Kurzschluss #3 - Linza E-Kleinwagen - Tesla Auslieferungsrekord - Blick auf VW Konzern

Kurzschluss. So lautet der Name unserer kurzen, knappen Podcast-Folgen, welche interessante Themen aus der vorangegangenen Woche nochmals aufgreifen und eben kurz und knapp präsentieren.

In der dritten Kurzschluss-Folge hier auf Elektroauto-News.net widmen wir uns Linzda einem E-Kleinwagen aus China für den urbanen Alltag, Tesla mit seinem Auslieferungsrekord im zweiten Quartal sowie Volkswagen, welche nicht nur den e-up! sondern auch den Skoda Vision iV vorbestellen lassen. Als sich auch Ford mit der eigenen MEB-Plattform öffnen. Auf ein Skript im klassischen Sinne verzichte ich für diese Folgen. Habe dir aber die entsprechenden Links in die Shownotes gepackt.

Nun heißt es nur noch: Einschalten und zuhören.

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Herzlich willkommen bei einer neuen Folge des ElektroautoNews.net Podcasts. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du auch diese Woche wieder eingeschalten hast, wenn es darum geht, dass wir kurz und knapp die wichtigsten Elektromobilitäts-News der Woche zusammenfassen. Vergangene Woche gab es schon eine Ausgabe von Kurzschluss. Wir erinnern uns 10 bis 15 Minuten wichtigsten Infos rund um E-Mobilität, die sich in der vergangenen Woche bei uns im Portal abgespielt haben. Für dich kurz und knapp eben zusammengefasst in einer Folge. Und ja, diese Woche haben wir folgende Schwerpunkte. Linzda, das sind E-Kleinwagen, Tesla natürlich mit seinem Auslieferungsrekord und der VW-Konzern wird eine kleine Rolle spielen. Fangen wir direkt mal mit Linzda E-Kleinwagen an. Hat ein bisschen besser eingeschlagen, als ich mir vorgestellt hatte, aber man sieht, der Bedarf für kleine Elektrowagen für den urbanen Alltag ist einfach da, der ist vorhanden am Markt. Das hatte ich schon damals gemerkt, als die Podcast-Folge zum E-Kleinwagen von Sido Green Go mit Jerry Ringshausen online gegangen ist, wo wir einige Fragen zu Kleinwagen, Elektro-Kleinwagen aus China beantwortet haben. Und mit Linzda kommt eben ein anderer Anbieter auf den Markt, ein weiteres Genies-Unternehmen, was eben im Bereich der Elektro-Leichtmobile hier in Deutschland Fuß fassen will. Was auf jeden Fall direkt ins Auge springt, ist der vergleichsweise geringe Einstiegspreis. Ab 8.390 Euro kann man so ein Fahrzeug sein eigen nennen. Es ist relativ überschaubar von der Größe her, 2,07 Meter lang, 1,46 Meter breit, 1,57 Meter hoch. Also schön kompakt, passt in jede Parklücke rein, kannst in der Stadt gut vorwärts kommen, kriegst auch 2-3 Kästen Wasser rein und kannst noch einigermaßen gemütlich mitfahren. Reichweite wird mit bis zu 120 Kilometer angegeben, je nach Fahrweise und zugeschaltet. Verbraucher natürlich bei vollgeladenem Akku. Serienmäßig sind bei dem Fahrzeug elektrische Fensterheber, Funkzentralverriegelung, Heizung und Klimaanlage sowie eine Rückfahrkamera verbraucht. Und eins ist ja auch klar, ab 8.390 Euro wird man keine Wunder erwarten können für so ein Auto, sowohl hinsichtlich Verarbeitungsqualität als auch Ausstattung. Aber es macht einen ganz guten Eindruck. von den Fotos, von den Videos, die ich gesehen habe von den Fahrzeugen. Ich werde auch einen Testwagen in naher Zukunft mal bekommen