"E gewinnt" oder Elektromobilität spielerisch erklärt

Im Gespräch mit Tobias Wagner von E gewinnt

"E gewinnt - Elektrisch ans Ziel" so lautet der Name des Brettspiels, welches die E-Mobilität mit ihren Herausforderungen und Hürden beim E-Auto laden in den Mittelpunkt stellt. Dabei geschieht das Ganze spielerisch und nimmt Berührungsängste. Tobias Wagner, Gründer und Geschäftsführer von ChargeX, war bereits zwei Mal bei uns im Podcast zu Gast. Nachdem er zunächst über ChargeX, dann über sein "Seitprojekt" Zero Campers berichtet hat, kommen wir in dieser Folge auf seine Freizeitbeschäftigung E gewinnt zu sprechen.

Vorab, wie viele von euch entwerfen und setzen in der eigenen Freizeit einfach Mal so ein Brettspiel um? Die wenigsten. Dazu zähle ich mich auch. Und dennoch scheint Tobias so viel Antrieb zu haben und vor allem für die Welt der E-Mobilität zu brennen, dass er das Spiel, in Eigenregie, mit Unterstützung von Michael Renninger umgesetzt hat. In einem Hackathon von ChargeX kam erstmals die Idee für ein solches Spiel auf. Damals noch gedacht um Menschen an die E-Mobilität heranzuführen, habe man sich zunächst für ein anderes Projekt entschieden, welches umgesetzt werden sollte. Tobias kam von der Idee aber nie ganz weg und hat sich entschieden das Spiel selbst aus dem Ideen-Status in einen ersten Prototyp zu überführen.

Den Weg dorthin, die Herausforderungen sowie die Pläne für die Zukunft von E gewinnt haben wir im gemeinsamen Gespräch betrachtet. Viel Spaß beim zu hören!

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des Elektro-Hotel-Newspool-Net-Podcasts. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du diese Woche wieder eingeschaltet hast, wenn wir uns mit dem Thema E-Mobilität beschäftigen. In der aktuellen Folge haben wir Tobias Wagner zu Gast, der ja schon in zwei Podcast-Folgen mit seinem Unternehmen ChargeX und Zero Campers zu Gast war. In der aktuellen Folge haben wir uns auch ein Thema aus der Welt der E-Mobilität herausgesucht. Eins, auf das man so zuerst nicht kommt, das Thema Brettspiele. Denn gemeinsam mit Michael Renninger hat er zusammen das Brettspiel E-Gewinnt elektrisch ans Ziel, an den Start gebracht. Dies haben wir uns etwas näher angeschaut im Vorfeld hier bei mir im Haushalt und haben das dann auch zusammen mit Tobias besprochen. Er gibt Einblicke dahinter, wie man denn auf die Idee kommt, ein Brettspiel zur E-Mobilität zu entwickeln und wie dieses Brettspiel dabei helfen kann, ein besseres Verständnis für Elektromobilität, Elektroautos und Nachhaltigkeit im alltäglichen Verkehr sozusagen zu schaffen. Aber genug der Vorworte, direkt rein ins Gespräch mit Tobias. Viel Spaß mit der aktuellen Folge. Servus Tobias, alle guten Dinge sind drei, könnte man so fast sagen. Bist ja heute zum dritten Mal bei uns im Podcast. Du warst schon mal mit ChargeX hier, mit Zero Campers. Heute sind wir mit deinem Brettspiel oder mit eurem Brettspiel E-Gewinnt, elektrisch ans Ziel hier zusammen. Für die Hörer, Hörerinnen, die zum ersten Mal zuhören, stell dich doch einfach selbst nochmal kurz vor.

  3. Tobias Wagner:

    Ja, hallo Sebastian. Freut mich sehr, dass ich wieder eingeladen wurde, kurz was zu erzählen, was ich so in meiner Freizeit mache. Genau, mein Name ist Tobias Wagner, komme aus München, bin 28 Jahre alt und ja, Elektromobilist durch und durch. Also ich brenne für das Thema, fahre jetzt auch schon seit sechs Jahren elektrisch. Angefangen mit einer Renault Zoe, Q210, dann sehr lange Hyundai Ioniq gefahren, auch Nissan e-NV200 und jetzt Kia e-Soul. Also alles schon mal so mehr oder weniger gesehen. Und genau, weil mich das Thema beruflich auch sehr fasziniert hat, dort eben was zu bewegen, bin ich Gründer von ChargeX. Wir machen im Endeffekt Ladeinfrastruktur. Da gibt es eine separate Episode dazu, was wir in diesem Infrastrukturmarkt so neu denken. Ja, der Firma geht es auch sehr, sehr gut. Nebenbei, genau, habe ich im letzten Podcast, glaube ich, auch schon gesagt, fällt es mir immer schwer, quasi die Finger von guten Ideen zu lassen. Entsprechend habe ich auch Zero Campers gegründet, die erste elektrische Camper-Vermietung. Aber es gab eben jetzt vor knapp eineinhalb Jahren schon wieder so einen Punkt, wo auch eine Idee hochkam, nämlich das erste Elektro-Auto-Brettspiel, nämlich eGewinnt. Und über das sprechen wir jetzt so ein bisschen. Und das ist tatsächlich die dritte Firma, die ich gegründet habe. Wobei man ganz klar sagen muss, der Fokus liegt ganz klar bei ChargeX. Da ging quasi 90 Prozent der Zeit rein. Aber ich finde, Ideen müssen das Licht der Welt erblicken. Und das haben wir mit dem E-Gewinn-Brennspiel auch geschafft. Und ja, haben wir da ein paar neue Ideen einfließen lassen.

