Kortmann: CO2-armer Beton für moderne Ladeinfrastruktur

Im Gespräch mit Julian Krümpel, Geschäftsführer der Kortmann Gruppe

In der neusten Podcast-Folge ist Julian Krümpel, Geschäftsführer der Kortmann Gruppe, zu Gast. Eingeladen haben wir ihn, um über die Verbindung von Beton und E-Mobilität zu sprechen. Die Kortmann Gruppe, ein mittelständisches Familienunternehmen aus Niedersachsen, produziert seit 30 Jahren ein Baukastensystem aus Beton, das an nahezu jeder Tankstelle verwendet wird. Doch man wolle auch in die Zukunft blicken.

Daher habe man sich entschieden, sich auf nachhaltige Produktfelder zu konzentrieren. Vor etwa fünf bis sechs Jahren entstand die Idee, sich auf Ladeinfrastruktur zu konzentrieren, als Julian und sein Partner Henning Kortmann erkannten, dass die Nachfrage nach traditionellen Tankstellenprodukten möglicherweise sinken würde. Die Entscheidung, in den Bereich der Ladeinfrastruktur einzusteigen, startete durch eine Zusammenarbeit mit dem damaligen Start-Up Ionity. Diese Kooperation führte zur Entwicklung eines speziellen Fundamentsystems für Ladeinfrastruktur, das nun europaweit eingesetzt wird.

Ein zentrales Thema des Gesprächs war die Herausforderung, Beton nachhaltiger zu gestalten. Beton hat traditionell einen hohen CO₂-Footprint, hauptsächlich durch die Zementherstellung. Die Kortmann Gruppe hat in den letzten Jahren verschiedene Maßnahmen ergriffen, um ihren CO₂-Ausstoß zu senken, darunter die Nutzung von PV-Anlagen und recyceltem Beton im eigenen Produktionsprozess.

Ein bedeutender Durchbruch war die Entwicklung eines geopolymeren Betons, der ohne Zement auskommt und den CO₂-Footprint um bis zu 75 % reduziert. Dieser Beton wird aus speziellen Gesteinsmehlen und Chemikalien hergestellt, die zwar teurer sind, aber in der Endanwendung große Vorteile bieten. Die Einführung dieses neuen Materials bedeutet, dass Fundamente für Ladeinfrastruktur jetzt nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch schneller aushärtend sind, was den Produktionsprozess effizienter macht.

Trotz der deutlichen CO₂-Reduktion und der technischen Vorteile stellt sich die Frage nach der Marktakzeptanz. Der geopolymeren Beton ist in der Herstellung teurer, was sich auf den Preis der Fundamente auswirkt. Allerdings betonte Julian, dass dieser Aufpreis im Vergleich zu den Gesamtkosten eines Ladeparks marginal ist. So kostet ein solches Fundament etwa 25 bis 30 Prozent mehr, was bei einem Produkt, das nur einen kleinen Teil der Gesamtkosten eines Ladeparks ausmacht, fast unerheblich ist. Der geopolymeren Beton wird vor allem in Deutschland bisher nicht aktiv nachgefragt, während in den Niederlanden bereits ein stärkeres Interesse besteht. Dies zeigt, dass die Wahrnehmung und der Bedarf an nachhaltigen Baumaterialien in Europa unterschiedlich ausgeprägt sind.

Auf die Frage, ob der geopolymeren Beton auch für größere Projekte wie Windkraftanlagen genutzt werden kann, erklärte Julian, dass dies aktuell nicht möglich sei. Die Normen und Standards für Beton in solchen Anwendungen seien sehr streng, und geopolymeren Beton sei bisher nicht breit genug anerkannt. Derzeit ist der Einsatz von Geopolymer-Beton auf Nischenmärkte beschränkt, in denen die Kortmann Gruppe jedoch bereits jetzt einen Wettbewerbsvorteil hat.

Ein weiterer wichtiger Punkt, den Julian ansprach, ist das Recycling von Beton. Die Kortmann Gruppe verwendet Betonabfälle und Produkt-Rückläufe, um daraus neuen Beton zu produzieren. Dies reduziert nicht nur den Materialverbrauch, sondern senkt auch den CO₂-Ausstoß. Allerdings gibt es hier logistische Herausforderungen, besonders bei der Rückführung von Beton aus entfernten Baustellen. Die Betonstücke von abgebauten Ladeinfrastruktur-Fundamenten werden selten über weite Strecken transportiert, da die Frachtkosten den Wert des Materials übersteigen würden. Daher bleibt das Recycling von Beton hauptsächlich auf regionale Märkte beschränkt.

Julian zeigt sich zuversichtlich, dass die Kortmann Gruppe durch Innovation und Nachhaltigkeit einen wichtigen Beitrag zur E-Mobilität leisten kann. Auch wenn der Markt für grüne Technologien und Materialien in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckt, ist das Potenzial für Wachstum und Weiterentwicklung groß. Im Detail erfährst du noch wesentlich mehr aus dem Podcast. Also los, hineinhören!

