Betrachtung: China laut & gamifiziert – Europa bleibt nüchtern

Im Gespräch mit Robert Gold, Head of Procurement & Remarketing bei der Choice AG

In der aktuellen Podcast-Folge habe ich mich mit Robert Gold unterhalten, Head of Procurement & Remarketing bei der Choice AG. Robert hat zu Beginn erklärt, dass Choice kein typischer Mobilitätsdienstleister sei, sondern als Enabler fungiere, der Mobilitätsanbieter am Markt unterstützt. Es war bereits unser zweites Gespräch im Podcast – diesmal mit einem spannenden Update zur Elektrifizierungsstrategie von Choice und einem besonderen Blick auf den chinesischen Automarkt. Denn Robert war Anfang des Jahres auf Einladung von BYD in China unterwegs, um vor Ort Eindrücke zu sammeln und potenzielle Partnerschaften weiter zu vertiefen.

BYD ist längst mehr als nur ein aufgehender Stern im E-Auto-Markt – für Choice ist der Hersteller inzwischen ein strategischer Partner. Bereits seit knapp zwei Jahren arbeiten die beiden Unternehmen zusammen - seit vergangenem Jahr ein wenig enger. Die Reise führte Robert in den Großraum Hongkong und Shanghai, inklusive eines Besuchs auf der Auto Shanghai – eine Bühne, die kaum kontrastreicher zur IAA oder anderen europäischen Messen sein könnte. „Alles war laut, bunt, gamifiziert – bei einer Fahrzeugpräsentation wussten wir Europäer erstmal gar nicht, was da gerade passiert“, erzählt Robert über eine auffällige BYD-Show in Kooperation mit einem Spielehersteller.

Diese Inszenierungen spiegeln wider, wie stark chinesische Hersteller auf emotional aufgeladene, digitale Erlebnisse setzen. Features wie Karaoke-Systeme oder kreative Lichtinszenierungen im Innenraum gehören dort zum Standard – in Europa sind sie höchstens ein „nice to have“. Die deutschen OEMs hingegen wirken mit ihren ruhigen, konservativen Auftritten fast schon blass. Zwar ist das Interesse an deutschen Autos in China laut Robert „nach wie vor erstaunlich hoch“, doch ein echter Kulturwandel bleibt bislang aus. „Man muss sich entscheiden: Passt man sich dem Markt an – oder bleibt man bewusst europäisch?“

BYD zeigt, wie es gehen könnte – mit Modellen, die auf europäische Bedürfnisse zugeschnitten sind. Der neue BYD Dolphin Surf, der bereits im Juni auf den deutschen Markt kommt, ist so ein Beispiel: solide Verarbeitung, konkurrenzfähige Reichweite, sehr attraktiver Einstiegspreis. „Für ein Auto dieser Klasse ist das eine echte Ansage“, meint Robert. Während sich viele europäische Hersteller aus dem Kleinwagensegment zurückziehen, drängen chinesische Marken gezielt hinein – mit Tempo und Konsequenz. Und auch wenn der Dolphin Surf wohl eher für Lieferdienste oder Pflegedienste spannend ist, sieht Robert durchaus Nachfragepotenzial in der Flotte: „Wenn man’s richtig macht, kann das ein Erfolgsmodell werden.“

Auch bei Choice selbst tut sich einiges. Der Anteil vollelektrischer Fahrzeuge im B2B-Segment liegt aktuell bei stolzen 35 Prozent – fast doppelt so hoch wie im bundesweiten Schnitt laut KBA. „Wir haben unser vollelektrisches Einkaufsvolumen dieses Jahr etwa verdreifacht“, erklärt Robert. Das gelingt nicht nur mit BYD, sondern auch mit Herstellern wie Audi, BMW oder dem Volkswagen-Konzern, mit dem Choice kürzlich ein größeres Kontingent an ID-Modellen vereinbart hat – darunter auch Modelle mit längerer Laufzeit von bis zu zwölf Monaten.

Besonders spannend finde ich die Dynamik im System: Autos, die ursprünglich für Großkunden eingeplant waren, landen plötzlich bei Autovermietern – weil die Nachfrage da ist. „Mehr Angebot steigert die Nachfrage – das sehen wir ganz klar“, sagt Robert. Klar ist aber auch: Niemand erwartet, dass in den nächsten zwei Jahren 80 Prozent der Flotte elektrisch fahren. Aber wenn sich der Anteil bei rund 35 Prozent einpendelt, ist das schon ein starkes Zeichen für die Richtung, in die sich der Markt bewegt. Ein spannender Einblick also in zwei Welten – China und Europa – und ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig es ist, Märkte zu verstehen, statt sie nur zu bedienen. Ich freue mich jetzt schon auf unser drittes Gespräch. Und jetzt genug der Vorrede – hör direkt rein in das Gespräch mit Robert Gold.

