Martin Moescheid: TWIKE oder E-Mobilität anders gedacht

Im Gespräch mit Martin Moescheid, Geschäftsführender Gesellschafter von TWIKE

Martin Moescheid, Geschäftsführender Gesellschafter von TWIKE, hat mir in Rosenthal - der Heimatstätte des TWIKE - ein wenig mehr über das Unternehmen sowie über deren neustes Modell, das TWIKE 5 verraten. Dabei bewegt sich das Fahrzeug noch in der Welt der Elektromobilität. Aber eben weniger auf Pkw, dafür auf Fahrrad und Motorrad-Seite. Quasi das Beste aus drei Welten vereint. Und dennoch scheint es nicht richtig vorwärts zu gehen.

Dies liegt zu einem sicherlich an der aktuellen Lieferketten-Thematik, welche global Unternehmen belastet. Als auch die Tatsache, dass bei Arbeiten an dem Projekt immer wieder Herausforderungen aufkommen, welche gelöst werden müssen. Und dennoch zeigt sich Martin zuversichtlich, dass man auf einem guten Weg ist. Noch Anfang 2023 sollen die ersten beiden Prototypen in Rosenthal vorfahren, um auf Herz und Nieren geprüft zu werden.

TWIKE 5 erlaubt aufgrund eines speziell entwickelten Fahrwerks und besserer Aerodynamik nun auch eine Geschwindigkeit von mehr als 190km/h. Aber nur weil man diese fahren kann, muss man es nicht, wie Martin ausführt. Eine defensive Fahrweise sei die bessere Wahl.

Das Ziel für die folgenden zwölf Monate nach Serienstart ist eine Stückzahl von 500 Fahrzeugen. Die Nachfrage nach dem TWIKE 5 ist jedoch deutlich höher: Aktuell liegen gut 1.700 Vorbestellungen vor. Im Detail gibt's tiefere Einblicke durch Martin selbst. Von daher einschalten und zuhören. Es lohnt sich!

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des elektronischen Newsbundet-Podcasts. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du diese Woche wieder eingeschaltet hast, wenn wir uns mit dem Thema E-Mobilität beschäftigen. In der aktuellen Folge habe ich Martin Moescheid zu Gast. Er ist geschäftsführender Gesellschafter von TWIKE und das schon eine ganze Weile, 25 Jahre sind es mittlerweile, die er für das Unternehmen tätig ist. Und in Rosenthal entwickelt er mit seinem Team den TWIKE 5 weiter, der eben eine andere Art der Mobilität in die Welt der E-Mobilität bringt oder aus der Welt der Elektromobilität kommt. In Rosenthal habe ich ihn besucht, um eben ein wenig mehr über den TWIKE 5 zu erfahren. Wir haben uns auch kurz ausgetauscht, also in einem Rahmen des Zusammenkommens mit anderen Journalisten und Interessierten an TWIKE. Und von daher gibt es jetzt mal kurz kompakt in knapp 13 Minuten die wichtigsten Fakten zu TWIKE und dem TWIKE 5. Viel Spaß beim Zuhören. Hi Martin, vielen Dank, dass du dir heute die Zeit nimmst, dass wir uns ein wenig über TWIKE und euer TWIKE 5 unterhalten können. Bevor wir da einsteigen und du uns dazu ein bisschen mehr erzählst, stell dich doch gerne mal selbst unseren Hörerinnen vor.

  3. Martin Mürschert:

    Sebastian, vielen Dank für die Möglichkeit überhaupt. Mein Name ist Martin Moescheid, ich bin der Geschäftsführer der TWIKE GmbH. Wir sind hier in Rosenthal. Das ist mein Heimatort und auch der Ort des Zweigs geworden. Ich bin 55 Jahre alt und seit über 25 Jahren mit dem TWIKE verbandelt.

  4. Sebastian:

    Ja, sehr schön. Also wo ich hier reingefahren bin, in den Rostal, habe ich dann auch direkt mal Holzhäuschen gesehen mit viel Photovoltaik dann dran. Dann standen schon einzelne Twikes davor. Also ihr denkt schon nachhaltig und grün sozusagen. Da gehen wir jetzt ja auch gleich dann drauf ein mit euren Fahrzeugen.

  5. Martin Mürschert:

    Das ist die Basis unseres Handelns oder auch unserer Ausrichtung auf das Twike. Also wir sind zwar irgendwie auch mit dem Auto oder mit dem Fahrzeug verwandt, das liegt an dem... der Situation, dass wir auf dem Dorf wohnen und aus der Dorfsituation eine Mobilität brauchen, die bei uns nicht mit dem ÖPNV gut abgedeckt ist. Und auf der anderen Seite ist man sich nicht nur der Endlichkeit des Öls, sondern auch einfach der Problematik und der Auswirkungen auf das Klima ist man sich bewusst. Und deswegen suchen wir da ganz bewusst die verbrauchsärmere, die effizientere Mobilität.

