Automechanika: Globale Bühne für Innovation

Im Gespräch mit Olaf Mußhoff, Direktor der Automechanika

In der aktuellen Elektroauto-News.net Podcast-Folge war Olaf Mußhoff zu Gast. Mußhoff ist seit 13 Jahren für die Automechanika in Frankfurt verantwortlich. In seiner Funktion konnte er Einblicke in die weltweit größte Fachmesse für den Automotive Aftermarket offenlegen. Die Messe, die seit 1971 besteht, hat sich zu einer internationalen Plattform entwickelt, die zuletzt Aussteller aus 85 Ländern und Besucher aus 175 Ländern anzog.

Die Automechanika, die sich auf den Markt nach dem Fahrzeugverkauf konzentriert, bietet ein breites Portfolio an Produkten und Dienstleistungen, die alles rund um Autos, außer Neuwagen, umfassen. Für die Ausgabe 2024 legt die Automechanika einen besonderen Fokus auf Themen wie Innovation, Transformation, Nachhaltigkeit, Aus- und Weiterbildung sowie Nachwuchsgewinnung. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf neue Antriebsarten wie batterieelektrische und Hybridantriebe sowie Wasserstoff und E-Fuels gelegt. Die Messe dient als neutrale Plattform, die verschiedenen technischen Lösungen und Ansichten Raum bietet.

Ein Highlight der Messe ist der Future Mobility Park, ein Erlebnisparcours im Außengelände, der es ermöglicht, alternative Antriebe praktisch zu erfahren. Ein weiterer Bereich, Innovation4Mobility, konzentriert sich auf zukünftige Entwicklungen in der Automobilwirtschaft. Die Automechanika strukturiert ihre Ausstellungsbereiche klar, um Orientierung zu bieten, und deckt dabei ein breites Spektrum ab, von Ersatzteilen bis hin zu Werkstattausrüstung.

Nachhaltigkeit ist ein zentrales Thema, das in einem eigenen Bereich, dem Sustainability Court, behandelt wird. Hier können sich Besucher über nachhaltige Lösungen und Produkte im Automotive Aftermarket informieren. Die Automechanika arbeitet auch mit Verbänden zusammen, um das Thema Nachhaltigkeit weiter voranzutreiben.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Förderung von Ausbildung und Nachwuchsgewinnung. Die Messe bietet technische Workshops und kooperiert mit Verbänden, um Schüler und Studenten für die Automobilbranche zu interessieren. Ein neues Event namens Ambition zielt darauf ab, junge Menschen durch E-Games, Musik und Entertainment anzusprechen und sie so indirekt mit der Automechanika zu verbinden.

Abschließend betont Mußhoff die Bedeutung der Automechanika als Plattform für Innovation und Austausch in der Automobilbranche und lädt Interessierte ein, die Messe zu besuchen, die vom 10. bis 14. September 2024 stattfinden wird. Im Detail gibt es natürlich weitere Einblicke im Podcast selbst. Also gerne hineinhören.

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des Elektroautonews Bründer Podcast. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du diese Woche wieder eingeschaltet hast, wenn wir uns mit dem Thema E-Mobilität, alternative Antriebe und Nachhaltigkeit beschäftigen. In der aktuellen Folge habe ich Olaf Mußhoff zu Gast, seines Zeichens Kopfhinder der Automechanika in Frankfurt, die dieses Jahr vom 10. bis 14.09.2024 in Frankfurt auf dem Messegelände stattfinden wird. dort die Themen Innovation, Transformation, Nachhaltigkeit, Außenweiterbildung sowie Recruiting in den Fokus stellt, ausgerichtet auf den Automotiv-Aftermarket. Im Detail sind wir darauf eingegangen, was eben der Antriebswandel, der Mobilitätswandel für den Aftermarket bedeutet, wie sich das Ganze entwickelt, welche Rolle die Automechanika dabei spielt, um das Ganze sichtbar zu machen und ein Stück weit eben auch näher an die Besucher zu bringen. Bei der letzten durchgeführten Automechanika waren über 4000 Aussteller auf rund 300.000 Quadratmeter Fläche vor Ort. Besucher aus über 175 Ländern eben zu Gast, die sich das Ganze angeschaut haben und für 2024 wird noch wesentlich mehr erwartet. Man hat neue Konzepte mit an den Start gebracht, um das Ganze greifbarer werden zu lassen. Die Ambition wird eine Ausstellung in der Ausstellung oder Veranstaltung in der Veranstaltung sein, um eben auch junge Leute an das Thema Aftermarket heranzuführen. Ganz spielerisch. Im Detail versteht das natürlich Olaf Mußhoff besser zu vermitteln. Von daher gehen wir direkt rein in das Gespräch. Dir schon mal vorab vielen Dank fürs Zuhören. Hallo Herr Mushoff, vielen Dank, dass ich heute die Zeit nehme, dass wir uns ein wenig über die Automechanika unterhalten. Eine Messe in Frankfurt, die im September 2024 wieder am Start ist. Bevor wir da allerdings tiefer eintauchen, stellen Sie sich doch gerne selbst mal vor und verlieren vielleicht schon mal die ersten zwei, drei Sätze über die Automechanika.

