Im Gespräch mit Jerry Ringshausen über ZhiDou GreenGo
Bei ZhiDou GreenGo handelt es sich um eine chinesische Elektroauto-Marke, welche ihrerseits zur Geely Holding gehört. Die E-Autos des chinesischen Automobilherstellers werden bereits bei unseren Nachbarn in Österreich angeboten, wie ich nun im Gespräch mit Jerry Ringshausen erfahren durfte gibt es die Fahrzeuge aber auch bereits hier bei uns in Deutschland.
Doch was macht die E-Autos so besonders? Sicherlich das Design, welches sehr eingängig ist und durchaus an frühere FIAT-Modelle zu erinnern weiß.
Auf der anderen Seite scheint auch der Preis tatsächlich sehr verlockend. Mit um die 14.000 Euro muss man für einen D2S in der Basisausstattung rechnen. In diesem Punkt möchte ich dem Gespräch mit Jerry Ringshausen über ZhiDou GreenGo nicht vorweg greifen, da er sehr detaillierte auf das Thema Preis/Ausstattung in dieser Podcast-Folge eingeht.
Also einschalten und zuhören. Es lohnt sich!
Shownotes:
Intro: Play block
Elektro-Auto-News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.
Sebastian: Play block
Willkommen bei einer neuen Folge des elektroautonews.net Podcasts. Heute berichte ich in Folge 15 mittlerweile über die E-Kleinwagen von ZhiDou GreenGo. Über diese hatte ich vor ein paar Tagen, ja Wochen vielleicht, je nachdem wann du den Podcast hörst, bereits auf dem Blog berichtet und eben darüber geschrieben, dass die E-Kleinwagen anbieten, die vor allem für den urbanen Alltag gedacht sind. Teilweise mit einem sehr eingängigen Design für einen relativ günstigen Einstiegspreis. Also insofern so etwas Günstiges, so um die knapp 14.000 Euro zahlt man dafür ein Fahrzeug. Mit Akku dann auch und mit einer Reichweite im Alltag von 160 bis 180 Kilometer unter realen Bedingungen. Und aufmerksam wurde ich auf ZhiDou GreenGo über den österreichischen Generalimporteur. Und Jerry von dem Generalimporteur eben in Österreich hat sich bereit erklärt, mir ein paar Fragen zu beantworten über ZhiDou GreenGo, über die Fahrzeuge von denen, den Hintergrund und was man denn noch zukünftig so erwarten kann und dann natürlich auch so Erfahrungen aus dem Alltag mit den Fahrzeugen. Und aus einem anfangs eher gedachten kurzen Gespräch ist dann noch ein bisschen längeres Gespräch geworden. Ich glaube, so knapp 35 Minuten waren es dann doch in Summe. Haben uns über Smartphone miteinander unterhalten, angerufen nach Österreich. Die Verbindung war leider nicht ganz so gut. Was man dann doch auch immer mal wieder hört während des Gesprächs, aber ich bin dennoch der Meinung, damit es sich lohnt zuzuhören und den Podcast anzulassen oder zumindest mal durchzuskippen, um da ein bisschen was über ZhiDou GreenGo zu erfahren, was uns da erwartet, was auf uns zukommt, vor allem, weil jetzt wohl auch geplant ist, dass eine europäische Fertigung aufgebaut wird für ZhiDou. in der dann ab 2020 um die 5000 Fahrzeuge pro Monat vom Band laufen sollen, was ja doch eine stolze Anzahl ist, 60.000 Fahrzeuge im Jahr, kann sich durchaus sehen lassen. Und wie gesagt, vor allem für den urbanen Alltag machen noch die Fahrzeuge einiges her. Sowohl optisch als auch von den Werten sind die vollkommen ausreichend und der Preis ist halt auch gut. relativ attraktiv. Hier finde ich vor allem interessant, dass man eine Variante verfolgt, aber so gesagt, zwei Einstiegspreise ist sozusagen auch gleich Basisausstattung und dann gibt es noch eine Vollausstattung. Das heißt, sie kriegt beispielsweise den D2 und Für um die 14.000 Euro in der Basisausstattung, für 19.000 Euro, also knapp 5.000 Euro mehr sind es dann, gewesen sind nicht genau 19, gibt es dann eben die Vollausstattung des Fahrzeugs. Das heißt für dich als potenziellen Kunden, du musst da nicht rummachen, dein Auto konfigurieren und so weiter und so fort. Das muss nicht von Grund auf aufgebaut werden sozusagen, sondern die haben die da schon stehen im Bestand auch zum größten Teil. Was dann wiederum dafür sorgt, dass wir da auch Lieferzeiten von in Anführungsstrichen gerade mal fünf bis zwölf Wochen haben. Hört sich jetzt natürlich auch viel an, ein bis drei Monate. Aber wenn man dann mal vergleicht mit anderen Automobilherstellern, die derzeit über ihre Lieferzeiten berichten, da ist dann doch mal ab und an auch die Rede von bis zu zwölf Monaten. Also ein komplettes Jahr, wo man auf sein Fahrzeug warten darf oder muss in dem Fall warten. Von daher ist es ja schön zu sehen, dass es da auch Alternativen gibt. Und generell ist es einfach auch interessant, da einen Einblick von Jerry über ZhiDou GreenGo zu bekommen. Und ich werde natürlich auch mal schauen, dass ich irgendwann in naher Zukunft eine Testfahrt mit einem der Fahrzeuge machen kann, um da einfach nochmal ein bisschen persönlichere Eindrücke zu bekommen. Und dann auch natürlich mit euch und dir zu teilen. Ja, jetzt übergebe ich auch einfach in die Folge. Du hast immer ein bisschen reingeschlittert so direkt. Jerry hat dann direkt über die Firma, das Unternehmen ein bisschen was erzählt, den Hintergrund, wo es herkommt, wer dahinter steht eigentlich, was für Sparten es gibt, wie man eigentlich aus dem Carsharing-Bereich in den PKW-Vertrieb reingekommen ist und auch wie die weiteren Pläne daneben sind. Während des Interviews haben wir dann noch die verschiedenen Modelle, die es derzeit gibt. D2, D2S und den D3 betrachtet. Also auch D3 kommt jetzt erst noch raus. Als dann eben auch den Ausblick, was dann noch so weiterkommt. Und ja, wie denn aktuell das Händlernetzwerk auch hier in Deutschland ist, da gibt es tatsächlich auch schon Händler. Gerade in Süddeutschland sitzt einer im Raum Ulm. Und ja, sind dann eben auch auf die Besonderheiten eingegangen, warum... warum diese Fahrzeuge für den Preis angeboten werden können, wie sie angeboten werden. Und das in dem Fall eigentlich gar nicht die Batterie das Hemmnis ist in den Lieferzeiten oder in der Ding, sondern die europäische Zustellung, äh, Zulassung sozusagen. Aber im Interview erfährst du da im Detail wesentlich mehr von Jerry, der da richtig drin aufgeht und auch Bescheid weiß. wie es bei ZhiDou GreenGo zugeht, was man erwarten kann. Und ja, jetzt übergebe ich einfach mal, glaube ich, lang genug einleitende Worte. Wir hören uns nach dem Interview nochmal. Bis dahin.