  6. Sebastian:

    Und die spiegelt sich ja dann in dem Twike wieder sozusagen, wo ihr jetzt gerade in der Entwicklung oder auf dem Weg zur Serienreifeseite von Twike 5. Vielleicht magst du uns da erstmal abholen sozusagen für die Person, die vielleicht noch gar nichts davon gehört hat, von dieser anderen Mobilität, wie du es jetzt genannt hast.

  7. Martin Mürschert:

    Bei dem Twike handelt es sich ja um... Schweizer Entwicklung, die sich Schweizer Studenten vor über 30 Jahren einfallen haben lassen. Damals mit dem Fokus auch auf Mobilität, die auch den menschlichen Körper mobil bleiben lässt. Also das ist eine Weiterentwicklung eines Liegerades. und die mit Wetterschutz und entsprechend Kollisionsschutz ausgestattet dann wirklich alltäglich Mobilität bietet und für viele auch regelrechten Pkw ersetzt. Zwei Personen sitzen nebeneinander, da vorne ist ein Das Pedalsystem ist integriert, das erlaubt die Reichweite zu erhöhen, aber viel wichtiger, es erlaubt einen gewissen Sport zu treiben im Fahrzeug, damit seine eigene Fitness zu fördern. Ich sage immer zum Spaß, es ist da nicht nur Reichweitenverlängerung, sondern es ist eine Lebensverlängerung, weil es den Menschen hilft, einfach länger gesund zu sein. Das ist so in etwas anderen Worten der Strike.

  8. Sebastian:

    Schön, aber dann sind wir ja, oder bewegen wir uns jetzt nicht in einem klassischen PKW, so wie du gesagt hast, oder wir bewegen uns irgendwo zwischen Fahrrad, PKW, Motorrad da in die Richtung. Oder wie würde man das jetzt einordnen, wenn es da eine Einordnung gibt?

  9. Martin Mürschert:

    Es gibt eine Einordnung, die ist zulassungsrechtlich eine Klasse L5E. Dreiräderige Kraftfahrzeuge größer als 45 kmh, beim TWIKE 3 sind das schon 85 kmh. Und damit ist es tatsächlich zwischen Fahrrad, Motorrad und Auto, es ist irgendwo dazwischen. Und ich glaube auch damit aber genügend für viele Anwendungen, sozusagen weit über 95 Prozent der täglichen Mobilität, kann mit einem TWIKE sehr gut abgedeckt werden.

  10. Sebastian:

    Sehr schön. Und jetzt, wir haben es ja eben angerissen, ihr seid im Moment in der Entwicklungsphase auf dem Weg zur Serienreife vom TWIKE 5. Vielleicht magst du uns da mal mit abholen, was da der aktuelle Stand ist und was uns so ungefähr erwartet, wenn es denn da auf die Straße kommt.

  11. Martin Mürschert:

    Das TWIKE 5 ist eine Weiterentwicklung dessen, was die Schweizer damals mit dem TWIKE 3 schon angelegt hatten. Nach wie vor sitzen zwei Personen nebeneinander. Nach wie vor kann man mitpedalieren, kann man sowohl die Reichweite erhöhen, das ist aber nicht der Die große Motivation, sondern es ist Gelegenheit zum Sport geben im Fahrzeug auf alltäglichen Wegen. Der Wetterschutz ist genauso ausgeprägt. Wir schließen eine Haube, wir sitzen unter einer geschützten oder schützenden Kanzel, die auch einen entsprechenden Grässchutz hat. Die Leistungsfähigkeit ist stark aufgebohrt. Also potenziell kann man 190 kmh Höchstgeschwindigkeit fahren, was unsere Kunden gar nicht wollen und wir auch nicht wollen, dass die Kunden das machen, aber wir haben uns das als Ziel gesetzt, damit die Fahrstabilität auch auf Autobahnfahrten bei hohen Geschwindigkeiten, dass die auch gegeben ist. Reichweite über 500 Kilometer, Beschleunigungsvermögen 0 auf 100, potenziell unter 4 Sekunden. Auch da die Frage, wie viele Investoren den Kunden da wirklich zukommen. Man wird gegenüber einem Pkw eigentlich keinen Mangel erleben. Also es sei denn, ich will eine dritte oder vierte Person mitnehmen, weil es bleibt ein Zweisitzer. Wir haben einen großen Kofferraum, der ist ausgebaut so groß, dass man sich da reinlegen kann. Man kann ihn auch als kleinen Camper benutzen, also Für viele Menschen, für viele Personen, bevor sie vielleicht die Familie gründen und sagen, jetzt brauche ich einen Dreisitzer oder jetzt muss ich auch Familienfahrten machen, wird das TWIKE Wahl Nummer 1 sein. Also das kann komplett die Mobilität des Junggesellen oder der Junggesellin abdecken. Aber das kann auch, wenn die Kinder aus dem Haus sind, kann das wieder das ideale Fahrzeug sein, mit dem ich alt werde.