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr. Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Podcast-Folge hier auf elektroauto-news.net. Heute habe ich zu Gast Robert Gold. Er ist Head of Procurement and Remarketing bei der Choice AG und zeichnet sich mit seinem Unternehmen oder mit dem Unternehmen, für das er tätig ist, dafür aus, dass man Mobilitätsanbieter mit den richtigen Fahrzeugen ausstattet, egal ob Verbrenner, Plug-in-Hybride oder Elektroautos. Wir haben schon gut vor einem halben Jahr gesprochen. Die Folge ist natürlich in den Shownotes verlinkt. Heute gehen wir auf ein aktuelles Thema ein, China-Europa und da kann er tiefe Einblicke teilen, denn Robert war in China unterwegs, hat BYD besucht und konnte mir auch die Frage beantworten, wo unterscheiden sich deutsche und chinesische Hersteller in puncto Markenauftritt und Marktstrategie deutlich, sowohl wenn man nach China oder aus China auch nach Europa blickt. Wir gehen direkt rein ins Gespräch mit Robert. Servus Robert, wie wir festgestellt haben im Vorgespräch, ist ein Dreivierteljahr her, seit wir die letzte Aufnahme aufgenommen haben. Ein gutes halbes Jahr, seit sie ausgestrahlt wurde. Und jetzt wollen wir uns noch ein Stück weit wieder updaten. Bevor wir dann am Ende der Folge im Blick auf aktuelle Zahlen, Daten, Fakten aus eurem Unternehmen blicken, gehen wir bei dir auf ein aktuelles Thema ein. Du warst in China unterwegs, konntest dort eine Vielzahl von Eindrücken sammeln und genau da wollen wir ein Stück weit in Austausch gehen. Was hast du in China gemacht? Wann warst du dort? Mit wem?

  2. Robert Gold:

    Ja, erstmal Sebastian, vielen Dank, dass ich nochmal zu Gast sein darf. Wir haben ja in der letzten Folge gesagt, wir machen nochmal eine Retro oder ein Status-Update ein Jahr später. Jetzt ist es ein bisschen kurzfristiger geworden, weil es einfach thematisch so gut passt. Deswegen erstmal vielen Dank, dass ich nochmal hier sein darf und die Choice oder die gesamte Choice-Gruppe Genau, ich war in China unterwegs oder bin eingeladen worden von BYD, einem Partner, mit dem wir jetzt seit fast zwei Jahren schon zusammenarbeiten, mit Eintritt auf den deutschen Markt. früh Kontakt gesucht haben, weil einfach das ein Hersteller ist, der der einhelligen Meinung nach es natürlich schaffen wird in Deutschland und Europa und wir natürlich dann als Einkaufsgesellschaft für Autovermieter und dann auch Flottenkunden versuchen wollen, natürlich Hersteller und Markenportfolio haben, die entweder jetzt schon sehr präsent sind oder in Zukunft eine tragende Rolle spielen werden. Insofern waren wir schon lange in Kontakt. Es hat dann auch gedauert, die ersten Fahrzeuge ins Portfolio zu bekommen, sind dann jetzt seit einem Jahr auch wirklich vertraglich gemeinsam unterwegs und haben die Fahrzeuge in der Flotte und so hat es sich dann ergeben, dass ich Anfang dieses Jahres die Einladung nach China bekommen habe, einfach um die Ansprechpartner vor Ort auch nochmal ein bisschen besser kennenzulernen, China kennenzulernen, zu verstehen, wie die Leute ticken. Das ist ja durchaus auch relevant, wenn man einen Geschäftspartner hat, der eben nicht im europäischen Markt zu Hause ist, sondern einfach im Wirtschaftsstudium habe ich gelernt, Psychic Distance ist irgendwie so der Begriff dazu, dass man einfach kulturell und in der Art der Zusammenarbeit natürlich da schon Unterschiede feststellt, um da so ein bisschen... sich weiter kennenzulernen, die eine oder andere Barriere abzubauen und das Verständnis des anderen gegenüber so ein bisschen zu schärfen, hat diese China-Reise stattgefunden. Ich war selbstverständlich nicht der einzige Großkunde aus Deutschland, der eingeladen war. Es waren drei Großkunden, die dort dabei waren. Es war aber tatsächlich eine europäische Angelegenheit, sodass wir aus sieben europäischen Märkten, also von UK bis Portugal, teilweise auch dann Osteuropa und die zentraleuropäischen Länder dort vertreten waren in der jeweiligen Abnehmergröße. Wir haben dort einen Rundtrip gemacht. Ich sage mal Großraum Hongkong Shenzhen, was ja so ein bisschen das Silicon Valley von China ist. So haben es zumindest die Kollegen uns im Vorhinein auch angekündigt, wo ja auch dann BYD, das Global Headquarter, seine Location hat. Und wir sind dann quasi über einen Inlandsflug, ich nenne es mal den Großraum Shanghai geflogen, um dort über Wuxi, wo das Werk ist, und dann eben auch die Auto Shanghai. Und das passt dann eben thematisch auch sehr gut um den Blick zu den anderen Herstellern zu weiten in dem Podcast, die Auto Shanghai besuchen durften. Klar, mit Focus BYD, aber eben auch genug Zeit und Freiraum sich mit den anderen chinesischen Brands, aber auch ganz interessant, wie ich finde, den Markenauftritt der deutschen OEMs in China, ja, wir uns beschäftigen konnten. Genau, das war so ein bisschen der Anlass der Reise oder so der grobe Rahmen.

