Im Gespräch mit Sebastian Fleischhacker
Electromaps ist ein Elektromobilitätsdienstleister mit Sitz in Barcelona. Bereits seit dem Jahr 2009 hilft das Unternehmen Elektroauto-Fahrer alle kostenlose und zahlungspflichtige Ladestationen zu finden. Zudem ermöglicht das Unternehmen seinen mittlerweile ~ 114.000 Nutzern den Zugriff und die Bezahlung direkt über die eigene App/ Webseite. Mit Sebastian Fleischhacker, Roaming Manager von Electromaps, habe ich mich ein wenig über deren Angebot ausgetauscht.
Im Fokus hierbei steht deren Produkt, welches sich an den Endkunden, den E-Autofahrer wendet. Aber auch andere Themen, welche Sebastian als E-Mobilist bei Electromaps oder in seinem Alltag begleiten, haben wir uns näher angesehen.
Shownotes:
Intro: Play block
Elektro-Auto-News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.
Sebastian: Play block
Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des elektronischen News.net Podcasts. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du auch diese Woche wieder eingeschaltet hast. In der heutigen Folge habe ich Sebastian Fleischhacker, zumindest teilweise mein Namensväter im Podcast, zu Gast. Er vertritt das Unternehmen Electromaps, ein Unternehmen, das es seit 2009 gibt, damals von fast oder von nur drei Gründern fast alleine großgezogen worden. Und es handelt sich dabei in erster Linie um eine Ladekarte, Landkarte für Ladestationen sozusagen, wie man sie ja heutzutage häufiger kennt. Damals war sie mit einer der ersten, die an den Start gegangen ist und sich seitdem eben auch ganz gut entwickelt hat. 2020, 2021 strebt man nun an, Elektromaps auch globaler auszurollen, bekannter zu machen, neue Märkte zu erschließen und eben die Vorteile unter das Volk zu bringen. Und genau darüber habe ich mich mit Sebastian unterhalten. Electromaps an sich hat auch noch verschiedene andere Anknüpfungspunkte, die man am Markt anbietet. Beispielsweise Unterstützung von Hotels, Tankstellen und so weiter, die ihre Ladestation ans Netz anschließen und vermarkten wollen. Das haben wir jetzt mal bewusst ausgegliedert, beziehungsweise nur am Rande angeschnitten. Das werden wir wohl in der kommenden Podcast-Folge dann nochmal vertiefen. Und Sebastian wird auch an sich wohl nochmal zu Gast sein, dann aber in seiner Rolle als E-Mobilist. der einfach auch schon genügend Abenteuer mit seiner Zoe erlebt hat, unter anderem auf seiner Reise durch fast ganz Spanien sozusagen und sicherlich die ein oder andere interessante Geschichte mitbringt. Da bin ich mir ganz sicher. Ein wenig lässt er da auch jetzt schon zu Beginn der aktuellen Podcast-Folge Einblicke zu. Aber da hörst du am besten selbst rein. Dir viel Spaß mit dem Gespräch mit Sebastian von ElectroMaps. Servus Sebastian, vielen Dank, dass du dir heute die Zeit nimmst, dass wir uns ein wenig über Elektromaps unterhalten. Bevor wir da in das Gespräch einsteigen und du mal erklärst, was ihr denn alles so macht oder anbietet am Markt, stell dich doch einfach mal kurz selbst vor, um dann eben auch einen Blick auf Elektromaps zu ermöglichen.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Perfekt. Hi Sebastian, hier Sebastian Fleischhacker aus Spanien, aus der Firma Electromaps. Ich selber bin EV-Fahrer seit vier Jahren, fahre eine Zoe und ja, hat mich vollkommen verändert. Also ich konsumiere Energie ganz anders, ich esse auch ganz anders. Und dank Electromaps bin ich auch mit einer klitzekleinen 41 Kilowattstunden Batterie auch in ganz Spanien rumgereist.
Sebastian: Play block
Ja, hört sich auf jeden Fall schon mal spannend an. Vor allem, wenn man dann merkt, in wie vielen Bereichen E-Mobilität das eigene Leben dann verändern und wahrscheinlich auch verbessern kann. Sonst würdest du ja wahrscheinlich nicht daran festhalten.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Richtig, ja. Mir war es sehr, sehr wichtig, als meine kleine Tochter geboren wurde. Die hatte so ein bisschen Hautprobleme und dann informierst du dich und dann sagst du, ja, das ist ja ganz normal jetzt. In allen Kindergärten sind alle Kinder irgendwie komisch krank oder haben jetzt irgendwie Hautausschläge oder können komisch atmen. Und dann... liest du ein bisschen weiter und sagst, okay, wie viel ist mit CO2-Ausstoß verbunden, wie viel ist mit NOx verbunden, mit PM2 und dann irgendwann mal hast du genug und sagst, ja, das macht ja nur Sinn, also nur das macht Sinn, um den Kleinen eine bessere Zukunft zu geben, ne?