  12. Sebastian:

    Sehr schön, also für alle etwas sozusagen mit dabei. Jetzt hast du ja schon angerichtet, es steht dem PKW an sich nichts nach, wie ist das denn mit dem Thema Sicherheit, gerade weil wir jetzt von den hohen Geschwindigkeiten sprechen. Gibt es Airbag drin, gibt es Sicherheitssysteme, die dann auch eben noch einen gewissen Schutz mit reinbringen oder wie stellt ihr das sicher, dass da auch die Insassen dann sicher von A nach B kommen sozusagen?

  13. Martin Mürschert:

    Also ganz klar ist es nicht vergleichbar mit einem Mercedes S-Klasse oder mit Fahrzeugen, die da entsprechende Crash-Eigenschaften haben und da jahrelang drauf getrimmt wurden und wo auch ein ganz anderer Erfahrungsschatz vorliegt. Wir haben einen guten Überrollschutz, also wir haben grundsätzlich eine gute Grundstruktur. Wir haben auch ein Rückhaltesystem, sprich Sicherheitsgurt. Das wird auch technisch, muss das nachgewiesen werden, dass das den Anforderungen genügt. Einen Airbag brauchen wir zum Glück nicht. Also die Aufballgefahr auf ein Lenkrad oder auf ein Armaturenbrett, das haben wir in der Art nicht, weil es doch weit weg ist. Also sicherlich kann ein Airbag, Seitengardine oder was auch immer, da kann er nochmal entsprechend... weitere Sicherheit eingebaut werden. Die ist nach unserer Erfahrung, und da werden wir auch unsere Kunden weiterhin sensibel machen, eher eingebaut beim Kunden, also in seiner defensiven Fahrweise. Zum Glück ist unser Zielkunde oder der, der sich angesprochen fühlt vom TWIKE, das ist nicht der Draufgänger, das ist der, der sich zurückhaltend verhält. Und die Erfahrung der letzten 25 Jahre zeigt, dass die Unfallhäufigkeit recht gering ist.

  14. Sebastian:

    Okay, das leuchtet auch ein. Ich habe es ja jetzt schon gesehen und das ist ja auch ein anderes Fahren, so wie E-Auto zum Verbrenner nochmal eine andere Art und Weise ist, wie du dich dann mit fortbewegst, wenn du dich darauf einlässt sozusagen. Jetzt hast du gesagt, Pedalerie kann unterstützend für die Lebenserweiterung oder Lebensverlängerung als auch dann für die Reichweitenverlängerung genutzt werden. An sich Thema Reichweite und Ladegeschwindigkeit, Laden von dem Bike. Gibt es da schon Infos oder Richtungen, wo ihr hinstoßen wollt dann?

  15. Martin Mürschert:

    Die Größe der Batterie ist in kleiner Ausführung eine 18 kWh Batterie. In der großen ist es eine 36 kWh Batterie. Wir haben vom Laden her sowohl AC- als auch DC-Laden relativ hohe Ladeleistung von vornherein. vorgesehen. AC-Laden ist 11 kW in der Basis. Wer das möchte, kann sogar ein zweites Ladegerät aufbauen auf 22 kW AC-Laden. DC werden wir einstündiges laden, einfach weil wir die Batterie schonen wollen. Wir wollen die gerne für 10-20 Jahre irgendwo im Einsatz sehen. Insofern 1C-Laden, 36 kW DC-Laden, Das sind 500 Kilometer in der Stunde, die ich nachtanken kann, wenn ich auf der Strecke bin. Und nach, ich sage mal, 480 Kilometer weiß ich, ich muss noch ein paar Kilometer. Also ich muss dann nochmal, ich sage mal, batteriegenügend laden, damit ich meinen Zielort sicher erreiche. Wir glauben, dass die 500 Kilometer Reichweite eigentlich schon über einen Großteil der täglichen Mobilität sowieso, aber auch der außergewöhnlichen Mobilität ganz gut abdecken wird.

  16. Sebastian:

    Und gibt es jetzt von euch den Fahrplan sozusagen? Werdet ihr hier bei euch in Rostal fertigen? Macht ihr das über einen Auftragsfertiger dann?