Jerry Ringshausen: Play block
Wir sind Generalimporteur für ZhiDou Elektroautos.
Sebastian: Play block
Wie spricht man es aus?
Jerry Ringshausen: Play block
ZhiDou? Also in Europa sagt man ZhiDou. Im Chinesischen würde es ein ZhiDou heißen, aber das sagt ja kein Mensch. Also ZhiDou ist absolut richtig. Und Green Go deswegen, weil dieses Jahr ein Re-Branding gibt, weil, ich habe das ja geschrieben, die Fahrzeugproduktion wird ja komplett nach Europa wieder verlegt, eben für den europäischen Markt. Und da ist jetzt demnächst die Bekanntgabe vom Standort, wo die Pkw produziert werden wollen. Deswegen gibt es ein Re-Branding auf Quingo. Und ganz ursprünglich, mal bevor es dieses Konsortium als Gli der Batterienfabrik und G2 gab, hieß das sowieso in den ganzen Ursprüngen mal zum Green Go. Und dann ist aber der Name Redur entstanden durch die Anteilseigner, Mehrteilseigner. Und jetzt aber eben im Zuge der Zurückführung oder in der Einführung eigentlich nach Europa, in der Position vom PKW-Bereich, soll das wie geblendet werden auf Green Go. Deswegen benutzen wir den von GreenGo immer als Anhang mit. Und auf der Autosur-Engine haben wir auch so die Messe-Logos vorgestellt. Also auf der Messe die Logos, wenn man das schon benutzt, zusätzlich die neuen. Und die Nutzfahrzeugsparte Centro, die war ja ursprünglich sowieso ein europäisches Produkt, eigentlich eine französische Firma. die eben die Fahrzeugtechnik von Magna nutzt bei den Fahrzeugen. Also man hat eigentlich ein konventionelles Nutzfahrzeug hergenommen und hat das eigentlich nur auf Elektro umgebaut. So war der Grundgedanke. Und Magna-Steier bzw. Strohnacher, die haben das eben in Amerika relativ groß gemacht. Da gibt es auch eine sehr große Firma eigentlich, die Centro vertreibt in Amerika. Eben im Vorzugschopper oder was man eben reflektiert hat in den die im Bereich Krankenwägen, Betriebsfeuer, also Werkfeuer werden und sowas, die eine Kleinanfahrer werden. Okay. Und als die eigentlich das Zentrum in Europa, oder in Frankreich, als die in den Konkurs gegangen sind, oder in der Schieflage, hat die mit wie du ein Übernahmeangebot gemacht, das auch angenommen und akzeptiert wurde, aber eben unter der Auflage, dass der Markenname Centro bestehen bleiben muss. weil es die eben schon zu so viel Kabel im Stück eigentlich weltweit im Einsatz gibt als Centros. Deswegen wollte ich mal ein bisschen die Markennamen behalten. Und aber die Markennamen, die Importeursrechte für Centro liegen komplett bei den Importeuren, die wie so GreenGo-Fahrzeuge importieren, also den Importeurstatus immer haben. Deswegen gehört das eben zu uns dazu, als Importeur. Und Das Carsharing-Proben nennt sich das. Das ist ein eigenes Carsharing-System, was auch ZhiDou entwickelt, also mit eigener Software und Betriebssystem, das auf Android-Basis funktioniert. Und so war eigentlich auch der Urgedanke im PKW-Bereich, ZhiDou, PKWs wurden gebaut als eine Sharing-Fahrzeuge eigentlich, ursprünglich mal.
Sebastian: Play block
Okay, also eigentlich gar nicht so für den Pkw dann Gebrauch als Kauf, sondern... Der erste Gedanke war rein in Schering zurück.
Jerry Ringshausen: Play block
Okay. Und 2001 gab es dann die Europa-Zulassung. Und 2011, 2012 waren die ersten Fahrzeuge de facto in Europa. Ja. Und jetzt danach Holland. Hat eben im größten Stil angefangen mit Schering. Mittlerweile ist es europaweit gesehen durch die hohe Nutzung in den Ländern... Ja, weil die so eine hohe Nutzung haben. Die haben eben diese anderen Kasseler, die ich schon wegen dem Mercedes-Benz-Nutzung aktiv in den Ländern beschäftigt. Deswegen sind die Zahlen da so hoch. Da hat es mittlerweile in Europa zu den dritten aufgenutzten Kasselern. Und das ist eben seit 2011. Das sind ja eigentlich die höchsten Zahlen seit 2012. Und jetzt fahren täglich allein nur in Italien 2.000 bis 2.500.000. natürlich auch andere europäische Länder mittlerweile, die auch das schon eingeführt haben, aber allein durch die Schickzahlen ist eben der Kundenwunsch nach Privatfahrzeugen eigentlich entstanden. Und wir haben die Scheibenautos benutzt. Und wir haben gesagt, ja, das Produkt ist gut, das gestaltet. Wir würden gerne einen Privatspeaker wieder für ihn haben. Und so ist es entstanden, dass man gesagt hat, wir entwickeln sie weiter als einer Artikel hierher. Das sind die aktuellen, die auch auf dem Markt sind, die direkt sofort verfickt sind. Die Lieferzeiten zwischen fünf und maximal zwölf Wochen, weil sie noch jedenfalls schief sind. Die werden aber, die sind vorproduziert in China. Und dadurch diese kurze Lieferzeit. Das ist immer teilweise... eben erst bauen müssen oder dann was bestellen oder nach einer gewissen Masse dann gebaut wird, ist in dem Bereich eben sehr viel vorproduziert. Dadurch haben wir ja diese relativ kurze Lieferzeit.
Sebastian: Play block
Ja.