Sebastian: Play block
Ja, ich meine, da ist die eigene Tochter oder die eigenen Kinder wahrscheinlich sozusagen der größte Stein, der das Ganze ins Rollen bringen kann, dieses Nachdenken, da wenn man schon nicht wegen sich drauf schaut, was man ja auch noch machen könnte, du bist ja jetzt auch noch nicht so alt und hast ja noch ein paar Jahrzehnte hoffentlich vor dir. Wo es dir ja selbst auch noch zugute kommt. Aber natürlich denke ich, für die eigene Tochter macht man das dann doch noch lieber sozusagen, dass man da umdenkt, ein bisschen was verändert und dann eben auch schaut, was man denn machen kann so im Alltag, ohne denn vielleicht die Rieseneinschnitte zu haben.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Richtig, ja. Und ja, alles beginnt mit einer Zoe. Ich war seit sehr langer Zeit schon sehr aktiv in Twitter und habe mich dann langsam gefreut, als die Deutschen dann die Twitter-Szene öfter zu lesen waren. Und habe dort mir zur Aufgabe gemacht, den Leuten zu zeigen, dass auch wenn wir in Spanien normalerweise das Auto nicht vor der Haustür parken können und dort mal parken, schnell es an Strom anbinden, auch ohne Garage ein Elektroauto haben kann. Ich freue mich immer wieder, wenn man mir sagt, ja, bis hier kommst du mit einem Elektroauto nicht. Und dann, da ich Hypermiling und Resistance Races mit Elektroautos so toll finde, sage ich, okay, lass uns das mal probieren. Ich habe zum Beispiel Madrid-Barcelona, schon so bis, ich würde mal sagen, zehnmal gemacht, am Anfang ganz vorsichtig, fünfmal getankt, dann auch fast 20 Stunden gefahren, wobei man mit dem Benziner oder diese vielleicht sechs Stunden braucht oder fünf Stunden braucht, wenn man fährt, aber man gewöhnt sich dran, dann macht man fünf Stopps draus oder vier und dann mal drei und dann verbessern sich mit den Jahren auch die Infrastruktur und dann kannst du in mehreren Orten auch Strom tanken und dann sagst du dir, ja, ich glaube, ich würde mir mal sagen, Richtung Süden habe ich es in einer Rekordszeit auch mit TomTom Messgeräten mal nachgemessen, 12 Stunden und 20 Minuten und in die andere Richtung 10 Stunden, weil da ist es hügelig, also weniger hügelig und dann kann man auch Wenn man runterfährt ans Meer, auch ein bisschen mehr Strom geben. Und es geht ja bergab. Und dann kann man die ganzen verschiedenen Hypermiling-Tricks benutzen, damit das Auto so wenig wie möglich verbraucht. Aber das Wichtige an diesen langen Strecken ist immer zu verstehen, das Auto... wird immer mehr verbrauchen als die Zeit, die du fürs Tanken brauchst. Vor allem mit einer Zoe mit dem französischen Motor. Natürlich mit dem deutschen Motor geht es ein bisschen schneller. Aber mit dem französischen Motor kannst du ja nur bis 22, also die ZE40 tanken und das heißt zwei Stunden Pause machen und dann mit der Kleinen spielen oder was Nettes essen oder die Route so zu planen, dass du den ersten Stopp zum Frühstück machst, den zweiten Stopp zum Mittagessen, dann schön was irgendwo mit... Mitten in der Pampa in Spanien, in Zaragoza in der Gegend gibt es ja verschiedene schöne Restaurants und das ist einfach ausgeruht und schön Fahne.
Sebastian: Play block
Das hört sich doch total gut an, also da möchte man selbst gerade ins E-Auto reinsteigen und die nächste Tour antreten, aber das würde ich auch lieber bei euch jetzt in Spanien machen, wo wahrscheinlich die Temperaturen noch ein wenig wärmer sind als hier in Deutschland, wo wir jetzt immer noch so ein bisschen Winter haben, was ja auch okay ist, Mitte Februar, aber naja, Sonne hört sich da schon verlockend an.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Wir haben gerade so um die 16 Grad.
