Elektroautos machen Spaß - auch Verfechtern des Verbrenners

Mittlerweile sind wir bei Folge 30 des Podcasts angelangt. Sozusagen ein kleines Jubiläum. Für mich zunächst als Versuchsballon im Dezember 2018 gestartet hat sich der Podcast als feste Größe im Wochenprogramm unseres Portals etabliert.

War erst einmal geplant zwanzig Folgen aufzunehmen, um dann ein Fazit zu ziehen, habe ich mich dann doch schnell entschlossen zumindest Mal ein komplettes Jahr durch zu ziehen. Und dich, wenn möglich, jede Woche mit einer neuen Folge des Elektroauto-News.net Podcast zu versorgen.

Nachdem die vergangene Woche das e4 Testival am Hockenheimring ein Thema war und wir die Woche zuvor über Brennstoffzellen-Autos gesprochen haben, dreht sich diese Ausgabe alles um den Spaß am Elektroauto. Denn E-Autos sind nicht nur gut für die Umwelt, sondern können auch Spaß machen. Und genau darauf möchte ich eingehen.

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Ich bin Sebastian und freue mich, dass du bei der aktuellen Folge des Elektroauto-News.net Podcast eingeschaltet hast. In der heutigen Folge setzen wir uns mal wieder mit der E-Mobilität auseinander. Wie soll das auch anders sein? Mittlerweile sind wir bei Folge 30 des Podcasts angelangt. Sozusagen ein kleines Jubiläum. Für mich zunächst als Versuchsballon im Dezember 2018 gestartet, hat sich der Podcast als feste Größe im Wochenprogramm unseres Portals etabliert. War erst einmal geplant, 20 Folgen aufzunehmen, um dann ein Fazit zu ziehen, habe ich mich dann doch schnell entschlossen, zumindest mal ein komplettes Jahr durchzuziehen und dich, wenn möglich, jede Woche mit einer neuen Folge des Elektroauto-News.net Podcasts zu versorgen. Nachdem die vergangene Woche das E4-Testival am Hockenheimring ein Thema war und wir die Woche zuvor über Brennstoffzellenautos gesprochen haben, dreht sich diese Ausgabe alles um den Spaß am E-Auto. Denn Elektroautos sind nicht nur gut für die Umwelt, sondern können auch Spaß machen. Und genau darauf möchte ich in dieser Folge eingehen. eigene Erfahrungen sammeln und E-Mobilität erleben. Wodurch lässt sich der Spaß am E-Auto besser belegen, als durch Erfahrungen, welche man selbst gesammelt hat. Durch fast nichts. Daher vorab die Empfehlung, selbst mal in ein Elektroauto einzusteigen, fahren und einfach begeistert zu sein. Denn in der Tat ist Autofahren nicht gleich E-Auto fahren. Über meine eigenen Erfahrungen habe ich hier im Portal sowie im Podcast schon des Öfteren berichtet. Dabei ist es ganz egal, ob es nun ein verhältnismäßig kleines Fahrzeug wie der Renault Zoe, Nissan Leaf oder Smart war, welchen ich gefahren bin, oder eben ein Mitsubishi Outlander, Range Rover Vogue P400e Plug-in Hybrid, als auch zuletzt der Jaguar I-Pace als reines E-Fahrzeug. Jedes dieser Elektroautos weiß auf seine ganz eigene Art und Weise zu begeistern. Doch was begeistert mich bei einem E-Auto am meisten? Es gibt verschiedene Antworten auf diese Frage. Sicherlich finde ich es äußerst interessant, dass Elektromotoren einen Wirkungsgrad von mehr als 90% aufweisen und das nahezu im gesamten Antriebsbereich. Im Vergleich dazu kommen Verbrennungsmotoren maximal auf einen Wirkungsgrad von 40%. Allerdings auch nur in einem sehr eingeschränkten Drehmoment-Drehzahlbereich. Der hohe Drehmoment, bei selbst kleinen Drehzahlen, sorgt dafür, dass E-Autos bereits aus dem Stand heraus mit hohen Beschleunigungswerten anfahren können. Das Schleifenlassen der Kupplung und mehrmaliges Schalten, wie man das vom herkömmlichen Motoren kennt, entfällt vollständig. Strom geben macht daher natürlich noch mehr Spaß, aber auch bremsen. Denn E-Motoren haben auch den Vorteil, dass diese beim Bremsen elektronisch in einen Generatorbetrieb geschaltet werden können. Die dadurch entstehende Bremsenergie wird dann genutzt, um den Akku aufzuladen. In der Fachsprache wird dies als Rekuperation bezeichnet. Hierdurch ergibt sich in Verbindung mit den hohen Wirkungsgraden ein deutlich geringerer Energieverbrauch von Elektrofahrzeugen im