Kurzschluss #17: Tesla Geschäftsmodell - VW ID.4 Volumenmarkt - Polestar Ökobilanz

Ausreden keine Zeit für eine Podcast-Folge zu haben gibt es nicht. Zumindest mit der heutigen Folge des Elektroauto-News.net Podcasts. In der heutigen Ausgabe heißt es Mal wieder Kurzschluss. Ausgabe Nummer 17 mittlerweile. Lässt sich also erkennen, dass es sich hierbei um das wohl beliebtestes Format unserer Podcasts handelt. Der Name ist Programm. Versprochen. Denn hinter diesem Titel verbirgt sich unsere kurze, knappe Podcast-Folge, welche interessante Themen aus der vorangegangenen Woche nochmals aufgreift und eben kurz, knapp und prägnant präsentiert.

Mit dabei ist Tesla mit einem Geschäftsmodell, das die Welt noch nicht gesehen hat. Fakten zu VWs Versuch mit dem VW ID.4 den Volumenmarkt zu erobern, mit einer halben Millionen Einheiten pro Jahr ab 2025. Sowie Polestars Ansatz die Ökobilanzen der Automobilindustrie zu vereinheitlichen, um den PKW-Fahrer eine transparente Vergleichsmöglichkeit zu bieten. Aber hör am Besten selbst rein.

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto-News, der Podcast rund um das Thema Elektromobilität, mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des elektroauto-news.net Podcasts. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du auch diese Woche wieder eingeschaltet hast, wenn wir uns mit dem Thema E-Mobilität beschäftigen. In der heutigen Folge heißt es mal wieder Kurzschluss. Kurzschluss. Ja, der Name ist Programm. Kurz, knapp und prägnant bringe ich drei wichtige Themen diese Woche mit auf den Tisch oder mit in den Podcast, die wir einfach nochmal zusammen besprechen. Maximal 20 Minuten lang bekommst du die Neuigkeiten auf deine Lausche, weißt dann aber auch hinterher Bescheid, was uns denn so diese vergangenen Tage bewegt hat seit der letzten Podcast-Ausgabe. Was ist die Woche mit dabei? Wir haben Tesla mit am Start mit einem Geschäftsmodell, das die Welt noch nicht gesehen hat. Unser Autor Alexander hat dazu ein bisschen was geschrieben, vergangene Woche Sonntag. Und ja, es stieß auf viel Gegenliebe, auch auf ein wenig, ja, nicht so viel Verständnis in Anführungsstrichen. Und wir wollten das Ganze einfach auch nochmal kurz, knapp und prägnant zusammenfassen. Dann haben wir den VW ID.4 mit am Start. Das Auto von VW, welches den Volumenmarkt erobern soll. Gab es eine, ja, doch deutliche Ansage von VW-Marktge-CEO Ralf Brandstetter gegen Ende der Woche, die wir nochmal aufgreifen wollen. Und dann wollen wir auch noch einen Blick auf Polestar werfen, die jetzt auch in puncto Ökobilanz mit gutem Beispiel vorangehen wollen und da auch andere Automobilhersteller mit an Bord ziehen möchten, um eben aufzuzeigen, wie E-Autos unsere Welt zum Besseren verändern können. Das erwartet dich jetzt gleich in den nächsten 15 bis 20 Minuten des Podcasts. Viel Spaß damit. Elektroauto News meldet sich gleich wieder zurück nach einer kurzen Werbung. Du möchtest mit deinen Fähigkeiten Mobilität effizienter, umweltschonender und komfortabler gestalten? Dann bist du bei Mahle genau richtig. Wir haben das Ziel, die Nutzung alternativer Kraftstoffe voranzutreiben und eine breite Akzeptanz für die Elektromobilität zu schaffen. Dafür können wir auf umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Elektronik, Mechatronik, Thermomanagement und Filtration zurückgreifen und entwickeln Lösungen wie unseren preisgekrönten MAHLE E-Kompressor. Der MAHLE E-Kompressor ist das Herzstück des Klima- und Kältemittelkreislaufes in Elektrofahrzeugen und