Warum Flottenladen mit PV und Speicher Wettbewerbsvorteile bringt

Ich habe mit Stefan Häfner gesprochen, Head of Sales bei CityWatt. Das Unternehmen beschäftigt sich seit fast zwei Jahrzehnten mit E-Mobilität und ganzheitlichen Energiekonzepten – lange bevor Elektromobilität zum politischen und wirtschaftlichen Mainstream wurde. Stefan bringt dabei vor allem den Blick aus der Praxis ein und zeigt, wie Unternehmen Energie heute neu denken müssen, wenn Flotten elektrifiziert werden sollen.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand Flottenladen als strategisches Thema. Nicht als einzelne Ladesäule, sondern als Teil des gesamten Energiesystems eines Unternehmens. CityWatt kombiniert Ladeinfrastruktur mit PV-Anlagen, Speichern, Lastmanagement und Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Energie wird damit vom reinen Kostenfaktor zum Wettbewerbsvorteil – gerade für Speditionen und größere Flotten, bei denen Stromkosten deutlich stärker ins Gewicht fallen als früher Dieselpreise.

Wir sprechen über Lastspitzen, Netzanschlüsse und die Kostenfallen, die entstehen können, wenn Schnelllader oder E-LKWs ohne Konzept geplant werden. An einem konkreten Projekt aus Mittelfranken wird deutlich, wie ein öffentlich zugänglicher E-LKW-Ladepark mit Speicher auch ohne Netzausbau wirtschaftlich betrieben werden kann – mit einer Amortisationszeit von rund drei Jahren.

Außerdem geht es um das Geschäftsmodell hinter solchen Projekten, herstelleroffene Planung, transparente Abrechnung für Mitarbeitende, politische Rahmenbedingungen und die Frage, warum Elektromobilität für viele Flotten längst keine Ideologie-, sondern eine Rechenfrage ist. Zum Abschluss werfen wir einen Blick in die Zukunft: bidirektionales Laden, fahrende Speicher und E-LKWs als Teil eines stabilen Energiesystems.

Jetzt aber genug der Vorworte – lasst uns direkt in das Gespräch einsteigen.

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Ich bin Sebastian und freue mich, dass du heute wieder mit am Start bist. Mit am Start ist auch Stefan Heffner, seines Zeichens Head of Sales bei CityWatt. Mit ihm habe ich mich darüber unterhalten, wie man Flotten elektrifiziert, Unternehmen auf die Energiewende vorbereitet, das alles Hand in Hand bringt, um am Ende des Tages auch kostengünstiger unterwegs zu sein. Er hat viele Beispiele aus der Praxis mit eingebracht, die uns, ja, aufzeigen, dass trotz aus vom Verbrenner aus die Reise in Richtung Elektrifizierung weitergeht. Und das im großen Maßstab. Dir viel Spaß mit der aktuellen Folge und mit dem Gespräch mit Stefan. Hi Stefan, schön, dass du dir heute die Zeit nimmst, dass wir uns ein wenig über das Thema Flottenladen austauschen. Da seid ihr von CityWatt absolute Experten. Warum? Das werden wir gleich erfahren, aber stell dich doch gerne erstmal vor und verliere auch ein paar Worte über CityWatt.

  3. Stefan Häfner:

    Ja, hallo Sebastian. Ich freue mich auch, dass ich da sein darf und freue mich jetzt auch auf einen Talk mit dir. Mein Name ist Stefan Häfner. Ich bin Head of Sales von der CityWatt in Rudeting bei Passau. Wir sind Unternehmen, was sich spezialisiert hat, Unternehmen zu beraten im Bereich Energiekonzepte. Dazu gehört auch Flottenladen für uns, also so die ganze Bandbreite von wo kommt die Energie hin, wo soll die Energie hin fließen im Unternehmen, wie bekomme ich günstigen Strom und wie kann ich mich einfach zukunftssicher aufstellen. So um dieses ganze Portfolio dreht sich eben unsere Dienstleistung, unser Produkt.

  4. Sebastian:

    Das heißt, Energiekonzepte war so der Anstoß für euch, Ladeinfrastruktur ist dann als Baustein mit dazugekommen?

  5. Stefan Häfner:

    Also tatsächlich kommen wir ursprünglich ja aus der Ladeinfrastruktur oder aus der E-Mobility. Wir wurden vor 19 Jahren gegründet und haben auch relativ früh mit dem Thema E-Mobility gestartet. Das war tatsächlich der Ursprung. Also wir kommen aus dem Bereich Ladeinfrastruktur in verschiedensten Formen, AC, DC und haben aber später gemerkt, dass das Thema Energie immer wichtiger wird, dass Energie ein entscheidender Wettbewerbsvorteil eben für die Unternehmen sein kann. Und ja, so kamen dann verschiedene Gewerke dazu. Also folgerichtig eben der Travo zum Beispiel oder der Speicher und die PV-Anlage, die bei vielen Unternehmen ja vorhanden ist und eben integriert werden soll für Überschussladen zum Beispiel.

