50 Kilometer mit dem Opel Corsa-e - Eindrücke & Fotos

In dieser Folge des Elektroauto-News.net Podcast erhältst du aus erster Hand Eindrücke, Informationen und Details über den Opel Corsa-e. Im Rahmen eines Kurztests über knapp 50 Kilometer, habe ich mir den Stromer Ende März 2020 etwas genauer angesehen. All das habe ich ein wenig zusammengefasst und für dich in dieser Folge aufbereitet.

Hör vorbei, es lohnt sich! Des Weiteren empfehle ich dir auf unserem Portal vorbeizuschauen - Link nachfolgend - dort gibt es auch noch einige visuelle Eindrücke des Opel E-Autos zu sehen.

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des ElektroautoNews.net Podcast. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du auch diese Woche wieder eingeschaltet hast, wenn es rund um die Themen E-Mobilität, Elektroautos und alternative Antriebe geht. Diese Woche hatte ich die Möglichkeit, 50 Kilometer mit dem Opel Corsa-e zurückzulegen, bevor er am 28. März, also am gestrigen Samstag, offiziell in den Handel geht und dort vorgestellt und zu sehen ist. Aktuell natürlich eher weniger, bedingt durch den Coronavirus, wird dann aber auch weiterhin dort stehen, wenn wir das Kapitel hoffentlich bald hinter uns gebracht haben. Meine Eindrücke und Infos und Fakten, die ich eben sammeln konnte schon auf meinem Weg mit dem Opel Corsa-e, habe ich ein wenig zusammengetragen, aufgearbeitet und möchte die eben in der heutigen Podcast-Folge präsentieren. Das erste Kennenlernen hat im Rahmen der statischen Premiere im Vorfeld der IAA 2019 begonnen. Damals war das Hauptaugenmerk auf das Design des Corsa-e gelegt. der sich ja von der Verbrenner-Alternative oder Variante eigentlich gar nicht so stark unterscheidet. Dennoch haben wir uns den eben dort angeschaut. Den Beitrag oder den Artikel habe ich natürlich auch verlinkt in den Shownotes als auch in dem Artikel zu dieser Folge, damit du einfach da nochmal mehr zum Design erfahren kannst. In der heutigen Folge an sich geht es eher um weitere Informationen, sprich Positionierung des Fahrzeugs, Preise, technische Daten, Fahrverhalten, Fahrmodi und so weiter. Alles gemischt aus Fakten, Eindrücken meinerseits und Informationen, die eben Opel zum Corsa-e zur Verfügung stellt. Die offizielle Premiere des Corsa-e war dann am 10. September auf der IAA, also kurz nach der statischen Premiere. Für Mitte März 2020 war in Berlin ein Testfahr-Event angesetzt, wurde dann aber kurzfristig eben gecancelt aufgrund des Coronavirus. Und dann damit hatte ich ihn eigentlich schon abgeschrieben und dachte, okay, gibt erstmal nichts mehr mit Testfahrten, bis eben die ersten offiziellen Testwagen auch so zur Verfügung stehen. Das wird aber noch wohl eine ganze Weile dauern. Kurzfristig hat es dann ergeben, dass ich Ende März eine Probefahrt machen konnte. Für ein, zwei Stunden hatte ich den Corsa-e zur Verfügung, konnte in Bensheim an der Bergstraße starten Und dort eben erste Berührung mit dem E-Auto auch in der Praxis sozusagen erfahren. 