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einem neuen Friseur Elektroauto News.net Podcast. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du heute wieder eingeschaltet hast. In der aktuellen Folge geht es mal wieder um das Thema E-Mobilität, aber aus einem anderen Gesichtspunkt oder aus einem anderen Blickwinkel, den wir heute drauf werfen. Und zwar aus dem Blickwinkel von Beton. Beton von der Firma Kortmann, die Fundamente für Ladeinfrastruktur für DC, AC, Charger machen und damit jetzt eben auch einen nachhaltigeren Weg beschreiten wollen. Zum einen von der Produktseite, zum anderen vom verwendeten Material. Wie das genau vonstatten gehen soll, das erklärt uns Julian Krümpel, Geschäftsführer von Kortmann oder einer der Geschäftsführer von Kortmann. Wir gehen direkt rein ins Gespräch mit ihm. Viel Spaß damit. Servus Julian, schön, dass du heute hier im ERN-Podcast zu Gast bist. Wir wollen uns mal über das Thema Bettung unterhalten und da müssen wir dann natürlich auch verstehen, was hat Bettung mit E-Mobilität zu tun. Bevor wir da allerdings eintauchen, stell dich doch gerne mal als Person vor und verliere gerne auch mal ein paar Worte über das Unternehmen Kortmann, für das du tätig bist.

  3. Julian Krümpel:

    Gerne. Hallo Sebastian, danke für die Einladung. Mein Name ist Julian Krümpel, ich bin Geschäftsführer der Kortmann Gruppe. Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen mit Sitz im südlichen Niedersachsen. Wir haben zwei Geschäftsführer, der zweite ist Henning Kortmann, das ist der Inhaber. Uns gibt es jetzt in der dritten Generation, wir haben knapp 160 Mitarbeiter und wir haben unser Produktportfolio in den letzten Jahren ganz stark darauf verändert, dass wir uns mit Produkten beschäftigen, die irgendwie was für eine Better World tun und das ist ein großer Part in dem Produktportfolio, das Thema Ladeinfrastruktur. Ja, ich bin 39 Jahre alt, bin sogar Schütthorfer, also komme hier aus diesem kleinen Städtchen, wo unsere Fabrikgebäude und die Betonmischanlagen stehen. War viele Jahre dann woanders unterwegs im Rahmen der Karriere und bin jetzt seit zehn Jahren hier bei Kortmann in der Geschäftsführung.

  4. Sebastian:

    Das ist ja auch schön, wenn man dann quasi am Heimatort Veränderungen mit vorantreiben kann und das nicht nur als Externer dann sozusagen sieht. Du hast schon gesagt, ihr habt den Shift jetzt ein Stück weit vollzogen oder vollzieht den immer noch hin zu, wie sagt man, Themenprodukten, die dann auch auf eine bessere Welt einzahlen schlussendlich. Da ist das Thema Ladeinfrastruktur aufgekommen. Wie kam die Überlegung dazu zu sagen, okay, wir kommen von unserem klassischen Produktprogramm, richten wir uns da komplett neu aus? Ich meine, das ist ja auch eine Wette, Im Moment hören wir immer, die Verbrenner bleiben noch, E-Mobilität setzt sich doch eh nicht durch und ihr sagt, wir setzen jetzt alles auf eine Karte und gehen den Weg. Was hat euch dazu bewogen?

