ADAC-Redakteur: Vollelektrisch von der Haustür auf die Piste

Im Gespräch mit Thomas Biersack, Redakteur Unternehmenskommunikation bei ADAC SE

Thomas Biersack, Redakteur Unternehmenskommunikation bei ADAC SE, hat in dieser Folge des Elektroauto-News.net Podcast über seine Reise mit dem Polestar 2 zum Silvretta Park Montafon, Vorarlberg in Österreich berichtet. Natürlich mit dem Ziel dort Ski zu fahren. Dies aber verbunden mit der Herausforderung ob die An- und Abreise rein elektrisch möglich ist. Denn das war die Zielsetzung vollelektrisch von der Haustür auf die Piste.

Die Ausgangslage erscheint bedingt durch niedrige Temperaturen (teils unter null Grad), 250 km Strecke - davon Großteil Autobahn - und dem Anspruch möglichst wenig Ladestopps einzulegen, um zeitig auf die Piste zu kommen alles andere als günstig. Zumindest, wenn man es einseitig betrachtet. Denn auf der anderen Seite steht ihm mit dem Polestar 2 ein verlässlicher Stromer zu Seite (470 km nach WLTP) sowie die Tatsache, dass er im Silvretta Park Montafon die größte E-Ladegarage Vorarlbergs mit 50 E-Ladestationen vorfindet.

Was er sonst noch so unterwegs erlebt hat, wie es mit der An- und Rückreise geklappt hat und ob er unterwegs einen Ladestopp einlegen musste, dass hörst du am besten im Podcast selbst. Viel Spaß mit dieser Folge.

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des ElektroautoNews.net Podcast. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du diese Woche wieder eingeschaltet hast, wenn es rund um das Thema E-Mobilität geht. In der aktuellen Folge habe ich Thomas Biersack zu Gast, der für den ADAC SE mit dem Polestar 2 unterwegs war. Aber nicht irgendwo hin, sondern auf dem Weg in den Skiurlaub oder Skiausflug, wie er es genannt hat. Von München aus ging es gut, oder nahe München ging es gut, 250 Kilometer nach Österreich, nach Montafon, zu einer Skistation, wo er dann unbedingt einen Tag auf der Piste verbringen wollte. Anders dafür, wo man mit dem Polestar 2 unterwegs war, war die Tatsache, dass an der Skistation mittlerweile 50 Wallboxen vorhanden sind oder aufgebaut wurden in der dortigen Tiefgarage in erster Premium-Lage sozusagen, wo man einfach ganz entspannt reinfahren kann, Strom anstöpseln, am Abend wieder mit vollem Akku idealerweise raus. Zumindest beim Fahrzeug, der eigene körperliche Akku wird natürlich ein bisschen der sein, wenn man den ganzen Tag auf der Piste unterwegs war. Wie das Ganze vonstattengegangen ist, wie es der Polestar 2 auch auf der Fahrt dorthin geschlagen hat, auch in puncto Gepäck, das erzählt uns Thomas jetzt hier für den elektroautonews.net Podcast. Servus Thomas, vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, dass wir uns heute ein wenig über deinen Ausflug mit dem Polestar 2 in den kurzen Skiurlaub nennen, was du mal berichtest. Bevor wir da eintauchen, stell dich doch einfach mal kurz unseren Hörerinnen und Hörern vor, damit wir wissen, wen wir da auf der anderen Seite des Mikrofons haben.

  3. Thomas Biersack:

    Vielen Dank, Sebastian. Es freut mich auch, dass ich hier sein kann. Ich habe tatsächlich mir überlegt, ob ich denn mit einem E-Auto in den kurzen Skiurlaub fahren kann. Ich habe das Ganze gemacht, weil ich ursprünglich beim ADAC SE lange Zeit gearbeitet habe als Redakteur für den ADAC SE Skiatlas und bin natürlich begeisterter Skifahrer. Und in den letzten Jahren auch zum begeisterten E-Autofahrer geworden. Und dann habe ich noch gehört, dass es mittlerweile Ladestationen an den Talstationen gibt, der Skigebiete. Und das Ganze hat mich motiviert, das mal auszuprobieren.

  4. Sebastian:

    Sehr schön. Und so wie du ja im Vorgespräch auch erzählt hast, sitzt du ja quasi in der Quelle. Du konntest aus eurem Leasing-Programm den Polestar 2 sozusagen als Testfahrzeug auswählen und hast dich dann entschieden, wohin zu fahren? Also wo sollte deine Reise hingehen und wie war so der Ablauf? Also was war der Plan vorab?

