KIA e-Soul - Ein Auto mit eigenem Charakter

In dieser Folge des Podcasts rund um die E-Mobilität setze ich mich ein wenig mit dem KIA e-Soul auseinander. Ein E-Auto, welches seinen ganz eigenen Charakter mit sich bringt, wie ich finde. Solltest du regelmäßig bei uns vorbeischauen, dann ist dir der Test- und Erfahrungsbericht dazu bereits aufgefallen. Nun reiche ich die dazugehörige Podcast-Folge nach.

Die wichtigsten Eckpunkte aus dem Testbericht des Elektroautos von KIA gibt es somit in dieser Folge auf die Lauscher. Ist Mal etwas anderes, als sich hinzusetzen und den Testbericht selbst zu lesen. Nur auf die Fotos muss man eben verzichten. Oder parallel dazu im Testbericht auf unserem Portal surfen. Womit du dann quasi das Beste aus beiden Welten vereinen kannst. Würde ich dir so auch empfehlen!

Aber hör doch am besten selbst rein und erfahre, wovon ich eigentlich Rede. Es lohnt sich. Versprochen.

Shownotes:

Edit speaker mapping

Change displayed names for speaker IDs in this transcript.

Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des ElektroautoNews.net Podcast. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du auch diese Woche wieder eingeschalten hast, wenn es rund um die Themen der E-Mobilität und Elektroautos geht. Diese Woche haben wir ein ganz besonderes E-Auto im Blick und zwar den Kia e-Soul, den wir eben für eine Woche, na gut, über eine Woche zur Verfügung hatten. Konnten den hier in gewohnter Umgebung Probe fahren, Eindrücke sammeln und diese eben auch verarbeiten. Fest gehalten hatte ich das Ganze schon bei einem ausführlichen Artikel-Testbericht bei uns im Portal, was ich natürlich auch in den Shownotes verlinken werde. Heute möchte ich aber im Podcast auch nochmal so einen kurzen Überblick darüber geben, was mich bewegt hat beim e-Soul, worauf ich geachtet habe, was besonders erwähnenswert ist, was vielleicht nicht so gut ist und einfach das Ganze nochmal auf eine andere Art und Weise zu dir zu transportieren. Wenn du eher so der Bildermensch bist, schau im Portal vorbei, betrachte die Fotos des e-Soul und bild dir dein eigenes Urteil. Bin gespannt, was du vom Podcast hältst. Jetzt gehen wir aber erstmal direkt rein in die Folge. Viel Spaß damit. Ja, der Kia e-Soul hat eben seinen Weg zu uns gefunden. Ganz besonderes E-Auto, das ja doch aufzufallen weiß mit seinem sehr charakteristischen Design, wie ich finde. Das ist ein Auto, das man erstmal lieben lernen muss. Zumindest vom Optischen her. Mir ging es zumindest so Je öfter ich den E-Soul gesehen habe, desto mehr hat er mir vor allem gefallen. Und man muss sagen, das ist das erste Auto, wo ich sage, die Lackierung spielt für mich eine Rolle, wie er rüberkommt. Wir hatten ihn jetzt tatsächlich in dem Blauton, in dem dunklen Blau zur Verfügung für die Testphase, für den Testbericht. Und man muss sagen, er hat mir nicht sonderlich gut gefallen. Das hat einfach zu altbacken gewirkt. Das war überhaupt nicht modern aus meiner Sicht. Es ist halt eine der zahlreichen Einfarbenlackierungen, die es gibt beim E-Soul. Persönlich würde ich eher eine Zweifarmlackierung bevorzugen. Da gibt es schöne Kombinationen aus weiß und rot, die ein bisschen zusammenpassen, so ein Cremeweiß eher in die Richtung, wo einfach das Fahrzeug dann nochmal in die Moderne rüberholt und dementsprechend auch nochmal ein ganz anderes Auftreten vermittelt. Die Farbkombi bei uns war eben Neptune Blue und Black, also wohl doch eher Zweifarmkombi, aber für mich nicht so ganz ansprechend, zumindest so wie es vor der Haustür stand. Ist ja aber schlussendlich auch Geschmackssache, ob das jemand gefällt oder nicht und ist ja nur die Optik an sich. Vielmehr geht es um die inneren Werte, das Auftreten an sich, was schon relativ markant ist, ein