  3. Olaf Mußhoff:

    Ja, mache ich gerne. Schönen guten Tag, hallo. Ich freue mich, dass ich dabei sein darf und dass ich hier sein darf. Meinen Namen haben Sie ja schon genannt, Olaf Mushoff. Ich bin seit jetzt gut 13 Jahren verantwortlich für die Automechanika in Frankfurt. Die Automechanika Frankfurt ist die weltweit größte und internationalste Fachmesse für den Automotive Aftermarket. Also für alles, was mit dem Auto passiert, sobald es das erste Mal auf der Straße verkauft ist. Wir haben uns seit 1971 von einer schon damals internationalen Messe, aber ein bisschen kleiner entwickelt, bis eben jetzt 2018 bzw. 2024 im nächsten Jahr zur weltweit größten Messe und Plattform des Automotive Aftermarkets.

  4. Sebastian:

    Definitiv eine Ansage, so eine Entwicklung dann auch hinzulegen, sich da so zu positionieren. Und Sie haben jetzt auch schon gesagt, das ist auch wohl der klare Unterschied zur IAA, die einem natürlich auch immer wieder in den Sinn kommt, wenn man über Automessen spricht. Ihr konzentriert euch auf den Markt danach, wenn die Fahrzeuge auf der Straße sind. Was können wir im September 2024 bei euch erwarten auf der Messe? Also mit was geht ihr da an den Start?

  5. Olaf Mußhoff:

    Ja, wir gehen wirklich mit dem ganz, ganz breiten Portfolio an den Start. Ich will jetzt hier nicht unsere Produktgruppen aufzählen, das ist ein bisschen langweilig, aber eigentlich kann man sich vorstellen, man findet auf der Automechanika Frankfurt Alles, was mit Autos zu tun hat, Autos außer Neuwagen. Also es fängt an bei Ersatzteilen, bei Ersatzteilgruppen, es geht hin zu Customizing, über Werkstattausrüstung, Waschen, Pflegen, Karosseriebearbeitung, Lackieren. Das ist alles im Rahmen der Automechanika Frankfurt zu sehen. Und das Schöne ist, wenn ich das noch ergänzen darf, das Schöne ist, das ist eben nicht nur aus deutscher oder europäischer Produktion, sondern wir hatten 2018 bei der größten Automechanika Frankfurt, hatten wir Aussteller aus 85 Ländern und Besucher aus 175 Ländern. Also da sieht man wirklich, hier trifft sich die Welt alle zwei Jahre, deswegen auch immer nur die geraden Jahreszahlen. Alle zwei Jahre trifft sich die Welt des Automobil-Aftermarkets in Frankfurt.

  6. Sebastian:

    Wie die Szene an sich oder wie der Automotivbereich an sich, unterzieht ihr euch ja auch einem Wandel. Ihr schreibt ja euch selbst auf der Webseite auch drauf, Driving Transformation. Das heißt, der Mobilitätswandel wird auch bei euch angekommen sein. Merkt ihr oder setzt ihr auch verstärkten Fokus auf das Thema Batteriebetrieb, E-Mobilität, Wasserstoffmobilität und Überbegriff Nachhaltigkeit? Spielt das auch eine Rolle?

  7. Olaf Mußhoff:

    Selbstverständlich. Eine Messe wie die Automechanika muss sich immer weiterentwickeln. Das ist inhärent, das geht gar nicht anders, weil unsere Kunden sich weiterentwickeln, die Märkte sich weiterentwickeln, die Anforderungen ändern sich, also die Anforderungen an unsere Kunden ändern sich, die Anforderungen unserer Kunden an uns ändern sich und wir können und dürfen da nicht stehen bleiben. Und alles, was so das Thema... Transformation angeht, ist eines unserer Kernthemen. Für die nächste Ausgabe haben wir uns fünf Kernthemen vorgenommen, nämlich Innovation, Transformation, Nachhaltigkeit. Aus- und Weiterbildung und Nachwuchsgewinnung. Das sind so unsere fünf absoluten Schwerpunkte. Neben dem ganzen normalen Messegeschehen, was ich vorhin so kurz beschrieben habe, dass die Unternehmen, die hier ausstellen, natürlich ihre Produkte, ihre Lösungen zeigen wollen, dass sie ihre Kunden treffen wollen, neue Kunden gewinnen wollen. Wir sagen, wir brauchen natürlich noch viel mehr Anlässe, um Besucher nach Frankfurt zu bringen aus den Werkstätten, aus der Industrie, aus dem Handel. damit das wirklich spannend und interessant bleibt und interessant wird. Und deswegen haben wir uns diese Themen gegeben und dazu gehört dann eben unter der Überschrift Transformation auch alles, was mit neuen, ich nenne es immer noch, mit neuen Antriebsarten, alternativen Antriebsarten zu tun hat. Und das ist natürlich batterieelektrischer Antrieb, das sind Hybridantriebe, das ist Wasserstoff, das sind E-Fuels, Und das Schöne ist, wir brauchen uns keine Restriktionen aufzuerlegen. Wir sind kein Verband, wir sind keine Hersteller, wir sind eine neutrale Plattform. Und wir bieten jeder Ansicht, jeder technischen Lösung, bieten wir die Möglichkeit, hier gezeigt und gesehen zu werden. Und da gehört eben alles mit dazu. Und da gehört auch der Verbrennungsmotor natürlich noch mit dazu.