50 Kilometer hat mich der Corsa-e über Stadt, Landstraße und Autobahn begleitet. Der ein oder andere Feldweg war auch mit dabei, weil irgendwo mussten wir halten, um die Fotos zu machen für den Artikel dazu. Aber wirst du ja dann auch so im Portal bei uns sehen. Das erste Kennenlernen ging sozusagen im Schnellverfahren vonstatten. Nun würde ich aber sagen, dass wir erstmal direkt rein starten in die Folge mit den ersten Fakten zur Positionierung des Opel Corsa-e. Wie seine Verbrenneralternative positioniert sich auch der Opel Corsa-e in seiner rein elektrischen Variante im B-Segment. Das hat 2019 auf 485.891 Zulassungen zurückgeblickt. Schon eine beachtliche Anzahl, also knapp eine halbe Million Zulassungen in diesem Segment. Der Corsa hat davon ausgemacht 51.708 Zulassungen. Oder anders ausgedrückt, ist wahrscheinlich einfacher nachzuvollziehen, 10,6 Prozent in diesem Segment. Also der Corsa ist definitiv in der Masse angekommen. Das zeigt sich auch dadurch, dass der Corsa in seiner... ja, mittlerweile in x-ten Auflagen ein extrem wichtiges Fahrzeug für Opel geworden ist, denn 2019 machte er gut 24% am Opel-Gesamtvolumen aus, also an Fahrzeugen, die von Opel am Markt in 2019 in Deutschland zugelassen wurden. Ist eine Ansage und daher kann man auch nachvollziehen, warum der Corsa als erstes neues, in Anführungsstrichen, Fahrzeug von Opel als rein elektrisches Fahrzeug auf die Straße gebracht wird. Das aber nun mal so vorab zur Positionierung des Opel Corsa-e, bevor wir jetzt gleich nachfolgen auf die verschiedenen Ausstattungen und meinen Testwagen, den ich eben für 50 Kilometer über Stadt, Land, Fluss jagen durfte, eingehen. Den Corsa-e gibt es in drei Ausstattungsvarianten. Man unterscheidet dabei zwischen Selection, Edition und First Edition, die es eben gibt, die auf die Straße kommen sollen. Preislich beginnen die Modelle bei Selection mit 29.900 Euro, gehen dann über 30.650 Euro bis 32.900 Euro für die First Edition, ohne Umweltbonus vorgemerkt. Mit der Kaufprämie, mit dem Umweltbonus landet der Opel Corsa-e in der Einstiegsedition, also in Selection-Ausstattungsvariante, statt bei den 29.900 Euro Listenpreis bei 23.330 Euro brutto. Ist schon eine Ansage und man sieht halt schon, wie immens diese 6.000 Euro Förderung da den Unterschied machen könnte, dass er dann doch preislich attraktiv wird für so ein Auto. Gefahren hatte ich die First Edition Involtaic Blue oder auch Perlblau Metallic genannt. Das Fahrzeug kam mit einem Listenpreis von 32.900 Euro daher. Die Metallic-Lackierung schlug mit 495 Euro zusätzlich drauf und dann war auch noch Sonderausstattung mit 4.400 Euro verbaut. Also dass wir zum Ende hin bei einem Gesamtlistenpreis von 37.795 Euro gelandet sind. In diesem Zusammenhang vielleicht nochmal kurz auf die Sonderausstattung zu sprechen zu kommen. Was war jetzt besonderes verbaut? Ich habe jetzt mal die vier größten Brocken sozusagen rausgesucht. Das war einmal das Panorama Sonnendach mit 700 Euro, Multimedia Navi Pro mit 700 Euro, Intellilux LED Matrix Licht auch für 700 Euro und den Active Drive Assist für 550 Euro. In dem Artikel zur heutigen Podcast-Folge werde ich auch noch die anderen Sonderausstattungspunkte auflisten, aber das waren wie gesagt die vier größten Punkte, die dann eben zu dem Endpreis geführt haben. Soweit jetzt zu den reinen Preisen des Corsa-e. Kommen wir mal zu den Fakten. Was ist oder was bekommen wir für das Geld? Verbaut ist ein 50 Kilowattstunden Akku, der im Konzern gefertigt wird aus 216 Zellen in 18 identischen Modulen, wie uns Opel zu verstehen gibt. Der Akku an sich bringt ein Mehrgewicht oder Gewicht von 345 Kilogramm mit sich, ist im Unterboden des Fahrzeugs verbaut und