Interview mit Klickleute

Im Gespräch mit York und Ben von Klickleute über deren Online-Marketing-Agentur im Bereich der E-Mobilität

Es gibt Interviews und Gespräche auf die freue ich mich einfach besonders gerne. In diesem Fall war dies ein Gespräch mit den Klickleute aus Wiesenbach, nahe Heidelberg.

Die Klickleute, das sind Ben, York und ihr Team, die im Alltag als Online-Marketing-Agentur mit unterschiedlichsten Facetten ihren Kunden helfen.

Darüber hinaus etabliert man sich derzeit als "Online-Marketing-Agentur für E-Mobility" am Markt. Doch nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen - die natürlich eine Rolle spielen - sondern vor allem aus Überzeugung.

Aber hör doch am besten selbst rein, was Ben und York von Klickleute zu berichten haben.

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto-News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des Elektroauto-News.net Podcast. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du auch diese Woche wieder eingeschalten hast, wenn es rund um die Themen E-Mobilität und Elektroautos geht. Diese Woche bin ich bei zwei ganz besonderen Leuten zu Gast, bei der Agentur Klickleute aus Wiesenbach, die einerseits eine Online-Marketing-Agentur sind, sich aber auch nach und nach auf das Thema E-Mobilität spezialisieren. Dazu werden wir uns ein bisschen unterhalten. Wir werden uns zu dem Thema erneuerbare Energien, grüner Gedanke im Unternehmen und so weiter eben auch unterhalten. Und auch Jörg, einer der Gesprächspartner, könnte euch vielleicht schon bekannt sein vom Bytes & Batteries Podcast, die bei mir schon mal zu Gast waren, beziehungsweise bei denen ich schon mal zu Gast war im Podcast. Und ja, so wie bei ihnen kennen wir da auch ein bisschen was zu E-Mobilität und E-Autos. zu erklären haben. Mit Jörg wollen wir auch einfach mal direkt beginnen, dass er mal Klickleute vorstellt und was es denn eben mit der Agentur auf sich hat.

  3. Ben:

    Ja, hallo Sebastian. Vielen Dank für die Einleitung hier in den Podcast, in deinen Podcast, den wir natürlich alle gerne hören. Wir sind der Ben, der Simon, mein Podcast-Kollege von Bites & Batteries und ich. Und wir haben uns ja auch, sage ich mal, als Podcaster kennengelernt und über deinen Podcast haben uns dann mal beschnuppert und da Kontakt aufgenommen. Wie du ja schon richtig gesagt hast, ich mache mit dem Simon den Bytes & Batteries Podcast. Das ist auch ein Podcast im Bereich der E-Mobilität. Den findest du, wenn du mal reinhören willst, überall bei Spotify, Google Podcasts, Apple Podcasts, also iTunes und Co. So viel dazu und jetzt hat es mich beruflich, wie du gesagt hast, nach Wiesenbach bei Heidelberg verschlagen und ich bin dort dann beim Ben eingestiegen. Der Ben ist der Geschäftsführer der KlickLeute und die KlickLeute, wie du schon gesagt hast, ist eine Online-Marketing-Agentur. Was macht eine Online-Marketing-Agentur? Das, was eine Werbeagentur offline macht, das heißt, wir... Bieten Werbung an online, das heißt Anzeigenschaltung bei Google, das heißt Google AdWords hieß es ehemals, kennst du vielleicht, jetzt heißt es Google Ads. Dann eben Social Media Advertising. Wir sind auch spezialisiert, da wir eigene Webshops selber betreiben im Bereich E-Commerce und dadurch natürlich auch Webseiterstellung betreiben. Suchmaschinenoptimierung und so weiter und so fort. Das heißt, alles, was man im Bereich Online-Marketing so machen kann, bieten wir an und haben da gute Kontakte auch zu Influencern, falls es mal für den einen oder anderen interessant sein sollte. Und dadurch, dass ich ja aus dem Bereich Podcasting und E-Mobilität auch komme, habe ich das hier im Unternehmen mit eingebracht. Der Ben war da von Anfang an super offen und das war auch gleich interessant. natürlich richtig attraktiv hier bei den Klick-Leuten einzusteigen. Das heißt, wir haben ein eigenes Angebot geschaffen im Bereich Elektromobilität.