  8. Sebastian:

    Der ist natürlich immer noch gesetzt, das kann man auch nachvollziehen. Und ich finde es auch gut, dass man das klar kommuniziert von eurer Seite aus, dass ihr sagt, wir sind die neutrale Plattform, die schweizt irgendwo. Von der Messe her öffnet da jedem die Tür. Jetzt sagt ihr oder jetzt haben Sie ja gesagt, es gibt diese fünf Themenfelder, auf die ihr euch konzentriert. Wird das in Anführungsstrichen nur wiedergespiegelt in der Form, dass eben Aussteller aus diesen verschiedenen Bereichen und Schwerpunkten ausstellen bei euch oder begleitet ihr das Ganze auch aktiv mit einem Rahmenprogramm, was ihr entsprechend aufstellt, um dann eben auch eure Besucher, BesucherInnen dort vor Ort abzuholen?

  9. Olaf Mußhoff:

    Wir wollen und müssen das natürlich auch im Rahmenprogramm ganz stark unterstreichen, ganz stark spielen. Unsere Aussteller haben natürlich jeweils ihr eigenes Unternehmensinteresse, ihre Lösung, ihre Produkte entsprechend zu zeigen und den Kunden vorzustellen und den Kunden natürlich auch zu verkaufen. Für uns ist es wichtig als Automechanika, dass wir diese Entwicklungen in einem etwas größeren Maßstab sichtbar und erlebbar machen. Und wir haben bereits im letzten Jahr, aber dann eben auch besonders stark bis nächstes Jahr, auch ein paar neue Formate entwickelt, um insbesondere diese neuen Technologien und die neuen Lösungen auch erlebbar zu machen. Und wir haben zum Beispiel einen Bereich, der nennt sich Future Mobility Park. Das ist im Außengelände. Da kann man in einem Erlebnisparcours alternative Antriebe erfahren, im wahrsten Sinne des Wortes. Also Testfahrten machen, sei es mit Autos, sei es mit anderen Fahrzeugen, gegebenenfalls für Mikromobilität, dass man einfach mal ein bisschen was ausprobieren kann. Denn es ist ja auch klar, wir können alle viel über Elektroantrieb oder Wasserstoff oder was auch immer reden. reden ist das eine, erleben ist das andere. Und wenn Menschen auf so eine Messe wie in der Automechanika kommen, dann sind das natürlich Geschäftsleute in erster Linie, aber es sind immer noch Menschen. Und Menschen wollen auch emotional angesprochen werden und mit Erleben, mit Emotionen kann man einfach Menschen auch begeistern. Und deswegen bieten wir eben zum Beispiel diesen Future Mobility Park an. Auf der anderen Seite haben wir auch einen Bereich, der nennt sich Innovation for Mobility. Also da geht es um alles, was so wirklich zukünftige Entwicklungen im Bereich der Automobilwirtschaft angeht. Das fängt in dem Teil allerdings dann sogar schon ein bisschen damit an, dass wir uns auch darüber unterhalten, was haben die OEMs, was haben die Hersteller für Ideen für die Zukunft, was gibt es da für Entwicklungen, weil die natürlich Auswirkungen auch auf den Aftermarket haben. Und darüber wird dann entsprechend diskutiert und ausgeleuchtet, was die verschiedenen Antriebsarten für Vor- und Nachteile haben, wo kann man die einsetzen, wo sind sie sinnvoll, wo sind sie vielleicht weniger sinnvoll, was gibt es für Zukunftsmöglichkeiten der verschiedenen Antriebsarten und der verschiedenen Kraftstoffarten, in welcher Form der Kraftstoff dann auch immer aussehen mag. Kann ja auch Strom sein, so ein Kraftstoff. Und das ist so ein ganz, ganz wichtiger und starker Bereich, in dem wir nächstes Jahr auch sicherlich viele hochwertige Vorträge und Panel-Diskussionen haben werden. Da freue ich mich schon sehr drauf, weil das ein toller Ort ist, an dem die verschiedenen Teile einer Automechanika, Aussteller, Besucher, Presse, interessiertes Publikum, wo die einfach zusammenkommen, was lernen können, sich austauschen können.