Jerry Ringshausen: Play block
Und das kann eben noch verkürzter werden beziehungsweise noch sicherer, weil der Seeweg kann auch immer was passieren und dann hängt man am Zollfest und so weiter. Dadurch kam dann die Entscheidung, okay, wir überlegen uns eigentlich alles, also ob man für einen starken Markt für Elektroautos wird. Und wir werden ein Werk und ein Logistikzentrum in Europa bauen und größer machen, weil es gibt eigentlich ein Logistik- und Lagerzentrum und Lieferzentrum gibt es bei einzelnen Wollern und einzelnen Teilen. Sehr große, wo es jetzt auch eben, wo die jetzigen hintertäglichen Händler alle darauf zugreifen können und jedes Ersatzteil, die normalerweise im Regelfall 48 Stunden sind, Die längsten Schallnipfeln für Apostel oder Detaillier oder was auch immer. Welchen, wie ich das höre, ist der allergrößte Schallnipfel am längsten. Wie jeder Schallnipfel bei dir in der Firma, in der Werkstatt, wie halt immer du das brauchst. Und im Zentrum, da die waren nämlich schon ein bisschen früher, das letztes Jahr war schon der Baubeginn für das Werk in Bulgarien.
Sebastian: Play block
Genau, das hattest du ja gesagt, Katha. Die sind ja schon ein bisschen voran dann sozusagen.
Jerry Ringshausen: Play block
Die sind, ja, die haben so ein gutes halbes Jahr Forschung von der Fabrik her. Aber dieses Fabriksaufbauen, das ist ja nicht so, wie wenn man früher eine Alpenfabrik gebaut hat. Da hat man natürlich viel weniger Produktionskomponenten in diesen Werkstätten. Natürlich gibt man Stanzerei, Lackiererei. Dann ist natürlich ein großer Bereich diese Batterien- und Hochfreudproduktionen. Und natürlich am Schluss dieses ganze Prüfungsverfahren, wo bei uns eben auch sehr extrem, da eine sehr ausführliche Prüfung stattfindet, gerade auch was im Bereich Wasser, Sitzwasser und Feuchtigkeitsprüfungen, da haben wir einen sehr hohen eigenen Standard entwickelt.
Sebastian: Play block
Okay.
Jerry Ringshausen: Play block
Aber trotzdem ist es viel weniger Arbeitsschritte wie beim konventionellen Autobau. Es gibt keine Getriebe, es gibt keine Zylinder, es gibt keine Vergaser, es gibt keine Ausflüge, das gibt es ja alles nicht.
Sebastian: Play block
Klar, du bist da viel schmaler aufgestellt von den ganzen Einzelteilen, die in das schlussendliche E-Auto mit reinfahren.
Jerry Ringshausen: Play block
Es ist natürlich auch schneller, eine Fabrik aufzubauen, als wenn man eine normale Autofabrik bauen müsste. Klar.
Sebastian: Play block
Ja, weil es ist schon sehr interessant, was es da gibt. Wie gesagt, vor deiner Mail und jetzt auch dem Artikel im Blog hatten wir, oder hatte ich das überhaupt nicht auf dem Schirm, gerade diese Einstiegsmodelle da für um die 14.000 Euro. Gerade für den täglichen Verkehr sind die ja vollkommen ausreichend, sowohl von Größe als auch Leistung.
Jerry Ringshausen: Play block
Genau, das sind die kleinen mit der kleinen Batterie vom D1 eigentlich. Es ist so, dass der D2S und D2 eigentlich nur in der Sonderedition vorproduziert ist. weil er ja eben nicht als Schellenfahrzeug genutzt wird, sondern wie der Grundgedanke da ist, wie es amerikanische Produkte gibt, Grundausstattung gleich Endausstattung. Das heißt, du hast nicht diese ewigen Bausteine wie bei den anderen Automarken, wo du einfach jetzt sagst, eine A-Klasse ist der Grundpreis 19.000 oder knapp 20.000 Euro und dann musst du das und das und das und das brauchen sowieso jeder heutzutage und das und das will auch wieder haben, ein bisschen irgendwo bei den verschiedenen Summen und das macht natürlich eigentlich auch das Bestellwesen und die Lieferwesen macht das Verlängertes, dass eben von denen noch so gemacht wird, wie das früher war. Das heißt, früher gab es natürlich auch ein Grundmodell, so sind alle in der Werbung immer, ne? Ja. Und dann kommt der Kunde und hat zwei Möglichkeiten. Entweder der Händler erkundet sich direkt durch den Neuwagen, Oder er nimmt was aus dem bestehenden Sortiment, was der Händler ja bei der Fabrik oder beim Importeur einkaufen muss, um Händler zu sein. Das gibt es bei uns nicht. Sondern es gibt eigentlich im Handel die österreichischen. Die ist voll mit allem, mit diesem ganzen Super-Attack. Das habe ich dir, glaube ich, noch nicht geschickt.
Sebastian: Play block
Nee, hast du noch nicht gemacht.
Jerry Ringshausen: Play block
Das schicke ich dir noch. Also da ist alles drin. Da sind Sportlenkräder, da ist das Tablet drin, da ist eine Rückfahrkamera, Sensoren, Medi-Scheinwerfer, ein LED, LED-Tragfahrlicht, Elektro-Defense-Saber. Also alles, was du dir vorstellen kannst, ist drin. Okay. Für einen Mini-Aufpreis. Das heißt, du kommst mit 14 Routen aus dem D2 auf ca. 19 Netto und beim D2S 20 Netto ohne Förderung. Das ist eigentlich das, was der Kunde sich bestellen kann oder kaufen kann mit der Auswahl 6 Außenfarben, 2 Innenvarianten. Du könntest theoretisch die Fahrzeuge auch natürlich anders konfigurieren. entweder als touristisch mit wirklich 14.000 oder mit einzelnen Viertel dazu. Geht aber theoretisch, also praktisch umsetzbar ist es eigentlich fast nur für eine Flotte oder wenn sich mehrere Händler mit einer Sammlung bestellen zusammen tun, weil man muss natürlich dann einen Arbeitsplatz finden in der Fabrik, wo die das produzieren können. Wenn man jetzt ein normales Auto konfiguriert, müssen wir auch das ins Werk weiterschicken. Wie man natürlich darauf eingestellt hat, dass die unterschiedlich produzieren, also nicht nur Grund- oder Endausstattung, so wie bei uns. Und deswegen ist es, wenn du die eben anders konfigurieren würdest, aber mit kleiner Batterie, hättest du schon eine Lieferzeit von mindestens einem halben Jahr.
Sebastian: Play block
Okay, weil du halt diesen...