ermöglicht so einen niedrigen Schwerpunkt des Fahrzeugs, was ja auch positiv aufs Fahrverhalten auswirkt, wenn man den Vergleich zwischen Verbrenner und reiner E-Variante zieht, wie mir jetzt der ein oder andere Testfahrer dann schon gesagt hat. Auf den Akku gibt es eine 8 Jahre Garantie bzw. 160.000 Kilometer. Opel selbst sagt dem Fahrer oder den Fahrer, Beifahrer, Mitfahrern entsteht kein Nachteil gegenüber dem Verbrenner im Innenraum. Das mag stimmen für die Sitze an sich. Was wir allerdings festhalten müssen, wo wir darauf zurückkommen, das Kofferraumvolumen fällt knapp 40 Liter kleiner aus als beim Verbrenner. Das aber nur vorab, ansonsten werden keine Unterschiede erkennbar. Mit dem 50 kWh Akku soll eine Reichweite nach WLTP von 337 km möglich sein. Den Corsa-e gibt es in allen drei Ausstattungsvarianten nur in einer Motorisierung, das heißt 100 kW bzw. 136 PS. Schnellladefähig sind alle drei Varianten oder Ausstattungsvarianten mit 100 kW Gleichstrom oder mit Standard-Ladekabel AC. Aber zum Laden an sich gehe ich später nochmal ausführlich ein. Wie eingangs schon erwähnt, ist der Corsa-e im B-Segment unterwegs, muss sich daher mit einem Peugeot E208, Renault Clio, Citroen C3, Toyota Yaris und Honda Jazz messen. Um auch mal ein paar Verbrenner zu nennen, für vier Personen bietet er Platz. Da muss man allerdings anmerken, es ist tatsächlich viel Platz für Fahrer und Beifahrer vorhanden, in der zweiten Sitzreihe dann schon eher beschränkt. Also zur Einschätzung für mich oder was für mich immer ganz gut greifbar ist, ob ich den Platz hätte, ich selbst bin 1,86 m groß. Habe den Fahrersitz nicht ganz auf der hintersten Einstellung gehabt. So ungefähr ein Drittel war noch Platz, wo ich hätte nach hinten gehen können. Aber es war kaum Platz im hinteren Bereich, als ich bei der Einstellung eingestiegen bin. Zum einen ist es eben so, dass es ein bisschen schwierig ist, dann einzusteigen, weil der Sitz doch schon relativ weit hinten ist. Man sitzt stark gedrängt mit den Beinen zwischen Sitz und Vordersitz. Und auch der Kopf stößt an aufgrund meiner Größe, obwohl eine Aussparung vorhanden ist von Seiten Opel. Also aus meiner Sicht ist der Viersitzer nur die Ausnahme, nicht die Regel. Kommt natürlich darauf an, wer jetzt hinten sitzt, aber ich gehe einfach mal von Erwachsenen auch mit aus und muss man einfach bedenken, je nachdem für welchen Anlass oder für welchen Einsatzzweck man dieses Fahrzeug vorsieht. Das Kofferraumvolumen beträgt 267 Liter, 40 Liter kleiner als der Verbrenner, wie schon eingangs erwähnt. Mit umgeklappter Rückbank, die sich komplett umlegen lässt, kommen wir bei 1042 Liter raus. Also da hätten wir dann natürlich schon genügend Platz, aber auch ohne umgelegte Rückbank kriegt man die Wochenendeinkäufe vollkommen leicht untergebracht. Aus meiner Sicht und natürlich auch durch die Positionierung von Opel setzt sich der Opel Corsa-e als ideales Stadtauto ab, ein sozusagen oder positioniert sich damit klar. Das hat sich beim Fahren an sich gezeigt. Ich bin relativ viel Stadt gefahren von den 50 Kilometern, die ich zurückgelegt habe. weil ich einfach auch verschiedene Situationen testen wollte, weil ich sehen wollte, wie verhält er sich, wie kann er durch beruhigtes Wohngebiet sozusagen lautlos leiten, ohne dass er auffällt durch brummenden Verbrennergeräusche, die