Sebastian: Play block
Ja, da kann man es dann doch schon gut aushalten. Du hattest jetzt auch schon erwähnt, eine Hilfe mit dabei und das ist ja auch so der Anlass für unser Gespräch, für deine Reise durch Spanien oder auch für diese ganzen Herausforderungen, die du da angegangen bist oder immer wieder angehst, ist Electoral Maps. Das ist ja auch sozusagen eine Ladestation-Übersichtskarte, so habe ich es jetzt beim ersten Mal empfunden, wo ich drauf gekommen bin und mir das angeschaut hatte. Vielleicht kannst du einfach mal dazu erzählen, wie du es einerseits als Nutzer erstmal wahrgenommen hast, damals, als du dich zum ersten Mal mit beschäftigt hast und wie du jetzt auch beruflich deinen Weg dorthin gefunden hast.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Genau. Also wir haben da so immer sehr lange geflirtet, weil ich ein Power-User war von ElectroMaps, habe überall meine Fotos, meine Kommentare hinterlassen, Probleme, mich dann auch mit anderen Usern kommuniziert. Das ist das Schöne an der Plattform. Und es ist ein, von Anfang an, also wir müssen ein bisschen zurück in die Geschichte. 2009 haben sich zwei Verrückte zusammengesetzt und hat gesagt, hey, das mit den Tankstellen und vergleichen mit Preisen und wie gut die sind, das gibt es ja für Elektroautos Status 2009 gar nicht. Lass uns das nochmal aufbauen. Und dann haben sie gedacht, ja, das Elektroauto ist ja so schnell am Wachsen und schnell am Kommen und nächstes Jahr gibt es sicherlich 20% im Markt und macht ja Sinn, sowas aufzubauen. Und ja, als User finde ich es eine sehr, sehr schöne App, weil es ist nicht nur eine Community, wobei, wenn ich jetzt aus Electrum-Absicht reingucke, ist uns die Community super, super wichtig. Also der End-User ist in unserem zentralen Mittelpunkt und dem geben wir so Wünsche, so gut wie es geht, alle möglichen Services, den wir entwickeln. Und jetzt ist gerade eine tolle Phase, wo wir sehr viele neue Sachen herausbringen und sehr, sehr, sehr Bald kommen auch sehr, sehr interessante Features raus. Aber lasst uns erst mal zurückblicken. Als User ist das basiert auf, erst mal als es noch dumme Ladegeräte gab, auf kollektive Intelligenz. Das heißt, statt irgendwie, ja... Und produktiv Pokemons hinterher zu rennen, rennt man doch am liebsten für die Community nach Ladegeräten oder irgendwo, wo du dich überhaupt anstöpseln kannst, egal ob mit Typ 2, CHAdeMO, CCS oder ein ganz normaler. Schuko, und machst da die Landkarte voll. Und das hat natürlich den ersten Pionieren hier in Spanien sehr, sehr viel Spaß gemacht. Und dann kommt man halt zusammen und man kreiert eine Community, man kennt die User, man kommuniziert, man hat auch ein bisschen so das Gefühl, von Gamification, denn wer hat die besten Medaillen, wer hat die meisten Fotos hochgeladen, wer hat im Forum neue Themen angesprochen. Das ist alles der Teil des B2C-Sites von Electromabs. Und wie bin ich dazu gekommen? Ja, wie gesagt, wir haben sehr lange geflirtet, Electromabs und ich, und irgendwann mal kam es dazu, dass Wallbox Charger der Hersteller gesagt hat, hey, wir wollen jetzt nicht nur im Home-Charging oder im Halb-Privat-Charging aktiv sein, sondern wir möchten auch in die Öffentlichkeit. Und da haben sie gesagt, okay, wir sitzen in derselben Stadt, Barcelona und Barcelona, Ihr kennt euch aus mit verschiedenen Chargepoint-Operators und mit Roaming kennt ihr euch aus und mit Lademanagement und Billing und so weiter, Solutions kennt ihr euch aus. Gut, dann lass uns doch zusammenkommen. Und seit Oktober gab es das. Seit Oktober darf ich dann ja auch beitreten in Electromaps und seitdem bin ich Roaming-Manager. bei Electromaps.
Sebastian: Play block
Okay, also vom Power-User dann sozusagen zum Mitarbeiter. Vielleicht kannst du es gerade nochmal kurz ausführen, was Wallbox jetzt genau macht, also wahrscheinlich Wallboxen, klar, und wie die Bindung kam und ob du jetzt, das hatte ich nicht ganz verstanden, ob du von Wallbox dann rüber zu Electromaps bist oder weil man eben gesagt hat, okay, man will da diese Banden enger knüpfen, dass man jemand wie dich gebraucht hat, um da eben als Roaming-Manager zu fungieren.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Nee, also ich bin direkt bei Electromaps und wir agieren, also wir sind natürlich in derselben Gruppe, aber agieren mit verschiedenen Zielen. Unser Ziel war es immer... alle Wallboxen anbinden zu können. Deshalb sind wir herstelleragnostisch und das ist manchmal auch schön, denn manche Hersteller schicken uns ihre Wallboxen, damit wir sie in unserem Lab anbinden. analysieren und denen sagen, ja hier, das ist sehr gut, das ist hier zu verbessern und das ist super in diesen Gegebenheiten und vielleicht bei Salzwasser besser dann doch nicht benutzen oder in der Nähe der Küste dann doch nicht benutzen oder wenn es zu heiß wird. Und die Verbindung zwischen Wallbox und Electromaps ist, dass sie jetzt der größte Teilhaber von Electromaps sind.
Sebastian: Play block
Okay, das ist doch schon mal gut. Und Herstelleragnostik, nur damit wir es nochmal einordnen können, ihr seid nicht an einen speziellen Hersteller gebunden sozusagen, sondern öffnet euch da allen, die da eben interessiert sind, eure Leistungen dann auch zu beziehen, diese Tests, damit ihr da eben einen offenen und fairen Blick sozusagen drauf wagt.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Genau, und das war dann der nächste Schritt in der Geschichte. Zuerst gab es nur dumme Ladeboxen, dann wurden sie ein bisschen intelligenter durch das OCPP-Protokoll und seitdem alles, was so ein bisschen Internet hat und OCPP spricht, dieselbe Sprache spricht, kann sich mit unserem Backend-System verwalten lassen. Das ist dann der nächste Schritt, B2B und B2G. Wir helfen Städten, wenn sie jetzt zum Beispiel hier in Katalonien, gibt es ein großes Netzwerk von verschiedenen Municipalities, die zusammengekommen sind und haben gesagt, wäre ja doof, wenn jede Stadt ihre eigene RFID-Karte hat oder ihre eigene App. Lass uns das doch mal intelligent zusammentun. Und das ist hier ein Beispiel gewesen. Und dann südwestlich in Extremadura gab es eine zweite Anhäufung von verschiedenen Municipalities, die zusammengearbeitet haben und die es meines Erachtens richtig gemacht haben. Warum sollte man für die nächste Stadt eine andere Karte brauchen? Sehr doof.