  3. Intro:

    Das kann ich mir vorstellen. Allein, dass dieser Vergleich China-OEMs zu europäischen OEMs spannend ist, da gehen wir vielleicht auch noch drauf ein. Was mich interessieren würde, du hast es zu Beginn gesagt, auch einfach diese Distanz da ein Stück weit greifen, diese unterschiedliche Herangehensweise, Betrachtung von Marken, Märkten und so weiter. Was ist dir in Erinnerung geblieben, wenn du jetzt BYD oder auch einen anderen chinesischen Hersteller als Beispiel nimmst und einen klassischen europäischen OEM dagegen stellst? Wo sind die Differenzen deiner Meinung nach? Im Positiven wie auch Negativen natürlich.

  4. Robert Gold:

    Vielleicht kurz ein Disclaimer vorweg geschickt. Wir werden jetzt heute natürlich viel über BYD und die China-Reise sprechen und das sind jetzt die Ansprechpartner, die mich dort eingeladen haben. Es ist mir aber auch mal ganz wichtig zu betonen, dass wir als Choice eine freie Einkaufsgesellschaft sind, diverse Marken im Portfolio haben. Und vor allen Dingen mittlerweile, und da bin ich sehr stolz drauf, von jeder Hersteller oder jeder Marke, die wir im Portfolio haben, sowohl Verbrenner als auch Plug-in-Hybride und aber auch Elektrofahrzeuge. Also da gibt es gar nicht mehr, beim einen gibt es nur Elektro und beim anderen gibt es nur Verbrenner, sondern da sind wir mittlerweile total breit aufgestellt und haben auch die BEV-Durchdringung durch alle Hersteller gesteigert. quasi mit denen wir eine Lieferantenbeziehung haben durchgebracht sozusagen und sind dementsprechend breit aufgestellt. Aber jetzt heute natürlich der große Fokus auf China und BYD, das ist mir aber einfach in meiner Rolle als Einkäufer von einer freien Einkaufsgesellschaft immer wichtig zu betonen. Genau, zurück zu deiner Frage, die war ja Richtung, was ist denn so der Unterschied im Auftritt? Also wir... Von Europa blicken und jetzt springe ich mal Richtung Ende der Reise, also sprich Shanghai Auto, das war ja so der Abfluss, da ist das im Endeffekt auf den ersten Blick allein schon, wenn man sich die Messestände anguckt, sowas schon ins Auge gesprungen. Das nehmen wir jetzt BYD oder Great Wall Motors oder die anderen chinesischen OEMs vor. vollgepflastert mit LED-Panels, alles laut, alles bunt, alles wild, alles gamifiziert. Ich erinnere mich an eine Vorstellung von einem Modell, wo wir europäische Delegationen gar nicht so richtig wussten, was passiert da jetzt eigentlich gerade und dann hat das irgendwie Aufmerksamkeit auf sich gezogen in dem ganzen sehr, sehr chinesisch geprägten Publikum logischerweise auf dieser Messe, diese Vorstellung und das war irgendwie eine Collab zwischen BYD und einem Spielehersteller, Gaming. Ich kannte den gar nicht. Da sieht man schon, wo es anfängt. So eine Hybrid zwischen Affe und Mensch und die ganze Menge war irgendwie in Aufsehen und es war laut, es war wild, es war Tanz, es war so eine Mischung zwischen Ja, irgendwie so sehr martialisch und gamifiziert. Und die Asiaten oder die Chinesen dann primär sind da natürlich total drauf abgegangen, weil das einfach der Kultur entspricht. Diese ganze Gamifizierung, die spürt man ja in dem ganzen Land und dann auch in den Autos später. Ich denke an eine Karaoke-Anlage, die bei BYD verbaut ist etc. pp. Und das ist eben bei den chinesischen Herstellern oder auch dann eben explizit bei der Vorstellung dieses Modells oder dieser Studie extrem ins Auge gefallen, dass wir Europäer das uns natürlich sehr gerne angeguckt haben, aber erstmal gar nicht wussten, was passiert denn da jetzt überhaupt. Und wenn ich mir dann im Kontrast dazu die Messestände der deutschen Hersteller angucke, also sei es ein Audi, ein VW-Pkw, Mercedes-Benz, BMW, da war auch total viel los. Also die Menschen interessieren sich schon weiterhin noch für das deutsche Automobil. Es ist jetzt nicht so diese Untergangsstimmung, die ja da teilweise irgendwie im Markt gezeichnet wird, von wegen, naja, mal gucken, wie lang es die Deutschen dort noch machen und schrumpfende Zahlen. Das ist nicht wegzudiskutieren, aber die Das Interesse an dem Produkt und an den deutschen Brands, die war total hoch und höher, als ich sie im Vorfeld mit diesen ganzen, naja, durchaus auch Schreckensmeldungen hinsichtlich der deutschen OEMs geblickt, in der Weise irgendwie erwartet habe. Und natürlich ist dann der ganze Auftritt der deutschen Hersteller oder der europäischen deutlich gesettelter, deutlich ruhiger, weniger aufgeregt und einfach der, ich sag mal, der deutschen DNA entsprechend. Und jetzt muss man sich natürlich die Frage stellen, macht man jetzt als deutscher Hersteller für den chinesischen Markt oder den asiatischen Markt, wenn man es größer fasst, das den dort heimischen Hersteller nach und geht man da auch in so eine sehr verspielte Technologiewelt, auch was die ganze Software im Fahrzeug angeht. Die Designsprache der chinesischen oder asiatischen Hersteller ist oft sehr ähnlich. Das gehört auch zur Wahrheit dazu, weil das einfach die Linienführung ist, die dort vor Ort irgendwie zieht. Und wenn ich mir dann die deutschen angucke, die Fahrzeuge sind natürlich deutlich eigenständiger und haben diese ganzen Gimmicks nicht. Und jetzt ist die Frage, naja, muss man das Chinesische für den chinesischen Markt nachbauen oder bleibe ich bewusst europäisch und versuche irgendwie ein klares Konkurrenzprodukt zu etablieren und mich über andere Features oder eine andere Story einfach dort zu verkaufen. Richtungsveränderung oder einer klaren Ausrichtung der deutschen Hersteller im chinesischen Markt passiert. Da können wir, glaube ich, schon mit Spannung drauf gucken.