für unser Portal, um einfach zu testen, wie schlägt sich so ein Fahrzeug im Alltag und denke, damit hat man eigentlich was ganz Gutes gefunden, um von A nach B zu kommen. Gerade wenn man eigentlich nur einen Kasten Wasser holen muss oder Erledigungsgang auf dem Rathaus oder so und sich nicht aufs Rad schwingen will, dann dürften vielleicht die Linzda E-Kleinwagen auch eine Option sein. Und ich gehe davon aus, dass wir sowas immer mehr sehen werden. Wahrscheinlich erst mal aus China, aber vielleicht kriegen wir auch mal deutsche oder europäische Alternativen dazu. Ja, das war Punkt 1 unserer Kurzschluss-News die Woche. Gehen wir mal direkt weiter mit Tesla. Tesla hat vor dem Quartalsende für Aufsehen gesorgt, weil man eben schon frühzeitig bekannt gegeben hat, Achtung zuhören, wir könnten unseren Auslieferungsrekord knacken, den sie im Dezember 2018, also im letzten Quartal 2018 aufgestellt haben. Und siehe da, trotz Zweifel und dass es eng gelaufen ist, hat man doch rund 95.200 Fahrzeuge ausliefern können. Definitiv eine Ansage. 87.840 Fahrzeuge wurden produziert im gleichen Zeitraum. Und ja, verteilt sich natürlich wie folgt, der Großteil geht an das Model 3, das überall einschlägt, auch auf dem europäischen Markt, wie wir in einem unserer letzten Artikel, den du in den Shownotes auch finden wirst, erklärt haben. Allein das Model 3 wurde eben im zweiten Quartal 77.550 Mal ausgeliefert und vom Model S und X zusammen wurden 17.650 Stück ausgeliefert. Also, schon eine Ansage. Vor allem das Model 3 platziert sich da halt sehr gut, nicht nur im amerikanischen, sondern auch im europäischen Raum. Und ich denke, gerade wenn China noch mit dazukommt mit der Gigafactory 3, die bis Ende des Jahres ihren Betrieb aufnehmen soll. Wird man dann doch sehen, dass da auch nochmal ein bisschen was passiert. Nochmal kurz der Blick nach Europa, wo ich ja schon erwähnt hatte, dass Tesla bzw. das Model 3 auch eine wichtige Rolle spielt. Da wurden von Januar bis Mai 2019 126.966 E-Autos abgesetzt, also gut 127.000 E-Autos. Davon waren gut 20,5%, also ein Fünftel oder jedes fünfte E-Auto davon war ein Tesla Model 3. Also 25.966 Model 3 wurden von Januar bis einschließlich Mai in Europa zugelassen. Kann man durchaus als Ansage sehen an andere Automobilhersteller. Ja, dann haben wir noch Punkt 3 der News. Im Kurzschluss der VW-Konzern. Gibt es ja immer wieder Neuigkeiten. Es gibt eigentlich keine Woche, wo nichts Neues oder Nennenswertes passiert. Sei es jetzt bei VW Direkt oder bei Audi, Skoda, Seat und den anderen Marken, die der Konzern eben innehält und mit sich verbindet. Und das macht ja auch ganz gut, dass er da zwischen den Konzernmarken spielt. die gegenseitig unterstützt, sei es jetzt durch die gemeinsame MEB-Plattform oder die PPE-Plattform, die zwischen Audi und Porsche entwickelt wird, eben für sportlichere E-Wagen, aber eben auch der Austausch im Kleinen. Und ja, da hat es uns gefreut, die Woche zu hören, dass der VW E-Up, der ja schon gerüchteweise kommen sollte, für 2020 nun bestätigt wurde. Aber nicht durch offizielle Presseinfos, sondern auf der niederländischen und auch auf der norwegischen Webseite ist er eben aufgefunden worden. Und sieht halt eben dort, okay, kann ab 2.20 Uhr bestellt werden, beziehungsweise kommt