Europas Elektroauto-Markt rast an China vorbei – ohne Tesla-Rückenwind

Mit dem Wettlauf um die Einhaltung der europäischen CO2-Vorschriften – wohl der wichtigste Treiber für die Zulassung von E-Autos und Plug-In-Hybriden – kann sich Europas E-Automarkt von China absetzen. Erstmalig erreichte Europas Elektroauto-Markt einen neuen Höchststand bei den Zulassungen von über 100.000 Einheiten in einem Monat; wohlgemerkt in Kombination aus rein elektrischen und teilelektrischen Neuzulassungen von Personenkraftwagen.

Wir haben diese in der aktuellen Podcast-Folge im Detail betrachtet und klären, welche Rolle einzelne Länder, Hersteller und Modelle spielen.

Shownotes:

Werbung

"Als international führender Entwicklungspartner und Zulieferer der Automobilindustrie bietet MAHLE attraktive Aufgaben. Die duale Konzernstrategie des Unternehmens verfolgt unter anderem die Elektromobilität voranzutreiben. Bestehendes verbessern und Zukünftiges positiv gestalten, dafür steht MAHLE als Arbeitgeber. Ob für PKW, Nutzfahrzeuge, E-Bikes oder E-Scooter, bei MAHLE hast du die Möglichkeit die Mobilität der Zukunft mitzugestalten. Überzeuge dich selbst auf www.jobs.mahle.com"

Edit speaker mapping

Change displayed names for speaker IDs in this transcript.

Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des elektroautonews.net Podcasts. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du auch diese Woche wieder eingeschaltet hast, wenn wir uns mit dem Thema E-Mobilität in allen Farben, Formen und Facetten auseinandersetzen. In der heutigen Folge beschäftigen wir uns mit Europas Elektroautomarkt. Und wie dieser rasant an China vorbei rast. Und das eigentlich ganz ohne Tesla-Rückenwind. Oder zumindest nicht so starken Tesla-Rückenwind wie in der Vergangenheit. Denn mit dem Wettlauf um die Einhaltung der europäischen CO2-Vorschriften, die wohl als der wichtigste Treiber für die Zulassung von E-Autos und Plug-in-Hybride gelten, kann sich Europas E-Auto-Markt von China absetzen Ende Juli 2020, also wenn wir die Zahlen da betrachten. Denn erstmalig erreichte Europas Elektroautomarkt, da greife ich ja reine E-Autos als auch Plug-in-Hybride zusammen auf, einen neuen Höchststand bei den Zulassungen von über 100.000 Einheiten in einem Monat. Wohlgemerkt eben in der Kombination aus reinen elektrischen und teilelektrischen Neuzulassungen von PKWs, die dann eben in Summe diese 100.000 Fahrzeuge, die in einem Monat hier in Europa zugelassen wurden, ergeben haben. Und dies ist insofern erstaunlich, da Europa in den ersten sieben Monaten des Jahres insgesamt 499.532 Fahrzeuge mit Stecker zugelassen hat. Das war aufgeteilt in reine E-Autos 268.802 Einheiten sowie dann 230.730 Plug-in-Hybride, die eben in diesen ersten sieben Monaten zugelassen wurden. Und ja, erstaunlich eben deshalb, dass der größte Schwung an Neuzulassungen in einem Monat, also im Juli, erfolgte, der knapp 20% der Zulassungen eben ausmachte. Und das ist halt definitiv eine Ansage. Und betrachten wir den Juli im Detail, zeigt sich, dass sich die über 100.000 elektrifizierten Fahrzeuge, die zugelassen wurden, eben aus 53.084 E-Autos sowie 57.900 Teilzeitstromern zusammengesetzt haben. Und ja, zeigt eigentlich, dass es noch relativ ausgewogen ist, das Verhältnis von E-Autos zu Plug-in-Hybriden, aber auch, dass die Plug-in-Hybride immer so ja doch ein wenig mehr jetzt aufholen, gerade hier in Europa. Du möchtest mit deinen Fähigkeiten Mobilität effizienter, umweltschonender und komfortabler gestalten? dann bist du bei Mahle genau richtig. Wir haben das Ziel, die Nutzung alternativer Kraftstoffe voranzutreiben und eine breite