E-Cannonball 2025: Elektro-Rallye mit neuen Highlights

Im Gespräch mit Arnie Kröger

In der aktuellen Podcast-Folge habe ich mit Arnie Kröger gesprochen, die als Organisatorin des E-Cannonball für nahezu alles verantwortlich ist. Sie ist CFO des Unternehmens, koordiniert die Teams und sorgt dafür, dass das Event jährlich zu einem Highlight der Elektromobilität wird. Seit 2018 ist sie in der Szene aktiv und hat mit dem E-Cannonball eine Veranstaltung mitgeprägt, die mehr als nur eine Rallye ist.

Der E-Cannonball startete 2018 mit gerade einmal 30 Elektroautos aus einem Parkhaus in Ahrensburg. Damals ging es noch darum zu beweisen, dass Elektroautos langstreckentauglich sind. Heute weiß jeder, dass das funktioniert – also musste das Event weiterentwickelt werden. „Wie machen wir das Thema wieder aufregend, wie machen wir es sexy?“, fragte sich Arnie und ihr Team. Die Antwort: ein Rallye-Konzept mit kniffligen Aufgaben, Interaktion und vor allem jeder Menge Spaß. Teilnehmer mussten etwa im vergangenen Jahr mit ihrem E-Auto in einer Waschanlage so nah wie möglich an eine Markierung heranfahren oder ein Parkticket in einem simulierten englischen Parkhaus ziehen. Neben dem Wettbewerb geht es vor allem um die Community: Mittlerweile sind mehr als 445 Teams angetreten, insgesamt wurden über 250.000 Kilometer zurückgelegt.

Der Eventcharakter des E-Cannonball hat sich stetig weiterentwickelt. Anfangs streamte jede:r Teilnehmende auf dem eigenen YouTube-Kanal, inzwischen gibt es professionelle Livestreams, die über zehn Stunden dauern. Die Veranstaltung ist nicht mehr nur eine Rallye, sondern ein Familientreffen der E-Mobilitäts-Community geworden. Prominente wie Alexander Bloch oder die Bangula-Brüder sind regelmäßig dabei. Dieses Jahr wird es eine spannende Neuerung geben: Arnie, die sonst als Moderatorin im Studio war, wird sich nicht nur dort aufhalten – das ganze Streaming-Konzept wurde überarbeitet und soll für noch mehr Dynamik sorgen. Mehr konnte ich noch nicht aus ihr herausbekommen.

Die kommende Ausgabe des E-Cannonball findet am 4. und 5. Oktober 2025 in Nordrhein-Westfalen statt. Startpunkt ist Düsseldorf, und erstmals wird das Event an zwei Tagen durchgeführt. Am Samstag stehen Teamaufgaben und praxisnahe Challenges im Vordergrund, am Sonntag folgt die eigentliche Rallye. Die genaue Route ist bisher nicht final festgelegt, aber es gibt viele mögliche Strecken durch die Eifel, das Ruhrgebiet oder das Bergische Land. Wer Ideen für besonders spannende Strecken hat, kann diese direkt an Arnie und ihr Team senden. Auch Elektro-Motorräder sind wieder mit am Start. Interessierte können sich vom 30. März bis 30. April bewerben – und wer besonders schnell ist, erhöht seine Chancen auf einen Startplatz.

Besonders spannend am E-Cannonball ist die bunte Mischung der Teilnehmenden: Familien mit Kindern, Freundeskreise, Firmen, die das Event als Teambuilding nutzen, oder E-Mobilitäts-Neulinge, die sich einfach ausprobieren wollen. „Du musst kein Nerd sein, der sich über Ladekurven unterhält – wenn du weißt, wie du dein Auto lädst, reicht das völlig aus“, sagt Arnie. Der Austausch innerhalb der Community ist riesig, das Event lässt niemanden unberührt.