Sebastian: Play block
Nee, ist ja definitiv vernünftig, habt ihr ja richtig gesehen. Ich würde jetzt den Fokus im heutigen Gespräch, dass wir es einfach haben, weil du es vorhin auch so schön gesagt hast, bei euch steht ja der End-User im zentralen Mittelpunkt, dass wir uns einfach darauf konzentrieren, dass wir auf diesen Business-to-Customer-Ansatz eben gehen. Das ist ja diese Ladestationsübersichtskarte, dass wir da einfach nochmal einsteigen. Das war ja auch so die ursprünglichste Idee der beiden Gründer, wie das angefangen hat, wie das gewachsen ist. Ihr seid ja schon 2009 sehr, sehr früh eigentlich auf dem Markt unterwegs gewesen, auch jetzt im Vergleich zu euren Marktbegleitern. Vielleicht kannst du das Ganze ein wenig einordnen und da eben auch mal so zu der Entwicklung sozusagen ein paar Worte verlieren, wie es von 2009 dann weiterging. Genau.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Also einer unserer Gründer ist Raphael Demestre. Das ist ein auch, also der ist noch fanatischer als ich, Elektroautos. Er hat die Welt schon mal dreimal umrundet, 80 Tage mit EV um die Welt gefahren. Und in einer dieser Weltumrundungen hat er mit den Leuten gesprochen, die im Nachhinein Plugshare erfunden hatten. Und wenn ihr euch das mal anguckt und wenn ihr User wird von Electromaps und ihr das mal vergleicht, dann werdet ihr sehen, es sind sehr, sehr viele Sachen komischerweise sehr, sehr ähnlich.
Sebastian: Play block
Okay, aber gut, ich meine, wenn man da frühzeitig in der gleichen Fahrt oder in der gleichen Welt unterwegs ist sozusagen, und sich dann auch noch austauscht auf so einer Reise, dann ist das ja schon irgendwo nachvollziehbar, dass sich der eine da vom anderen vielleicht ein wenig inspirieren lässt sozusagen. Jetzt musste ich allerdings auch so im Vorgespräch, wo wir es dann drüber hatten, habe ich es, glaube ich, mal angemerkt, Plugshare war mir halt schon eher ein Begriff als Electromaps an sich. Ich weiß nicht, ob das auch unseren Hörern so geht, aber dann mag das daran liegen, dass ihr euch dann erst mal eher lokal auf den spanischen Raum konzentriert habt als Elektromaps? Oder wie kann man das sehen?
Sebastian Fleischhacker: Play block
Also ich würde sagen, eins waren es Amerikaner, die sehr, sehr großen Wert auf SEA Sachen wie SEO gelegt haben. Das waren zu dritt erstmal fast acht Jahre lang nicht der Fokus, sondern Funktionalitäten herauszubringen und so viel qualitative Informationen wie möglich einspeichern zu können und diesen Service zu bieten. Und ich glaube, das ist eigentlich der größte Punkt. Eine amerikanische Firma, die etwas Ja, Internetzentrierte ist und die sich mit SEO auskennt und dann immer die Nummer eins ist, es ist ja normal, dass die Ladestation sucht, auch wenn Elektromapsunternahme ist, dass Plugshare zuerst zu finden ist, ne? Das, denke ich mal, wäre der Grund.
Sebastian: Play block
Ja, da können wir gerade noch kurz was dazu sagen. Für die Hörer, die es vielleicht nicht wissen, SEO ist Suchmaschinenoptimierung. Also, dass die quasi für, wenn man jetzt nach einer Ladestation-Übersichtskarte sucht, dass die dann eben an erster Stelle sozusagen auftauchen, weil sie eben die Mechanismen eventuell ein wenig besser bedient haben. Also quasi mehr auf Marketing und Öffentlichkeitsarbeit geachtet haben, vielleicht in dem Fall, wo ihr dann lieber in eurem Kämmerlein gesessen habt und eben eher die Funktionen dann bearbeitet, nach vorne gebracht haben, die dem Endnutzer sozusagen eigentlich mehr genutzt haben.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Genau, genau. Wir sind zurzeit 114.000 User. Und das wächst ständig. Also als ich angefangen habe in Oktober, waren es gerade noch 100.000. Also in drei, vier Monaten 14.000 User ist schon interessant. Definitiv. Wir haben eine Check-In-Funktion und da merkt man den Teil der... der Zusammenarbeit mit dem End-User, das heißt, ich komme an, registriere, dass ich da bin, zeig daher auf dem Map den anderen, bitte komm nicht oder spar dir die Zeit, ich werde hier bis so und so lang warten und laden und dann kannst du auch mit denen kommunizieren, falls in case of emergency könnte ich da laden und dann kannst du natürlich, wenn du da in der Community aktiv bist, mit dem dich austauschen und sagen, ja, ich lasse dich mal laden, Man kann sagen, funktioniert die Box, funktioniert sie nicht. Wie gesagt, du kannst dich austauschen. Und das Schöne ist, wir zeigen wirklich an, wie viele Kilowattstunden wir verarbeiten. Es ist sehr, sehr einfach. Und mit der Userzahl zu spielen, kannst du sagen, ich habe jetzt fünf Accounts und jeder User hat fünf Accounts, was ja normalerweise nicht der Fall ist, aber wir sehen es in manchen Plattformen, wie die Userzahl manchmal ein bisschen nicht so realitätsnah ist. Ja. Ja, man sagt halt, ich kann sehr vieles und ich habe sehr viele Ladestationen und managen tut man selber vielleicht nur 10% davon oder 5% davon. Und ja, wir sind stolz, dass wir in Spanien so um die 500 Ladestationen selber managen in unserer B2G-Funktion, also Business to Government-Funktion. Und vielleicht auch in der B2B-Funktion haben wir auch sehr, sehr viele Laden, Hotels, Campingplätze. Alles, was du runterfiltern kannst auf Electromaps, ist dort zu finden. Und die kontaktieren uns halt und sagen, hey, ist ja schön und gut, dass es da was gibt. Ich möchte aber Besitzer sein dieser Ladestation. Und wie hilft dir das? Ja, das hilft dir mit... und eine bessere Übersicht für deine eigene Karte oder deine Präsenz auf der Karte.