  10. Sebastian:

    Ich finde gerade diese Geschichte, wie Sie eben gesagt haben, die Emotionen spürbar erleben lassen. Und aus eigener Erfahrung von meinem Vater, der hat sich auch immer ein bisschen gegen E-Autos gesträubt, bis er da mal drin saß und das Ganze mitbekommen hat. Und da ist dann doch die Beschleunigung das, was dann, ich sage mal zumindest, glaube ich, den männlichen Part immer so ein Stück weit auch nur überzeugt. Das war bei ihm auch der Fall. Also insofern ist das, glaube ich, ganz gut, wenn man sie von der emotionalen Seite abholt und wenn ihr auch dafür den Platz habt. für den Future Mobility Park das zu leben. Damit hätten wir jetzt quasi schon diese Innovation und die Transformation ein Stück weit mit aufgegriffen. Wir haben einmal den Antriebswandel an sich, wir haben Innovation im Sinne von Innovation for Mobility, wie Sie es ja eben angerissen haben.

  11. Olaf Mußhoff:

    Vielleicht kann ich noch ganz kurz was zum Thema Transformation noch ein bisschen was ergänzen, weil wir sind ja wir sind ja dadurch dass die Automechanika so gigantisch groß ist also ich habe das noch nicht erzählt aber wir reden so in der größenordnung 4000 aussteller ungefähr 300.000 quadratmeter fläche die wir hier auf dem messegelände belegen das ist schon wirklich das ist wirklich gigantisch Und wir müssen diese Messe strukturieren und ein bisschen sortieren, damit man sich zurechtfindet, weil man sonst einfach nicht durchkommt. Und wir haben diese verschiedenen Produktgruppen. Und wir haben eine Produktgruppe jetzt beispielsweise auch stark angepasst. Die nennen wir jetzt Elektrik und Elektronik. Und unter der haben wir nicht nur elektronische Bauteile und alles, was mit Konnektivität und Ähnlichem zu tun hat, sondern da bringen wir auch alles rein, was mit Elektromobilität im Sinne von Batterietechnik, Batterietechnologie, Batterien an sich zu tun hat. Und dieser Bereich ist ein Bereich innerhalb der Automechanika Frankfurt, der auch stark nachgefragt wird und sehr stark wächst.

  12. Sebastian:

    Das ist schon geklastert. Das heißt, man kommt da nicht auf die Messe und dann ist kreuz und quer alles zu finden, sondern ihr seid schon klar strukturiert, jetzt auch aufgrund der Größe, aufgrund der Anzahl der Aussteller und bildet diese Themenbereiche, die dann aber auch Stück für Stück Hand in Hand gehen irgendwo?

  13. Olaf Mußhoff:

    Das ergänzt sich schon und einige Sachen überlegen wir und die Aussteller auch immer, wo stehen wir denn eigentlich richtig. Aber man kann so eine Automechanik ganz, ganz grob in zwei Hälften teilen, auch wenn wir viel mehr Produktgruppen haben. Aber wir sagen das immer ganz einfach, wir haben auf der Ostseite ist der Ersatzteilbereich und auf der Westseite ist die Werkstattausrüstung. Und das ist wirklich, das ist extrem grob. Diese zwei Wörter gibt es auch in unserer Nomenklatur so gar nicht zu finden, aber das hilft einfach in der Orientierung. Und das kommt insofern zusammen und hängt auch miteinander zusammen als Unternehmen wie die großen Zulieferer, die auch für den Aftermarket beispielsweise produzieren. Die produzieren ja auch Reparaturlösungen, die in der Werkstatt dann eingebaut werden. Das heißt, die haben ein Interesse daran, auf der einen Seite Händler zu finden, auf der anderen Seite aber auch wiederum ihre Produkte sichtbar für die Werkstätten zu machen. Und da gibt es einfach einen sehr, sehr engen Zusammenhang.

  14. Sebastian:

    Ich denke, gerade dieses Zusammenspiel, wie Sie es jetzt aufgeführt haben, ist dann schon spannend in der Betrachtung, dass man sieht, okay, es ist nicht mehr diese eine klare Positionierung, die dann ein Unternehmen hat, sondern man kann verschiedene Gruppen dann bedienen sozusagen, auch über eure Messe dann dargestellt. Und wenn wir jetzt auf das Thema Nachhaltigkeit dann noch mit zu sprechen kommen, klar, jetzt haben wir diese geänderten Antriebsarten. Wie zeigt sich das dann noch? Also, weil wir ja vor allem in diesem Aftermarket-Bereich oder Ersatzteilbereich unterwegs sind bei euch, Wie wird das gelebt?

