KIA e-Niro - Überzeugender E-Crossover im Alltag

In dieser Folge des Podcasts rund um die E-Mobilität setze ich mich ein wenig mit dem KIA e-Niro auseinander. Ein E-Crossover, welches als Kombination von SUV und Kombi daherkommt und aus meiner Sicht gerade für Familien das ideale E-Fahrzeug ist. Solltest du regelmäßig bei uns vorbeischauen, dann ist dir der Test- und Erfahrungsbericht dazu bereits aufgefallen. Nun reiche ich die dazugehörige Podcast-Folge nach.

Die wichtigsten Eckpunkte aus dem Testbericht des Elektroautos von KIA gibt es somit in dieser Folge auf die Lauscher. Ist Mal etwas anderes, als sich hinzusetzen und den Testbericht selbst zu lesen. Nur auf die Fotos muss man eben verzichten. Oder parallel dazu im Testbericht auf unserem Portal surfen. Womit du dann quasi das Beste aus beiden Welten vereinen kannst. Würde ich dir so auch empfehlen!

Aber hör doch am besten selbst rein und erfahre, wovon ich eigentlich Rede. Es lohnt sich. Versprochen.

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto-News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Ausgabe des Elektroauto-News.net Podcasts. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du auch diese Woche wieder eingeschalten hast, wenn es rund um die Themen E-Mobilität und Elektroautos im Alltag geht. Wenn du diesen Podcast genau an dem Tag hörst, an dem er herauskommt, befinden wir uns knapp vorm Jahresende 2019. Wir haben einiges Interessantes aus der Welt der E-Mobilität in diesem Jahr erfahren, Entwicklungen betrachten dürfen, schon einen Ausblick auf das kommende Jahr in Form von Modellen und eingeschlagenen Wegen bei verschiedenen Herstellern gesehen. Und dürfen gespannt sein, was das Jahr 2020 bringen wird, was aus unserer Sicht der E-Mobilität nochmal zu einem deutlich größeren Durchbruch verleihen wird oder verhelfen wird, als es eben dieses Jahr schon war. Zum Jahresabschluss habe ich mir vorgenommen, nochmal ein E-Auto-Modell ein bisschen genauer zu betrachten, was wir eben im Dezember zum Test zur Verfügung hatten. Das war der Kia e-Niro im Modelljahr 2019, den wir eben für gut zwei Wochen bei uns hatten, der uns in der Vorweihnachtszeit begleitet hat. Und ja... der auch schon in der Vergangenheit eine größere Rolle bei uns im Blog, im Portal gespielt hat. Das war mit eines der ersten Fahrzeuge, die wir testen durften, damals nicht als E-Niro, sondern als Niro Hybrid. Mittlerweile gibt es aber den Niro eben als Hybrid, Plug-in-Hybrid und auch reine E-Auto-Variante. Und bis auf den Plug-in-Hybrid hatten wir dann auch tatsächlich alle Varianten bei uns schon zum Test. Haben uns das Fahrzeug im Alltag angeschaut, haben geschaut, wie schlägt es sich, was bringt er in Punktreichweite, wie ist sein Ladeverhalten, was kostet die Geschichte und was kann er design- und ausstattungstechnisch anbieten. Und das wollte ich dir jetzt einfach nochmal kurz zusammenfassen in einem kleinen Test, einen Erfahrungsbericht hier, den du direkt auf die Lauscher bekommst sozusagen. Im dazugehörigen Artikel, den ich dir verlinke, gibt es dann natürlich auch noch dementsprechend tiefer gehende Informationen, übersichtliche Tabellen mit Infos zur Ausstattung und zur Leistung des Fahrzeugs, als auch natürlich allerhand Fotos und Bilder, die du dir anschauen kannst, die wir im Rahmen unseres Testberichts gemacht haben. Wir wollen jetzt aber direkt eintauchen, schauen uns den Kia e-Niro im Schnellüberblick an und gehen