übernimmt die zentrale Aufgabe der Temperierung des Fahrzeuginnenraums. Vor allem aber die Deklimatisierung der Batterie. Damit kann eine Leistungssteigerung von 65% erreicht werden. Willkommen zurück zur aktuellen Podcast-Folge. Lass uns doch direkt in die Folge eintauchen. Kurzschluss, wie gesagt, wir wollten uns mit dem Thema Tesla und deren Geschäftsmodell kurz auseinandersetzen. Unser Autor Alex hat sich der ganzen Sache angenommen und hat doch recht ausführlich aufgezeigt, warum aus seiner Sicht sich das Geschäftsmodell von Tesla von anderen Automobilherstellern unterscheidet. Und wie das eben dazu führen kann, dass laut seiner Aussage man als Fahrer eines Teslas 5- bis 6-stellige Summen im Vergleich zu anderen Fahrzeugen als Besitzer eines Teslas einsparen kann. Und zwar geht es eben damit Hand in Hand, dass Elon Musk das Geschäftsmodell von Tesla anders aufgebaut hat wie das anderer Automobilhersteller. Und zwar ist es so, dass normalerweise alle fünf bis sieben Jahre eine Modellpflege stattfindet. Manchmal gibt es auch noch einen Facelift zwischendurch für normale Modelle. Das heißt, spätestens zu dem Zeitpunkt ist mein alter Verbrenner überholt. Ich muss mir Gedanken darüber machen, ob ich mir das neue Modell kaufe, wenn ich denn daran gefallen habe, oder... Ja, ob ich ein anderes Modell weiterfahren will. Was macht Tesla? Tesla entwickelt ständig und stetig die eigene Software weiter, die einfach so das Herz der Fahrzeuge ist. Das heißt, es findet weniger Änderungen unter der Zeit an der Hardware statt, die dann natürlich auch mit einem Modellaustausch ausgetauscht werden müsste. sondern vielmehr über die Software-Ebene. Das bedeutet, dass über die Over-the-Air-Updates, die Tesla einspielen kann, auch ältere Fahrzeuge kostenlos auf einen neueren, besseren Stand gehoben werden können. Und das beste Beispiel ist Dafür unter anderem eben, dass der neue Autopilot oder die neueste Autopilot-Software von Tesla auf ältere Fahrzeuge aufgespielt werden kann, ohne dass es dann eben einen riesen Preisaufwand für den Kunden überhaupt gibt. In der Regel verlangt Tesla nämlich gar nichts dafür, dass sie eben diese Software-Updates einspielen. Und dadurch bricht halt Tesla eben auch aus diesem... jährlich erscheinenden oder jährlich wechselnden Fahrzeugprogramm aus, weil man einfach sagt, man hat ein Fahrzeug, so wie es ist, auf die Straße gestellt, ist überzeugt davon und macht es einfach im Laufe der Zeit nur noch besser. Und dann quasi dem Kunden sozusagen auch immer noch eine bessere Version seines Autos, das er eben auch bewusst gekauft hat und ja auch nicht für wenig Geld bei Tesla oder im Falle von Tesla, dann lange Freude davon zu haben. Und wenn man das jetzt mit anderen Premium-Herstellern vergleicht, gerade so im Verbrenner-Segment, dann bezahlt man da auch einen gewissen, ja, was heißt gewissen, man bezahlt schon einen deutlichen Mehrpreis dafür, dass man so ein Luxus-Auto oder ein Auto aus dem Premium-Segment fahren kann, hat aber die Problematik, dass eben diese Updates nicht stattfinden, wenn überhaupt geht es dann auch wieder nur weiter. Wenn man sie in die Werkstatt stellt, dann wird auch teilweise richtig viel Geld dafür verlangt, wenn solche Software-Updates eingespielt werden. Und man kann aber auch festhalten, dass in der Regel eben doch noch immer an dieser Modellpflege festgehalten wird, einfach weil man damit immer neue Absätze, Umsätze generieren kann. Und bei Tesla ist es eben anders. Man hat da eben entschieden, quasi das Fahrzeug um einen