Auch für Sponsoren bietet der E-Cannonball zahlreiche Möglichkeiten. Von kleinen Paketen bis hin zum Hauptsponsoring ist alles dabei, inklusive Branding-Möglichkeiten auf den Autos oder im Livestream. Zudem können Sponsoren selbst mit Teams teilnehmen und sich der Community direkt präsentieren. „Wir erreichen mit unserem Event über 400.000 Menschen, und das sind genau die Leute, die sich für Elektromobilität interessieren“, betont Arnie. Kein Wunder also, dass sich auch Hersteller wie Tesla, XPeng, BYD oder Nio die Gelegenheit nicht entgehen lassen, ihre neuesten Modelle dort zu präsentieren. Der Cybertruck war letztes Jahr als einziges Mal in Europa bei einer Fahrveranstaltung dabei, das neue Model 3 feierte seinen ersten Einsatz auf dem Event – der E-Cannonball bleibt also auch eine Plattform für echte Premieren.

Wer also Elektromobilität nicht nur erleben, sondern auch aktiv mitgestalten will, für den ist der E-Cannonball eine der spannendsten Gelegenheiten des Jahres. Nun aber genug der Vorworte, lasst uns direkt ins Gespräch einsteigen.

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektro-Auto-News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr. Servus und herzlich willkommen bei einem neuen Folge des Elektro-Auto-News-Bundes Podcast. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du heute wieder eingeschaltet hast. In der aktuellen Folge habe ich Arnie Kröger zu Gast, die in dem Management-Team oder im Organisationsteam, besser gesagt, des E-Cannonball ist. der in diesem Jahr zum achten Mal mittlerweile stattfindet und die ganze Elektromobilitäts-Community zusammenbringt, dieses Mal am langen Oktoberwochenende am 4. und 5.10.2025 in Nordrhein-Westfalen. Zwei Tage E-Cannonball, den auf dem Plan und einige mehr Details gibt es natürlich im Podcast mit Anni, aber sie wagt auch gemeinsam mit mir den Blick zurück, wo man hergekommen ist und wie sich das Ganze entwickelt hat. Wir gehen am besten rein in die Folge. Viel Spaß damit.

  2. Sebastian:

    Hi Arni, vielen lieben Dank, dass du dir heute die Zeit nimmst, dass wir zusammen mit dem Podcast, den hat ein bisschen gedauert, wie wir im Vorgespräch festgestellt haben, aber gerade noch rechtzeitig oder mit genügend Vorlauf vor dem diesjährigen E-Cannonball, für den du ja auch mitverantwortlich bist, über den wir uns heute ja auch unterhalten wollen. Und bevor wir da allerdings einsteigen, stelle ich auch gerne unseren ZuhörerInnen mal selbst vor, dass wir wissen, wer auf der anderen Seite des Mikrofons sitzt.

  3. Arnie Kröger:

    Ja, erstmal herzlichen Dank, lieber Sebastian, für die Einladung an mich. Mein Name ist Arnie Kröger. Ich bin Organmitglied des E-Cannonballs. Ich bin eigentlich für alles zuständig. Ich bin so die Öse in dieser Organisation sozusagen. Ich bin für die Teams verantwortlich. Ich bin für... Ganz normale Vertragssachen. Ich bin der CFO dieser Firma und ich bin seit 2018 in der Elektromobilität. Da hat auch der E-Cannonball angefangen. Das ist also eine ganz spannende Kombination, weil tatsächlich bin ich den ersten E-Cannonball mitgefahren mit meinem ersten Tesla Model S. Da ist zwar Uwe gefahren, ich war Beifahrerin. Das ist auch ganz gut so. Das ist deswegen eigentlich ganz gut, weil wir damals, so als kleines Highlight, wir sind liegen geblieben, ungefähr 50 Meter vor dem Supercharger. Von daher war das ja nicht mein Fail, sondern seiner. Aber alles gut. Und ja, ich bin durch und durch Elektromobilistin, mache das mit Leidenschaft, habe auch noch einen Verein gegründet, die Electrified Women. Hier nochmal Grüße raus. Und ich denke, das ist so die Kurzversion von mir.