Auto das aufzufallen, also nicht nur ein E-Auto das aufzufallen, sondern definitiv ein Auto das auffällt. Was halt besonders ist beim e-Soul, es ist mittlerweile die dritte Generation, die auf der Straße ist, das Soul, der auch schon mit diversen Awards und Prämienpreisen ausgezeichnet wurde und jetzt in der dritten Generation hat man sich vom Verbrenner komplett verabschiedet und bringt es eben als reines E-Auto auf die Straße. Da gibt es eben unterschiedliche Varianten. Es gibt zwei Batterievarianten, unter denen unterschieden wird. Das ist einmal die 39,2 kWh Variante und die 64 kWh Variante, die wir zum Test zur Verfügung haben. Und dann gibt es pro Variante nochmal drei Ausstattungsvarianten. Und zwar die Edition 7, das ist sozusagen die Start-Edition. Dann gibt es die Vision als Ausstattungsvariante und die Spirit, was so die höchstpreisige und höchst ausgestattete Version ist. Im Testbericht bin ich auf die unterschiedlichen Details im Detail eingegangen tatsächlich. Was man festhalten kann, pro Ausstattungsvariante ist eben ein Aufpreis dann zu verzeichnen. Klar, für das Mehr, was man dann vom Auto geboten bekommt. Und hat diesen Sprung natürlich auch über die verschiedenen Batteriemarianten hinweg. Ist immer ein Mehrpreis von 3.800 Euro von der 39,2 kWh Variante zur 64 kWh Variante. Soviel zu den Zahlen. Ich hoffe, ich habe dich jetzt nicht genug damit verwirrt. Kannst du alles in Ruhe bei uns im Portal nachlesen. Was hat sich getan von der aktuellen Generation des ISO zur vorherigen? Wir haben ein neues Fahrwerk drin, wir haben ein neues Infotainmentsystem, Assistenztechnologien sind neu drin, ein leistungsstärkerer E-Antrieb ist mit drin und auch der Akku bringt mehr Leistung bzw. mehr Kapazität und damit mehr Reichweite mit sich. Der neue E-Motor leistet bei der 64 kWh Variante 150 kW bzw. 204 PS. Bei der kleineren Akku-Variante bringt das auf 100 kW 136 PS. Aber auch da somit in der kleinsten Variante schon mehr Leistung und mehr Kapazität für die Batterie. Hat also einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht. Zum ersten Mal kommt auch das neue Telematik-System Uvo zum Einsatz, das eben dem Fahrer zahlreiche Fahrzeugfunktionen an die Hand gibt, wo er beobachten und kontrollieren kann. Unter anderem kriegt er in Echtzeit eben auch Ladestationen angezeigt und bekommt die Möglichkeit geboten, das Laden zu programmieren. Bietet es natürlich gerade an, wenn man dann vielleicht eine Wallbox daheim hat, da ein bisschen was einplanen muss. Passt ganz gut. Ansonsten die Fakten natürlich. Was haben wir gesagt? 64 Kilowattstunden Variante hatten wir daheim stehen mit 150 kW Leistung bzw. 204 PS und ein Verbrauch laut Datenblatt von 15,7 Kilowattstunden. Zumindest mal auf dem technischen Datenblatt eben. Die Realität ist schon wieder abgewichen, das ist auch vollkommen klar. Wir sind in der Praxis so knapp unter 20 dann rausgekommen. Man muss aber auch dazu sagen, wir sind da jetzt auch nicht nur Strom sparen gefahren, sondern haben natürlich auch ein bisschen den Fahrspaß gesucht mit dem E-Auto. Einfach da, um nicht nur einfach strikt von A nach B zu fahren. Ja, welche Einstellungsmöglichkeiten bringt der mit sich? Bei den Fahrmodi, die spielen ja auch immer eine Rolle auf den Energieverbrauch. Der Drive-Modi des Kia e-Soul gibt es in vier Einstellungen. Wir haben zum einen die Komfort-Einstellung, das ist so die normale Alltagseinstellung, würde ich sagen. Darüber angesiedelt ist die Sport-Einstellung. Darunter unter der Komfort ist die Eco und die Eco Plus eingestellt. Je nachdem, was man für einen Drive Mode wählt, verändern sich halt auch die Parameter des Fahrzeugs. So kann man sagen, dass beim Eco Plus alle unnötigen Verbraucher ausgeschaltet sind. Aber