  4. Sebastian:

    Okay, und was verbirgt sich jetzt hinter diesem eigenen Angebot, das ihr geschaffen habt? Auf wen zielt es ab und was bietet der konkrete an?

  5. Ben:

    Also es ist folgendermaßen, es gibt natürlich eine Reihe von Online-Marketing-Agenturen in Deutschland, ganz, ganz klar, oder im Dachraum, also auch Österreich und Schweiz. Aber mir ist jetzt keine Agentur bekannt, die sich auch auf den Bereich Elektromobilität spezialisiert hat oder da eben einen Fokus legt. Und genau das machen wir. Wer mal reingucken möchte, ich darf doch hier mal Werbung machen.

  6. Sebastian:

    Das darfst du natürlich machen.

  7. Ben:

    Danke. Und klickleute.de slash e-mobility, also e-mobility.de. findest du unsere Seite, da sind auch bekannte Gesichter drauf, wie der liebe Robin Schmidt von RobinTV zum Beispiel, der uns da auch empfiehlt, mit dem wir da auch, wie jetzt auch mit dir, in gutem Kontakt sind. Da sieht man schon, man kennt sich hier in der Szene und das ist eben unser Vorteil. Das heißt, wir können nicht nur Online-Marketing, das können wir wirklich ganz gut, sondern wir kennen uns auch im Bereich E-Mobilität und erneuerbare Energien aus. Das heißt, unser Angebot wurde geschaffen für Unternehmen aus dem Sektor der E-Mobilität, aber auch der erneuerbaren Energien. Also alles, was so in deinem Podcast Thema ist und auch in unserem Podcast Thema ist, hier haben wir ein Angebot. Und das Angebot ist eine Vergünstigung im Bereich Online-Marketing. Das heißt, wir betreuen Unternehmen und haben hier eine monatliche Vergünstigung. Mehr erfährst du dann auf der Seite clickleute.de slash e-mobility. Schau mal vorbei. Und dann auch noch ein Rabatt quasi für die Einrichtung der ganzen Konten, zum Beispiel Google Ads und so weiter. Jetzt mal ein Praxisbeispiel. Ein Autohaus kommt auf uns zu und sagt, ja, wir sind jetzt eine Marke, die E-Autos verkaufen und wir möchten jetzt gerne für unser Autohaus Werbung machen. dann würden wir dieses Autohaus, wenn es im Bereich E-Mobilität auch tätig ist, dann bei uns einordnen in dem E-Mobility-Sektor und das Autohaus würde dann einen bestimmten, also einen speziellen Rabatt bekommen. Einen E-Rabatt haben wir ihn mal genannt. Und genau, das ist natürlich dann attraktiv, weil man da wirklich dann auch bares Geld sparen kann. Und wir sind natürlich hier die absoluten Spezialisten und kennen es nicht nur mit Online-Marketing aus, sondern auch, mit dem Bereich E-Mobilität, weil es unsere Leidenschaft ist und ja, gerade jetzt mein Hobby und wir sind ja da auch regelmäßig im Austausch oder mit anderen YouTubern in dem Bereich, Podcastern und auch Entscheidern. Insofern, wer hier zu uns kommt und sein Online-Marketing in unsere Hände gibt, würde ich behaupten, dass es hier, vielleicht kannst du es auch schon bestätigen aus eigener Erfahrung, eigentlich einen ganz guten Händen ist und ja, wir sowohl Online-Marketing können als auch E-Mobilität.