Jerry Ringshausen: Play block
Und die natürlich dann, wenn du natürlich jemanden hättest, der ab 10, sag ich mal, ab 10 ist das schon möglich, dass du da einen Termin irgendwann mit dem vereinbaren könntest. Und umso höher die Stückzahl, umso eher wirst du da natürlich einen Arbeitsflug kriegen. Klar. Dann ist das natürlich schon möglich. Aber es ist halt ganz ursprünglich, der erste Gedanke vor über einem Jahr war aber alles nahe. Wir gehen an den Kunden wirklich und sagen, schau, das ist ja viel besser. Das zu machen, die ganzen Features und Sonderausstattungen, die heute teilweise mittlerweile verstandardisiert wurden, oder was jeder Kunde will, wünscht sich oder auch nicht mehr darauf verzichten will, wird bei allen anderen als extra Druck verrechnet. Wir haben ein Gesamtpaket. Und das war vielleicht ein Preis. Und zwar einen fairen Preis. Das heißt, Preis, der unter dem Markt ist von allen anderen. Wenn du dich da konfigurierst. Aber da haben die Händler auch ein bisschen mit abgespielt. Die haben gesagt, ich kann nicht mit 19.000 oder 20.000 in die Werbung gehen. Das ist kein Werbepreis für ein kleines Fahrzeug. Wir müssen es anders machen. Dann haben wir gesagt, wir müssen es auch so machen, wie alle anderen das in Europa machen. Das heißt, ich mache eigentlich den Fängerpreis, den Eyecatcher-Preis mit 14.000. Und dann im Gespräch ist der Kunde natürlich trotzdem nachher eigentlich zufrieden. wenn du ihm das Produkt verkaufst. Nur eben für die Werbung ist es wahrscheinlich, ist der europäische Markt da oder die Händler und auch der Kunde nicht so weit, dass er sagt, eigentlich werden wir das konfigurieren in Wirklichkeit. Und alle anderen Fahrzeuge, die ich irgendwie kaufen kann, sind wesentlich teurer. Also ist das ja eigentlich dieses amerikanische Prinzip, Kompass, Endausstattung, Vollausstattung, eigentlich der beste Weg. Aber weil das von den Köpfen her noch nicht richtig umsetzbar ist, dann geht das natürlich auch so, dass wir jetzt mit dem Grundkreis anfangen. Und realistisch ist dann halt, wie nennen die Österreicher die schon, die Vollerstattung. Und der Grund, über den wir jetzt bisher gesprochen haben, der ist natürlich auch so. Und sagt, ja, das wäre wirklich toll. Mit mehr hätt ich gerne genutzt, dass man mit dem Grundpreis in die Werbung geht, um euch zu sprechen. Aber irgendwie funktioniert das leider anders vom Schweren.
Sebastian: Play block
Ja gut, aber du siehst ja, dass der Markt das auch anders annimmt, oder deine Kunden dann. Und es ist ja vom Aufpreis her relativ fair, dann auch tatsächlich zu sagen, für die 5.000 Euro mehr kriegst du eine Vollausstattung. Das ist ja überzeugend.
Jerry Ringshausen: Play block
Für die 5.000 Euro kriegst du eine Vollausstattung mit Ladekabel und allem, was überall ist, natürlich dazu buchen. Du hast eben das wirklich volle Paket. Und das Einzige, was jetzt beim D2D2S eigentlich noch als Underfeature bestellbar ist, was eben auch nicht vorgesehen ist und keine Pflicht ist, sind die Sachen, die du bei L7E Fahrzeugklassen nicht als Pflichtvorschrift hast. Bei M1-Klasse schon. Das ist nämlich Airbag und ABS ist keine Pflicht. Und ich sage es mal so, im Sharing-Produkt, jemand, der eine halbe Stunde bis ein paar Stunden ein Auto sich nur mietet, der legt da wirklich nicht so den Wert auf. Für den Privatkunden ist es sogar ein anderes Ding. Der eine sagt, okay, wir haben sowieso nur eine Kostung auf die PS 85. Ist deswegen gemacht bei unseren modernen D2, D2S. Die anderen sind dann auch schneller, die jetzt in ca. 4 Wochen am Markt sind. Aber bei denen hat man das so gemacht, um eine gute Reichweite, eine reelle Reichweite zu erreichen. Weil das Hauptproblem ist ja wirklich noch das, was am meisten Akku kostet, das ist wirklich die hohe Geschwindigkeit. Also die Brute schneller und die Beschleunigung auf die höhere Geschwindigkeit. Das nimmt wirklich viel Akku. Das ist konstant zu fahren und alle anderen Elektriken nimmt natürlich auch Akku. Das ist ja logisch, aber wenigstens das, wie dieses ziemlich schnell fahren und dieses Beschleunigen, auch dieses schneller, schneller. Und deswegen ist das eigentlich getroffen, weil mit der 18kW-Batterie könntest du ja locker 130 kmh erzielen. Das ist aber von der Software her geblockt, um wirklich eine Reichweite von 160 bis 180 kmh real immer zu erreichen. Außer ich fahre jetzt nur auf der Autobahn mit 85 Dicktown. Die ganze Zeit bin ich nur bei 130 km. Aber es ist trotzdem weiter wie alle anderen Fahrzeuge, die das jetzt machen. Ich weiß nicht, wie viele der Smart-Insuren, die haben auch alle 18 kW Batterien und fahren alle um die 130, 135, 140. Das geht aber auf die Reichweite. Unser Konzern will das eben nicht so, sondern sagt lieber, habe ich was, wo ich mehr Reichweite habe, weil es ja doch gerade D2, D2S für Stadt- und Nahverkehr gedacht ist, muss ich kein Autobahnfahrzeug haben, wo ich jetzt von Wien nach Salzburg entsteigen muss.
Sebastian: Play block
Das ist ja, da wirst du sehr in die Ausfälle.
Jerry Ringshausen: Play block
Das wären die Nachfolgemodelle, irgendwann die Limousine oder der Cross-FUV, weil dieses Jahr noch kommt. Die sind natürlich ausgelegt auf schneller, auf weitere Reichweiten, Der Grundgedanke von D2, D2S ist eben moderne Stadt- und Nahverkehrsfahrzeuge.
Sebastian: Play block
Und dafür reicht das vollkommen aus?
Jerry Ringshausen: Play block
Genau. Und da war lieber der Augenmerk drauf, wenn ich wirklich vorausschauend fahre und das alles. Ich habe das selber schon um die fünfmal gemacht. Wenn man ein bisschen vorausschauend mit überland fährt und Endgeschwindigkeit hatte ich dabei, zwar nicht ewig lang, aber auch dabei, Habe ich wirklich 200 Kilometer geschafft mit dem kleinen Autos. Okay. Mehr wie ausreichend.
Sebastian: Play block
Ja, definitiv.