Computer herum aufzubauen und nicht den Computer in das Fahrzeug einzubauen. Von daher ist es denen halt auch wesentlich leichter möglich, entsprechende Software-Upgrades einzuspielen, so wie man das eben auch von einem Smartphone schon kennt. Ich meine, das kauft man auch nicht heute und in zwei Jahren wieder Neues, weil die Software komplett überholt ist. sondern auch da gibt es ja ständig und stetig Updates für die Apps, für das Betriebssystem und so weiter. Und man versucht da natürlich dann auch eben entsprechend mit dem Smartphone so lange wie möglich zu leben, damit sich eben auch dieser Invest auszahlt. Und bei einem Auto, wo wir nochmal preislich von einer ganz anderen Größenordnung reden, ist es natürlich noch umso wichtiger, dass man da dementsprechend sich das Ja, den Wert erhält durch solche Software-Updates. Und dann ist es eben auch bei Tesla so, dass die Fahrzeuge doch sehr, auch bedingt durch den E-Motor, der doch wesentlich einfacher aufgebaut ist als jetzt beispielsweise ein Verbrennermotor, dass man sich Erwartungen spart, Instandhaltung und so weiter, das fällt ja alles weg, ist aber halt für die alte Fraktion der Automobilhersteller sozusagen ein wichtiger Industriezweig. Gerade diese Instandhaltung, Reparaturen und so weiter, wo doch Millionen von Umsätzen als auch mehrere hunderttausende oder zehntausende Jobs dranhängen. Und da ist es halt auch schwierig dann zu sagen, okay, wir nehmen davon Abstand. Und machen jetzt auch alles nur auf kleinen Dienstweg mit Software-Updates und nur wenn es dann wirklich mal sein muss, kommt er auch tatsächlich in die Werkstatt und wird geguckt. Sprich, man geht einfach bei Tesla von einem ganz anderen Ökosystem von Produkten und Dienstleistungen aus, die man anbietet, als man das eben von den bisherigen Automobilherstellern kennt. Und dadurch ist es eben auch so, dass die Tesla-Fahrzeuge weniger Wertverlust im Laufe der Zeit verzeichnen, dadurch, dass sie eben immer auf neuestem Stand sozusagen bleiben, ohne Kosten für den Besitzer, für den Fahrer von einem Tesla Model 3 beispielsweise. Und dadurch verliert man eben entsprechend weniger an Wert mit dem Fahrzeug, was ja dafür spricht. Die Frage ist halt nur, können das andere Automobilhersteller, die eben aus der Verbrennerbranche oder mit einem Verbrennerhintergrund kommen, auch aufgreifen, dauerhaft umsetzen und diesen sogenannten Tesla-Effekt eben auch für sich nutzen, um dann dem Kunden auch einmal ein Fahrzeug hinzustellen, das er dann aber stetig updaten kann. um dann eben auch das Gefühl zu haben, ohne dass er in ein neues Modell investiert oder ins Modellupdate investiert, dass er dennoch ein richtig gutes Fahrzeug auf dem Hof stehen hat. Das ist halt die Frage, die Alex in seinem Artikel aufgegriffen hat. Er hat da, glaube ich, eine ganz eindeutige Meinung dazu. Aber in den Kommentaren sieht man eben auch, dass das Ganze nicht nur einseitig betrachtet werden kann. Und da würde ich dich auch einfach darauf verweisen, dass du da auch nochmal vorbeischaust. In den Shownotes ist der Artikel entsprechend verlinkt. Schlagen wir mal die Brücke von Tesla zu VW, passt auch ganz gut, denn es geht um den Tesla Model Y Widersacher Konkurrenten ID.4, der zweite MEB-Stromer, der direkt von VW auf die Straße kommen soll, übrigens noch dieses Jahr. Wir hatten den vor einiger Zeit mit allerhand Fotos, Fakten und Details vorgestellt, die offizielle Weltpremiere steht ja noch aus. Aber man ist jetzt schon Mitte September 2020 der festen Überzeugung, dass der ID.4 