  8. Sebastian:

    Das kann ich definitiv so schon mal bestätigen. Wir sind ja jetzt auch gerade aktuell dran, elektroauto-news.net eben ein bisschen zu überarbeiten, moderner zu machen, schlanker, schneller ladend. Und da werden dann die Hörer, wenn sie denn auch Besucher der Webseite sind, wovon ich dann ausgehe, auch künftig mal das Ergebnis eurer Arbeit sehen. Dann könnt ihr euch mal daran messen lassen sozusagen. Jetzt haben wir hier Ben noch mit am Tisch, der auch gerne mal was erklären kann oder erzählen kann zur Agentur an sich, wie er auf die Idee gekommen ist, wie er auch darauf reagiert, dass eben Jörg mit dem Vorschlag der E-Mobilität hier reingekommen ist, einfach, dass wir auch seine Sicht der Dinge hier nochmal wiedergeben können.

  9. York:

    Ja, das ist ganz lieb, Sebastian. Vielen Dank auch nochmal, dass du heute bei uns vorbeischaust. Ich bin vorab ganz sprachlos. Das ist der erste Podcast, bei dem ich mit dabei bin. Ich wusste nicht, dass Jörg drei Minuten ohne Luft zu holen einfach am Stück hintereinander sprechen kann. Sehr beeindruckend. Ich bin, um dieses Thema vielleicht so ein bisschen rauszunehmen, nicht der Experte für E-Mobilität. Dafür ist York viel zu sehr drin, als dass ich mich da irgendwo vergleichen dürfte. Als kleines Geheimnis im Hintergrund, ihr könnt es nicht sehen, bei uns direkt vorm Fenster steht mein Auto. Ich bin noch Verbrennerfahrer, bin aber begeistert von der Thematik E-Mobilität, bin einmal jetzt mit Yorks Auto gefahren, bin begeistert, was selbst ein Renault Zoe an Beschleunigungswerten hat. Er hat mich aber auch nicht aus der 30-Zone rausfahren lassen. Ich weiß nicht, was danach passiert. Ja, ich komme klassisch auch aus dem Bereich Online-Marketing ab. Vor einigen Jahren die Agentur begründet. Habe Schwerpunkte, wie Jörg auch schon gesagt hat, im Bereich Websiteaufbau, also Webdesign, Webentwicklung gesetzt. Habe im Bereich E-Commerce durch zwei eigene Shops, die wir betreuen und diverse Kundenprojekte viel Erfahrung gesammelt. Jörg ist jetzt zum Mitte des Jahres mit eingestiegen. Er bringt den Fokus E-Mobilität mit rein. Er hat ganz, ganz viele Kenntnisse im Bereich Google Ads beispielsweise oder Social Media Advertising, was unser Angebot noch deutlich kompletiert. Das wäre letztendlich auch ein Leistungsportfolio, bei dem ich glaube, dass es für sehr, sehr viele Unternehmen im Bereich E-Mobilität interessant sein könnte. Jörg hat vorhin auch das Beispiel mit einem Auto rausgebracht. Der Transfer ist dann relativ einfach, weil wir sowohl die Websites als auch Kampagnen für Google Ads so optimieren können, dass wir deutlich gezielter als viele andere Agenturen darauf eingehen können, gerade bei der Keyword-Suche, weil viele Begriffe der Standardagentur gar nicht bekannt sind. York sich aber aus dem FF kennt und können so entsprechend einen Fokus setzen und unser Angebot sicher für viele Unternehmen aus diesem Segment auch nutzen. In der Historie bin ich dazu übergegangen, das geht jetzt ein bisschen weg von E-Mobilität, mehr auf den Bereich erneuerbare Energien. habe im Unternehmen Prozesse mit angestoßen, die dafür sorgen sollen, dass wir sowohl umweltfreundlicher, aber auch kostengünstiger uns mit aufstellen. Wir sind beispielsweise hier gegangen, haben alles auf Ökostrom umgestellt vor ein paar Jahren, haben nicht nur unseren eigenen Strom, den wir hier hausintern für unsere Mitarbeiter nutzen, sondern auch beispielsweise unseren Serveranbieter so ausgewählt. dass erneuerbare Energien mit eingesetzt werden. Wir planen im kommenden Jahr voraussichtlich die Anschaffung einer PV-Anlage und stellen auch gerade die Fahrzeuge der Mitarbeiter auf E-Fahrzeuge um. Und Jörg ist jetzt schon wieder in den nächsten Gesprächen eine größere Ladestation mit anzuschaffen. Aber vielleicht kannst du noch mal ein bisschen was dazu sagen, Jörg.