eben darauf ein. Wie immer sei gesagt, dass einfach vorab nochmal der Testbericht und meine Erfahrungen sind vollkommen subjektiv. Du kannst andere Schwerpunkte haben, andere Menschen können andere Schwerpunkte haben. Meine Meinung, wenn du Fragen dazu hast, schreib mir gerne eine Mail, nimm mir über die Kommentare im Portal Kontakt zu uns auf und dann können wir auch darauf eingehen. Der Kia Niro war wie gesagt im Dezember 2017, also vor genau zwei Jahren bei uns zu Gast, damals noch als Hybrid, mittlerweile dann als reines E-Fahrzeug und zwar als E-Niro mit der 64 kWh Batterie in der Außenfarbe Platinum Graphite M und in der höchsten Ausstattungsvariante Spirit. Eigener Aussage nach ist es ebenso von Kia, dass der e-Niro ein neues Kapitel in der E-Mobilität aufschlägt. Stilvolles Auftreten, beachtliche Reichweite, Schnellladefähigkeit und eben ein sportlich elegantes Auftreten, das als Crossover aus Kombi und Limousine da eben an den Tag legt. Es ist eben so, dass rein optisch auch schon Unterschiede festzustellen sind zu den hybridisierten Geschwister, wenn man die mal so nennt. Und zwar ist es so, dass der e-Niro mit einem vollkommen geschlossenen Frontgrill auftritt, ein markantes Rautenmuster auf diesem aufweist und eben, wenn man davor steht, auf der rechten Seite eben den Ladeanschluss integriert hat. Ansonsten gibt es noch ein pfeilförmiges LED-Tagfahrlicht, das auffällt und über das ganze Fahrzeug hinweg ziehen sich hellblaue Zierleisten, die eben gezielt den elektrifizierten Charakter des Fahrzeugs betonen. Des Weiteren kommt er mit speziell designten 17 Zoll Leichtmetallfelgen daher, die man eben auf dem e-Niro zu Gesicht bekommt. Es ist so, dass es Fahrzeuge in drei Ausstattungsvarianten und zwei Akku-Varianten gibt. Wir haben zum einen die 39,2 kWh Variante, das ist der kleinere Akku und dann die größere mit 64 kWh Variante. Davon ausgehend gibt es dann eben noch die Edition 7, das ist die Einstiegsvariante des e-Niro, den Vision als Ausstattungsvariante und dann die höchste Ausstattungsvariante Spirit. Und die beginnen so ab 35.000 Euro, wohlgemerkt für die kleinere Variante, geht dann auf 38.000 Euro hoch bis zu 41.000 Euro bei den 39,2 Kilo Varianten. Wenn man dann... eben die größere Akku-Variante nimmt, hat man dementsprechend einen Aufpreis nochmal. Haben wir bei uns im Portal übersichtlich dargestellt, dass du es einfach auch nochmal bedarf nachlesen kannst. Von der Leistung her ist es so, dass die zwei Akku-Varianten auch dazu beitragen, dass es zwei unterschiedliche Motorisierungen gibt. Das heißt, der kleinere Akku kommt auch mit ein bisschen weniger Leistung daher. Das heißt, die 39,2 kWh-Variante setzt auf einen 100 kW-Antrieb, das sind so 136 PS. Große Akku-Variante setzt auf einen 150 kW-Antrieb. Das sind so 204 PS, die er eben da an den Tag legt. Der Antrieb ist vergleichbar mit dem eSoul, den wir euch schon mal vorgestellt haben vor ein paar Tagen. Oder in einer der vorherigen Podcast-Folgen von uns. Und die haben genau das gleiche Antriebs- und Akku-Konzept. Von der Reichweite her kommt allerdings der Kia e-Niro ein wenig weiter. Und so ist es eben angegeben von Kia, dass man mit dem kleineren Akku um die 290 Kilometer nach WLTP kommt, mit dem größeren so um die 455 Kilometer nach WLTP. Die Verbräuche sind bei 15,3 Kilowatt bis 15,9 Kilowatt laut Norm pro 100 Kilometer angegeben. Da kann ich direkt vorab sagen, haben wir nicht erreicht. Mag daran liegen, dass