Kurzschluss #15: E-Auto Preisverfall - Retro-Ladestationen - VW ID.3 Verkaufsstart

Ausreden keine Zeit für eine Podcast-Folge zu haben gibt es nicht. Zumindest mit der heutigen Folge des Elektroauto-News.net Podcasts. Denn heute heißt es Mal wieder Kurzschluss. Ausgabe Nummer 15 mittlerweile.

Diese Woche gibt es auch nur drei Themen, welche uns ein wenig beschäftigt haben und ihren Einzug in die aktuelle Folge geschafft habe. Zu einem spielt der augenscheinliche Preisverfall der E-Autos eine entscheidende Rolle. Ladesäulen im Retro-Style fassen wir ebenso ins Auge und der VW ID.3 ist ebenfalls Mal wieder Thema bei uns. Wie sollte es auch anders sein.

Wie immer gilt, hör vorbei, es lohnt sich.

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des ElektroautoNews.net Podcasts. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du auch diese Woche wieder eingeschaltet hast, wenn es rund um das Thema E-Mobilität im Alltag geht. In der heutigen Kurzschlussfolge geht es wieder um drei beliebte Themen, die uns diese Woche beschäftigt haben. Kurzschluss aus dem Grund, weil wir kurz, knapp und prägnant die wichtigsten Inhalte der vergangenen Woche auf den Punkt bringen, aufgreifen und dir mit Wissen an die Hand geben, mit dem du glänzen kannst, selbst wenn du die ganze Woche bei uns einfach nicht im Portal vorbeigeschaut hast oder die E-Mobilität für eine ganze Woche aus deinem Gedächtnis gebannt hast. Wird wahrscheinlich nicht vorgekommen sein. Nichtsdestotrotz, Kurzschluss 15 gibt dir die Möglichkeit, eben dieses Wissen nochmal aufzuholen. Drei Themen, wie gesagt, haben wir am Start. Das eine ist E-Auto-Leasing, der Preisverfall bei E-Autos. Das zweite Thema ist Retroladestation, vielleicht ein neu aufkommender Trend, keine Ahnung. Und natürlich der VW ID.3, der nicht fehlen darf, der auch ein fester Bestandteil ist und bestimmt auch noch sein wird für die nächste Zeit, weil Autoland Deutschland doch seine Hoffnung auf dieses E-Auto setzt. Aber fangen wir zu Beginn an und das heißt eben E-Autos im Preisverfall. E-Autos im Preisverfall. Hört sich natürlich schon ein wenig kreiserisch an die ganze Geschichte. Was verbirgt sich dahinter? Zum einen geht es eben darum, dass die Bundesregierung rückwirkend die Innovationsprämie ausgelobt hat. Das bedeutet nicht viel anderes, einfach gesagt, dass für E-Fahrzeuge bis zu einem Netto-Listenpreis von 40.000 Euro der Anteil der Bundesregierung bei der Kaufprämie, umgangssprachlich Umweltbonus, verdoppelt wird. Im Umkehrschluss ist es eben so, dass man bis zu 9.000 Euro Prämie von seinem Kaufpreis abziehen kann für das Fahrzeug. Des Weiteren profitiert man derzeit davon, dass die Mehrwertsteuer gesenkt wurde von 19 auf 16%. Mag vielleicht bei einem Überraschungsein nicht so ganz auffallen. Wenn man sich aber ein Renault Zoe zulegt oder mit einem anderen E-Auto liebäugelt, machen dann auch 3% einiges aus. Zudem kommt es so, dass wir uns ja jetzt in der zweiten Jahreshälfte mittlerweile befinden, auch schon Mitte Juli sind, wenn du die Podcast-Folge hier hörst, am Tag des Erscheins. Und damit rückt natürlich auch das Jahresende näher und der Zeitpunkt, an dem die CO2-Flottenwerte gemessen werden. Die Hersteller sind also daran interessiert, ihre E-Autos und auch Plug-in-Hybride in großer Masse auf die Straße zu