  5. Julian Krümpel:

    Das ist eine lustige Story und die hat auch eine gewisse Historie. Wir sind in Deutschland Marktführer für einen Spezialbereich im Umweltschutz. Also wir haben ein Baukastensystem für den Umweltschutz aus Beton und das seit circa 30 Jahren. Also an jeder Tankstelle, auf die du drauf fährst, werden unsere Produkte eingesetzt. Das weißt du halt nur nicht, weil wir da so ein Hidden Champion sind. Also man fährt da immer so ein kleines Stückchen runter. Da gibt es so einen Aufkantungsstein, also eine Auffangwanne. Und der kommt nahezu immer von uns, in jeder Tankstelle, jedem Chemiewerk, jedem Hubschrauber-Tankplatz, bei der Bundeswehr und so weiter. Und da sind wir sehr, sehr stark und kennen daher auch schon ein deutschlandweites Geschäft. Also die Logistik, den Vertrieb und so weiter, das ist eher ungewöhnlich in einem Betonwerk, weil wir haben natürlich schwere Produkte, die sehr frachtintensiv sind. Ein normales Betonwerk denkt eher sehr regional. Ja, und irgendwann vor, ich denke, fünf, sechs Jahren haben Henning und ich uns zusammengesetzt und gedacht, ah, Tankstellen, das könnte wohl weniger werden in Zukunft, wenn so E-Mobilität sich durchsetzt. Lass uns doch mal gucken, wo können wir uns noch drauf schmeißen? Wie können wir unser Produktportfolio da erweitern und mit der Zeit gehen? Und dann hatte Henning die Idee und hat gesagt, hey, ich habe in der Wirtschaftswoche was gelesen von so einem komischen Start-up, Ionity. Die sprechen wir mal an, die machen ganz viel mit Ladeinfrastruktur oder die wollen da ganz groß werden, da war Ionity praktisch gerade gegründet. Ja und dann war es ein super Teamwork, Henning hatte die Idee, unser Vertrieb hat sich dann auf Ionity gestürzt, da war es natürlich nicht so schwer in so Konzernen oder Startups jemanden zu erreichen, ja. Und ich hatte dann die Idee zu sagen, damals war Xing noch voll modern, hey, lasst uns mal nach Mitarbeitern von denen bei Xing suchen. Und so haben wir einen Kontakt zu Ionity aufgetan und hatten die dann auch wenige Tage danach hier bei uns vor Ort. Und haben sozusagen mit denen ein Fundamentsystem entwickelt für halt deren europaweite Baustellen. Mit Adapterplatten für verschiedene Charger. Ja, und so haben wir dann den Bereich peu à peu aufgebaut und sind sozusagen mit diesem einen Kunden gewachsen und haben dann auch alle weiteren Kunden angesprochen. Sind halt einfach an alle rangegangen, die in dem Markt aktiv sind. Und so sind wir, würde ich sagen, ein bisschen zu dem Tempo der Ladesäulen, Ladeinfrastruktur geworden.

  6. Sebastian:

    Also würde ich es auch bezeichnen. Ich war ja bei eurem Event da auch, was ihr bei euch am Standort gemacht hattet. Und da hat man ja auch gesehen, da war das Who-is-who der Ladeinfrastruktur tatsächlich vor Ort. Und man sieht es ja auch, wenn man ein Stück weit nach euren Produkten schaut, auch wenn die jetzt erstmal nicht so offensichtlich sind, weil eben kein Label dran hängt. Man erkennt es dann doch immer wieder, wenn man es einmal gesehen hat und bei euch übers Gelände gelaufen ist. Ihr seid jetzt aber, so wie du gesagt hast, ihr macht das Ganze deutschlandweit. Ihr entwickelt sowas dann auch bei euch in-house gemeinsam mit dem Unternehmen zusammen. Oder bietet ihr so Baukastenprinzip an? Wie kann man sich das vorstellen?

  7. Julian Krümpel:

    Also wir haben natürlich Standardlösungen, aber unser Konstruktionsleiter, der würde mich jetzt töten, der sagt immer, lass uns die Standardlösungen verkaufen. Lustigerweise möchte aber jeder Kunde eine Speziallösung, die auf ihn angepasst ist. Und so passiert es ganz oft, dass ein Kunde kommt und sagt, hey, ich habe diesen Charger oder es kommt sogar ein CPO, also ein Ladeparkbetreiber und sagt, ich nutze diese Charger und der Hersteller der Ladesäule hat den, dieses Fundament im Angebot oder ihr liefert das Fundament oft mit. Ich möchte aber ein eigenes Fundament. Und dann entwickeln wir mit dem anhand technischer Zeichnung, mit unseren Konstrukteuren gemeinsam eine Lösung, die genau angepasst ist. Es gibt zum Beispiel oft den Fall, dass Ladesäulenbetreiber erst mal nur AC-Ladesäulen einsetzen wollen. Du kennst das bestens, den Trend. Und dann irgendwann gibt es wie ein Repowering bei Solar früher, den Umswitch zu DC und die Schlauen unter denen setzen dann direkt größere Fundamente ein mit einer Adapterplatte und sagen, hey, jetzt habe ich den Tiefbau fertig, ich bereite schon alles vor für DC, setze aber erstmal nur einen AC-Charger drauf und wenn ich zwei Jahre später... den AC-Charger durch DC tauschen will, dann habe ich durch die Adapterplatte schon alles vorbereitet. Die anderen Fußpunkte sind schon eingelasert und ich kann dann ohne neuen Tiefbau ziemlich schnell wechseln. Und solche Lösungen erarbeiten wir dann mit den Kunden. Und da wir halt fast jeden beliefern, haben wir natürlich auch eine gute Marktübersicht und können schnell sagen, was gut funktioniert und was nicht.

  8. Sebastian:

    Ich glaube, das ist echt ein unglaublicher Vorteil, wenn du das so mit reinbringen kannst und dann eben natürlich auch die Kunden an der Erfahrung partizipieren können von euch. Jetzt sind wir ja da und sagen, okay, jetzt habt ihr den Shift, den Produktprogramm geschafft, hin für eine bessere, grünere Welt. Aber Beton ist halt immer noch Beton und ja nicht per se dann unbedingt umweltfreundlich und nachhaltig. Vielleicht magst du uns da zuerst mal, da hat es ja auch was bei euch getan im Hause Kortmann, bevor wir da allerdings darauf eingehen, dass du uns und den ZuhörerInnen einfach mal erläuterst, was man unter Bettung verstehen kann und wie der sich standardmäßig eigentlich zusammensetzt.

