. Ab 16 bin ich so oft ich konnte mit Autos herumgefahren. Mein Sohn ist 21, der hat keine hohe Motivation, einen Führerschein zu machen. Macht ihn eh, aber gibt nicht richtig Gas dabei, hat andere Prioritäten. Und die sind guter Gesellschaft. Ganz viele in dieser Generation sagen, warum mache ich den Führerschein, brauche ich doch nicht. Die haben ihren Status woanders gelegt.

  16. Sebastian:

    Ich glaube, das ist echt ein wichtiger Aspekt, den man ja auch ein bisschen verdrängt. Wir gehen ja immer nur von unserer Bubble aus. Ich bin jetzt auch ein bisschen älter, so zwischen deinem Sohn und dir, der auch froh ist, einen Führerschein zu haben, auch gerne Auto fährt tatsächlich. Aber ich fahre auch nicht immer gerne viel Auto. Deswegen kann ich auch deine erste Aussage nachvollziehen. Man fährt nicht so gerne Auto oder man will ja eigentlich gar nicht fahren, sondern man will eigentlich von A nach B kommen, wenn es dann angenehm ist. Die Reise dorthin ist natürlich eine schöne Sache. Dass man das einfach auch missachtet, dass ja der potenzielle Markt für den Einzelfahrer ja auch zurückläufig ist.

  17. Niki Skene:

    Genau, vollkommen. Es wird ja auch immer unlustiger. Wie ich zum Fahren begonnen habe, war das ja noch richtig lustig. Ich bin mit 240 kmh über die Westautobahn gefahren und wenn ich von München nach Lindau gefahren bin, war ich einer der Langsamen mit der Geschwindigkeit. Das hat ja auch Spaß gemacht. unverantwortungslos das ist, also stell mich an die Wand, aber es waren viel weniger Autos und die Autos waren es auch unsicher, aber es hat irgendwie, es hat alles ein bisschen mehr Spaß gemacht. Jetzt ist es, ich war gerade in Dubai, da macht Autofahren keinen Spaß, da ist viel Aggression und die fahren ja Stoßstangen, Stoßstangen und können nicht Auto fahren und es gibt dauernd furchtbare Unfälle, das macht ja keinen Spaß mehr. Selbst die Leute, die sagen, ich fahre gerne Auto, Das ist dein Autofahren. Ja, 100 ist dein Autofahren. 100 Prozent. Wie viel von diesen 100 Prozent fährst du, weil du musst und wie viel davon fährst du, weil du möchtest? Niemand kann mir erzählen, dass Stop and Go in der Stadt Spaß macht.

  18. Sebastian:

    Ich glaube, da wärst du auch der Erste, der das mir erzählen würde, wenn du das denn so die Meinung vertreten würdest. Von daher vielen Dank für deine Einblicke und auch diesen Einblick in die Zukunft. Das war doch mal ein ganz anderer Aspekt, wie sich Mobilität wohl entwickeln wird, wohin die Reise geht. Und ich fand die Aussage auch sehr griffig und Nachvollziehbar. 2015 haben wir aufgehört, über Antriebe nachzudenken oder was da vorne drin ist, sondern man ist einfach schon Schritte weiter dort. Ich bin gespannt, wie das Feedback auf die Folge ist und freue mich, wenn du zu einem späteren Zeitpunkt nochmal hier zu Gast bist, um dann vielleicht nochmal mit mir drauf zu blicken, was sich auch in der realen Welt dann getan hat oder umgesetzt hat von deinen Ideen. Vielen Dank für deine Zeit, Niklas.

  19. Niki Skene:

    Sehr spannend. Vielen Dank für die Einladung.

  20. Sebastian:

    Mal eine etwas andere Podcast-Folge, die wir jetzt eben hier zu Ende gebracht haben mit Niki, aber nicht minder interessant, wie ich finde. Ich hoffe, du konntest einiges mitnehmen aus dem Gespräch mit ihm. Und ja, freue mich, dass du zugehört hast. Schalt gerne wieder kommende Woche ein, wenn die nächste Folge des ERN-Podcasts online geht. Mach's gut, bis dahin, ciao.