Peugeot e-208 im Blick oder The Power of Choice

Im Interview mit Silke Rosskothen

Anfang Oktober 2019 konnte ich den Peugeot e-208, das erste Elektroauto von Peugeot auf Basis der Konzern eigenen CMP-Plattform, Probe fahren und erste Erfahrungen beziehungsweise Eindrücke sammeln.

Im dazugehörigen Test- und Erfahrungsbericht habe ich Fakten und technische Details des Peugeot e-208 zusammengetragen, als auch subjektive Eindrücke und exklusive visuelle Eindrücke festgehalten.

In dieser Podcast-Folge wollen wir das Ganze noch ein wenig vertiefen. Zu einem gibt's die subjektiven Eindrücke nochmals ungefiltert auf die Lauscher. Zudem hatten wir die Möglichkeit uns mit Silke Rosskothen, Leitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Peugeot Deutschland, auszutauschen.

Diese hat uns einige interessante Details zum Peugeot e-208 offenbart, sowie aufgezeigt, wie Peugeot dafür sorgen möchte, dass unsere elektrifizierte Zukunft alles andere als langweilig ist. Ganz im Sinne des Marketing-Claims "Unboring the Future". Aber hör doch am Besten selbst rein.

Shownotes:

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Transcript

  1. Intro:

    Elektroauto News. Der Podcast rund um das Thema Elektromobilität. Mit aktuellen Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und vielem mehr.

  2. Sebastian:

    Servus und herzlich willkommen bei einer neuen Folge des Elektroauto-News.net Podcast. Ich bin Sebastian und freue mich, dass du auch diese Woche wieder eingeschalten hast, wenn es rund um die Themen der E-Mobilität und Elektroautos geht. Diese Woche im Mittelpunkt der Peugeot e-208, das erste reine Elektroauto von Peugeot. Dieses baut auf der CMP-Plattform der Group PSA auf und wird mit dem Opel Corsa bzw. dem DS3 E-Tense vergleichbar sein. Selbst konnte ich diese Woche Erfahrungen mit dem Peugeot e-208 sammeln, war hierfür von Peugeot nach Lissabon eingeladen worden, Portugal, habe dort eine kleine Rundreise, Rundfahrt mit ihm angetreten, mit dem E-Auto, konnte meine Eindrücke vor Ort verarbeiten, konnte Fotos damit machen, konnte mich mit anderen Journalisten, Bloggern austauschen. Ich habe das Ganze schon in einem Testbericht bei uns im Portal festgehalten, der auch in den Shownotes verlinkt ist, wollte aber auch einfach das Ganze, meine Erfahrungen nochmal in komprimierter Form über den Podcast mit dir und den anderen Hörern teilen. Bevor wir allerdings dazu übergehen... dass ich quasi in diese subjektive Eindrücke des Peugeot e-208 aus Portugal übergehe, möchte ich gerne noch kurz auf das Interview aufmerksam machen, das jetzt nachfolgend erstmal eingefügt wurde von mir. Das habe ich mit Silke Roskotten geführt. Die hat die Leitung der Kommunikation für Peugeot in Deutschland gemacht. kennt den Peugeot e-208 in- und auswendig und hat eben so die typischen Fragen, die man sich stellt, wenn man sich mit E-Autos beschäftigt, beantwortet. Wie gesagt, weitere Details mit vielen Fotos und visuellen Eindrücken gibt es im Portal bei uns. Jetzt zunächst das Interview mit Frau Roskotten und dann im Nachhinein nochmal meine subjektive Meinung des Peugeot e-208 und meine Eindrücke, die ich in knapp zwei Tagen mit ihm sammeln durfte. Hallo Frau Roskoten. Hallo. Vielen Dank, dass wir uns hier ein bisschen über den Peugeot e-208 unterhalten können. Und ja, mit dem verspricht ja Peugeot einiges. Unborrowing the future, hat man sich auf die Fahne geschrieben. Wie wir gestern bei der Pressekonferenz erfahren durften, bekommt der Kunde die freie Wahl, was für einen Antrieb er wählt. Was hat sich Peugeot dabei gedacht und welchen Weg verfolgt Peugeot mit dem E208 und auch dem Verbrenner- und Dieselvariante?