  4. Sebastian:

    Du hast gesagt, vor anderthalb Jahren kam die Idee für ein E-Brennspiel auf, E-Gewinn. Wie geht man an die Umsetzung? Wie macht man das? Wie bringt man das an den Mann, an die Frau dann so weiter? Idee haben ist ja schön und gut, aber so wie du sagst, man muss ja auch umsetzen, wenn man was draus machen will.

  5. Tobias Wagner:

    Genau, ich erzähle vielleicht noch ganz kurz, wie die Idee entstanden ist. Wir hatten bei ChargeX so einen Hackathon, wo wir quasi einfach neue Konzepte, neue Ideen entwickelt haben für das Laden der Zukunft. Und ein Teilbereich war auch Education. Das heißt, es geht ja sicher auch so, es ist ja quasi alles schon erfunden im Bereich Elektromobilität. Es muss jetzt bloß zu den Leuten raus und muss auch kommuniziert werden, dass die Leute auch die Vorteile akzeptieren und dann entsprechend auch elektrisch unterwegs sind. Und was natürlich ganz wichtig ist, dass die zukünftigen Generationen elektrisch fahren. Ich meine, wenn wir jetzt elektrisch fahren, schön und gut, aber es geht ja quasi um die nachfolgenden Generationen und unser Planet ist ja noch ein paar Jahre hoffentlich da. Und deswegen haben wir uns gedacht, wie wir denn auch kleine Kinder schon irgendwie mitnehmen können, dass die gar nicht auf die Idee kommen, irgendwie mal einen Verbrenner zu kaufen. Und in diesem Hackathon hatten wir auch ganz verschiedene Ideen und zwischendurch haben wir die Idee, wie könnte man denn eigentlich das Laden oder was uns alle im Alltag so beschäftigt, in ein Brettspiel packen. Also dieses, man fährt ans Ziel, muss zwischendurch aufladen, dann ist der Akku mal leer, man muss sich um die Ladestation kümmern. All diese Themen mal in ein Brettspiel zu packen. Und die Idee haben wir tatsächlich dann wieder verworfen, weil wir gedacht haben, ach, braucht doch eh keiner. Und Haben dann auch eine andere Idee weiterverfolgt in diesem Hackathon. Aber nach einer gewissen Zeit bin ich in einem anderen Podcast mal aufgetreten und habe mal diese Idee dann nochmal kurz gepitcht, habe auch so einen Prototypen gebaut. Und ja, das kam dann sehr, sehr gut an. Und ja, das große Glück, das ich eigentlich hatte, ist, dass der Michael Renninger auf mich zugekommen ist. Also auch ein... mittlerweile ja auch Unternehmer hier in München, aber quasi sehr tief in den erneuerbaren Energien, hat sehr lange bei Green City auch gearbeitet in der Projektierung von Windkraftanlagen. Also von dem kann ich noch ganz, ganz viel lernen. Und der hat mich an der Seite gepackt und hat gesagt, das müssen wir doch jetzt groß machen. Diese Idee darf doch nicht im kleinen Kreis bleiben, sondern wir machen das jetzt auf einer größeren Skalierung. Und wir haben dann uns zusammengesetzt über mehrere Nächte und haben dann wirklich aus diesen Prototypen Ja, die erste Version des Spiels gebaut und dann einfach diese Idee über Kickstarter finanziert. Aber es geht eigentlich immer los mit dem Prototypen, das war eigentlich deine Frage, dass man einfach mal dieses Spielkonzept irgendwie mit Spielfiguren, auch mit Papier einfach mal baut, mal eine Runde Probe spielt und sagt, da müssen wir noch nachbessern, das macht eigentlich noch keinen Spaß und hier könnte man noch irgendwie den Education-Faktor mit reinbringen. Aber unser Ziel war damit gesetzt, dass wir das Ganze über Kickstarter verkaufen wollen und das war dann das Ziel, das wir da vor Augen hatten. Genau.

  6. Sebastian:

    Ja, schön. Vielen Dank erstmal. Natürlich, wie die Idee aufkommt, ist ja immer interessant sozusagen, das auch mal zu wissen, die Herkunft davon. Und es ist ja auch spannend, dass sowas aus einem Hackathon dann entstehen kann. Noch schöner zu sehen, wenn es auch erstmal verworfen wird, dann trotzdem wieder aus der Schublade herausgeholt wird quasi und dann weiterverfolgt, wie jetzt bei euch. Und spannend dann ja auch diese Prototypen aufzubauen. Also gerade bei einem Brettspiel stelle ich es mir immens schwierig vor. Gut, man braucht eine gute Fantasie dafür, dann muss das Ganze ja auch noch Sinn ergeben von den Regeln, die man sich da aufstellt oder ausdenkt und in alle Richtungen sozusagen durchgeprobt sein, bevor wir jetzt auf den Kickstarter eingehen. Würde ich kurz beim Brettspiel bleiben. Vielleicht magst du noch kurz zum Reisen, du hast gesagt, es geht um das Thema Laden. Man möchte das spielerisch an die nächste Generation oder auch an die aktuelle Generation heranführen. Wir haben AC, DC Ladestationen, es gibt verschiedene Reiseziele. Aber was findet eigentlich statt? Vielleicht einfach mal so einen Kurzabriss davon, was uns bei dem Spiel erwartet.