  10. Sebastian:

    Das wäre interessant, wenn er da mal ein bisschen was dazu erzählen kann und dann darf er vielleicht auch schon aus dem Nähkästchen plaudern. Ben hat es schon angedeutet mit Mitarbeiterfahrzeugen. Der Jorg wird sich ja wohl leider von seiner Zoe verabschieden müssen oder dürfen und freut sich da doch schon auf ein neues Fahrzeug, so wie ich das mitbekommen habe.

  11. Ben:

    Ganz exklusiv, bevor wir es in unserem Podcast bekannt geben können, direkt hier im elektroautonews.net Podcast. Das stimmt, ja. Ich werde mich von meiner wirklich geliebten Zoe, die ich allen, also ich kann die Zoe wirklich allen ans Herz legen. Ich habe ja die R210, also mit dem kleinen Akku, kann aber noch mit 43 kW AC schnell laden, so ein paar nerdige Themen reinzubringen. Das heißt, was heißt das? Geringe Reichweite, aber ich kann dann, ja, schnell wieder aufladen, auch zu Hause, ich habe ja auch zu Hause eine Wallbox, aber jetzt schweife ich hier ein bisschen ab. Die liebe Zoe werde ich wahrscheinlich abgeben und abgeben müssen, da wir uns ein E-Auto-Firmenfahrzeug anschaffen, also wir fahren natürlich auch zu Kundenterminen, sind unterwegs und da wird es bei mir, muss ich leider dann zugeben, obwohl keine Reichweitenangst mehr besteht, wird es dann doch ein bisschen engzeitlich, weil ich natürlich auch zwischenladen möchte, wenn man doch die Reichweite etwas erweitern möchte, den Radius. Jetzt ist es so, dass wir uns wahrscheinlich einen BMW i3 S mit 120 Amperestunden anschaffen. Also das ist vielleicht Sebastian Luister, hier der Profi, vielleicht kannst du mir da helfen. Es sind, soweit ich jetzt informiert bin, 42,5 Kilowattstunden ist der Akku, also weil BMW das Ganze ja in Amperestunden angibt. Ja, und das Fahrzeug kennt ihr vielleicht auch aus dem Bites & Batteries Podcast. Das war unsere erste Folge damals und Simon und ich waren total begeistert von dem Fahrzeug. Und Ben hat es auch zum Glück gut gefallen, denn der i3 ist natürlich auch immer vom Design her ein bisschen Geschmackssache. Der Sebastian weiß ja, dass es bei mir vom Design und Geschmack vom Auto her oft abweicht von anderen. Da kann man drüber streiten, stimmt. aber der E3, der hat genau meinen Geschmack getroffen und der Ben fand ihn auch cool und ist ein Auto, das auf jeden Fall auffällt, das wollen wir, das wird natürlich dann auch beschriftet und mit dem Auto ist man dann natürlich sowohl auf irgendwelchen Messen und Events, egal ob jetzt beruflich oder privat im Podcast, das geht ja auch oft hier ein bisschen ineinander über, das ist auch das Schöne an Click, Leute, dass man auch hier mal sitzen kann und einen Podcast aufnehmen kann, also das Unternehmen ist da sehr, sehr offen Und ja, also es wird auf jeden Fall ein BMW i3s in die Flotte kommen. Und der Ben hatte auch zu meiner Überraschung schon sehr, sehr früh, da hatte ich ihn noch gar nicht, wie soll man sagen, geimpft und bearbeitet. Ich hatte dich ein bisschen geimpft, sehr infiltriert.

  12. York:

    Du hast es ja auch sehr subtil gemacht.

