CIRRANTiC will E-Auto fahren einfacher machen - für alle!

Im Gespräch mit Ulrich Heitmann, CEO von CIRRANTiC

Ulrich Heitmann, einer der Geschäftsführer von CIRRANTiC, hat sich im Herbst 2021 die Zeit genommen, um sich im Elektroauto-News.net Podcast über deren Geschäft und Beitrag zur Ausbreitung der Elektromobilität zu unterhalten. Der Blick hinter die Kulissen des 2014 gegründeten Unternehmens war besonders spannend, da man deren Leistung für die E-Mobilität-Community erst auf den zweiten Blick wahrnimmt.

CIRRANTiC hat sich auf die Fahne geschrieben das öffentliche Ladeerlebnis angenehmer und einfacher zu gestalten. Dies geschieht dadurch, dass das Unternehmen entsprechende Informationen auf unterschiedlichste Art und Weise zu einzelnen Ladepunkten zur Verfügung stellt. Zu mittlerweile über 280.000 Ladepunkten wohlgemerkt (Stand Oktober 2021). Im Kern besteht die Arbeit des Unternehmens darin Daten über Ladestationen zu aggregieren, mit weiteren Informationen anzureichern und gegebenenfalls Korrekturen vorzunehmen. Die daraus entstehende Datenbasis wird dann anderen Unternehmen angeboten oder kommt im eigenen Angebot Moovility zum Einsatz.

Aber ganz ehrlich, hör doch einfach Ulrich Heitmann zu, um im Detail mehr zu erfahren.

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto-News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des Elektroauto-News.net Podcast. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du diese Woche wieder eingeschaltet hast, wenn wir uns mit dem Thema E-Mobilität beschäftigen. Bei der E-Mobilität gibt es auch Themen, die so hinter den Kulissen passieren und voranschreiten, ohne dass der EV-Fahrer an sich viel davon mitbekommt. Eines der Unternehmen, das in so einem eher unbekannten Bereich unterwegs ist, ist CIRRANTiC, welches vor sieben Jahren gegründet wurde. In der aktuellen Folge habe ich mich mit Ulrich Heitmann, einem der beiden Geschäftsführer, über deren Geschäftsmodell ausgetauscht. Was macht CIRRANTiC? CIRRANTiC stellt an sich... Ja, informationenbereit, um das öffentliche Ladeerlebnis so angenehm wie möglich zu gestalten und so einfach wie möglich zu gestalten. Wie das Ganze im Detail vonstatten geht, das wird dir Ulrich in unserem gemeinsamen Gespräch aufzeigen. Also viel Spaß mit der aktuellen Folge. Hallo Ulrich, vielen Dank, dass du dir heute die Zeit nimmst, dass wir uns ein wenig über CIRRANTiC unterhalten. Bevor wir da einsteigen, was das Unternehmen denn macht oder was ihr dem Markt anbietet in Bezug auf die E-Mobilität, kannst du dich vielleicht selbst kurz vorstellen und dann auch ein paar Worte zum Unternehmen verlieren.

  3. Ulrich Heitmann:

    Hallo Sebastian, vielen Dank für die Einladung zu diesem Podcast und hallo an alle Zuhörer. Mein Name ist Ulrich Heitmann, ich bin einer der beiden Gründer von CIRRANTiC. Uns gibt es schon seit sieben Jahren und unser Ziel ist es, aber da kommen wir gleich ein bisschen genauer drauf, Elektroauto sicher und mit Spaß im öffentlichen Raum, also sprich an öffentlichen Ladestationen, nutzen zu können.

  4. Sebastian:

    Ja, und wie macht ihr das? Also was bietet ihr an oder was bietet ihr den Nutzern an sozusagen, damit die mehr Spaß bekommen, Lademobilität an öffentlichen Stationen zu nutzen? Genau.

  5. Ulrich Heitmann:

    Ja, nee, der Punkt ist folgender, es ist ja ein bisschen anders als bei Tankstellen. Also als Fahrer eines Combustion Engines, also wie heißt, eines Verbrenners, wie es so schön abfällig heißt, machst du dir eigentlich wenig Kopf darüber, ob die Tankstelle jetzt für dich geeignet ist, sozusagen. Bei Ladestationen ist es, wie wir alle wissen, differenzierter. Das heißt, da gibt es schon die Frage, kann ich mich im Vorwege so weit informieren, dass ich weiß, dass diese Ladestation für mich die richtige ist. Zum Glück gibt es ja mittlerweile Auswahl. Das heißt, ich bin nicht darauf angewiesen, dass irgendwo eine Ladestation ist, sondern ich kann ja auch ein bisschen auswählen. Und das im Hinterkopf behalten, setzen wir mit unserem Unternehmen an, Informationen zu öffentlicher Ladeinfrastruktur weltweit in bestmöglicher Qualität zu bieten. Informationen nicht nur anzubieten, sondern eben auch auf eigenen Kanälen sozusagen anzuzeigen, auf unseren eigenen Kanälen wie Apps und so weiter, gehe ich noch weiter darauf ein. Aber eben diese Informationen auch unseren B2B-Kunden, die dann eigene Navigationslösungen daraus bauen oder eigene Webseiten daraus bauen, anzubieten.