  5. Intro:

    Das glaube ich auch. Ich glaube aber auch, dass wir hier nicht von einer Strategie, wo man irgendwo in der Mitte steckt, sprechen kann aktuell. Ich habe eher die Wahrnehmung, man weiß gar nicht, wohin man unbedingt möchte. Und ich kann das, glaube ich, einfacher sagen als du. Ich habe auch guten Überblick. Ich verstehe, dass du dich da mit deinen Kunden auch vielleicht ein Stück weit zurückhalten magst, musst. Aber ich glaube einfach, Es heißt ja auch von den verschiedensten Herstellern in China für China. Das sagt eigentlich jeder deutsche europäische OEM, der dort aktiv ist, dass man das machen will. Gelebt wird das einfach nicht, weil man es vielleicht einfach nicht kann, weil es nicht authentisch ist, weil es nicht zur Marke passt. Das verstehe ich auch. Da muss natürlich auch ein Wechsel stattfinden beim Personal in der Struktur, in den Prozessen in so einem Unternehmen. Das kriegst du auch nicht von heute auf morgen hin. Dann ist das Thema Software halt natürlich nochmal ein ganz anderes Thema. Allein die Gamification, das kennst du bei uns nicht, das hast du nicht im Blut. Bei den Chinesen wird das einfach gelebt, da fällt das einfacher. Das heißt, es kann ja eigentlich nicht funktionieren, wenn ich nicht weiß, was ich da mache. Ich muss ja das erstmal verstehen und so wie du ja auch sagst, ihr standet da. Hab da dann irgendeinen Affenmenschen gesehen mit BYD zusammen, die da ein Konzept-Car vorgestellt haben und bist erstmal so offene Augen und staunt, weil du es nicht einordnen kannst. Nicht anders geht es ja wahrscheinlich den MitarbeiterInnen dann der verschiedenen OEMs, die sich da auch zurechtfinden müssen. Also insofern kann ich das schon nachvollziehen, dass das ein Stück weit schwierig ist. Nichtsdestotrotz glaube ich halt, genauso wie du, dieses zwischendrin sich positionieren, ob jetzt gewollt oder ungewollt, wird halt zu nichts führen.