  4. Sebastian:

    Aber sehr schön schon auf den Punkt gebracht. Die Electrified Women waren hier auch schon zumindest auch einmal direkt, aber auch schon immer als Gästin hier gesehen und sind auch gerne gesehen, wenn sie künftig vorbeischauen wollen. Also auch da Grüße von meiner Seite aus. Und du hast ja schon ein bisschen angerissen. E-Cannonball liegen geblieben. Also man könnte von ausgehen, es geht um E-Auto fahren, aber halt nicht nur von A nach B, sondern mit ein bisschen Programm drumherum. Es wäre schön, wenn du uns das auch ein Stück weit ausführen kannst, was sich dahinter verbirgt, wie ihr damals gestartet seid und wie es sich vielleicht auch im Laufe der Zeit entwickelt hat.

  5. Arnie Kröger:

    Ja, natürlich, sehr, sehr gern. Die Einladung gebe ich übrigens nochmal weiter. Ja, also E-Cannonball hat 2018 gestartet und zwar noch ganz konspirativ aus einem Parkhaus in Ahrensburg. Es geht darum, dass rein elektrische, nein, rein batterieelektrische Fahrzeuge an einer Rallye teilnehmen. Also bei uns Findet keine Mischung statt, sondern das Fahrzeug muss rein elektrisch sein. Dabei ist es egal, ob es ein Motorrad ist oder ein Pkw sozusagen. Wir überlegen auch immer nochmal so die größeren Klassen mit aufzunehmen. Wir hatten auch schon Lkw-Bewerbungen, das konnten wir bisher noch nicht ableisten, aber wer weiß, was da noch kommt. Gestartet sind wir, wie gesagt, 2018. Da sind wir aus einem Parkhaus morgens um fünf oder sechs gestartet mit 30 Fahrzeugen Richtung München haben wir uns aufgemacht. Damals galt es noch so ein bisschen zu beweisen, dass die Autos langstreckentauglich sind. Heute wissen wir längst, dass das möglich ist und es braucht keinen Beweis mehr angetreten werden. dass die Fahrzeuge acht, neunhundert, tausend Kilometer schaffen. Und sozusagen haben wir uns überlegt, wenn das jetzt nicht mehr die Aufregung ist, wie machen wir das Thema eigentlich wieder aufregend, wie machen wir es sexy? So haben wir uns natürlich Rallye-Aufgaben ausgedacht. Letztes Jahr waren wir zum Beispiel in Mülsen, das ist jetzt in der Nähe von Dresden, Wir sind in der Arena E-Kart gefahren, wir haben Rallyeaufgaben gemacht, wie man muss sich so eine Waschanlage, kennt jeder irgendwie, da möglichst nah ranfahren oder ein Parkticket ziehen, was erstmal nicht schwierig ist, aber wenn das Parkticket ein englisches Parkhaus darstellen soll, dann ist es schon nochmal ein bisschen Aufgabe für den Fahrer, da auch wirklich sich rein zu manövrieren. sodass auch wirklich immer Team, also Passagier, Fahrer, Beifahrer, alle beschäftigt sind. Das macht irre viel Spaß. Wir haben eine riesengroße Community mit der Zeit und wir haben in der Zeit über 445 Teams betreut, sind über 450.000, Quatsch, über 250.000 Kilometer gefahren und haben einfach wahnsinnig viel Spaß dabei.

  6. Sebastian:

    Und aber auch nicht nur im Fahrzeug selbst oder im Team, was ihr eben vor Ort habt, sondern du hast gesagt, ihr habt eine Community aufgebaut, ihr macht ja Livestreams, ihr berichtet ja auch vom Event aus live davon. Also hat das auch von Anfang an so mit stattgefunden oder hat sich das entwickelt?

