EVBox: Deutsche sehen E-Auto nicht als vollwertiges Auto an

Im Gespräch mit Hermann Winkler, Regional Director DACH von EVBox

Hermann Winkler, Regional Director DACH von EVBox, gibt sich in 2022 bereits zum zweiten Mal in unserem Podcast die Ehre. In der ersten Folge im Januar haben wir uns noch über EVBox, ein Hersteller von Ladelösungen für E-Autos, über aktuelle Trends beim Laden von Elektroautos unterhalten. Die aktuelle Folge widmet sich der EVBox Studie Mobility Monitor 2022, welche beleuchtet, wie 4.000 Befragte die Akzeptanz von Elektroautos im Alltag einordnen.

Dieser Marktforschungsbericht entstand in Kooperation mit Ipsos und stützt sich in seinen Aussagen auf die Antworten von mehr als 4.000 befragten europäischen Bürgern aus vier Ländern: Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und dem Vereinigten Königreich.

Grundsätzlich gibt Herr Winkler zu verstehen, dass man beobachten kann, dass die E-Mobilität verstärkt im Alltag der Menschen angekommen ist und eine entsprechende Akzeptanz erfährt. Im Vergleich zu vor fast zwei Jahren sind mehr europäische Bürger bereit, ein Elektroauto zu kaufen (44 Prozent), und ein Großteil der derzeitigen Fahrer (79 Prozent) würde sich wieder für ein Elektroauto entscheiden. Dennoch steht die Branche immer noch vor einigen Herausforderungen, wie er auch zu vermitteln weiß.

Insbesondere bei Deutschen sei noch Zweifel vorhanden, wenn es um Elektromobilität geht. Was vor allem daran liege, dass Deutsche das Elektroauto nicht als vollwertiges Auto, wie beispielsweise einen Verbrenner oder Diesel ansehen. Gründe hierfür sei beispielsweise die Tatsache, dass man mit einem E-Auto in Deutschland nicht das Tempo-Limit ausfahren könne. Als auch die berüchtigte Reichweiten-Angst. Dabei komme es doch nur auf die richtige Ladestrategie - vor allem zu Hause und beim Arbeitgeber an.

Im Detail wird Herr Winkler aber dir deutlich mehr Einblicke geben können. Von daher, viel Freude mit der Podcast-Folge zum Mobility Monitor 2022.

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des Elektroauto-Newsbook-Net-Podcasts. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du diese Woche wieder eingeschaltet hast, wenn wir uns zum Thema E-Mobilität unterhalten. In der aktuellen Folge habe ich Hermann Winkler, seines Zeichens Regional Manager DACH, also der DACH-Region, von EVbox zu Gast. EVbox hat sich zwei Jahre nach dem ersten Mobility Monitor 2020, auch im Jahr 2022, mit der E-Mobilität auseinandergesetzt, hat betrachtet, inwieweit das Interesse für E-Autos gestiegen ist und was Hindernisgründe für die Anschaffung eines E-Autos sind und warum E-Autos oder vor allem batteriebetriebene Elektroautos immer mehr in der Masse ankommen. Daraus verspricht man sich entsprechende Schlüsse für die eigene Geschäftsentwicklung zu ziehen. Aber im Detail soll uns das Ganze doch Herr Winkler selbst erklären und erläutern. Und ich denke, der kriegt mal einige interessante Einblicke. Von daher schon mal vorab vielen Dank fürs Zuhören. Wir gehen direkt rein ins Gespräch mit Hermann Winkler von EVvox. Hallo Herr Winkler, vielen Dank, dass Sie heute wieder zu Gast bei uns im elektronischen News.net Podcast sind. Sie waren ja Anfang des Jahres schon mal da, wo wir uns über EV-Box unterhalten haben. Heute geht es dann eher, oder auch in die Richtung Laden nochmal, aber in diesem Fall eher als Hemmnis für die Anschaffung von E-Autos. Da gehen wir gleich drauf ein. Aber stellen Sie sich doch einfach nochmal kurz vor für die Hörer, Hörerinnen, die heute zum ersten Mal zuhören.

  3. Hermann Winkler:

    Ja, mache ich gerne. Ja, guten Tag, Herr Henssler. Hallo, grüß Sie. Vielen Dank, dass ich nochmal hier dabei sein darf. Wir hatten ja das Vergnügen schon vor kurzer Zeit. Ja, zu meiner Person. Mein Name ist Hermann Winkler. Bin 53 Jahre alt und seit Juli 2020 bei EVBox und bin bei EVBox verantwortlich als Regional Director für die DACH-Region.