Sebastian: Play block
Der hört sich ja vernünftig an. Das heißt, ihr geht da schon wesentlich tiefer rein in die ganze Geschichte, seid da auch direkt angebunden, habt da selbst Erfahrung aus der Praxis, so wie du jetzt eben sagst, mit der Verwaltung beispielsweise für den spanischen Staat, um es mal ganz einfach auszudrücken. Also ihr... Versucht auch tatsächlich so tief reinzugehen, damit ihr dem User, dem End-User auch den größten Mehrwert dann quasi mit auf den Weg geben könnt.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Richtig, richtig. Das ist uns sehr, sehr wichtig, dass der End-User weiß, ja, funktioniert es, funktioniert es nicht. Jetzt zum Beispiel hatte ich eine sehr, sehr komische Geschichte. Ein holländischer Anbieter hat irgendwann mal in der Vergangenheit, Zwei Ladestationen als Testobjekt in Spanien gepflanzt und jetzt kommt vor, dass die User da hingehen oder hinfahren wollen mitten in der Wüste und natürlich fährt man mitten in der Wüste immer mit Angst hin und findet dann vor, dass es da überhaupt nichts gibt. Oder dass zum Beispiel deutsche Anbieter die Koordinaten umgedreht haben und dann auf einmal Koordinaten mitten vor der somalischen Küste zu finden sind. Und da steht auf einmal, ja, deutscher Anbieter so und so und ist zu finden in der, ja, in Somalien.
Sebastian: Play block
Das ist sehr interessant. Stimmt natürlich nicht.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Ja, es ist schade, weil... Es gibt da verschiedene Player in diesem Ökosystem. Es gibt einmal das, was wir sind. Wir sind MSPs, Electric Mobility Service Provider. Es gibt die CPOs, die Chargepoint Operators. Es gibt die Roaming-Plattformen, wo es verschiedene gibt weltweit. Und manche legen mehr Wert auf Qualität, weniger Wert auf Qualität. Aber das Komische ist immer wieder, zu sehen, dass wenn man das Business-Modell nicht versteht oder dieses Ökosystem nicht versteht, dann werden schnell Business-Modelle aufgebaut, mit denen man den End-User schadet. Und das passiert bei manchen Roaming-Plattformen, wo man sieht, ich weiß nicht ganz, ob sie es nicht verstanden haben oder so tun, als sie es nicht verstehen und somit... der Preis fürs Laden auf einmal doppelt so teuer ist, als wenn man beim Anbieter selber ist. Und das ist nur, weil man diese durch Roaming-Plattformen teilt. Da muss man erst mal grübeln und sich dann Gedanken machen, wer ist alles Teil an der Bezahlung oder an der Rechnung, mit der du vielleicht schnell tankst. Und das ist erst mal ein Denkansatz. Ich will auch nicht... Schlecht über andere reden, aber vielleicht ein Denkansatz für die, die uns heute zuhören und damit sie verstehen, okay, wie baut sich heutzutage der Preis einer Ladung auf?
Sebastian: Play block
Und da bringt ihr jetzt, wenn ich es richtig verstehe, auch ein bisschen Transparenz sozusagen rein. indem ihr das dann eben aufzeigt, beziehungsweise auch die wahrscheinlich günstigsten Preise irgendwo mit anbieten könntet? Oder wie ist es dann einzuordnen, eure Stellung da in dem Markt?
Sebastian Fleischhacker: Play block
Ja, also es gibt, also meine Funktion ist es ja, so viele, als Roaming-Manager, so viele Roaming-Verträge wie möglich oder Abkommen zu schließen. Das heißt, ich möchte gerne mit dem größten Anbieter in Deutschland, mit dem zweitgrößten Anbieter in Deutschland. Jetzt fange ich ein bisschen langsam an. Also in Deutschland werdet ihr uns finden können. Ihr könnt euch anbinden, euch registrieren auf der Plattform und dann werdet ihr auch sehen, welche Live-Statüsse zu sehen sind. Und mit der Zeit wird man auch durch Electromaps mit der App oder mit unserem Token, mit unserem RFID-Keyfob an den verschiedenen Stationen zahlen können. Und dann ist es von mir abhängig, da die besten Deals herauszubringen, damit unsere User, die uns ja sehr, sehr wichtig ist, sind auch... nicht überteuert tanken müssen.