  7. Arnie Kröger:

    Das hat sich natürlich entwickelt. Am Anfang war das so, dass eigentlich Jeder, der irgendwie einen YouTube-Kanal hatte und damals hatte noch jeder einen YouTube-Kanal, eigentlich auf seinen Kanal gestreamt hat. Und das war eine sensationelle Atmosphäre damals. Also diese Autos sind gestartet und dann gab es wirklich über den Brücken an den Autobahnen Schilder mit Iken Bola Welcome. Die Teams sind an den Ladestationen aufgesucht worden und es wurde richtig gefeiert. Das war eine echte Volksfeststimmung. Und so hat sich dieser Cannonball entwickelt. Also von 30 kleinen Fahrzeugen jetzt hin zu 80. Also 80 Fahrzeuge sind wir meistens plus minus fünf oder zehn Mal zu einem echten Event, zu einem Familientreffen, zu einem Community-Treffen. Das muss man sagen, der Community ist auch da. Und nicht nur, dass wir eben jemanden wie Karamaniak dabei haben, Alexander Bloch, die Bangula-Brüder sind da, du selbst warst ja auch schon dabei. Es ist einfach ein absolutes Event geworden. Wir sind immer im Studio und haben einen Livestream, der dauerte immer so zwischen 10 und 12 Stunden. Das war ganz schön anstrengend. Und die Neuigkeit in diesem Jahr wird sein, Ich bin nicht im Studio. Das heißt, ich bin ja die Moderatorin des E-Cannonballs für das Gesicht im Studio. Und wir werden da dieses Jahr nicht darauf verzichten, dass wir etwas machen. Aber es wird komplett neu sein. Das ganze Thema ist ganz neu überdacht worden, das Streaming. Und das wird super spannend.

  8. Sebastian:

    Da sind wir jetzt auf jeden Fall auch schon mal gespannt. Natürlich lässt du da nicht zu viel raus, aber das gerade so wieder anzureizen. Aber vielleicht magst du ja auch zum diesjährigen E-Cannonball schon ein paar Worte verlieren. Wann ist der denn geplant für dieses Jahr und in welcher Region seid ihr diesmal unterwegs? Weil was man ja dazu sagen muss, es ist ja auch nicht immer so, dass ihr Jahr für Jahr die gleiche Strecke zurücklegt und nur die Aufgaben verändert, sondern ihr nutzt das E-Auto oder die E-Autos, die Batteriebetriebenden ja auch aus, um ein Stück weit zu reisen. Also kannst du das auch mal eingrenzen, in welcher Region man euch dann oder den E-Cannonball dieses Jahr sehen wird?

  9. Arnie Kröger:

    Also der Ikenbott ist ja ein Chamäleon, ist immer anders und du kannst dich eigentlich auf nichts verlassen. Du weißt nie, wo es lang geht, wo es hingeht. Wir haben die Region jetzt festgelegt auf NRW, das haben wir schon mal gesagt. Und ich darf auch schon sagen, ich habe jetzt extra nochmal gefragt, wir starten in Düsseldorf. Wir starten dort in Düsseldorf, haben den Park Vermeer in einem sehr prominenten Umfeld in Düsseldorf, ohne da jetzt weitere Details zu nennen. Er startet am 4. und 5. Oktober. Das ist sozusagen das lange Oktoberwochenende. Und weil wir dachten, ey, das ist ja mega cool, machen wir den Cannonball in diesem Jahr auch gleich über zwei Tage. Auch das ist neu. Es wird sowohl am Samstag richtig Action geben, als natürlich auch am Sonntag. Am Samstag sind die Teams gefragt, noch enger mit ihrem Auto zusammenzuwachsen, sich auf neuem Terrain zu bewegen und Praxiserfahrung zu sammeln. Das wird super spannend. Und können sich da bewähren, Punkte sammeln für am Ende. Ein Sieger muss ja auch gekürt werden. Und am Sonntag geht es dann nochmal auf die Rallye oder zur Rallye. Da wissen wir nicht ganz genau. Also es gibt ja unendlich viele Möglichkeiten in NRW. Es gibt die Eifel, das Ruhrgebiet, das Bergische Land. das Sauerland und Niederrhein. Also wenn deine Community da zum Beispiel jetzt auch Ideen hat, wo man eine tolle Strecke finden kann, dann können sie uns das gerne schicken unter die E-Mail-Adresse ani.i-cannonball.de und dann nehmen wir das gerne mit auf. Wir sind natürlich über Insider-Tipps immer gerne, nehmen wir gerne an. Und Das ist schon mal das Erste, was ich loslassen kann. Wir sind natürlich mit PKWs umstatt, aber dieses Jahr werden auch wieder Motorräder teilnehmen. Zwei Räder sind gefragt. Also alle, die Bock haben auf eine coole Veranstaltung, bewerbt euch. Das Bewerbungsfenster ist übrigens geöffnet vom 30.03. bis zum 30.04. Ihr habt einen Monat Zeit, euch zu bewerben. Und ich kann auch hier teasern, und ich lasse jetzt schon ganz schön viel raus, dass wer sich besonders schnell bewirbt, sehr, sehr gute Chancen hat auf einen Startplatz.