  7. Tobias Wagner:

    Genau, also das klassische Unboxing steht da als erstes immer an, dass man quasi die Hülle abnimmt und mal reinschaut, was im Spiel eigentlich so drin ist. Und das erste, was man dort eigentlich sieht, ist quasi eine Europakarte. Das heißt, es geht einfach um beim Spiel, um von A nach B zu kommen mit seinem Elektroauto. Entsprechend kann man von Italien bis hoch in den Norden von Deutschlands oder auch nach Frankreich rüber, also quasi so Zentral- und Westeuropa mal abfahren. Und diese Karte ist gespickt mit verschiedenen Feldern, auf denen man eben fahren kann, aber auch... AC- und DC-Ladestationen. Denn man kennt es ja, man kann wahrscheinlich mit einer Akkuladung jetzt nicht quer durch Europa fahren. Könnte man auch gar nicht, weil man zum Beispiel mal was essen muss oder aufs Klo muss. Entsprechend hat man auf diesem Spielfeld verschiedene Optionen, sein Auto wieder aufzuladen. Das ist mal so das Grund-Setup. Und im Spiel geht es quasi darum, in möglichst kurzer Zeit von A nach B zu kommen. Also ähnlich, man kennt es beim E-Cannonball, vielleicht dieser Elektroauto-Veranstaltung. Da geht es ähnlich darum, sein Auto eben gut einzusetzen, um möglichst schnell ans Ziel zu kommen. Genau, dann gibt es in dieser Verpackung natürlich auch die verschiedenen Elektrofahrzeuge. Da sind standardmäßig mal sechs Autos mit dabei und da sind verschiedene Eigenschaften drauf. Also es geht zum einen um den Verbrauch, also die Autos haben unterschiedliche Verbräuche, aber auch quasi um die Batteriekapazität und in jeder dieser Verpackungen. E-Auto-Kartonagen kann man eben kleine grüne Bausteine reinlegen. Und je größer der Akku ist, desto mehr Bausteine kann man reinlegen, je weniger, desto weniger. Und ein Baustein repräsentiert quasi 5 Kilowattstunden. Und das Größte, was wir, glaube ich, in dieser ersten Variante haben, sind 90 Kilowattstunden. Das ist der Porsche Taycan. Und der Kleinste ist der Trike mit 3 Kilowattstunden. Also der Spread ist relativ groß. Und zwischendrin haben wir noch den ID.3. Ich darf es natürlich gar nicht sagen, wir haben den natürlich umbenannt. Also in dem Fall heißt es der Volksstromer. Und genau, diese Fahrzeuge kann man sich auswählen und alle haben unterschiedliche Eigenschaften. Und dann gibt es natürlich auch noch verschiedene Ladestationen. Ich habe schon angesprochen AC und DC. Und das sind kleine Ladeplättchen, die sich erst im Laufe des Spiels zeigen, ob man dort laden kann und wenn ja, wie schnell. Also ist es eine 100 kW DC-Station, eine 350 kW DC-Station, ist es eine 11 kW AC oder 22 kW AC. Also das wird im Laufe des Spiels dann quasi noch entschieden. Und ja, es geht quasi los, jeder schnappt sich ein Auto, jeder lädt seinen Akku auf und dann kann er quasi würfeln und für jedes Mal würfeln muss er quasi Energie investieren, muss sich quasi Energiebausteine wieder rausnehmen, wie es ja in der Realität auch so ist. Und wenn der Akku leer ist, sollte man eine Ladestation aufsuchen. Das ist mal so im Grunde erklärt, um was es geht und das heißt, es geht viel um Strategie und sein Verhalten an das eigene Auto anzupassen.

  8. Sebastian:

    Das ist schön, dann hat man auch wirklich diesen spielerischen Effekt, das zu lernen sozusagen, auch vom Fahrzeug her. Und man kann ja auch als Spieler, wenn man mehrmals spielt, dann sozusagen mit den Fahrzeugen variieren, die man hat. Da kurzer Side-Note, ich habe gemerkt, ihr habt den Zero Camper passenderweise mit reingebracht sozusagen, um da auch wieder den Verweis zu dem anderen Unternehmen von dir wahrscheinlich zu schaffen, weil es einfach naheliegend ist. Also wir reisen von A nach B in möglichst kurzer Zeit, nutzen dabei die Ladestation so ideal wie möglich. Das Ganze ist aber dann doch nicht so ganz einfach, weil es gibt ja auch Jahreszeiten, die zu beachten sind, soweit ich weiß. Es gibt immer mal wieder so Kärtchen, die man in die Hand nimmt, wo, ja ich sag mal, die Ladeleistung oder den Ladestand sozusagen beeinflussen. Vielleicht magst du dazu ein paar Worte verlieren.

  9. Tobias Wagner:

    Genau, aber vielleicht, um das nochmal kurz zusammenzufassen, das muss ich auch noch kurz sagen, das ist natürlich toll, wenn man eigene Produkte und eigene Firmen hat, weil dann muss man für das Product Placement nichts bezahlen.

  10. Sebastian:

    Das ist sehr praktisch.

