Mobility Academy: Innovationen fördern durch die richtige fachliche Basis

Im Gespräch mit Jonathan Wenk, Geschäftsführer der Mobility Academy

Jonathan Wenk bietet mit seinem Unternehmen Mobility Academy Hochvolt-Schulung für Entwickler & Hersteller, Werkstätten und Rettungskräfte nach DGUV Information 209-093 an. Im gemeinsamen Gespräch erläutert er, wie er aus dem Prototypen-Bau für E-Fahrzeuge kommend, seinen Weg zum Trainer im Bereich Hochvolt-Schulungen beschritten hat. Und warum gerade im Bereich der E-Mobilitätsschulungen hoher Fachkräftebedarf besteht.

Direkt zu Beginn zeigt er auf, dass er sich seine Erfahrungen und Wissen nicht nur im stillen Kämmerlein angeeignet hat, sondern dies auf seiner Erfahrung als Projektleiter in der Elektromobilität fußt. Hierdurch besitzt er die notwendigen Fachkenntnisse, Lieferanten und passendes Firmennetzwerk, um entsprechende Projekte zu begleiten.

Für den TÜV Süd und die DEKRA hat er sich durch sein angeeignetes Wissen als Trainer qualifiziert und Interessent:innen mit deren Unterrichtsmaterialien geschult. Musste dabei allerdings auch merken, dass die Materialien nicht seinem Qualitätsanspruch entsprachen. Verbesserungsvorschläge, welche auch den Kunden der Unternehmen genutzt hätten, wurden nicht angenommen oder umgesetzt. Grund für ihn sein eigenes Unternehmen zu gründen, welches seitdem Hersteller, Werkstätten, Vertrieb, Forschung und Entwicklung, usw… im Bereich der Hochvolt-Technik schult.

Jonathan und sein Team stellen dabei entsprechende Schulungsunterlagen zur Verfügung. Und stellen ein entsprechendes Zertifikat am Ende der Schulung aus, als Nachweis für die fachgerechte Qualifizierung. Schulungen, welche je nach Schwerpunkt zwei bis fünf oder mehr Tage dauern.

Je nachdem aus welchem Blickwinkel man sich der Hochvolt-Technik nähert. Was er im Rahmen seiner Schulungen merkt ist die Tatsache, dass Menschen, die befähigt werden - durch entsprechendes Wissen - wieder Feuer & Flamme für ihren Beruf fangen können. Was zu neuen Innovationen im Umfeld der E-Mobilität führt. Im Detail wird dies Jonathan noch ein weniger detaillierter ausführen.

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des Elektroautonews.net Podcast. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du diese Woche wieder eingeschaltet hast, wenn wir uns mit dem Thema E-Mobilität beschäftigen. Vorab sei gesagt, zum Zeitpunkt der Aufnahme war ich ein wenig erkältet. Das tut hoffentlich dem Inhalt der Folge keinen Abbruch oder gehe ich mal von aus, denn ich hatte einen sehr interessanten Gesprächspartner in der aktuellen Folge zu Gast. Zu Gast war bei mir Jonathan Wenk, der die Mobility Academy gegründet hat und und sich ja mit dieser der Schulung von Fachkräften aus dem Bereich der Mobilität gewidmet hat. Im Speziellen geht es um die Schulung im Bereich Hochvolttechnik, wo er ja auch Vergleiche zu DEKRA, TÜV Süd oder anderen TÜV-Niederlassungen sozusagen zieht und auch zeigt an praktischen Beispielen, wie man denn da Unterschiede machen kann oder Unterschiede machen muss, um dann eben auch Fachkräfte fachgerecht auszubilden, um eine vernünftige Basis für den Fortschritt der E-Mobilität zu bieten. Aber im Detail soll dir das am besten Jonathan selbst erläutern, weil er einfach der Profi dafür ist. Von daher direkt rein in die Folge. Viel Spaß damit. Servus Jonathan, vielen Dank, dass wir uns heute die Zeit nehmen können, um uns ein wenig um das Thema Hochvolt im Bereich der E-Mobilität beschäftigen, was du dir ja sozusagen zur, ich sag mal nicht Lebensaufgabe, aber als dein Job herausgesucht hast mit der Mobility Academy. Bevor wir allerdings auf die eingehen, stell dich doch gerne mal selbst unseren Hörer, Hörerinnen vor.

  3. Jonathan Wenk:

    Moin Sebastian, danke dir. Ja, gerne. Also ich bin Jonathan, Jonathan Wenk. Ich komme so aus dem nördlichen Raum Deutschlands, so in der Nähe von Hamburg. Und tatsächlich ist das jetzt nicht unbedingt die Region, wo Automobil irgendwie revolutioniert wurde in den letzten Jahren. Aber dort bin ich tatsächlich nach meinem Studium eigentlich total fachfremd, also Verfahrenstechnik, Maschinenbau in so eine Projektleiterrolle eingestiegen. reingestolpert und ja, letztendlich habe ich dort so ein bisschen von der Pike auf gelernt, E-Fahrzeuge tatsächlich prototypenhaft aufzubauen in so einer kleinen Firma, Equip Mobility und habe da so meine Erfahrungen gesammelt und ja, seitdem begleitet mich das Thema, habe mich sehr früh selbstständig gemacht, bin jetzt eine ganze Weile selbstständig unterwegs und Yes, vielleicht so viel zu meiner ersten Vorstellung. Vielleicht haben wir noch ein paar Fragen, wo es noch tiefer reingeht.