  10. Sebastian:

    Wir haben es passend. Ich habe vorhin noch in den Kalender geschaut. Es wird auf jeden Fall vor dem 30.3., ich glaube eine halbe Woche vorher, der Podcast online gehen. Also brandaktueller kann man sich ja nicht darüber informieren, über das Thema dann hier und sozusagen nochmal den Aufruf von dir nutzen, da auch direkt sich anzumelden. Das Thema Teilnehmer ist ja auch so eine Geschichte. Hatten wir es im Vorfeld darüber. Du hast es selbst schon gesagt, ihr habt ja zig Teams schon in den letzten Jahren durchgebracht. Auch dieses Jahr peilt ihr da wieder 80 plus minus 5 bis 10 Teams an. Der feste Kern wird sich immer wieder versammeln. Wer ist denn das Teilnehmerfeld, welches so drumherum um diesen festen Kern stattfindet? Sind das neue E-Mobilisten, E-Mobilistinnen, die dort mitfahren möchten? Sind es diejenigen, die auch schon länger unterwegs sind und einfach nochmal ein bisschen, jetzt wo die Reichweitenangst komplett weg ist, nochmal ein bisschen mehr Action mit reinbringen wollen, wie du es ja auch zu Beginn gesagt hast? Also wie kann man sich das vorstellen? Was für eine bunte Mischung haben wir denn da?

  11. Arnie Kröger:

    Da haben wir wirklich fast von bis. Also wir haben das erste E-Cannonball-Baby geboren sozusagen, was mitgefahren ist schon in jungen Jahren, beziehungsweise auch mitfahren wird. Also kleine Kinder, wir haben Familien da mit Kindern in allen Altersstufen. Wir haben da teilweise, was ich auch immer ganz bezaubernd finde, ist, dass das teilweise Events sind, teilweise Mutter-Tochter-Events, Vater-Sohn-Events, wo irgendeiner von beiden sagt, ey, lass uns das mal machen. Das sind ganz normale Leute, es sind Freunde, die teilnehmen, Freundinnen, die teilnehmen. Es sind Firmen, die teilnehmen, wo gesagt wird, ey, wir möchten das gerne als Firmen-Event machen. Wir haben natürlich auch Sponsoren, die wir auch gerne wieder suchen und aufrufen, sich bei uns zu melden. Wir haben eine super bunte Mischung und das macht es eben einfach auch. Du musst kein Nerd sein, der über Ladekurven spricht oder dergleichen, sondern du kannst super easy ab hingehen, auch ohne fundiertes Wissen über Elektromobilität. Wenn du weißt, wie du von A nach B kommst und wie du deinen Stecker reinstecken kannst, ist das völlig ausreichend. Und das Coole ist eben einfach auch, dass dieser Community-Austausch so massiv stattfindet. Also du kannst dich diesem Reiz des Cannonballs eigentlich fast nicht entziehen, weil es ist so ein Fieber, was entsteht. Nicht umsonst haben wir den Text Feel the Energy. Du wirst einfach abgeholt und zwar wird jeder abgeholt. Bei uns ist jeder willkommen.