  4. Sebastian:

    Vielen Dank. EVBox, was verbirgt sich dahinter? Was können sich unsere Hörer und Hörerinnen dahinter vorstellen?

  5. Hermann Winkler:

    Ja, ein kurzer Ausblick zu EVBox. EVBox ist einer der Komplettanbieter innerhalb der DACH. von Ladestationen, Ladesoftware, Ladeservice. EVBox Headquarters sitzt in Amsterdam, ist gegründet vor gut zehn Jahren und mittlerweile sind wir eben stark, stark gewachsen, haben verschiedene regionale Vertriebsbüros in den Key-Regionen, die da eben neben der DACH-Region auch noch England, UK, die Nordic sind, Frankreich, Benelux, haben hier auch in der USA eine Niederlassung und sind wie gesagt einer der Anbieter am Markt, die eben neben Hardware auch noch Software und Service-Lösungen haben. Vom Produktportfolio befassen wir uns bei der Hardware. von AC Warboxen und haben auch die Celare Station im Programm.

  6. Sebastian:

    Vielen Dank, dass Sie uns da abgeholt haben. Und natürlich, wenn man in so einem Bereich unterwegs ist, dann schaut man sich den Markt ja auch genauer an. Das habt ihr mit dem Mobility Monitor 2020, glaube ich, zum ersten Mal gemacht. Zumindest ist es da richtig präsent bei uns auch auf der Plattform geworden. Habt ihr jetzt gut zwei Jahre danach nochmal wiederholt. Und über den Mobility Monitor bzw. die Ergebnisse daraus wollen wir uns noch mal unterhalten. Das ist ja eine Studie. Vielleicht können Sie auch uns das kurz vorstellen, was sich da dahinter verbirgt und was das Ansinnen war, diese Studie durchzuführen.

  7. Hermann Winkler:

    Der Mobility Monitor, wie Sie es richtigerweise erwähnt hatten, ist jetzt das zweite Mal gemacht worden. Was passiert? für uns als eWeebox sehr wichtig ist, um hier auch den Einblick im Markt zu bekommen, bis hin zu den Endkunden, wie derzeit das Understanding für die E-Mobilität ist und wir dadurch natürlich auch versuchen abzuleiten, in welchen Produkten, in welche Entwicklungen wir in den nächsten Jahren investieren müssen. bis hin natürlich zu den Märkten, wo wir sehen, okay, wie reagieren die einzelnen Märkte, wie unterschiedlich nimmt die Bevölkerung auch die E-Mobilität wahr und wie ist zum Beispiel hier von Land zu Land der Unterschied zwischen privaten Laden oder öffentlichen Laden. Das sind Themengebiete, die uns natürlich sehr, sehr bewegen und sehr interessieren.

  8. Sebastian:

    Das kann ich mir vorstellen, vor allem wenn ihr dann quasi die Erfahrung direkt von der Basis sozusagen bekommt. Was kann man denn sagen, wenn wir jetzt 2020 zu 2022 vergleichen, zeigt sich da schon an ersten Rückmeldungen, dass die E-Mobilität weiter vorangeschritten ist und ein bisschen mehr Fuß gefasst hat noch als vor zwei Jahren?

  9. Hermann Winkler:

    Also das kann man in vielen Auswertungen sehen, dass die die Zahlen sowohl bei den Zulassungen der Fahrzeuge als auch bei dem Verständnis der Person der Immobilität signifikant gestiegen ist. Es sind mehr Fahrzeuge im Markt, viele Die Durchdringung der E-Mobilität ist viel höher geworden, auch für die Personen, die derzeit noch kein Elektroauto besitzen, haben sie aber doch mehr Informationen über die Elektromobilität als wie vor zwei Jahren.

  10. Sebastian:

    Also man kann einfach festhalten, dass schon mal der Informationsgehalt, der Wissensgehalt ist gestiegen in den vergangenen zwei Jahren. Und das sieht man ja auch daran, dass ihr nicht in Anführungsstrichen nur 40 zufällige europäische Bürger da befragt, sondern ihr geht ja auch schon tiefer rein in der Studie und ich glaube 4000 Menschen, die ihr da befragt habt.