  5. Thomas Biersack:

    Ja, ich habe über eine Anzeige mitbekommen, dass in Montafon in Vorarlberg in Österreich eine neue Seilbahnstation gebaut wurde. Sehr modern sollte die sein und die hatte tatsächlich oder die sollte 50 Wallboxen in der Tiefgarage verbaut haben. Und dann dachte ich mir, das muss ich mir ansehen, zumal natürlich dann bei Ankunft die Chance bestand, gleich wieder laden zu können und dann am Abend nach dem Skifahren wieder mobil zu sein.

  6. Sebastian:

    So soll es auch sein, dass man dann quasi laden kann, wenn das Auto steht sozusagen und was gibt es für eine bessere Zeit, als wenn du auf der Piste unterwegs bist.

  7. Thomas Biersack:

    Absolut, ja. Also das muss natürlich ineinander greifen, weil man mit einem E-Auto nicht über drei Ladestopps zum Skifahren fahren kann, um dann vielleicht erst am Nachmittag auf die Piste zu kommen. Das sollte schon etwas ineinander greifen. Und das Ganze habe ich schon auf kürzeren Strecken probiert, aber bis ins Montafon sind es von mir zu Hause ziemlich genau 250 Kilometer. Und das ist dann schon eine Anstage, wenn man weiß, die Strecke geht fast ausschließlich über die Autobahn. Und an dem Tag hatte es auch tatsächlich am Morgen bei mir vor der Haustür minus 5 Grad, was ja auch gern mal ein Grund ist, an der Reichweite zu zweifeln.

  8. Sebastian:

    Und wie war es denn so für dich von der Reichweite? Du hast jetzt gesagt, du kommst aus der Nähe von München, 250 Kilometer Strecke, viel Autobahn, minus 0 Grad. Hast du es ohne Zwischenstopp geschafft oder wie ist es abgelaufen?

  9. Thomas Biersack:

    Ja, das war tatsächlich spannend. Ich habe ungefähr so einen Schnitt gefahren, 110, 120. Es war auch kein Verkehr. Es ging relativ gut. Allerdings war ich dann an der Grenze bei Lindau so weit, dass ich ungefähr auf... habe etwas unter 30 Prozent der Batteriekapazität gemeldet bekommen habe und ich hatte noch circa 100 Kilometer vor mir. Und ich wusste dann, ich muss eh rausfahren. Ich brauchte noch die Vignette, die Autobahn-Vignette für Österreich. Und direkt an der Grenzstation Bodensee-Lindau bin ich dann tatsächlich rausgefahren an der Raststation, habe mich da kurz an den Schnelllader gesteckt Und habe mir eine Viertelstunde gegeben, für den Vignettenkauf einen Kaffee zu holen. Und bin dann tatsächlich eingestiegen und hatte, glaube ich, an die 50 Prozent Kapazität wieder. Und damit war mir klar, das geht jetzt auch locker mit einem Tempo, das dann auch angepasst ist. Und ich musste dann nicht mehr durch das Rheintal mehr oder weniger reinschleichen.

  10. Sebastian:

    Ja, sehr schön. Vor allem, weil man ja auch sieht, damit es sich doch verbinden lässt, so eine Reise, so wie du sagst. Vignette hättest du ja eh kaufen müssen können sozusagen. Dass man Kaffee mal zwischendurch trinken will, ist auch nachvollziehbar. Also von daher die notwendige Aufgabe sozusagen mit dem positiven Laden verbunden. Und dann bist du doch wieder mit halb vollem Akku weitergefahren.

  11. Thomas Biersack:

    Ja, das ging wirklich super glatt. Und es war auch durchaus angenehm im Fahrzeug, ich konnte die Heizung laufen lassen, ich konnte Musik hören, also es war überhaupt keine Einschränkung. Und das Auto ist auch relativ gut auf der Autobahn, das liegt sehr schön, also insofern konnte man da reisen ohne Einschränkungen und ich hatte auch noch den Vorteil, Dann, dass ich mich rechtzeitig vorher angemeldet habe und den Tagesskipass schon online gekauft habe, mich auch aufgrund Covid ausgewiesen habe als 2G, was Voraussetzung ist, um da Skifahren zu können. Und ich habe dann auch schon das Tiefgaragenticket dort bezogen, sodass ich auch angekommen bin und die Schranke hat geöffnet, weil ich eine über die Videokamera erkannt wurde mit meinem Kennzeichen.