  6. Sebastian:

    Das heißt, bevor wir jetzt gleich nochmal auf das Thema Ladeinfrastruktur natürlich in der Tiefe eingehen und auch in Verbindung mit der Flotte, Energie ist dann aber auch schon deutlich geprägt und getrieben durch erneuerbare Energie, wenn wir davon sprechen?

  7. Stefan Häfner:

    Naja, die Frage in Zukunft wird ja schon sein, wo kann ich den günstigen Strom herbekommen? Und nicht zuletzt die Krise in der Ukraine hat uns ja gezeigt, wie abhängig wir eigentlich energietechnisch sind von anderen. Und ich merke schon am Markt, dass immer mehr Unternehmen sich mit der Frage beschäftigen, wie kriege ich denn mein Unternehmen in Zukunft sicher? Wo kriege ich denn vernünftig günstigen Strom her? Wie kann ich denn zum Beispiel, wir sind relativ stark im Bereich Flotte und Speditionen unterwegs. Und da ist ja Energie ein echter Wettbewerbsvorteil. Beim Diesel war das nicht so. Ich glaube, das ist so eine Denke, in der viele noch verhaftet sind. Wenn früher, es ist egal, wer zur Tankstelle gefahren ist, ob du das warst oder ich das bin, jeder bezahlt da irgendwie den gleichen Preis und es unterscheidet sich vielleicht ein, zwei Cent. Aber wenn wir über Strom reden und über die Stromgewinnung, da reden wir locker mal von 20, 30, 50 Prozent Unterschied, was eine entsprechende Erzeugung ausmachen kann. Und das ist dann entsprechend auch ein Wettbewerbsvorteil.

  8. Sebastian:

    Das ist ja auch ein Punkt, warum ihr eben, so wie du eben schon gesagt hast, Flotten und Spedition hauptsächlich beratet, weil da natürlich dieses Wissen zum einen wahrscheinlich noch nicht vorhanden ist und auch der Umgang damit, oder?

  9. Stefan Häfner:

    Es ist ganz verschieden. Also manchmal erlebe ich Unternehmer, die relativ am Anfang stehen von dem ganzen Prozess und die tatsächlich mit dem Thema Lastspitzen oder Lastmanagement nicht so wahnsinnig viel anfangen können oder für die das relativ neu ist. Ich erlebe es aber auch, dass Unternehmen schon wahnsinnig gut vorinformiert sind und wir dann entsprechend an einem Punkt ansetzen und dann drüber reden, was für Konzepte gibt es denn zum Beispiel, was hilft denn die Integration eines Speichers in das ganze Konzept, wo hilft es weiter, wo kann das Kosten sparen und wir stellen dann entsprechend auch eine Wirtschaftlichkeitsanalyse auf und eine Amortisationsrechnung, weil am Ende des Tages sind wir uns ja auch einig, wird das Ganze nur funktionieren, wenn es wirtschaftlich betrieben werden kann.

  10. Sebastian:

    Deswegen geht ja auch der Unternehmer den Schritt, der macht das jetzt natürlich nicht, weil er da ein bisschen grünen Anstrich dafür benötigt, sondern am Ende des Tages muss er im Geldbeutel sich bemerkbar machen.

  11. Stefan Häfner:

    Ja, richtig. Also Opportunismus ist zwar an manchen Stellen ein Grund für das Handeln, aber tatsächlich ein Konzept kann nur funktionieren, wenn es sich rechnet. Und da sind wir aber auf einem guten Weg, weil wir mit verschiedenen Konzepten, mit verschiedenen Ansatzpunkten schon dahin kommen, dass A, der Strom günstiger zur Verfügung gestellt werden kann, also über eine PV-Anlage zum Beispiel. Und wenn der Speicher integriert wird, wird eben der PV-Strom dann im Speicher gespeichert über Nacht. Dann kann der Eigenverbrauch vom Unternehmen daraus erfolgen und ich kann aber zeitgleich auch LKWs laden. Kommt aber immer aufs Unternehmen an, kommt immer darauf an, wie ist das Unternehmen gestrickt, was hat es für einen Energiebedarf insgesamt. Also jetzt nehme ich mal einen klassischen Maschinenbauer. Der braucht natürlich einen wahnsinnig großen Speicher, wenn der drei Schichten hat, weil die Energie, die der nachts verbraucht, die wird er über einen Speicher schwer erreichen können. Aber jetzt so Großhändler zum Beispiel, mit denen wir auch viel zusammenarbeiten, da funktioniert das wunderbar.