  9. Julian Krümpel:

    Gerne, da habe ich viel gelernt in den letzten Jahren, denn ich komme ursprünglich aus dem BWL-Studium und aus der Bank und Bank ist sehr weit entfernt von Beton. Also Beton ist, ich erkläre mir das immer so, man macht irgendwie Gestein klein, also entweder ein Splitt, man bricht was aus einem Berg oder man nimmt einen Kies, das kommt meistens aus Flussmündungen und in Sand, mischt das zusammen. Und dann packt man da noch Wasser rein und Kleber. Und der Kleber ist der Zement. Und das wird dann hart, wenn man da Wasser dran macht. Also es ist natürlich ein chemischer Prozess. Er trocknet nicht, sondern er härtet aus, weil Beton braucht Wasser zum Aushärten. Ja, und dabei hat dieses Produkt leider einen sehr hohen CO2-Footprint, denn bei der Zementherstellung, also der Rohstoff, den wir nutzen, ist ja Zement. Und bei dieser Herstellung fällt sehr, sehr viel CO2 an. Also die Zementherstellung ist weltweit einer der größten CO2-Emittenten. Und das ist natürlich aktuell ein Thema, gerade in der Branche, in der wir unterwegs sind. Die guckt natürlich zu Recht viel mehr auf den CO2-Footprint als andere Branchen.

  10. Sebastian:

    Wie lässt sich das jetzt bei euch zusammenbringen? Ich meine, das Thema seid ihr jetzt ja auch angegangen, habt ihr auch was Neues entwickelt. Vielleicht kannst du da auch aufzeigen, dass ihr jetzt eben nicht nur den Shift geschafft habt im Produktprogramm, sag ich mal, hin zu erneuerbar und nachhaltig, sondern eben auch beim Grundstoff, der dafür verwendet wird, für die Fundamente, seid ihr ja Schritte gegangen. Vielleicht kannst du uns da abholen.

  11. Julian Krümpel:

    Erstmal sind wir in den letzten Jahren natürlich die Schritte gemacht, die aus meiner Sicht ein verantwortungsvoller Industriebetrieb in Deutschland umsetzen sollte. Alle Dächer mit PV vollknallen. Also wir haben aktuell zwei Megawatt installierte Leistung. Das ist schon ganz ordentlich. Wir haben einen eigenen Ladepark, einen AC-Ladepark hier. Ich glaube aktuell mit zwölf Charging Points. Und wir nutzen... Den Beton, den wir nicht verkaufen können oder den Kunden zurückbringen, nutzen wir als Recyclingbeton. Also wir brechen den auf und stellen damit unsere eigene künstlich hergestellte Gesteinskörnung her und bringen die dann wieder in den Beton ein. Das tun nicht viele Betonwerke, weil das technologisch durchaus anspruchsvoll ist. Also da tun wir schon sehr viel, um unseren CO2-Footprint zu senken. Und wir wollten aber natürlich trotzdem uns weiterentwickeln und haben überlegt, hey, wie können wir denn an den Zement ran und wie können wir da was optimieren? Und da ist mal ein Unternehmen an uns herangetreten und hat gesagt, hey, es gibt da was, das nennt sich Geopolymer, gibt es schon ganz lange, ist aber eher so ein Forschungsthema. Das ist ein Beton, komplett ohne Zement, wird genauso hart und aber es ist kein Zement drin, es ist halt ein anderes Bindemittel drin, also ein anderer Kleber. Und da haben wir lange mit denen gesprochen, aber deren Technologie war unbezahlbar teuer für einen Mittelständler. Und dann haben wir gesagt, wir entwickeln das selber. Weil wir haben ein eigenes Baustoffprüflabor, Weil wir halt so technisch anspruchsvolle Produkte und Rezepte herstellen. Und dann haben wir unsere Laboranten, zwei Vollzeit-Laboranten, da drauf gejagt und gesagt, hey, reist mal durch Europa, liest mal Fachliteratur und ihr kriegt jetzt ein Budget und könnt mal jahrelang testen. Und im letzten Jahr haben wir dann Durchbruch gefeiert, dass wir unser eigenes Geopolymer, also Beton ohne Zement, entwickelt haben, den wir sogar in unseren Rezepten nutzen können. Denn wir produzieren die Produkte mit einem selbstverdichtenden Beton, also eine sehr flüssige Masse. Weil für die Elektromobilität und auch für unsere Umweltschutzprodukte haben wir oft Hinterschnitte und komplizierte Geometrien. Also muss das Material gut in die Form fließen. Und deswegen haben wir diesen selbstverdichtenden Geopolymer entwickelt und können den jetzt auch erfolgreich produzieren und können so Fundamente und alle möglichen Produkte für die Elektromobilität herstellen, in denen kein Gramm Zement mehr drin ist. Bei gleicher Festigkeit und spannenderweise werden die sogar schneller hart. Also wir haben produktionsseitig auch noch ein paar Vorteile im Ablauf.