natürlich nicht vorhanden sind. Wie schlägt er sich bei Stop and Go, wie kommt er vorwärts in unterschiedlichen Situationen mit ein bisschen mehr oder weniger Verkehr. Und natürlich, wie kommt er von der Ampel weg? Von der Ampel kommt er relativ zügig weg, weil er beschleunigt von 0 auf 50 in 2,8 Sekunden, von 0 auf 100 in 8,1 Sekunden. Den Sprint von 0 auf 50 habe ich natürlich erleben können im Industriegebiet dort in Bensheim. Von 0 auf 100 habe ich es dann doch nicht gewagt innerhalb der Stadt, weil Knöllchen wollte ich keins mit nach Hause nehmen. Dafür habe ich ihn eben auf der Autobahn ein wenig mehr ausgefahren. Da möchte ich aber auch gleich im Zusammenhang mit den Fahrmodi nochmal eingehen, weil da ist ein spürbarer Unterschied der Beschleunigung auch durch die Fahrmodi zu bemerken. Das muss man schon anmerken. Kommen wir direkt mal zu den drei Fahrmodi, die der Opel Corsa-e mit sich bringt. Unterschieden wird da zwischen Sport, Normal und Eco. Der Fahrmodus an sich lässt sich über einen Kippschalter, der quasi direkt in der Nähe zum Ganghebel positioniert ist, auswählen. Durch einfaches nach oben oder unten drücken. Also relativ simpel zu erklären, zu verstehen sozusagen. Unterschieden wird dann bei Leistung, Drehmoment, Pedalgasannahme sowie Lenkung, je nachdem welchen Fahrmodi ich ausgewählt habe. Das sieht man ganz deutlich bei Leistung und Drehmoment. Einfach mal zur Einordnung, die Leistung ist bei Sport, liegt die bei den vollen 100 kW, die ausgenutzt werden oder die das Fahrzeug verwenden kann. Bei normal bei 80 kW, Eco 60 kW. Beim Drehmoment ist es ähnlich in der Abstufung. Da gibt es den vollen Drehmoment mit 260 Nm im Sportmodus. 220 Nm im Normalmodus und der Eco-Modus stellt 180 Nm breit. Die Pedal-Gasannahme und Lenkung werden auch durch die Fahrmodi an sich schon beschrieben. Um das mal ein wenig greifbarer zu machen, der Unterschied zwischen Sport und Normal einfach. Im Normalmodus Ja, wirkt er nicht schwammig, sage ich mal, aber er reagiert halt auch nicht direkt, wenn ich einlenke, wenn ich eine Kurve anfahren möchte. Er wirkt einfach sanft unterwegs, eher weicher. Wenn ich dann in den Sportmodi wechsle, wird das ganze Fahrzeug spürbar straffer im Vergleich zum Normalmodus. Es spricht gezielter an. Die Lenkung reagiert eigentlich relativ gleich, mit einem leichten Versatz natürlich, aber es ist ein Unterschied in dem Fahrverhalten schon feststellbar. Einfach durch betätigendes Kippschall, das ist doch immer wieder enorm, was Technik tatsächlich kann. Es ist auch so, wenn ich von dem Normal in den Sportmodus schalte, dass ich auch diesen sportlichen Charakter beim Strom geben dann schon spüre. Und zwar ist es so, nach dem ersten Umschalten ist wie so ein kleines Rücksetzen ein kurzer Versatz zu spüren. Dann setzt aber der Vortrieb ein. Man merkt einfach schon, der E-Motor treibt den Corsa-e stärker nach vorne. Auf der Auf Landstraße habe ich das Ganze dann auch mal getestet, bin dann zwischen den verschiedenen Fahrmoden hin und her gependelt und man hat doch schon gemerkt, dass da auch in der Beschleunigung spürbare Unterschiede sind. Natürlich zum einen, weil ich mehr Leistung habe, die mir zur Verfügung steht. Ausgehend vom Eco zum Sportmodus sind es halt schon 40 kW Unterschied, das ist schon eine Ansage. Auch die Newtonmeter, die mir zur Verfügung