  12. Sebastian:

    Das hört sich echt gut an und das kann man ja auch so spüren oder spürt man auch, wenn man es schon verfolgt hat und gerade dieses Community-Feeling, das ist ja nicht ein Schlagwort jetzt, wie das auch des Öfteren doch mal verwendet wird, sondern es ist ja wirklich spürbar und man merkt es auch daran, wenn dann im Park oder auf dem Parkplatz die Fahrzeuge bereitstehen, jeder nochmal drum herumlaufen kann und eben auch nicht nur die TeilnehmerInnen, sondern eben auch ZuschauerInnen, die sich das vor Ort anschauen möchten, die da in Berührung in den 1 zu 1 Austausch kommen wollen und da auch E-Mobilität vielleicht zum ersten Mal erleben, auch wenn nicht selbst fahren, aber wahrnehmen, nochmal eine andere Berührung bekommen. Es ist ja auch eine wichtige Möglichkeit, um da eben an das Thema heranzuführen und insofern auch nachvollziehbar oder lobenswert, dass sich da Sponsoren dafür finden, die idealerweise das natürlich auch als Fläche nutzen, um ihre Fahrzeuge, ihre Produkte, ihr Programm aus dem Umfeld der E-Mobilität dort zu platzieren, zu positionieren und da vielleicht auch in dem Zusammenhang die Frage, weil ich weiß, es ist immer schwierig für Events dann auch Sponsoren zu finden, aber gerade bei so einem Event ist es ja wichtiger denn je, da ich sag mal, Augen drauf zu lenken, das zu unterstützen. Insofern, was bietet ihr denn da für Möglichkeiten an? Also gibt der Sponsor nur Geld und kriegt dann irgendwo ein Logo platziert oder kann er dann auch selbst mit einem Team unterwegs sein? Also was für Möglichkeiten habt ihr denn da, dass wir da vielleicht mal den einen oder anderen hier ansprechen können?

  13. Arnie Kröger:

    Also es ist ganz breit gefächert. Es gibt verschiedene finanzielle Möglichkeiten, von kleinen Sponsoring bis zu einem großen Hauptsponsoring zum Beispiel. Und es ist natürlich so, dass die Sponsoren auch als Team mitfahren. Du kannst natürlich auswählen, wo du dein Logo gerne platzieren möchtest. Möchtest du nochmal irgendwie dein Logo platziert haben an jedem Auto oder im Livestream oder auf Plakaten, dann ist es nochmal eine andere Größenordnung. Aber generell sind unsere Sponsoren immer mit eingebunden. Wenn du zum Beispiel auch Hauptsponsor bist, dann machst du auch die Boardkarten mit, dann bist du in der Präsentation des Boardbooks mit dabei. Also viele tolle Aufgaben und auch für kleine Sponsoren haben wir gute Möglichkeiten, sich darzustellen, weil sie eben tatsächlich auch Teil der Rallye sind. Es werden Interviews geführt. Es gibt die Möglichkeit, dass wir noch kleine Image-Kampagnen für euch machen. Also wir streuen das natürlich auch über Instagram, über Facebook und über LinkedIn, über alle Medienkanäle, wo es eigentlich geht. Ein besonderer Anreiz ist, dass wir über 400.000 Menschen erreichen mit unserem Auftritt. Und das, denke ich, ist schon wirklich eine großartige Sache.

  14. Sebastian:

    Das steht außer Frage. Und vor allem dann auch ja die Kernzielgruppe, die man erreicht, jetzt nicht irgendwie mit großartigen Streuverlusten, sondern direkt in dem Umfeld, wo man unterwegs ist. Das muss man ja auch nochmal hervorheben.

  15. Arnie Kröger:

    Ja, genau. Das ist eigentlich ein ganz wichtiger Punkt, dass das die Möglichkeit ist, einfach mit der Community mal direkt in Kontakt zu treten und auch mal zu fragen, wie läuft es denn eigentlich so? Also das wurde in den letzten Jahren eigentlich immer und ausführlich genutzt. Und das, finde ich, ist auch ein wichtiger Bestandteil, weil nur so kommt man eben auch mal den Bedürfnissen nach. Also das ist schon ganz cool.

  16. Sebastian:

    Auf jeden Fall.