  15. Olaf Mußhoff:

    Nachhaltigkeit ist ja kein Kurzfristphänomen. Also Nachhaltigkeit, darüber diskutieren wir in unseren Gesellschaften ja schon seit vielen Jahren. Und das Thema kommt jetzt einfach in allen Industrien an. Ich glaube nicht, dass es irgendeine Industrie gibt, in der man sich nicht über nachhaltige Lösungen Gedanken machen muss, will. Und darf und das betrifft den Automotive Aftermarket natürlich ganz genauso. Also auch in dieser sehr breiten Kundschaft, die ich da habe oder die wir hier bei der Automechanika Frankfurt haben, ist das Thema Nachhaltigkeit ein extrem wichtiges. Und das merken wir spätestens, seitdem wir auch mit unseren Kunden darüber sprechen, dass wir Nachhaltigkeit als ein Schwerpunktthema definiert haben. Weil ich habe selten in den letzten 13 Jahren so schnelle, so spontane Zustimmung von jedem bekommen und keinen Widerspruch gehört, wenn wir sowas festgelegt haben. Das ist so wichtig, da müssen wir was machen, da sind wir dabei. Das zeigen wir und jetzt sind wir gerade dabei, zu entwickeln, wie wir das denn transparent machen können. Das ist nämlich gar nicht so einfach, ehrlich gesagt, weil das Thema natürlich auch wahnsinnig breit gefächert ist. Wir haben jetzt mal im ersten Schritt entschieden, dass wir in einer unserer Hallen, in der Halle 5, werden wir einen eigenen Bereich haben, der nennt sich Sustainability Court. Das heißt, das wird der Ort auf der Automechanika Frankfurt sein, in dem man sich zum Thema Nachhaltigkeit trifft, austauschen kann, Vorträge hört, auch da Diskussionen mitverfolgen kann und in dem auch Unternehmen dann ausstellen, die sich ganz speziell um das Thema in der Regel, in diesem Fall technische Nachhaltigkeit oder Nachhaltigkeit in der Produktion oder der Produkte befassen. Wobei auch natürlich ganz, ganz viele andere Unternehmen, die jetzt nicht direkt dort ausstellen, sondern die in ihren normalen Ständen sind, das Thema bespielen. Und deswegen haben wir gesagt, wir brauchen diesen einen Ort, an dem jeder, der sich zu dem Thema informieren will, weiß, wenn ich da hingehe, da bekomme ich die Informationen. zum Thema Nachhaltigkeit im Kosmos des Automotive Aftermarket.

  16. Sebastian:

    Im Umkehrschluss bedeutet das ja auch, um es mal auf den Punkt zu bringen, die Automechanika ist dann auch irgendwo Kurator für diese verschiedenen Themengruppen, bringt die gezielt an den Orten zusammen oder an den verschiedenen Orten innerhalb der Messe und gibt dadurch eben auch eine klare Anlaufstelle vor.

  17. Olaf Mußhoff:

    Wir geben eine klare Anlaufstelle vor. Wir sind aber kein Kurator. Wir maßen, also nicht Kurator in dem Sinne, wie ich es gerade verstehe. Also wir, wir, wir Wir können nicht beurteilen bei 4.000 Unternehmen mit was weiß ich wie vielen 100.000 Produkten, ob das jetzt wirklich ein besonders nachhaltiges Produkt ist oder nicht. Aber wir wissen natürlich, wir arbeiten auch mit Verbänden zusammen, wir wissen natürlich schon, in welchen Bereichen da was passiert. Es ist ein eigener Verband gegründet worden, der FAAS, der sich für den Aftermarket mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt. Der wird auch bei uns vertreten sein. Das heißt, da haben wir natürlich auch eine sehr, sehr gute Anlaufstelle und sehr gute Kommunikation in dem Bereich. Aber wir bringen es an einer Stelle zusammen und wir geben den Unternehmen die Möglichkeit, ihre Lösungen zu zeigen und über Lösungswege zu diskutieren und zu sprechen. Und das ist, glaube ich, das, was wir realistischerweise leisten können. Das ist, die Transparenz herzustellen, Transparenz zu schaffen und denjenigen, die teilnehmen, die Möglichkeit zu geben, neue Ideen zu entwickeln und Informationen mitzunehmen, die sie sonst nicht bekommen hätten.