Jerry Ringshausen: Play block
Wenn man weiß, dass der D-Schnitt in Europa von allen Fahrzeugen, die gefahren werden, aber mit dem Fliehfahren und alles reingerechnet ist, dabei um die 36 Kilometer am Tag pro Fahrzeug, ist ja sowieso ausreichend. Aber trotzdem, natürlich brauche ich irgendwo die größeren Autos, wie Immobilien oder SUVs, ob ich wirklich dann mal 400, 500 bis vielleicht den Next angewandt habe. Es wird nicht mehr lange dauern, dass ich jemanden, die über 500 Kilometer knacken wird. Das ist natürlich wichtig. Aber mit dem Stadt- und Nahverkehr, mit Kleinwagen und so genannt, ist das eigentlich nicht wirklich vonnöten und macht wahrscheinlich andersrum mehr Sinn. Wobei es jetzt schon Anfragen oder Sachen gibt, wo man nicht in der Software was macht. Wenn man zumindest an die 100 einkommt, Das macht teilweise bei so Stadtautobahngeschichten ein bisschen für die Überholvergänge, für mehr nicht. Um das mitzumachen und mitzufahren, weil das ist ja sowieso mittlerweile alles, Tempolimits bei uns hier 100 sowieso fast überall teilweise. Okay. Ob du Salzburgstadt fährst oder was, Umgebung Wien, Innsbruck, Linz, ist immer sofort alles auf Achtung. Das wird aber trotzdem, wenn ich dann hinter einem bin, der ein 60er fährt, weil das gibt es natürlich auch in den nächsten Jahren, lieber holen, ist bei einem Fahrzeug, was 85 GPS Endsignale hat, ist natürlich die Performance von so, wenn ich jetzt sage, ich komme mit 65, 70 an, die Performance auf 85 für den Überhaltsvorgang fast ein bisschen zu klein. Klar. Deswegen müssen wir sehen, entweder lassen wir wirklich die Kleinen klein Und auf dem D3S, der jetzt wirklich so in vier Wochen verfügbar ist, da bin ich auf Minimum 110, 115 GPS-Kamera. Da gibt sich das Problem ja eh nicht mehr.
Sebastian: Play block
Na klar, da hast du die Performance ja dann.
Jerry Ringshausen: Play block
Ja, das sowieso. Und da bin ich noch die hohe Förderung, weil es wirklich M1-Klasse ist. Ich weiß zwar nicht genau, da haben wir auch Diskussionen gerade, warum L7, weil L7-ECP wird mittlerweile war früher rein eigentlich Quartbau. Entschuldigung, ich bin noch ein bisschen verquiet. Und eigentlich ist aber aus dieser Basis Quartbau ist viel im Fahrzeugbau entstanden. Für Kleinfahrzeuge, sogar die kleinen Nutzfahrzeuge. Und das wird komischerweise von der Politik noch unterschiedlich bewertet. Dass man wirklich sagt, da bleibt man so stur auf dieser Entschuldigung. auf der Typisierung, dass man sagt, okay, auch wenn das ein PKW ist, das ist L7E, bauweise, das hat nichts mit einem Kraftfahrzeug zu tun dabei. Das ist so, dass diese kleinen Stadtautos von uns, du kannst hier nichts mit einem großen Motorradführerschein oder irgendwas sagen, wie es beim Quad oder so möglich wäre, sondern du brauchst Du brauchst einen PKW-Führerschein. Genau. Okay, aber bei dem... Du musst es auch so bei den Behörden anmelden. Klar.
Sebastian: Play block
Okay, aber dann spricht ja, so wie du sagst, spricht eigentlich alles dafür, eigentlich qualifiziert zu sein für die große Förderung.
Jerry Ringshausen: Play block
Natürlich. Es macht keinen Unterschied, außer in der Bauweise ein bisschen. Da geht es ja nur wirklich über das Gewicht eigentlich, das Hauptaugenmerk. Und dann habe ich so Sachen wie, dass sie bei LGE-Klasse nicht die Reisendimensionen ändern darf, so wie ich das als Kunden mir wünschen würde vielleicht. Kein Problem. Und dann hat es seit drei Wochen wieder unmittelbar erkältet. Aber das wird langsam besser.
Sebastian: Play block
Das ist die Hauptsache.
Jerry Ringshausen: Play block
Genau. Ja, das sind aber eigentlich die einzigen Sachen. Aber ich kann trotzdem, weil es halt Pkw genügend wird, ich muss es so anmelden, ich muss es so versichern und ich kann es auch noch mit solchen Führerscheinen fahren. Von daher finde ich eigentlich, ich verstehe die Argumente so nicht wirklich. Aber da wird dran schon gearbeitet, also gibt es auch genug Initiativen mittlerweile, die auch der Regierungsinitiative nahe sind, die da in der Richtung mehr anfragen und Arbeit machen und stellen. Aber im Augenblick ist es halt so, wie es ist. Da können wir ja nichts machen.
Sebastian: Play block
Na klar, kann sich nichts verändern. Aber bei dem D3 hast du ja gesagt, der wird als normaler Pkw sozusagen auch gefördert. Was ist denn die Förderung bei euch jetzt aktuell in Österreich?
Jerry Ringshausen: Play block
Also in Österreich ist es so, dass jetzt die Förderung bei L7E 1.000 Euro, bei Nutzfahrzeugen L7E Bauweise 1.500 Euro. Und bei M1 Fahrzeugklasse, das ist die Pkw-Klasse, und M1 sind kleine Nutzfahrzeuge, ist es im Augenblick 3.000 Euro.
Sebastian: Play block
Okay. Und der D3, der würde für was für einen Marktpreis, ist der jetzt vorgesehen, dass der dann in drei bis vier Wochen kommt?
Jerry Ringshausen: Play block
Der ist vorgesehen für unter 22.000.
Sebastian: Play block
Ohne Förderung?
Jerry Ringshausen: Play block
Ohne Förderung, das heißt mit Förderung bin ich auf den Preis vom jetzigen circa D2. Okay.
Sebastian: Play block
Aber dann in quasi der Basisausstattung sozusagen?
Jerry Ringshausen: Play block
In der Vollausstattung.
Sebastian: Play block
In der Vollausstattung dann, okay, tatsächlich. Also ich meine der D3 mit Vollausstattung dann?
Jerry Ringshausen: Play block
Der D3 mit Vollausstattung wird unter 22 liegen als Zweisitzer. Und jetzt im Augenblick haben wir den in der Homologation als 2-2-Sitzer, weil er circa ein bisschen was über 20 cm allein mal Länge hat und 8-10 cm mehr Breite hat. Und man hat jetzt schon in den jetzigen Modellen im Innenraum extrem viel Platz und einen Riesenkofferraum von über 300 Liter, was eigentlich für die Fahrtklasse sensationell ist und auch einen extrem hohen Nutzwert hat. Weil wofür ist eigentlich, also unserer Meinung nach, die kleinen Pkw's, Was macht ein Elektro am meisten Sinn? Ist im Augenblick meiner Meinung nach immer noch der Zweitwagen-Element.