Akzeptanz für die Elektromobilität zu schaffen. Dafür können wir auf umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Elektronik, Mechatronik, Thermomanagement und Filtration zurückgreifen und entwickeln Lösungen wie unseren preisgekrönten Mahle E-Kompressor. Der Mahle E-Kompressor ist das Herzstück des Klima- und Kältemittelkreislaufes in Elektrofahrzeugen und übernimmt die zentrale Aufgabe der Temperierung des Fahrzeuginnenraums. Vor allem aber die Deklimatisierung der Batterie. Damit kann eine Leistungssteigerung von 65% erreicht werden. Du möchtest mehr erfahren? Überzeuge dich selbst auf www.jobs.male.com. Tauchen wir nun ein wenig mehr in die Thematik ein und betrachten, warum Europas Elektroautomarkt an China vorbeizieht oder wie deutlich denn. Ja, wir haben ja gesagt, insgesamt bringt das Europas E-Automarkt Ende Juli 2020 auf 499.532 Fahrzeuge mit Stecker, die zugelassen wurden. China brachte es im gleichen Zeitraum auch reine E-Autos als auch Plug-in-Hybride auf 486.000 Fahrzeuge. Ist jetzt erstmal nicht der Riesenunterschied da von den knapp 13.500 Fahrzeugen mehr, die zugelassen wurden. Zeigt aber eben auf, dass in China der E-Automarkt rückgängig war, in Europa allerdings weitergewachsen ist. In China selbst setzen sich die Zulassungszahlen aus 108.000 Plug-in-Hybriden sowie 378.000 reinen E-Autos zusammen. Man muss da eben anmerken, dass der E-Auto-Anteil doch deutlich höher ist als die der Plug-in-Hybride. Wenn man da Europa vergleicht, ist man ungefähr gleichauf oder nähert sich da immer weiter an bei der Zulassung von Teilzeitstromern und reinen E-Autos. in China ein deutlicher Ausschlag in Richtung reiner E-Autos. Was eben auch daran liegt, dass in China diese reinen Stromer sozusagen mehr Zuwendungen in Form von Subventionen, Steuererleichterungen und an der weiteren Förderung eben erfahren und erhalten. Zu der ganzen Einordnung des chinesischen Marktes möchte ich auch auf einen Artikel von uns verweisen, der die New Energy Vehicles, also reine Elektroautos und Plug-in-Hybride betrachtet hat, wo wir gesagt haben, okay, in China stabilisiert sich der Markt langsam. Das hatten wir im August 2020 eingeordnet und haben dazu ein paar Worte verloren zu einem, zu der aktuellen Lage, Situation dort, als auch zu den verschiedenen Automobilherstellern, die dort in diesem Bereich tätig sind oder aufkommen. Und den Artikel habe ich auch in den Shownotes verlinkt, kannst du auch nochmal nachlesen. Habe aber auch schon aufgegriffen und möchte jetzt gerne aufgreifen, dass trotz der Tatsache, dass China nun leicht hinter Europa liegt, also zumindest in puncto Zulassung, der Markt eine große Bedeutung hat. Und ja, Autoprofessor Ferdinand Dudenhöfer ist ja auch der Meinung, die automobile Zukunft entwickelt sich im Reich der Mitte. Auch wenn es jetzt erstmal ein wenig zurückzugehen scheint, hält er daran fest. Schon alleine wegen der gewaltigen Größe des Marktes, also dem Potenzial, welches dort eben noch gehoben werden kann. Und wenn man das Ganze ein wenig einordnet, also das Wachstum, das bisher eben stattgefunden hat in China, zeigt sich, dass im Jahr 2010 weltweit eben nur etwa 17.000 Elektroautos unterwegs waren. Bis 2019 ist diese Zahl auf insgesamt 7,2 Millionen E-Autos angewachsen, davon 47% in China. Ist definitiv eine Ansage. Des Weiteren hat ein chinesischer Datenanbieter im Jahr 2019 auch eine Auswertung gefahren, wie viele Unternehmen denn neu gegründet wurden im Zusammenhang mit neuen Energiefahrzeugen, also mit E-Autos oder Plug-in-Hybride. Und dann kam dann so die Zahl von 47.000 Unternehmen raus. Also man merkt, in China ist Bewegung in