  12. Sebastian:

    Klasse, ach Gott. Also das ist ja auch Technik ganz vorne dabei sozusagen, wenn du nicht mehr irgendwie ein Ticket ziehen musst, sondern einfach reinfahren kannst, finde ich total gut. Das heißt, du bist dann Tiefgarage reingefahren, hast eine der Wallboxen angesteuert, 50 Stück an der Zahl hast du gesagt. Wie sah es vor Ort aus? Waren viele frei? Waren schon welche belegt? Wie war da so das Bild, was dich empfangen hat?

  13. Thomas Biersack:

    Also ich bin etwas nach 10 Uhr dort angekommen und war dann nicht ganz überrascht, dass die Tiefgarage an dem Wochentag nicht überfüllt war. Es waren tatsächlich außer mir noch drei andere E-Autos in der Garage gestanden und es war natürlich Platz ohne Ende und ich konnte mir dann eine aussuchen. Es ist dann so, dass man schon angesprochen wird, weil die anderen Skifahrer, die da durch diesen Tiefgaragenbereich gehen, der sehr privilegiert ganz vorne am Ausgang positioniert ist, die sind dann schon aufmerksam, was da für Autos stehen und erkundigen sich auch gerne über das Auto, über die Tatsache, wie man die Reise gestaltet hat und wie das alles so läuft, was natürlich immer sehr interessant ist und sehr spannend ist. Also an diesem Wochentag war definitiv genug Platz für alle. Natürlich kann man, das habe ich dann später noch rausbekommen, da auch noch weitere Plätze ausbauen. Das ist schon angelegt, dass da angeblich bis zu 600 Wallboxen, die bis maximal 11 Kilowatt leisten, dann verbauen könnte.

  14. Sebastian:

    Das ist definitiv eine Ansage und sehr zukunftsfähig aufgestellt sozusagen, wenn man das wirklich umsetzen könnte, wenn denn der Bedarf besteht. Jetzt hast du gesagt, 11 Kilowatt kann man laden dort. Wie ist es eigentlich vom Laden, von den Kosten her? Fällt da noch zusätzlich was an zu dem Parkticket, das du an dem Tag hast oder ist es damit abgegolten?

  15. Thomas Biersack:

    Ne, das ist eben das Schöne. Also man kann das vorher buchen und man zahlt normalerweise, wenn man nur in der Tiefgarage parken will, 5 Euro. Das ist für jeden Skifahrer, der jetzt nicht draußen irgendwo auf dem Feld einen Parkplatz hat und dann eben 200-300 Meter noch gehen muss bis zur Talstation, sondern es schön haben will, im Trocknen sein Auto parkt und dann mit dem Aufzug zur Seilbahn fährt. Der zahlt 5 Euro und für jemand, der den Parkplatz ordert mit der Wallbox, kostet das 20 Euro. Also das kommt zusätzlich zum Skipass dazu. Dafür gibt es eben die Einfahrt in diesen privilegierten Bereich, wenn man das so sagen kann. Aber auch die Ladeleistung und diese 11 kW über mehrere Stunden, das ist eigentlich eine Vollladung. Und man kommt ja auch mit jetzt nicht unbedingt einer vollgeladenen Batterie an, sodass man also den Strom schon durchaus dagegen rechnen kann. Und ich habe mir auch eben noch sagen lassen, dass die Leistung gegebenenfalls bei, wenn ganz viele Fahrzeuge ziehen würden und wenn anderweitig Strom benötigt wird, die Leistung auch geregelt werden kann und etwas runtergefahren werden könnte. Das ist einfach nur das Lastmanagement, das sie vorgesehen haben, das aber momentan noch gar nicht greifen muss, weil die Nachfrage nach Strom gar nicht so hoch ist.

  16. Sebastian:

    Das heißt aber im Umkehrschluss, du hast ja schon richtig gesagt, du zahlst zwar 15 Euro mehr, was auf den ersten Blick vielleicht ein wenig viel erscheint, aber wenn du es gegenrechnest, dass du damit 20% Akkuleistung vielleicht ankommst, was ja durchaus realistisch ist, wenn man längere Anfahrten hat und du bleibst ja ein paar Stunden auf der Piste unterwegs normalerweise, damit du das Ganze auch rechnet mit deinem Skipass, also dann besteht schon die Möglichkeit und so war es ja glaube ich auch, wie du gesagt hast, dass dann am Abend, wenn du die Piste verlässt, dein Fahrzeug auch vollgeladen ist. War das bei dir auch so der Fall?