  6. Sebastian:

    Okay, das heißt, ihr seid dann eher in der Datenbeschaffung sozusagen tätig, schaut euch die Daten an, bereichert die teilweise dann noch durch verschiedene Informationen an, die ihr aus verschiedensten Quellen sozusagen bekommt, überprüft die und stellt diese Daten dann zur Verfügung für andere Firmen sozusagen. Habe ich das richtig erkannt?

  7. Ulrich Heitmann:

    Genau. Wir verstehen uns als Informationsdienstleister und ganz klar als Partner unserer Ladestationsbetreiber, CPO, im Fachjargon genannt. Das heißt, wir schließen uns bei allen Ladestationsbetreibern, die gerne ihre Ladestation über uns anzeigen lassen möchten, direkt an, versuchen auch mit dem jeweiligen Betreiber das bestmögliche Datenformat zu finden, sodass er bestmöglich seine Informationen bereitstellen kann. Wir kümmern uns dann sehr stark darum, dass die Qualität auch geprüft wird, dass auch wirklich sicher ist, dass die Informationen stimmen, dass nicht eben vertauscht ist oder vielleicht eine Leistungsangabe nicht ganz so stimmt und der Benutzer sich dann ärgert, weil er nicht so viel Leistung bekommt, wie er sich das dachte, sondern dass immer alles stimmt. Und darüber hinaus haben wir noch verschiedene andere Quellen, Die wir hinzuziehen, zum Beispiel können wir euch sagen oder den Nutzern sagen, welche Apps und welche Tarife gelten denn zum Beispiel an einer Ladestation. Das ist ja total wichtig, dass man auch weiß, kann ich dann mit meinem Vertrag dort laden oder gibt es vielleicht sogar ein Direct-Payment-Angebot, wo ich einfach mit der Kreditkarte oder über die Kreditkarte, ohne einen Vertrag abgeschlossen zu haben, dort laden kann.

  8. Sebastian:

    Also im Endeffekt stellt ihr dann die Information zur Verfügung, damit der E-Autofahrer an sich die bestmögliche Entscheidung für sich dann treffen kann, wo er denn dann sein Fahrzeug laden möchte, unter Berücksichtigung seiner Tarife, die er vielleicht hat, Ladekarten, die er schon nutzt, um dann eben die bestmögliche Entscheidung zu treffen.

  9. Ulrich Heitmann:

    Genau. Das heißt, er hat dann die ganzen Informationen darüber, wie die Ladestation beschaffen ist. Er weiß, ob da vielleicht mehrere an einem Ladeort zusammenstehen. Das ist natürlich sehr wichtig zu wissen, dass man im Zweifel Ausweichmöglichkeiten hat, wenn zwei Minuten vor mir sozusagen ein anderer EV-Fahrer dort ansteckt. Das ist natürlich dann ärgerlich, wenn es dann nur eine Ladestation gibt. Das Stichwort lautet hier Ladeparks, was ja immer mehr jetzt an Autobahnen und in der Nähe von Autobahnen aufgebaut wird. Es gibt ja Unternehmen, die da sehr umtriebig sind und tolle Möglichkeiten bereitstellen. Darum geht es tatsächlich. Also wie ist die Ladestation geschaffen? Ist sie für mich die richtige? Und, und das ist etwas, was uns da auch sehr auszeichnet, wir sagen dir auch oder dem EV-Fahrer, wie wird denn die Auslastung sein? Also wenn ich plane, dort am Abend um 19 Uhr zu sein... mit meinem Fahrzeug anzukommen, sagen wir dir, ob das eine gute, also ob die Chance in der Freiladestation sehr hoch ist oder ob du vorsichtig sein solltest, weil zu der Zeit relativ häufig Leute dort lagen. Das berechnen wir aus unseren Daten und das zeichnet unsere Daten da auch besonders aus.

  10. Sebastian:

    Das macht es ja dann auch einfacher für den Fahrer an sich zu entscheiden, okay, er geht dann dort oder dorthin, jetzt mal unabhängig von dem Tarif. Die Funktion kennt man ja so schon, ich sag mal, bei Google, wenn ich da jetzt bei einem Schwimmbad oder was vorbeischaue, kriege ich ja auch schon meine Auslastungsspitzen sozusagen angezeigt von den Daten her. Ähnlich wird es dann bei euch halt für die Ladestation sein, gehe ich von aus.

  11. Ulrich Heitmann:

    Genau. Ich weiß gar nicht, wer zuerst die Auslastung hat, aber ich vermute mal Google. Tatsächlich ist es genau die gleiche Methodik. Das heißt, man sieht, zu welchen Spitzenzeiten dort, also wo sozusagen ein Restaurant voll ist, kann man jetzt halt bei uns sehen, wo es an der Ladestation erfahrungsgemäß voll wird. Das ist natürlich kein Blick in die Glaskugel, sondern es ist natürlich darauf bezogen, was wissen wir denn bisher, wie die Auslastung sein wird.