  3. Silke Rosskothen:

    Genau, wir haben jetzt oder wir stellen gerade den neuen 208 vor, also neues Design, neues Interieur. Also es ist überhaupt nicht mehr in dem Sinne vergleichbar mit dem bisherigen. Wirklich modernes, futuristisches Design, fast sehr sportlich, sehr dynamisch und eben genau wie Sie angesprochen haben, geben wir jetzt dem Kunden die Möglichkeit, sich den entsprechenden Antrieb auszusuchen. Also wir sagen Power of Choice. Wir haben ein Modell, der Kunde sucht sich das Modell raus und kann dann entscheiden für seinen Lebensstil, brauche ich einen Benziner, brauche ich einen Diesel oder einen voll elektrischen Antrieb.

  4. Sebastian:

    Und der Kunde muss aber keine Abstriche hinnehmen, so wie ich das verstanden habe, im Rahmen der Ausstattung dann, sondern bekommt die gleiche Ausstattung, die gleiche Vielfalt im Innenraum, im Exterieur, egal welchen Antrieb er nimmt.

  5. Silke Rosskothen:

    Genau. Die Karosse, das Interieur ist alles das Gleiche. Zum Großteil die Assistenzsysteme auch. Bei E-Mobilität wird natürlich immer noch mal das eine oder andere zusätzlich gewünscht, wie zum Beispiel eine stärkere Rekuperation. Das haben natürlich die Verbrenner da nicht, aber der Elektro. Aber es ist richtig, die Platzverhältnisse im Innenraum sind exakt die gleichen. Also auch die Beinfreiheit auf dem hinteren Bereich oder auch das Kofferraumvolumen. ist exakt gleich, weil die Batterien so angelegt sind, dass sie unter den Fahrersitz und den Beifahrersitzen und den Rücksitzen liegen, sodass sie dann eben keine Beinfreiheit wegnehmen oder eben die Kapazität aus dem Kofferraum.

  6. Sebastian:

    Wird eben auch dadurch möglich, dass Peugeot auf der CMP-Plattform aufbaut von PSA, die eben auch konzeptioniert ist für diese Antriebsarten.

  7. Silke Rosskothen:

    Genau, das ist die CMP-Plattform, die ist neu, speziell auch für die kleineren Modelle konzipiert und eben in dem Fall auch gleichzeitig für eine vollelektrische Variante nutzbar.

  8. Sebastian:

    Okay, der Peugeot e-208 kommt mit einer 50 Kilowattstunden Batterie daher. Richtig. Die gewählt wurde aus was für einem Grund und was für eine Reichweite kann der Kunde im Alltag damit nach WLTP abbilden?

  9. Silke Rosskothen:

    Also wir haben Studien gemacht, wie weit muss so ein Auto reichen, also mit wie weit fahre ich auch im Alltag. Wir haben festgestellt, dass die meisten auch Pendeln oder Kilometerbedarf von 50, 60 Kilometern am Tag haben. Die Batterie ist eine 50 kW Batterie, das ist richtig. Und hat eine Reichweite von 340 Kilometern nach WLTP. Das ist im neuen Messzyklus. Damit würde ein normaler Mensch, der jetzt so 50, 60 Kilometer Reichweite hat, ungefähr 5, 6 Tage sehr gut mit einer Ladung auskommen in der Woche.

  10. Sebastian:

    Schön, also aus dem Alltag gegriffen dann, wo man sich daran orientiert hat und dann nicht ein Reichweitenmonster aufgebaut, was dann natürlich auch die Kosten wieder nach oben treiben würde.

  11. Silke Rosskothen:

    Genau, also das ist natürlich jetzt schon mal eine Reichweite, da kann man auch mal sagen, da brauche ich nicht nur in der Stadt fahren, da kann ich auch mal zum Einkaufen in die nächstgrößere Stadt, da komme ich super hin. Mittlerweile ist die Ladestruktur ja auch so gut, dass man gerade in Deutschland, fast überall auch tanken kann. Es gibt viele, die auch damit werben, dass man, wenn man einkaufen geht, sein Auto laden kann. Und da gibt es immer wieder Möglichkeiten, dann doch auch nochmal ein paar Prozent hinzuzufügen, um die Reichweite zu verlängern.

  12. Sebastian:

    Klar. Beim Laden habt ihr euch ja auch Gedanken darüber gemacht und seid ja drauf gekommen, dass 90 Prozent der Kunden oder der Interessenten, die ihr befragt habt, zu Hause laden. Und habt euch daher auch für einen 11 kW Lader entschieden. Was oder wie kann der Peugeot e-208 noch laden?