  4. Sebastian:

    Die werden wir bestimmt haben, bin ich mir ganz sicher. Also du hast ja jetzt eben schon gesagt, du kommst eigentlich aus einem fachfremden Gebiet, Verfahrenstechnik hast du studiert, kommst aus dem Maschinenbau, wie du mir im Vorgespräch gesagt hattest und bist jetzt aber der E-Mobilität verfallen, dort eben insbesondere den Bereich der Hochvolttechnik sozusagen. Kam das dann eben über diesen Prototypenaufbau, den du erwähnt hattest?

  5. Jonathan Wenk:

    Ja definitiv, also es ist im Prinzip so, es war halt, wir waren nur fünf Leute in der Firma, die so richtig aktiv Fahrzeuge gebaut haben und ich war so der erste Ingenieur, der erste Studierte und es kamen Industriekunden auf uns zu und plötzlich ging es darum, ein komplettes Fahrzeug, LKW, 7,5 Tonnen, von der Pike auf, wir hatten einen Antriebsstrang, den vom Kunden gestellt bekommen und der Rest sollte sozusagen, sich frei dazu ausgedacht werden und die Herausforderung war wirklich, Projekt war zwar da, aber wir hatten noch nie ein Fahrzeug selbst von der Ebene sozusagen Einzelbatterien, komplettes Batteriepack mit Batteriemanagementsystemen auf 400 Volt Basis, plötzlich digitale Technik, alles musste programmiert werden, aufzubauen. Das heißt, es gab kein Know-how vorher und ich stand quasi vor dieser Aufgabe, den Kunden irgendwie zufriedenzustellen, ohne dass ich selber überhaupt so ein Fahrzeug mal irgendwie vorher aufgebaut hätte, kam quasi selber aus dem, ja, Ohne Vorbildung, tatsächlich nur ein bisschen von der Formula Student, ich weiß nicht, ob das was sagt, studentisches Projekt, wo E-Fahrzeuge entwickelt werden und weltweit gegeneinander angetreten wird. Dort hatte ich mitgemacht, aber ehrlich gesagt im Bereich der Konstruktion und gar nicht im Bereich der Elektrotechnik. Da habe ich nur gedacht, ey, das habe ich schon mal gesehen und das sah irgendwie bei den Formula Student Jungs irgendwie komplizierter aus. Und dadurch kam es dann dadurch, dass ich gesagt habe, ja, ich probiere es, ich mache das und habe mich dann sozusagen Stück für Stück da durchgehangelt. letztendlich fast, kann man sagen, übers Telefon gelernt, wie man ein Elektrofahrzeug baut. Und das war tatsächlich ein extrem spannender Weg, sehr, sehr kräftezehrend, sehr, sehr anstrengend. Aber aus meiner Sicht hat es mir auch einfach, also es hat sich gelohnt und es hat sehr viel Freude gemacht, sozusagen diese Hürden zu nehmen und irgendwo zu meistern. Nach einem halben Jahr hatten wir das erste Fahrzeug auf der Straße dann. Und das war irgendwie schon eine sehr starke, auch Selbstwirksamkeitserfahrung für mich persönlich, muss ich sagen. Sowas sozusagen in so kurzer Zeit mit einem Team von fünf bis zehn Leuten, wir sind gewachsen, oft auf die Beine zu stellen.

  6. Sebastian:

    Er hat definitiv eine Ansage innerhalb von so einem Zeitraum, vor allem ohne großartige Vorkenntnisse. Kurz da noch den Schwung zur Formula Student. Da hatten wir auch schon mal Gäste bei unserem Podcast, die darüber aus erster Hand berichtet hatten. Also ist uns dann Hörer, Hörerinnen, die länger dabei sind, auf jeden Fall ein Begriff. Und von daher sehr interessant, dass du auch da Erfahrung als Konstrukteur eben sammeln konntest und mit reinnehmen konntest. Aber es gehört ja trotzdem auch einiges an Mut dann dazu, sich so eine Aufgabe zu stellen und zu sagen, okay, ich gehe die Herausforderung an, weil ist ja jetzt nicht mal so wie ein Schrank von Ikea aufzubauen, sondern hat ja nochmal ein ganz anderes Kaliber dann.