  12. Sebastian:

    Du hast ja vorhin auch schon das Stichwort Stromlasspitzen genannt. Das haben wir jetzt bei einem klassischen Flottenbetrieb. Ich schicke meine Außendienste nach draußen. eher weniger, aber in einem Industriebetrieb, Maschinenbau, so wie du es eben ausgeführt hast, schon. Das heißt, ihr müsst euch das auch immer gesamt anschauen. Ihr könnt gar nicht nur auf die Flotte schauen, sondern schaut dann natürlich auch, gerade wenn wir über das Thema Energie reden, wahrscheinlich auf alle einzelnen Bausteine dort im Unternehmen.

  13. Stefan Häfner:

    Das muss man tatsächlich auch, weil viele unserer Kunden kommen eben aus einem Bereich, wo Lastspitzen aktuell keine Rolle gespielt haben. Also das heißt, die drücken am Schalter, das Licht geht an und das Licht geht wieder aus, wenn sie es ausschalten. Und So, der Strom kostet 30 Cent und damit ist alles Paletti. Und in Zukunft wird es aber so sein, wenn da zum Beispiel ein Schnelllader steht und der LKW geladen werden muss, dann wird eine Stromspitze entstehen und dann kommen die halt in Bereiche, die richtig teuer sein können. Also in Kundengesprächen die letzten Tage habe ich gehört, ja, ich muss jetzt Baukostenzuschuss oder Leistung beantragen und die kostet mich dann zusätzlich nochmal 14.000 Euro on top. Und das ist gar nicht schlimm, auch das kann sich rechnen, aber ich bin halt immer ein Freund davon, wenn man das dem Kunden vorher sagt und der entsprechend dann weiß, was auf ihn zukommt.

  14. Sebastian:

    Und wie ist das jetzt, wenn wir, also den typischen Kunden gibt es nicht, das habe ich jetzt schon verstanden, weil es sind immer unternehmensspezifisch, aber vielleicht kannst du uns einfach mal an eurer Erfahrung teilhaben lassen, wie so ein Ablauf stattfindet, worauf ihr achtet, wo ihr eure Kunden abholt und eben sagt, Achtung, aufgepasst sozusagen, Stichwort Stromlasspitzen und so Thematik, dass du einfach da mal in so einen Alltag von euch mit reinnimmst.

  15. Stefan Häfner:

    Also so ein klassisches Projekt bei uns kann zum Beispiel so laufen, dass wir mit dem Kunden zusammensitzen, dass es so eine ich nenne es jetzt mal ganz platt Vision gibt, so eine Idee, was der Kunde hat und der sagt, ich schildere vielleicht mal von einem Case, den wir tatsächlich umgesetzt haben, der ist in Gunzenhausen im Mittelfranken, da kam der Inhaber auf uns zu, hat gesagt, Mensch, ich habe eine große PV-Anlage, da ist auch Strom über, die wird oft abgeschalten im Sommer, das ist einfach aufgrund des sehr hohen Strom, der Stromverfügbarkeit im Sommer durch PV-Anlagen, durch Erneuerbare schaltet der Netzbetreiber dann eben ab. Was könnte ich denn noch damit anstellen? Und dann haben wir eben so ein bisschen gebrainstormt und was da entstanden ist, da sind jetzt zwei Ladepunkte entstanden für E-LKWs, die wir auf öffentlichen Grund installiert haben und ein Speichersystem. Der Kunde hat also sich dafür entschieden oder wir haben zusammen entschieden, wir erhöhen jetzt erstmal die Leistung beim Netzbetreiber nicht, weil wir mit der bestehenden Leistung, die er vorliegen hat, laden wir den Speicher auf und E-LKWs können dann je nach Absprache, nach Reservierung kommen, können vollladen und können dann weiterfahren in ihrer Pause. Wir haben da auch eine Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern, die dann entsprechend ihre LKWs dahin routen Und über ein Reservierungssystem, was auch alles online funktioniert, wird es angebunden an die Dienstleister. So, und dann gehen wir eben mit dem Kunden hin und es entsteht erstmal eine Idee, was man machen könnte. Und dann vereinbaren wir in der Regel mit dem Kunden eine Art Planungshonorar. Wir sagen also, wir messen jetzt erstmal, wir gucken erstmal, wir schauen mal, wie die Machbarkeit ist. Wir reden mal mit dem Netzbetreiber. Kriegst du überhaupt Leistung her? Wie ist denn die Situation vor Ort? Ist zum Beispiel ein Trabbo, das ist so ein ganz heikler Punkt tatsächlich oft, Ist der Trafo überhaupt geeignet, dass man da noch was anschließen kann? Sind da Anschlüsse frei? Wo kommt der Strom her? Also diese ganzen Themen fragen wir vorher ab. Wir reden auch in dem Prozess mit Versicherungen und klären einfach ab, gibt es Gründe, die dagegen sprechen, sowas zu machen. Und am Ende von dieser Planung entstehen Planungsunterlagen und der Kunde bekommt ein konkretes Angebot, was er beauftragen kann, mit dem er aber zum Beispiel sich auch Angebote von Wettbewerbern einholen könnte, wenn er das will. Und dann gehen wir halt in die Umsetzung zusammen mit dem Kunden, wo man dann sagt, okay, ich möchte das jetzt realisieren, ich will das jetzt machen. Und dann unterstützen wir das, dann machen wir die Projektleitung und gehen dann eben bis zum Schluss mit ihm den Weg.