  13. Ben:

    Ganz subtil, mit so wirklich der Folter täglich eine Stunde Immobilitätsgelaber nebenbei, ohne dass er es merkt. Also er ist ja auch schon ein richtig Fan. Auf jeden Fall kam er schon an und hat schon neben dem Auto noch für eine andere Mitarbeiterin, deren Leasing dann abläuft, auch ein paar E-Autos als Vorschläge gehabt. Da kommt jetzt zum Beispiel der Corsa E raus oder der Peugeot 208. Das sind auf jeden Fall attraktive Autos mit einer anständigen Reichweite und auch die Mitarbeiterin war da sehr, sehr offen. Das heißt, man stößt hier bei allen auf offene Ohren, was das Thema Elektromobilität angeht, aber auch erneuerbare Energien. Wie gesagt, so eine PV-Anlage auf dem Dach, Ben hat das angesprochen, um den Eigenbedarf zu decken, ist eine feine Sache und ist in Planung. Und eben so eine Ladesäule, denn wenn ich jetzt natürlich in meinem E-Auto rumfahre oder der Ben und dann noch eine Mitarbeiterin und vielleicht auch noch weitere Mitarbeiter in Zukunft, braucht man natürlich eine Ladesäule und am besten einen Doppellader. Mit jeweils dann auf jeden Fall mal 11 kW, auch beim gleichzeitigen Laden. Denn es werden sicher auch Kunden kommen mit Elektroautos und das wird ja nicht weniger. Das heißt, wir bereiten uns jetzt schon auf die Zukunft vor und neben der PV-Anlage und den Elektrofahrzeugen in der Flotte, in der Dienstflotte, wird auch wahrscheinlich dann eine Ladesäule kommen. Also wir sind da aktuell in der Planung und es ist auch schon einiges geschehen und ich bin auf jeden Fall gespannt, wie das ganze Thema dann angenommen wird. Und zusätzlich haben wir hier auch noch E-Scooter im Geschäft. Darüber kann man sich hier natürlich auch streiten, aber wenn wir mit unseren E-Scootern dann hier unterwegs sind regional und auch mal irgendwie zu irgendeinem Supermarkt fahren, in neun von zehn Fällen werden die Mitarbeiter oder Ben und ich dann auch angesprochen. Und das Feedback war bisher sehr, sehr positiv. Was ist das denn? Sind es diese neuen E-Scooter? Was kosten die denn? Was haben die für eine Reichweite? Ah toll, die kann man klappen und sogar mit ins Supermarkt reinnehmen. Natürlich gab es auch mal negatives Feedback von Leuten, die da wirklich dann reingehauen haben. Von wegen dieser, ich sage das Wort nicht, fängt mit SCA an, E-Scooter und sie werden schon noch sehen, wohin das führt. Und dann haben wir halt mal gesprochen, die Leute zur Rede gestellt, die kamen dann meist mit dem Diesel rein. Hier im Ort zum Supermarkt und sind dann die 200 Meter mit dem Diesel gefahren. Weiß nicht, ob das jetzt besser ist, aber das Feedback war durchweg positiv. Also du siehst, der Bereich E-Mobilität und auch erneuerbare Energien hat hier bei uns schon Einzug gehalten und wir tauschen uns auch regelmäßig mit anderen Unternehmen in der Region aus. Gerade da merkt man einfach auch, dass das Interesse da ist und wenn man einfach da spricht und mit den Leuten spricht und auch mal sagt, hey, fahr doch mal E-Auto oder wir schauen uns mal bei einem anderen Unternehmen auch mal die PV-Anlage an und man ist da im Gespräch, da bewegt sich dann einiges.