den Wandel hin zur E-Mobilität deutlich beschleunigen wird. Ralf Brandstetter, CEO der Marke und Thomas Ulbricht, Vorstandsmitglied für E-Mobilität bei VW. haben sich zum ID.4 Gedanken gemacht und darüber eine aktuelle Meldung geäußert. Und gerade Brandstetter gab deutlich zu verstehen, dass man mit dem ID.4 die E-Mobilität in die drei großen Schlüsselregionen aus der Nische herausholen will. Die Schlüsselregionen sind Europa, China als auch später die USA. Das Fahrzeug soll dort überall eben auch gebaut werden in diesen drei Schlüsselregionen. um dementsprechend auch die Versorgung sicherzustellen. Man baut den ID.4 auf der eigenen MEB-Plattform auf, um dann entsprechend skalieren und dadurch eben auch die Basis für einen wirtschaftlichen Erfolg legen zu können. Gilt dann eben natürlich nicht nur für den ID.4, sondern auch für alle anderen Fahrzeuge der ID-Familie, die auf der MEB-Plattform aufbauen, denn auch die profitieren deutlich von dem Volumen, das man erreichen möchte. Das kann man mit dem ID.4 wohl ganz gut erreichen, denn da trifft die sogenannte E-Offensive und die SUV-Offensive aufeinander und das vereint halt ein Fahrzeug in sich. Es steht heute schon fest, dass in den USA und China SUVs das beliebteste Fahrzeugsegment sind. Aber auch in Europa und Deutschland steigt der Marktanteil stetig und wird auch weiterhin wachsen, vor allem im Bereich der Kompakt-SUVs. Und genau dort will man eben auch mit dem zweiten MEB-Strom ansetzen. Man will im Volumenmarkt durchstarten. Was das Ganze in Absolutzahlen heißt, kann man einordnen, wenn man die Aussage von Brandstetter zugrunde zieht und die dann eben mal mit einem Dreisatz einfach rechnet. Brandstätter gab zu verstehen, dass die Marke Volkswagen bis 2025 insgesamt 1,5 Millionen E-Autos pro Jahr produzieren wird und der ID.4 wird davon voraussichtlich rund ein Drittel ausmachen. Das heißt, wir reden von nicht weniger als 500.000 Einheiten des ID.4, die pro Jahr sauber finanziell CO2-frei vom Band laufen sollen. Das ist definitiv eine Anzeige. Der Volumenmarkt wird damit auf höchster Ebene angegriffen und man will sich damit ganz klar zur E-Mobilität begrenzen. Vor allem, wenn man jetzt bedenkt, es sind nur noch fünf Jahre, bis diese 500.000 Fahrzeuge pro Jahr vom Band laufen sollen, zusätzlich zum ID.3, der jetzt schon auf der Straße ist. ID.1, ID.2 stehen ja auch in den Startlöchern, mehr oder weniger, zumindest kommen die Gerüchte, verdichten sich immer mehr. Und die anderen Stromer aus dem Konzern wie der Skoda Enyaq, als auch der Audi Q4 e-tron oder auch der Cupra L-Born kommen ja auch noch. Also VW meint das in der Tat ernst mit der E-Mobilitätsoffensive und will mit dem ID.4 mit Ansage im Volumenmarkt durchstarten. Wir sind gespannt, ob sie das schaffen und drücken natürlich die Daumen. Zum Ende der aktuellen Kurzschlussfolge kommen wir nochmal auf Polestar zu sprechen, die sich Gedanken über das eigene Fahrzeug hinaus gemacht haben. Wie wir wissen, Polestar 1, den wir schon Probe gefahren haben, hat darüber berichtet, Polestar 2 ist mittlerweile auch auf der Straße, wird auch schon in Deutschland ausgeliefert und im restlichen Europa. Erste Erfahrungen konnten wir auch schon über unsere Redaktion sammeln, haben die auch bei uns im Portal geteilt. Polestar selbst will aber, dass man über das eigene E-Fahrzeug hinausdenkt und zwar nicht nur bezogen auf die eigenen E-Autos, sondern auch auf die anderer Hersteller. Und möchte eben, dass künftig aufgezeigt wird, welche Klima-Auswirkungen diese verursachen. Und