  13. Silke Rosskothen:

    Also ja, 90 Prozent der Kunden für E-Mobilität, sage ich mal so, haben die Möglichkeit eben zu Hause zu laden. Das sind die, die eben in den Vororten sind, die Eigenheime haben oder Eigentumswohnungen mit Lademöglichkeiten in der Tiefgarage. Viele rüsten auch um. Die Neubauten haben das jetzt dann auch schon alle. Eben eine Lademöglichkeit oder Stromanschlüsse eben an den Parkplätzen. Das ist das, was man zu Hause kann, eben bis zu 11 kW. Das ist ein dreiphasiges Laden, eben zu Hause auch Schnellladen, sodass man auch innerhalb von fünf, sechs Stunden wieder das Auto laden kann. Das wäre von null an. Meistens sind die Fahrzeuge ja nie auf null runtergefahren, sondern irgendwie eine Restkapazität, 30, 40, 50 Prozent sind ja meistens da. Und dann braucht man natürlich nicht so lange. Mit dem E208 kann man aber auch bis zu 100 kW laden. Das würde dann innerhalb von einer halben Stunde von 0 auf 80 Prozent machbar sein.

  14. Sebastian:

    Okay, also auch eine Ansage, um da schnell wieder Kapazität draufzubringen, beziehungsweise Reichweite.

  15. Silke Rosskothen:

    Genau, also gerade auch, wenn man mal jetzt einen Wochenendausflug macht und sagt, ich fahre jetzt mal von Köln nach Hamburg, dann kann ich zwischendurch nochmal an Schnelllader und dann schaffe ich auch die Kilometerleistung.

  16. Sebastian:

    Ein weiteres Highlight neben dem Antrieb an sich ist für mich jetzt bei der Probefahrt schon gewesen das i-Cockpit. Vielleicht können Sie da auch ein paar Worte dazu verlieren, ist ja auch schon ein Schmuckstück von Peugeot dann.

  17. Silke Rosskothen:

    Ja, das I-Cockpit ist ja sowieso eine Eigenkreation auch von Peugeot. Um grundsätzlich das mal zu erklären, dass der Vorteil vom I-Cockpit ist, dass das Kombi-Instrument über dem Lenkrad liegt. Somit habe ich relativ schnell den Blick von der Straße auf meine Anzeigen. die ich brauche, also wie Geschwindigkeit, wie Verbräuche, wie Drehzahlmesser und, und, und, und. Oder auch das Navigationssystem, was man dann in dem Kombi-Instrument auch die Navigation sehen kann. Es ist am Anfang ein bisschen gewöhnungsbedürftig, weil das Lenkrad eben unten drunter liegt. Das Lenkrad ist dafür auch etwas kleiner, damit man genügend Platz hat im Fahrerraum. Aber man gewöhnt sich sehr schnell daran und es ist halt sehr angenehm und auch eben sicherer, weil man eine halbe Sekunde auch weniger braucht, auf diese Instrumente zu schauen. So, jetzt, Sie haben es angesprochen, beim 208 unser Highlight ist das 3D-Eye-Cockpit. Das heißt, das sind zwei Scheiben, zwei VoloPro-Scheiben, die die Daten anzeigen in einem Art 3D-Format und so kann ich mir immer was zeigen. die wichtigsten Daten, die ich jeden Zeit brauche, nach vorne holen. Das kann sich ja auch während der Fahrt ändern. Also wenn ich jetzt viel Autobahn fahre, brauche ich vielleicht die Navigation nicht da drin zu sehen, sondern ich möchte vielleicht auch beim E-Fahrzeug sehen, wie ist denn mein Ladezustand, wie verändert sich der. Somit kann ich diese Informationen mir nach vorne auf den Bildschirm holen, alle anderen Geschwindigkeiten. Geschwindigkeit oder Verbrauch oder Navigation oder sonst etwas, kann ich dann mir auf die hintere Scheibe setzen und kann das aber jederzeit auch während des Fahrens wieder umswitchen. Also ich kann mir die wichtigen Informationen, die ich beim Fahren brauche, nach vorne holen oder auch Assistenzsysteme oder nach hinten, je nachdem.

  18. Sebastian:

    Schön. Das macht auch einiges her. Wenn man wahrscheinlich auch die Fotos leider nicht so gut rüberbekommt, wie es dann live ausschaut, dann muss man sich schon reinsetzen.

