Kurzschluss #6: Neuron EV TORQ - VW ID.3 Pro Power - ID. BUZZ-Flotte - Tesla Gigafactory 4

Kurzschluss. So lautet der Name unserer kurzen, knappen Podcast-Folgen, welche interessante Themen aus der vorangegangenen Woche nochmals aufgreifen und eben kurz und knapp präsentieren.

Im Mittelpunkt einer solchen Folge stehen drei bis vier Themen, welche thematisch immer mit E-Mobilität oder Elektroautos verbunden sind. Mit maximal 20 Minuten Länge einer solchen Kurzschluss-Folge bekommt du interessante Inhalte zusammengefasst präsentiert und kannst diese jederzeit nachhören.

In Kurzschluss #6 widmen wir uns mit dem Neuron EV TORQ einer möglichen Tesla Semi-Alternative, welche zumindest rein optisch, als auch vom angedachten Gesamtkonzept zu überzeugen weiß. Auch, wenn ein realistischer Vergleich natürlich erst Sinn ergibt, wenn wir beide E-Trucks auf der Straße gesehen haben.

Eine Nummer kleiner geht's mit dem VW ID.3 Pro Power weiter. Der derzeit stärksten Antriebsvariante des MEB-Stromer von VW. Bisher war bei 110 kW für die normale Serienvariante Schluss. Die Pro Power-Variante des ID.3 soll es jedoch auf 150 kW Leistung bringen und ist damit mit der limitierten Erstauflage gleichauf. Ob man hinsichtlich Reichweite und Schnellladefähigkeit mithalten kann, dass wird sich erst noch herausstellen müssen.

Bleiben wir direkt bei der ID.-Familie. Dieses Mal jedoch bei der neusten, elektrifizierten Vans-Version aus dem Hause VW. Mit dem ID. BUZZ bringt das Unternehmen 2022 einen vollelektrischen Vans auf die Straße, welcher sein Debüt bei der Fußball-WM im gleichen Jahr geben soll. Die Rede ist davon, dass bis zu 35 dieser ID. BUZZ in einer autonomen Flotte, vor Ort, vollkommen emissionsfrei, Gäste von A nach B befördern.

Den Abschluss der Kurzschluss #6 Folge bildet Tesla. Dieses Mal geht es um die Gigafactory 4, welche bekanntermaßen in Deutschland entstehen soll. Bis dahin kann es allerdings noch ein wenig dauern, schließlich macht es unsere Politik Tesla nicht ganz so einfach. Oder sagen wir Mal zumindest nicht alle Politiker. Es gibt aber auch einige, welche Tesla bei ihren Plänen unterstützen möchten. Genau diese stehen bei Kurzschluss #6 im Mittelpunkt. Aber hör doch am Besten selbst.