  6. Robert Gold:

    Es ist total spannend zu sehen, von außen drauf geblickt. Und deswegen war diese Reise so wertvoll, sagt man ja, oder denkt man irgendwie. Naja, ein Auto braucht irgendwie vier Räder und ein Linkrad. Und dann funktioniert das irgendwie in jedem Land einigermaßen gleich. Und jetzt sieht man die Ansätze der chinesischen Hersteller in China. Deutschland und da funktioniert ja auch nicht immer direkt alles super, einfach weil die Märkte so unterschiedlich sind und genauso geht es halt den Deutschen in China auch und dann aber auch nochmal einfach in diesem Markt oder in dem Land sich zu bewegen, sich tiefer damit auseinanderzusetzen und die Kultur und die Herangehensweise und auch die Nutzung genau dieser ganzen Gimmicks, wo wir ja im Auto sitzen und sagen, na wer braucht das denn? Naja, in die China, die brauchen das, also die wollen das. Und das ist schon beeindruckend zu sehen gewesen, dass das eben einfach die Dinge sind, die in den Märkten ziehen und das durchaus Features sind, die im europäischen Markt, ich sage mal im besten Fall, nice to have sind, aber nicht die Kaufentscheidung des Endkunden oder des Abo-Kunden oder wie auch immer beeinflussen, sondern das sind halt deutlich andere Parameter. Speziell im deutschen Markt mit der heimischen Automobilindustrie ist das ja nochmal ein Sonderfall innerhalb Europas, den man sich nochmal ganz isoliert betrachten muss. Dementsprechend ist es klar, dass deutsche Hersteller auf den chinesischen Markt kommend sind ja auch schon länger als tief als die chinesischen jetzt in Deutschland, aber da irgendwie jetzt gerade an einem Wendepunkt oder einem Entscheidungspunkt stehen. Und genauso klar ist es dann aber auch, dass chinesische Hersteller es eben auch nicht so einfach in Europa haben, weil die Märkte einfach von Grund auf unterschiedlich und der Erfolg in einem Land nicht klar reproduzierbar in einem anderen Land sind. Wie gesagt, nochmal mit dem Hinweis, Deutschland mit Sicherheit auch nochmal spezieller als Europa im Generellen.

  7. Intro:

    Aber Deutschland als einer der wichtigsten Märkte in Europa, den man auch, wenn man hier Fuß fassen möchte, eben auch entsprechend greifen muss. BYD hast du schon eingangs genannt, dass die ja auch schon versuchen, hier reinzudrängen. Das gelingt ja auch nicht so ganz, wie man es sich vorgenommen hat. 50.000 Fahrzeuge bis Ende des Jahres. Jetzt seit der gestrigen Vorstellung des BYD Dolphin Surf könnte ich mir vorstellen, dass man vielleicht doch näher dran kommt an diese Zahl.

  8. Robert Gold:

    Und ich dachte, wir sehen uns dort. Ich war nämlich da. Ich bin gestern Abend von Berlin eingeflohen und dachte noch, ob ich den Sebastian sehe.

  9. Intro:

    War geplant, aber ich habe tatsächlich jemanden aus der Redaktion hingeschickt, weil es zeitliche Überschneidungen bei uns gab.

  10. Robert Gold:

    Das hätten wir uns gestern in Berlin doch getroffen.

  11. Intro:

    Wäre auch gut gewesen, direkt vor Ort. Aber tatsächlich spannende Entwicklung, die es da auch gibt und wo man jetzt auch dann ein Fahrzeug für die Masse ein Stück weit mit reinbringt, der ja auch innen drin, wenn wir jetzt eben diesen Blick da nehmen, ein Stück weit zurückhaltender ist und nicht... ist aber so bunt, laut, gamifiziert daherkommt, wie man das von anderen Modellen kennt. Weil im Endeffekt den gleichen Maßstab, den wir in China anlegen, in China für China, müssen natürlich auch die chinesischen OEMs anlegen und müssten dann eigentlich die Linie verfolgen, was sie auch anstreben, in Europa für Europa, oder?

  12. Robert Gold:

    Absolut, absolut. Also genauso wie wir nicht das deutsche Auto auf den chinesischen Markt schmeißen können. Ich meine, das ging jetzt lang genug, gut überspitzt ausgedrückt, aber wir sehen jetzt halt auch, dass das irgendwo gesättigt ist, ja. Und genauso wird das andersrum nicht funktionieren. Und kurz auf den Dolphin Surf, heißt er ja in Deutschland. Ich glaube, im südamerikanischen Markt ist es der irgendwie Seal Mini, glaube ich. Und in China ist es ja der Seagull. Also auch interessant, dass das gleiche Modell je nach Markt unterschiedlich heißt. Hat, glaube ich, markenrechtliche Gründe. Gibt es ja Kollegen in München, die vielleicht ein Markenrecht auf den Mini haben. Sollte man mungeln. Naja, auf jeden Fall... Das ist ein Auto, das ist schon beeindruckend für den Preispunkt, zu dem das Fahrzeug da gesetzt worden ist. Jetzt sind wir ja schon ein bisschen besser informiert, aber die Leute können es dann ja nachlesen ab dem Moment, wenn der Podcast online ist. Das ist schon eine Ansage, ein Auto zu dem Preispunkt, jetzt erstmal Bruttolistenpreis und dann von Leasingaktionen, Finanzierungsangeboten mal abgesehen. Aber allein über den Listenpreis ein Auto im europäischen Markt, so zu positionieren am deutschen Markt, das ist schon beeindruckend. Und ich bin das Auto neben vielen anderen Modellen, die wir testen durften, auf dem Testtrack einen kompletten Tag lang in China bei BYD Probe gefahren. Und das ist für ein Auto im Kleinstwagen-Segment, das ist eine Ansage. Das ist verarbeitungstechnisch auf einem ganz soliden Niveau. Das ist ein Niveau, das... Das reicht für das Marktsegment zu dem Preispunkt total aus. Und man muss ja dann schon manchmal mit Verwunderung feststellen, dass die deutschen Hersteller sich mehr und mehr oder die europäischen aus diesem Kleinwagen-Segment irgendwie in dem Modellportfolio verabschieden. und dann ein chinesischer Hersteller sagt, naja, wir gehen da explizit rein und dann auch mit einem Elektroauto, das zumindest in der höchsten Trinn-Level auch Reichweitenwerte hat nach WLTP, die absolut kompetitiv sind, ja, selbst beim Fahrzeug in dieser Größe mit der Akkutechnologie oder der Akkukapazität drin. Das ist ja schon interessant zu sehen, ja, und wenn ich allein schon jetzt mal so Meine Flottenbrille aufnehme, jetzt hatte ich im letzten Podcast ja schon gesagt, wir sind eher Richtung, ich sag mal, differenzierter Ware unterwegs und gehen nicht so in den Massenmarkt rein und gucken dann eher, dass wir vielleicht das eine oder andere sportliche Auto auch im EV-Bereich im Portfolio haben. dann wird das Modell bei uns mit Sicherheit eine Nachfrage erfahren. Aber ich glaube, Richtung Lieferdienste, Richtung Apotheken, Pflegedienste, in die Richtung gerückt, das sind ja riesige Flottenabnehmer auch. Allein da kann so ein Auto in dem Segment echt einen Erfolg darstellen, wenn man es richtig macht, dann auch über eine Leasingkondition und vom Privatkunden ganz abgesehen. Völlig klar, dass es da auch ein Auto ist, was mit Sicherheit einen Markt hat. Andere ziehen sich zurück. BYD geht rein. VW mit dem ID Everyone macht wieder die Kehrtwinde. Ich meine, den E-Up gab es ja auch schon mal, überspitzt ausgedrückt. Insofern interessant zu sehen, was in diesem Segment passiert und wer sich dann am Ende da die Marktanteile sichert.