  12. Sebastian:

    Klar, ich meine dadurch, dass ihr auf Daten der Vergangenheit sozusagen zurückgreift, könnt ihr nicht unbedingt den Blick in die Zukunft da wagen, könnt aber schon mal zumindest eine ungefähre Richtung vorgeben. Ich meine, wenn ihr jetzt gemerkt habt, die letzten 40 Donnerstagabend um 19 Uhr war immer viel los, ist es ja nicht unwahrscheinlich, dass dann auch am 41. Donnerstag da auch dementsprechend wieder eine Auslastung vorhanden ist.

  13. Ulrich Heitmann:

    Genau. Nee, aber danke für den Hinweis oder für das Stichwort, weil natürlich ist dann die nächste Evolutionsstufe dieses Themas, lautet dann tatsächlich der Blick in die Zukunft. Und das ist keine Utopie, sondern da haben wir tatsächlich für viele Stationen Proof of Concepts gerechnet. Und wir werden euch in Zukunft sagen können, nicht nur, ob es Sinn macht, dort hinzufahren, sondern wir sagen euch auch, wann der Ladepunkt wieder frei sein wird. Weil das macht ja mitunter durchaus Sinn zu sagen, okay, wenn ich jetzt wüsste, dass der in zehn Minuten wieder frei wird, dann würde ich trotzdem hinfahren, weil im Zweifel warte ich dann sieben Minuten oder so oder einen kleinen Moment. Das ist natürlich eine spannende Geschichte und da könnt ihr gespannt sein, damit das kommt.

  14. Sebastian:

    Okay, also so wie du sagst, das ist ja ein Argument, macht ja einen Unterschied, ob ich jetzt zwei Stunden drauf warten müsste sozusagen, bis er dann wieder frei wird oder doch nur zehn Minuten. Die Zeit kann man es ja in der Regel dann vertreiben. Die Daten, die ihr erarbeitet sozusagen, die stellt ihr anderen zur Verfügung, damit die das nutzen können, in sogenannten White-Label-Lösungen unter anderem. Kannst du dazu ein paar Worte verlieren und wer da so eure Kunden sind oder welche Angebote man am E-Mobilitätsmarkt kennt, wo ihr dann doch eure Finger mit auf dem Spiel habt?

  15. Ulrich Heitmann:

    Ja, genau. Wir haben jetzt immer darüber gesprochen, Daten schaffen, Daten berechnen. Natürlich macht es keinen Sinn, wenn man diese Daten nicht auch wieder den Lieferern anzeigen oder bereitstellen kann, dass sie Ein erstes Beispiel, wie wir euch, wie wir den EV-Fahrer unterstützen, ist halt unsere eigene App Mobility. Gibt es für Android, gibt es für iOS, könnt ihr euch direkt runterladen. Ist kostenfrei, barrierefrei, müsst ihr euch anmelden, könnt einfach drauf loslegen und euch in ganz Europa, aber auch Nordamerika und selbst in Asien erkundigen, welche Ladestationen gibt es. Alle auch mit der, oder die meisten auch mit der Information, ob sie gerade frei sind oder nicht. eigene App. Das Zweite ist, dass wir mit sehr vielen B2B-Partnern zusammenarbeiten, viele Kunden aus dem B2B-Umfeld haben. White Label Map Site hast du schon als Stichwort genannt. Das heißt, wir ermöglichen Kunden, wenn sie auf ihrer Webseite, auf ihrem Webangebot über Ladeinfrastruktur informieren wollen, aus ganz unterschiedlichen Gründen ermöglichen wir das Einbetten einer fix und fertig Webseite oder Map Site, wie wir es nennen. Die wird dann nach dem C.I. des Kunden und auch nach der Auswahl der Ladestationen, die angezeigt werden sollen, Funktionen etc. etc. können wir das genau zuschneiden auf den Kunden. Gute Beispiele dafür ist zum Beispiel die ladenetz.de Webseite. Dort ist unsere Website als White Label Produkt eingebunden, zeigt dir halt genau auf, wo kannst du im Ladenetzverbund laden. Darüber hinaus haben wir Hier in Bayern ein Lokalkolorit in Ladeatlas Bayern gibt es schon sehr lange. Er zeigt auch allen Benutzern auf, wo man laden kann und das nicht nur in Bayern. Lidl ist vielleicht auch ein schönes Beispiel. Lidl nutzt unsere Technologie zur Anzeige der Ladestationen an den Lidl-Filialen, die ja auch sehr beliebt sind, während des Einkaufens einen Ladestopp einzulegen. Die haben ja ganz häufig auch eben DC-Ladeinfrastruktur. Und darüber hinaus haben wir verschiedene CPOs und EMPs, die unser Angebot nutzen. Zum Beispiel die Vorarlberger Kraftwerke mit dem Produkt Flotte. Könnt ihr euch mal anschauen. Oder zum Beispiel als relativ neu, Energieversorgung Niederösterreich nutzt unser Angebot. Und zwar nicht nur als Map-Site für die Einbettung auf der eigenen Webseite, sondern auch als native App. Das heißt, ihr könnt auch schauen, zum Beispiel nach der EVM, Autoladen 2.0 App, die wird von uns bereitgestellt oder nach der Flotte App wird von uns bereitgestellt. Weitere werden jetzt kommen. Das ist auf jeden Fall eine rege Nachfrage nach diesem Tool, weil es eben so wichtig ist, die Kunden, die Interessierten darüber zu informieren, wie das ganze Thema öffentliches Laden funktioniert, wo es geht, ohne dass ich jetzt eine sinnige IT erstmal selber auch Zeit und Geld und dafür können wir, glaube ich, ganz gut oder sehr gut helfen mit unserem White-Label-Out-of-the-Box-Ansatz.