  11. Tobias Wagner:

    Das ist ein Nebeneffekt. Ist vielleicht auch die teuerste Art und Weise, Product Placement zu machen, aber naja, anderes Thema. Genau, aber die Grundidee von dem ganzen Spiel, warum wir das eigentlich gestartet haben, ist den Leuten das Dreigespann eines Elektroautos zu erklären. Denn es geht um drei Eigenschaften, die ein Auto gut oder schlecht machen. Und das ist zum einen natürlich die Akkugeröße. Es ist auch der Verbrauch. Das heißt, das bringt mir einen großen Akku, wenn das Auto auch viel verbraucht. Also das steht im gleichen Verhältnis. Und natürlich die Ladeleistung. Also wie schnell kriege ich den Strom auch wieder in das Auto rein? Und entsprechend heißt nicht automatisch, das Auto mit dem größten Akku ist auch automatisch das Beste. Weil ein Trike zum Beispiel mit dem Mini-Akku verbraucht auch sehr, sehr wenig Energie und muss dann entsprechend weniger an Ladeinfrastruktur anreisen oder ist darauf angewiesen. Und das wollen wir den Leuten mitbringen, dass es eben unterschiedlich ist und für den eigenen Use Case immer das optimale Auto gibt und eben der Porsche Taycan nicht immer das beste Auto ist, sondern eben vielleicht doch ein kleineres Fahrzeug, das irgendwie effizienter unterwegs ist. Genau, das ist so mal der Ursprung. Und wie du schon angesprochen hast, es ist natürlich dann relativ schnell kompliziert. Und wir wollen natürlich auch die Leute irgendwie Step-by-Step ranführen und wollen sie nicht überfrachten. Denn das ist immer so das Risiko, das wir haben, dass wir die Leute vielleicht sogar abschrecken. Und genau das wollen wir eben vermeiden. Wir wollen sie ja spielerisch und mit Freude an das ganze Thema ranbringen. Entsprechend haben wir jetzt in der aktuellen Generation drei verschiedene Spielstufen. Also die Idee ist ja eigentlich entstanden aus der Blütezeit der E-Mobilität am Anfang, wo man irgendwie noch die E- und Ladesäulen kaputt waren und man irgendwie in der Schlange stehen musste und irgendwie mit dem letzten Akku, Prozent Akku irgendwie angekommen ist. Das ist ja heutzutage gar nicht mehr der Fall. Das heißt, wenn wir das da eins zu eins eingebaut hätten, hätten wir Negativ-Marketing für die E-Mobilität gemacht. Die Leute hätten sich gesagt, so ein Auto kaufe ich niemals. Wir haben das jetzt geschickt gelöst. Das ist quasi die einfachste Spielstufe ist das Jahr 2025. Also da ist noch ein bisschen hin und da ist quasi jede Ladesäule funktioniert. Man kann eigentlich gar nicht irgendwie mit einem leeren Akku irgendwo liegen bleiben. Die Autos fahren sehr, sehr zuverlässig. Auch die Jahreszeiten haben keinen Einfluss auf das Laden. Das ist alles schön gelöst und da arbeiten wir auch hin. Und die zweite Spielstufe ist das Jahr 2020. Das ist schon ein bisschen herausfordernder. Deswegen gibt es vielleicht auch Ladesäule, sollen die vielleicht nicht ganz so funktionieren oder irgendwie mal ausfallen. Und die schwierigste Spielstufe ist dann das Jahr 2015. Das heißt da zum Beispiel der Winter großen Einfluss auf den Verbrauch oder auch auf die Ladeleistung. Und so haben wir das clever gelöst, dass wir quasi zeigen, in der Vergangenheit war es so, aber heute ist es ja nicht mehr so. Und so haben wir trotzdem diesen spielerischen Effekt mit drin. Weil eigentlich, wenn wir perfekte Werbung machen würden, würden wir sagen, würfel einmal, du bist am Ziel, die Reichweite ist groß und alles ist gut. Aber das wäre auch ein bisschen langweilig und deswegen haben wir das schön gestaffelt in Stufen.

  12. Sebastian:

    Ja, auf jeden Fall auch ein guter Gedanke tatsächlich, das so in Verbindung zu bringen. Rückwirkend quasi mit der Entwicklung 2015 waren wir in der Startphase der E-Mobilität, 2020 schon ganz einen Schritt weiter und 2025 ist es dann hoffentlich auch in der breiten Masse sozusagen als Normalität angekommen mit entsprechender Ladeinfrastruktur. Schöne Verbindungen. Und vor allem, ja, vielleicht im ersten Augenblick kurz erklärenswert oder erklärensnotwendig sozusagen, aber leuchtet vollkommen ein, zumindest für diejenigen, die schon länger in diesem Bereich unterwegs sind sozusagen.

  13. Tobias Wagner:

    Genau. Und wenn man jetzt nochmal tiefer in die Verpackung reingeht, sieht man quasi auch noch unser Stromnetz. Das ist quasi ein Beutel, wo die ganzen Energiebausteine drin sind. Und in der ersten Generation waren die alle grün, weil wir gesagt haben, in der Regel sollte man sein E-Auto auch mit erneuerbaren Energien irgendwie betreiben. Aber wir hatten eigentlich diesen tollen Effekt, dass man sehr visuell sehen kann, welche Bausteine eigentlich in dem Akku gerade drin sind. Und wir haben tatsächlich in der aktuellen Variante den aktuellen Strommix repräsentiert. Das heißt, das sind auch rote Bausteine für Erdgas, gelbe Bausteine für Atomstrom und auch eben Braunkohle und Steinkohle in Braun und Schwarz sind auch mit drin. Und wir hatten zum Glück letztes Jahr auch irgendwie 50 Prozent Anteil der Erneuerbaren. Also da sind viele grüne Bausteine mit drin. Aber es gibt den Leuten auch ein Gefühl, dass die E-Mobilität Hand in Hand mit der Energiewende geht. Gibt es ja auch die Kritikpunkte irgendwie, wir sollten erst elektrisch fahren, wenn der Strom auch 100 Prozent aus Erneuerbaren besteht. Das hinkt so ein bisschen, weil wir ja auch lange brauchen, bis wir alle elektrisch unterwegs sind. Und es gibt den Leuten wirklich ein gutes Gefühl, weil das sieht man nämlich so nicht. Ich bin jetzt auch gerade in meinem E-Soul mit vollem Akku, habe da gar kein Gefühl dafür, wo der Strom jetzt hergekommen ist. Und das wollen wir den Leuten auch mitgeben, dass die Energiewende eben Hand in Hand mit der Mobilitätswende geht. Und das haben wir, glaube ich, ganz gut geschafft mit dem Spiel.