ab 2.20 Uhr auf die Straße, kann aktuell vorreserviert werden. Er spielt mit dem Skoda Citigo 4 und dem Seat Mii in einer Liga. Die bauen alle auf der gleichen Plattform auf, kommen auch mit vergleichbaren Werten daher. Also man kann davon ausgehen, dass eben auch die Leistung wieder vergleichbar ist zu den anderen zwei Modellen. Der Citygo von Skoda wird beispielsweise mit einem 61 kW starken E-Motor angetrieben. und ist mit einer Lithium-Ionen-Batterie mit 36,8 kWh unterwegs, was eine Reichweite von 265 km nach WLTP ermöglicht. Der Up wurde mit 250 km nach WLTP angegeben. Die Leistung wird ähnlich sein, also die ist bei mir auch mit 61 kW, 83 PS angegeben und Sprintqualität von 3,9 Sekunden von 0 auf 50 kmh. Das wird sich schon irgendwo widerspiegeln. Interessant ist, dass sich der Citygo mit einem 40 kW Gleichstromschnelllader mittels eines CCS-Anschlusses innerhalb von einer Stunde auf 80% aufladen lässt. An der Wechselstromwallbox mit 7,2 kW dauert der Ladevorgang wieder zu 80% ungefähr 4 Stunden 8 Minuten. An der Heimladestation mit 2,3 kW 12 Stunden 37 Minuten. Und ähnliche Werte werden eben auch einfach für den VW e-Up erwartet. Jetzt hat man halt im Endeffekt die Qual der Wahl, welches der drei Modelle darf sein, e-Up, Seat Mii oder Skoda Citigo. Und Im Grundsatz werden die schon relativ gleich sein. Es wird Design-Details geben und es wird einen Unterschied im Preis bestimmt geben. Da gehe ich stark von aus. Und da wird erwartet, dass eigentlich der Skoda Citygo wohl mit die günstigste Variante werden wird. Weil es eben halt auch nicht die Hauptmarke VW ist, die da auf den Markt kommt. Aber das wird die Zukunft zeigen, wie die denn angepreist werden. Ansonsten bleiben wir bei Skoda. Auch dort kann ein E-Auto vorbestellt werden. Ein paar Nummern größer. Der Skoda Vision 4. oder IV, je nachdem wie man es ausspricht. Und ja, der kann auch aktuell vorbestellt werden. 520 Euro wären fällig. Der Betrag wird wieder in voller Höhe erstattet, wenn man das Auto zu einem späteren Zeitpunkt bucht oder die Vorreservierung storniert. Hat aber eben jetzt die Möglichkeit, wenn man es vorreserviert, dann eben auf der Liste zu landen und dann auch mit bei den Ersten dabei zu sein, die dieses Auto wohl bekommen. Macht schon einiges her. Eine optisch aufregende Präsenz zeigt, also vom Design her schon sehr maskulin sage ich mal, modern, klare Linien, schnittige Form. unübersehbare 22 Zoll Räder, die da einfach auch mit sind und man sieht dem Ding an, okay, es bringt Leistung. Als voll elektrifiziertes 4-Theories-Crossover-Coupé wird es durch zwei E-Motoren, einen an der Vorder-, einen an der Hinterachse angetrieben, bringt es auf eine Gesamtleistung von 225 kW, also 306 PS und sprintet von 0 auf 100 in 5,9 Sekunden, maximal 180 kmh sind möglich. Und die Reichweite wird mit um die 500 Kilometer nach WLTP angegeben. Und innerhalb von 30 Minuten soll man über Schnellladen wieder 80% des Energiespeichers eben aufladen können. Hört sich auch interessant an und sind wir auch schon gespannt, das Fahrzeug zu sehen und hoffentlich auch mal Probe zu fahren. Und für unser Portal und auch für dich, dass du da einen Eindruck davon bekommst. Das war es aber noch nicht ganz mit VW. VW und Ford spielen ja auch mit ein bisschen rum