Sebastian: Play block
Ja, sehe ich auch so.
Jerry Ringshausen: Play block
Das heißt, Wochenendeinkäufe, Besorgung machen, kleinere Umzüge, kleinere Sachen transportieren. Ich kriege in diesem D2 und D2S jetzt, ich kann da sogar eine Waschmaschine mit transportieren. So viel Vorfahrer hat der.
Sebastian: Play block
Okay, das ist doch mal ein guter Vergleich. Da kannst du dir ein bisschen mehr darunter vorstellen als unter dem reinen Volumen Liter.
Jerry Ringshausen: Play block
Ja, sicher. Oder man kann auch rechnen, sechs Kisten Wasser mit Glas flaschen, also drei nebeneinander, drei übereinander oder sechs Kisten Bier, um das besser vorstellen zu haben im Kopf jetzt. Also das ist wirklich so. Und eben im neuen Modell D3S ist es noch viel mehr größer und um die knapp 100 Liter noch mehr. Und dann hat man gesagt, Der Kofferraum ist ja jetzt schon so wahnsinnig groß, was eigentlich keiner hat. Außer die Viersitzer, wo wir jetzt mit Umklappen reden. Ja. Aber rein jetzt als Kofferraum. Und dann hat man gesagt, okay, im jetzigen D2, D2S kann gut ein 1,90 Meter Mensch komfortabel fahren mit. Das habe ich auch selber schon mit Leuten gemacht in der Größe. Das geht wirklich gut. Okay. Ich bin 1,73m und ich habe mir mal vor x Jahren, ich weiß zwar nicht, wie die jetzigen Minimodelle sind, aber eine Mini ausgebildet, weil ich am Flughafen ein Auto gebraucht habe und fand das Fahren sehr unkomfortabel. Aber das ist jetzt subjektiv meine Meinung natürlich. Aber ich weiß, dass eben von diesen 1,90m Menschen, die sind damit gefahren, da hast du einen Platz. Und deswegen, kurze, lange Rede, kurze Sinn, wird eben die Hohenberg-WG5, der D3S, den wird es in ein paar Monaten als 2-2-Sitzer geben. Okay.
Sebastian: Play block
Der Platz ist ja vorhanden, so wie du sagst.
Jerry Ringshausen: Play block
Genau, der wird noch reingeschoben in den Markt, bevor der die Limousine, beziehungsweise das Cross-Over-SUV kommt wahrscheinlich vor der Limousine, bevor die verfügbar und bestellbar sind. Okay. Bei unserem ganzen Konzern so ein bisschen auch gemacht wird, was alle machen, wo VW Weltmeister ist, MEB-Plattform, ja, Plattform-Bauweise, wo Komponenten in anderen Fahrzeugen auch genutzt werden. Und ihr habt die ersten realen Fahrzeuge gesehen vom Crossover, das ist über ein halbes Jahr her. Das heißt, sobald die dann vorgestellt werden für den Markt, dann sind die auch zwei, drei Wochen später wirklich verfügbar, bestellbar und lieferbar.
Sebastian: Play block
Ja, das ist
Jerry Ringshausen: Play block
liegt es auch so eine Sache, die jetzt natürlich so ein bisschen in den Händen war. Wir haben ein riesen Entwicklungs- und Forschungsteam, die auch sehr aktiv sind und wo auch jetzt wirklich Sachen entstehen schon. Aber in Asien jetzt ist, was viele andere Marken das Problem haben, dass sie von Batterieproduktionen abhängig sind. Das ist bei uns das Problem, dass die EU-Zulassung in China oder beziehungsweise allgemein in Asien für Europa sehr, sehr, sehr lange im Weg ist. Und da sprechen wir schon so um fast ein halbes Jahr.
Sebastian: Play block
Bis du die Zulassung bekommst dann quasi?
Jerry Ringshausen: Play block
Bis, genau. Wie und warum das so ist, ob das gesteuert ist oder irgendwas, weiß ich nicht, will ja nicht drüber spekulieren, aber de facto ist so. Und natürlich, wenn man jetzt, und das hat natürlich auch was mit der Entscheidung zu tun gehabt, weil der europäische Markt eben sehr wächst und auch im Bereich von C2 wächst. Also die Anfänger und Dienste waren ein paar Jahre wirklich mehr mit Stilstand, würde ich sagen, aber ruhiger, obwohl es wirklich in den Ländern, in Teilen Holland, sich sehr entwickelt hat mit dem Sharing und auch Nutzfahrzeugen. Und jetzt seit drei, vier Jahren passiert im Rest von Europa eben viel mit C2 und C2 auch. Und dann hat man gesagt, okay, für diesen Standort und Fabrik eben ein Brauch, das die Zulassung betrifft.
Sebastian: Play block
Da wirst du irgendwann, egal wie schnell du entwickeln und forschen wirst, wenn du ein halbes Jahr in der Zulassung brauchst, wirst du irgendwann hinter den anderen.
Jerry Ringshausen: Play block
Wobei jetzt sowieso alle extremen Artisten, was Elektro und Hybrid-Plugin und so Forschung angeht und was auch in den nächsten Jahren auf den Markt kommen wird, wird natürlich der Konkurrenzdruck viel viel größer, wie er jetzt ist. Und einfach um da mithalten zu können von der Geschwindigkeit war das sowieso eigentlich der logische Schritt. Wobei eben nach wie vor einer der ganz großen Plus sein wird und der wird auch bleiben, ist, dass wir wirklich de facto eine eigene Batterienfabrik haben.
Sebastian: Play block
Die ihr dann auch hier mit nach Europa bringt oder das wird dann weiter importiert?
Jerry Ringshausen: Play block
Die Planung weiß man nicht, aber im Augenblick wird das ein Batterie-Export weiter sein. Aber das ist ja nicht das Problem. Das ist ja das geringste Problem, die Batterie-Export, weil das hat mit dem Zulassen mit viel zu tun. Die Batterien kannst du ja explodieren, so wie du es brauchst zu den Fabriken oder Werken. Aber das ist eben das, wo viele andere mit den jetzigen Modellen Hemmnisse haben, weil da natürlich immer preispolitische Sachen passieren und dann musst du gucken, wie du in die Modelle rein bist, wie das geht in deine Produktion, wie du das geplant hast, wie du vielleicht Vorwerbungen gemacht hast im Konzeptbereich oder, oder, oder. Und da das eben bei uns wegfällt, Das ist der Vorteil, warum wir natürlich auch diese großen Ausstattungsfeatures für kleines Geld dazugeben können, weil dieser ganze Kostenbruch Batterieproduktion viel geringer ist bei uns wie bei anderen.