dem ganzen Thema. Aber künftig ist es eben auch so, dass immer mehr chinesische Elektroauto-Startups nach Europa dringen werden. Als Beispiel kann man da mal NIO, Xpeng Motors, Weltmeister als auch Geely, der mit seinen Marken Polestar und Volvo sogar schon in Europa vertreten ist, aufzählen. weil die werden durchaus als Favoriten gehandelt. Das liegt eben auch daran, dass diese Unternehmen bereits am Heimatmarkt unter Beweis stellen konnten, dass die eigenen E-Autos durchaus ihre Kunden finden, dass der Bedarf, die Nachfrage dafür da ist. Steigende Nachfrage wohlgemerkt. Und ja, dass man dieses Momentum, was man dort eben in Gang gesetzt hat, eben auch nach Europa transportieren möchte. Nichtsdestotrotz lässt sich einfach festhalten, sowohl Europa als auch China sind auf gutem Kurs in puncto E-Auto-Absatz. Wobei Europa gar die eine Million-Fahrzeug-Grenze für 2020 noch knacken dürfte. Also da sind wir sehr zuversichtlich, dass in den letzten fünf Monaten des Jahres dann eben da nochmal ein schöner Endspurt sozusagen hingelegt werden kann. Deutschland, Frankreich und Großbritannien treiben Europas E-Absatz an. Mit der Einführungsphase der CO2-Flottenwerte im Jahr 2020 als eben Haupttreiber der europäischen Märkte bleibt Europas Elektroautomarkt auf Wachstumskurs. Getrieben durch eben diese CO2-Flottenwerte, welche Hersteller zu erfüllen haben, ging Matthias Schmidt, Automobilanalyst seines Zeichens, bereits in der Vergangenheit davon aus, dass die Automobilhersteller 2020 ihre CO2-Ziele erreichen werden. Dabei lässt sich festhalten, Frankreich, Deutschland und Norwegen dominieren den E-Automarkt weiterhin, wobei Norwegen jetzt mittlerweile seine Stellung am europäischen Elektroautomarkt gegen oder für Großbritannien einbüßen musste. Denn der Automobilanalyst geht weiterhin davon aus, dass diese drei Märkte den E-Auto-Absatz in 2020 massiv bestimmen und treiben werden und somit die Rolle spielen. des ehemaligen E-Automarkt-Führers in Europa von Norwegen übernehmen werden. Denn Ende Juli ist es so, dass all diese drei Länder, also nochmal Deutschland, Frankreich und Großbritannien, gemeinsam 57,7% des europäischen E-Automarktes-Absatzes ausmachen. Oder eben in absoluten Zahlen ausgedrückt stammen 155.164 Stromer von insgesamt 268.802 Fahrzeugen aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Auch im Juli alleine, also betrachtet auf einen Monat eben nur, nicht auf die ersten sieben Monate des Jahres, sind diese drei Märkte eben an der Spitze zu sehen. Das wird wohl auch weiterhin so sein, denn eine Reihe von wichtigen Anpassungen sowohl beim privaten Kauf als auch bei den steuerlichen Anreizen für E-Autos und Plug-in-Hybride im firmlichen oder im betrieblichen Bereich werden dazu beitragen, dass in diesem Jahr die CO2-Konformitätsziele erreicht werden. als auch, dass eben der Absatz der drei Hauptmärkte weiter wachsen wird in Europa. Des Weiteren spielen aber auch entsprechende Leasingdeals am Markt eine wichtige Rolle für die zweite Jahreshälfte, denn diese dürften ebenfalls einen wichtigen Teil zum Absatzwachstum beitragen. Und da ist es dann eben so, dass insbesondere Märkte mit großzügigen Kaufsubventionierungen von entsprechenden Deals profitieren. Da kann man definitiv Deutschland mit seinem Umweltbonus und der Innovationsprämie aufzählen. Denn ein großer Teil der Abschreibung eines Fahrzeugs, der Zinsen und des damit verbundenen Risikos über eine feste Laufzeit sind durch diese Subventionen abgedeckt. was in der Folge dann dadurch auch zu interessanten Leasinggeschäften führen kann, insbesondere für E-Autos der Einstiegsklasse, die ja natürlich am meisten