stehen, sind ja auch nochmal Abstufungen erkennbar, wie ich es ja zuvor schon erwähnt hatte. Auf der Autobahn war es dann eben so, dass ich Zwischensports auch mal gemacht habe, allerdings nur im normalen Sportmodus, weil Eco ist abgeriegelt. Und die Zwischenspurts von 80 auf 120 kmh waren schon spürbar. Unterschiede vorhanden zwischen Normal und Sport. Direkte Ansprache wieder, sofortige Beschleunigung, Vorwärtstrieb bei Sport. Bei Normal war das alles gemächlich, er hat sich auch nach vorne bewegt, aber halt eben nicht so konsequent und spürbar. Was bei Normal und Sport gleich ist, 150 kmh ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht, der ist abgeriegelt und damit Schluss. den Sportmodus komme ich auch gleich nochmal zu sprechen. Bisschen ausführlicher dann nochmal, oder was heißt ausführlicher, aber noch ein, zwei Infos. Zuvor kurz zur Rekuperation. Auch darüber verfügt natürlich der Corsa-e. Zum einen wird die reguliert eben über die Auswahl des Vorwärtsganges. Einmal Standard D für Drive, wo wir eben unterwegs sind. Da ist die Verzögerung vergleichbar mit einem Automatik, Benzin oder Diesel. Wenn man eben vom Strompedal wegnimmt, Bei B stellt sich eine leichte Verzögerung ein. Es gibt eine verstärkte Energierückgewinnung, also man merkt schon mehr, wie gebremst wird sozusagen, ohne dass man selbst die Bremse bedient. Allerdings ist es eben nicht so stark, dass die Bremslichter schon angehen. Das einfach mal zur Einschätzung. Für mich hat sich gezeigt, dass ich mit dem D-Drive-Gang sozusagen ganz gut gefahren bin, weil er hat eine gewisse Verzögerung, er bremst auch ein wenig von sich aus ab, aber eben nicht so stark, dass man noch dass man wieder ins Strom übergehen muss, sondern man kann einfach den Corsa-e gleiten lassen im Stadtverkehr. Und das war zumindest für mich jetzt rein subjektiv die bessere Wahl. Das Bremspedal ist natürlich auch nochmal eine andere Möglichkeit, um die Rekuperation des Fahrzeugs zu steuern. Ich habe es jetzt relativ wenig im Stadtverkehr gebraucht, weil mir eben die normale Verzögerung, Abbremsung gereicht hat. Allerdings ist es eben so, wenn ich das Bremspedal bediene, bekomme ich natürlich die maximale Rekuperation zu spüren durch den E-Motor, weil der Generator damit aufgeladen wird. Die Bremsscheiben an sich greifen allerdings erst dann, wenn die Generatorleistung voll ausgenutzt wird. Das heißt, hier ist mir durch meine Bremsenergie möglich, die maximale Rekuperation und damit auch die Energierückgewinnung eben zu erreichen. Das einfach so zur Einschätzung der Rekuperation des Corsa-e. Das waren auch nur Kurzeindrücke aus diesen 50 Kilometern. Muss man natürlich über einen längeren Zeitraum beobachten oder auch erfahren, wie er sich darstellt. Ja, ich habe es schon angedroht, komme jetzt auch wieder zurück. Dann natürlich der Sportmodus spielt nochmal eine Rolle für mich, weil es einfach der Modus für mich war, der mir am besten gefallen hat beim Corsa-e, weil er hier seine Stärken komplett ausspielen kann. Der tiefe Schwerpunkt bedingt durch den schweren Akku. gibt ihm einen guten Sitz auf der Straße. Er liegt auch zudem noch 57 mm tiefer als die Verbrenneralternative, was ihn dann nochmal sportlicher wirken lässt oder auch fahren lässt sozusagen. Das Fahrzeug an sich spricht besser und schneller an als im normalen Modus und man kommt