wir jetzt Winter haben, dass wir die Klimaanlage doch gut genutzt haben, dass bei uns die Verbraucher wie Sitzheizung, Lenkradheizung, Klimaanlage, Radio und so weiter alles an war im Betrieb. Und wir auch zum größten Teil eher Kurzstrecken gefahren sind, weil es einfach bei uns im Alltag sich eben so abbildet. Wir sind auf Verbräuche von 17,2 bis 21, 22 Kilowatt pro 100 Kilometer gekommen. Haben allerdings auch gesehen, ähm, dass man, wenn man längere Strecken fährt und die dann auch in einem Eco- oder Eco-Plus-Modus natürlich dementsprechend runterkommt mit dem Energieverbrauch, spart dann aber halt natürlich auch an Komfort im Fahrzeug. Deswegen am gängigsten oder am durchgängigsten war bei uns tatsächlich der Komfortmodus bei den Drive-Mode, die wir genutzt hatten. Im Sportmodus, klar, schnelleres Ansprechverhalten, höhere Beschleunigung, schnelleres Vorankommen, allerdings natürlich auch höherer Energieverbrauch. Den hatten wir auch an zum Testen, aber im Alltag dann doch Komfortmodus. Eco geht auch noch so als Kompromiss zwischendurch. Komfort und Energieeffizienz, EcoPlus ist dann schon wieder gerade im Winter meiner Meinung nach zu stark eingeschränkt, weil sich da halt die ganzen Verbraucher abschalten, er wird auf 90 km, 90 kmh begrenzt von der Geschwindigkeit her und die Klimaanlage ist halt komplett aus, was dann gerade in der Übergangszeit bzw. Wintersommer ja nicht so ideal ist aus unserer Sicht. Daher kann man festhalten, das entscheidet eigentlich der eigene Anspruch an das Komfortverhalten und das Fahrverhalten, was ich eben haben möchte, was ich erreichen möchte, welchen Drive-Modus ich dann nehmen will. Die sind übrigens auch eins zu eins vergleichbar mit dem Kia e-Soul, den wir zum Test hatten. Interessant ist das regenerative Bremssystem, was eben für mehr Reichweite im Alltag sorgt, dadurch dass man gezielt Bremsenergie nutzen kann, um den Akku wieder aufzuladen und dadurch wieder Energie für mehr Kilometer, mehr Reichweite bekommt. Man hat beim e-Niro drei Brems- oder Rekuperationsstufen, die man zum einen über die Rekuperationspedale am Lenkrad nutzen kann oder einstellen kann. Wenn ich das linke Rekuperationspedal an mich heranziehe, dann bremst er auch bis auf 0 kmh herunter. Rein über Rekuperation eben. Das ist schon deutlich. Was für mich ein ganz großer Vorteil war, man kann über die Systemeinstellungen auch abweichende Rekuperationsstufen für die einzelnen Drive-Modes feststellen. Das heißt, im Sportmodus beispielsweise hat man Rekuperationsstufe 1 üblicherweise drin, das heißt nur leicht rekuperierend. Kann dann aber über die Systemeinstellung sagen, hör zu, auch wenn du im Sportmodus unterwegs bist, mach mir standardmäßig Rekuperationsstufe 3, also die höchste Rekuperation mit rein. Einfach, dass man davon dann auch profitiert und nicht jedes Mal, wenn man Drive-Mode wechselt, was über einen einfachen Klick auf den Taster in der Mittelkonsole geht, diese Standardeinstellung hinterlegt hat. Ist doch von Vorteil und wurde auch von mir genutzt. Ich habe das einfach in allen Modi direkt auf die Stufe 3 eingestellt. Und ja, muss man sich darüber keine Gedanken mehr machen, dann kommt auch fast dieses One-Pedal-Try-Feeling auf, wobei ich immer noch sagen muss, dass es nicht so extrem ausgeprägt ist, wie ich es jetzt von anderen E-Autos schon kenne, aber man kann doch ganz gut damit im urbanen Alltag vor sich hin gleiten, ohne dass man ständig die normale