  18. Sebastian:

    Da haben wir, glaube ich, das gleiche Verständnis davon. So hätte ich es auch eingeordnet. Vielleicht war mein Begriff dann doch nicht die richtige Wahl. Aber zumindest vom Ergebnis her kommen wir da auf den gleichen Nenner. Was ihr ja auch macht, ihr habt, oder es war zumindest 2022 der Fall, wird wahrscheinlich auch im nächsten Jahr der Fall sein, einen Innovation Award ins Leben gerufen, der dann zum vierten Mal, glaube ich, schon verliehen wird. Vielleicht können Sie dazu auch ein paar Worte verlieren.

  19. Olaf Mußhoff:

    Ja, der Innovation Award, also der Mechaniker Innovation Award, der ist schon ein bisschen älter. Den gibt es seit 1994. hat sich mittlerweile wirklich sehr, sehr gut etabliert und wird immer in verschiedenen Kategorien verliehen. Das heißt, die ausstellenden Unternehmen bei uns können Produkte einreichen in verschiedenen Kategorien. Im ersten Schritt werden die von zwei unabhängigen Experten vorgeprüft. Das ist dann wirklich so ein bisschen kuratiert, also wirklich inhaltlich, technisch auch geprüft. Und dann haben wir eine internationale Jury, also eine Jury, die besetzt ist mit Fachleuten aus Deutschland, wir haben Deutschland, wir haben die Türkei, wir haben Australien, wir haben USA, wir haben China. Lass mich überlegen, ich glaube Italien haben wir auch noch dabei. Also wir versuchen... Fachwissen, Expertise aus verschiedenen Kontinenten, aus verschiedenen Bereichen der Welt zu bringen, die dann diese eingereichten Produkte nochmal bewerten und dann entsprechend die ersten Plätze der Innovation Awards vergeben. Und ein Kriterium bei diesen Innovation Awards ist immer auch das Thema Nachhaltigkeit. Auch in der Vergangenheit schon immer gewesen. Und das Schöne ist, dass wir uns vor zwei Ausgaben der Automechanika dazu entschieden haben, aus den Einreichungen zum Innovation Award noch einen sogenannten Green Award zu kühren. Darauf kann man sich nicht bewerben. Das macht die Jury ganz alleine. Die pickt dann... die Lösung oder die Einreichung heraus, die aus der Sicht der Jury die nachhaltigste Lösung, das nachhaltigste Produkt in diesem Fall ist.

  20. Sebastian:

    Das bringt ja dann demnach auch die höchste Wertigkeit mit für denjenigen, der den Preis gewinnt, weil eben ich kann mich nicht darauf bewerben, sondern es wird von der unabhängigen Jury gewählt und es gibt ja dementsprechend die Wertschätzung mit auf den Weg. Und das war auch der Award, auf den ich jetzt abgezielt hatte. Ich hatte den Innovation Award an sich in Gänse vorher gar nicht gesehen. Und Sie hatten ja noch als vierte und fünfte Stütze, und das ist glaube ich in der aktuellen Zeit gerade im Fachkräftemangel, den es ja doch hier in Deutschland auch gibt, ein wichtiger Punkt, das Thema Ausbildung, Weiterbildung, Recruiting von Nachwuchskräften. Können Sie das noch ein Stück weit ausführen, wie ihr da euren Besucher, BesucherInnen dann vor Ort helft? um das Thema voranzutreiben, weil ich glaube, mit dem Problem hat er die gesamte Wirtschaft irgendwo zu kämpfen. Und dann ist es ja schön, wenn das angenommen wird und auch so transparent dargestellt und greifbar gemacht wird, wie man vielleicht Lösungen dafür findet.