  13. Intro:

    Da fände ich es nur ein Stück weit erschreckend, du sagst es, der VW E-Up war da. Klar, man hat draufgelegt, man hat nicht die Marge mitgemacht, die man angestrebt hat. Im Endeffekt rein von den technischen Daten kommen wir mit dem VW ID.Everyone ungefähr wieder an den E-Up dran, sind vielleicht ein bisschen besser positioniert. Wahrscheinlich verdient man jetzt Geld mit, kann man das machen. Jetzt kommt aber der BYD Dolphin Surf schon 2025, jetzt im Juni, auf die Straße. Bei VW weiß man noch nicht so ganz oder man weiß schon, aber ob das dann gehalten wird, das wäre die andere Frage. Und im Endeffekt kommt jetzt China hier rüber, setzt uns was vor die Tür, wo wir direkt die eigenen Werke alles vor der Tür haben und man weiß eigentlich ganz genau, was der heimische Markt auch braucht. Also die Frage ist ja, wird uns nicht gerechterweise da jetzt tatsächlich dann Marktanteile abgenommen? Natürlich nicht in der Menge oder in der Größe, wie das zunächst immer auch nach außen getragen wurde, wie wir das auch auf Grundlage von Entwicklungen natürlich nach außen getragen haben. Die Märkte haben sich verändert. Nichtsdestotrotz hat man das Gefühl, dieser China-Speed, den man in China verfolgt, den könnte man vielleicht auch mal hier nach Deutschland oder Europa rüberholen. Das würde uns, glaube ich, auch ganz gut tun. Aber vielleicht können wir da ja auch den Bogen spannen zu deiner Tätigkeit oder zu eurem Unternehmen, weil ihr rüstet ja auch flott mit aus. Ihr habt selbst, du hast gesagt, Verbrenner, Plug-in-Hybride, E-Autos, alles bei euch mit drin. Wir hatten noch damals... War noch gut drei, vier Monate übrig vom Jahr. Jetzt können wir vielleicht auf das zurückliegende Jahr 2024 mal blicken. Und du hast ja gesagt, du hast ein paar Zahlen, Daten, Fakten mitgebracht. Wie hat es sich denn bei euch entwickelt? Der E-Anteil, wie schaut die Zukunft aus? Also eure Pläne, dass du uns da noch ein Stück weit abholst. Wie das am Markt bei euch angenommen wird, bei euren Kunden?