  7. Jonathan Wenk:

    Mache ich aber auch ganz gerne. Schränke von Ikea aufbauen. Nein, also ja, du hast irgendwo recht. Ein Stück weit vielleicht hilfreich, dass es in dem Moment nicht mein persönliches Projekt war, sondern es war einfach Not am Mann. Und ich habe gesagt, okay, entweder ich bewerbe mich bei einer Riesenfirma, habe eine kleine Aufgabe im Verhältnis zum Gesamtprojekt oder ich stürze mich hier einfach ins Getümmel. Und versuche so viel wie möglich zu lernen, mitzunehmen und irgendwo einfach hands-on zu sagen, ja, ich stelle mich dem Problem. Und ich muss sagen, das hat vielleicht ein Stück weit auch den Weg bereitet, dass ich so das Selbstbewusstsein aufbauen konnte und so viel auch abwechslungsreiche Erfahrungen sammeln konnte, um dann zu sagen, okay, ich mache mich wirklich selbstständig, ich traue mir das zu. Ich glaube, das hätte ich aus einem großen Corporate-Hintergrund so erstmal nicht gekonnt oder auch nicht gemacht.

  8. Sebastian:

    Kann ich mir vorstellen, aber wenn man dann merkt, man meistert so ein Projekt auch mit fünf bis zehn Kollegen, Kolleginnen innerhalb von kürzester Zeit und wächst da mit den Herausforderungen sozusagen. Ich glaube, eine bessere Ausgangsbasis kann es ja nicht geben oder ein positiveres Gefühl, um dann auch zu sagen, okay, wenn ich das geschafft habe, dann kriege ich das auch mit der Selbstständigkeit hin.

  9. Jonathan Wenk:

    Genau, also man fliegt dann irgendwie hoch und gleichzeitig kann man auch tief fallen. Also für mich war das so ein bisschen vielleicht Stichwort, so Einstieg in die Selbstständigkeit. So einfach ist es eben nicht, einfach auch Projekte gerade in diesem Maßstab zu finden. Meine Idee war zuerst, okay, Projektleiter, das brauchen bestimmt viele. Gleichzeitig wollte ich mich aber auch nicht einkaufen lassen und meine Selbstständigkeit sofort wieder verlieren, wenn man so will. Dort die richtigen Projekte zu finden, war, um es mal vorsichtig auszudrücken, schwierig. Hat trotzdem Spaß gemacht. Ich habe den Schritt selbst nie bereut. Und trotzdem muss ich sagen, das war knapper manchmal auch rückwirkend betrachtet, als man irgendwie vielleicht sich selbst fast eingestehen wollte. Weil eben am Anfang man nicht mal eben ein Fahrzeugumbau-Projekt als Prototypenleiter von extern mal eben übernehmen kann. Und gleichzeitig ging meine Selbstständigkeit quasi direkt los in Zeiten von Corona. Zumindest ein halbes, dreiviertel Jahr hatte ich vorher noch, aber dann ging es halt plötzlich los und das hat es nicht unbedingt leichter gemacht, muss man ja sagen.

  10. Sebastian:

    Da wird es eine Herausforderung mitgebracht haben, aber ich sage mal von dem Namen deines Unternehmens Mobility Academy, es ist jetzt nicht nur reines Projektmanagement, was du dann anbietest schlussendlich, sondern es geht ja auch mittlerweile darüber hinaus. Du hast mir im Vorgespräch gesagt, ihr bietet jetzt auch eben vor allem oder hauptsächlich Schulungen im Bereich der Hochvolttechnik an, klärt dort Unternehmen, sowohl Automobilhersteller als auch relativ nahe Industrie drumherum auf zu diesem Bereich. Ist das jetzt so der Schwerpunkt oder widmet ihr euch auch immer noch schwerpunktmäßig diesem Prototypenaufbau?