Sebastian: Play block
Okay, das sind quasi die Schritte, die jetzt eben in Deutschland geht, die seid ihr jetzt beispielsweise in eurem Heimatmarkt ja eben schon gegangen. Diese Integration der verschiedenen Ladeanbieter und so weiter.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Also man muss verstehen, geschichtlich gesehen gibt es in verschiedenen Ländern in Europa eine Regulierung, eine staatliche Regulierung, die von Staat zu Staat anders sind. In Frankreich ist es ein Muss, dass die Ladestationen gerommt werden und du kriegst auch... Wenn du angemeldete Ladestationen an der zentralen Stelle kaufst. In Deutschland gibt es die Vorsage, dass du nicht irgendwie User sein musst. Du musst ankommen an irgendeine Ladesäule und korrigiere mich, wenn ich falsch liege, Sebastian. Du kennst deine Ladesäulen natürlich besser als ich. Aber du musst da hin und du musst dich nicht irgendwie registrieren. Natürlich, wenn du dich registrierst, hast du sicherlich bessere Preise an den lokalen Anbietern. Aber es muss funktionieren. Und wenn du in Holland guckst, dann gibt es eine andere Regulation. Aber zum Beispiel hier gibt es in Europa drei verschiedene Märkte, die nicht reguliert sind. Einmal ist es Italien, zweiter Markt ist Spanien und der dritte Markt ist Großbritannien. Diese drei Länder machen so ein bisschen ihr eigenes Ding. Und da bin ich gerade dabei zu verstehen, mit wem man da reden muss. Um eine unserer größten Mottos bei Electromaps auch immer im Untertitel zu lesen, Borderless Charging, ist es ja, dass du überall mit Electromaps laden sollst. Und deshalb war von Anfang an Electromaps sehr auf den spanischen Markt reduziert, wo wir auch Wir würden sagen, 95% aller EV-User hier in Spanien kennen und nutzen aktiv ElectroMaps, aber in anderen Märkten ist es halt ein bisschen weniger. Und deshalb ist es meine Funktion, halt mehr Deals mit den verschiedenen Anbietern zu schließen und dann auch mehr User zu gewinnen.
Sebastian: Play block
um dann natürlich eben auch nochmal eine höhere Schlagkraft zu bekommen, um dann in weiteren Märkten, beziehungsweise natürlich auch in Deutschland nicht nur Anbieter 2 und 3, sondern eben auch die Nummer 1 dann sozusagen mit an Bord zu holen für euch.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Ja, richtig, richtig. Aber wir sind uneingeschränkt. Also ich habe gestern zum Beispiel mit der Dominikanischen Republik gesprochen und vorgestern mit Saudi-Arabien gesprochen. Und die sehen und verstehen, dass wir dort sehr tätig sind. Und zum Beispiel in Jordan ist ein ganz, ganz toller Fall. Da waren die User so toll auf und verstanden sich so gut mit Electromaps, dass sie gesagt haben, du, wir übersetzen das mal ins Arabische. Also kann man Electromaps als App auch auf Arabisch nutzen.
Sebastian: Play block
Okay, das ist definitiv eine Ansage und aber auch schön zu sehen, wie abwechslungsreich deine Arbeit dann doch ist, wenn du da mit den unterschiedlichsten Ländern im Kontakt, im Austausch bist und an der Integration arbeitest. Also langweilig scheint ja wohl nicht zu werden.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Nein, nein, nein. Vorherige Woche war ich zum Beispiel mit Argentinien und in Argentinien sind sie in einer sehr frühen Phase und da muss erstmal Legislation geschrieben werden, um wie lädt man oder dann verstehst du, dass Lateinamerika ganz anders funktioniert, da Asien sehr, sehr nah dran ist. Und dann hast du... asiatische Ladestandards, aber dann sind auch sehr viele europäische Marken präsent, dann hast du den dort mal in Typ 2 neben einem Chademo oder einem Schnellladestandard aus Japan dabei. Das musst du erst mal verstehen, verdauen und dann eine Lösung dafür finden, damit die so gut wie möglich zu finden sind und auch zu managen sind.
Sebastian: Play block
Ja, hört sich äußerst spannend an, muss ich ganz ehrlich sagen. Ich bin ja auch ein wenig auf eurer Webseite unterwegs gewesen, bin jetzt auch gerade wieder drauf. Ihr habt ja auch sowas wie eine Statistik, die man mit ein, zwei Klicks von der Startseite sozusagen zu sehen bekommt. Da sieht man ja auch schon mal, was sich bewegt und was sich auch tatsächlich auf täglicher Basis bewegt. Ich sehe da jetzt hier Statistik, 18.2., der Tag, an dem wir den Podcast heute aufnehmen. Da werden die letzten Stationen mit aufgelistet, die wohl aufgenommen wurden bei euch.
Sebastian Fleischhacker: Play block
In welchem Land sitzt du gerade?
Sebastian: Play block
Ich bin jetzt gerade, das dürfte noch Spanien tatsächlich sein, was da drauf ist. Stimmt, ach, wenn ich die Karte verändere, verändert er auch die Station?