  14. Robert Gold:

    Genau, sehr gerne. Also wir haben ja letztes Mal so ein sehr... Ja, ich sage mal sehr klar, ein Blick auf die Vorwerkplus und die B2B-Langzeitmiete, die wir dort in dem Bereich anbieten mit den Fahrzeugen der Choice. Geblickt einfach der Tatsache geschuldet, dass natürlich in dem Bereich durch den Versteuerungsvorteil und die CO2-Flottenwerte, die eingehalten werden müssen bei den Firmenfuhrparks, einfach der E-Anteil am größten ist. Im Vergleich zu den Autovermietern, die wir über unser Netzwerk mit Ware bespielen. Und genau, wir hatten es eingangs besprochen, ich hatte ein paar Zahlen einfach nur auf einem High-Level dabei, will gar nicht zu tief reingehen, aber einfach mal um Gefühl zu geben, wie ernst wir es auf der einen Seite meinen mit unserem B2B-Geschäft und auf der anderen Seite, wie konsequent wir auch das Thema Elektrifizierung verfolgen, haben wir unser vollelektrisches Einkaufsvolumen dieses Jahr von 24 auf 25 mehr als verdreifacht. Wir haben Hersteller mit ins Boot genommen, mit denen wir schon seit Jahren und im VW-Konzern sind wir seit 22 Jahren Kunde mit dem VW-Konzern-Rahmenvertrag, mit Verbrennern und Plug-in-Hybriden beliefert werden, aber einfach nie wirklich den Fuß in die Tür bekommen haben, dort auch Elektroautos einzusteuern. Einfach was Restwertrisiken, Absicherungen etc. pp. angeht, da gehört ja durchaus mehr dazu. Man muss das dann ja auch mit den, ich sag mal, Restriktionen der Emissionsziele, die die Hersteller haben, über dann auch noch das Thema, mit dem die Waagstrahle schmeißen und so, muss dann in Summe für uns als auch für den Hersteller ein Business Case draus werden. Das haben wir nicht bei allen Herstellern in den letzten Jahren geschafft. In diesem Jahr haben wir es und dieser BYD mit reingenommen, Richtung VW-Konzern geblickt, die ID-Modelle jetzt mit am Start im kompletten Portfolio, einen großen Deal mit Audi gemacht, was e-tron-Modelle angeht, Q6, A6 e-tron mit den jeweiligen Derivaten, das ein oder andere E-Modell von BMW dabei. Und insbesondere mit dem Paket, das wir mit VW Picardy gemacht haben, was die ID-Modelle angeht, stellen wir uns nochmal oder erweitern wir unser Portfolio dahingehend, dass wir in der letzten Folge, hatte ich es gesagt, ja in so einem starren Sechs-Monats-Rhythmus unterwegs sind oder unterwegs waren und die ID-Modelle eben jetzt zwölf Monate in der Flotte haben. bedeutet, dass auch nicht jeder Kunde ja immer alle sechs Monate das Auto tauschen möchte. Andere wollen das explizit und sind deswegen Kunde bei uns. Andere sagen, könnt ihr das nicht flexibler gestalten? Und mit VW-Pkw sind wir eben jetzt so übereingekommen, dass wir da jetzt auch zwölf Monatsläufer bei uns in der Flotte haben. Macht die Tauschzyklen natürlich, nimmt da ein bisschen einfach Tauschzyklus und Logistikkosten raus. Die Kunden können die Autos länger halten, ist für den einen oder anderen einfach ein bisschen komplex. ein bisschen angenehmer. Insofern haben wir auch da das Angebot, was die Laufzeiten angeht, erweitert. Vielleicht vom Gesamteinkaufsvolumen einmal geblickt auf, naja, wie viel lassen wir denn zu? Wir haben jetzt, wenn ich mir nur die ersten vier Monate des Jahres angucke, im B2B-Bereich 35 Prozent aller Fahrzeuge, die wir auf die Straße gebracht haben, sind voll elektrisch. Also Plug-in-Hybride BYD clustert die ja immer so in New Energy Vehicles, Plug-in Hybrid, Elektro. Meine Zahl jetzt wirklich Vollelektro 35% aller B2B-Zulassungen sind bei uns vollelektrische Fahrzeuge und das ist fast doppelt so viel, wie das KBA meldet an der Gesamtzulassung. Da waren wir bei 18, insofern auch da sehen wir einfach, dass wir durch unser Angebot den Markt oder die Kenngrößen des Marktes outperformen können und das ist Total schön zu sehen, dass da auch unsere Strategie, die wir eingeschlagen haben, Früchte trägt und das in die richtige Richtung geht.

  15. Intro:

    Meinst du, dass wir das auch über den Jahresverlauf sehen? Also wenn wir nächstes Jahr um die Zeit drauf schauen, dass wir dann auch über das Jahr hinweg vielleicht so 30, 35 Prozent erzielen oder ist das?

  16. Robert Gold:

    Ne, absolut. Also wir haben unsere Flottenplanung im Endeffekt durch. Der Großteil des Volumens, sag mal 95 Prozent, ist eingekauft. Dann gibt es so den schönen Begriff Spotgeschäfte, die immer mal so zum Quartals- oder Jahresende anstehen, wo ein Hersteller nochmal was absetzen möchte. Dafür haben wir grundsätzlich noch was übrig. Also deswegen ist es nicht zu 100 Prozent in Stein gemeißelt, aber wenn ich mir den Liefervorlauf und das, was wir prognostiziert haben, was wir glauben, an EVs absetzen zu können und dementsprechend auch den Lieferplan in Zukunft gebaut haben, was den Flottenmix angeht, dann ist das im Endeffekt sehr, sehr in line mit dem, was jetzt auch gebucht wird und passt sehr gut in die Welt. Und deswegen sehe ich da so eine Stabilisierung bei um die 35 Prozent für dieses Jahr absolut realistisch und blicke da gut ins zweite Halbjahr.