  11. Hermann Winkler:

    Ja, genau. Und wie gesagt, das Thema ist natürlich jetzt auch in den letzten zwei Jahren deutlich mehr auch über die Medien ausgerollt worden, bis hin natürlich, wo jetzt in Deutschland jeder das täglich mitkommt, dass wir mittendrin sind in einer Energiewende, die Situation haben zur CO2-Minderung. Das heißt, die Präsenz in den Medien ist täglich höher als wie vielleicht vor zwei Jahren noch.

  12. Sebastian:

    Merkt ihr auch, dass dennoch immer ein gewisser Widerstand vorhanden ist? Es ist ja schön zu sehen, dass E-Mobilität in der Masse generell eher ein Begriff mittlerweile ist. Aber gibt es auch immer noch Gründe gegen das E-Auto-Fahren? Das kam ja auch, glaube ich, bei euch in der Studie raus.

  13. Hermann Winkler:

    Das stimmt. Kommt natürlich auch in der Studie raus, dass Menschen immer noch Probleme haben. Ein signifikantes Problem ist zum Beispiel, dass die Funktion der Ladestation bzw. wie können Menschen am Ladestation relativ einfach laden. Und da ist vor allem eben... Der Preis ist wichtig, das heißt die Menschen wollen sehen, was kostet das Laden, was kostet es mich eine Kilowattstunde hier zu laden. Und wie einfach kann ich die Ladestation benutzen? Wie ist die Schnittstelle? Brauche ich wieder eine bestimmte App? Oder reichen vielleicht ein, zwei Apps? Kann ich mit den gewohnten Payments bezahlen, die ich kenne? Das ist hier schon noch ein Punkt, der zur Verunsicherung beiträgt. In Deutschland haben wir natürlich hier auch noch weitere Sachen, die mit dem Auto mehr, ich sage mal, verbunden werden. Das sieht man eben auch aus der Studie, dass viele Menschen in Deutschland glauben, dass das Elektroauto nicht diesen... Ja, diese Unterstützung, diesen Stand hat, den ich heutzutage kenne aus meinen konventionellen Fahrzeugen, ob das jetzt Diesel oder Benzin ist. Da haben auch noch viele Menschen noch nicht den Einblick, dass das Elektroauto letztendlich ein vollwertiges Fahrzeug ist, mit dem ich mich bewegen kann.

  14. Sebastian:

    Und woran scheitert das jetzt? Also können Sie da ein signifikantes Beispiel sagen, warum das jetzt so ist, dass diese Wahrnehmung da vorhanden ist, jetzt gerade bei uns Deutschen?

  15. Hermann Winkler:

    Naja, wir haben in Deutschland die Situation, dass Deutschland das einzige Land ist, das hier lebt. keine Geschwindigkeitsbegrenzung hat und somit hier schon viele sagen, okay, mit dem Elektroauto kann ich mich nicht so schnell bewegen wie mit meinem konventionell betriebenen Fahrzeug. Das ist ein Punkt. Wir haben in Deutschland immer noch die Reichweitendiskussion, die meines Erachtens obsolet ist, weil es definiert sich nicht über die Reichweite, sondern es definiert sich auch über über das Laden, wie schnell kann ich ein Fahrzeug laden, ob ich da 400 Kilometer fahre oder 500 Kilometer. Ich glaube, das ist nicht der wichtigste Parameter. Und da muss man meines Erachtens halt noch mehr Aufklärungsarbeit leisten, weil wir schaffen es natürlich nur, die Elektromobilität dann durchgängig im Markt unterzubringen wenn jeder von einem Halter von Oberklassen-Luxusfahrzeugen bis hin zum Mittelklassefahrzeug bereit ist, hier sich mit dem Thema auseinanderzufassen, unabhängig, ob es eben ein Luxusklassefahrzeug ist oder ein Mittelklassefahrzeug. Ich glaube, da ist noch der ein oder andere Punkt aufzuklären, auch seitens der Automobilindustrie.

  16. Sebastian:

    Ich denke, das ist schon noch ein dickes Brett, was da zu bohren ist. So wie Sie sagen, allein diese Aufklärungsarbeit, die ihr ja versucht, jetzt auch mit so einer Studie ein bisschen gläserner darzustellen, wo wir auch von unserem Portal her versuchen, unseren Teil dazu beizutragen. Gibt es denn aber auch was Positives? Sehen denn gerade in den aktuellen Zeiten, ich sage an der konventionellen Tankstelle, sieht ja jeder im Moment die Preise explodieren. Wird sowas auch wahrgenommen, dass das E-Auto da zumindest im Moment auch durchaus deutlich günstiger abschneidet. Ist das auch ein Beweggrund oder kam diese Entwicklung jetzt erst nach der Fertigstellung eurer Studie?