  14. Sebastian:

    Ja, ist ja auch auf jeden Fall schön zu sehen, dass ihr es nicht nur als Geschäftsfeld seht, die ganze Geschichte mit der E-Mobilität. Man könnte jetzt auch sagen, es ist ein Trend, jeder springt drauf auf. Es wird in Medien hoch und runter gejubelt, die ganze Geschichte. Sondern ihr steht ja tatsächlich dahinter, ihr macht euch Gedanken dazu, ihr lebt es ja selbst vor mit der eigenen PV-Anlage, Mitarbeiterautos, die elektrifiziert unterwegs sind. Der grüne Gedanke, ich fand das jetzt auch, was Ben eingangs erwähnt hatte, dass der Server, wo die Kundenprojekte drauf gehostet werden, dass der auch mit Ökostrom betrieben wird, dass man darauf auch achtet und vor allem auch den eigenen Strom im Unternehmen mit Ökostrom dann eben betreibt. ist doch schon sehr vorbildlich und auch der Zeit voraus, muss man sagen, in Bezug auf andere Unternehmen, die man so kennt. Also kenne ich eher wenige, die sich bewusst dafür entscheiden. Dann ist es schon eher so, ja, es ist jetzt halt mal zufälligerweise Ökostrom oder so in die Richtung.

  15. York:

    Ich denke, das ist bei vielen Unternehmern die gleiche Situation, Sebastian, dass, wenn man jetzt nicht in Immobilität verliebt ist, in diese Thematik, dass man sich wirtschaftliche Gedanken macht, ob das Ganze in Frage kommt, was das Ganze kostet. Bei mir war es am Anfang so, dass ich nur die Anschaffungskosten der Fahrzeuge gesehen habe und mir gedacht habe, für den i3s kann ich mir ja zwei andere Mitarbeiterfahrzeuge auf den Hof stellen. Der Faktor ist es dann aber so, sobald man anfängt Stromkosten mal gegenzurechnen, gegebenenfalls auch die Erträge, die durch die PV-Anlage generiert werden. Also flapsig gesagt als Nicht-Experte, ich tanke die Fahrzeuge kostenlos auf dem Hof. dann ist es von der Rechnung, die dahinter steht, eine ganz, ganz andere. Also die Kalkulation fällt viel, viel positiver aus. Der Umweltgedanke, so wie du gesagt hast, spielt bei uns auch eine Rolle, seit längerem schon. Aber bei vielen Unternehmen sind das die Punkte. Erster Punkt, es muss irgendwo ökonomisch darstellbar sein. Wenn es dann auch noch gut für die Umwelt ist, wunderbar. Und wenn dann noch der Fahrspaß bei einem E-Auto mit dabei ist, dann passt das Ganze sowieso von der Gesamtkalkulation.

  16. Sebastian:

    Ich denke, da hast du auch recht und das wird auch so sein, dass man es eben so ganzheitlich sehen muss und dass ein Unternehmen natürlich erstmal auf die Kosten guckt und sich da nicht fünf E-Autos hinstellen kann. Einfach so, das muss irgendwo sich rechnen, die ganze Geschichte. Aber es ist ja schön, dass du da auch hinter die Kulissen guckst, würde ich auch empfehlen. Hast ein wenig bearbeiten lassen, in Anführungsstrichen, von Jörg, dass man sich dafür öffnet und mal rein über die Leasingrate den Kaufpreis von dem Auto wegschaut, sondern auch schaut, okay, Wartung, Instandhaltung spare ich ja auch noch ein. Ich kann es selbst laden mit dem eigens erzeugten Strom, den Überschuss kann ich vielleicht einspeisen dann noch. Denn da ergibt das Ganze auch mehr Sinn, wenn man das gesamte Bild irgendwo versucht zu betrachten. Also für mich war jetzt noch ein Punkt, wo ihr gesagt hattet, die Frage, sehen das eure Kunden schon, nehmen die das auch wahr, dass ihr euch da mit einem grünen Gedanken aufstellt, gerade so die Geschichte mit Ökostrom am Server, sind das Verkaufsargumente dann hin zu euren Kunden oder sind das dann aktuell eher noch so Argumente? ich sag mal, Benefits, die man halt mit auf den Weg gibt und die auch gerne in Kauf genommen werden?