  14. Sebastian:

    Blättchen dann sozusagen, aber ist gut und bringt das Ganze auch greifbar rüber. Idealerweise haben wir 2025, wenn es dann die zweite oder dritte Auflage von einem Spiel gibt, nur noch grüne Bausteine dort. Ist zwar wahrscheinlich nicht so ganz realistisch, aber vielleicht wird der Anteil größer, sagen wir es mal so.

  15. Tobias Wagner:

    Ja, vollkommen richtig.

  16. Sebastian:

    Ja, also schön. Vor allem, ihr habt ja mit echt ein Spiel geschaffen sozusagen, was ja mehrere Stufen, mehrere Entwicklungsstufen abbilden kann, was ja eigentlich auch gefühlt alle fünf Jahre spätestens neu auferlegt werden kann oder aufgelegt werden kann. Das heißt zum einen durch die Fahrzeuge, die da mit reingebracht werden, die natürlich ein wenig entfremdet sind, aber schon eine gewisse Nähe zu gängigen Stromern vermuten lässt, als auch eben Veränderungen sozusagen am Lademarkt dann

  17. Tobias Wagner:

    Genau, genau. Und deswegen, das ist auch das Potenzial. Das Spiel kann sich nämlich einfach die nächsten Jahre jetzt weiterentwickeln, weil zum einen der Strommix ändert sich. Wir haben auch quasi viele, da haben wir noch gar nicht drüber gesprochen, die ganzen Ereigniskarten. Also immer, bevor man eine Ladestation freischalten möchte, muss man eine Ladekarte ziehen oder eine sogenannte Ereigniskarte. Und in den einfachen Spielstufen passiert da auch nichts, da kann man immer schön laden. Aber in den späteren Spielstufen quasi kann dann auch einiges passieren. Du hast es dir sicher schon ein bisschen angeschaut, was da so alles passieren kann. Also es gibt so Sondereigenschaften, dass man eben seinen Reifen aufpumpen kann und dann irgendwie weniger Strom braucht. Es gibt irgendwie den Discounter-Fuchs, dass man quasi am Supermarkt lädt und dann aber nicht laden kann, weil er noch blockiert ist. Also es gibt ganz, ganz viele Eigenschaften, auch dass irgendwie neue Ladestationen auftauchen, die noch gar nicht in den Lademaps verzeichnet sind, wo man sich dann doppelt freut. Und da kann man sich mal durchspielen, weil wir haben da ganz, ganz viele Ideen mit einfließen lassen. Zum Beispiel auch eine mobile Ladestation, die man einsetzen kann, wenn man doch mal mit leerem Akku irgendwo liegen bleibt und dann seinen Energy-Kick oder Juice-Booster irgendwo anstecken kann. Also das, ja. Oder wie es auch ganz am Anfang, wie jeder kennt mit der Renault Zoe, dass man sich über jeden Reisebus freut. wo man sich hinten dranhängen kann und ein bisschen Strom sparen kann. Also da hat jeder, glaube ich, ziemlich viel Spaß dran. Das war auch das Feedback, dass es von E-Mobilisten für E-Mobilisten auch gemacht ist erst mal. Und ja, das sind diese eigenen Interaktionskarten.

  18. Sebastian:

    Das merkt man auf jeden Fall, dass das von E-Mobilisten für E-Mobilisten gemacht ist und man fühlt sich da einfach auch wieder. Du musst ganz klar sagen, das ist eine schöne Sache. Ihr hattet die Idee, ihr habt Prototypen gebaut, ihr habt da echt ein rundes Spiel draus gemacht, wie ich finde, was bestimmt im Laufe der Zeit einfach noch besser wächst, sich ein wenig verändert, was ja aber schön ist und das noch interessanter macht. Umsetzung des ersten Prototypen in Serie habt ihr mit Kickstarter gemacht, ins Leben gerufen. Habt euch da eine gewisse Summe rausgesucht, die ihr quasi finanzieren wollt? Vielleicht kannst du uns da mal abholen, wie das vonstattengegangen ist. Kickstarter, denke ich, haben die meisten Leute schon gehört. Crowdinvesting in Projekte, dem sozusagen, in dem Fall ein Brettspiel, mit einem gewissen Aufwand dahinter, wenn man sich damit schon mal auseinandergesetzt hat. Also ich habe davon auch schon mal Einblicke gehabt, sozusagen in die Projektseite dahinter. Aber wie ist es für euch vonstattengegangen? Warum habt ihr euch für Kickstarter entschieden und wie war da der Ablauf? Kannst du uns da ein wenig abholen?