  17. Martin Mürschert:

    Wir haben das so vorbereitet, dass man das mit einem Auftragsfertiger machen kann. Aber wir haben uns auch so eingestellt, dass wir in der Rückfallebene es auf jeden Fall selbst tun können. Und das wird auch absehbar bei dem 2x5 der Fall sein. Also wir werden das 2x5, werden wir... Dafür ist die Halle, die wir heute eröffnen, ist dafür vorgesehen, dass wir die Abläufe, Endmontage des 3G5, dass wir die hier in Rosenthal vornehmen können. Wir sind aber an jeder Stelle offen für eine fruchtbare Diskussion und dafür ist es gut, eine Basis zu haben, die da heißt, wir können es hier. Wenn es jemand besser oder günstiger kann oder er noch höhere Qualität da reinbringen kann, dann sind wir auch dafür offen.

  18. Sebastian:

    Okay, das hört sich ja schon mal gut an und schadet ja vielleicht nicht, gerade in der aktuellen Situation immer noch eine Rückverlösung sozusagen in der Hinterhand zu haben.

  19. Martin Mürschert:

    Das ist überhaupt ein Grundprinzip, dass wir die Dinge mit Sicherheit ausführen wollen. Wir legen uns da jetzt auch nicht so weit aus dem Fenster, dass wir vielleicht zu weit rausgerudert sind und dann das nicht mehr anders darstellen können als nur so. Und wenn es dann so nicht geht, dann geht es da nicht. Das ist für uns keine Option. Wir werden es auf jeden Fall umsetzen und das... Sehr schön.

  20. Sebastian:

    Und gibt es auch schon einen Zeitrahmen, wann man mit dem 3G5 rechnen kann, mit dem ersten Fahrzeug oder mit dem ersten Prototypen, dass die auf der Straße unterwegs sind?

  21. Martin Mürschert:

    Also unser Zeitplan ist immer so, dass wir das so möglichst schnell haben wollen. Und wir halten auch intern das Ziel hoch, dass wir nächstes Jahr die Produktion hier starten und hier in Rosenthal starten. Wir fühlen uns da auch ziemlich auf einer Zielgeraden, was die Fertigstellung der Einzelprojekte angeht. EE-Architektur, das ist was, was wir von einem Dienstleister uns programmieren lassen, aber auch soweit gestalten lassen, also bis hin zum Kabelbaum planen, den wir dann zum Kabelbaumfertiger geben können. Das ist in einem Stadium, was uns bis Ende des Jahres, Anfang nächsten Jahres, einen Übergabestand erlaubt. Parallel ist unser Rahmen gerade innen. Da sind wir intern, haben wir noch Schleifen, weil wir das Heck nochmal überarbeiten. Wir wollen da einfach steifer die Fahrwerkskräfte in den Rahmen einleiten. Das ist dann... Absehbar auch Ende dieses Jahres soweit, dass wir dann unseren Rahmenfertiger oder den, mit dem wir lange da schon am Arbeiten sind, den können wir dann briefen. Der wird dann eine abschließende Entwicklung machen, soll uns dann auch die zwei Räume für die Prototypen fertigen und die sollen sehr nah sein an dem Serienstand. Und dann gibt es noch, da liegen ein paar Teile noch im Argen, das sind Fahrwerksteile. Da ist aber ein Kollege, der komplett den Überblick über Fahrwerk hat, der arbeitet sich aktuell von, ich sage mal, dem Reifenaufstandspunkt bis zur Anwendung an den Rahmen durch und legt da alle Bauteile, also stellt sicher, dass die im CAD auch stimmen und dass wir da keinen... Fehler irgendwo, dass der sich reingeschlichen hat und dann, wenn der grünes Licht gibt, geben wir alle Fahrwerksteile in Auftrag. Das wird beim Gießen, ich glaube, da haben wir einen zeitlichen Lauf von acht bis zehn Wochen, bis wir dann aus den Gussteilen dann erste Teile kriegen. Also wir wollen den Fahrerprobungsträger relativ früh im neuen Jahr, weil wir den aufsetzen und den dann auch recht schnell weiterziehen zum Prototypen.

  22. Sebastian:

    Ja, hört sich doch gut an. Dann vielen Dank erstmal für den Überblick, Martin, und viel Erfolg auf dem Weg dorthin.

  23. Martin Mürschert:

    Danke dir, Sebastian.

  24. Sebastian:

    Vielen Dank. Das war es also auch mal wieder mit dem Elektroauto News Brunett Podcast. Ich habe mich gefreut, dass du wieder eingeschaltet hast, wenn wir uns um so ein interessantes Thema aus der Welt der E-Mobilität beschäftigen. Ich hoffe, dir hat es auch Spaß gemacht und du schaltest nächste Woche wieder ein bei der nächsten Folge unseres Elektroauto News Brunett Podcast. Mach's gut, bis dahin, ciao.