  21. Olaf Mußhoff:

    Also das ist ein Thema, das beschäftigt uns in Deutschland, in Europa, aber das beschäftigt die Industrie, also die bei uns vertretene Industrie weltweit. Das ist... tatsächlich kein Phänomen, was auf uns irgendwie beschränkt ist. Und das wissen wir unter anderem auch dadurch, dass wir nicht nur eine Automechanika in Frankfurt haben, sondern Automechanikers gibt es noch in zwölf weiteren Ländern auf der ganzen Welt. Das heißt, wir bekommen ja noch viel mehr Informationen und Feedback eben aus diesen anderen Ländern. Aber zurück zu der Frage, da fahren wir mehrgleisig, was das Thema angeht. Also schon seit vielen Jahren Für den Bereich Weiterbildung machen wir in Kooperation mit Verbänden und mit ausstellenden Unternehmen Weiterbildungsworkshops, die dann wirklich technische Workshops sind für Leute, die in den Werkstätten, in den Karosseriebetrieben bereits arbeiten. Da haben wir zehn bis zwölf Stationen, je nachdem, wie wir das jedes Mal aufbauen, wo die unterschiedlichen Schritte der Unfallschadenstandsetzung stattfinden. durchgegangen werden. Von der Aufnahme des Schadens über dann verschiedene Möglichkeiten, auch die Reparatur, also auch Hochvoltschulungen werden auch entsprechend mit angeboten. um alle zwei Jahre zu zeigen, es gibt hier wieder technische Fortschritte, da ist was neu gemacht. Hier gibt es spannende Dinge, die einfach neu im Markt sind oder die man wissen muss, um wieder up to date zu sein. Und diese Workshops bieten wir von Dienstag bis Freitag an. Die Automechanika selber geht von Dienstag bis Samstag an. vom 10. bis 14. September nächsten Jahres übrigens. Und die haben wir auf Deutsch und auf Englisch. Also vormittags auf Deutsch, nachmittags auf Englisch, weil glücklicherweise, und ich freue mich da immer wieder drüber, wir auch Techniker haben, die aus dem Ausland nach Frankfurt reisen. Und die auch gerne daran teilnehmen. Mein Lieblingsteilnehmer ist tatsächlich ein Werkstattinhaber aus Neuseeland. der regelmäßig so ein gutes Jahr vor der Automechanika meine Kollegin, die sich um das Thema kümmert, anruft und fragt, wann es endlich wieder soweit sei. Er bräuchte jetzt mal wieder eine Eintrittskarte und er möchte gerne wieder zu der Schulung oder zu den Workshops kommen. Und er ist dann auch wirklich jedes Mal da. Und das ist schon spannend, dass sich jemand da wirklich auf den Weg macht, um die halbe Welt zu reisen, um an der Automechanika teilzunehmen und dann auch an diesen Workshops teilzunehmen. Das ist so der eine Bereich, bei dem wir was machen zum Thema Weiterbildung. Thema Recruiting sind wir auch sehr breit aufgestellt. Auch da arbeiten wir vor allen Dingen in diesem Fall mit den deutschen Verbänden zusammen, also dem ZDK und ZKF sind die beiden Hauptverbände, mit denen wir da zusammenarbeiten. Da laden wir Schüler ein, Schüler von allgemeinbildenden Schulen, mit ihren Lehrern auf die Automechanika zu kommen. Die werden dann entsprechend organisiert aufs Messegelände geführt. Die werden dann von den Verbänden betreut. Die werden so ein bisschen herangeführt an die Möglichkeiten, die Werkstätten, Karosseriebau, Lackierhandwerk, was diese Handwerker oder diese Industrie zu bieten hat an Berufen, um überhaupt das Interesse zu wecken. Das ist so die eher handwerkliche Ausrichtung. Und dann arbeiten wir auch zusammen mit einem Verband, einem sehr internationalen Verband, nennt sich Talents for AA, also Talente für den Automotive Aftermarket. Und dieser Verband hat das Ziel, die gesamte Industrie überhaupt mal als potenziellen Arbeitgeber sichtbar zu machen. Wir hatten ja kurz darüber gesprochen, Arbeitskräftemangel, Fachkräftemangel, gibt es in allen möglichen Industrien. Und über die Transformation in der Automobilbranche ist natürlich auch sehr stark das Thema Digitalisierung gekommen. Und auf einmal sind Zulieferer oder Hersteller auch im Aftermarket, nicht auf einmal, in den letzten Jahren schon, aber damit konfrontiert, dass sie nicht nur Maschinenbauingenieure brauchen beispielsweise und nicht nur Kaufleute, sondern auch Softwareingenieure. Und Softwareentwickler. Und da steht man auf einmal in Konkurrenz mit Unternehmen wie Apple oder Google oder Meta oder diese Digitalkonzerne, die jeder kennt. Und dann kennt man vielleicht noch in Deutschland oder Europa ein paar große Namen aus dem Automobilbereich wie Bosch, Continental, Schaeffler und ZF. Das haben vielleicht einige schon gehört. Bei Erring Klinger steigen dann wahrscheinlich schon 70 Prozent aus. Und wenn ich dann von Texa als großen italienischen Hersteller spreche, dann sind wahrscheinlich 98 Prozent ausgestiegen. Und diese Branche überhaupt sichtbar zu machen bei Schülern und natürlich auch bei Studenten, das ist mal so das erste Ziel dieses Verbandes, mit dem arbeiten wir zusammen. Und wir gehen auch neue Wege. Ich will mich nicht in Rage reden, von daher, wenn Sie noch eine Frage haben, lieber noch eine Frage und dann fällt mir bestimmt noch ein, was ich zum Thema Ambition sagen kann.

  22. Sebastian:

    Sehr gerne. Also erstmal vielen Dank für die Ausführungen. Ich finde es sehr spannend und es ist auch schön, dass es ein Thema ist, was Sie treibt und was Sie beschäftigt und natürlich auch vor allem für den Markt, egal ob es jetzt der deutsche oder der globale Markt ist, einen klaren Nutzen mit sich bringt. Dennoch, ich würde das gerne mit aufgreifen, was sind die neuen Ideen, die er jetzt noch mit reinbringt, darüber hinaus?