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des elektroautonews.net Podcasts. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du auch diese Woche wieder eingeschalten hast, wenn es rund um die Themen E-Mobilität, Elektroautos und alternative Antriebe in unserem Alltag geht. Diese Woche steht alles unter dem Motto Kurzschluss. Kurzschluss, so lautet der Name unserer kurzen, knappen Podcastfolgen, welche interessante Themen aus der vorangegangenen Woche nochmals aufgreifen und eben kurz und knapp nochmal präsentieren. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass im Mittelpunkt einer solchen Folge maximal eben drei bis vier Themen stehen, die Folge maximal 20 Minuten lang ist und einfach alle Inhalte komplett komprimiert zusammengefasst präsentiert werden, damit du einfach jederzeit nachhören kannst, was so in der vorangegangenen Woche eben passiert ist. In der zugehörigen Artikel findest du natürlich die entsprechenden Links zu den weiterführenden Artikeln, einfach, dass du dich da noch ein bisschen mehr drüber informieren kannst. Das war es jetzt aber auch mit dem Vorgeplänkel sozusagen und wir tauchen direkt ein in die Folge. Kurzschluss diese Woche mit diesen Themen. Der Neuron EV TORQ, die Alternative zum Tesla Semi. VW ID.3 Pro Power, die vierte Antriebsvariante des ID.3. Qatar setzt künftig auf autonom fahrende E-Busse von VW. Und Brandenburg bezieht Stellung zur Tesla Gigafactory 4. Das waren die Themen, die die Woche bewegt haben. Nun geht es aber im Detail rein ins Thema. Viel Spaß damit. Die aktuelle Kurzschlussausgabe beginnen wir mit Neuron EV. Das ist ein kalifornisches Startup-Unternehmen, das gerade mal vor knapp zwei, zweieinhalb Jahren gegründet wurde und vor kurzem, also so im November, zwei Elektrofahrzeugkonzepte präsentiert hat, die doch mit sehr futuristischem Design aufzuwarten mussten. Zum einen hat man eben den T1, das ist ein Pickup-Truck, ein rein elektrischer präsentiert, und den Neuron EV TORQ, ein LKW quasi. Ein Truck, der eben für den Güterverkehr oder Lastverkehr eingesetzt werden sollte. Auf den sind wir die Woche ein wenig näher bei uns im Portal eingegangen. Der hat doch für Aufsehen auch gesorgt. Nicht nur wegen seinem Aussehen, sondern eben auch dem durchdachten Auftreten und Konzept, was dahinter steckt. Und zwar ist es dem Startup eigener Aussage nach wichtig, einen Schritt nach vorne zu machen, einen Schritt in das Elektrofahrzeugalter. Es soll ohne schädliche Auswirkungen eines Motors mit fossilen Brennstoffen nach vorne gehen und man möchte die Umwelt schonen, eben mithilfe des elektrischen Batterieantriebssystems, das der TORQ verbaut hat. Nichtsdestotrotz neben dem rein elektrischen E-Antrieb, über den es leider noch nicht so viele Infos gibt, beziehungsweise kaum welche, setzt man eben auf durchdachtes Auftreten des Fahrzeugs zu einem mit einem sehr minimalistischen, klaren Design, das dann aber auch... Mit einer Karosserie auffällt oder mit einer robusten Außenhaut, die äußerst glatt ist und für einen geräuschärmeren Betrieb ausgelegt wird, weil wir erinnern uns, E-Antrieb macht natürlich weniger Geräusche als ein Verbrenner, die Abrollgeräusche haben wir natürlich dennoch im Fahrbetrieb, die sind wahrscheinlich auch nicht gerade wenig bei einem LKW-Truck. Aber eben allein schon durch eine glatte, robuste Außenhaut, die man optimiert hat, um Geräusche zu minimieren im Inneren des Fahrzeugs, will man dem Fahrer eben auch was Gutes tun, nicht nur der Umwelt, in der man lokal emissionsfrei unterwegs ist. Im Vergleich zu anderen Trucks, LKWs, wie man sie heute aus dem Verkehr kennt, setzt der TORQ auf einen Fahrersitz, der eben nur verbaut ist, der dank drahtloser Kameras, die überall eben um oder in dem Fahrzeug vorhanden sind, eine Rundumsicht von 360 Grad bietet auf entsprechende Displays, die dort sind. Und man hat eben darauf verzichtet, nahtlos... oder man hat darauf hingearbeitet, nahtlos alle physischen Knöpfe und Schalter zu ersetzen. Das heißt, es wird viel mit den zwei, drei Displays eben bedient, die vorhanden sind. Das