  17. Arnie Kröger:

    Und wir haben natürlich auch, Entschuldige, wenn ich dich jetzt gerade unterbreche, es ist mir eben gerade in den Kopf geschossen. Es ist natürlich auch so, dass du bei uns auch die tollsten und neuesten Fahrzeuge triffst. Also als Highlight aus dem letzten Jahr, es war der Cybertruck da, der europaweit noch eigentlich bei keiner Veranstaltung, also Fahrveranstaltung aufgetreten ist, auch wirklich gefahren ist. Sie standen oft irgendwo rum und man konnte sie begucken. Aber dass der aktiv an einer Fahrveranstaltung teilgenommen hat, war bis dato nicht der Fall. Also da waren wir die Ersten und die Einzigen. Darauf sind wir sehr, sehr stolz. Und wir hatten auch damals, als das neue Model 3 erschien, das erste Model 3 in Europa, das den Cannonball mitgefahren ist. Damals noch von Nextmove. unter der Hand sozusagen ins Land geschafft und geheime Steckertechnologien. Das war sehr, sehr spannend. Und wir haben eben auch viele neue Hersteller, die sich sehr gut präsentieren bei uns. Also ob das nun Xpeng ist oder BYD, die neu auf dem Markt sind oder NIO. Das alles sind Hersteller, die da sind und die das einfach auch... Zeit nutzen, um ihr Produkt zu präsentieren. Weil das ist es ja letztendlich. Und die Autos können sich darstellen und das finde ich immer ist eine super coole Sache.

  18. Sebastian:

    Auf jeden Fall. Und für die Nutzer, FahrerInnen ist es ja auch so, dass man sie dann eben auch unter realistischen Bedingungen oder weitaus realistischere Bedingungen als typische WLTP-Werte dann das wiedergeben können, testen und erfahren kann, um dann auch ein Gefühl dafür zu geben. Und ein Hersteller, der viel von seinem Produkt hält, für den führt ja eigentlich kein Weg dran vorbei, dann bei euch vorbeizuschauen und das dann auch realistisch oder im Alltag unter Beweis zu stellen.

  19. Arnie Kröger:

    Ja, genau. Das kann man gut machen. Wir hatten auch schon da mal den einen oder anderen Fahrer, der dann oder beziehungsweise die Möglichkeit, dass die Autos dann nochmal zwischendurch gefahren werden konnten von der Community sozusagen. Und auch für Zuschauer, wollte ich sagen, ist es natürlich auch extrem spannend. Also gerade, wenn es die Möglichkeit gibt, im Park für mich die Autos zu sehen, direkt mit den Menschen zu sprechen. Also gerade, wenn man vielleicht noch frisch ist in der Materie und gar nicht so weiß, hey, passt das zu mir? Wie sieht denn das eigentlich aus? Wie ist es mit den Verbräuchen? hat man dort die Möglichkeit, aktiv mit ganz normalen Usern zu sprechen, zu sagen, wie ist es denn eigentlich im Alltag. Also ist es sozusagen, auch wenn du nur als Zuschauer vorbeikommst, die natürlich jederzeit willkommen sind, einfach auch eine gute Gelegenheit, etwas zu erfahren.

  20. Sebastian:

    Dann haben wir doch heute schon einiges gelernt über den E-Cannonball. Die Tage gibt es dann ja auch mehr Infos wahrscheinlich bei euch wieder auf der Webseite dazu, beziehungsweise im Verlauf bis zum Start des E-Cannonball am langen Oktoberwochenende, 4. und 5.10. hatte ich mir notiert. Und wir werden es auf jeden Fall beobachten, davon berichten, vielleicht auch teilnehmen, wenn es sich zeitlich vereinbaren lässt. Und insofern nochmal vielen Dank, Arni, für die Einblicke hinter die Kulissen vom E-Cannonball.

  21. Arnie Kröger:

    Sehr, sehr gerne. Es war mir ein Vergnügen sozusagen, bei dir zu sein.

  22. Intro:

    Dann wissen wir eigentlich alles, was beim e-Kinball 2025 auf uns zukommt. Ja, natürlich nicht alles, aber die ein oder andere Sache wissen wir jetzt natürlich mehr, bevor es dann übernächste Woche an die Bogen der Teilnehmerplätze geht. Wie Arne gesagt hat, direkt zu Beginn zuschlagen, dann hat man auch die Möglichkeit, sehr relativ sicher mit dabei zu sein. Ich bin gespannt, wen man vor Ort sieht und welche Fahrzeuge vor Ort auch aufkaufen. Dir vielen Dank fürs Zuhören bei der heutigen Folge und schalt gerne kommende Woche wieder ein, wenn die nächste Folge des e-Kinball-Podcasts online geht. Mach's gut, bis dahin, ciao.