  16. Sebastian:

    Ja, da gehe ich auch stark von aus. Und vor allem, ich sage mal, ihr seid Experte darin dann, im Daten bereitstellen oder zur Verfügung stellen. Und bis sich das eine Firma dann ins eigene Haus geholt hat, die Expertise aufgebaut hat, mal abgesehen von Kosten und Zeit, ja, wird das wahrscheinlich die bessere Lösung sein, um da auch kurzfristig eine eigene App oder Webseite eben an den Start zu bringen. Du hattest jetzt ganz kurz den CPO noch genannt, gerade für die Hörer, Hörerinnen, die vielleicht zum ersten Mal zuhören. CPO sind die Ladestationsbetreiber und EMP, das sind dann die E-Mobilität Service Provider, wenn ich es richtig weiß. Nur damit wir das auch für diejenigen, die die Abkürzung vielleicht noch nicht gehört haben, nochmal so zusammenfassen können.

  17. Ulrich Heitmann:

    Genau. Also CPO, wie du schon sagst, ist Lade-Stationsbetreiber. Ich nenne jetzt keine Namen, weil dann muss ich jetzt irgendwie alle aufführen. Sehr viele EMPs sind klassischerweise eben die, die im Zweifel auch ohne eigene Ladeinfrastruktur, das gibt es auch, Zugriff auf, also wie ein Reselling-Produkt Zugriff auf Ladeinfrastruktur geben, werde ich jetzt auch keinen Namen nennen. kennen die meisten Benutzer auch oder viele Hörer auch die etablierten Player dort. Wichtig für uns, wir sind kein EMP, wie wir gerade gelernt haben, das heißt, wir sind kein eigener Ladevertrag, sondern was wir machen ist, wir versuchen oder wir helfen dabei, die Ladeverträge unserer Partner bestmöglich anzuzeigen, zu zeigen, hey, du kannst die benutzen und wir helfen also gesehen dabei, die Reichweite der Ladeverträge unserer Kunden usw. zu vergrößern.

  18. Sebastian:

    Okay, vielen Dank für die Ausführung. Jetzt hatten wir im Vorgespräch auch ein paar Worte darüber verloren, dass ihr eben nicht nur diese White-Label-Lösung für Ladenetz beispielsweise oder auch Lidl Kaufland anbietet, sondern da auch noch eine Nummer größer sozusagen am Start hat. Apple und Google spielen da eine Rolle. VW und Polestar hast du genannt. Vielleicht kannst du da ja einen Ausblick drauf geben oder einen Blick drauf werfen mit uns gemeinsam, was ihr denn dort zur Verfügung stellt und wie da eure Daten genutzt werden.

  19. Ulrich Heitmann:

    Ja, sehr gerne. Also Apple und auch Google kamen sehr früh auf uns zu, mit genau dem Bedarf auf ihren Karten, also auf Apple Karten, auf Google Maps, über Ladeinfrastruktur zu informieren, weil das natürlich jetzt zunehmend wichtig wird. Und da stellen wir beiden Partnern unsere qualitätsgesicherten Daten, die uns eben von den Ladestationsbetreuungen bereitgestellt werden, in dem Sinne auf technischen Wege zur Verfügung stellen. sodass man eben auch auf diesen beiden Tools und sagen wir ganz ehrlich, so gesehen jeder Smartphone aus der Welt hat jetzt Zugriff auf Ladeinfrastrukturdaten auf seinem Apple Maps oder Google Maps in seiner App. Und da sind wir natürlich auch mächtig stolz, dass wir da so mit unserer Arbeit oder mit unserer Unterstützung halt so vielen Leuten jetzt den Weg weisen können, wo sie ihr Fahrzeug nutzen können. Bei Google interessanterweise auch mit dem aktuellen Belegsstand. Und da seht ihr auch, welche Stecker und welche Leistung dort angezeigt wird. Und, und da blicke ich schon mal ein bisschen voraus, wenn ihr Google im Auto nutzt, kommen wir gleich mal drauf ins Thema Polestar, aber auch andere geht, dann seht ihr bei Google auch, welche Tarife tatsächlich unterstützt werden. Also kann ich hier mit meinem Lade-EMP-Tarif, wie wir es gerade gelernt haben, eins, zwei oder drei, kann ich dort laden oder nicht?