  16. Sebastian:

    Gehört jetzt bei diesem aktuellen Projekt dann eben, so wie du gesagt hast, mit den E-Lkw, da werden ja nicht die eigenen geladen, soweit ich es verstanden habe, sondern es wird für Fremde geöffnet. Macht der auch eine gewisse Return-on-Investment-Rechnung dann eben mit auf, um dann eben auch aufzuzeigen, hör mal zu, es ist besser, in diese Ladepunkte da zu investieren und nach zwei Jahren hast du es draußen, dann verdienst du Geld so in die Richtung?

  17. Stefan Häfner:

    Also ganz genau so ist es. Weil auch da ist ja wieder, also der macht das ja nicht... weil ihm langweilig ist und es ist auch nicht sein Kerngeschäft, sondern er hat mit dem Gedanken gespielt, sich selber einen E-Lkw anzuschaffen. Das würde auch total Sinn machen an der Stelle. Und wir haben halt dann ein bisschen gerechnet und geschaut, was hat er für Energie zur Verfügung und sind dann eben draufgekommen, wenn er zwei Ladepunkte erstellt und jeden Tag pro Ladepunkt nur ein Lkw kommt, also wir reden jetzt von zwei Lkws am Tag, dann wird sich die Anlage innerhalb von 3,2 Jahren amortisiert haben. Und das ist für einen Invest von um die 350.000 Euro ist das ja ordentlich, weil die Anlage geht ja nach drei Jahren nicht kaputt, sondern die kannst du ja die nächsten zehn Jahre betreiben. Dazu kommt, dass wir die Anlage so aufbauen, dass es modular ist. Das heißt, er kann das auch erweitern, an welcher Stelle auch immer, sowohl die Ladepunkte, aber auch den Speicher. Und somit sind wir für die Zukunft ziemlich gut aufgestellt. Und wir haben es auch mal durchgerechnet, es können pro Ladepunkt bis zu acht LKWs laden am Tag. Dann erst ist die Speicherkapazität tatsächlich ausgelastet, sodass man dann entweder über einen Baukostenzuschuss nachdenken müsste, über einen Netzbetreiber oder über einen größeren Speicher.

  18. Sebastian:

    Das hört sich aber echt nach einem guten Case an, vor allem nach dreieinhalb Jahren oder knapp dreieinhalb Jahren das Geld ja wieder raus zu haben und dann Geld zu verdienen. Und es dreht sich ja wahrscheinlich noch schneller, wenn er seinen eigenen E-LKW mit an die Strecke bringt, weil Auslastung dann schon mal hoch und es bleibt im Unternehmen. Bietet ihr in dem Zusammenhang dann auch, ich sag mal noch Auslastung, man hört im Moment dynamisches Pricing oder besser gesagt Arbeit mit Strom, das heißt von der PV-Anlage in den Speicher rein und wenn jetzt eben keine E-LKWs kommen oder die Kapazität nicht aufgebraucht ist, dass man es dann auch an das Netz wieder verkauft zu einem teureren Preis, um dann eben auch da Abitrage zu betreiben oder ist das aktuell noch kein Bestandteil?

  19. Stefan Häfner:

    Also das ist ein Case, aber meines Wissens nach muss dafür der Speicher entsprechend ausgelegt sein, sowas kann man umsetzen. Ist in dem Case jetzt nicht gemacht worden, kann man aber natürlich den Speicher so auslegen, dass man eben am Arbitragehandel teilnimmt.

  20. Sebastian:

    Jetzt haben wir gesagt, okay, ihr habt das Angebot erstellt, das liegt vor, der Kunde kann sich jetzt entscheiden, okay, ich setze das mit CityWatt um und oder ich hole mir noch eine Zwo-Dritt-Meinung dann eben mit ein. Das heißt von eurem Geschäftsmodell, ihr werdet jetzt erstmal als Planer, Berater sozusagen bezahlt und wenn es in die Umsetzung geht, kümmert ihr euch konkret darum, Freigaben einzuholen, die richtigen Ladestationen, Speicher, all das zusammenzubringen, dort zu installieren und schlüsselfertig zu übergeben? Oder wie kann ich mir das vorstellen?