  17. York:

    Ich glaube, momentan ist es eher ein Nice-to-have im Hintergrund. Wir werben nicht aktiv damit. Der Hintergedanke war auch nicht, dass wir damit werben wollten. Es war für uns intern wichtig, aber es ist kein Faktor, den wir jemals irgendwo herausgestellt haben. Ich denke, im nächsten Schritt, in dem die E-Mobilität weitergeht, verstärkt mit dem Unternehmen auftritt und wir diesen Schritt in Richtung PV-Anlage auch mitmachen werden, könnte es sein, dass wir das stärker mit hervorheben, auch in der Außenkommunikation. Für den Moment, wie gesagt, ist es ein rein internes Thema, das uns selbst ein reines Gewissen, stimmt so nicht, aber ein grünes Gewissen.

  18. Ben:

    Aber es ist auch ein schöner Punkt. Ich hatte gerade ein Gespräch mit Björn Nieland, den ihr vielleicht auch kennt, alias Tesla-Björn. Und da ging es auch darum, dass viele Menschen, die E-Autos fahren, nicht unbedingt die E-Autos fahren, weil E-Autos so umweltfreundlich sind, sondern die sind interessiert, die sind auf Technik begeistert, dann ist die Beschleunigung toll, also das Auto macht Spaß und dann spart man sich deutliche Kosten, vielleicht sei es in der Wartung oder im Betrieb allgemein, also auch, dass die Stromkosten natürlich dann deutlich niedriger sind, als die Benzinkosten oft halbiert oder gedrittelt werden sogar. Und dann, wenn du dann Elektroauto fährst, fängst du dann an, dich mit der Thematik zu beschäftigen. Das kann natürlich auch mit einem E-Scooter anfangen oder mit einem E-Bike, muss nicht mit einem E-Auto sein, aber auf einmal merkst du, wow, okay, ist doch irgendwie eine angenehme Sache. Und dann kommt man ins Gespräch, dann denkt man über eine PV-Anlage nach, dann überlegst du dir vielleicht auch zu Hause, privat, wie ich das jetzt auch habe, dass du dir dann Ökostrom zulegst, dann zahlst du halt zwei Cent mehr. Aber das ist dann dieses grüne Gewissen oder besser gesagt, jeder trägt halt seinen Teil zu der ganzen Thematik bei, also der Umweltthematik. Und so fängt es oft an. Und das ist auch das Schöne, das erleben wir immer mehr, auch bei Unternehmern, mit denen wir jetzt im Gespräch sind, dass die da interessiert sind. Auch wenn wir jetzt noch nicht aktiv werben, aber die sind interessiert und dann kommt der Stein ins Rollen.

  19. Sebastian:

    Ja, das sind doch schöne Schlussworte deinerseits. Mich freut es auf jeden Fall, dass wir auch sowohl privat als auch geschäftlich jetzt miteinander weiterhin zu tun haben werden. Also Elektroauto News und die Kickleute. wo ich auch denke, da werden wir was ganz Vorzeigbares auf die Beine stellen können in den nächsten Wochen, Monaten, was dann die Hörer, Leser, Zuschauer auch sehen werden hoffentlich. Und ja, wir bleiben in Kontakt und es wird bestimmt nochmal die eine oder andere Podcast-Folge zusammen geben über die Entwicklung bei euch im Unternehmen, wie es weitergeht mit den grünen Gedanken, Hinterklick-Leute und auch, was mich dann auch vor allem interessiert, die Akzeptanz am Markt. Wird es genutzt, wird das Angebot angenommen? Ist ein steigender Bedarf zu sehen, wovon ich mal stark ausgehe jetzt mit der kommenden E-Mobilitätsoffensive, die 2020 bestimmt noch stärker in den Markt drängen wird, als es dieses Jahr ist. Und ja, dann werden wir uns wieder hören. Vielen Dank Jörg, vielen Dank Ben für eure Zeit und bis demnächst.

  20. Ben:

    Sehr gerne, macht's gut, tschüss.

  21. York:

    Tschüss, vielen Dank.