  11. Jonathan Wenk:

    Also ich muss sagen, ich als Person und auch als Trainer zehre insgesamt sehr, sehr stark von diesen Einzelumbauten, wo ich so viel gesehen habe, auch von der Technik, selber so viel verantwortet habe und die kleinsten Fehler versucht habe herauszuarbeiten und zu klären und zu lösen. Also das hilft mir jetzt. Ich habe im Prinzip den Weg zum Trainer gar nicht unbedingt absichtlich eingeschlagen. Ich wollte das so ein bisschen als Nebenprodukt irgendwie mit anbieten. Habe dann für TÜV Süd und DEKRA irgendwo Schulung gegeben als Freiberufler und dort so ein bisschen das Handwerk gelernt. Habe dann aber gemerkt, hey, irgendwie... Mensch, also mit den Unterlagen, die ich da bekomme als Vorgabe, kann ich es eigentlich gar nicht schaffen, Leuten wirklich zu erklären, wie funktioniert E-Mobilität denn wirklich? Also wie greifen die Systeme ineinander? Was sind die Schutzmechanismen, die Schutzmaßnahmen, die getroffen wurden? Und habe dort immer sehr, sehr viel improvisiert, also quasi so ein bisschen frei Schnauze vorne gestanden und Und irgendwann habe ich gesagt, hey, das kannst du, also das hat mich frustriert, muss ich sagen, also mit schlechtem, in Anführungszeichen, Material vorne zu stehen und es hat irgendwie super viel Kraft gekostet und das Ergebnis war irgendwo... ja, nicht ganz so zuverlässig, als hätte man eben passendes Material dafür gehabt und da habe ich gesagt, ey, so geht es nicht weiter, unterrichten kannst du vielleicht, aber jetzt möchte ich auch das passende Surrounding dafür erzeugen, ein Setting, in dem sowohl Trainer als auch Teilnehmer sozusagen maximal von der investierten Zeit die man in so einem Training irgendwo pflichtmäßig verbringen muss, dass man dort auch maximal viel rausbekommt. Und das war so mein Hauptanliegen, sozusagen nicht einfach nur irgendwie mitschwimmen, sondern die Situation nutzen und das bestmögliche Ergebnis irgendwo erzeugen. Und das ist eigentlich so der Startpunkt gewesen, dass ich gesagt habe, okay, ich erstelle meine eigenen Unterlagen, möchte sozusagen eigenes Schulungsprodukt erstellen auf Grundlage der deutschen gesetzlichen Unfallversicherungen Und biete deswegen eben jetzt unter eigenem Namen, mit eigenen Unterlagen sozusagen diese Qualifizierung für Arbeiten an Hochvoltsystemen an. Das ist sozusagen eine ganz klare Vorgabe, dass jeder, der in Deutschland irgendwo an Elektrofahrzeugen arbeitet, auch geschult sein muss. Und ganz ehrlich, das war ich nach meinen ersten vier Fahrzeugen tatsächlich immer noch nicht. Ich wurde erst nach vier Fahrzeugen, die ich umgebaut habe, im Betrieb geschult und da habe ich es quasi am eigenen Leib erfahren, dass das manchmal ganz schön schleifen gelassen wird und hinten angestellt wird. Und genau, das war mal so mein Ansatz auch ein Stück weit. Ich kann jede Firma verstehen, die da ein Stück weit Probleme hat, sich da vernünftig aufzustellen. Ich selber komme aus so einer Firma und möchte eben jetzt dabei unterstützen, dass möglichst gute Grundlagen geschaffen werden, um an solchen Projekten auch arbeiten zu können.

  12. Sebastian:

    Kann man auf jeden Fall nachvollziehen, was du da sagst, aber ich denke gerade diese Herausforderung, dass es da ja in Anführungsstrichen auch nicht den oder die richtige Expertin dafür gibt, wenn ich nicht mal zum TÜV Süd oder zur Dekra gehen kann und mich in dem Bereich fachlich fortbilden kann. weil die Trainer in dem Fall nicht davon überzeugt sind, von dem Material, was zur Verfügung gestellt wird, wo soll ich denn dann da hingehen? Also von daher für mich vollkommen nachvollziehbar zu sagen, du gehst da deinen eigenen Weg und steuerst das von den Inhalten her. War dir aber da schon früh klar, dass du sagst, okay, du willst das dann auch unter eigenem Namen aufbauen oder du hättest ja auch sagen können, hey, TIF Süd, DEKRA, ich hätte hier die und die Verbesserungsvorschläge für eure Unterlagen.

  13. Jonathan Wenk:

    Ja, das klingt so, als hätte ich mich vielleicht sofort irgendwie abgekapselt. Nee, ich habe sogar festgestellt, dass es sehr schwer ist, Verbesserungsvorschläge einzubringen. Das sind einfach gewachsene Strukturen. Man muss sagen, in solchen Schulungsbetrieben wird eben ein Produkt erstellt und das wird eben so lange vermarktet, wie es irgendwie läuft. Und das war auch ein Stück weit meine Frustration, dass ich mich am Anfang ganz proaktiv mit einbringen wollte und gesagt habe, hey, hier könnte man es doch anders machen. Das und das ist sogar technisch vielleicht falsch. Hier wird es echt missverständlich deutlich. Und als ich so nach ein paar Stunden gemerkt habe, da wird im Prinzip gar nicht darauf geachtet, weil es geht um ein Produkt und das wird verkauft. Und es verkauft sich ja tatsächlich einfach nur aufgrund des Namens schon. Und ohne dass man weiß, welchen Inhalt bekommt man. Da war ich ein Stück weit tatsächlich frustriert und habe gesagt, nee, das kann ich allein schon aus meinem Gewissen her irgendwie nicht weitermachen. Also das hat mich wirklich, da war so ein richtiger innerer Widerstand, wo ich gesagt habe, so, boah, nee, das kannst du nicht mehr. So eine Abstoßreaktion. Und Ja, du hast eben auch noch was angesprochen. Irgendwie sieht der gesamte Markt aktuell so aus. Also wir sprechen ja immer von Fachkräftemangel und dieser Fachkräftemangel beginnt eigentlich schon da, wo die Ausbildung beginnt. Also wir haben nicht nur das Problem, dass es zu wenig Ingenieure in den Betrieben gibt, Sondern es gibt allein schon zu wenig Leute, die fachgerecht und wirklich tiefgreifend fundiert so ein Wissen weitergeben können und das durchzieht gerade in der E-Mobilität tatsächlich die gesamte Branche und das ist, wenn man das Gesamtbild mal vor Augen hat, wirklich erschreckend.