Vergleich zu den konventionellen Fahrzeugen. Sprich, wenn ich bremse, gewinnt mein E-Auto an Reichweite. Sicherlich nicht sonderlich viel, aber ein paar Kilometer kommen so im Alltag schon zusammen. Zwei weitere Punkte gibt es noch, welche mir Freude und Spaß beim E-Autofahren bereiten. Elektroautos sind leiser. Dies ist der erste Punkt. Denn im direkten Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren überzeugen E-Fahrzeuge mit einer sehr niedrigen Lautstärke. Selbst beim Fahren mit hohen Geschwindigkeiten werden Fahrer und Insassen mit einer niedrigen Geräuschkulisse verwöhnt. Bei hohen Geschwindigkeiten ist der Effekt wegen der zunehmenden Abrollgeräusche der Reifen noch gegeben, aber eben nicht mehr ganz so durchschlagend. Unschlagbar sind dann aber auch die Gesichter Außenstehender, wenn man mit einem Schiff wie dem Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid oder dem Range Rover Vogue P400e Plug-in Hybrid beinahe lautlos um die Ecke rollt. Hätte man so nicht erwartet. Der letzte Punkt betrifft die eigene Geldbörse, denn diese wird durch ein E-Auto geschont, zumindest in puncto Wartungskosten. Die Wartungsfreiheit von Elektroautos zeichnet sich schon dadurch aus, dass Baugruppen wie Tank, Benzinpumpe, Öl, Öltank, Auspuffsystem, Anlasser, Lichtmaschine, Startapparaterie, Katalysator sowie Schaltgetriebe gänzlich fehlen. Alles Bauteile, bei denen schon mal kein Schaden auftreten kann und somit keine Kosten entstehen. Auch die Bremsen werden beim E-Auto deutlich weniger beansprucht, da hier die Rekuperation der Bremsunterstützung zum Tragen kommt. Dies wirkt sich wiederum auf die Bremsbeläge und deren Lebensdauer aus. Alleine vom Serviceaufwand und möglichen Folgekosten siegt das Elektrofahrzeug deutlich gegenüber Diesel und Benziner. Verfechter der E-Mobilität – Erfahrungen aus deren Leben Aber nicht nur ich selbst habe meine Freude an E-Autos. Auch anderen geht es so. Händlern, Veranstaltern und Hersteller. Beispiele hierfür gibt es wahrlich genug. Beginnen wir doch bei Louis Palmer, Gründer der Wave Trophy. 2011 mit 23 Teilnehmern gestartet, ist die Wave im vergangenen Jahr auf über 150 Teilnehmer angewachsen, welche bei zwei Rallys in Österreich und der Schweiz elektrifiziert unterwegs waren. Das Besondere dabei, es waren nicht nur E-Autos, sondern auch Elektromotorräder und E-Bikes am Start. Und wie Louis ein Gespräch zu verstehen gab, wird man einige dieser Teilnehmer auch 2019 wiedersehen. Wer eine solche Begeisterung und Freude für E-Autos an den Tag legt wie Louis, zeigt wahrlich, wie viel Freude und Spaß E-Autos im Alltag als auch bei einer E-Rallye machen können. Aber nicht nur Veranstalter sind von E-Autos in verschiedensten Ausprägungen begeistert. Die Marke Sido Green Go hat mich mit Sherry Ringshausen ins Gespräch gebracht. Dieser vertreibt in Österreich die E-Fahrzeuge, welche unter einer chinesischen Elektroautomarke, welche ihrerseits zur Gehli Holding gehört, vertrieben werden. Trotz dessen, dass die E-Autos aus China kommen, liegt die Lieferzeit gerade einmal bei 5-12 Wochen. Klar könnte man sagen, das sind auch 1-3 Monate. Vergleicht man es allerdings mit anderen gängigen Modellen, erscheinen die Sido Green Go Lieferzeiten äußerst human. Und Sherry versteht es zu vermitteln, warum und weshalb die recht kleinen E-Autos von Sido Green Go Spaß im Alltag vermitteln. Auch hier kann ich dir nur empfehlen, in die Podcast-Folge hineinzuhören. Wie bei Louis übrigens auch. Michaelino denkt Verkehr etwas anders. Daher stammt auch der Ursprung des E-Autos, welches eben nicht der zigste SUV ist, sondern ein praktischer E-Flitzer aus der Stadt. Ein E-Auto, welches mit den späteren Kunden entwickelt und weitergedacht wird. Dies gab Merlin auch Botha. einer der beiden Geschäftsführer hinter Demet Corlino, in unserem gemeinsamen Interview und Podcast zu verstehen. Von den Anfängen über den ersten Prototypen und entsprechenden Reservierungen bis hin zur Entwicklung in Italien und zur späteren Serienfertigung in Deutschland haben