  17. Intro:

    Wie nehmen das eure Kunden an? Sind die jetzt auch eher Pro-E oder findet da auch ein Wandel statt?

  18. Robert Gold:

    Total. Und es ist ganz interessant zu sehen, dass wir haben quasi so eine Zwei-Säulen-Strategie. Also wir kaufen auf der einen Seite Ware für die Großkunden ein, weil die ein bisschen andere Bedürfnisse haben als ein Autovermieter. Der Großkunde möchte PF und EV, vielleicht ein bisschen Diesel. Der Autovermieter, da werden die Autos deutlich mehr genutzt. Der will am liebsten nur eine Dieselklotte haben, ja. Aber grundsätzlich, wir machen eine getrennte Planung, aber wir aggregieren das Volumen dann auch in den Shops. Das heißt, es ist erstmal grundsätzlich überall alles sichtbar, weil am Ende soll der Kunde entscheiden, was er denn buchen möchte. Und siehe da, auf einmal haben wir schon Monate gehabt, wo unsere Kollegen im Vertrieb an Flottenkunden gesagt haben, na jetzt haben die Autofamilien uns die Elektroautos weggebucht. Ich denke an eine Charge Cupra Tavaskan mit dem VZ, also im hohen Trim-Level, die sportlichste Variante. Da haben wir ein Paket gemacht, eigentlich für einen Großkunden gedacht und auf einmal sind 50% der Autos an einen Autovermieter abgeflossen, weil der Bock drauf hatte. das ist total schön zu sehen, dass dann auch wir, ohne dass wir das irgendwie jetzt inzentivieren oder sagen, da gibt es jetzt Abnahmepoten oder so, aber einfach durch das Vorhalten der Produkte und dann nimmt ein Autofamilie vielleicht mal zwei, drei, dann merkt er, ach guck mal, ich bediene doch auch Großkunden, die brauchen ja auch einen Elektroautoanteil und auf einmal passiert da eine ganz eigene Dynamik und es werden von Abnehmern Autos gebucht, die wir vorher gar nicht irgendwie auf dem Schirm hatten. Insofern, auch da schwappt das Ganze so ein bisschen über und ich bin Guter Ding, dass wir das EV-Volumen im nächsten Jahr nochmal weiter ansteigen können. Wir können jetzt den Markt auch nicht unendlich outperformen. Also eine natürliche Nachfrage ist natürliche Nachfrage und zu sagen, 2026 sind wir irgendwie 80 Prozent vollelektrisch, das wäre eine Mehr. Aber ich sage mal, wenn wir uns irgendwo bei den 35 Prozent in den nächsten zwei Jahren plus minus einpendeln, haben wir einen guten Job gemacht, ja.

  19. Intro:

    Das kann man glaube ich genauso unterschreiben, weil du sagst 80 Prozent, die werden wir nicht sehen, weder bei euch noch am Markt, das steht außer Frage und das glaube ich auch nicht in den nächsten fünf Jahren, wenn wir da ganz ehrlich sind. Aber die Entwicklung ist ja die richtige und es ist spannend auch zu sehen, wer hätte es gedacht, mehr Angebot steigert auch die Nachfrage dann. Also vielleicht muss der Markt ja auch erstmal sehen, was möglich ist, was vorhanden ist, um dann eben das nachzufragen. Das ist ein schönes Beispiel, was man mitnehmen kann. War wieder ein cooler Einblick mit dir hier, Robert. Vielen Dank dafür. Und ich denke, du wirst auch zum dritten Mal vorbeischauen. Ob in einem halben Jahr oder Jahr, das werden wir dann sehen.

  20. Robert Gold:

    Wenn du mich einlädst, komme ich vorbei, Sebastian.

  21. Intro:

    Das freut mich. Mach's gut.

  22. Robert Gold:

    Danke, ciao.

  23. Intro:

    Mit Robert haben wir hier einen ganz spannenden Gesprächspartner wieder am Start gehabt. Nicht nur der Blick auf China aus Europa heraus, sondern auch von China nach Europa hat mir einiges mitgegeben, auch in dem Gespräch hinter den Kulissen, was wir dann noch ein Stück weit weitergeführt haben. Und wir haben schon beschlossen, Robert schaut auf jeden Fall wieder vorbei. Das nächste Mal dann auch für einen längeren Zeitraum, weil die knapp 25 Minuten waren dann doch irgendwie zu kurz, um die ganzen Themen unterzubringen. Gerade mit dem Markteinblick, den er auch teilt und mit sich bringt. Dir auf jeden Fall vielen Dank fürs Zuhören. Hinterlasse uns gerne positive Bewertungen bei iTunes, Spotify. und Co., damit der Podcast auch noch von ein paar mehr Leuten gehört wird. Mach's gut, bis zur nächsten Folge. Ciao.