ja, man kann ja viel verlangen von der Konkurrenz, wenn man nicht selbst mit gutem Beispiel vorangeht, daher hat sich Polestar eben doch entschlossen, auch mit gutem Beispiel und der höchstmöglichen Transparenz in der Automobilindustrie voranzugehen. Aus diesem Grund gibt es jetzt eine Zusammenfassung, die die Klima-Auswirkungen der Produktion der eigenen E-Fahrzeuge aufzeigt. Dabei geht die vollständige Ökobilanz von Polestar sogar noch einen Schritt weiter und offenbart die gesamte Umweltauswirkung des Fahrzeugs während des gesamten Lebenszyklus. Auf der entsprechenden Webseite ist der Polestar 2 aufgeführt, als reines E-Auto, eben als Beispiel dafür, welche Emissionen er verursacht. Demgegenüber steht der Volvo XC40 als Verbrenner, um eben einen Vergleich zwischen Verbrenner und Stromer innerhalb des Konzerns abbilden zu können. Der CEO von Polestar, Thomas Ingenlatt, gab zu verstehen, dass die ganze Industrie einfach transparenter werden muss, insbesondere eben auf die Umweltauswirkung der eigenen Produkte, damit der Kunde auch beruhigt ein Fahrzeug kaufen kann und weiß, okay, Ich schade damit nicht der Umweltaufdauer, sondern es tut gut. Es ist besser als E-Autos tatsächlich. Es gibt aber auch zu verstehen, dass man dabei unterscheiden muss. So ist ein Polestar 2, der in der eigenen Fabrik vom Band läuft, mit 26 Tonnen CO2-Emissionen belastet. Also im Vergleich zu einem Volvo XT40 hat er dann doch deutlich mehr Emissionen, die er vom Band mit sich bringt. was eben hauptsächlich auf den energieintensiven Batterieproduktionsprozess zurückzuführen ist. Es ist aber auch so, dass wenn der Polestar immer mit grüner Energie geladen wird, also nachhaltiger, regenerativer Energie, dass er bereits ab 50.000 Kilometer Fahrleistung, die er zurückgelegt hat, und das schafft ja in der Regel jedes Fahrzeug heutzutage, quasi CO2-Emissionen einspart. Ab dann fährt er besser als der Vergleisverbrenner. Und Polster ruft jetzt eben dazu auf, die eigene Methodik, die man offengelegt hat, zur Ermittlung der CO2-Bilanz an die eigenen E-Fahrzeuge anzulegen und auch offen zu legen. Man möchte eben dass die Autohersteller sich zusammenschließen und gemeinsam transparenter werden. Man soll den Verbrauchern gemeinsam helfen, eine bessere Wahl zu treffen, warum E-Autos Verbrennern eben überlegen sind. Wir sind gespannt, ob andere Hersteller Polestar danach ziehen. Teilweise wird das ja schon gemacht, dann aber auch immer nur punktuell und dann auch immer nur nach eigenen Ansätzen, die man da eben zugrunde legt. Aber wir sind sicher, dass der Ansatz von Polestar, da ein eigenes System oder ein durchgängiges System für den ganzen Markt anzulegen, die bessere Wahl ist. Und das heißt ja auch nicht gezwungenermaßen, dass das System von Polestar kommen muss. Man kann ja auch branchenübergreifend oder innerhalb der Branche ein System für sich gemeinsam festlegen und nach diesem dann die eigenen Fahrzeuge bewerten. Das war es dann heute auch wieder mit der aktuellen Folge Kurzschluss, Ausgabe Nummer 17 übrigens. Und wir sind wieder unter den 20 Minuten geblieben, so wie wir es gesagt hatten. Drei wichtige Themen, denke ich, aus der Welt der E-Mobilität aufgegriffen, die uns vergangene Woche bewegt haben. Mehr Infos wie gewohnt in den Shownotes dazu. Bleibt mir nicht mehr viel zu sagen, außer vielen Dank fürs Zuhören und ich freue mich, wenn du auch nächste Woche wieder einschaltest, wenn die neue Folge des elektroauto-news.podcasts online geht. Vielen Dank fürs Zuhören, mach's gut, ciao.