wir uns ausführlich unterhalten. Und auch Merlin ist einer dieser Kandidaten, der E-Mobilität lebt und seine Freude daran hat. Allein das Beispiel dieser drei Akteure soll aufzeigen, dass E-Mobilität Freude entfachen und Spaß machen kann. Egal welche Berührung man mit E-Autos hat, man muss sich eben nur darauf einlassen. In diesem Fall kann ich eben einfach auch nur empfehlen, hört ihr die Podcasts an, die Interviews, die wir hatten mit E-Mobilitätsbestreitern, Verfechtern, die sich dafür einsetzen, die irgendwie eine Berührung damit haben, ob es jetzt Fahrer selbst sind, ob es Hersteller, Veranstalter oder auch Händler sind. Man merkt einfach, es ist Spaß dahinter, es macht Freude, sich ein E-Auto zu setzen, zu fahren, aber auch eben mit der E-Mobilität, mit der Stromgewinnung, mit dem ganzen grünen Gedanken dahinter auch zu beschäftigen. Und ich denke, das kommt auch ganz gut in unserem Podcast immer wieder rüber. Also das kann ich dir einfach nur empfehlen, geh durchs Archiv in unserem Podcast durch, schau dir es einfach an, hör dir es vor allem an und lass dich auch ein bisschen mit Freude anstecken. Verfechter des Verbrenners lassen sich durchaus überzeugen. Elektromobilität hat nicht nur einen Vernunftfaktor, sondern macht ganz viel Spaß. Gab erst vor kurzem Skoda-Entwicklungschef Christian Strube in einem Interview mit Autogasset zu verstehen. Die wichtigsten Erkenntnisse seinerseits haben wir in einem Artikel bereits aufgegriffen. Dennoch sollte die eingangs erwähnte Aussage gerade in unserer heutigen Podcast-Folge nicht fehlen. Für Kunden, die lange Strecken aber dennoch auch elektrisch fahren wollen, sei ein Plug-in-Hybrid eine sinnvolle Angelegenheit, gab Strube im Interview zum Besten. Dennoch sieht auch Strube diesen Antrieb nur als Übergangslösung zu einer verbrennerfreien Mobilität. Wann die Autowelt soweit sei, ließ es sich allerdings noch nicht sagen, meint Strube, denn wir befinden uns gerade am Start des E-Mobilitätszeitalters. Aber auch echte Verbrenner-Fans wie Oliver Blume, CEO von Porsche, scheinen sich von der E-Mobilität überzeugen zu lassen. Blume macht dies am ersten eigenen E-Auto von Porsche fest. Denn, dass sich der Porsche Taycan wie ein echter Porsche fährt, weiß Blume nach seiner Testfahrt auf der Rennstrecke in Italien zu bestätigen. Insbesondere der tiefe Schwerpunkt gegenüber dem Porsche 911 durch die Batterien im Unterboden wirke sich positiv auf das Fahrverhalten aus. Der Taycan liegt hier durchsatte auf der Straße. Zudem regeln wir fünfmal schneller als ein Verbrenner, haben keine Kupplung und keine Kardanwelle. So Blume weiter. In Verbindung mit dem Fahrwerk-Know-how sei dies ein Riesenvorteil für Porsche. Vor allem bei der Fahrdynamik in den Kurven. Sprich, der Taycan beweist auf voller Linie oder auf ganzer Linie, dass ein E-Porsche genau die Leistung vielleicht sogar noch ein bisschen mehr bringen kann wie ein klassischer Porsche 911. Ist definitiv eine Ansage. Und dann ist doch die Frage, welche Argumente gegen E-Mobilität gibt es da eigentlich noch? Shownotes und Outro. In die Shownotes habe ich dir noch ein paar Links und Ressourcen rund um Freude an der E-Mobilität gepackt, die dir dabei helfen, das Ganze ein wenig zu vertiefen. Bevor die Folge zu Ende ist, noch eine Bitte. Sollte dir diese gefallen haben, dann freue ich mich über eine Bewertung bei iTunes, Spotify und Co. oder eben dort, wo du unseren Podcast hörst. Auch für deine Fragen, Kritik, Anregungen bin ich offen und freue mich, wenn du mir die zukommen lässt. Sei es jetzt auch über unser Kontaktformular, unter dem Beitrag zu dieser Podcast oder anderen Podcastfolgen. Einfach, dass wir ein bisschen besser erfahren können, was dich eigentlich interessiert. Was willst du über E-Mobilität erfahren? Was ist dir wichtig? Was willst du, dass wir uns anschauen und hier im Podcast oder auf unserem Portal behandeln? Ich würde mich freuen, wenn du dich dazu meldest. Es bleibt mir jetzt auch nicht mehr viel zu sagen, außer und nun bis zum nächsten Mal. Ciao.