  14. Sebastian:

    Ja, und vor allem auch richtig mit Nachteilen behaftet, wenn wir mal ehrlich sind, weil, so wie du sagst, wenn die komplette Basisausbildung gerade in so einem neuen oder relativ neuen Segment wie der E-Mobilität fehlt, wie soll das Ganze denn da stabil aufgebaut werden? Ich vergleiche das mit einem Haus, wenn da kein vernünftiges Fundament vorhanden ist, kann das alles, was da draufsteht, dann auch nicht von Bestand sein irgendwo, oder?

  15. Jonathan Wenk:

    Absolut. Vor allem, man sieht das ja an allen Bereichen. Ich finde, am eindrücklichsten wird es eigentlich anhand der Verkaufszahlen. Ich kenne mehrere Geschichten, wo mir, und da kann vielleicht jeder sich ein Stück weit auch mit verknüpfen mit dieser Erfahrung. Ich kenne mehrere Geschichten, wo gesagt wurde, die Autohäuser, Die Verkäufer, die dort arbeiten, weigern sich Elektrofahrzeuge zu verkaufen, weil sie die Technik nicht verstehen und weil sie die Technik nicht erklären können. Und dann raten sie quasi Kunden dazu, ja wir haben zwar ein Elektrofahrzeug, ich kann Ihnen dazu aber nichts sagen, also kaufen Sie doch lieber den Diesel oder irgendeinen anderen Verbrenner. wo ich sage, ich will gar nicht gegen den Diesel oder den Verbrenner an sich irgendwie wettern, aber das ist natürlich irgendwie ein ganz brüchiges Fundament, auf dem dort sozusagen die Industrie Deutschlands irgendwo dann steht, wenn das sozusagen am Ende noch nicht mal verkauft werden kann. Und das ist sozusagen nur die kleinste Spitze vom Eisberg, weil das schleift sich, komplett durch die gesamte Branche durch. Das geht von den Zulassungsstellen, wo sozusagen die Prüfingenieure von TÜV Süd, DEKRA, TÜV Nord, TÜV Rheinland, TÜV Saarland, alle, die dazugehören, die sind teilweise einfach noch nicht ausgebildet worden. Und das kann man den Menschen eigentlich wenig vorwerfen, denn es gibt einfach zu wenig Trainer. Und die Trainer, die es gibt, sind... ein Stück weit auch einfach teuer. Also es ist schwer, sich das, also der Markt ist quasi ungesättigt, ganz, ganz stark sogar. Es ist sogar andersrum, die Trainer sind gesättigt. Ich habe jetzt ganz viele Trainerkollegen, die ich so aus verschiedenen Kontexten kenne, gesprochen und auch gefragt, hey, habt ihr Lust vielleicht, meine Unterlagen mitzuverwenden, beziehungsweise mit meinen Unterlagen auch Kunden von mir zu bedienen? Und die haben gesagt, du, bis März bin ich ausgebucht und ich habe gedacht, hm, Vielleicht reduziere ich auch einfach mal ein Stück weit, weil ich habe ja jetzt genug Aufträge, ich brauche eigentlich nicht mehr und das ist irgendwie so eine Situation, wo ich denke, wow, okay, es gibt viel zu wenig Trainer, es gibt viel zu wenig Trainerkapazitäten und die, die es gibt, sagen schon, du, ich bin eigentlich übersatt, ich brauche mal ein bisschen Urlaub. Und das ist so die Marktsituation. Und Marktsituation auf der einen Seite, auf der anderen Seite hat halt massiv Auswirkungen auf Verkaufszahlen, wie gesagt, auf die gesamte Infrastruktur und das Fundament, weil das geht in der Entwicklungsabteilung, die ich ja auch sehr gut kenne zum Teil, geht es eben los, dass die Leute einfach keine Grundlagen zur E-Mobilität haben und dadurch natürlich auch schwierig nachhaltige Entscheidungen treffen können.

  16. Sebastian:

    leuchtet ein, vor allem so wie du jetzt ja aufgeführt hast, es fehlt quasi schon direkt vorne am Anfang bei dem ersten Prototypen, weil da das fachliche Wissen für den Aufbau fehlt, schlussendlich landen wir dann irgendwo im Vertrieb, wo dann der Verkäufer, der vielleicht, ja ich sag mal gar nicht so die negative Meinung zur E-Mobilität an sich hat, das Fahrzeug gar nicht an den Mann oder die Frau bringen kann, weil einfach auch da das Wissen fehlt, eigentlich schon erschreckend, dass man sich da selbst so ausbremst oder der Markt so ausgebremst wird, anstatt da dann eben auch, ich sag mal, noch mehr Struktur oder mehr Wissen reinzubringen schlussendlich. Aber ich kann auch deine Trainer, Trainerinnen, Kollegen nachvollziehen, die dann einfach sagen, gut, ich bin jetzt bis Mitte nächsten Jahres irgendwo ausgebucht, warum soll ich mir denn da noch mehr ans Bein bringen? Und gerade wenn, ich sag mal, wir sind im Markt unterwegs, Angebot und Nachfrage. Also ich sag mal, wenn ihr in der Minderheit seid, könnt ihr natürlich auch dementsprechend die Preise bestimmen und habt ja gar nicht den Zwang dazu, den Tag da bis zu 10 Stunden immer voll zu machen wahrscheinlich.