  19. Silke Rosskothen:

    Das ist ein bisschen schwieriger. Aber ich kann es jedem empfehlen, das mal anzuschauen. Das ist ein echtes Erlebnis.

  20. Sebastian:

    Definitiv. Den Peugeot e-208 gibt es in vier Versionen, vier Ausstattungsvarianten. Die günstigste war knapp über 30.000, wenn ich es richtig hatte.

  21. Silke Rosskothen:

    Ab 30.450, ja.

  22. Sebastian:

    Und davon geht dann auch noch der Umweltbonus ab in Deutschland?

  23. Silke Rosskothen:

    Genau, also das ist der Listenpreis, 30.450. So, dann haben wir genau den Umweltbonus. Wir haben auch, beim Handler kann man ja immer noch mal ein bisschen das eine oder andere handeln, sodass man dort sicherlich irgendwo bei 25.000, 26.000 rumkommt. liegt bei einem neuen Fahrzeug. Und der fängt allerdings bei einer Variante an, wo er schon sehr viel drin hat, sehr viel Ausstattung drin hat.

  24. Sebastian:

    Bietet ihr auch ein eigenes Leasing-Angebot an für den Peugeot e-208 oder soll sowas kommen von euch aus?

  25. Silke Rosskothen:

    Ja, das wird es auf jeden Fall geben.

  26. Sebastian:

    Okay, wird aber noch nicht kommuniziert, was man da anbietet oder gibt es da auch schon Infos?

  27. Silke Rosskothen:

    Ne, die Infos liegen uns noch nicht vor. Also man kann den E208 schon bestellen, wenn man ihn kaufen möchte komplett. Die Leasing-Angebote kommen jetzt dann mit dem Marktstart im Ende November. Okay.

  28. Sebastian:

    Bestellen heißt, er wird dann auch in absehbarer Zukunft ausgeliefert oder kommt auf den Markt.

  29. Silke Rosskothen:

    Was ist da geplant? Je früher man bestellt ist, desto früher hat man natürlich die Chance, dann einen zu bekommen. Die Vorbestellungen laufen. Also es gibt noch ein paar Kapazitäten. Wir sehen aber auch, dass der Run auf die E-Mobilität ziemlich groß ist. Also das Interesse ist sehr stark, auch eher den E208 zu bestellen als den normalen Verbrenner. Das freut uns natürlich sehr. Sehr schön. Ja, und dann wird es natürlich auch die entsprechenden Angebote dann auch über den Handel geben.

  30. Sebastian:

    Okay, dann vielen Dank für den Einblick.

  31. Silke Rosskothen:

    Sehr gerne. Und ich kann jedem empfehlen, ab 23. November steht er im Handel. Gerne mal hin, Probefahrt machen. Macht auf jeden Fall Spaß.

  32. Sebastian:

    Wenn wir auch so weitergeben. Vielen Dank.

  33. Silke Rosskothen:

    Super, danke.