  17. Hermann Winkler:

    Das war jetzt nicht der Beweggrund in der Studie. Ich glaube, da war die Studie vielleicht ein paar Wochen zu früh. Aber was wir eben auch sehen, dass sich sehr viele Firmen derzeit damit befassen, Ladestationen für ihre Mitarbeiter, die mit dem E-Fahrzeug kommen, zu installieren. Und da ist im Vergleich zu zwei Jahren eine signifikant höhere Bereitschaft da ist und das ist natürlich auch für den Mitarbeiter ein Mehrwert umgekehrt. wenn man eben unter anderem beim Arbeitgeber laden kann und das möglicherweise auch zu einem sehr attraktiven Preis.

  18. Sebastian:

    Ich denke, das ist auch so ein Thema, Sie haben ja vorhin das als Hindernisgrund, nennen wir es mal, die Reichweitendiskussion angeführt, die ich auch, so wie Sie passenderweise gesagt haben, obsolet finde. Es geht eher um das Thema Laden. Und ich glaube gerade diese signifikante Entwicklung oder Bereitschaft, Ladeinfrastruktur beim Arbeitgeber aufzubauen, kann uns da wirklich noch ein ganzes Stück weiterbringen, weil wo wird am meisten geladen? Ich denke, das kommt bei Ihnen auch immer wieder raus, zu Hause und realistischerweise beim Arbeitgeber, weil dort stehen die Fahrzeuge ja die meiste Zeit. Ich denke, das spiegelt sich auch in Ihrer Studie wieder, oder?

  19. Hermann Winkler:

    Ja. Ja, das spiegelt sich da wieder. Das ist richtig, dass Sie erwähnen, die meiste Zeit steht ein Fahrzeug entweder zu Hause oder in der privaten Garage, im Carport, am privaten Parkplatz oder eben dann beim Arbeitgeber. Und wenn ich hier Möglichkeit schaffe, dass da Fahrzeuge geladen werden, dann habe ich für die E-Mobilität sehr viel gewonnen, weil ich hier dann mit der Ladeinfrastruktur es geschaffen werden kann, viele Fahrzeuge zu laden. Absolut, wir werden nicht alle erreichen, nicht jeder hat die Möglichkeit zu Hause zu laden. Es wird auch Arbeitgeber geben, wo es nicht möglich ist. Dafür brauchen wir natürlich dann auch DC-Ladestationen, die aber auch verstärkt aufgestellt werden. Da ist, denke ich, aber noch die meiste Arbeit zu tun. Hier muss doch noch etliches gemacht werden, damit die dezellare Infrastruktur in Deutschland auf dem Niveau ist, wo es braucht, um das Ziel eben zu schaffen, dass die Bundesregierung...

  20. Sebastian:

    Ich denke, da haben wir in der Tat noch eine große Aufgabe vor uns hier als deutsches Automobilland sozusagen, um das da voranzubringen. Erstmal alleine bei uns dann natürlich auch auf Europa betrachtet sozusagen. Man möchte ja auch außerhalb des eigenen Landes dann mit dem E-Auto unterwegs sein idealerweise. Was ich aber auch gerne machen würde, dass wir jetzt mal vom E-Auto, vom Laden an sich wegkommen. Ihr habt das Thema Klimawandel ja auch mit aufgegriffen in eurer Studie, habt das da mit reingemacht und habt da natürlich auch gefragt, wie die Menschen, Bürger, Bürgerinnen das Ganze einschätzen, ob das E-Auto, E-Mobilität ein Teil der Lösung zur Bewältigung der Klimakrise sein kann. Können Sie dazu was sagen? Wie wurde das Ganze da eingeordnet von den Befragten?

  21. Hermann Winkler:

    Ja, da ist es ein bisschen ein Unterschied. In Deutschland war der größte Bekanntheitsgrad von diesem europäischen Green Deal. In Deutschland gaben ca. 25% an, dass sie sehr, sehr gut über diesen Green Deal informiert sind. Das war von allen befragten Ländern die höchste Prozentzahl.

  22. Sebastian:

    Und der Green Deal an sich, was versteht man da nochmal darunter für die anderen 75 Prozent, die vielleicht noch nichts davon gehört haben?