miteinander, wollen im Bereich der Nutzfahrzeuge sich verbünden, autonomes Fahren spielt eine Rolle. Und es scheint wohl so, dass nach internen Informationen oder nach Informationen von VW und Ford, die Reuters zugespielt wurden, ein sogenannter Rahmenvertrag aktuell ausgearbeitet wird, schon ziemlich fortgeschritten ist. Und in diesem Rahmenvertrag soll wohl auch geklärt sein, dass VW seine MEB-Plattform, wir erinnern uns, die Plattform für kommende Elektrofahrzeuge, die auch von Ego jetzt schon, Ego Mobile AG, künftig genutzt wird, auch durch Ford genutzt werden kann. Und da sind wir mal gespannt, wo das denn hingeht. Also man hatte ja bekannt gegeben beim VW-Konzern, dass die MLB-Plattform für E-Autos als Industriestandard etabliert werden soll und eben auch für Wettbewerber geöffnet werden soll. Aber dass man sich jetzt da direkt mit Ford, ich sag mal, direkt die Konkurrenz ins Haus holt und auf einer Plattform aufbaut, ist schon eine Ansage. Am 11. Juli bei einem Treffen soll eben über die Verlängerung an der Partnerschaft gesprochen werden und wie das vonstatten geht, was da kommt und davon gespannt sein, ob da die Sprecher mal ein bisschen mehr rauslassen, haben sie aktuell noch nicht zugelassen. Aber natürlich ist der Ansatz gut, eine Plattform zu schaffen, die von möglichst vielen genutzt werden, um Skaleneffekte zu nutzen, Kosten zu senken, dadurch E-Mobilität leistbarer zu machen, auch in der Masse eben und das Ganze eben auch voranzutreiben und wenn da zwei Größen dran sind, wie VW und Ford, die im Volumengeschäft auch unterwegs sind, kann man da schon einiges bewegen, gerade in puncto Preis, wenn man das denn will und es dann hoffentlich auch an die Kunden weitergegeben wird. Wird bestimmt auch ein Punkt sein, der dann die Branche für oder in der Branche für Aufsehen sorgt, weil wenn zwei solche Riesen miteinander zusammenarbeiten, dann kann man sich mal warm anziehen bei anderen, weil da kann schon ein bisschen was passieren. Aber wie gesagt, aktuell ist nur Hörensagen von Informanten bestätigt, aber noch nichts Festes in der Hand. Aber da wird bestimmt in den nächsten Tagen, Wochen ein bisschen mehr Infos von Seiten Ford und VW geben, ob denn Ford tatsächlich die MLB-Plattform für seine E-Autos nutzen will oder wird. Und schlussendlich war es das jetzt auch schon wieder von der aktuellen Folge Kurzschluss Nummer 3 übrigens mittlerweile. Und nächste Woche wird es wohl mal wieder eine längere Folge geben, wo wir auf ein oder zwei Themen eingehen werden und wo ich mal Schwerpunkte setze dann noch. Wobei ich sagen muss, eben die Kurzschlussfolgen kommen auch ganz gut bei dir und den anderen Hörern an, weil es gibt einfach nochmal kompakt diesen Überblick in 10 bis 15, maximal 20 Minuten, was ist passiert, was hat die Welt bewegt und wo geht die Reise hin in Sachen E-Mobilität. Und daher bin ich eigentlich ganz zuversichtlich, dass dir auch die heutige Folge wieder gefallen hat. Würde mich daher freuen, wenn du einfach eine Bewertung hinterlässt bei dem Portal, wo du unseren Podcast hörst. Sei es jetzt Spotify, iTunes oder Co., wo auch immer. Und freue mich natürlich ganz arg, wenn du nächsten Sonntag wieder einschaltest, wenn die neue Folge von elektroautonius.net online geht. Bis dahin, mach's gut. Ciao.