  19. Tobias Wagner:

    Ja, zum einen, ich wollte schon immer mal eine Crowdfunding-Kampagne machen, das habe ich auch noch nie gemacht, deswegen, das war auf jeden Fall auch ein Treiber, aber es hat sich natürlich auch perfekt geeignet, weil man sehr gut seine Zielgruppe erreichen kann, weil die Leute auch quasi die Produktion vorfinanzieren können, deswegen das Produkt eignet sich oder generell Spiele eignen sich sehr gut für Crowdfunding und deswegen haben wir uns auch gesagt, die ersten 500 Spiele würden wir eben gerne über das waren so, glaube ich, ein bisschen mehr, die wir quasi über Crowdfunding finanzieren wollten, haben das dann auch gemacht und wir wollten ursprünglich 20.000 Euro einsammeln und die Kampagne wurde, glaube ich, nach weniger als zwei Wochen dann schon irgendwie ausfinanziert mit 27.000 Euro und ja, das hat gut funktioniert, war für uns eine große Bestätigung und das ist ja natürlich auch meine Startup-Gene kommender hoch, dass man einfach nicht ins Blaue was entwickelt und dann merkt, das will eigentlich keiner haben, sondern wir haben sehr schnell die Bestätigung bekommen, dass jeder dieses Spiel haben will und entsprechend hat das dann für uns auch sehr, sehr gut funktioniert und die erste Generation, Ja, da waren wir noch sehr blauäugig, haben die einfach mal entwickelt, natürlich auch in einer schönen Verpackung, die war damals noch grün und haben dann die ersten Spiele ausgeliefert und das hat schon wirklich sehr, sehr gut funktioniert. Also die Leute haben das sehr, sehr gefeiert, aber wir haben natürlich auch sehr viel Feedback bekommen und haben deswegen auch die Crowdfunding-Kampagne ein bisschen gesplittet, also die Hälfte hat es ungefähr gleich bekommen, ein paar Wochen später. Und die andere musste nochmal ein halbes Jahr warten. Die waren natürlich erstmal ein bisschen traurig. Dafür haben die dann schon die zweite Generation ausgeliefert bekommen, weil wir konsequent das komplette Feedback von der Crowd und auch von den ganzen Usern eingebaut haben. Und zum Beispiel diese Stufe mit drei Spielstufen... wo zum Beispiel die Jahreszeiten erst ganz am Schluss kommen, das war am Anfang noch gar nicht mehr drin. Das heißt, am Anfang war das Spiel einfach sehr überfrachtet, sehr kompliziert und nur die Nerds konnten eigentlich damit spielen. Und wir haben dann wirklich diese ganzen Leute befragt, viele Interviews geführt und auch das Design nochmal verbessert, aber auch die Spielregeln angefasst. Und ja, das ist jetzt der aktuelle Stand. Das heißt, wir haben natürlich Lieferanten für das Ganze. Wir haben auch sehr gute Lieferanten. Das heißt, das ganze Spiel besteht nur aus... Aus Papier kann man eigentlich ganz gut sagen und aus Holz. Also da ist keinerlei Plastik irgendwo mit drin, was auch sehr schön ist. Und ja, das ist die zweite Generation, die wir jetzt gerade ausliefern. Und wir tüfteln aber jetzt schon, Michael und ich, also mein Partner Michael Renninger und ich, an der dritten Generation. Und da geht es natürlich nochmal ein bisschen tiefer in die Spielmechanik rein. Also da wollen wir jetzt noch gar nicht so viel erzählen. Aber es wird sehr, sehr viele neue Autos geben, weil ein großes Feedback war, dass die Leute gerne ihr eigenes Auto spielen würden und die haben vielleicht keinen Serial Camper und wollen den vielleicht auch nicht spielen. Und zum Beispiel auch das Tesla Model 3, der Long Ranger, den gab es bloß in der ersten Generation. Also der ist relativ selten jetzt. Und wir werden auch die Autos quasi niemals doppelt herstellen. Aber das ist auf jeden Fall das große Ziel, dass sich die Leute den eigenen Fuhrpark selber konfigurieren können und sagen können, hey, ich fahre doch einen Ioniq 5, ich würde gerne auch ein Spiel den Ioniq 5 fahren. Und dann könnte man sich sogar vorstellen, dass so Spielegemeinschaften entstehen und die Leute ihre eigenen Autos mitbringen, um dann gegeneinander anzutreten. Und dass vor allem auch die Strategie eine größere Rolle spielt. Denn aktuell muss man schon sagen, es ist schon noch ein Fun-Spiel, da geht es viel auch ein bisschen um Glück. Aber eigentlich geht es beim Elektroautofahren ja weniger um Glück, sondern um Kenntnis für die Ladeinfrastruktur, wie man Apps bedient und wie man auch sein Auto gut kennt und ob man es leer fahren kann oder nicht. Und genau das, mehr Skills wollen wir quasi einbauen in das Spiel, damit es einfach jetzt massentauglich wird. Denn genauso wie die E-Mobilität, die wird auch immer reifer, genauso müssen wir auch immer reifer werden mit dem Spiel, weil am Schluss überzeugen wir mehr Leute zur E-Mobilität und das ist genau das, was wir jetzt aktuell brauchen.

  20. Sebastian:

    Das ist auf jeden Fall ein guter Ansatz und vor allem der richtige, zu sagen, okay, wir wollen mehr Leute für E-Mobilität dann noch begeistern und das spielerische einfach, so wie du gesagt hast. Jetzt habt ihr die ersten 500 oder über 500 Spiele bei Kickstarter an den Mann oder die Frau gebracht. Wo, wenn ich jetzt das Spiel noch nicht hätte, ich habe es ja glücklicherweise hier stehen, vielen Dank nochmal dafür, wie komme ich an das Spiel ran, wenn ich das haben möchte?

  21. Tobias Wagner:

    Genau, wir haben mittlerweile schon über 1500 Stück verkauft. Also das Thema nimmt auch Fahrt auf tatsächlich. Und man kann es direkt bei uns kaufen. Also wir haben den Shopify-Shop, wo man einfach mal E-Gewinn googeln kann. Es gibt auch einen anderen Shop, den wir als Partner gewonnen haben, der das auch nochmal separat an seine Kunden vertreibt, was uns auch sehr gefreut hat. Aber das Spiel kann man direkt bei uns kaufen. Das kostet 49 Euro und das ist auch inklusive Versand. Und dann bekommt man das, aktuell glaube ich, haben wir noch ein paar auf Lager, dann auch innerhalb von einer Woche in den eigenen Postkasten verkauft. Also das ist halt das perfekte Weihnachtsgeschenk auch, wenn man wen kennt, der schon elektrisch fährt. Ich weiß nicht, wie es dir geht, Sebastian, aber jedes Jahr hat man immer die gleichen Probleme, nichts zu finden. Und ich bin da auch sehr unkreativ. Das kommt genau recht, dass man eben den Leuten so ein Spiel schenken kann. Und ja, das kann man direkt bei uns beziehen und alles schön digitalisiert.