Bremspedale nutzen muss. Geladen werden kann der Akku dann auch natürlich, weil man kann nicht nur über Rekuperation den Akku aufladen, das ist beim e-Niro über Typ 2 Anschluss oder CCS Anschluss möglich. Das heißt, der e-Niro ist auch schnell ladefähig. Er unterscheidet sich hinsichtlich der Lademöglichkeiten zwischen den beiden Akkuvarianten nicht. Allerdings unterscheiden sich natürlich die Zeiten beim Laden, weil natürlich größerer Akku braucht mehr Zeit, um aufgeladen zu werden. Wobei hier der Vergleich ganz interessant ist, denke ich an der Wechselstromladestation mit 7,2 Kilowatt. Da braucht der kleinere Akku 3 Stunden 45 Minuten, der größere 5 Stunden 50 Minuten. Dahingegen werden beide e-Niro-Varianten an der 100 kW Gleichstromladestation mit 42 Minuten von 0 auf 80 % angegeben. Bei uns wurde der e-Niro an der 50 kW Ladestation aufgeladen eben. Da haben wir gut zwei Stunden gebraucht, bis er eben auf diese 80% gekommen ist. Wir waren auch nicht ganz unten, was aber auch daran lag, dass kurz nach Starten des Ladeprozesses noch ein anderes E-Auto an die Ladesäule gekommen ist und die sich natürlich diese Leistung geteilt haben, die da rausgekommen ist. Das heißt, er konnte nicht voll laden. Oder die volle Ladeleistung für sich sozusagen nutzen. Von daher muss sein, das war ganz in Ordnung. Und wir hatten ihn auch testweise an einer 7,2 kW Ladestation dran, beziehungsweise an einer normalen Typ 2 Ladestation. Und da sind wir auch ungefähr auf die Leistung gekommen, die im technischen Datenblatt von Kia angegeben wird. Kia seinerseits hat sich aber auch über die einfachen Ladeanschlüsse hinaus noch Gedanken darüber gemacht, wie man das Ladeerlebnis sozusagen verbessern kann. Und hat ab der 150 kW Version eine Wärmepumpe für die Innenraumklimatisierung im e-Niro untergebracht. Dadurch wird eben die Batterie geschont. da man die Abwärme der Klimaanlage und des elektrischen Systems eben auch nutzt, um das Fahrzeug dann eben zu heizen. Des Weiteren setzt man beim e-Niro auf ein Vorheizsystem für die Batterie, was man steuern kann über den Touchscreen in der Mittelkonsole, welches eben auch erlaubt, den Akku vor der Fahrt aufzuwärmen, wenn das Auto eben noch lädt, damit man da auch das bessere Fahrgefühl bekommt. Ladezeiten lassen sich auch über den Touchscreen oder über eine App planen, um dann eben auch von etwaigen günstigeren Nachtstromtarifen zu profitieren. Ist dann natürlich eher der Fall, wenn ich an den eigenen vier Wänden mein e-Niro auflade. Das muss man so schon sagen, dass es dann eher nicht dafür geeignet ist, wenn ich an einer öffentlichen Station stehen habe. Auf die optischen Highlights sind wir schon ein wenig eingegangen, wo er sich denn unterscheidet zu seinen hybridisierten Brüdern und Geschwistern. Was aber auch noch interessant ist, unabhängig von der Optik, ist eben, dass der e-Niro noch einmal gut 25 mm höher sitzt als die beiden Brüder mit Hybridantrieb. Was einfach auch aus Sicht von Kia nochmal so die Abenteuerlust und Bereitschaft, das e-Niro für Abenteuer umzusetzen. im Alltag unterstreichen soll. Passt ganz gut zu dem Fahrzeug, wie ich finde. Es kommt äußerst spritzig daher und jetzt muss ich mich schon korrigieren, weil ich habe vorhin gesagt, Crossover aus Kombi und Limousine ist es natürlich nicht. Ist ein Crossover aus SUV und einem Kombi. Sieht man eigentlich auch, wenn man hinguckt. Aber nichtsdestotrotz lässt sich nicht zu sehr in das eine auch