Sebastian Fleischhacker: Play block
Richtig. Du kannst da auf dem zweiten Menü dann städteweise nachgucken, was sich da getan hat. Und wenn wir natürlich mehr User haben, die dieses Einhorn finden, diese Ladestation, die noch nicht auf Electromaps drauf ist, dann freuen wir uns immer wieder, dass eine neue Ladestation hinzugefügt wird. Natürlich freuen wir uns auch, wenn wir unser eigenes Management-System oder eine der elf Versionen dieses Charge-Management-System anbieten können und selber anzeigen können, dass das von uns gemanagt wird und dass da auch die Werbung dieser Firma drauflaufen kann, wenn man das per App aktivieren möchte. Also man kann eine Ladestation anfahren und sagen, ich möchte es per Handy aktivieren und auch zahlen mit unserem Virtual Wallet oder mit unserem RFID-Fob. Und ja, dann gibt es natürlich sehr, sehr viel mehr Funktionen für zum Beispiel Hotels. Wer fährt heutzutage mit seinem Elektroautos wild raus und sagt, ja, mal gucken, ob ich Glück habe und ich hier ein 20 Meter langes Kabel aus dem Fenster schmeißen kann und mich anbinden. Nein, man sucht natürlich ein Hotel, was Ladestationen hat. und sagt, okay, wenn es auf Electromaps ist, kann ich sogar direkt von Electromaps mir ein Zimmer buchen. Und dann wird die Reise noch leichter. Du kannst deine Route Oder du kannst eine Route planen. Du kannst eine Route planen und sagen, okay, ich will mich von meiner Route nur 10 Kilometer entfernen, falls da was in der Region ist. Und dann zeigt die Karte dir natürlich nicht alle Stationen an, sondern die Route von A nach B. Und dann kannst du angeben, okay, ich möchte nur Ladegeräte, die über 22 Kilowatt Energie abgeben oder so. Ich schlafe da acht Stunden, also brauche ich keine 22. Wenn es sieben sind oder drei, reicht es mir auch aus. Oder du bist auf Reise und sagst, ich möchte mittendrin ein Restaurant oder einen Supermarkt anfahren und dann fährst du da hin und tankst dich erstmal voll und dann geht die Reise weiter. Es gibt sehr, sehr viele Funktionalitäten. Ich hoffe, eure User können sich auf Electromaps registrieren und die Filterfunktion benutzen und sich mal schlau machen, was auf der Web-Funktionalität alles möglich ist und was auf der App-Funktionalität alles möglich ist.
Sebastian: Play block
ist. Ich denke auch, dass das der richtige Ansatz ist, dass sie da mal vorbeischauen sollten aktiv bei euch, weil wir switchen ja jetzt ja schon zwischen dem Ansatz User, Hotel, was die für Möglichkeiten haben mit eurer Software oder andere Firmen. Das geht ja dann doch irgendwo ineinander über, da würde ich aber sagen, das betrachten wir dann nochmal getrennt, welche Dienstleistungen ihr sozusagen anbietet. Was man jetzt auf jeden Fall mitnehmen kann, denke ich, ist und wie du ja selbst als Power-User sozusagen bewiesen hast, mit ElectroMaps kann man auch größere Reisen oder seid ihr prädestiniert dafür, größere Reisen buchen, gerade mit diesen ganzen Filtermöglichkeiten, die du ja jetzt auch gesagt hattest, wo du dann nach deinen eigenen Bedürfnissen das Planen einstellen kannst sozusagen und wo ihr auch immer weiter dran feilt. Also ihr seid da schon eine gute Anlaufstelle, wenn man denn sich über das Laden des eigenen Fahrzeuges entweder auf Reise oder halt eben auch am Heimatort schlau machen möchte. um dann eben auch geprüfte Daten sozusagen präsentiert zu bekommen und nicht irgendwelche Datensätze, die da jetzt mal auf Verdacht reingeladen wurden.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Genau, das ist uns sehr, sehr wichtig, die Qualität und die glaubhaft zu sein. Denn jeder Chargepoint Operator kann ja sagen, das funktioniert und setzt das Ding auf grün. Und dann kommst du an und dann funktioniert das manchmal nicht. Ich weiß nicht, ob es bei euch auch mal der Fall ist, dass du irgendwo ankommst und sagst, es ist grün, aber es ist gerade nicht so grün. Und dann ist es ärgerlich, wenn du sehr wenige Kilometer auf deiner Batterie angezeigt bekommst. Und wie uns ist es wichtig und das wird auch in den nächsten, das darf ich schon mal beichten, in der Zukunft wird angezeigt, was passiert. der Anbieter zeigt und was unsere User darüber denken. Das heißt, wir glauben nicht mehr hundertprozentig nur der Information der Anbieter, die uns sagen, es ist gerade frei, wo es vielleicht gerade aus ist oder kaputt oder gerade nutzt gerade jemand diesen Stecker. Bei uns wird dann angezeigt, nee, ist zwar grün, aber unsere User haben jetzt schon zum dritten Mal gesagt, das Ding funktioniert nicht. Also hast du dann doppelte qualitative Informationen zu. funktioniert es, funktioniert es nicht, aber auch durch welche Einfahrt komme ich da überhaupt hin oder da gibt es auch ein Foto, eigentlich sollte hier so eine Marke stehen, aber steht eigentlich das und das und dann kannst du entscheiden, ja. dieser Marke traue ich von meiner Erfahrung eher nicht, denn da habe ich schlechte Erfahrungen mitgemacht oder dieser Marke traue ich doch eher und wenn ich auch eine Auswahl habe, dann würde ich mich dann doch sicherlich mehr für eine als für die andere Endpunkt in meiner Reise entscheiden.