die regenerative Bremssysteme, also die Rekuperation auf höchste Stufe eingestalten ist. Das heißt, in diesem Eco-Plus-Mode fährt der e-Soul am stromsparendsten und mit der längsten Reichweite dann eben auf dem Papier. Im Komfort-Mode ist eigentlich für den Alltag geeignet, wo man es ja nicht so viel Gedanken drüber machen muss. Und in den mittleren Verbrauch fährt. Und der Sport-Modus ist einfach... Ja, sportlich. Kaum Rekuperation, die von Grund auf eingestellt ist. Verbraucher werden auch nicht abgeschalten. Er spricht schneller an, er bringt ordentlich Tempo auf die Straße und beschleunigt dann für dieses Fahrzeug dieser Größe doch ganz ordentlich. Macht auch Spaß. Woran sieht man es? Man kriegt es im Display angezeigt, direkt hinter dem Lenkrad, farblich markiert und bekommt es natürlich auch mit einem kleinen Schriftzug Eco, Eco Plus, Comfort oder Sport angezeigt. Im Sportmodus ist das ganz Besondere, das Display wird auf einmal rot, es steht dann Charge & Power, wird dann auch eben mit einem rot-orangenen Balken angezeigt, einfach schon um diese Sportlichkeit, das Aggressive so ein bisschen hervorzuheben. Das muss man schon sagen, dass man da... Und ja, auch bei der Reichweitenvorschau dann schon entsprechend merkt, je nachdem, was für einen Modus ich habe, dass die mal mehr oder mal weniger anzeigt. Das heißt, wir hatten so Schwankungen drin von 25 bis 35 Kilometer, je nachdem, was für ein Fahrmodus ausgewählt wurde. Die Rekuperation habe ich schon kurz erwähnt, die ist ab Werk oder in dem normalen Drive-Mode auf Stufe 1 eingestellt, über Pedals am Lenkrad kann man damit eben auch nochmal variieren, kann die bis zu Stufe 3 eben einstellen, wo wir dann fast in so einen One-Pedal-Mode dran kommen, sprich ich brauche eigentlich nur noch das Gas- bzw. Strompedal, um den ESO im Straßenverkehr dann zu lenken, zu steuern und von A nach B zu bringen. Ist ganz angenehm in der Stadt, man muss ein bisschen sich rantasten natürlich, aber kann funktionieren und macht dann auch durchaus Freude. Wobei ich sagen muss, es gehört schon ein wenig Mut dann auch mit dazu, sich auf dieses One-Pedal zu verlassen und ich musste mich erwischen oder ich habe mich des öfteren erwischt, wie ich dann natürlich trotzdem auf die Bremse getreten bin, weil es mir einfach zu riskant war, mich nur darauf zu verlassen. Aber ich denke, mit zunehmender Praxis kommt man da auch voran und gewöhnt sich dran. Ja, jetzt ist ja so, dass die Reichweite auch bei einem 64 kWh Akku nicht unendlich ist, bekanntermaßen, selbst trotz der Rekuperation. Dann kann man ihn aber ja laden und dafür gibt es eben einen Typ 2 Ladeanschluss oder alternativ per CCS, wo wir ihn laden können. Jetzt gehe ich mal nur auf die große Batterievariante ein und erzähle da ein bisschen was dazu und zwar hat man die Möglichkeit natürlich eine 230 Volt Haushaltssteckdose mit 12 Ampere zu laden, dann braucht man ungefähr 31 Stunden, dass der Akku wieder komplett voll ist. Wir können an der Wechselstromladestation bis 7,2 Kilowatt Leistung laden, da brauchen wir 9 Stunden 35. An der 50 Kilowatt Gleichstromladestation, also CCS, brauchen wir von 0 auf 80 Prozent 75 Minuten und an der 100 Kilowatt Gleichstromladestation von 0 auf 80 in knapp unter einer Stunde 54 Minuten. Das sind also ganz ordentliche Zeiten, wenn man bedenkt, was für eine Batteriekapazität eben dahinter steckt. Und ja, das ist doch ein Auto, mit dem man größere Touren dann mal antreten kann. Wie gesagt, von außen kann man darüber streiten, ob es jetzt das schönste Auto ist zum Einsteigen. Ich habe es mehr lieben gelernt mit jedem Mal, wo ich es angesehen habe oder auch eingestiegen bin. Es gibt andere, wie Jörg von Bytes Batteries, der total drauf abgefahren ist, obwohl er es dann