  34. Sebastian:

    So, das war es auch schon mit dem Interview mit Frau Roskotten von Peugeot über den Peugeot e-208, das erste E-Auto des Unternehmens. Ich denke, den ersten guten Eindruck von dem E208, was uns dabei erwartet in Bezug auf Reichweite, Ladeleistung und Leistung des Antriebs, hat ihr dieses Interview hoffentlich schon gegeben oder vermittelt. Jetzt kommen wir noch kurz zu den subjektiven Eindrücken, die ich sammeln durfte mit dem E208. E208 und auch mit der Alternative, dem Verbrenner und dem Diesel, die ich dort auch vor Ort fahren durfte. Hat eben auch den Hintergrund gehabt, dass natürlich nur eine begrenzte Anzahl an E-Autos zur Verfügung stand und doch einige Journalisten und Blogger vor Ort waren, die sich das E-Auto als auch Benzin und Diesel anschauen wollten. Aber für uns den Vorteil, den wir hatten und weswegen ich mich auch entschieden habe, dass wir die Reise eben nach Portugal antreten, ist die Tatsache, dass sich Verbrenner, Diesel als auch E-Auto die gleiche Plattform teilen. Es gibt nur leichte Unterschiede in der Optik im äußeren Design bei den Fahrzeugen, also insbesondere von E-Variante zu Benziner und Diesel. aber im Innenraum sind sie alle gleich. Eins, zwei Taster, die unterschiedlich sind, die dann speziell eher für die E-Variante des Peugeot 208er herkommen, aber ansonsten sind die echt fast deckungsgleich. Und von daher war es schön, am ersten Tag sind wir die längere Strecke mit dem Verbrenner und dem Diesel gefahren, konnten da dann eben, oder da konnte ich dann zumindest so die Eindrücke aus dem Innenraum sammeln, konnte auch schon mal schauen, wie schaut es aus, wie ist das Sitzgefühl, hat man genug Platz drin, Wie ist der Cockpit aufgebaut? Fühlt man sich als Fahrer im Peugeot 208 wohl? Einfach um diese Dinge schon mal sozusagen zu erledigen, zu verarbeiten. Und am zweiten Tag war es uns dann möglich, eben den Antrieb des Peugeot e-208 zu erleben. Ein bisschen Strecke mit ihm zu fahren, zu schauen, wie er anspricht, wo sind spürbare Unterschiede zum Verbrenner und zum Diesel und das Ganze eben aufzugreifen. Grundsätzlich spiegelt das eben auch den Ansatz von Peugeot wider, dass der Kunde die Wahl hat, the power of choice, wie es Frau Rosgotten gesagt hat. Man möchte dem Kunden ein Fahrzeug bieten, das überzeugt und wo der Kunde sich nicht zwischen den Ausstattungen entscheiden muss, sondern wo er sich hinsichtlich des Antriebs entscheiden kann. Das heißt, es ist vergleichbar. Ich habe bei dem E-Auto nicht automatisch die beste Ausstattung dann oder bei dem Verbrenner, sondern kann sagen, ich möchte das und das Auto haben mit dem und dem Antrieb ohne Abstriche. Und das macht das Ganze doch interessant, wie ich finde. Preislich muss man natürlich dazu sagen, dass der günstigste Verbrenner bei 15.500 Euro liegt, so um den Dreh rum. Die günstigste E-Variante ohne Abzüge von Umweltbonus beispielsweise oder anderen Förderungen liegt bei 30.500 Euro. Ist schon ein Unterschied, definitiv. Aber das einfach mal vorab, dass man es einordnen kann. Ist ja auch im Moment immer noch eine bewusste Entscheidung, wo ich auch bereit bin, mehr Geld auf den Tisch zu legen, wenn ich E-Auto fahren will. Wird sich ja dann hoffentlich ab 2020 mit kommenden Volumenmärkten irgendwo ändern. Der Peugeot e-208 präsentiert sich knackig, sportlich, modern auf jeden Fall. Ich kenne auch den alten 208er oder einen der alten 208er, gibt es ja schon länger die Baureihe. Und man muss sagen, die haben mich nie so richtig angesprochen. Ich bin zwar mit gefahren schon, gezwungenermaßen, weil halt Freunde das als Fahrzeug hatten, aber... Rein optisch hat es mich einfach nicht abgeholt, die ganze Geschichte ist beim Peugeot i208 und auch bei den anderen Antrieben definitiv nicht der Fall, die sprechen mich an, die kommen schön daher, die haben eine tolle Formsprache und vor allem modern. Ich habe in dem Testbericht geschrieben, er ist ein typischer Stadtwagen für mich. Habe ich dann auch ein, zwei E-Mails dazu bekommen, warum Stadt Warken, das kam wohl abwärts