  20. Sebastian:

    Ja, vielen Dank. Also das heißt, Google und Apple haben das auch schon frühzeitig erkannt, dass dann Bedarf am Markt vorhanden ist, dass man die Daten aber auch da selbst nicht trotz der Größe sozusagen in der Perfektion wahrscheinlich zusammentragen kann, wie ihr das eben macht mit CIRRANTiC und nutzt dann euren Service dafür oder bindet eure Daten ein. Und bei Google scheint das jetzt so, wie du es aufgezeigt hast, ist man wohl noch einen Schritt weiter jetzt voran, zumindest im Bezug auf die Tiefe der Daten, die zur Verfügung gestellt werden. Du hattest jetzt gesagt, Belegstand, Stecker, Leistung der Ladestation, das ist bei Apple jetzt so noch nicht gegeben, könnte dort aber rein theoretisch ja auch nachgezogen werden.

  21. Ulrich Heitmann:

    Ja, sicher. Also Apple ist ja auch in der Lage, da weiter sich zu entwickeln. Die habe ich halt jetzt erstmal angeschaut. was der Markt so hergibt, aber die sind auch momentan bei uns mit im Gespräch, wie man das Informationsangebot für den Apple-Karten-Nutzer halt weiter optimieren kann. Beide setzen einfach darauf, die Informationen aus einer Hand zu bekommen. Sie sind nicht zu faul, sage ich mal, um eigene Schnittstellen zu implementieren. Das können die beiden sicherlich auch ganz alleine. Der Vorteil ist halt, dass wir auch zum Beispiel den Lifecycle von Ladestationen für Apple und Google managen, also ihnen rechtzeitig sagen, wenn sie feststellen, dass eine Ladestation abgebaut wurde, dann steht großes Interesse, genau diese Information gezielt und zielgerichtet an die beiden zu geben. Aber bei den beiden, wie du schon sagtest, Sebastian, hört es nicht auf. Unser größter OEM-Partner ist der Volkswagen-Konzern. Über alle Marken hinweg ziehen die Informationen, die wir bereitstellen, in die Navigationssysteme, aber auch in die Recharge-Systeme. ID-App ein, die sind auch jetzt schon vorhanden. Weitere sind, zum Beispiel Hyundai, jetzt ja ganz spannend mit dem Ioniq 5, ein paar Autos auf die Beine gestellt, aber auch Honda mit dem Honda e und auch Kia. Alle beziehen Informationen über Ladeinfrastruktur über unser Backend, also die von den CPOs sind über unser Backend geroutet. Und eben wer zukünftig immer mehr da eine Rolle spielt, ist wieder die Firma Google, die jetzt zum Beispiel in Polestar ja das Navigationssystem oder das gesamte Entertainmentsystem letztendlich bereitstellt. Und das ist natürlich nochmal eine spannende Entwicklung, die dort entsteht, dass OEMs überlegen, baue ich mir oder setze ich mir mein Navigationssystem noch aus eigener Kraft zusammen. Oder beziehe ich da halt die Leistung von einem data-driven Player wie Google? Oder vielleicht auch zukünftig Apple, weiß man nicht. Momentan kenne ich noch nichts, wo Apple direkt im Fahrzeug ist. Aber Google ist da sehr umtriebig. Polestar hatte ich schon genannt. Wer auf der IAA war, hat sich vielleicht den Renault Megane E-Tech, noch so eine Vorschau auf das kommende Modell angeschaut. Dort gibt es eine fantastische Android-Auto-Implementierung, eben dann auch mit den Informationen zur Ladeinfrastruktur direkt im Navi.

  22. Sebastian:

    Ja, also das heißt, VW-Konzern, Hyundai, Kia, Honda, wie du schon aufgezählt hattest, die greifen auf eure Daten zurück, binden die dann eben auch in ihre Systeme sozusagen mit ein. Noch ein wenig tiefer und tiefer gehend von den Daten auch wieder ist es dann eben eingebettet bei der Android-Auto-Lösung. Da hast du jetzt den Polestar schon genannt. Beim 2er habe ich das selbst schon gesehen. Beim Renault Megane E-Tech war es mir jetzt nicht bewusst, dass ihr da auch sozusagen den Fuß in der Tür habt. Aber da stellt ihr dann noch weitere Informationen zur Verfügung. Da hast du jetzt vorhin auch gesagt, da ist dann der Unterschied, dass ihr bei der Nutzung von Android Auto auch unter anderem eben wieder aufzeigen könnt, welche Tarif und Preise denn eben an der jeweiligen Ladestation zu tragen kommen können.

  23. Ulrich Heitmann:

    Genau, also machen wir es konkreter. Also genauer ist es eine Auflistung der Services, also welche EMP-Verträge inklusive, aber auch Direct Pay ist möglich. Wir zeigen aber nicht an, Das macht Google derzeit noch nicht, zu welchem Tarif, also zu welchem Kilowattstunden-Tarif jetzt die Leistung möglich ist. Aber wir merken halt, die Nachfrage nach Nutzung oder Zugriff auf Ladeinfrastrukturinformationen im Auto ist natürlich sehr hoch, weil ich natürlich im Auto auch nicht so sehr oder es nicht mag oder es natürlich auch gefährlich ist oder eben zum Teil auch verboten, das Smartphone während der Fahrt zu benutzen ist. Und deswegen gibt es ja die Lösung der OEMs, also der Automobilhersteller direkt im Navigationssystem. Aber auch darüber hinaus, das heißt, wenn ihr jetzt ein Fahrzeug habt, das jetzt eben nicht von den genannten Herstellern ist, könnt ihr mit Apple CarPlay und Android Auto zukünftig auch eben tatsächlich direkt im Navigationssystem Bildschirm die Mobility App benutzen. Bei CarPlay geht das schon jetzt. Android Auto werden wir zum Frühwinter launchen, dieses Jahr idealerweise noch unter dem Christbaum, unter dem Weihnachtsbaum. Und dann kann man eben auch im Auto tatsächlich auch quasi, wenn es eben Android Auto oder Apple CarPlay unterstützt, Direkt schauen, okay, wo ist die nächste geeignete Ladestation und diese auch aus dem Auto starten an jenen Ladestationen und mit jenen EMP-Diensten, die sich an unser Backend angeschlossen haben.