einfach zügiger vorwärts. Das ist Natürlich alles Vorteile, die man hat. Der Motor gibt auch seine volle Leistung ab. Drehmoment steht voll zur Verfügung. Das sind alles so Kleinigkeiten, die zu überzeugen wissen im Verkehr. Nicht unbedingt in der Stadt, da merkt man es nicht. Aber wenn man dann gerade zu Übergang von Stadt zu Landstraße ist oder auch auf die Autobahn drauf, da fährt es sich mit dem Sportmodus einfach angenehmer, muss ich sagen. Geht natürlich zu Lasten der Reichweite, deswegen gilt es immer abzuwägen. Vielleicht auch einfach hin und her zu schalten zwischen den Fahrmoden, ist ja relativ simpel. Aber schlussendlich gilt, egal welcher Modi ausgewählt ist, irgendwann ist die Batterie leer. Und da muss man einfach sagen, ja, dann wird da halt kein Weg dran vorbeiführen, dass man den Corsa-e auflädt. Das Laden an sich konnte ich selbst nicht testen, da ich eben nur wenig gefahren bin, um die 50 Kilometer, wie schon mehrfach erwähnt. Das wird sich dann im späteren Test eines längerfristigen Aufenthalts eines Corsa-e bei uns so über ein, zwei Wochen dann schon eher herauskristallisieren, ob da gehalten wird, was versprochen wird auf den technischen Daten. Das kann ich aktuell nur wiedergeben vom Technik-Datenblatt, was dem Corsa-e an Lademöglichkeiten zur Verfügung steht. Es gibt die 1,8 Kilowatt Steckdose, mit der man 10 Kilometer in einer Stunde aufladen kann. Mit der 3,7 Kilowatt Green-Up Steckdose könnte man 20 Kilometer in einer Stunde aufladen. Und dann gibt es auch noch das Universal-Ladekabel des Corsa-e. Kostet allerdings 720 Euro extra, also Aufpreis, den man zahlen muss. Und damit sollen bis zu 60 Kilometer in einer Stunde möglich sein. Das Universal-Ladekabel ermöglicht dir dann als Fahrer des Corsa-e, eben eine 1,8 Kilowatt Steckdose zu laden, einphasig, an 11 Kilowatt Typ 2 Steckdose, dreiphasig oder 11 Kilowatt Industriesteckdose. Extra-Adapter seien verfügbar dafür. Und die Krönung natürlich, um auch wieder schnell den Akku zu füllen, ist die 100 kW DC Gleichstromlademöglichkeit. Da geht es von 0 auf 80 Prozent der Akkukapazität in 30 Minuten. Also definitiv eine Ansage. Wie finde ich meine Ladestation? Ja, ist ja immer so eine Sache. Bei sich im örtlichen Umfeld weiß man oder im lokalen Umfeld weiß man ja, wo man sein Fahrzeug lädt. Macht sich ja bestimmt auch Gedanken darüber. Guckt doch mal, wenn eine neue Ladestation dazu kommt, ob man die anfährt, mal austestet. Was macht man, wenn man unterwegs ist? In diesem Fall hat das Opel mit dem Corsa-e ganz gut gelöst. Die Ladestationen werden direkt im Navi angezeigt. Ich kann die einfach anklicken, bekomme weitere Infos dazu. Beispielsweise, welche Ladeanschlüsse sind vorhanden. Und sogar bei einigen Ladestationen, ich weiß nicht, ob es immer der Fall ist, die zwei, drei, die ich ausprobiert hatte, hat er mir angezeigt, was auch frei ist zum Laden. Das heißt, ich sehe schon, okay, die DC-Gleichstrom-Anschlüsse Die Lademöglichkeit ist vorhanden, kann ich nutzen. Nee, ist nur Typ 2 vorhanden, fahre ich aber nicht an, weil ich zu wenig Zeit habe. Das sind alles Überlegungen, die ich dann auch dadurch relativ flott bestätigt bekomme. Finde ich eine gute Sache und sollte man so beibehalten. Aus meiner Sicht waren das jetzt auch so die wichtigsten Infos, Fakten, Eindrücke, die ich gesammelt habe. Jetzt gibt es