  12. Sebastian:

    Ich kenne das ja noch aus meiner Zeit als Einkäufer, wenn du es grün und nachhaltig wolltest, wurde es nicht günstiger wie grün, sondern eher teurer dann sozusagen. Wie schaut das denn zu euren Kunden hin? Verdoppeln, verdreifachen sich die Preise dafür, dass man eben den CO2-Fußabdruck senkt oder ist das irgendwo annehmbar?

  13. Julian Krümpel:

    Also ein Preis ist so ungefähr verdreifacht bis vervierfacht, kommt auf das Rezept drauf an und das ist sozusagen die Rohmasse, also der Beton. Der erhöht sich massiv im Preis, weil die Rohstoffe, die wir da einsetzen, das sind dann spezielle Gesteinsmehle und spezielle Chemikalien, sind verdreifacht. viel, viel teurer, also wirklich Faktor 4, 5, teilweise 6 teurer, sodass die Rohmasse auch viel teurer wird. Aber wir haben einen Vorteil. In der Elektromobilität, so ein Fundament, wenn ich mir den Preis des Fundamentes angucke, besteht ja nur zu kleinen Teilen aus der Rohmasse, die viel größeren Kosten sind. Die Stahlarmierung, die Bewährung da drin, die Gewindehülsen, Die Kabelschutzrohre, die Erdung etc. Und das bleibt ja alles gleich. Das ändert sich nicht im Preis. Und so kann man sagen, wenn man alles durchkalkuliert, wird zwar unser Rezept viel teurer, aber das Produkt für den Kunden wird 25 bis 30 Prozent teurer. Und da muss man natürlich sehen, das hört sich erstmal gerade für einen Ex-Einkäufer dramatisch an, wir reden über einen Preis von einem, als Beispiel Alpitronic Fundament, das kostet ja nicht mal 500 Euro pro Stück. Und da setzt man dann einen Charger drauf, der eher 50 bis 100.000 Euro wert ist und das Fundament wird dann vielleicht 100, 150 Euro teurer. Also es fällt fast nicht ins Gewicht bei den Tiefbaukosten.

  14. Sebastian:

    Das ist auch, denke ich, die richtige Einordnung, so wie du es ja auch gesagt hast, auch bei eurem Vortrag, als ihr das Produkt vorgestellt hattet. Man muss es ja immer ins Verhältnis setzen und darf jetzt nicht eben diesen Aufschlag nur für sich sehen. Und zudem der Part, der ja auch noch relevant ist oder warum eigentlich das ja dann eingekauft wird, ist ja die CO2-Reduktion, die sich ja entsprechend bemerkbar macht bei den Ladeparks. Vielleicht magst du da ein paar Worte dazu verlieren, wie stark ihr eben diesen CO2-Fußabdruck von zwei vergleichbaren Produkten eben nur mit eurem Geopolymer und einmal mit dem Standardbeton verändern konntet.

  15. Julian Krümpel:

    Also ich kann, ich glaube für die Zuhörer ist es am einfachsten eine prozentuale Zahl zu nennen, weil es kommt dann ja immer aufs Fundament drauf an und ich kann sagen, im Durchschnitt ändert sich der CO2-Footprint des Fundamentes um 75%. Also wir können 75% des CO2-Footprintes reduzieren. Wir kriegen es nicht ganz auf Null, weil es ist natürlich noch ein Transport dabei und auch die Materialien, die wir dann einsetzen, haben noch einen leichten CO2-Footprint und den müssen wir natürlich mit berechnen, aber 75%. Ist aus meiner Sicht ein richtiges Fund. Man muss immer beachten, es erfolgt nicht dadurch, dass wir irgendwo Zertifikate von Wasserkraftwerken aus Norwegen kaufen, die es eh schon seit 100 Jahren gibt. Also es ist kein Greenwashing, sondern es ist wirklich eine richtige Reduzierung.

  16. Sebastian:

    Das ist ja auch die schöne Sache, dass man es daran messen kann und dass es auch tatsächlich nachweisbar in dem Produkt ist und eben nicht, so wie du gesagt hast, von außen zugekauft, die ganze Geschichte. Ihr profitiert ja auch noch davon, dass ihr eben euren eigenen Strom habt und wahrscheinlich auch grünen Strom einkauft. Ist das mittlerweile, ich sage mal, auch ein Vergabekriterium für euch oder das für euch spricht, dass man sagt, ihr kommt da mit 75 Prozent weniger CO2-Fußabdruck in den Fundamenten an?