  24. Sebastian:

    Ja, vielen Dank für die Ausführungen. Also die Hürde wird kleiner, geringer sozusagen für den E-Autofahrer, die passende Ladestation zu finden, sei es jetzt über eure eigene App, die man dann eben über das jeweilige System einbinden kann, durch die Navis der Hersteller oder eben auch durch so eine tiefe Integration von Google und Polestar dann beispielsweise.

  25. Ulrich Heitmann:

    Genau. Und einen Kanal sollte man nicht außer Acht lassen dabei, denn das kennt ihr alle. Ihr freut euch über die Spracheingabe oder die Sprachsteuerung im Fahrzeug. Das ist natürlich die mit Abstand sicherste Methode. Ich brauche nicht mal auf den Bildschirm zu schauen, sondern ich rede sozusagen mit dem System, um zu sagen, wo ist denn jetzt die nächste Ladestation oder kann ich die denn benutzen oder wie ist denn der Tarif bis hin zu Wie gehe ich da hin? Und all das ermöglicht, und das ist gar nicht so bekannt, ermöglicht Amazon Alexa im Auto. Also da könnt ihr entweder, habt ihr im Auto schon direkt eine Alexa-Integration vom Hersteller oder ihr habt vielleicht ein zusätzliches Device, was man sich auch im Short-Party-Device sozusagen kaufen kann. All das ermöglicht sozusagen den Zugriff auf den Alexa-Kosmos. Und es gibt einen Alexa-Skill für Mobility oder andersrum von Mobility für Alexa, wo ihr dann tatsächlich immer auch so sagen könnt, Alexa, wo ist denn hier die nächste Ladestation? Und das ist natürlich total spannend, weil ihr erzählt euch dann wirklich oder Alexa erzählt euch dann wirklich, Ja, wo ist die nächste? Ist es nicht die zweite Station oder nicht? Ihr könnt da auch verschiedene Fragen stellen. Das Coolste wirklich und das wirklich super praktisch ist, du kannst auch Alexa beauftragen, diese Ladestation im Auge zu behalten. Das nützt es dir, wenn du jetzt planst, an der nächsten Tankstelle oder Raststelle rauszufahren und dann stehst du halt da oder müsstest die ganze Zeit nachschauen, ist sie noch frei, ist sie noch frei? Das ist natürlich lästig und wieder nicht besonders sicher. Alexa kann diesen Auftrag für dich übernehmen und sagt dir dann aktiv Bescheid. Wirklich, die meldet sich von sich, wenn die Ladestation nicht mehr frei ist und hilft dir im Zweifel dann auch eine Alternative zu finden. Also das finden wir wahnsinnig komfortabel und ich denke, das ist immer mehr so ein bisschen das Thema, dass man den Fahrer eigentlich assistieren will, weil das ist ja schon alles kompliziert genug. Und warum soll man sich jetzt auch noch quasi ein E-Mobility-Studium antun? Man will doch eigentlich nur sein Fahrzeug genießen und problemlos laden. Also ich denke, da sind wir auf einem super Weg, die Benutzer wirklich noch mehr zu unterstützen in allen Situationen, in allen Touchpoints, wie es so schön heißt, damit das EV-Fahren einfacher wird. Denn eins ist klar, Die bisherigen EV-Fahrer haben sich sehr intensiv mit der Materie beschäftigt, haben sich eingelesen, haben sich einen Überblick verschafft über Ladetarife etc. Das nimmt halt ab. Ich treffe so viele Leute an Ladestationen, die sagen, ich habe mir jetzt das Auto einfach gekauft, weil es cool aussieht und weil ich jetzt elektrisch fahren will. Aber ganz ehrlich, über Ladekarten, Ladesäulen, ich habe keine Ahnung, wie geht denn das, weiß ich nicht. Ich will mich auch gar nicht mit beschäftigen, es muss einfach einfach sein. Und das ist für uns alle in der Branche, glaube ich, der Anspruch. nachzudenken und Lösungen zu bauen, die für die Benutzer einfach einfacher sind.