drüber, ist überhaupt nicht so gemeint. Er ist einfach schön kompakt, er kommt klar daher, nicht zu aufdringlich, nicht zu hoch, er fügt sich flüssig in den Verkehr ein, er kommt zügig voran mit seinem E-Antrieb und kann auch, wenn man mal ein bisschen Strom gibt, ordentlich davonziehen. wenn auch nur für eine begrenzte Strecke. Also es macht einfach Spaß, das Fahrzeug zu fahren und ja, auch die Lademöglichkeiten sind eben dafür ausgelegt und das hat mir gefallen, so von den Eindrücken her. Auf die technischen Details möchte ich jetzt ganz viel weiter eingehen, weil Die hier haben wir im Testbericht drin, in aller Ausführlichkeit und Frau Roskotten hat uns ja auch schon abgeholt damit. Worauf ich eingehen möchte, sind Besonderheiten wie das Peugeot I-Cockpit beispielsweise, die Schaltzentrale des Peugeot e-208. War natürlich in der GT-Linie, die wir gefahren sind, das war die höchste, teuerste Ausstattung. Natürlich voll zu Ende konfiguriert und überzeugt dann natürlich noch mehr. Ein 3D-Kombi-Instrument, was einfach Spaß macht anzuschauen. Man kriegt auf zwei Ebenen die wichtigsten Hinweise angezeigt, je nachdem was das System aktuell für wichtiger erachtet. Beispielsweise auf der Autobahn geht die Navigation in den Hintergrund, man folgt ja meistens eh der Strecke. Dafür Geschwindigkeitsanzeige oder Drehzahlmesser nach oben, in die vordere Ebene. Das System reagiert dynamisch. Umgekehrt, wenn es dann natürlich geht, die Autobahn abzufahren, wechselt das Ganze wieder. Da habe ich auch ein Video mit eingebettet im Testbericht, das verdeutlicht das Ganze nochmal. Dann haben wir Fahrerassistenzsysteme mit drin, im E208 als auch in den Verbrenner- und Dieselalternativen, die teilweise aus Fahrzeugen von einem höheren Segment entnommen wurden, C- oder D-Segment teilweise sogar. Hat man so noch nicht gesehen in dem B-Segment, wo der Peugeot e-208 eben eingeordnet ist. Er hat einen automatischen Geschwindigkeitsregler mit Stop-and-Go-Funktion drin, Spurpositionierungsassistenten, Spurhalteassistent, Active Safety Braking Plus. Das heißt, das Fahrzeug erkennt Fahrzeuge, Fußgänger und Fahrradfahrer tags wie nachts von 5 km bis 140 kmh und gibt eben auch Kollisionswarnungen aus. Müdigkeitswarnung ist drin, Fernlichtassistent, Verkehrsschilderkennung mit Darstellung der Geschwindigkeitsempfehlung im Kombi-Instrument dann. Erweiterte Erkennung von Verkehrsschildern, das heißt Stopp- und Durchfahrtsverbote werden auch erkannt. Aktiver drohte Winkelassistent ist drin, finde ich auch sehr praktisch, gerade auf der Autobahn. Man sollte natürlich immer noch über die Schulter den Blick werfen, aber es gibt zumindest mal eine Richtung vor daneben. Ja, rein elektrisch waren wir leider nicht ganz so lange unterwegs, weil, wie gesagt, nur begrenzte Fahrzeuge. Aber man hat schon gemerkt, dass der E208 nicht umsonst die höchste Motorisierung der Peugeot 208-Modelle hat. Also er kommt mit der meisten Leistung daher, sind in Anführungsstrichen, ich glaube, nur 6 PS mehr. Also 100 Kilowatt, 136 PS bringt er oder wirft er in die Waagenschale. Aber er bringt vor allem den E-Antrieb als unschlagbaren Vorteil mit sich mit. Ich glaube, selbst wenn man den gleichen Peugeot als Verbrenner nebendran stellen würde, der E-208 zieht den locker ab, gibt Gas, er sprintet einfach schneller von 0 auf 100 in 8,1 Sekunden mit dem E-Antrieb, mit dem Verbrenner oder Dieselantrieb deutlich langsamer. Zumindest gefühlt auf jeden Fall. Die Reichweite ist auch alltagstauglich mit 340 km. Die wird sich wahrscheinlich in der Realität irgendwo bei 240 bis 280 km je nach Fahrweise einpendeln. Der Akku kann geladen werden über einen 11 kW Lader, weil man sich eben bei Peugeot verspricht, dass die meisten Menschen den E208 daheim laden werden. Von 90% geht man davon aus. Deswegen 11 kW Lader und kein 22 kW. Hat aber auch noch eine Schnelllademöglichkeit, um ihn mit bis zu 100 kW eben auch an Autobahnraststätten oder sowas aufzuladen. Ansonsten setzt er auch auf Rekuperation. Gibt es in zwei Stufen. Drei Fahrmode gibt