das erste Mal gesehen hat sozusagen, also das erste Mal live, aber ist Geschmackssache und ja, wieso nicht? Was auf jeden Fall gefällt und was nicht so zu erwarten ist, ist das Interieur von dem Kia e-Soul, das dann doch auf ganzer Linie zu überzeugen, weil es, wie ich finde, weil es einfach sehr wertig daherkommt. Es sind alle notwendigen Steuerelemente verbaut. Man hat sämtliche Möglichkeiten. Es wirkt aber auch nicht zu überladen, die ganze Geschichte. Es sind dann eben die Kleinigkeiten, die die Unterschiede ausmachen. Das ist dann beispielsweise eine frequenzgesteuerte Ambientebeleuchtung, die im Fahrraum vorzufinden ist, die man individuell konfigurieren kann, die dann mit bis zu acht Einzelfarben oder mit acht Einzelfarben und sich nach dem Sound bewegt, mit den Farben so ein bisschen wabert und so. Macht schon gute Laune. Muss man aber auch erst mal wissen, ansonsten fragt man sich, warum blinkt mein Auto im Innenraum? Induktive Smartphone-Ladestation ist mit drin. Wir haben beheizbare und belüftbare Vordersitze. Die Rückseite, äh, die Rückbank ist auch beheizbar in zwei Stufen, was es jetzt gerade im Herbst-Winter dann doch ganz angenehm macht. Und... Ja, also schon in sich ein schönes Paket, wie er daherkommt. War natürlich auch die voll ausgestattete Version in der Ausstattungslinie Spirit. Muss man auch sagen, dass sie natürlich einen Preis hat. 43.190 Euro Listenpreis mit der großen Batterie. Dem entgegen steht die kleine Batterievariante in der Ausstattungslinie Edition 7. Das ist die Einstiegsvariante sozusagen, aber die auch schon ganz ordentliches Programm bietet. Ab 33.900 Euro. Egal welche Version man davon wählt, man kann den Umweltbonus, der ja aktuell noch die 4000 Euro beträgt, davon abziehen oder bekommt die eben zurück. Das heißt, in der kleinsten Batterie-Variante mit der geringsten Ausstattungslinie landen wir damit bei knapp unter 30.000 Euro. Und bei der größten Batterie-Variante mit der besten Ausstattung liegen wir dann knapp unter 40.000 Euro. Das muss dann natürlich jeder für sich entscheiden, ob es das jetzt wert ist, diesen Preis für das Auto abzuhalten. auszugeben, aber ich denke, unser Testbericht und auch vielleicht dieser Podcast gibt da schon einen guten Einblick darüber, ob oder ob nicht dieses Geld investiert werden soll. Im Zweifelsfall rate ich immer dazu, einfach mal gucken, ob man beim Händler vorbeischauen kann, dass man vielleicht mal selbst eine runde Probe fangen kann damit. Das macht es, denke ich, am einfachsten, um da auch mal sich ein Urteil erlauben zu können. So oder so, ich würde jetzt auch wieder einsteigen in den e-Soul, würde mir persönlich rein optisch eine andere Farbvariante wünschen, bin aber so überzeugt davon und würde tatsächlich mit dem e-Soul, mit der großen Batterie vorausgesetzt, eine Reise in den Urlaub antreten. Weil ich habe echt das Gefühl, damit kann man gut und sicher ankommen und kann ordentlich Kilometer zurücklegen und wenn nicht, lädt man halt in knapp unter einer Stunde an der entsprechenden Ladestation doch einiges an Kilometer nach. Also ich wüsste nicht, was dagegen spricht. Bin gespannt, ob du Erfahrungen mit dem eSol schon sammeln konntest oder auch mit einer der Vorgängergenerationen, was du davon hältst, was du vom Design hältst, was du vom Auftreten hältst, wie er dich generell anspricht und würde mich freuen, wenn du entweder im dazugehörigen Testbericht eben kommentierst, mir eine Mail schreibst oder einfach deine Bewertung bei einem Portal deiner Wahl hinterlässt, einfach um die E-Mobilität gemeinsam mit uns noch ein bisschen mehr in die Welt hinaus zu tragen. So oder so, vielen Dank fürs Zuhören und ich freue mich, wenn du nächste Woche wieder bei uns reinhörst. Mach's gut, bis dahin. Ciao.