  26. Sebastian:

    Ja, einfach schon, um die Hürden dann sozusagen noch weiter herabzusenken, dass mehr E-Autofahrer auf die Straße sozusagen kommen. Und wie du sagst, ich glaube, diese Pioniere, die sind da auch gewillt dazu, sich durchzuarbeiten, sich Gedanken zu machen, da jede Information aufzusaugen. Aber der Autonormalverbraucher, der einfach nur mit dem Fahrzeug von A nach B kommen will und das dann dementsprechend lädt, der möchte halt einen gewissen Komfort sozusagen haben. Und da setzt ihr mit eurer Datenbereitstellung sozusagen an eine gute Nische an, wobei Nische da jetzt ja auch ein bisschen klein gegriffen ist, wenn man schon merkt, wo es denn überall schon drin ist oder noch reinkommt. Und gerade der Ausblick da jetzt auf Alexa, wie du es eben gebracht hast, ist doch sehr interessant mit der Sprachsteuerung und gerade in puncto Sicherheit, wie du auch aufgeführt hast, ja doch wohl die bestmögliche Lösung, um dann doch die Informationen zu erhalten, ohne das Risiko einzugehen, den Blick zu lange von der Straße abzuwenden.

  27. Ulrich Heitmann:

    Genau, deswegen ist es eben unser Ziel, nicht nur auf dem Smartphone präsent zu sein, weil das Smartphone ist gut, wenn du auf dem Weg bist, irgendwie zu Fuß gehst oder sich zu Hause informierst, alles prima. Aber im Auto ist es halt doch irgendwie nur zweite oder eigentlich gar keine Wahl während der Fahrt. Und da brauchst du andere Schnittstellen und das ist halt besser möglich über die Wege CarPlay, Android Auto, native Unterstützung der Automobilhersteller oder eben diesen Alexa-Weg. den ich ganz spannend finde. Bei Siri übrigens geht das auch. Also auch Siri kannst du ja fragen nach Ladeinfrastruktur und Siri greift dann eben auch auf die Daten, die wir Apple bereitgestellt haben.

  28. Sebastian:

    Vielen Dank schon mal für die Einblicke jetzt, wo ihr denn eben aktuell schon überall unterwegs seid, was euer Angebot ist. Jetzt hatten wir im Vorgespräch dann noch aufgeführt, dass wir auch mal so einen Ausblick auf geplante, vielleicht auch zum Erscheinen des Podcasts umgesetzte Features dann eben werfen. Was kannst du uns denn da nennen, wo denn da eure künftige Entwicklung hingeht?

  29. Ulrich Heitmann:

    Genau, Blick in die ganz kleine Glaskugel ist, dass wir zum Erscheinen des Podcasts auf jeden Fall unser Wallet für Mobility gelauncht haben. Wallet, was heißt das? Wallet gibt euch die Möglichkeit, ganz verschiedene Tarife, ganz verschiedene Ladeservices an einer Station zu nutzen. Denn wie ich schon eingangs gesagt habe, es gibt ja verschiedene Anbieter, die dir den Zugriff auf die Ladeinfrastruktur ermöglichen. Und mit dem Wallet hast du jetzt die Möglichkeit, nicht nur verschiedene Anbieter an einer App zu haben, das wäre zu kurz gegriffen, sondern vor allem hast du auch die Möglichkeit, eben all dieses Feature des Zugriffs auf Anbieter auch in den anderen Outlets oder in den anderen Kanälen zu haben. Wie ich sagte, Alexa, CarPlay, Android Auto. Überall dort hast du jetzt das Wallet verfügbar. Was ist das Wallet? Das Wallet ermöglicht dir das Verbinden deines Vertrages. Also du hast schon einen Vertrag bei einem EMP. Du kannst einfach die Credentials bei uns eintragen für Partner, die eben an dem Dienst sich angeschlossen haben. Und dann kannst du diesen EMP-Dienst genauso nutzen, als wenn du ihn tatsächlich mit deiner Ladekarte genutzt hättest oder mit einer anderen App. Und siehst halt auch, kannst du ja nicht nur starten, siehst natürlich auch den Fortschritt. Je nach Anbieter siehst du schon, was das zwischendurch gekostet hat, wie viele Kilowattstunden schon gezogen wurden und kannst natürlich den Ladevorgang auch beenden. Und hast dann nachher in deiner Ladehistorie alle Ladevorgänge, die du mit dem Wallet gemacht hast, alle quasi zusammen. Und das ist natürlich ganz praktisch. Das heißt, wenn du dann schauen willst, okay, wo habe ich denn in den letzten zwei Monaten überall geladen, musst du jetzt nicht in fünf Apps nachschlagen, sondern kannst das alles aus einer Hand bekommen. Das ist natürlich ganz praktisch.

  30. Sebastian:

    Das heißt, im Endeffekt seid ihr dann... Ja, aus der Praxis kenne ich das von Stowcard, die kommen hier aus Mannheim, die haben quasi all diese Kundenkarten, die es da gibt, die man so in der analogen Welt nutzt, in eine App zusammengefasst. Ihr macht das jetzt ähnlich, sage ich mal, für die Ladekarten, digitalisiert die alle in eurer Wallet, bringt da alle Apps zusammen und ich als Endnutzer habe dann tatsächlich nur noch eine Wallet-digitale App von euch, die ich nutzen kann, um dann eben überall dort, wo ich meine Verträge abgeschlossen habe, zu laden.