  17. Julian Krümpel:

    Also ehrlicherweise ist es aktuell kein Thema, was die Kunden pushen, was mich wundert. Also ich finde, wir sind sehr nah an der holländischen Grenze, da ist es ein Thema. Also Holland ist uns da, wie bei vielen Dingen, würde ich sagen, einige Jahre voraus. Unsere deutschen Kunden, weil wir liefern europaweit, fragen das nahezu gar nicht nach. Es gibt ein, zwei, drei Kunden, die sagen, hey, registriert euch mal bei Ecovades oder so und macht mal so ein Mini-Audit dafür, aber eigentlich wollen wir das nur, weil es Konzernrichtlinie ist. Und ehrlicherweise, wir als Mittelständler müssen natürlich auch aufpassen, wenn wir das perfekt nachhalten. Und ich meine, wir tun schon sehr viel, um den CO2-Output zu senken, aber wir tun viel, nur wir haben kein Zertifikat darüber. Und um diese Zertifikate zu erreichen, muss sich fast eine Person einstellen, die die ganzen Datenmengen sammelt. Das fällt natürlich einem großen Konzern oder einer AG ganz leicht. Wir mit unseren 160 Mitarbeitern Wir strugglen da schon manchmal mit und so versuchen wir jetzt den Umweg über das Geopolymer zu gehen und zu sagen, hey, guck mal, da können wir es euch nachweisen und da müssen wir nicht sofort einen CO2-Footprint für die ganze Unternehmensgruppe berechnen, weil das ist schon ein Riesenaufwand. Und nochmal zurück zu deiner Frage, Ausschreibungskriterium. Aktuell nicht, aber ich kann auch sagen, wir haben jetzt unsere großen Kunden, also die größten CPOs in Deutschland und die größten Hersteller von Ladeinfrastruktur, haben wir jetzt schon angesprochen und denen das vorgestellt. Und da stoßen wir auf sehr viel Gegenliebe. Also fast alle sagen, hey, 25, 30 Prozent, kalkuliert es mal genau. Und ich denke, wir stellen den Rahmenvertrag um. Also wir haben mit den großen Kunden immer Rahmenverträge, die besagen, ich kaufe 1000 Fundamente bei dir im Jahr. Und wir produzieren die dann vor für die und da sind sehr viele bereit zu sagen, wir tragen den Mehrpreis und wir schreiben den Rahmenvertrag dann um auf das neue Produkt. Also ich würde sagen, wir müssen es pushen und dann interessiert es die Leute auch.

  18. Sebastian:

    Weil es ja wahrscheinlich auch sowas komplett Neues ist und das haben wir ja auch gesehen bei dem Event bei euch, wo ihr das bekannt gegeben habt. Der eine oder andere hat es vielleicht vorher geahnt oder schon gewusst, weil er ein bisschen Infos gestreut hatte, aber das hat ja dann doch schon deutliche Wellen geschlagen, muss man ja sagen. Für mich die Frage noch, wenn wir jetzt sagen, wir haben dieses Fundament, da ist ja auch Stahl dann schlussendlich mit drin, der dieses Gerüst dann mit vorgibt, das konnten wir auch sehen, wie das bei euch vor Ort gegossen wird. Ist das auch ein Thema oder ein Punkt, wo man dann auch noch in der nächsten Ausbaustufe dran geht? Im Moment wahrscheinlich nicht, weil ja der Druck vom Markt nicht unbedingt da ist, aber da könnte man ja dann auch auf, nennen wir es jetzt mal grünen Stahl, wie auch immer der dann oder wo auch immer der dann herkommt, umsteigen. Also ihr hättet da ja trotzdem auch nochmal Potenzial, noch weiter runter zu kommen wahrscheinlich.

  19. Julian Krümpel:

    Das ist auch eine sehr gute Frage, weil wir haben einen festeren Beton, weil wir halt aus dem Spezialbereich dieses Baukastensystems für Tankstellen und Chemiewerke kommen. Da muss unser Beton ja sehr dicht sein, damit Flüssigkeiten da nicht durchkommen, um das Erdreich zu verseuchen. Und dadurch haben wir schon immer Spezialbetone im Einsatz, die sehr, sehr dicht sind und dadurch eine viel höhere Festigkeit erreichen. Und wenn jetzt Kunden auf uns zukommen, also zum Beispiel ein Hersteller von AC-Ladern, die haben oft schon eine Statik für die Fundamente erstellt. Und die Statik hat dann irgendein Ingenieurbüro berechnet mit einem Standardbeton. Und dann sieht die Statik immer eine Stahlbewährung vor, die wir aber bei unserem festen Beton gar nicht brauchen. Und wir versuchen natürlich dann denen zu sagen, hey, lasst uns nochmal eine Statik rechnen mit unserem Statikbüro und den tatsächlichen Angaben. Viele lassen sich darauf ein, sparen dann Geld und auch wieder CO2. Aber es gibt auch Kunden, die sagen, nein, wir wollen genau diese Statik und dann ist da Bewährung drin und damit auch Stahl, obwohl es gar nicht sein müsste oder obwohl man es abspecken könnte. Also da ist bei einigen Partnern schon noch Optimierungspotenzial und vielleicht Überzeugungspotenzial.