noch ein kleines Fazit nach 50 Kilometer Corsa-e. Also meine Bitte war direkt bei der Rückgabe, dass ich das E-Auto doch für einen längeren Testzeitraum gerne hätte, weil es mich schon überzeugt hat von den Ansätzen her. Als Stadtauto hat es sich definitiv bewährt. Abstriche beim Platz gibt es eben, ist dem Segment geschuldet natürlich auch. Allerdings gibt es keine Abstriche beim Komfort, da hat er vollkommen überzeugt. Auch das Ladeangebot überzeugt mit den verschiedenen Möglichkeiten, die wir eben zuvor besprochen haben oder angesprochen haben. Da gibt es doch eigentlich für jeden Anspruch die richtige Lademöglichkeit. Zum Fahren selbst habe ich ja auch schon erwähnt, das ist ein angenehmes Fahrgefühl. Man gleitet im Stadtverkehr dahin, wenn man vorausschauend fährt. wenn man sich darauf einstellt, wie das Fahrzeug reagiert, wie es abbremst, worauf man achten muss. Für mich auch schon im extra Kapitel in Anführungsstrichen erwähnt, der Sportmodus, der mich vollkommen überzeugt hat, leider zulasten der Reichweite. Hier gilt es eben, mit den verschiedenen Fahrmodi auch zu spielen und das kennenzulernen. Aber ich denke, auch da zeigt sich erst über einen längeren Zeitraum, was denn der richtige Modus für einen ist oder ob es denn überhaupt den einen Modus gibt, beziehungsweise ob man denn nicht immer einfach mal hin und her springt zwischen den verschiedenen Modi. Was mich auch überzeugt hat, weil ich den Peugeot E208 schon gefahren bin, die Fahrzeuge bauen auf der gleichen Plattform auf, ist allerdings von außen nicht unbedingt zu erkennen. Und nicht nur von außen, sondern auch von innen, denn die Fahrzeuge sehen eigentlich komplett unterschiedlich aus. Also mir ist es zumindest nicht aufgefallen, wo da jetzt die großen gleichen Elemente vorhanden sein sollen. Das haben sie schon gut gemacht, die PSA-Konzern. Meinem Empfinden nach wirkt der Corsa-e noch eine Spur aufgeräumter, minimalistischer, klarer, strukturiert und gefällt mir persönlich eine Spur besser, aber das ist vollkommen eine Geschmackssache. Soviel zu meinen Eindrücken. Zustimmen kann ich nur Frank Jordan, dem Director Advanced Engineering von Opel, den ich ja auch schon mal bei unserem Podcast hatte, die Folge verlinke ich auch in den Shownotes. Der hatte gesagt, Elektromobilität ist nicht mehr exotisch, als es damals um die statische Premiere des Corsa-e ging. Und das kann man definitiv sagen. Der Corsa-e macht E-Mobilität zum Greifen nah. Es ist ein Fahrzeug, was man nicht als E-Auto erkennt auf der Straße, wenn man nicht genau aufs Nummernschild guckt unbedingt oder wenn nicht Verbrenner und E-Variante direkt nebeneinander stehen. Das ist ein Fahrzeug, was nicht in der Masse untergehen muss, aber was auch nicht zu stark hervorsticht. Es überzeugt einfach durch ein gesamtes rundes Paket, wie ich jetzt so in den ersten paar Kilometern erfahren durfte und freue mich natürlich auf einen ausführlichen Test, den ich für unser Portal dann für dich auch machen kann. Soviel dazu. Wie gesagt, in den Shownotes gibt es weiterführende Links, Infos und eine Vielzahl von Fotos. Empfehle ich dir auf jeden Fall mal vorbeizuschauen. Ansonsten freue ich mich, wenn du nächste Woche wieder einschaltest, wenn es rund um die Themen E-Mobilität und alternative Antriebe hier im elektroautonews.net Podcast geht. Mach's gut. Ciao, bis dann.