  17. Thomas Biersack:

    Das war so. Ich bin dann tatsächlich mit einem vollgeladenen Auto am Abend, ich hatte tatsächlich auch bis 4 Uhr die Möglichkeit, dann Ski zu fahren und habe dann anschließend in der mir eine kleine Brotzeit gegönnt und in diesem Silvretta Park Montafon heißt diese Anlage, die Talstation mit einer kleinen Markthalle und relativ moderner Ausstattung noch ein bisschen umgesehen. Und dann bin ich, glaube ich, um kurz vor fünf rausgefahren und da war der Polestar dann knallvoll. Also ich bin dann ins Hotel, um eine Übernachtung da zu machen und habe da nicht mal mehr angesteckt. Also ich hätte dort, das ist Wäre möglich gewesen, auch laden können über Nacht, aber das war gar nicht notwendig. Zumal ich am nächsten Tag nochmal zum Skifahren gegangen bin und da ja wieder angesteckt habe. Also ich war praktisch bestens versorgt und habe mit dem fast vollen Fahrzeug dann eigentlich gar nichts mehr gemacht. ziehen können aus der Wallbox an der Talstation, aber sei es drum. Das war einfach das Spannende, in die Tiefgarage reinzufahren und direkt am Aufzug zu parken und dann alles voll elektrisch durchzuziehen, also mit dem E-Auto anzureisen, mit dem Aufzug zur Seilbahn hochzufahren und mit der Seilbahn, die ja auch elektrisch betrieben wird, dann auf die Piste zu kommen.

  18. Sebastian:

    Definitiv eine Ansage, wenn man das so durchziehen kann, voll elektrisch quasi von der Haustür dann bis auf die Piste, so wie du es ja auch im Vorgespräch gesagt hast oder eben auch gerade nochmal aufgezeigt hast. Jetzt hast du gesagt, da gibt es die Besonderheit in Montafon, dass der Strom rein theoretisch ja sogar auch direkt vor Ort erzeugt wird. Das kann man natürlich so als Gast vor Ort nicht direkt zuordnen, aber dort gibt es wohl ziemlich viel Wasserkraftwerke, die dort auch den eigenen Strom erzeugen.

  19. Thomas Biersack:

    Ja, das ist richtig. Die Illwerke haben da einige Anlagen schon seit vielen Jahrzehnten und ziehen aus mehreren Tälern Wasserkraft ab. Und das Ganze trägt natürlich dazu bei, dass man den Eindruck schon bekommt, dass hier Strom erzeugt wird, der dann auch gleich sinnvoll verwendet wird und die Energienutzung in dem Tal erhöht. in der Region praktisch vernünftig macht. Und da habe ich mich kurz unterhalten mit dem Betriebsleiter und der hat mir bestätigt, dass die den Strom ziehen, der aus der Region kommen soll. Natürlich wird der über den Strommix nicht direkt so geliefert, wie man sich das vorstellt, aus dem Kraftwerk direkt an die Seilbahn. Aber die Der Grundsatz ist tatsächlich so.

  20. Sebastian:

    Also es wird auf jeden Fall grüner Strom verwendet, das kann man festhalten.

  21. Thomas Biersack:

    Ja, also da ist auch, genau, da ist diese Silvetta Montafon-Seilbahn wohl sehr bedacht drauf, ohne das Wort nachhaltig irgendwie anzuführen. Das finde ich auch sehr sympathisch. Bemühen Sie sich schon, möglichst sinnvoll mit den Ressourcen umzugehen, was ja beim Skilauf, oftmals auch in Frage gestellt wird und da sind die schon sich sehr bewusst und versuchen da eben neue Wege anzugehen und es ist ja auch so, dass die, ich habe mir dann auch ein bisschen umgehört und umgesehen, dass die Tatsache, dass jemand 50 Wallboxen mit einer Option auf mehr schon mal verbaut in seiner Tiefgarage, das zeigt ja schon die Richtung und das ist durchaus einzigartig. Also ich kenne keine andere Seilbahn, keine andere Bergbahngesellschaft, die das auch schon so weit hat. Da stehen möglicherweise ein oder zwei Ladestationen irgendwo auf dem Parkplatzgelände, das ist es aber dann. Also da besteht schon noch viel Nachholbedarf, aber wenn die Nachfrage wächst, wenn die E-Autos kommen und das wird ja so sein, dann wird sich da auch sehr viel tun.