  20. Sebastian:

    Dann scheint auch Schulungsbedarf eurerseits dann, dass es eben auch so funktionieren kann. Das hatte ich jetzt auch noch nicht gehört, aber es ist ja schön, das Material, wo man drauf verzichten muss, das muss man ja schon mal nicht minimieren oder den Fußabdruck verkleinern schlussendlich. Du hattest vorhin im Nebensatz noch angerissen, dass ihr jetzt ja auch euren Beton, der wahrscheinlich in der Produktion anfällt, als Ausschuss nenne ich es jetzt mal, wiederverwerten könnt, Second Life sozusagen. Magst du dazu ein paar Worte verlieren, was das für einen Einfluss hat auf euren Prozess, wie viel ihr davon wiederverwenden könnt tatsächlich und ob es denn eben auch bewusst eine Rückführung, ich sag mal nicht nur innerhalb des Werkes, sondern auch außerhalb eures Werkes zu euch zurückgibt, wenn das dementsprechend einen Vorteil für euch bringen könnte?

  21. Julian Krümpel:

    Also dabei muss man beachten, das passt eigentlich zu deiner jetzigen Frage und auch zu der vorherigen Thematik, uns muss immer bewusst sein, wir sind ein C-Teile-Lieferant. Also wenn du jetzt an einen Ionity denkst oder einen ENBW oder einen Aral, an die großen Player, die haben 99 Problems, aber das Fundament ist auf jeden Fall keins davon, weil die beschäftigen sich natürlich mit viel größeren Themen. Und die wollen sich nicht so intensiv mit dem Thema der Infrastruktur darunter beschäftigen. Das ist so ein Hygienefaktor, der muss irgendwie passen und dann reicht es auch. Und dann, wenn man das sieht, kann man auch, glaube ich, sehr gut nachvollziehen, warum einige die Statik nicht angehen wollen oder das optimieren wollen, weil die sagen, hey, ist mir egal, ich habe ganz viele andere Themen gerade auf der Pfanne und das kann ich auch voll nachvollziehen. Und das betrifft ehrlich gesagt auch das Thema Recycling. Also wir machen das Thema Recycling einerseits mit unserem Ausschuss oder mit den Dingen, die unsere regionalen Kunden hier zurückbringen. Wir produzieren auch Pflastersteine hier für den regionalen Markt. Und ich sage mal, wenn du deine Auffahrt neu pflasterst mit einem Kortmannstein, dann hast du da ja meistens noch einen alten Stein liegen, den nimmst du auf. Und da würden wir dir immer sagen, hey, den kannst du, wenn du das Kortmannpflaster holst, eigentlich auf den Anhänger legen. und bei uns abgeben, sodass wir einen wirklichen Produktlebenszyklus integrieren. Du wirst es kostenfrei los, wir brechen es für dich und rechnerisch ist es dann in den Steinen, die du mitnimmst, wieder enthalten. Natürlich nicht tatsächlich, weil wir brechen es erst ein halbes Jahr später, aber so ist es ein wirklicher Produktlebenszyklus. Das geht aber leider bei den Fundamenten, für die Ladeinfrastruktur nicht so erfolgreich, weil die gehen ja sehr viel deutschlandweit und auch sehr viel europaweit weg. Und wenn dann so ein Ladepark in vier Jahren abgerissen wird, dann sind die zwar wiederverwertbar oder brechbar, aber niemand fährt die dann Niemand fährt dann dieses 300 Euro Wertefundament 800 Kilometer durch Europa. Das wird sich nicht lohnen, weil die Fracht dann teurer ist als das Produkt an sich. Aber die können regional wiederverwendet werden. Da muss es nur ein Betonwerk geben, was die Technologie hat, das dann auch wieder in den Beton einzusetzen.

  22. Sebastian:

    Vielen Dank für die Ausführung und ergibt vollkommen Sinn, so wie du es auch gesagt hast. Ich hatte ja einen LinkedIn-Post zu der ganzen Geschichte auch gemacht, weil ich das ja auch schon sehr bewundernswert fand, diese 75% CO2-Reduktion für einen minimalen Mehrpreis, wenn man es am Gesamtpark sozusagen misst. Und da kam auch die Frage auf, kann man denn diesen neuen Beton, den ihr entwickelt habt, auch für Windkraftanlagen, für die Fundamente dort nutzen? Weil das würde ja auch Sinn ergeben. Die sind ja nochmal eine ganze Hausnummer größer als jetzt bei so einer Ladesäule, muss man ja mal sagen. Das heißt, die Auswirkung im CO2-Fußabdruck im Gesamten wäre dementsprechend deutlich höher. Kannst du das hier auch nochmal einordnen?