  22. Sebastian:

    Ja, das ist doch schön. Also wir werden auf jeden Fall auch in den Shownotes drauf verlinken sozusagen, damit interessierte Hörerinnen auch entsprechend schon für Weihnachten vorkaufen können oder zumindest Ostern steht ja auch vor der Tür. Wenn man sich da als Familie eine Freude machen möchte, dass man da mal samstagsabends gemeinsam am Tisch sitzt und spielt, kann ich mir gut vorstellen. Du hattest jetzt schon gesagt, ihr bringt in die neue Generation, wo du nicht so viel erzählen willst natürlich, muss trotzdem nachfragen, neue Modelle mit rein. Ist denn auch angedacht, was ich mir auch gut vorstellen könnte, dass man Modellpakete sozusagen einzeln nachkauft, weil das Spiel an sich würde ja ganz gut passen, da ändert sich ja... muss sich ja gar nicht so viel ändern, glaube ich. Aber man könnte ja auch sagen, okay, ihr habt ja das Grundspiel da mit der Karte, mit der Jahreszeitenuhr, Spielfeld. Man könnte Ladekarten einzeln nochmal nachkaufen und hinsetzen. Man könnte die Fahrzeuge dann, ich sage mal, einmal im Jahr updaten, auf die neuen Modelle mit reinbringen, dass ich halt gar nicht, in Anführungsstrichen, gezwungen bin, immer das komplett neue Spiel zu kaufen und dann je nach zehn Jahren fünf verschiedene Generationen eures Spiels zu haben, sondern ich hole mir einfach nach Bedarf, wie ich Lust und Laune habe und wie aktiv ich eben auch bin, ein Update durch neue Ladekarten oder Modelle, ist sowas auch angedacht.

  23. Tobias Wagner:

    Das ist genau der richtige Punkt, den du ansprichst, weil genau die Gedanken haben wir nämlich auch, dass wir sagen, ein Spiel modular aufzubauen, um die Spielfreude auch auf längere Zeit hochzuhalten, ist eigentlich genau das Ziel, weil du sagst schon, wenn man einfach Spiele doppelt kauft und die Verpackung zweimal braucht, das Spielbrett zweimal braucht, da ist ja auch niemandem geholfen, außer dem dem Hersteller, der da irgendwie noch mehr Müll produziert quasi und ein bisschen mehr Umsatz macht. Deswegen, man kann eigentlich alles auch entkoppeln. Also die Autos sind unabhängig von der Map und man könnte sich auch vorstellen, dass wir mal eine Nordamerika-Map machen, Ostküste zu Westküste und da quasi auch mal gegeneinander antritt. Also das ist auch möglich. Oder halt auch sehr sehr spezielle Ladekarten oder Ereigniskarten nochmal baut, die vielleicht auch im aktuelleren Kontext sind, weil da passiert ja auch jedes Jahr, gibt es neue Ladepunktbetreiber, die man irgendwie einbauen kann, also da ist ja auch der Kreativität, kann man da freien Lauf lassen und das ist genau die Idee, dass wir quasi separate Pakete anbieten, dass es immer so einen Grundstock an Autos gibt, die dann mit dabei sind, die auch sehr gut gebalanced sind untereinander, weil das du auch gegeneinander gut antreten kannst, aber dass man sich eben neue Fahrzeuge später dazukaufen kann und wir haben jetzt Wir haben aktuell mal auf jeden Fall 16 Fahrzeuge in der Pipeline, die ja auch optisch sehr schön aufbereitet sind und man sieht es ja ganz gut mit der Silhouette, wo dann auch die Energiebausteine reingelegt werden. Wir haben ja auch für jedes Auto zum Beispiel eine Sondereigenschaft, die müssen wir uns natürlich auch noch erst überlegen. Also zum Beispiel, es gibt ja auch den Sonnenanbieter, das ist der Sion und der hat zum Beispiel das Potenzial, dass man ihn einfach eine Runde nicht hernimmt und dann ist es in 5 Kilowattstunden mehr drin, weil er einfach per Solarzelle quasi nachgeladen wurde. Oder auch der Taycan hat zum Beispiel die Sondereigenschaft, es gibt ja Landstraßen und Autobahnen und der Taycan ist der Einzige, der auf der Landstraße überholen darf. Also auch so Kleinigkeiten. Im Zero Camper kann man natürlich dann an der Ladestation übernachten. Das heißt, da kann man dann in kurzer Zeit mehr Energie nachladen, weil man es verschläft. Und das werden wir jetzt alles noch nachziehen für die ganzen Autos. Aber ich kann dir schon mal ein Gefühl dafür geben, jedes gängige Auto, was man jetzt so in den Medien kennt oder was du auch auf Elektroauto-News quasi berichtest, die wird es auch bei uns geben, damit man einfach sein eigenes Auto dann erleben kann und gegen die anderen natürlich auch gewinnen kann. Das ist das Wichtigste.

  24. Sebastian:

    Auf jeden Fall. Ihr habt es ja schon mal geschafft, den Sion vor Sono Motors auf die Straße zu bringen. Ist ja auch eine Ansage.

  25. Tobias Wagner:

    Ist aber auch leichter, so eine Pappschachtel zu bauen, als ein komplettes Auto zu entwickeln.