Lenkrad ist auch sehr klar minimalistisch, puristisch designt. Nichtsdestotrotz legt man auch Wert drauf, damit der Fahrer, wenn er denn unterwegs ist, wenn er auf dem Rastplatz steht, auch entspannen kann. Hierzu gibt es ein Schlafbereich, der doch sehr luxuriös daherkommt mit so rauen Soundsystemen, viel Stauraum, Internetanschluss und Plüschbett, ganz wichtiger Punkt. Und soll eben dazu beitragen, dass sich auch der Fahrer in dem E-Truck heimisch fühlt. Die technischen Daten, wie gesagt, sind noch unter Verschluss. Die Rede war allerdings von leistungsstarken Elektroantrieben mit großer Reichweite, welche Langfahrt mit einer einzigen Aufladung bewältigen können. Das heißt, wir sehen hier schon wieder einen Konkurrenten zum Tesla Semi, der ja auch 2017 angekündigt wurde. der aktuell aber auch noch nicht auf der Straße zu sehen ist. Und ich denke, eine schlussendliche Entscheidung, ob der Neuron Talk tatsächlich eine Konkurrenz dazu ist, wird man erst sehen, wenn beide auf der Straße sind und man Fakten miteinander vergleichen kann. So oder so, rein optisch macht er schon einiges her. Weiter geht's mit dem VW-Konzern, da hat die Woche der ID.3 für Aufsehen gesorgt. Wie wir wissen, steht ID für die E-Mobilität Made in Germany. Der ID.3 ist das erste E-Auto auf der MEB-Plattform von VW, eine Plattform, die rein für E-Autos ausgelegt wurde. Und wird auch wohl in der einfachsten Version für knapp unter 30.000 Euro, derzeit 29.990 Euro, auf die Straße kommen. Eventuell wirkt sich der neue erhöhte Umweltbonus dann noch ein wenig vorteilhafter aus, wissen wir aber allerdings noch nicht. Bisher war es so, dass der ID.3 mit drei verschiedenen Antriebsoptionen angepriesen wurde. Seit dieser Woche ist klar, es gibt noch eine neue, den ID.3 Pro Power, also die höchste Antriebsoption beim ID.3. Ist herausgekommen aus einem Mail an skandinavische Vorbesteller des MEB Stromers. Und ein paar Infos haben wir euch da zusammengetragen. Und zwar ist es so, dass eben die Pro-Power-Version mit deutlich mehr Power daherkommt, die vergleichbar ist mit der limitierten Edition, die auf den Markt kommen wird. Statt 110 kW Leistung wird man 150 kW Leistung mit daherbringen. Eventuell lehnt man sich auch in puncto Höchstgeschwindigkeit an die 160 kmh an, die man eben von der limitierten Sonderedition kennt. Hinsichtlich der Reichweite des ID Pro Power kann man derzeit leider nur Vermutungen anstellen, da wurde noch nichts gesagt, aber wir gehen davon aus, dass man den eben auch hinsichtlich der Batteriegröße bei der größten Batterie einstufen wird. Das wäre derzeit ein 77 kWh Akku, den man hat, der nach WLTP 550 km Reichweite ermöglichen soll. Wann oder wie und zu welchem Preis der ID.3 in dieser vierten Antriebsoption zu uns auf den Markt kommt, steht noch nicht fest, aber man kann davon ausgehen, wenn es die skandinavischen Vorbesteller angekündigt bekommen, dass er auch seinen Weg nach Deutschland finden wird. Bleiben wir doch direkt mal bei VW. Die haben auch die Woche nochmal dafür Aufsehen gesorgt. Und zwar diesmal im Zusammenhang mit der Fußball-WM 2022. Denn da wurde eine Kooperation bekannt gegeben mit Katar, die 2022 auf eine vollelektrische, autonome ID. BUZZ-Flotte setzt. Wir erinnern uns, der ID. BUZZ ist sozusagen der Volkswagen-Wagen der nächsten Generation. Vollelektrisch soll dieser eben auch ab dem Jahr 2022 auf die Straße kommen und dann eben schon in Katar zum Einsatz kommen. Und zwar hat man verlauten lassen in einer entsprechenden Pressemitteilung, dass in der Hauptstadt des Emirats Katar erstmals eben eine hochmoderne Flotte mit nachhaltig angetriebenen und kommerziell eingesetzten autonom fahrenden Shuttles und Buslinien zum Einsatz kommen wird. Das Ganze wird als Projekt Qatar Mobility verabschiedet, wird auf den Weg gebracht und eine zentrale Rolle wird eben neben dem ID.Bus auch Volkswagens Nutzfahrzeuge spielen. Scania, Moja und 8 Autonomous Intelligent Driving. Hinter dem letzten verbirgt sich eben kein einzelner Anbieter oder eine Marke von VW, sondern es geht tatsächlich darum, künstliche Intelligenz