bringen, um eben die eigenen Flottenwerte zu senken und von niedrigeren, besseren Emissionswerten zu profitieren, um dann eben etwaigen Strafzahlungen zu entgehen. Für einen hat das was Gutes und das ist der Endkunde an der ganzen Geschichte, weil durch Corona getrieben oder ja, durch Corona, die Corona-Pandemie verursacht, sind natürlich auch die ganzen Absätze im Automobilbereich eingebrochen. Die sollen wieder angekurbelt werden, Preise werden günstiger. Der Endkunde wird vielleicht im Moment noch zweifeln, ob er Geld investiert für ein E-Auto zum Kauf, weil er sagt, okay, weiß er nicht, was kommt, ob die Wirtschaft wieder anläuft, verliere ich vielleicht meinen Job, kann ich es mir leisten, 35.000, 30.000 Euro aufwärts auszugeben für ein Auto in so einem Moment. Ist wahrscheinlich eher nicht der Fall, aber es gibt Alternativen. Und das ist eben so, dass die Hersteller selbst beispielsweise Peugeot den E208, ein wunderbares Einstiegsauto, in die E-Mobilität schon ab 99 Euro im Monat im Leasing anbieten. Gleiches gilt bei Hyundai für den Kona Elektro, der vom Hersteller selbst auch für 99 Euro angeboten wird und so auf die Straße kommen soll. Wir hatten diese Woche auch ein ganz tolles Angebot bei uns im Portal eben, wo wir ein bisschen Werbung dafür gemacht haben, weil wir es unterstützenswert finden und ja auch einen Mehrwert dafür den Endnutzer sehen sozusagen. Den gleichen Hyundai Kona Elektro gab es bei Vehikulum oder gibt es aktuell noch bei Vehikulum für 79 Euro im Monat. Und da kann man gleich mal dazu sagen, die 79 Euro im Monat greifen nicht für irgendwelche Gewerbekunden, sondern auch die Privatpersonen. Das heißt, für 79 Euro im Monat, für einen relativ überschaubaren Eurobetrag, kann ich ein E-Auto fahren, was normalerweise einen Listenpreis von knapp 35.000 Euro aufwärts hat. Ist eine Ansage. Kriegt dafür ein E-SUV mit einer reinen elektrischen Reichweite von bis zu 289 Kilometer nach WLTP, 155 Kilometer oder kmh Höchstgeschwindigkeit von 0 auf 100 in 9,9 Sekunden, Stauraum ohne Ende. Und einfach an sich auch ein schönes Fahrzeug. Den Artikel dazu habe ich auch nochmal bei uns in den Shownotes verlinkt, weil da eben auch zwei Testberichte zum Hyundai Kona Elektro aufgeführt sind. In einem E-Auto, was durchaus zu überzeugen war und für 79 Euro im Monat, aus meiner persönlichen Sicht, kann man da auch nicht sonderlich viel falsch machen. Ist zumindest leichter zu verschmerzen, das Geld, als wenn ich mir eben das Auto kaufe. Und ich gehe stark davon aus, dass wir in Zukunft weitere solche Angebote sehen werden. Je näher wir uns Herbst, Winter nähern, damit die Hersteller gezwungen sind, ihre CO2-Flottenwerte zu erfüllen oder frühzeitig zu erfüllen, wird man wahrscheinlich auch entsprechend Fahrzeuge auf den Markt bringen wollen. Das geht über so Angebote ganz gut. Und ja, sollte aber auch nicht bis zuletzt warten, weil irgendwann ist auch Tuck und dann kann entweder nicht mehr geliefert werden oder es reicht einfach, dass genügend Fahrzeug abgesetzt wurden. Gilt hier dann natürlich den Zeitpunkt zu finden, zu erahnen, wann die Angebote dann am günstigsten sind, aber da berichten wir bei uns regelmäßig im Portal drüber, einfach vorbeischauen und schlau machen. Kommen wir zum zweiten Thema unserer heutigen Kurzschlussfolge, das Thema