  22. Sebastian:

    Definitiv. Aber da ist ja schön zu sehen, dass es dann auch Vorreiter gibt, die dann eben nicht nur in Anführungsstrichen Alibi-mäßig diese ein, zwei Ladestationen da irgendwo installieren, sondern konsequent an diesen Weg gehen. Das auch, ich sage ja mal, befördern sozusagen, indem sie sagen, es gibt diese Ladeflat dann mit dazu, wenn du dort parkst. Und du hast die Möglichkeit, dass du halt nicht im hintersten Eck mit deinem Fahrzeug stehen musst, sondern du bist ja quasi noch Premiumplatz dann sozusagen, so wie du es genannt hast.

  23. Thomas Biersack:

    Ja, absolut.

  24. Sebastian:

    Was uns jetzt natürlich auch noch interessiert, jetzt haben wir es viel über das Laden, die Anreise dorthin gehabt. Wie sah es denn mit deinem Gepäck aus sozusagen? Hast du da alles unterbekommen? Weil beim Skifahren mit dem Ski, mit dem ganzen Kleidung, die man ja mit sich rumschleppt, hat das dann alles seinen Platz gefunden im Polestar 2?

  25. Thomas Biersack:

    Ja, das Auto ist absolut erwachsen. Da kannst du auch die Rücksitzbank umklappen. Ich habe dann meine Skis in der Regel auch im Auto und nicht jetzt in einer Dachbox. Auch schon früher immer so gehalten. Und das war also kein Problem. Da ist Platz genug. Auch für mehr Personen, man kann die Ski auch durchreichen, also man kann sogar hinten rechts und links sitzen, wenn man denn zu viert wäre, dann wird es natürlich innen schon eng mit dem Gepäck, das muss man schon sagen, aber zu viert mit Gepäck im Auto und möglicherweise in einer Dachbox, dann ist das auch kein Problem. Das wäre dann der nächste Test, um zu sagen, gibt es denn noch aufgrund des Fahrzeuggewichtes samt Inhalt vielleicht eine andere Einschränkung quasi.

  26. Sebastian:

    Ja, genau. Das ist auf jeden Fall auch sehr interessant, auch die Erfahrung daher. Erstmal vielen Dank jetzt für die Eindrücke sozusagen. Ich denke, das ist auch für unsere Hörerinnen sehr interessant zu sehen, dass man eben auch mit einem E-Auto, mit ein wenig Vorbereitung oder sich Gedanken machen, dann doch auch in den Skiurlaub oder Skiausflug fahren kann, das Ganze genießt und dann trotzdem wieder mit vollem Akku sowohl, ich sage mal, körperlich erholt dann hoffentlich, als auch vom E-Auto zurück in die Heimat fahren kann.

  27. Thomas Biersack:

    Ja, das war wirklich absolut zufriedenstellend. Ich war richtig glücklich, dass das so gut geklappt hat. Und ich denke, da ist auch noch gar nicht alles erreicht, was irgendwie möglich ist. Denn mit dem Tempo, mit den Temperaturen, mit dem Gewicht hast du natürlich immer ein bisschen den Spielraum. Aber im Endeffekt ist ein Tagesausflug oder auch ein Kurzausflug überhaupt kein Problem mit einer Akku im Auto.

  28. Sebastian:

    Das hört sich ja sehr gut an. Dann nochmal vielen Dank für deine Zeit, Thomas, für die Einblicke, die du mit uns geteilt hast. Und ja, vielleicht hören wir uns dann nach dem größeren Test einfach nochmal, falls du den tatsächlich angehen solltest, mit Dachbox, vier Personen und ja dann die Fahrt eben auf die Piste.

  29. Thomas Biersack:

    Ja, gerne. Danke dir auch. Bis dahin, tschüss. Ciao.

  30. Sebastian:

    Das war sie also mal wieder, die aktuelle Folge des elektronischen News.net Podcasts. Ich freue mich, dass du diese Woche zugehört hast, als uns Thomas von seinen Erfahrungen auf dem Weg zur Skipiste voll elektrisch erzählt hat, wie es mit dem Laden vonstattengegangen ist in Österreich, in der Tiefgarage. Und bin gespannt, ob er die Reise tatsächlich antritt mit vier Personen, Dachbox und Skigepäck. Und dann kommt er bestimmt nochmal bei uns zurück im Podcast. Mach's gut, bis zur nächsten Folge. Ciao.