nicht zu sehr in das andere Segment einordnen. Es wirkt einfach sehr stimmig, wie ich finde. Den Niro, der wird auch zu einem Familienfahrzeug dadurch, dass er genügend Gepäckraum, Volumen und Stauraum mit sich bringt einfach. Und da ist es auch wieder so, dass der E-Niro das meiste Gepäckraumvolumen mit sich bringt. Das sind 451 Liter. Der Hybrid bringt 436 und der Plug-in-Hybrid 324 Liter mit sich. Wenn man die Rücksitzlehne umklappt, kommt man auf 1405 Liter Gepäckraumvolumen. Also schon ordentlich Platz, um da ein bisschen was zu verstauen. Wird dadurch möglich, dass Kia die Batterie in die Rücksitzbank integriert hat eben. Und trotz des ordentlichen Stauraums, der annehmbaren Größe und dem Leergewicht von 1812 bis 1866 Kilogramm, jetzt in der großen Akku-Variante, sprintet der e-Niro von 0 auf 100 in gerade einmal 7,8 Sekunden. Bei 167 kmh ist dann Schluss mit der Höchstgeschwindigkeit. Die 39,2 Kilowattstunden Variante bringt es auf 155 Kilometer Höchstgeschwindigkeit, also 12 kmh geringere Höchstgeschwindigkeit und sprintet auch ein wenig langsamer, also in 9,8 Sekunden von 0 auf 100. Passt aber auch gut und es ist ja auch kein Sportwagen in dem Sinne, aber man kommt trotzdem zügig voran. Das Interieur Das e-Niro wirkt äußerst aufgeräumt. In der Mittelkonsole sind meinem Empfinden nach ein wenig zu viele Knöpfe, aber das ist natürlich Geschmackssache. Wir haben die Klimaanlage dort, wir haben die Multimediakonsole dann dort und natürlich CC-Drehregler für Klimaanlage, Belüftung. Also Front, Sitzheizung vorne, Lenkradheizung und so Spielereien eben. Haben aber auch die Möglichkeit, unser Smartphone induktiv zu laden in der Mittelkonsole, haben USB-Anschlüsse zum Laden von unserem Smartphone, falls wir das wollen, ein 12-Volt-Anschluss ist noch direkt mit integriert. Und bietet eben auch eine stufenlose Integration von Apple-Geräten oder auch Android-Geräten, was ganz praktisch ist, wie ich finde. Was auch von Vorteil ist, ist die Zwei-Zonen-Klimaautomatik im Fahrzeug, das heißt, Fahrer und Beifahrer können unterschiedlich temperiert werden. Zudem hat man eben die Möglichkeit auch nur die Fahrrandseite mit der Klimaanlage zu betreiben, wenn man jetzt eben alleine unterwegs ist, brauche ich ja nicht alles mitheizen, auch wieder im Sinne von Reichweitensteigerung und kann dann eben bei Bedarf auch nur meine Seite sozusagen heizen, um dann eben... Ja, den einen oder anderen Kilometer mehr aus dem Akku herauszuholen. Was eine schöne Sache ist, gerade wenn man dann auch mit der Familie beispielsweise unterwegs ist, jetzt in der Übergangszeit oder im Winter bei Eis und Schnee, auch die hinteren Sitzreihen, also die Außensitze, haben Sitzheizungen in zwei Stufen drin. Macht auch einiges her. Preislich habe ich ja schon gesagt, wo wir da anfangen. Die günstigste e-Niro-Variante in der Ausstattungslinie Edition 7 fängt bei 35.290 Euro an. Die teuerste Variante, das wäre dann die Spirit-Ausstattungslinie, höchste Ausstattungslinie in der 64 kWh Akku-Variante mit 150 kW sind wir bei ab 45.800 Euro in die Richtung unterwegs. Also von bis ist da schon eine ordentliche Steigerung drin. Man sollte bedenken, es gibt auch noch die 4000 Euro Umweltbonus, die in Abzug gebracht werden können. In naher Zukunft dann hoffentlich auch die 6000 Euro. Das heißt, wir sind bei der günstigsten Variante dann knapp über 30.000 Euro für dann doch ordentlich ausgestattetes Fahrzeug in diesem Segment, wie ich