  26. Sebastian:

    Da hast du natürlich auch vollkommen recht. Natürlich freuen wir uns aber auch, wenn der Sion dann mal an sich als Solar-E-Auto sozusagen mal auf die Straße kommt. Aber finde ich schön, dass ihr trotzdem mit aufgreift und dass ihr auch die aktuellen und die gängigen Modelle sozusagen aufs Brett bringt. Und ich finde das eine gute Idee. Also vielen Dank für die Einblicke hinter die Kulissen von E. Gewinnt elektrisch ans Ziel. Tolle Idee, tolle Umsetzung und vor allem der modulare Ansatz, das künftig noch weiter aufzubauen und dadurch auch die Freude am Spiel aufrechtzuerhalten, finde ich sehr gut.

  27. Tobias Wagner:

    Ja, genau. Also wenn da auch irgendwie Fragen noch sind oder wenn irgendwie auch Tipps kommen, was man noch alles einbauen könnte, jeder sehr gerne. Also du kannst auch meine Kontaktdaten gerne irgendwie schon irgendwo verlinken. Und ja, jeder, der Lust drauf hat, kann sich gerne bei uns eins bestellen. Und ich freue mich da sehr, irgendwie auch mit anderen Leuten quasi diese Zukunft weiter zu gestalten, weil es einfach Spaß macht, an solchen Themen zu arbeiten. Weil halt die Arbeit ist halt nicht nur Arbeit, sondern es macht einfach Spaß, irgendwie das auch draußen zu sehen oder auch Feedback von den Leuten zu bekommen, dass die Familien jetzt immer abends oder dass die Kinder sich schon besser auskennen als die Eltern. Und ich hatte vor kurzem zum Beispiel auch ein lustiges Erlebnis. Da hat mir einer ein WhatsApp geschrieben, dass sie quasi einen Bericht über den Lucid Air gesehen haben, dass der mit 300 kW lädt. Und die Freundin von ihm hat gefragt, ja, bei 300 kW ist das viel. Und dann hat er, glaube ich, gesagt, das sind irgendwie 60 Bausteine. 60 Energiebaustände, die du gar nicht in den Akku quasi irgendwie reinbekommst und dass man das einfach so visuell darstellt und irgendwie greifbar macht für die Leute, also 60 ist mehr als 10, das ist doch ein toller Effekt und wenn man das irgendwie durchbringt, weil die Leute mit KW und Kilowattstunden nicht immer sofort was anfangen können, das war für mich so ein Highlight und ja.

  28. Sebastian:

    Also sehr schön. Vor allem, wenn man das Spiel mal vor sich sieht, dann, also wie gesagt, wir binden es auch mit ein. Du kannst uns bestimmt auch noch das eine oder andere Foto zur Verfügung stellen, dass man es visuell auch schon mal greifen kann bei uns in dem Artikel zur Podcast-Folge. Und ansonsten, wie gesagt, der Link zu euch auf die Webseite ist auf jeden Fall drin, damit man dann auch gegebenenfalls das Spiel direkt bestellen kann.

  29. Tobias Wagner:

    Es gibt auch in YouTube ein ganz, ganz tolles Let's Play, wo einer wo ein YouTuber, der das sehr toll gemacht hat, der hat auch kein Spiel von uns bekommen, mal wirklich im Detail gezeigt hat, wie es funktioniert, was man beachten muss, was auch Vorteile und Nachteile sind. Also das kann man nur empfehlen. Also natürlich sollte man es gleich mal kaufen bei uns, würde uns sehr freuen, aber auch da kann man sich mal umschauen. Da gibt es ein bisschen Content im Internet.

  30. Sebastian:

    Also guter Tipp von dir, das binden wir natürlich auch direkt mit ein, kann man sich auch nochmal bei den Shownotes damit anschauen. Da haben wir einfach alles gesammelt zusammen, man kann sie erstmal bei uns Podcast-Folge hoffentlich hören, Einblicke hinter die Kulissen auch bekommen, dann das Video noch anschauen und dann schlussendlich hoffentlich den Sprung zu euch wagen, um dann Samstagabends drauf am Spieletisch zu sitzen. Ja, dann vielen Dank nochmal für deine Zeit, Tobias. Die Einblicke, ich bin gespannt, mit was für einem Unternehmen wir uns dann demnächst mal wieder hören, wenn du wieder Ideen hast, sozusagen. Ansonsten gibt es bestimmt in einer der nächsten Folgen dann mal wieder ein Update von ChargeX Zero Camper oder E gewinnt.

  31. Tobias Wagner:

    Vielen Dank, Sebastian. Ich wünsche dir noch einen ganz schönen Nachmittag und ja, bis zum nächsten Mal. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich nochmal zu Gast sein darf. Mach's gut.

  32. Sebastian:

    Auf jeden Fall. Mach's gut. Bis dahin.

  33. Tobias Wagner:

    Ciao.

  34. Sebastian:

    Das war es ja jetzt auch schon wieder, die aktuelle Folge des Elektraute-News.net Podcast. Also für mich war es sehr interessant zu sehen, wie man von so einer Idee aus einem Hackathon heraus ein Brettspiel auf die Beine stellen, finanzieren und dann auch verkaufen kann und ja auch mittlerweile weiterdenkt, so wie Tobias das aufgeführt hat in der aktuellen Podcast-Folge. Ich denke, war ganz interessant zu sehen, was Crowdinvesting auch bewegen kann und wie Ideen mit einfachen Mitteln umgesetzt werden können, auch in der Welt der E-Mobilität. Also von daher nochmal vielen Dank Tobias, dir vielen Dank fürs Zuhören Und ich freue mich, wenn du nächste Woche wieder einschaltest bei der nächsten Folge des Elektroautonews.net Podcast. Mach's gut, bis dahin, ciao.