vom Umweltbonus und der Innovationsprämie profitieren. Und dadurch können eben auch interessante Angebote am Markt unterbreitet werden. Nachdem wir eben die drei haupttreibenden Länder betrachtet haben in Europa, wollen wir auch kurz noch auf die Aussage eingehen, Tesla gibt kaum Rückenwind für den europäischen Elektroautomarkt und das kann man durchaus so festhalten, dass Tesla kaum eine Rolle für Europas steigenden Absatz spielt, zumindest jetzt in den ersten sieben Monaten des Jahres. Denn der amerikanische Automobilhersteller glänzte im Juli 2020 mit dem niedrigsten europäischen Monatsvolumen seit gut anderthalb Jahren eben. Tesla brachte es im siebten Monat des Jahres gerade einmal auf 913 Fahrzeuge, welche am europäischen Markt abgesetzt wurden. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden noch 4354 Fahrzeuge in Europa abgesetzt. Also schon ein deutlicher Unterschied, gerade mal weniger als ein Viertel. die jetzt im Juli 2020 eben zugelassen wurden. Zudem ist es eben auch so, dass die rollierenden Zulassungszahlen, das heißt die Zulassungszahlen über einen Zeitraum, der jeweils vergangenen zwölf Monate betrachtet, erstmalig unter 100.000 Einheiten sank, seit November 2019. Also auch seit einem knappen Jahr oder weniger als einem Jahr ist man da jetzt drunter gegangen. Dies führt eben dazu, wenn wir da den Vergleich zu einem deutschen Hersteller ziehen wollen, dass Mercedes-Benz bis Ende Juli 2020 in Summe, das sind 37.801 Einheiten, Fahrzeuge auf die Straße gebracht hat. Da reden wir von Plug-in-Hybriden, die 24.236 ausmachen, sowie Reihen-E-Autos mit 13.565 Zulassungen. die dann eben in Summe ein paar Fahrzeuge mehr als Tesla mit 37.565 Einheiten abgesetzt haben. Ist insofern eine Ansage, dass das eben noch nicht vorkam. Nun sollte man natürlich nicht außer Acht lassen, dass Mercedes-Benz hier deutlich von den Plug-in-Hybriden profitiert, die zugelassen wurden, die da eben gut zwei Drittel bei diesem Absatz ausmachten. Und die meisten Stromer eben auch von der Tochtermarke Smart eben zugelassen wurden, die eben von den 13.565 Stromern aus dem Mercedes-Benz-Konzern gut 9.016 Fahrzeuge zugesteuert haben. Also auch da mehr als zwei Drittel eigentlich oder annähernd zwei Drittel der reinen E-Auto-Zulassung. Man muss allerdings auch anmerken, dass sich ja zum Ende des dritten Quartals das Verhältnis wieder drehen könnte, sprich, dass Tesla wieder die Oberhand bekommt über Mercedes-Benz. Denn wie wir wissen, ist Tesla für seine Quartalsschluss-Sprints sozusagen bekannt. Man konnte schon Ende des zweiten Quartals mit entsprechenden ansehnlichen Produktions- als auch Fertigungszahlen aufwarten, sowie mit überzeugenden finanziellen Kennzahlen. Und muss dabei auch bedenken, dass eben die Fertigung an den verschiedenen Standorten hochgefahren wird, wovon ja Europa schon profitieren wird, aber China natürlich auch oder China wahrscheinlich sogar noch mehr, weil dort ist ja auch die Fertigung von Model 3, Model Y gestartet und mit der Beliebtheit der eigenen Fahrzeuge am dortigen Markt dürfte Tesla dort profitieren. Ja, schon mit einer deutlichen Absatzsteigerung gerechnet. Von daher ist nicht nur die Frage, inwieweit Tesla den deutschen Hersteller wieder überholt, sondern inwieweit Tesla auch dazu beiträgt, dass das chinesische Markt vielleicht wieder auf den europäischen Elektroautomarkt aufholt. Das werden wir auf jeden Fall betrachten und auch im Auge behalten. kommen wir nun noch zu einer Beobachtung, die sich eben an Europas E-Auto- bzw. Plug-in-Hybrid-Absatz bemerkbar macht, dass deutsche Hersteller mit am meisten den Absatz eben dieser Fahrzeuge