Sebastian: Play block
Weil er ist halt komplett bei euch im Haushalt dann, ne?
Jerry Ringshausen: Play block
Ja, nicht im Haus, aber im Konzern halt. Da beim Konzern, richtig, ja.
Sebastian: Play block
Klar, da profitiert er halt davon.
Jerry Ringshausen: Play block
Genau.
Sebastian: Play block
Das hört sich gut an. Aber jetzt seid ihr sozusagen in Österreich Generalimporteur.
Jerry Ringshausen: Play block
Ja.
Sebastian: Play block
Wisst ihr auch, gibt es in Deutschland auch schon das Fahrzeug?
Jerry Ringshausen: Play block
Es gibt das Fahrzeug in Deutschland schon. Deutschland ist so, weil es natürlich sowohl wie Frankreich und Spanien die drei größten europäischen Länder sind, sind die Märkte aufgeteilt worden. Also in Deutschland ist es so Nord, Miete, Süd. Und es gibt einen Importeur in Ulm. Der ist für Süddeutschland, Mitteldeutschland ist mein Stand von vor ein paar Monaten. Ich habe mich jetzt auch in letzter Zeit nicht so darum gekümmert, weil wir viel auch selber zu tun haben natürlich. Ist, glaube ich, noch kein Imperateur. Und für den norddeutschen Raum gibt es auch einen.
Sebastian: Play block
Okay.
Jerry Ringshausen: Play block
Also wenn man, wie du, Deutschland eingibt, in irgendwelche Suchmasken im Internet findet, mag ich schon einen Importeur.
Sebastian: Play block
Okay, weil ich denke, das ist ja auch interessant, weil ich habe auch schon ein, zwei Rückfragen zu den Fahrzeugen dann bekommen, oder Interessbekundung sozusagen, und dann ist ja auch gut, wenn man denen sagen kann, hör mal zu, die gibt es auch tatsächlich bei uns schon, oder du hast zumindest die Möglichkeit, dich da auch bei Importeuren zu informieren sozusagen.
Jerry Ringshausen: Play block
Ja, und wenn man da, ich weiß jetzt nicht, wenn man da... Ich will nicht irgendwas tun, aber wenn jetzt ein Interessent da ist und der... Also wir können da schon auch über uns die Anfragen weiterleiten oder was machen wir in Deutschland. Aber normalerweise dürfte es kein Problem sein, dass man da jemanden erreicht und das vereinbaren kann. Ich weiß aber nicht, wie der Stand ist, wie viel Händler der schon am Start hat und so. Wir hatten jetzt im Januar die Markteinführung eigentlich mit... Auto Show haben jetzt die zwei Firmensitze, also den Hauptfirmensitz nach Wien gerade verlegt, das sind wir noch gerade heute am Büro einrichten in Wien. Mein Partner, der eigentlich sogar der Chef ist, der CEO ist, der ist fix nach Berlin ganz runtergegangen von Kärnten. Ich werde trotzdem weiter in Kärnten bleiben. Einfach für die Zukunft ist es, wenn ich meinen Bürostandort da habe, weiterhin. Österreich oder Kärnten ist jetzt nicht der wirtschaftliche Standort in Österreich, aber... Er ist territorial von der Lage extrem gut. Weil egal, ob ich in den Westen muss, nicht in Weißburg, ob ich in den Norden nach Oberösterreich muss oder in den Osten nach Wien, bin ich in der Mitte.
Sebastian: Play block
Kommst du überall gut hin, klar.
Jerry Ringshausen: Play block
Und das Gleiche ist auch, wenn ein Händler jetzt aus dem Westen ein wirkliches Anliegen hat und zu einem Büro will, oder zu einem von uns, muss er nicht bis ganz nach Wien rüber, sondern zu mir. Und eben, weil nach wie vor doch eines der Haupt- oder der ZhiDou Europa, sitzt eben in Norditalien. Weil es halt die ersten in Europa waren mittlerweile, ist da auch schon wieder ziemlich viel chinesisches Unternehmertum mit dabei bei den Italienern. Da ist ein Riesenzentrallager, da ist ein großer Stützpunkt von Centro und natürlich von Sheringue. Und auch wenn ich jetzt hier Anfragen habe und jetzt das Produkt selbst mit vor Ort habe, habe ich die Möglichkeit, entweder mit dem Kunden nach Italien zu gehen, um das anzuschauen, oder ich kaufe es von denen und habe natürlich eine viel kürzere Lieferzeit.
Sebastian: Play block
Klar, das ist auch nur ein schlagbarer Vorteil dann.
Jerry Ringshausen: Play block
Ja, und deswegen haben wir gesagt, wir überlassen einen kleinen Bürostandort in Kärnten, speziell in Kleinfurt, weil einfach die Lage gut ist vom Geografischen her.
Sebastian: Play block
Klar, ergibt ja Sinn. Ne, das hört sich doch sehr interessant an, was du da jetzt über ZhiDou zu berichten weißt, sozusagen. Und es ist auch interessant, da mal ein bisschen mehr zu erfahren über die eher unbekannten Firmen, auch wenn die ja jetzt doch schon ordentlich groß sind, so wie ich das verstanden habe.
Jerry Ringshausen: Play block
Natürlich, wir sind eigentlich sehr unbekannt, aber wiederum auch nicht über Fairing in anderen europäischen Ländern und natürlich zu dem Konzern, den wir jetzt begleiten, weil die ist mittlerweile irgendwo bei unter den Top 20 Autobauern weltweit. Die Übernahme damals vom insolventen Volvo, dann hat man Lotus übernommen, dann hat man die English Black Cab Taxis übernommen und letztes Jahr hat man sich mit 10% bei der kompletten Daimler AG beteiligt. Genau. Die sind sehr aktiv.
Sebastian: Play block
Dadurch ist es eigentlich schon ein
Jerry Ringshausen: Play block
unbekanntes Produkt von der Marke her, vom Auto, sage ich mal. Aber natürlich, wenn sich einer ein bisschen beschäftigt oder reingeht oder wie auch immer, dann macht es bei vielen natürlich schon Krieg oder sagt, okay, da ist wirklich auch Basis dahinter.
Sebastian: Play block
Da steht ja auch jemand dahinter.
Jerry Ringshausen: Play block
Kein Billigbauer, der irgendwo in irgendwelchen komischen Fabriken was macht oder will da im Geschäft mitschwimmen oder so. Da ist schon wirklich Basis und Kontinuität und hohe Fachkompetenz, wahnsinnige Entwickler und Ingenieure mit dabei. Auch schon damals, man hat das schon richtig professionell angefasst, man hat damals auch direkt für das erste Modell den Chefdesigner von Fiat verpflichtet, der Mr. Biatti, der ist schon in der ersten Stunde mit dabei. Und das ist auch geschuldet, warum sowohl der D1 bis D2S auch noch ein bisschen, so ein bisschen Fiat-Style, wenn man es weiß, dann sagt man, jetzt weiß ich auch, warum das vielleicht so oder so ist.