es. Eco, Normal und Sport. Wo dann eben auch nochmal leichte Unterschiede zu merken sind in Bezug auf Verbrauch, als auch vorankommen auf der Straße. Da gilt es dann aber auch einfach ein bisschen durchzuspielen und zu gucken. Für mich war der Normalmodus Das war einfach die ausgewogene Mischung, die irgendwie für mich gepasst hatte. Ansonsten von außen hat man schon gesagt, klare Linienführung, dynamisches, sportliches Auftreten, durchgängige Designsprache bei allen Antriebsvarianten, die man hat. Außer einem Schriftzug mit E208 sowie das Emblem E, das eben auch hinten am Heck angebracht ist und auch vorne der Kühlergrill in Karosseriefarbe, was allerdings nur auffällt, wenn man es weiß oder genau hinschaut, sowie das Löwenemblem, wo eben je nach Blickwinkel die Farbe ändert. Das sind so die Hauptmerkmale, wo sich der E-Antrieb des 208ers von den anderen Varianten unterscheidet. Ansonsten deckungsgleich. Aber ich denke, da guckst du dir am besten die Fotos dazu in unserem Testbericht, an den ich ja auch mit den Show Notes verlinke. Im Innenraum haben wir keine Unterschiede. Da kommt es dann eher auf die verschiedenen Ausstattungsvarianten an. Da haben wir aktuell, ich glaube, fünf Ausstattungsvarianten. Allerdings sind nur vier davon für die E-Variante dann auch zugänglich. Weil die Like-Ausstattungsvariante ist sozusagen die Einstiegsvariante für den Verbrenner, wo wir dann eben auch bei dem Preis um die 15.500 Euro landen. Ja, was gibt es sonst noch zu sagen? Das Fahrgefühl an sich war sehr angenehm, hat Spaß gemacht, er ist zügig vorangekommen, er hat sich gut eingefügt. Kritikpunkte aus meiner Sicht, was würde ich aufführen? Die Größe ist okay und ausreichend, vollkommen. Allerdings muss ich sagen, wenn ich nochmal hinter mir als Fahrer sitzen würde, würde ich mir das schon sehr eingesperrt vorkommen. Dann ist es schon sehr eng. Man muss dazu sagen, ich bin 1,85m, 1,86m groß, also brauche auch ein bisschen Platz in einem Fahrzeug. Und muss den Sitz dementsprechend nach hinten stellen. Also ich hätte da jetzt nicht mehr die Beinfreiheit, um länger bequem zu sitzen, muss man ganz fair sagen. Aber das gilt es einfach direkt selbst auszuprobieren. Des Weiteren hatte ich das Problem oder die Herausforderung, meine Füße ein bisschen zu ordnen im Fußraum vorne als Fahrer, weil ich dann doch mich erwischt hatte, dass ich anstatt aufs Gaspedal auch mal leichtes Bremspedal gestreift habe. Aber ist vielleicht auch nur Übungssache, muss man sich anschauen. Aus meiner Sicht bringt Peugeot mit dem E208 ab Februar 2020 ein E-Auto auf den Markt, was durchaus für Konkurrenz in dem Segment sorgen kann, was eine ordentliche Ausstattung schon in der Basisvariante mit sich bringt und in den höheren Ausstattungen auf jeden Fall zu überzeugen weiß. Muss man abwarten, ob es mal noch eine höhere Motorisierung gibt. Die Reichweite ist aus meiner Sicht vollkommen ausreichend mit den alltagstauglichen 340 km, die wie gesagt bei 250 bis 280 km wohl landen werden. Aber macht einen guten Eindruck das Auto. Ich möchte mich jetzt einfach erstmal wieder bei dir bedanken, dass du mir zugehört hast. Bei meinem doch etwas längeren Monolog über den Peugeot e-208 hat mich aber auch begeistert das Fahrzeug. Und ich denke, Peugeot hat da was ganz Tolles auf die Beine gestellt. Mehr Infos dazu bestimmt die Tage noch bei uns im Portal. Wir werden es auf jeden Fall beobachten, auch wie er auf den Markt kommt, wie er angenommen wird. Was andere dazu sagen, das kannst du im Newsletter auf jeden Fall nachlesen. Mir bleibt jetzt eigentlich nicht mehr viel zu sagen, außer vielen Dank fürs Zuhören. Ich freue mich, dass du wieder eingeschaltet hast bei der aktuellen Podcast-Folge und würde mich noch mehr freuen, wenn du bei iTunes eine positive Bewertung für uns hinterlässt, wenn du einfach den Podcast noch ein wenig mehr in die Welt hinausträgst mit uns dann gemeinsam, um die E-Mobilität unter das Volk zu bringen. Demnach auch hierfür nochmal vielen Dank. Mach's gut. Wir hören uns nächste Woche. Bis dahin. Ciao.