Laden. Weil ganz egal, ob wir das E-Auto nun gekauft oder geleast haben, irgendwann ist die Batterie leer und dann muss es geladen werden. Hier kommt die Firma Weidmüller Mobility Concepts aus Detmold ins Spiel, die eine doch sehr eigene Ladesäule vorgestellt haben. Und zwar ist es so, dass es die doch sehr schlanke, minimalistische Ladesäule des Designs von der Klasse Paco aufgreift. Wobei sämtliche Elektro-Komponenten unsichtbar im Gehäuse und im Standfuß integriert wurden. Und wenn man bei uns im Portal vorbeischaut, dann kann man auch verstehen, warum das Design schon einige Fans gefunden hat und auch künftig weitere finden wird. Und das sowohl in Privatpersonen oder im privaten Bereich als auch bei Unternehmen, welche eben die Parkuhr-Ladesäule auch im öffentlichen Raum aufstellen wollen. Ich könnte mir gerade vorstellen, bei einem Unternehmensparkplatz schaut sowas dann doch um einiges ansehnlicher aus als jetzt so klotzartige Ladesäulen. Und das hat man ganz gut gelöst, indem man eben sämtliche Design-Elemente, wie etwa die Statusanzeige, sowie das Zubehör, etwa die Halterung fürs Ladekabel, konsequent in dieser Parkuhranmutung ausgeführt und umgesetzt hat. Und das Ganze ist nicht auch nur ein Designkonzept, was einmal erfunden wurde sozusagen und dann... In der Schublade wartet, ob es irgendwann umgesetzt wird. Ne, die Retro-Ladesäule wird ab dem vierten Quartal 2020 in drei Leistungsstufen, 3,7 Kilowatt, 11 Kilowatt und 22 Kilowatt auf die Straße bzw. an die Straße kommen, um dann dort eben auch E-Autos zu laden. Und da sind wir doch schon freudig überrascht gewesen, dass es solche Konzepte gibt, dass man nicht nur bei E-Autos mit neuem anmutenden Design aufwartet oder sich auch an älteren Designs orientiert und die umsetzt in die moderne, sondern dass man auch bei Ladesäulen doch noch ein wenig Spielraum hat und das Ganze ansehnlich verpacken kann. Also kann ich nur empfehlen, da auch mal vorbeizuschauen in dem Artikel, um diese Ladesäule in Parkour-Optik oder Parkour-Style sich anzugucken. Retro trifft es, aber Retro in dem Fall ist auch super. Und wie könnte es auch anders sein? Keine Kurzschlussfolge ohne VW oder Neuigkeiten aus dem VW-Konzern. So auch diese Woche wieder. Nicht einmal vier Wochen, ja mittlerweile viereinhalb Wochen dürfte es her sein, dass VW den Bestellstatus limitierten ID.3 First Edition gestartet hat. Und ja, nicht mal mehr in knapp einer Woche wird dann eben auch der VW ID.3 in der Serienversion zu ordern sein. Das heißt, ab dem 20. Juli 2020 sind die Bestellsysteme für die Öffentlichkeit geöffnet. Allerdings nicht in allen möglichen Konfigurationen, dass sich da die Nutzer potenziellen Kunden austoben können und ihren ID.3 nach eigener Vorstellung zusammenstellen können, sondern es gibt sieben vorkonfigurierte ID3-Modelle, unter denen man auswählen kann, die da aber in sich doch sehr breit aufgestellt wurden, um da eben möglichst viel Kunden abzuholen bei der ganzen Geschichte. Und eben auch Interesse dafür zu schaffen, alle sieben Modelle oder vorkonfigurierten ID.3-Modelle profitieren von der maximalen Förderung des Umweltbonus in Höhe von 9.480 Euro. Das sind eben doppelte Bundesregierungsanteile. Ein Anteil Hersteller plus der Nachlass oder die Auswirkung durch den Mehrwertsteuernachlass. Und