treiben. Ja, auch davon geht Analyst Matthias Schmidt aus, dass der Aufschwung im zweiten Halbjahr maßgeblich von deutschen Herstellern getrieben wird, die eben ihre CO2-Konformitätsziele erreichen möchten. Die französischen Hersteller hingegen haben bereits zu Jahresbeginn eben darauf geachtet, die eigenen CO2-Ziele Monat für Monat zu erreichen. Über die Bedeutung des Absatzes von Mercedes-Benz haben wir uns ja schon im vorherigen Absatz im Vergleich zu Tesla unterhalten, aber auch VW wird mit dem Beginn des Verkaufs des IT3 eine wichtige Rolle für den Jahresendspurt sowohl in Deutschland als auch für den europäischen Elektroautomarkt innehalten bzw. besetzen. Wie Herbert Dies, VW-Vorstandsvorsitzender, seines Zeichens schon zu verstehen gab, der ID.3 ist ein einzigartiges Projekt in unserem Konzern. Und es gab er zuletzt nach seiner Urlaubsreise mit dem ID.3 zu verstehen, ist sich aber auch sicher, dass der ID.3 das Unternehmen grundlegend verändern wird. Nicht nur in die Richtung reine E-Mobilität, sondern eben auch in die Art und Weise, wie das Unternehmen arbeitet, wirtschaftet und sich auch künftig aufstellen wird. Zudem ist es eben auch so, dass der VW ID.3 langsam aber sicher seinen Weg auf die Straße findet. Zunächst war er eben nur für Journalisten zugänglich, als auch Händler, die jetzt eben geschult werden. Danach geht er aber auch in die Hände von Privatkunden über. Und damit soll dann auch der Einstieg in den Massenmarkt für VW weiter vorangetrieben werden, was sich dann natürlich auch positiv auf den europäischen Elektroautoabsatz auswirken wird. Des Weiteren hat der VW insbesondere, oder der VW-Konzern, verschiedenste MEB-Stromer als auch, ja... Andere Stromer schon am Markt oder wird die auf den Markt bringen, besser gesagt, in kürzeren Zeiträumen. Auch BMW drängt nächstes Jahr mit weiteren E-Modellen auf die Straße. Mercedes-Benz wird bestimmt auch noch mit dem einen oder anderen E-Pkw aufwarten, den man da an den Start bringen wird. Aber es ist eben auch so, dass neben den reinen Stromern, die eben von deutschen Herstellern auf die Straße kommen, auch Teilzeitstromer eine immer wichtigere Rolle spielen in Europa, gerade im Hinblick auf das Erreichen der CO2-Ziele. Das sieht man unter anderem bei Fiat Chrysler Automobil, also FCA abgekürzt, die mit ihrer Marke Jeep erste Plug-in-Hybride auf die Straße gebracht haben. Und alleine im Juli konnte die Marke davon 400 Einheiten absetzen. Diese setzten sich eben aus den Compass- und Renegade-Modellen zusammen. Also man sieht, auch da ist Bewegung im Markt und ich denke, dass wir generell einfach jetzt einen Aufschwung in den nächsten Monaten noch sehen werden oder erleben können hier in Europa. Auch in China wird man bestimmt wieder Fahrt aufnehmen. Wir werden es auf jeden Fall beobachten bei uns. Ich hoffe, dass dir dieser Blick bzw. Ausblick auf den europäischen Elektroautomarkt aufgezeigt hat, wo wir uns aktuell befinden und wie es eben in den nächsten Monaten und Jahren weitergehen kann. Am Ende der Folge bleibt mir auch eigentlich nicht mehr viel zu sagen, außer vielen Dank, dass du auch diese Woche wieder eingeschaltet hast beim Podcast von elektroauto-news.net. Nächste Woche wird wohl ein Interview mit am Start sein, soweit die Planung bisher. Aber dazu natürlich mehr die Tage bei uns im Portal. Vielen Dank fürs Zuhören nochmal. Weitere Infos, weiterführende Links und ja alles, was du vielleicht so nochmal in Ruhe nachlesen willst, findest du auch in den Shownotes zum Artikel, die natürlich verlinkt sind. Und bleibt mir eigentlich nicht mehr viel zu sagen. Bis nächste Woche. Mach's gut. Ciao.