Sebastian: Play block
Richtig, ja.
Jerry Ringshausen: Play block
Und weil der aber von seinem Design-Gedanken und Begriffsgedanken von der Karosserie nicht so ganz von diesem Ja, Kieler hat natürlich auch so seine Sachen, die er immer irgendwie wieder unbewusst in sich einschließen lässt. Klar. Hat man den für den Modell D3S eben an die Seite gestellt, im Chefdesigner. Ich will jetzt nicht falsch sagen, aber ich denke, das war Kieler, aber das kann ich nicht garantieren. Auf alle Fälle, weil der eben viel entwickelt hat in letzter Zeit für den europäischen Markt. Den hat man eben auch eigentlich abgeworben oder abgekauft oder hat man angefragt, auf alle Fälle hat das halt geklappt, die Zusammenarbeit, und jetzt machen die das zu zweit. Und aus denen der gemeinsame Fehler ist eigentlich der DTS entstanden und auch die zukünftigen Modelle. Wenn du möchtest, kann ich dir sogar in den nächsten Tagen, oder du kannst sogar einen Versuch machen, wenn du eingibst, sieh du SUV, dann kannst du sehr viele Fotos finden davon schon. Ich weiß mal auch, dass das wirklich, sobald die EU-Homologation dann das abgeschlossen ist, dass es die Modelle dann wirklich auch verfügbar gibt, weil die gibt es schon, die Autos, die sind mitgebaut, die sind fix fertig.
Sebastian: Play block
Stehen eigentlich nur noch auf den Kulissenbauten da.
Jerry Ringshausen: Play block
Ja, genau. In MEP-Plattformen, also es gibt die in der Variation als G, mit G im Glehm drauf und wie du. Okay. Und ja, das ist wirklich jetzt für Europa eine Zulassungssache, zum einen. Zum anderen ist natürlich Oder macht man das so, dass man nicht sagt, wir schmeißen jetzt sofort drei Produkte in den Markt rein, sondern dafür nicht ein bisschen, ne?
Sebastian: Play block
Klar.
Jerry Ringshausen: Play block
Was auch teilweise man macht. Ja, genau.
Sebastian: Play block
Ja, das hättest du sehr interessant an, muss ich ganz ehrlich sagen.
Jerry Ringshausen: Play block
Also wenn du eingibst, wie du SUV willst, du über Google... Einige Fotos finden wir.
Sebastian: Play block
Ne, habe ich schon gemacht. Da werde ich auch mit verlinken, dass die anderen Interessenten das sozusagen zugänglich betonen.
Jerry Ringshausen: Play block
Die Außenmaßesimulationen kann ich dir sagen, ich weiß jetzt nicht genau, wie die beim RAV4 sind, aber ungefähr die Größe und Ausmaße Toyota RAV4. Aber jetzt die genauen Maße, das habe ich nicht im Kopf.
Sebastian: Play block
Das ist ja auch, denke ich, wichtiger, weil da kannst du dir mehr darunter vorstellen, wenn du es mit einem tatsächlichen Modell vergleichst.
Jerry Ringshausen: Play block
Da kann man natürlich auch nachgucken. Da gibt man natürlich noch keine öffentlichen Zahlen darüber. Beim D3S über ZhiDou Europe kann ich ziemlich viele Sachen abfragen, die wir natürlich bei uns auch auf der Webseite eingebaut haben. Aber was jetzt de facto am Ende so ist, Ich möchte eh erst Garantie drauf geben, wenn ich das erste Fahrzeug in die erste CLC gesehen habe. Klar. Vorher will ich da nicht mehr sagen, ich garantiere das, weil kann ich nicht. Ich kann nur garantieren, was wirklich Fakt ist.
Sebastian: Play block
Da hast du recht, dann sollte man sie auch nicht sofort so weit rauskriegen.
Jerry Ringshausen: Play block
Natürlich, du kannst mit ziemlicher Sicherheit Aussagen machen, die so sein werden. Was jetzt nicht... Das finde ich auch okay, weil das wirklich kein Visions- oder Konzeptbereich ist. Oder Konzept-Car-Bereich ist. Aber garantieren kannst du es halt erst, wenn das Fahrzeug weiß ist.
Sebastian: Play block
Ja, klar. Ja, das hört sich auch interessant an. Jetzt würde ich dann sagen, dann können wir hier mal einen Cut reinmachen und wenn du magst, können wir uns einfach nochmal in zwei, drei Monaten unterhalten, wenn der D3 dann auf dem Markt ist. Und dann kannst du da ja auch nochmal von deinen Erfahrungen mitberichten, wie der sich dann tatsächlich im Alltag auch schlägt, wenn du das möchtest. Ja, klar. So, das war dann quasi auch das Interview mit Jerry. Ist jetzt auch wieder abrupt zu Ende gekommen. Aber ich denke, der Einblick war doch ganz interessant, was es mit ZhiDou GreenGo auf sich hat. Und ich bin mir sicher, wir werden uns auch zukünftig nochmal hören, wenn es dann darum geht, weitere Informationen über den D3 auch zu bekommen. Einblicke da aus dem Alltag, wie er sich denn schlägt und was mit der Firma noch auf sich hat. Also wir auf Elektroauto News werden das Unternehmen auf jeden Fall weiterhin beobachten, gerade im Hinblick auf die europäische Fertigung der Fahrzeuge, die geplant ist, wo ja wie gesagt ab 2020 ungefähr mit 5000 Fahrzeugen pro Monat zu rechnen ist. Ansonsten bleibt mir jetzt auch wieder nicht viel zu sagen, außer danke, dass du dir die aktuelle Folge des elektroautonews.net Podcasts angehört hast. Ich würde mich freuen, wenn du auch wieder beim nächsten Mal einschaltest, vielleicht auch wieder mit einem Interview oder auch mit einer Wissensfolge. Wer weiß, wenn wir dann sehen. Und ja, wenn dir die Folge gefallen hat, würde ich mich natürlich freuen, wenn du sie auch dementsprechend positiv bewertest, egal wo du sie gehört hast, ob das jetzt bei Spotify, iTunes oder Koba. Würde uns helfen, E-Mobilität einfach noch ein bisschen weiter bekannt zu machen. Und ansonsten bleibt mir jetzt auch nicht mehr viel zu sagen, außer Ciao. Bis dahin. Mach's gut.