dazu zu nutzen, die Fahrzeuge entsprechend auf die Straße zu bringen und die Flotten fahren zu lassen. Für uns am interessantesten, weil eben auch ein schönes E-Auto ist der ID.Bus oder die ID.Bus-Flotte, die eben kommen soll. Die Rede ist von 35 autonom fahrenden ID.Bus, die in Katar auf die Straße kommen sollen, die zum einen eben Menschen mit der E-Mobilität nochmal auf eine ganz andere Art und Weise in Berührung bringt und das bei einer Fußball-WM. Zum anderen aber eben natürlich auch ein wunderbares Testfeld für VW selbst ist, zum einen den ID.Bus zu testen im Alltag, als auch eben auch die autonomen Fahrfähigkeiten, die das Auto mit sich bringt dann in dem Fall. Wir sind gespannt, ob wir das Serienfahrzeug zuerst auf der Straße sehen werden, im Sinne von Serienfahrzeuge, die ausgeliefert werden, oder ob die ID.Bus-Flotte einfach so eine kleine Vorserien-Vorhut ist, die eben in Katar erstmal getestet wird, bevor es dann an die große Masse geht. Zum Abschluss der sechsten Folge, Kurzschluss, darf ein Thema natürlich auch wieder nicht fehlen, Tesla. Tesla sorgt jetzt seit der Bekanntgabe der Gigafactory 4 in Berlin immer wieder für Aufsehen. Nochmal kurz zur Erinnerung geplant ist, dass Tesla eben die Gigafactory 4 in Brandenburg an den Start bringt, da 2021 bereits das erste Model Y vom Band laufen soll und man eben von da aus den europäischen Markt beliefert. So schön zu gut, so weit zu gut. Allerdings ist es eben so, dass es dann doch noch ein paar Probleme gibt und zwar eher politischer Natur, wo man sich aber auch nicht so ganz sicher ist, welcher Politiker jetzt für was einsteht, was er denn möchte dafür und wo die Reise hingehen soll. Kritik kam immer wieder auf, dass es ja wohl doch nicht so einfach zu schaffen sei, dass man die Pläne einhält, die Zeitlichtpläne von Tesla, mal abgesehen von Bauzeiten, Anlaufzeiten und so weiter, aber allein schon wieder Regularienrecht und so weiter. Jetzt hat sich vergangene Woche dann schon Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke eingeschaltet und hat eben gesagt, dass man zuversichtlich für Teslas Pläne ist, insofern man denn eben alles rechtzeitig einreicht und auch planmäßig vorgeht von Seiten Tesla. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat auch schon zu verstehen gegeben, dass man eben die Chancen nutzen muss und dass er Unterstützung bietet mit seinem Amt, dass die Tesla-Pläne vorangetrieben werden. Und schlussendlich sei es laut Woidke so, dass der Zeitplan zwar sehr ambitioniert klingt von Tesla, aber Aber zumindest von Sicht der aus seiner Sicht die Brandenburger Behörden den Zeitplan nicht gefährden werden. Man werde alles tun auf kommunaler Ebene und auf Landesebene, um den Zeitplan zu halten. Und er hält ihn tatsächlich sehr für umsetzbar machbar und zwar auch in guter Qualität, damit man dann eben beginnen kann ab 2021 den europäischen Markt mit Tesla Model Y aufzubauen. Mit einer eigenen Batteriezellenfertigung, die eben dort angedacht ist und sowohl mit bis zu 3.000 neuen Jobs, die eben auch hier in Deutschland entstehen sollen, zu unterstützen, anzubieten. Das Ganze wird noch hin und her gehen in den nächsten Wochen, das war jetzt einfach so die Woche wieder der Zwischenstand, dass wohl doch die Hoffnung da ist, das Ganze umzusetzen, dass man es hinbekommt. dass man Tesla dabei unterstützt, auch in Europa Fuß zu fassen und dass man vor allem den Wirtschaftsstandort Deutschland natürlich stärkt, sowohl durch neue Jobs als auch entsprechende Expertise im Bereich der E-Mobilität. Wir sind gespannt, wo die Reise hingeht. Wir beobachten für euch, was mit der Gigafactory 4 in Deutschland passieren wird. Und schau einfach bei uns im Portal vorbei, wenn du mehr erfahren möchtest. Wie eingangs erwähnt, habe ich in den Shownotes die entsprechenden Links zu den Artikeln verlinkt, aufgeführt. Das war es jetzt für diese Woche auch wieder mit der Folge Kurzschluss. Kurz, knapp, auf den Punkt, die wichtigsten News der Woche. Ich hoffe, dir hat es gefallen. Wir hören uns nächste Woche wieder. Bis dahin, mach's gut. Ciao.