  21. Stefan Häfner:

    Also unser Ziel ist natürlich immer, dass wir umsetzen. Es ist nur so, dass wir früher relativ viele Planungen gemacht haben, einfach ohne Geld. Und dann geht halt der Kunde woanders hin. Das ist so der klassische Berater-Glau, den man auch aus dem Einzelhandel kennt. Und um dem vorzubeugen, sagen wir einfach, den Aufwand für die Planung möchten wir bezahlt haben. Wir machen in der Planung schon konkreten Vorschlag, auch in Zusammenarbeit mit dem Kunden, wo wir sagen, wir würden diese Hardware vorschlagen, dieses Modell aus den und den Gründen, weil das für deinen Anwendungsfall das Beste ist. Also da gehen wir schon sehr konkret in die Umsetzung und auch in die Marken, die wir dann entsprechend platzieren.

  22. Sebastian:

    Wenn wir jetzt beim Thema Hardware sind, gibt es ja auch Firmen, die ähnlich unterwegs sind wie ihr. Seid ihr da Hardware-offen, also markenoffen sozusagen, dass dann auch immer explizit das Beste für den jeweiligen Kundenanwendungsfall gewählt wird? Oder seid ihr da, nennen wir es mal, vorbelastet ein Stück weit, damit ihr eben immer nur mit ein, zwei festen Marken zusammenarbeitet?

  23. Stefan Häfner:

    Also wir sind grundsätzlich herstelleroffen. Das heißt, wir arbeiten mit den Speicherherstellern, die uns entweder der Kunde empfehlen, an die Hand gibt, weil manchmal kommt es auch vor, dass der Kunde sagt, ich möchte eine Planung, aber ich will mit dem speziellen Hersteller arbeiten, dann können wir den natürlich mit beplanen. Aber natürlich haben wir auch ein paar Speicherhersteller oder auch Ladesäulenhersteller, wo wir halt sagen, im Hinblick auf Service und Wartung im Nachgang, unsere Erfahrung mit der Haltbarkeit, der Verbindung des Datenaustauschs und so weiter, empfehlen wir dir dieses Modell. Wenn der Kunde sich dann trotzdem für ein anderes entscheidet, dann ist das grundsätzlich mal seine Entscheidung. Wir geben uns halt in der Planung entsprechend, geben wir ihm Anhaltspunkte, was wir tun würden.

  24. Sebastian:

    Also ein sinnvoller Ansatz ist gerade, weil ich sage mal, die Uptime ist ja schlussendlich dann auch entscheidend. Es bringt ja nichts, wenn wir da die besten Ladepunkte haben, aber die stehen dann gerade in den zwei Stunden nachts zur Verfügung, wo keiner laden geht, hat ja auch keiner was davon gewonnen.

  25. Stefan Häfner:

    Ja, absolut. Also das Ziel ist immer, es muss die Verfügbarkeit gewährleistet sein und man muss das Ganze so betreiben, dass man das Kundenversprechen einhalten kann. Also wir kennen das ja als E-Fahrer alle selber. Es steht 300 auf der Ladesäule, es kommen irgendwie 80 an. Klar, manchmal kann das Auto nicht mehr, aber mehr wie 80 kann es dann halt doch. Und das verursacht dann Frust und davon halte ich nichts. Und das funktioniert auch im Spediteursgewerbe nicht. Die Leute müssen wissen, welche Leistung ist machbar und die muss dann auch da sein.

  26. Sebastian:

    Um eben auch Frust zu vermeiden, setzt er dann aber auch nicht nur Planung und Umsetzung an, sondern betreut ja auch nachfolgend noch die Systeme des Kunden je nach Anwendungsfall. Wenn wir jetzt beispielsweise von einem AC-Ladepark in der Flotte sprechen, bietet er ja auch da Unterstützung an. Hast du da mal so einen Einblick in so einen typischen Case, was ihr da macht und wie das im Nachhinein dann auch über euch mit weiterläuft?

  27. Stefan Häfner:

    Naja, also es ist ja der Fall, tatsächlich im Mittelstand oft so, dass die Unternehmen schon mal was selber aufbauen. Also da gab es jetzt irgendwie Druck vom Mitarbeiter, der sagt, Mensch, ich möchte jetzt gerne ein E-Fahrzeug fahren, dann baue ich mir halt mal eine Ladesäule dahin. Da machen sich ganz am Anfang die wenigsten Gedanken über ein Konzept zur Abrechnung im Nachgang. So und dann irgendwann kommen wir halt ins Spiel und dann macht man eine Datenaufnahme und dann integriert man das Ganze in ein Backend, dass man eben alle Ladesäulen, sowohl die Ladesäulen, die vor Ort sind, egal ob DC oder AC, egal ob das Charge-at-Home-Wallboxen sind, also die beim Mitarbeiter sind oder die am Firmengelände stehen, die werden ins Backend übernommen und damit kann dann entsprechend über ein Monitoringportal der Kunde auch tracken, Wer lädt wie viel? Was habe ich denn für ein Ladeverhalten? Also es geht da gar nicht so unbedingt darum, die Mitarbeiter zu kontrollieren in dem Sinn, sondern einfach das, was ich bei Benzin auch mache. Ich habe eine Ladekarte von Shell, dann bitte fahre halt zu Shell und lade dort. Und genauso ist das an der Stelle auch. Also ich möchte halt vermeiden, dass der Mitarbeiter vielleicht extern schnell lädt für 60 Cent, wenn er denn daheim die Wallbox hat und kann dort für 30 Cent laden.