  17. Jonathan Wenk:

    Absolut, also das ist auch eine Entwicklung, die ich gesehen habe, also meine Firma, so wie sie jetzt unterwegs ist, es schwimmt so im Mittelfeld mit, aber da gibt es sozusagen die Premium-Anbieter, das sind halt auch genannte Namen, die eben schon so gefallen sind, die einfach echt ganz schön krasse Preise aufrufen und da kann ich auch verstehen, dass sich das noch nicht mal jedes Unternehmen so leisten kann oder möchte, aber Ja, also irgendwo muss ich das auf jeden Fall noch ein bisschen einschwingen. Gut, für mich ist es jetzt erstmal eine grundsätzlich positive Grundsituation, dass man eine Firma in dem ganzen Bereich auch aufbauen kann. Es ist ja trotzdem irgendwo Knochenjob, weil man steht da tatsächlich so für die After-Sales-Geschichte so zwei Tage vor den Leuten und spricht den ganzen Tag von morgens bis abends. Bei der Forschung und Entwicklung sind es sogar fünf Tage, die man dort verbringt. Also fünf Tage Vollzeit-Schulung als Trainer auf jeden Fall fordernd. Also man kann da jetzt nicht einfach acht Wochen durcharbeiten und ist danach noch irgendwie ganz gerade, sondern man braucht da auch einfach mal Pause, sprich den ganzen Tag. Das ist auch fordernd und an der Stelle ist auf jeden Fall, also das Feld ist auf jeden Fall interessant und als Unternehmen, jetzt mal ganz allgemein betrachtet, als Unternehmung, ist es halt einfach interessant, dieses Grundsatzproblem der Qualität, der Inhalte und der Kapazitäten in diesem gesamten komplexen System irgendwo zu lösen. Und das ist eben auch so der unternehmerische Ansatz, den ich da verfolge und verfolgen möchte, dort immer weiter auch Kooperationspartner aufbaue und Verbindung knüpfe. Weil jede Branche ist ja auch anders. Es gibt LKWs, es gibt PKWs, es gibt Maschinen, Sondermaschinen, Trecker, es gibt Leichtkrafträder, es geht ja von bis, also es gibt ja so viele Branchen, allein das. Und dann gibt es eben Vertrieb, Aftersales, Servicewerkstätten, es gibt Entwicklung und Schadensgutachter zum Beispiel. Ich habe jetzt eine sehr, sehr große Schulungsreihe mit Sachverständigen, auch alle sehr, sehr interessiert, aber eben auch noch relativ ja, uninformiert in dem ganzen Bereich, obwohl die ja eigentlich sozusagen fachlich gut bewerten können, wollen, wie ein Fahrzeug wieder repariert wird, welcher Schaden ist entstanden und so weiter. Und da sieht man eben von A bis Z ganz, ganz viel zu tun und ich versuche eben da ein Stück weit Systeme zu schaffen und das beginnt irgendwo bei sehr, sehr guten Unterlagen, wo ich einen großen Wert drauf lege, bis hin zu irgendwo die Abwicklung der gesamten Seminare und Anteile von vielleicht auch digitalen Schulungsinhalten. Aber genau, da gibt es einfach ein ganz riesengroßes Spektrum, was zu tun ist.

  18. Sebastian:

    Das heißt, wir können festhalten, langweilig wird der erstmal nicht werden.

  19. Jonathan Wenk:

    Ne, definitiv nicht und ich muss auch sagen, das ist vielleicht irgendwie, ich weiß jetzt nicht, wem es nützt, das zu hören, aber es ist natürlich super spannend, sozusagen in den verschiedenen Bereichen aufzutauchen, ein Stück weit. Ich tauche irgendwo auf, sehe, wie es dort ist, tauche wieder unter und bin bei einem ganz anderen Kunden, bei einem ganz anderen Unternehmen, ganz andere Einsatzbereiche. Das ist natürlich super vielfältig und ich muss sagen, die E-Mobilität allgemein macht einen riesen Spaß, weil es einfach, da passiert etwas. Das ist nicht irgendwie langweilig und man versucht, die letzte Schraube zu optimieren und es geht nur noch ein bisschen um Marketing und Design, sondern da passieren Innovationen. Und diese Innovation kann man sogar mitprägen. Und das finde ich irgendwo spannend, dass man quasi in so einer neuen Branche so entscheidende Impulse auch setzen kann. Und das, muss ich sagen, ist auch einfach irgendwo sinnstiftend, dass man sagen kann, man hilft irgendwie mit in diesem großen Ganzen. Ein Stück weit auch Chaos. aber irgendwo auch sinnvollen Chaos. Weil wir sprechen ja nicht nur um Mobilität, wir sprechen ja von Energie. Die Energiewende steckt irgendwo aus meiner Sicht am stärksten dahinter, dass man nicht einfach unendlich viel Ressourcen auch in Form von Energie einfach verschwenden kann. Und allein aus dieser Perspektive lohnt es sich, irgendwo anzupacken. Das ist so meine Sicht auf jeden Fall.