  23. Julian Krümpel:

    Das ist ein komplexes Thema. Also die klare Antwort ist, nein, kann man nicht. Zum einen kann man es nicht, weil diese Windkraftfundamente so riesig sind, dass die immer vor Ort gegossen werden. Also die kommen dann in so Transportmischern von Transportbetonwerken. Also erstens stellen wir Transportbeton gar nicht her, weil das ist eher ein logistisches Thema als ein industrielles Vorfertigungsthema. Also eigentlich eine artverwandte, aber andere Industrie. Und ehrlich gesagt gibt es da auch ein Normierungsthema, denn dieser Beton ist so neu, dass der gar nicht unter die Betonnormen fällt. Also es gibt eine Betonnorm, in Deutschland oder in Europa ist ja mittlerweile alles normiert, die besagt... wie viel Zement muss in dem Rezept drin sein, wie viel Kies, wie viel Sand, was muss der aushalten gegen Frost und, und, und. Also wahrscheinlich, ich kenne die Norm nicht auswendig, hunderte Seiten. Und diese Norm sieht vor, dass du ein Mindestzementgehalt hast, weil der Zement steuert ja, wie viel Kleber hast du in der Mischung. Und bei uns ist ja gar kein Zement drin. Also sind wir abseits der Norm und das kriegen wir hin, weil wir mit unserem Fremdüberwachungsinstitut, also wir überwachen uns selbst über unser Labor und wir haben einen Fremdüberwacher, mit denen haben wir jetzt sowas wie eine Mini-Norm geschrieben für diese neuartigen Produkte. Der überprüft die dann auch, ähnlich wie den Beton und dann kriegen wir das auch hin, ohne da Zement einzusetzen. Das akzeptiert der, und das ist auch gut so, aber nur für Dinge, die statisch nicht so relevant sind. Weil was wäre der schlimmste anzunehmende Fall bei einer Ladesäule, wenn das Fundament einen Riss bekommen würde? Haben wir natürlich alles getestet, bekommt es nicht. Und die werden ja genauso überprüft wie unsere anderen Produkte. Aber trotzdem sind wir in Deutschland vorsichtig. Und wenn wir das mal durchdeklinieren, was würde passieren, wenn es einen Riss bekommt? Ja. Ja, dann würde E.ON oder Aral das bei uns reklamieren. Wir würden ein neues liefern, aber da ist nie Gefahr für Leib und Leben. Der schlimmste Fall ist, du, Sebastian, ziehst am Kabel und die Ladesäule verrückt sich um ein paar Zentimeter. Das ist aber natürlich anders bei einem Windrad. Da ist Gefahr für Leib und Leben. Oder wenn wir über den Hochbau reden, wenn damit Hochhäuser gebaut werden würden. Ich schätze es so ein, dass die Technologie noch so neu ist und so wenige Betonwerke das können und da einsetzen, dass das auch noch Jahrzehnte dauern könnte, bis sich das in der Breite durchsetzt. Was aber natürlich wieder cool ist für uns, so haben wir in den Spezialnischen einen USP.

  24. Sebastian:

    Das muss man ja sagen und das spielt euch ja natürlich auch in die Karten und das Ganze wird ja wahrscheinlich auch über entsprechende Patente und Schutzrechte geschützt sein, damit dann nicht eben jedes Betonwerk einfach euch nacheifern kann. Ja, dann haben wir doch heute einiges gelernt über Beton, was das mit Ladeinfrastruktur, E-Mobilität zu tun hat und wie man da auch eben was Positives bewirken kann, wenn man über dieses alte Betongeschäft, wir hatten es im Vorgespräch, neu nachdenkt. Man hat da doch ein ganz anderes Bild davon, bis man mal Kortmann sieht sozusagen. Vielen Dank für den Blick hinter die Kulissen, Julian.

  25. Julian Krümpel:

    Ja, sehr gerne.

  26. Sebastian:

    Das war es dann auch für heute bei der aktuellen ERN-Podcast-Folge. Es hat mich sehr gefreut, dass du zugehört hast bei diesem doch dann etwas anderen Thema mit einem aber sehr spannenden, interessanten Ansatz, E-Mobilität mal anders zu denken, anders anzugehen, neue Geschäftsfelder zu erschließen und eben auch vom Antriebswandel in anderen Bereichen außerhalb des Fahrzeugs zu profitieren. Ich bin gespannt, wie dir die Folge gefallen hat und freue mich, wenn du kommenden Sonntag wieder einschaltest, wenn die nächste Folge des ERN-Podcasts online geht. Mach's gut, bis dahin, ciao.