  23. Hermann Winkler:

    Ja, der Green Deal ist letztendlich über alle 27 EU-Mitgliedstaaten und da hat sich eben die Europäische Kommission das Ziel genommen, bis 2050 hier die Treibhausemissionen um mindestens 55 Prozent zu senken.

  24. Sebastian:

    Vielen Dank für die Erläuterung des Green Deals oder was wir darunter verstehen dann sozusagen. Jetzt noch die Frage, die mich interessiert natürlich. Sehen die Befragten dann die E-Autos als wichtigen Teil der Lösung, um diesen Green Deal dann eben auch zu erreichen?

  25. Hermann Winkler:

    Ja, in der Tat. Das sehen die Befragten natürlich, die Nutzer von Elektroautos noch mehr als die Nutzer von konventionellen betriebenen Fahrzeugen. Aber auch da ist der Zuwachs stark gestiegen.

  26. Sebastian:

    Zum Ende würde mich dann noch interessieren, was war denn so eine der Aussagen, die Sie vielleicht am meisten überrascht hat oder die Ihnen einfach so in Erinnerung geblieben ist aus dem Mobility Monitor 2022?

  27. Hermann Winkler:

    Also positiv überrascht hat mich das auch vor allem von den Menschen, die derzeit noch kein Elektrofahrzeug fahren, die Zustimmung für die Elektromobilität gestiegen ist und vor allem was eben die Umweltaspekte betrifft. da Zustimmung, die Zustimmung gestiegen ist, dass wir eben mit batteriebetriebenen Fahrzeugen die Umwelt schonen. Weiterhin wurde auch von dieser Klientel steigen eben die Zahlen, dass man sieht, dass auch diese Menschen glauben, dass die Fahrzeuge eben besser, reifer werden und Aber der Prozentsatz, um nachzudenken, ob das nächste Auto eben Elektroauto ist, steigt doch sehr stark an, was mich sehr positiv überrascht hat, damit wir eben immer mehr Menschen für die Elektromobilität gewinnen können.

  28. Sebastian:

    Das hört sich sehr gut an. Also eine schöne Entwicklung, die wir da sehen und das in einem Zeitraum von innerhalb nur zwei Jahren. Da kann man ja hoffen, dass das jetzt in den kommenden Jahren immer mehr Fahrt aufnimmt und wir dann auch vielleicht wirklich das Ziel 2030 mit 15 Millionen E-Autos auf unserer Straße schaffen.

  29. Hermann Winkler:

    Ja, wir stehen von der Energiewende. Ich glaube nicht, war vielleicht jetzt noch ausschlaggebend der Krieg in der Ukraine, der das Ganze noch eben beschleunigt hat. Aber wenn man ehrlich ist, sind ja die Preise für die Energiekosten hoch. eben dramatisch gestiegen und das eben die Menschen eben dann dazu bewegt, hier auch umzusteigen auf die Elektromobilität, weil eines ist klar, Der Wandel weg von konventionellem Treibstoff, der ist letztendlich vollzogen und es definiert sich nicht über Ja oder Nein, sondern nur über die Zeit.

  30. Sebastian:

    Das ist doch ein schönes Schlusswort. Von daher nochmal vielen Dank für Ihre Zeit, Herr Winkler, für die Einblicke hinter die Kulissen der aktuellen Studie und ich bin mir sicher, wir hören uns demnächst mal wieder.

  31. Hermann Winkler:

    Ja, nochmal vielen Dank von meiner Seite, Herr Henssler. Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und würde mich freuen, wenn wir mal wieder die Gelegenheit haben, um hier gemeinsam zu reden.

  32. Sebastian:

    Sehr gerne. Bis dahin. Das war sie also mal wieder, die aktuelle Folge des Elektroautonews.net Podcast. Ich habe mich gefreut, dass du heute wieder zugehört hast und ja hoffentlich auch wieder das eine oder andere über die E-Mobilität und die Entwicklung der E-Mobilität in unserem Alltag gelernt hast. Vielen Dank fürs Zuhören. Wenn du jetzt noch eine positive Bewertung bei iTunes oder Spotify hinterlässt, würde es mich ganz arg freuen. Ansonsten natürlich, vor allem wenn du nächste Woche wieder einschaltest, beim nächsten Interviewgespräch rund um das Thema E-Mobilität, Elektroautos im Alltag. Mach's gut, bis dahin. Ciao.