  28. Sebastian:

    Da macht es ja bekanntermaßen eh keinen Unterschied, wenn er es über Nacht dran stehen hat sozusagen. Richtig, genau. Die Zeit hat er ja. Zudem Kontrollfunktion. Ich habe selbst mal auch in meinem vorherigen Job Flotte unter mir gehabt und musste natürlich auch die Tankkarten, die es damals noch gab, überprüfen, Servicewartung bei so Fahrzeugen. Das bietet ja aber auch einen gewissen Komfort dann für mich als Flottenmanager, wenn ich so ein schönes Backend habe, wo ich dann auch den kompletten Überblick drüber habe und dann dementsprechend auch mit meinen KPIs an die Finanzbuchhaltung oder Personalabteilung dementsprechend auch antreten kann. Und das bietet euer System ja auch dementsprechend.

  29. Stefan Häfner:

    Ja, genau. Und es wird halt alles deutlich transparenter. Es wird auch greifbarer. Es verschwindet nicht irgendwo was. Dafür ist es gedacht. Und unser Service geht ja noch weiter. Also wenn es dann um die Abrechnung geht, zum Beispiel, dass der Mitarbeiter den Strom, den er daheim verlädt, an das Unternehmen verkauft, weil nichts anderes ist es ja, dann übernehmen wir die komplette Abrechnung. Das bedeutet, der Mitarbeiter... Und wir kommunizieren und das Unternehmen und wir kommunizieren. Das heißt, im Fall zum Beispiel von der Trennung, das soll es ja geben, hat das Unternehmen dann eben nicht den Stress, das Geld zu holen vom Mitarbeiter und man muss sich da eben nicht mehr austauschen irgendwie in einem schwierigen Verhältnis, sondern da sind wir als Dienstleister dazwischen und kümmern uns, dass das alles passt.

  30. Sebastian:

    Das hört sich ja gut an, auch wenn man natürlich hofft, dass es nicht so weit kommt. Jetzt hast du vorhin oder relativ zu Beginn das Stichwort zukunftssicher Flottenunternehmen aufstellen gesagt. Wir alle haben jetzt auch hier Ende, Anfang, Mitte Dezember die Diskussion um das Aus von Verbrenner aus mitbekommen. Das ist ja jetzt auch nicht so eine Thematik, die euch ganz unberührt lässt, denke ich mal, weil auch da werden ja Zweifel aufkommen bei euren Kunden, bei Unternehmen, die mit euch zusammenarbeiten. Wie nehmt ihr das aktuell wahr? Merkt ihr da einen Rückgang? Wird trotzdem das Thema weiter vorangetrieben, weil Flotten das eben auch erkannt haben und das eher von der, ich sag mal, Kosten-Nutzen-Richtung sehen am Ende des Tages? Hast du da mal ein paar Einblicke vielleicht noch?

  31. Stefan Häfner:

    Also tatsächlich ist es für mich ziemlich kurios, was passiert. Also bis zur IAA diesen Jahres hat man relativ häufig das Wort gehört, Verbrenner muss bleiben und so weiter und so fort. Aber dann haben die deutschen Hersteller eben auf der IAA präsentiert, was da so kommt. Und es kommen ja wirklich gute Modelle. Und ich habe das Gefühl, seitdem in der Politik das immer konkreter wird mit dem Verbrenner aus, desto lauter werden aber die Stimmen, dass die E-Mobility... und tatsächlich auch die Zukunft ist. Und da gibt es jetzt mittlerweile, also ich kenne wenige, die daran zweifeln. Es ist halt nur die Frage, wie schnell wird es gehen? Und wie konkret kann ich es denn umsetzen? Wo kommt der Strom her und so weiter? Aber dass die E-Mobility kommt, da zweifeln tatsächlich die wenigsten dran. Und zweifeln die Kunden nun, ich arbeite in einem Bereich, der sowieso sehr, sehr abhängig ist von Politik, weil jede Äußerung, den zum Beispiel auch Frau Reiche macht im Wirtschaftsministerium, der beeinflusst natürlich das Handeln irgendwo der Kunden, weil... Geschäftsführer hört, die Netzentgelte werden jetzt günstiger. So, was passiert denn dann? Dann stellt er vielleicht das Projekt erstmal ein Jahr zurück oder so. Also davon bin ich ohnehin abhängig in meinem Geschäft. Aber nichtsdestotrotz, ähm, Was ich eingangs gesagt habe, Energie ist ein Zukunftssektor. Die Unternehmen haben verstanden, dass die dort was tun müssen. Und E-Mobility gehört halt da auch dazu. Und wenn sich ein Unternehmen, was viele Außendienstmitarbeiter hat, mal durchrechnet, wo es günstiger fährt. Ich glaube, es gibt wenige Anwendungsfälle von Außendienstmitarbeitern, wo es sich nicht rechnen würde.