  23. Olaf Mußhoff:

    Ja, weil das, was ich gerade beschrieben habe, das ist ja schon so... Das klassische Vorgehen, würde ich mal sagen. Also mit Verbänden, Zusammenarbeit mit der Industrie, Sichtbarmachung, über klassische Wege herangehen. Und wir haben jetzt noch eine ganz neue Idee, dass wir nämlich gesagt haben, wir wollen versuchen, einfach mal breiter zu streuen. Also wir setzen uns das Ziel, junge Leute auf die Automechanika zu bringen, aufs Gelände zu bringen, während die Automechanika läuft. Vielleicht soll man es besser so formulieren. Und ich glaube nicht und wir glauben alle nicht, dass es damit getan ist, in die Weltgeschichte hinaus zu posaunen, dass es ganz toll ist, hier gibt es ganz tolle Ersatzteile zu sehen und ganz tolle Hebebühnen und man kann auch ganz wunderschöne Lackierpistolen sich anschauen und mal ausprobieren. Ich glaube nicht, dass wir damit besonders viele junge Menschen dazu bringen, hier aufs Messegelände zu kommen. Und deswegen werden wir einen völlig neuen Event haben, der nennt sich Ambition. Also Ambition, es ist auch ein bisschen ambitioniert, was wir uns da vorgenommen haben. Das wird ein eigener Event sein, der wird auch mit der Automechanika inhaltlich im ersten Schritt gar nichts zu tun haben, sondern das wird ein Event sein, da geht es um E-Games, da wird es um Musik, um Entertainment gehen. Da wird es natürlich auch Vorträge geben, da wird es Konzerte geben, da wird es die Möglichkeit geben, im Vorfeld über digitale Spiele sich quasi zur Teilnahme hinzuarbeiten und dann hier auf dem Gelände dann das Finale zu bestreiten und über diese ganz andere Herangehensweise einfach mal ein attraktives Event für junge Leute zu kreieren. Natürlich nicht zu verheimlichen, dass das mit der Automechanika zu tun hat, aber im Schwerpunkt und im Mittelpunkt steht dann eben dieses neue Event, dieses für sich alleinstehende Funktionieren-Event Ambition, was Spaß machen soll, wo junge Leute gerne hingehen, um eine gute Zeit zu verbringen und dort dann eben auch zu sehen, hey, guck mal, das sieht aber irgendwie ganz cool aus da draußen, der Blick auf die Agora mit dem Future Mobility Park, da fahren ganz coole Autos rum, das gucke ich mir doch mal an. Und so auch die Möglichkeit für die Ausstellunternehmen zu bieten, zu sagen, hey, hier sind Leute auf dem Gelände, die ihr theoretisch sucht, nämlich einfach die junge Generation, für die ihr attraktiv sein wollt. Hier sind sie, macht euch hübsch und ladet sie ein.

  24. Sebastian:

    Sehr, sehr spannender Ansatz und ich glaube auch einer, der echt Erfolg haben kann oder auch wird, wenn er da auch mit den Ambitionen herangeht, wie sie sie jetzt ja auch schon nach außen tragen. Also von daher bin ich auf jeden Fall gespannt, was man da nächstes Jahr sieht, wenn man da vor Ort ist. Ich glaube, wir haben hier einen ganz guten Überblick über die Automechanika bekommen. Was uns erwartet, dann eben im September 2024 vom 10. bis zum 14.9. hatten Sie ja schon gesagt. Und wir werden auch auf Elektroautonews natürlich vorab dann nochmal darüber berichten, damit dann hoffentlich viele Besucher bei euch aufschlagen und wir vielleicht 176 verschiedene Länder dann am Start haben dieses Jahr, wenn man bei euch vor Ort ist.

  25. Olaf Mußhoff:

    Über jedes Land mehr freue ich mich.

  26. Sebastian:

    Von daher vielen Dank für die Einblicke hinter die Kulissen der Automechanika.

  27. Olaf Mußhoff:

    Ja, auch vielen Dank. Hat Spaß gemacht. Dankeschön.

  28. Sebastian:

    Das waren doch in der Tat spannende Einblicke, die wir da bekommen haben, hinter die Kulissen der Automechanika und haben mitbekommen, was uns hier 2024 im September in Frankfurt erwartet. Wie schon im Gespräch angeteasert, werden wir auf Elektroauto News natürlich im Laufe des Jahres darüber noch ein wenig berichten, heranführen an das Thema und vielleicht den einen oder anderen Part auch zum Event beitragen. Dazu aber dann in einer späteren Folge oder auf unserer Webseite mehr. Dir vielen Dank fürs Zuhören und dafür, dass du kommende Woche wieder einschaltest, wenn die nächste Folge des elektroauto-news.net Podcasts online geht. Mach's gut, bis dahin, ciao.