Sebastian: Play block
Das hört sich gut an. Also ich denke, da schafft er auf jeden Fall Mehrwert mit. weil diese Vergleichbarkeit und zudem wird ja, ich sage es mal jetzt freundlich ausgedrückt, dann doch ein gewisser Druck auch auf die Anbieter ausgeübt, weil wenn da halt zum fünften Mal bei der zehnten Ladestation steht, Achtung, passt halt nicht, was der Anbieter sagt, werden die auch an ihrer Datenqualität oder an ihrem Informationsfluss arbeiten, damit sie dann eben auch entsprechend wieder wahrgenommen werden und eben nicht mehr dann die Station sind, die man doch nicht anfährt.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Richtig, aber, und jetzt spricht nicht der Sebastian User, sondern der Sebastian, der jetzt ein bisschen mehr von der Elektromobilität gelernt hat in den letzten sechs Monaten, kommt manchmal die Information nicht direkt von dem Endkunden, sondern wird übermittelt durch eine Roaming-Plattform. Und vielleicht muss man dann manchmal denken, okay, wer ist denn jetzt sozusagen verantwortlich für Datenqualität? Mhm. Und das will ich nicht beantworten. Aber es ist so ein Denkanstoß für die Anbieter, für die Plattformen in den verschiedenen Ländern, zu sagen, hey, es geht auch anders. Und vielleicht sollten wir daran arbeiten, dass der End-User und dass die Elektromobilität und dass die gute Luft für unsere Kinder im Vordergrund sind und nicht irgendwie andere dunklere Sachen.
Sebastian: Play block
Das hört sich doch gut an, das mal so als Denkanstoß mitzunehmen. Ich bin dir auf jeden Fall schon mal dankbar dafür, dass du so Einblick bei Electromaps gegeben hast, die zwischenzeitlich mal ein bisschen verwirrend waren, weil es einfach die Massaninformation war. Aber ich denke, wenn man dieses Gespräch in Gänze hört, kriegt man da doch einen ganz guten Überblick und ich fand, das verwirrende jetzt auch nicht negativ, sondern ich habe ja verstanden oder ich weiß ja, ihr habt einfach so viele Pfeile im Köcher sozusagen, die auch teilweise ineinander übergehen, dass es halt eben auch schwierig ist, da eine klare Trennung zu bekommen. Aber deswegen haben wir ja gesagt, wir setzen uns auch nochmal in der zweiten Folge zusammen und unterhalten uns dann eher über diesen Business-Teil, den man dann vielleicht doch noch ein bisschen gezielter rausnehmen kann sozusagen, von der Betrachtung her. Aber denke, unsere Hörer, Hörerinnen haben da jetzt schon mal ganz gut verstanden, was ihr denn anbietet, wo der Mehrwert da auch für den End-User ist, wo der Mehrwert für die Anbieter ist. Und ja, ich hoffe, dass ihr euren Weg nach Deutschland weiter voransetzen oder voranschreiten könnt.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Macht's gut. Ich muss mich entschuldigen, weil ich denke auf Spanisch und manchmal ist dann der Wortsalat, der dabei rauskommt, vielleicht nicht treffend auf das, was ich sagen wollte. Aber ja, es ist komplex, aber es ist auch das Schöne an einem Plattformsystem. Eine Plattform ernährt die User und User ernähren die Plattform und in diesem Feedback-System passen sehr viele Spieler rein. Es passen Hersteller rein, es passen Chargepoint Operators rein, es passen auch andere Anbieter von anderen Ländern, die dieses Feedback-System, dieses Ökosystem verbessern wollen.
Sebastian: Play block
Ja, das hört sich doch echt gut an. Dann würde ich sagen, belassen wir es mal dabei und hören uns demnächst wieder.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Vielen Dank für die Einblicke. Danke, Sebastian.
Sebastian: Play block
Ciao.
Sebastian Fleischhacker: Play block
Gruß aus Barcelona.
Sebastian: Play block
Tschüss. Danke. Das war doch dann auch schon wieder eine äußerst kurzweilige Folge heute, finde ich zumindest. Ich fand die Einblicke äußerst interessant, die Sebastian gegeben hat, hinter die Kulissen von den Elektromaps. Auch wenn es, wie gesagt, vielleicht mal zwischendurch ein wenig verwirrend war, weil es halt doch viele Informationen waren, fand ich, hat man das ein oder andere schon mitnehmen können. Und genau aus dem Grund, wenn man das Ganze einfach auch nochmal mit ihm vertiefen Dir auf jeden Fall vielen Dank fürs Zuhören in der heutigen Folge. Ich würde mich freuen, wenn du eine positive Bewertung bei iTunes für elektrotenews.net Podcast hinterlässt und auch eben nächste Woche wieder einschaltest. Mach's gut, bis dahin, ciao.