finde. Der e-Niro an sich hat uns natürlich einiges an Spaß und Freude bereitet in der Zeit, weil er ein schöner Packesel war, um das eine oder andere Geschenk einzukaufen oder auch die Weihnachtseinkäufe vorab dann eben zu tätigen. Es ist ein Fahrzeug, was ich aus meiner Sicht... einfach schön in den Alltag einfügt, außer dem E auf dem Kennzeichen, sieht man dem Fahrzeug nicht unbedingt an, dass es ein Elektroauto ist. Und das macht es auch so spannend, finde ich, weil ich bin tatsächlich oder immer noch der Meinung, dass E-Autos nicht wie Ufos aussehen müssen, um da zu polarisieren und herauszustechen aus der Masse, im Gegenteil. Heißes Dahingleiten im Alltag mit der notwendigen Power unter der Motorhaube, wenn ich sie dann doch mal brauche, und einer ordentlichen Reichweite für den Alltag, die der e-Niro auf jeden Fall mit sich bringt. Das sind so die Ansprüche, die man hat. Dazu noch ein vernünftiger Preis und wir haben ein schönes E-Auto, was man dann doch auch auf der Straße gerne fährt. Ja, Lenkradheizung, Sitzheizung, das sind so Standards, die man mittlerweile bei Autos will. Ich finde es immer wieder spannend, sowas drin zu haben. Gerade im Winter macht das doch einiges her. Aber auch von der Ladeleistung, von dem Konzept dahinter, auch mit den Gedanken, wie man die Reichweite doch noch durch einfache Dinge steigern kann, wie ein Vorheizen der Batterie, Klimaanlagebegrenzung nur auf den Fahrer und, und, und. Machen den e-Niro zu einem runden Paket, wie ich finde. Und können ich einfach nur empfehlen, wenn man die Möglichkeit hat, einsteigen, Probe fahren, vielleicht auch mal für ein Wochenende ausleihen, um da Erfahrungen mit zu sammeln. Und begeistert sein. Ich kann es nicht anders sagen. Ich würde definitiv wieder einsteigen. Ich hoffe, wir kriegen noch den Plug-in-Hybrid auf den Hof, dass wir einfach auch diesen Vergleich noch mal haben, um zu schauen, ob vielleicht der Plug-in-Hybrid tatsächlich das Beste aus beiden Welten ist, von Verbrenner oder... elektrifizierten, vollelektrifizierten Niro, wobei ich aktuell schon eher dazu tendieren würde, zur E-Niro-Rein-E-Variante zu greifen. Im kurzen Vergleich noch zum Kia Iso, den wir eben vor ein paar Wochen auch da hatten, muss ich sagen, trotz ähnlicher technischer Daten, macht der e-Niro optisch für mich einiges mehr her dann nochmal, weil er einfach doch ein bisschen sportlicher, schnittiger im Alltag wirkt. Der E-Soul ist so das typische Familienfahrzeug, würde ich behaupten, auf den ersten Blick. Den e-Niro kann man dann auch als Single oder ja... in kleinerer Familie einfach mal gemütlich dann über die Autobahn auch heizen. Aber das sind natürlich alles komplett subjektive Eindrücke meinerseits. Ich würde mich freuen, wenn du einfach bei uns im Portal noch vorbeischaust, dir den Testbericht vielleicht nochmal durchliest, dir die Fotos auf dich wirken lässt, um so deine Eindrücke des e-Niro nochmal zu festigen oder noch ein bisschen zu verstärken. Uns hat es Spaß gemacht mit dem E-Fahrzeug von Kia. Wir halten die Augen offen, was da in den nächsten Jahren eben noch so kommt von Kia, von anderen Herstellern und freuen uns, wenn du auch im nächsten Jahr wieder zum nächsten elektronischen News.net Podcast einschaltest. Heute erstmal vielen Dank fürs Zuhören. Wenn du den Podcast noch im alten Jahr hörst, wünsche dir einen guten Rutsch. Wir hören uns demnächst wieder und danke für deine Unterstützung. Mach's gut, bis dahin. Ciao.