  32. Sebastian:

    Das stimmt. Also da hatten wir auch bei uns im Podcast schon genügend Beispiele dafür, wo es auch um 60.000, 70.000 Kilometer im Jahr geht, wo immer eigentlich die Ausrede kommt, das kann man gar nicht. Man kann eben doch, wenn man sich darauf einlässt und wenn man es eben auch ein Stück weit durchdenkt, Und es ist gar nicht mit so viel Verzicht verbunden, wie man eigentlich denkt. Und am Ende des Tages ist es auch so, es wird bares Geld in Unternehmen gespart. Und das wird ja auch dann ein Punkt für euch sein, warum Unternehmen schlussendlich zu euch kommen. Klar hat man erstmal einen gewissen Invest für Beratung, die notwendig ist, dann für die Umsetzung. Aber am Ende des Tages, wir haben es gehört, mit der Ladestation dreieinhalb Jahre, dann hat man das Geld verdient oder wieder drin und dann verdient man Geld damit. Und das werdet ihr ja auch sehen und die Rückmeldung bekommt ihr ja sicherlich auch.

  33. Stefan Häfner:

    Ja klar, also die Unternehmen, die da offen sind. Ich kenne auch wenige E-Fahrer, die sagen, sie wollen unbedingt wieder zurück zum Verbrenner. Und ich fahre selber tatsächlich 70.000 Kilometer im Jahr und ich habe sehr, sehr, sehr selten die Situation, dass ich sage, ich wünsche mir den Verbrenner zurück. Also es gab es ein- oder zweimal, aber häufiger passiert es tatsächlich nie. Ja, so ist die Situation, würde ich sagen.

  34. Sebastian:

    In der Situation, wenn wir das Thema Laden auch nochmal betrachten und jetzt mal abseits von ACDC, kommt ja ein Schlagwort auch immer wieder auf, gerade in der Politik auch, bidirektionales Laden. Was ja das ganze Thema auch nochmal verändern wird, weil rein theoretisch kann der Fahrer im Unternehmen Strom aufnehmen, gibt es daheim ins eigene Zuhause sozusagen ab. Das ist ja so die schlimmste Vorstellung, die man hat. Aber es bringt ja auch alles Vorteile mit sich. Fahrbare Speicher für Unternehmen schlussendlich. Ist das ein Thema, was auch eure Kunden aktuell schon bewegt, dass die sich mit dem Thema beschäftigen? Beschäftigt ihr euch schon damit?

  35. Stefan Häfner:

    Ja, also wir beschäftigen uns natürlich ansatzweise damit. Das ist ja klar, das wird kommen und aus meiner Sicht wird das ein Riesenthema werden. Also sowohl im privaten Bereich, weil es gibt ja nichts Besseres, wie den Batteriespeicher letztendlich daheim stehen zu haben. Da geht es ja gar nicht darum, auf der Arbeit zu laden und den Strom damit zu Hause zu nehmen, sondern tatsächlich von der eigenen PV-Anlage vielleicht den Strom ins Auto einzuspeisen und nachts wieder rauszuholen, dass ich mir nachts eben was spare. Aber wir hatten tatsächlich letztens eine ganz interessante Diskussion mit einem Kunden, der eine Spedition betreibt und der gesagt hat, naja, ich könnte mir ja in der Vision vorstellen, dass ich irgendwann mit meinem Ladepark hier das Dorf versorge mit Strom am Wochenende, weil ich habe PV, ich habe die LKWs, die stehen da. So, solche Ideen gibt es natürlich schon und das finde ich jetzt so rein mal 10, 12 Jahre vielleicht weiter gedacht. Warum soll das nicht funktionieren, dass eben eine Kommune sagt, Ja, von dem Spediteur, der vor Ort ist, versorgt wird. Und das habe ich letztens tatsächlich mal recherchiert. Kann ich dich gleich mal fragen? Ich habe mal eine Kommune simuliert mit 5.000 Einwohnern, entsprechend 2.500 Haushalten, die alle 3.500 Kilowattstunden brauchen. Was glaubst du denn, wie viele E-LKWs da notwendig sind, um die übers Wochenende zu bringen?