  31. Ulrich Heitmann:

    Genau, das ist der eine Effekt, der ist aber gar nicht für uns so der wichtige, sondern der Effekt oder den Nutzen, den wir schaffen wollen, ist eben tatsächlich auch dadurch, dass wir so viele, wie sagt man, viele Möglichkeiten der OEMs und auch eben Asset CarPlay, Amazon Alexa, meine gute Android Auto, dass dann quasi für unsere EMP-Partner, deren Angebot noch viel häufiger nutzen kannst und noch bequemer nutzen kannst. Das ist ein bisschen die Idee hinter dem Wallet, alles noch ein bisschen leichter und bequemer und easier zu machen.

  32. Sebastian:

    Okay. Ja, hört sich gut an. Ich glaube, das wird auch Anklang finden, weil das ist auch eben wieder... Ja, ein Hindernis oder Problematik in der Realität, wo das Ganze dann doch nicht so angenehm gestaltet, die E-Mobilität, gerade wenn man dann eben doch nicht so der Pionier davon ist, sondern eigentlich Alltagsnutzer und da hört sich die Wallet-Lösung doch als Problemlöser ganz gut an. Mhm.

  33. Ulrich Heitmann:

    Genau. Was wir noch machen, wie gesagt, wir unterstützen halt den Autofahrer, den einzelnen EV-Fahrer ganz intensiv, aber natürlich besteht jetzt auch die Möglichkeit für CPOs, für EMPs, wenn sie geschäftsweit optimieren können, das ist immer so ein bisschen eine B2B-Schiene, funkt uns an, weil wir können auch ganz intensiv dabei helfen, zu sehen, okay, wo gibt es denn noch weiße Flecken auf der Karte, wo lohnt es sich noch DC-Ladeinfrastruktur aufzubauen, Wo kann ich mit meinem EMP-Tarifmodell noch optimieren? Auch das sind natürlich Dinge, die unsere Berater und die Kollegen sehr gerne mithilfe unserer Datentools dann beantworten. Das ist sicherlich viel Potenzial, um letztendlich auch als B2B-Partner dort Geld zu sparen und die richtige Planung aufsetzen zu können.

  34. Sebastian:

    Ja, ich meine, ihr habt ja da schon einen Datenschatz sozusagen, der ja immer größer wird und ist ja gut, wenn man dann daran auch, wenn man den noch so vermarkten kann und zudem dann ja trotzdem auch zu einem sinnvollen Ausbau der Ladeinfrastruktur beiträgt, indem man eben diese blinden, weißen Flecken noch aufzeigt und den CPUs, EMPs aufzeigen kann. Hör mal zu, da wäre es interessant, wenn noch Ladestationsangebot vorhanden wäre.

  35. Ulrich Heitmann:

    Genau, letztendlich nutzt das alles dem EV-Fahrer, denn Es hilft ja nichts, Ladeinfrastruktur an der falschen Stelle aufzubauen, weil das ist einfach sunk money, wie man so schön sagt. Also da hat dann der Ladeinfrastrukturbetreiber eigentlich eine Investitionsruine hingestellt. machen wir uns nichts vor. Letztendlich ist das irgendwie verbuddeltes Geld, was an anderer Stelle fehlt für die Bereitstellung von Ladeinfrastruktur. Und deswegen denke ich mal, es ist auf jeden Fall gut, da ein bisschen mitzuhelfen, sodass Ladeinfrastruktur noch schneller, noch zielgerichteter aufgebaut werden kann. Das ist ein bisschen die Idee dahinter.

  36. Sebastian:

    Ja, also vielen Dank, Ulrich, für die Einblicke auf Syrantic, euer Angebot. Ich würde es dabei belassen, da haben wir einen guten Rundumblick drauf bekommen, sozusagen, wie ihr den EV-Fahrer in den Fokus stellt und den dabei unterstützt durch Breitstellung von entsprechend aufgearbeiteten Daten. Und ja, vielen Dank für deine Zeit.

  37. Ulrich Heitmann:

    Vielen Dank, Sebastian, vielen Dank für die Einladung. Freut mich, freue mich auf das Ergebnis, freue mich auf die Kommentare, die Feedbacks, die kommen und inzwischen durch. Genau, und gerne direkt im Anschluss Kontakt aufnehmen zu dir oder zu uns direkt, wenn ihr Fragen habt.

  38. Sebastian:

    Sehr gerne, wenn wir in dem Artikel mit aufführen, sozusagen in den Shownotes, dass man sich da auch nochmal melden kann, wenn denn der Bedarf zum Austausch besteht. Danke dir, Ulrich.

  39. Ulrich Heitmann:

    Danke dir, Sebastian.

  40. Sebastian:

    Vielen Dank, dass du in der heutigen Folge wieder interessiert zugehört hast und auch wieder einiges zur E-Mobilität oder zu Hintergründen der E-Mobilität gelernt hast, bin ich mir ganz sicher. Im Artikel zur Folge gibt es wie immer weiterführende Links und Informationen, als auch ein paar visuelle Eindrücke. Ansonsten bleibt mir nicht viel zu sagen, außer vielen Dank fürs Zuhören und bis nächste Woche. Mach's gut. Ciao.