  20. Sebastian:

    Und das ist eine sehr gute Sicht, wie ich persönlich rein subjektiv erstmal sagen würde, weil einen ähnlichen Ansatz fahren wir auch bei uns im Portal genau aus dem Hintergrund, wo wir sagen, natürlich soll sich das Ganze rechnen irgendwo als Unternehmen dahinter, weil auch in gewisser Person aller Aufwand Ressourcen gebunden werden, aber schlussendlich geht es uns ja auch um das große Ganze dahinter, den Mobilitätswandel oder den... Ja, Gedankenwandel einfach in Bezug auf Energie, Mobilität voranzutreiben, um da einen Unterschied zu machen und dann ist es ja doch auch recht schön, wie du gesagt hast, dieser Blick hinter die Kulissen bei verschiedenen Kunden dann und vor allem auch die Möglichkeit, dieses Wissen dann über verschiedene Bereiche zu transferieren. Und mitzunehmen, natürlich jetzt ohne da dann dem Kunden A zu sein, dass du vorher bei Kunde B warst und dementsprechend da das Kunden zu tun, aber ich denke, dir bringt das ja auch für deinen Wissenschatz und für deine Erfahrung einiges, dadurch, dass du immer wieder mal so bruchstückhaft in verschiedene Projektabschnitte reinschauen kannst.

  21. Jonathan Wenk:

    Absolut. Also ich glaube auch, dass dieses Thema Corporate Identity, beziehungsweise nicht Identity, vielleicht eher Intellectual Property, also dass man dort irgendwelche Inhalte mitnimmt, die total vertraulich sind, halte ich aktuell für gar kein Thema, weil irgendwo die Innovation... im Gesamtsystem auch oft liegt. Also auch überhaupt der Ansatz, wie denke ich über Mobilität nach, wie denke ich über Strukturen nach, die lange bestehen. Jeder hat einen eigenen Pkw, jeder hat eigene Güter, die er irgendwie verwaltet. Hinzu, vielleicht wird der nächste OEM zum nächsten großen Sixt, also als Mobilitätsanbieter. gar nicht mehr als, wir verkaufen unsere Fahrzeuge. Es gab auch mal das Gerücht, dass Tesla irgendwann keine Fahrzeuge mehr verkauft, sondern alle Fahrzeuge in der eigenen Flotte bleiben und nur noch sozusagen Mile as a Service, also man zahlt nur noch pro gefahrene Meile oder Kilometer eben. Solche Ansätze, also das ist mehr als nur, ich baue ein Auto oder ich mache eine Sache, sondern wir sprechen hier von Ja, disruptiven Innovationen, die den Markt natürlich erschüttern, also es gibt auch Kehrseiten und Dinge, wo ich sage, Mensch, das tut mir auch wirklich irgendwo leid, dass dort sozusagen Industriezweige auf der Strecke bleiben und das ist überhaupt nicht das, was ja die Absicht ist, aber es ist irgendwo eine Folge von konsequenten Schritten, die irgendwo auch gegangen werden. Und diese Abwechslung ist unfassbar. Die Innovation, die dadurch auch erzeugt werden kann, dass man aus unterschiedlichen Bereichen zusammenkommt und redet, ist aus meiner Sicht riesengroß. Und da geht es wenig um Ideen klauen oder man plaudert etwas aus, sondern es geht eigentlich darum, dass der Kuchen riesengroß ist, man nur irgendwo wie hinterherkommen muss. Also es geht alles gerade rasend schnell. Und es ist nicht einfach zu sagen, wir investieren uns jetzt in diese Richtung oder in die andere, Das sind schwere Entscheidungen, die da getroffen werden müssen teilweise, weil es kann auch mal schief gehen. Und das muss man halt verkraften können. Und das kann nicht jede Firma verkraften. Es hat auf jeden Fall auch Kehrseiten, die mir aus unternehmerischer Sicht auch ein Stück weit leid tun, wo ich sage, man kann da erstmal nichts zu. Also wenn man quasi... drittes Glied in der Kette ist, dass man dann runterfällt, weil der gesamte Zweig abgeschnitten wird, das ist auf jeden Fall bitter und ich hoffe, dass das irgendwo wieder in eine Richtung läuft, wo man sagt, wir können miteinander an einem Strang ziehen und es geht sinnvoll voran, sowohl technisch als auch umweltpolitisch oder energiepolitisch und so weiter.

  22. Sebastian:

    Ja, also wichtiger Ansatz deiner oder von deiner Aussage sozusagen, dass ja der Wandel schon stattfindet, auch in Anführungsstrichen seine Opfer dann sozusagen fordert. Aber wenn wir jetzt mal den Blick zurückwerfen oder riskieren, als wir von der Kutsche auf den Verbrenner umgestiegen sind, Übertrieben gesagt sind ja auch entsprechende Berufsgruppen verloren gegangen oder haben sich umorientieren müssen. Ich denke, das ist ja auch immer wieder eine Chance für Unternehmen, sich dann auch neu zu erfinden, neu zu positionieren. Ist bestimmt nicht einfach, vor allem wenn man 50 Jahre immer das gleiche gemacht hat. Aber wenn man da offen dafür ist und auch entsprechende Fachkräfte hat, dann denke ich, kann man da auch seinen Markt dann wieder finden schlussendlich.