VW-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann gab zu verstehen oder gibt zu Recht zu verstehen, dass er überzeugt ist, dass die E-Mobilität nun endlich zum Durchbruch kommen kann oder gelingen kann. Das denken wir auch. Ob da jetzt nur der ID.3 der ausschlaggebende Faktor ist, ist natürlich die andere Frage, aber er wird bestimmt einen großen Teil dazu beitragen, jetzt zumindest in 2020, um die E-Mobilität sozusagen nochmal unters oder ins Volk zu bringen. um eben da auch entsprechendes Interesse am Markt zu generieren. Und umso mehr ID.3 wir auf der Straße fahren sehen, umso mehr Nachfrage nach diesen Fahrzeugen wird ja auch kommen. Es ist so, dass alle sieben ID.3 Modelle, die vorkonfiguriert angeboten werden, auf dem Basismodell ID.3 Pro Performance aufbauen. Der kommt mit einer 58 kWh Batterie für bis zu 420 km Reichweite daher. und setzt auf 150 Kilowatt Leistung in Form von einem Heckantrieb bei einem maximalen Triebmoment von 310 Newtonmeter. In 3,4 Sekunden geht es dann aus dem Stand heraus von 0 auf 60 kmh. Es ist eben so, dass bei Auslieferungen im Oktober, dann sollen nämlich auch die ersten Auslieferungen erfolgen, ein kostenloses Software-Update für die beiden ausstehenden Digitalfunktionen AppConnect und im Fernbereich des Augmented Reality Head-Up Displays Ja, mit eingeschlossen ist und ab dem ersten Quartal 2021 wird es dann eben auch so ausgeliefert. Das verfügen dann die Modelle schon über sämtliche Funktionen sozusagen. Jetzt haben wir bei uns im Portal eben diese unterschiedlichen Modelle nochmal aufgeführt, haben die betrachtet, haben gesagt, wo die Unterschiede zwischen Life, Style, Business, Family, Tech und Max liegen. was dann eben das ausmacht. Und das siebte Modell ist eben ID.3 Tour, der für größere Touren dann quasi ausgelegt ist sozusagen. Aber auch da, das wären jetzt einfach zu viele Fakten, zu viele Zahlen, die ich dir da an den Kopf werfen müsste, verweise ich jetzt einfach auf den dazugehörigen Artikel bei uns im Portal. Was aber auch ganz interessant war, der VW ID.3 unter 30.000 Euro steht immer noch im Raum und soll auch noch auf die Straße kommen. Und das in wenigen Monaten soll er ebenfalls bestellbar sein. Und da ist es halt so, wenn wir dann die maximale Förderung des Umweltbonus in Höhe von 9.480 Euro anbringen könnten und wir gehen mal von einem Preis von unter 30.000 Euro, gehen wir von 29.999 Euro aus, würden wir schlussendlich bei um die 20.519 Euro landen. die uns der ID.Try Pure, wie er denn eben heißen wird, kosten würde. Und das ist natürlich eine Ansage, um am Massenmarkt dann auch durchzustarten, mit einem Fahrzeug, das doch so komplett wirkt. Und da sind wir einfach auch gespannt, ob VW nicht nur was verspricht, sondern auch tatsächlich liefern kann. Und wie versprochen, kurz und genau. ab, war eben die heutige Folge. Drei Themen, die wir nur aufgegriffen haben, aber auch eben breit gestreut. Einmal Preisverfall bei E-Autos, die Retro-Ladesäule und der VW ID.3, der jetzt doch langsam aber sicher am Markt durchstarten will oder auf der Straße dann schlussendlich. Alle entsprechenden Links habe ich im dazugehörigen Artikel untergebracht. Und ja, mir bleibt nicht viel zu sagen, außer vielen Dank fürs Zuhören. Würde mich freuen, wenn du nächste Woche wieder einschaltest. Und ja, bis dahin. Mach's gut. Ciao.