  36. Sebastian:

    Ich glaube, die Peinlichkeiten erspare ich mir jetzt hier mal direkt und würde dich ums Ergebnis bitten. Wahrscheinlich ableiten von der Akkugröße sozusagen und wie weit entladen wird, klar.

  37. Stefan Häfner:

    Ja, ja, klar. Also alles total simpel gemacht. Ja, also auch überhaupt nicht. Aber im Sommer wären es 29 LKWs und im Winter wären es 78. Also es ist keine utopische Menge an Fahrzeugen. Und da habe ich nicht reingerechnet, dass mittlerweile jedes dritte Haus wahrscheinlich schon eine PV-Anlage hat und vielleicht dort sowieso auch ein eigenes E-Auto steht, was einen eigenen Speicher hat, sondern einfach nur mal ganz platt runtergerechnet, weil ich für mich mich interessiert habe, wie könnte das denn... Wie könnte das denn funktionieren? Und ja, das wäre so eine Vision, die eigentlich, finde ich, ganz cool ist.

  38. Sebastian:

    Die wird auch kommen und ich finde es auch echt schön, also gerade das Beispiel mit dem Gründer, mit dem Unternehmer, wo du gesagt hast, dass er sich da ernsthaft Gedanken drüber macht. Das hilft uns ja auch gerade bei dieser Thematik, Stromnetze zu flexibilisieren, stabiler zu gestalten, weil was ich die Woche oder auch die letzten Monate und Jahre schon lernen durfte, der Strom ist an sich da, deshalb bloß nicht zum richtigen Zeitpunkt immer am richtigen Ort. Deswegen brauchen wir eben die Speicher, sei es jetzt die Megawatt-Speicher, die wir in Containern dastehen haben, PV-Speicher daheim oder eben auch unsere Akkus auf Rädern schlussendlich. Also all das wird ja dazu beitragen, dass unser Stromnetz immer stabiler wird mit steigender E-Mobilität anstatt instabiler.

  39. Stefan Häfner:

    Ja, tatsächlich glaube ich das auch und Speicher ist natürlich auch für uns ein Riesenthema. Was ich wahrnehme, ist tatsächlich immer, dass es so eine Art Schuldzuweisung gibt, dass die Industrie oft sagt, die Netzbetreiber stellen sich da irgendwie an und die Netzbetreiber sagen dann, das sind alles Goldgräber und die Politik muss handeln. Aus meiner Sicht ist es so, Das habe ich auch schon ein paar Mal so auf LinkedIn zum Beispiel geschrieben. Es wird am Ende nur zusammengehen. Wir erwarten von den Netzbetreibern, dass es stabile Netze gibt und dass die Netze ausgebaut werden. Also müssen die auch irgendwie Geld verdienen können. Und bei dem ganzen Thema geht es nur im Dreiklang. Industrie mit Netzbetreiber, mit Politik. Und wenn man da kluge Köpfe zusammensteckt, glaube ich, kann man da vernünftige Lösungen bekommen. Und ja, es ist einfach ein Prozess und der wird noch ein bisschen dauern, weil halt die großen Leitungen noch nicht stehen. Aber wenn die mal stehen, dann wird es wahrscheinlich relativ schnell auch spürbar werden.

  40. Sebastian:

    Und wie immer gilt, die Wahrheit wird irgendwo dazwischen liegen. Also weder bei der einen noch bei der anderen Seite vollkommen, sondern eben im Mittel. Das kriegt ihr natürlich ganz gut mit. Wir haben jetzt auch einen guten Einblick hier von dir bekommen, Stefan. Vielen Dank für den Blick hinter die Kulissen bei CityWatt, bei euren Unternehmungen. Und wir haben ja im Vorfeld schon gesagt, du kommst nochmal vorbei, wenn das Thema bidirektionales Laden ein Stück weit greifbarer wird. Und oder wenn ein wunderschönes Projekt dann auch bei euch auf dem Tisch landet, was ihr in der Umsetzung begleitet. Danke für deine Zeit.

  41. Stefan Häfner:

    Danke, dass ich da sein durfte, Sebastian.

  42. Sebastian:

    Die wichtigste Frage vorab, hättest du gewusst, wie viele LKWs es braucht, um das ganze Dorf zu versorgen? Also, ich wäre nicht drauf gekommen. Dennoch spannender Gedankengang von Stefan, den er uns damit auf den Weg gegeben hat. Ich hoffe natürlich auch so, dass dir die Folge gefallen hat. Vielen Dank fürs Zuhören, vielen Dank fürs Einschalten. Auch gerne kommende Woche wieder die nächste Folge, dass ihr in den Podcast online geht. Mach's gut, bis dahin, ciao.