  23. Jonathan Wenk:

    Genau, ich glaube, es hat viel mit Persönlichkeit zu tun. Ich muss sagen, ich habe bei den OEMs eben auch ganz viele sehr fähige Leute gefunden, die wirklich auch menschlich toll sind, mit denen man richtig gut zusammenarbeiten kann, die eine tolle Meinung haben, aber die in irgendeiner Form auch satt waren. Also satt in Form von, irgendwo hat man vielleicht ein hohes Gehalt gehabt bei einem OEM, aber man hat wenig bewirken können. weil man eben einfach nur ein Glied eines riesigen Apparates war und aus meiner Sicht fängt die E-Mobilität an, auch solche großen Firmen eben zu bewegen und ich muss sagen, ich habe da auch schon Leute eben ein Stück weit wieder mehr Lebensfunke in den Augenblitzen sehen als vorher, weil man sagt, hey, hier passiert was, ich kann mich wieder mit meinem Potenzial einbringen und bin nicht nur Verwalter von Firmen, oder von Menschen oder von Zeiten oder von Geldern, sondern hier bewegt sich was und man kann sich hier quasi ganz neu einbringen. Und das muss ich sagen, das begeistert mich. Wie gesagt, es gibt immer Leute, die da auch sehr darunter leiden, das will ich auch nicht verschweigen. Und trotzdem sehe ich eben ein Riesenpotenzial und das ist auch ein Stück weit, glaube ich, meine persönliche Sichtweise immer wieder, nach den Potenzialen zu suchen, das Gute zu nehmen und das Schlechte irgendwo langsam irgendwie weglassen zu können. Das ist so, glaube ich, so eine persönliche Einstellung dazu. Es gehört irgendwie zur Weiterentwicklung mit dazu und ich sehe da eben ganz viele positive Aspekte drin, auch wenn man die schlechten nicht wegreden muss oder kann, je nachdem. Also man muss es auch nicht.

  24. Sebastian:

    Ne, denke ich auch. Es ist ja auch immer wichtig, ich sage mal, das Positive kann ja auch nur glänzen, wenn man auch einen Blick auf das Negative oder auf das Schlechte in Anführungsstrichen wirft. Aber es ist ja schön und damit würde ich glaube ich auch beenden unser Gespräch für den heutigen Start. Wir sind jetzt bei knapp einer halben Stunde schon wieder angekommen, dass Beruf dann sozusagen auch wieder seinem Ursprung der Berufung nahe kommt, wenn da wieder so Krusten aufbrechen und Mitarbeiter sich dann wieder für mehr berufen fühlen. Das ist ja echt eine schöne Sache, wenn man diese Veränderung dann auch spüren kann, zusätzlich zu dem Wandel, der natürlich eh schon durch den Mobilitätswandel da stattfindet. Von daher vielen Dank, Jonathan, für den Blick dahinter, die Kulissen von der Mobility Academy auf deine Arbeit und ich bin mir sicher, wir werden dich hier noch das ein oder andere Mal hören, wenn wir dann vielleicht den Blick in die Tiefe nochmal ein wenig schärfen und dann auch so einen Blick auf den Markt werfen, wie er sich dann vielleicht noch in den nächsten zwei, drei Jahren noch entwickelt, auch in den Hinblick jetzt auf Trainer oder Ausbildung an der Basis.

  25. Jonathan Wenk:

    Sehr gerne, würde mich sehr freuen, wieder ins Gespräch zu kommen, vielleicht zu spezifischen Themen.

  26. Sebastian:

    Machen wir so. Mach's gut, bis dahin, ciao.

  27. Jonathan Wenk:

    Bis dann, Sebastian, tschüss.

  28. Sebastian:

    Die Folge habt ihr hoffentlich alle ganz gut überstanden, trotz meiner Erkältung oder ja, bisschen belegten Stimme sozusagen, aber die Inhalte waren, denke ich, sehr interessant. Bei Jonathan hat im Hintergrund noch so ein wenig der Lüfter vom Rechner wohl mitgedreht, aber auch da sei der Aufnahmequalität verziehen, wird beim nächsten Mal besser, da werden wir das zusammen vor Ort lösen, denn wie es sich dann im Nachgespräch herausgestellt hat, treibt er sich auch manchmal hier in der Gegend in und um Heidelberg herum. Ja, eben herum. Von daher... Vielen Dank dir fürs Zuhören bei der aktuellen Folge. Ich würde mich freuen, wenn du kommende Woche wieder einschaltest, wenn wir uns wieder mit einem anderen Thema aus der Welt der E-Mobilität beschäftigen. Mach's gut, bis dahin. Ciao.